Kundenrezensionen

413
3,6 von 5 Sternen
I Am Legend - Premium Collection [Blu-ray]
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sci-Fi-Filme (dieser gehört eigentlich nur am Rande dazu) kommen oft mit einer Botschaft daher, dieser hier ganz besonders.

Die Handlung finde ich durchaus spannend, die Szenerie (zerfallendes New York etc.) sehr gelungen, einzig die Zombies haben mich optisch nicht sehr beeindruckt. Ich finde, da wäre eindeutig mehr drin gewesen. Auch stellte ich mir ständig Logikfragen, die der Film nicht ausreichend beantwortete (Menschen gibt es nicht mehr, Elektrizität, sauberes Wasser und Benzin aber offenkundig in ausreichender Menge). Die darstellerische Leistung von Will Smith ist wie immer exzellent (der ganze Film ist im Grunde eine One-Man-Show). Er spielt einen Getriebenen, einen Man on Mission, jemanden, der all sein Tun der Rettung der Menschheit untergeordnet hat. Sehr aufschlussreich sein Dialog mit Anna (Alice Braga) über Bob Marley, der viel über seine innere Befindlichkeit verrät.

Doch nun zur Botschaft. Es geht im Film um die Sinnfrage: Was will das Leben? Welche Ziele verfolgt es? Was treibt es an? Welchen Sinn hat es?

Die darwinistische (biologistische) Antwort (so beispielsweise in Die 101 wichtigsten Fragen - Evolution zu finden) lautet: Der Sinn des Lebens besteht in der Weitergabe der Gene. Die Antwort des Films auf diese Fragen entspricht hingegen den Grundannahmen der Systemischen Evolutionstheorie: Es geht dem Leben vor allem um die Erlangung und den Erhalt (bzw. die Weitergabe) von Kompetenzen (z. B. von Wissen), und nicht so sehr um das eigene physische Überleben.

Ganz entsprechend endet der Film mit den folgenden pathetischen Worten:

"Im Jahr 2009 wütete ein tödliches Virus auf der Erde, das die Menschen an den Rand des Aussterbens brachte. Dr. Robert Neville widmete sein Leben der Suche nach dem Gegenmittel und der Rettung der Menschheit. Am 9. September 2012 um 20:49 Uhr entdeckte er dieses Gegenmittel und um 20:52 Uhr gab er sein Leben, um es zu verteidigen. Wir sind sein Vermächtnis. Dies ist seine Legende. Erhelle die Finsternis."

Klarer kann man eine Film-Message nicht formulieren, zumal der Titel bereits Bezug auf sie nimmt.

Zum "alternativen" Ende: Egal, ob nur auf Englisch oder auch auf Deutsch, das kann man total vergessen. Kitschiger und gutmenschelnder geht's kaum noch. Nur das originale Ende ist ein echtes, sinnhaftes und gelungenes Finale.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieser Film klang groß. Die "I Am Legend" - Plakate forderten mich nachgerade heraus: "Komm ins Kino. Schau mich an". So tat ich - und war nun wahrlich nicht enttäuscht. Zudem fand ich die Musik (Bob Marley hauptsächlich) richtig nett. Die Filmmusik auch, die ist zum Glück unaufdringlich.

Da ist einerseits Will Smith, der diesmal doch endlich wieder Will Smith spielen darf - nur etwas weniger den Spaßmacher, sondern mehr den Wissenschaftler. Der völlig alleine, gelegentlich auf Hirschjagd in einer idyllisch verwahrlosten postapokalyptischen New York - Kulisse, gelegentlich beim Picknick am Pier und gelegentlich in der Videothek des Vertrauens zu sehen ist. Ganz nebenbei hat er sich noch in den Kopf gesetzt die paar Überlebenden, leider sind das nur irre Mutanten, doch noch zu retten und ein Gegenmittel zu finden, das sie wieder zu Menschen machen soll.
Das macht er frohen Mutes und zu der genialen Musik von Bob Marley. Und mit einem braven, tapferen Schäferhund namens "Samantha" an seiner Seite. Den hat ihm übrigens seine kleine Tochter "zurückgelassen", ehe sie evakuiert werden so... - äh, das wäre jetzt ein Spoiler!

Ein durch und durch unterhaltsamer Film, bei dem zumindest ich Minuten lange die Luft angehalten habe. Trostlose Stimmung. Eine sehenswert verwahrloste Stadt. Hilflos alberne Monologe. - Immer wieder eingestreut die Szenen wie es zu dieser Katastrophe kam. - Die Schocker-Szenen sind ganz hübsch überraschend. Die nachtaktiven Mutanten sind dumm schlecht böse und gemein (und compjutaanimiert ;-) und haben nur ein Ziel: Robert Neville zu finden, denn neben mir als Kino-Zuschauer, haben auch die ihn ... "zum Fressen gern".
Das wäre übrigens die Kritik, die ich da hätte: Will Smith spielt den Wissenschaftler ein klein wenig zu fröhlich, zu unresigniert - nur wenn er dann stellenweise unkontrolliert wütend in der Gegend herumballert, dann hat das wieder so was Bruce Willis-haftes, also Helden-haftes meine ich, und darum geht man ja in den in so einen Film, der eine sagenhafte LEGENDE ankündigt ...

Und wer wissen will, wie das alles ausgeht, der soll es sich gefälligst ansehen. :-p
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Streifen besticht durch seine gefühlvolle Schiene. Wer hier ein Actiongewitter erwartet dürfte wohl enttäuscht werden. Will Smith verkörpert hier den Antiheld, der eigentlich nur zwei Probleme hat. Erstens, die zu Vampire mutierten Mitmenschen und dann der eigene Geisteszustand. Denn er ist auf dem besten Wege wahnsinnig zu werden. Er ist einsam hat niemand außer seinen Hund also redet er mit ihm. Was ihm nicht ausreicht also drapiert er Schaufensterpuppen und redet mit denen auch.

Absolut genial gemacht von A-Z, der Film besticht durch seine düstere, drückende Atmosphäre. Eindeutig die Botschaft, die hier rüber kommt. Die Menschheit wollte eine unheilbare Krankheit besiegen. Der Schuss ging nach hinten los aber gewaltig.

Doch ab einem gewissen Punkt isses Schluss mit lustich. Unbegreiflich was die Macher dazu bewogen hat ihn auf einmal zum Helden, der die Welt rettet mutieren zu lassen? Auch die Ausrede „Typisches Helden-Gedöns ala Amiland!“ macht es für mich nicht besser. Dadurch wird alles mühsam aufgebaute mit Gewalt wieder nieder gehackt. Der Film hätte ein anderes Ende verdient gehabt aber nicht so was.

Versöhnlich dagegen wirkt die alternative Version, die leider nur in Englisch vorliegt. Weiß besser zu gefallen.

Auf der DVD ist unter Extras eine Fülle an Infos zu finden. Sehr interessant die Tatsache, dass Will Smith während der Dreharbeiten sehr unter Druck stand. Es wurde eine denkbar feindliche Umgebung für ihn geschaffen. Er musste hart trainieren, bekam wenig zu essen und gedreht wurde bei großer Hitze. Alles nur damit er gut durch aussieht was auch geklappt hat.

Was ein Aufwand nur um die Rolle glaubhaft rüber bringen zu können!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2008
"I Am Legend" ist ein Film aus dem Jahr 2007. Unter der Regie von Francis Lawrence ist über weite Strecken des Films allein Will Smith zu sehen. Der Film basiert auf dem 1954 erschienenden Buch "Ich bin Legende" des Autors Richard Matheson.

Im Jahr 2009 mutiert ein zur Bekämpfung von Krebs entwickeltes onkolytisches Virus und tötet 90 % der Weltbevölkerung. 0,2 % aller Menschen (12 Millionen) sind immun. Die restlichen knapp 600 Millionen Überlebenden entwickeln zunächst Symptome, die der Tollwut gleichen, degenerieren aber bald in einen tierähnlichen Zustand, getrieben nur noch von Hunger und blinder Aggression gegen nicht Infizierte. Sie reagieren schmerzhaft auf UV-Licht und sind daher nur nach Sonnenuntergang aktiv.

Im Jahr 2012 ist der ehemals für das Militär arbeitende Virologe Dr. Robert Neville, der immun gegen das Virus ist, der letzte Überlebende dieser Seuche im allmählich von der Natur zurückeroberten New York City.
Im Kellerlabor seines Hauses arbeitet er an der Entwicklung eines Heilmittels, das er an infizierten Ratten und Menschen testet. Tagsüber sendet er immer wieder einen Radiofunkspruch, um andere Überlebende auf sich aufmerksam zu machen.

"I Am Legend" ist über weite Strecken des Films eine One Man Show, wie ich sie bisher noch nicht gesehen habe. Will Smith agiert vollkommen allein vor der Kamera inmitten eines sehr trostlosen Szenarios eines verwilderten und verlassenen New York City.

Die schauspielerische Leistung von Will Smith ist nicht hoch genug zu loben. Seine Darstellung des Einzelgängers und Kämpfers Robert Neville ist schockierend und interessant anzusehen zu gleich. Man nimmt Smith in vielen oder so gut wie fast allen Szene des Films seine Rolle ab. Eine Einwandfreie Leistung eines tollen Schauspielers.

Nach einiger Zeit, und in einigen Rückblicken sind aber doch auch noch andere Darsteller indem Film zu sehen. So u.a. Willow Smith (als Marley Neville), Alice Braga (als Anna), Charlie Tahan (als Ethan), Salli Richardson (als Zoe Neville) und Emma Thompson (als Dr. Alice Krippen).

Die DVD beinhaltet neben der 96 Minuten langen Kinofassung auch eine alternative Schnittfassung die 100 Minuten lang ist. Diese hat ein alternatives Ende welches allerdings ohne deutsche Tonspur ist. Diese beinhaltet einen positiveren Schlussteil.

Die sonstigen Extras sind zwar gut aber nicht außergewöhnlich. Zu sehen gibt es die Animierten Comics Tod als Geschenk, Isolation, Einige wenige opfern, um die Masse zu retten und die Zuflucht. Auf der zweiten DVD Gibt es dann noch die Features Die Entstehung von I AM LEGEND und die Wissenschaft von I AM LEGEND.
Das beigefügte Comic ist mit englischen Textzeilen was ich aber nicht als störend empfinde.

So ist "I Am Legend" eine gelungene Neu Verfilmung des 1963 erstmals verfilmten Werkes (The Last Man on Earth). Gut 50 Jahre nachdem das Buch erstmal erschienen ist, sieht man Will Smith in einer seiner überzeugendsten schauspielerischen Leistung in einem Film mit einer spannenden Geschichten, vielen Spannungselemente welche einfach gute Unterhaltung garantieren.
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87 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2008
Über den Film "I am legend" muss ich nicht mehr viel schreiben. Der Film wird allein durch seinen Hauptdarsteller getragen. Will Smith spielt die Rolle des wohl einsamsten Menschen aller Zeiten hervorragend. Wer allerdings einen Actionfilm erwartet wird hier enttäuscht. Der Film besticht im Grunde durch seine Ruhe und stellt die Einsamkeit der Hauptfigur dadurch extrem gut dar.

Zur Blu-Ray:

Das Bild:
Das Bild ist spitze (Philips 42" Full-HD & Playstation 3). Es ist absolut scharf, mit sehr guten Farben. Ich konnte keinerlei Artefakte oder Rauschen feststellen. Auch bei schnellen Bewegungen (wie die Jagt ganz am Anfang) blieb das Bild über jeden Zweifel erhaben.

Ebenso verhält es sich in den dunklen stellen des Films.
Bei vielen anderen BD's fällt dann gerade hier schnell auf, ob gut gearbeitet wurde oder nicht. "I am Legend" hingegen besticht auch hier durch sein immer klar gezeichnetes Bild.

Der Ton:
Die Deutsche Tonspur ist in Dolby Digital 5.1, wohingegen man bei der Englischen die Wahl zwischen Dolby Digital 5.1 und Dolby TrueHD hat. Für Hardcore Sound-Fetischisten mit Sicherheit eine Enttäuschung. Mich hingegen stört es nicht. Denn beide Tonspuren klingen für meine Ohren absolut identisch. Womit wir schon zu der Tonqualitat kommen.

Gerade in den leeren Straßen von New York zeigt sich, wie sinnvoll es sein kann Geld für eine gute Dolby Anlage ausgegeben zu haben. Der Wind der durch de Straßen weht, die Vögel, das Rauschen des Grases... es wurde perfekt abgemischt. Man hat das Gefühl mitten in den leeren Straßen zu stehen. Die Stimmen, welche aus dem Center kommen, sind ebenfalls klar und deutlich. Die verschiedenen Pegel der einzelnen Kanäle sind sehr gut aufeinander abgestimmt.

Die Extras:
Die BD beinhaltet einige Extras, die mehr oder weniger sehenswert sind.
Ein 50 Minuten langes Making-Of (leider nicht in HD), eine Dokumentation über die wissenschaftlichen Hintergründe des Films (irritierender Weise in HD), sowie vier animierte Comics, die einige Elemente des Films darstellen (auch in HD).

Warum gebe ich dem Film nur 4 und nicht 5 Sterne könnte man sich jetzt fragen.

Der Grund ist folgender:
Ich habe mir extra diese Version gekauft, da sie mit einem alternativen Ende beworben wurde. Leider stand nirgendwo, das man nur zwischen der Kinoversion und der alternativen Version (beide auf der BD vorhanden) auswählen kann und nicht entweder Kinoversion mit alternativem Ende Ja/Nein.

Denn die alternative Version fand ihren Weg auf die Disk nur mit der Englischen Sprachspur (DD 5.1 und Dolby TrueHD). Das bedeutet: Wer sich auf einen gemütlichen Abend mit der alternativen Version gefreut hat (da sie ja was neues wäre, insofern man den Film schon gesehen hat), sollte gute Englischkenntnisse mitbringen.

Liebe Amazon Mitarbeiter: nehmt diesen kleinen Umstand doch mal in die Beschreibung des Produktes auf. Ich kann mir vorstellen, das ich nicht der einzige bin der sich darüber ärgert.

Und deswegen bekommt die BD (denn die wird hier bewertet und nicht der Film) von mir 4 von 5 Sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Mai 2008
Ich habe die UK Version mit DE Ton, sie wird sicher identisch mit der Deutschen Vö sein. Bild sieht sehr gut aus, gestochen scharf und beeindrucken. Nur beim Ton hab ich so meine Mängel. Der ist extrem leiser als meine anderen BluRays, gerade die Stimmen sind Leiser, somit macht man lauter, aber die Action da gegen wirkt dann zu laut, bei höherer Lautstärke.
Das war aber auch alles was ich zu bemängeln hatte, deswegen 4Sterne.

Alternative Ende ist gut, aber trotzdem finde ich beide Enden nicht perfekt.
Zum Film wurde genug schon oft gesagt, man kann ihn sich ansehen und bereut es auch nicht. Story ist gut und die Bilder sind bombastisch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2008
I am Legend ist kein reiner Action-Knaller, aber als Will Smith-Fan musste ich ihn einfach sehen :-) Der Film geht von Anfang an unter die Haut, die Bilder aus dem leergefegten New York sind beklemmend und der tägliche Radiofunkspruch von Robert Neville jagte mir Tränen in den Augen. Zeitweise zieht sich der Film doch sehr in die Länge, wird ein wenig langweilig. Sehr traurig war aber das Ende des Films und noch eine weitere Szene mitten im Film (die, die ihn gesehen haben, wissen sicher was ich meine).
Will Smith zeigt sich wieder von seiner besten Seite und spielt so überzeugend, das der Film einfach nur unter die Haut geht.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2012
Ich muss einem meiner Vorrezessenten recht geben, zum Film ist nichts groß zu sagen, auch zur Qualität von Bild und Ton, aber.... wer sich darauf freut, die Fassung mit alternativem Ende auf Deutsch zu sehen, wird enttäuscht werden, denn diese gibt`s nur auf Englisch. Ich habe das schon einmal bei einer BluRay erlebt, bei Hangover. Auch dort wurde groß geworben mit der extended Version und die ist aber nur in englischer Tonspur drauf. Sehr schade. Zumal das auch bei amazon nicht klar kommuniziert wird. Deshalb für die BluRay nur 4 Sterne.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2008
Bis zur Mitte des Films war ich von dieser Geschichte extrem gefesselt. Der scheinbar letzte Mensch auf der Erde und sein einziger Kamerad,ein Schäferhund durchstreifen täglich ein verwildertes und verlassenes Manhattan, nachdem ein Virus die Welt auf den Kopf gestellt hat.
Er forscht nach einem Gegenmittel,sucht Nahrung und gibt die Hoffnung nicht auf, einem anderen menschlichen Wesen zu begegnen.Dabei ist die Dunkelheit sein schlimmster Feind.
Der erste Teil des Films verläuft spannend ,weil man noch nicht genau weiß, was mit dieser Welt geschehen ist und dies auch nur in vereinzelten Rückblenden erfährt und weil man keine konkrete Vorstellung darüber hat ,was in der Nacht eigentlich geschieht. Man weint,lacht und fürchtet sich zusammen mit dem Helden, der von Will Smith wirklich angemessen und glaubhaft verkörpert wird.
ABER DANN...ca. ab der Mitte bricht der Film plötzlich in sich zusammen.
Die animierten Monster verderben den Film und nehmen ihm seine ganze Spannung und Glaubwürdigkeit durch ihre lieblose ,billige Darstellung.Die Tiefe geht flöten und es folgt eine unnötige Actionszene der nächsten.
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31 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2008
Es sah so vielversprechend aus: Eine aufwändige Neuverfilmung von Richard Matheson's Kultroman "I am Legend", der (neben der ein oder anderen B - Film - Adaption) schon zweimal zu Leindwandehren kam: 1964 mit Horror - Ikone Vincent Price ("The last man on earth") und 1971 mit Charlton Heston ("Der Omega - Mann") in der Hauptrolle. Diese beiden Verfilmungen gehören zwar nicht zu den absoluten Meisterwerken des SF - Genres, dazu tragen sie zu sehr die Zeichen ihrer jeweiligen Entstehungszeit, sind aber durchaus solide und stellenweise auch interessante Umsetzungen des Original - Stoffes von Matheson. Schon Ende der 90er kamen Gerüchte über eine mögliche Neuverfilmung des Stoffes auf, damals war vor allem Arnold Schwarzenegger im Gespräch für die Titelrolle.

Wie die Endzeit - Vision mit dem Gouvernator ausgesehen hätte wird wohl für immer Gegenstand von Spekulationen bleiben. Die Produzenten entschieden sich schliesslich für Allrounder Will Smith und ob sie wirklich gut daran taten, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Fest steht: Smith bietet wahrscheinlich eine seiner besten Performances überhaupt, sein Robert Neville ist so einsam, verzweiffelt und traurig daß es einem das Herz bricht. Vincent Price (der ebenfalls eine der besten Leistungen seiner Karierre bot) war ein desillusionierter, fast schon apathischer Antiheld, den ganzen Film über am Rande des Wahnsinns. Charlton Heston's Version des Robert Neville war trotz interessanter Ansätze im Grunde nur eine Variation der Rolle die er zuvor schon in "Planet der Affen" innehatte, ein zwar gebrochener, aber dennoch knallharter und leicht zynischer Actionheld. Will Smith darf von allen am meisten menscheln. In einer der stärkeren Szenen des Films (ACHTUNG SPOILER) klammert er sich an seinen sterbenden Hund, um ihm einen schnellen und schmerzlosen Tod zu gewähren. Die Verzweifflung, die ihn durch den Tod seines letzten noch verbliebenen Freundes überkommt überträgt Smith mühelos auf den Zuschauer (SPOILER ENDE). Aber es ist einmal mehr eine Milchmädchenrechnung. So sympathisch sein Robert Neville ist, so oberflächlich ist er auch. Auch wenn Smith ohne die rotzigen Sprüche aus Independence Day - Tagen auskommt erlaubt ihm seine Rolle nicht mehr als ein weiterer, typischer Hollywood - Übermensch zu sein. Der Wahnsinn, der sich zwangsläufig einstellen muss wenn man der letzte noch verbliebene Mensch auf Erden ist während sich die Überlebenden in Monster verwandelt haben, ist bei "I am Legend" kein Thema. Neville bleibt letztlich immer Herr der Lage. Zweiffel, Selbstmordgedannken oder Allmachts - Fantasien haben bei ihm keine Chance. Heston und Price hatten hier wesentlich glaubwürdigere Interpretationen zu bieten.

Dieses Dilemma ist aber wohl mehr auf das schwache Drehbuch zurückzuführen denn auf das mangelnde Talent des Hauptdarstellers. Und da wären wir auch gleich bei der zweiten grossen Schwäche des Films. Die Geschichte von "I am Legend" ist ganz wie die Kapillargefässe der vampirischen Infizierten: ziemlich blutarm. Mehr als Will Smith vs. die Monster hat der Film im Grunde nicht zu bieten. Darüber kann auch die ein oder andere zaghafte Nebenhandlung nicht hinwegtäuschen. Und das Ende des Films ist ebenso einfallslos wie enttäuschend und wird ausserdem viel zu abrupt herbeigeführt. Das Konfliktpotenzial, daß in der Vorlage vorhanden ist, wird nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Ärgerlich auch die simple Infizierten - Thematik: Waren die Mutanten in "Der Omega - Mann" als sektenähnliche Vereinigung immerhin noch gut für etwas Zivilisationskritik, so werden sie in "I am Legend" zu instinktgesteuerten, grunzenden Zombies degradiert. Damit könnte man sich ja vielleicht noch anfreunden, wären die Effekte wenigstens brauchbar. Aber die Animation der albern herumspringenden Böslinge fällt mehr als dürftig aus. Die CGI - Effekte sind in der Tat so schlecht daß man sich in die dunklen Tage der Entstehungszeit dieser Technik zurückversetzt fühlt. Daß dies der Spannung in den durchaus packend inszenierten Actionszenen einen enormen Abbruch tut, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden.

Aber es gibt nicht nur schlechtes zu vermelden: Die Atmosphäre die der Film heraufbeschwört, sucht ihresgleichen. Besonders die Bilder der ersten dreissig Minuten, wenn die Kamera mit Neville durch ein geisterhaftes, zerfallendes New York wandert, sind von ungeheurer Intensität und hervorrangend fotografiert. Schon "Der Omega - Mann" bot beängstigende Eindrücke einer entvölkerten Welt, aber erst die Errungenschaften des digitalen Zeitalters und ihrer Bildbearbeitungsprogramme lassen die Illusion perfekt werden. Die unkrautumrankten verlassenen Häuserschluchten der Mammutstadt hinterlassen einen beklemmend - poetischen Eindruck, und setzen sicherlich einen neuen Standard für kommende Endzeitfilme.

Fazit: Trotz eindringlicher Atmosphäre und einem hervorragenden Will Smith vermag "I am Legend" kaum zu überzeugen. Das utopische, gesellschaftskritische Material des Autors Matheson bleibt nahezu unangetastet, und auch auf dramaturgischer Ebene herrscht eher Einfallslosigkeit. Spannung kommt aufgrund für Blockbuster - Verhältnisse unzureichender Effekte und einfallslosem Monster - Design kaum auf. Somit scheitert "I am Legend" letztlich auf beinahe jeder (relevanten) Ebene. Für begeisterte Photoshop - Nutzer dennoch einen Blick wert.
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