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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen P.T. Anderson's Glanzstück als gelungene Special Edition
Dieser rundum geniale Ensemle-Film brachte Regisseur P.T. Anderson den Durchbruch. Nach dem zwar gelungenen aber nicht sensationellen Debüt "Last Exit Reno" setzte er kräftig nach was die erzählerische, handwerkliche Raffinesse angeht. Mark Wahlberg beweist in der Rolle des Dirk Diggler erstaunlich viel Talent, was ihm bis dahin wohl kaum einer zugetraut...
Veröffentlicht am 23. April 2007 von Ace

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz überzeugendes Drama über die Pornoindustrie, ohne viel Sex!
Von diesem Film gibt es verschiedene DVD- Ausführungen. Meine Rezension hier bezieht sich auf die EINFACHE 1 DVD - AUSFÜHRUNG:

Dieser (US-) Spielfilm von Regisseur Paul Thomas Anderson ist eigentlich schon aus dem Jahr 1997 und soll eine Hommage/ "Denkmal" an die US- Pornoindustrie der 1970er Jahre im legendären San Fernando Valley in...
Vor 8 Monaten von Ingmar veröffentlicht


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen P.T. Anderson's Glanzstück als gelungene Special Edition, 23. April 2007
Dieser rundum geniale Ensemle-Film brachte Regisseur P.T. Anderson den Durchbruch. Nach dem zwar gelungenen aber nicht sensationellen Debüt "Last Exit Reno" setzte er kräftig nach was die erzählerische, handwerkliche Raffinesse angeht. Mark Wahlberg beweist in der Rolle des Dirk Diggler erstaunlich viel Talent, was ihm bis dahin wohl kaum einer zugetraut hätte. Juliannne Moore, John C. Reilley und William H. Macy sind auch Oberklasse und passen wunderbar zusammen, weshalb Anderson sie wohl auch in "Magnolia" wieder besetzte. Burt Reynolds, in seiner Comeback Rolle, übertrifft sich ebenfalls als Dirk's Mentor und Ersatz-Vaterfigur. Unverständlich dass Reynolds einmal geäussert haben soll, Boogie Nights nie gemocht zu haben.
Wie auch immer. Eins steht fest : Dieses sehr empfehlenswerte 2,5 Stunden Film-Drama ist keine Sekunde langweilig und ein perfektes Sittengemälde aus dem Porno-Milleu der bunten 70er (handlungsmässig.) Man sollte ihn auf jeden Fall mal gesehen haben.
Die vorliegende Special-Edition ist äusserst empfehlenswert. Sie bietet nämlich nicht nur erstmals (ernstzunehmendes) Bonusmaterial (Geschn. Szenen, Interviews, sehr guter Audiokommentar) auf einer 2. DVD, sondern wartet erstmals mit dem korrekten Bildformat auf (2,35:1 in 16:9). Die "alte" DVD hatte 1,85:1!! Da entging einem nicht nur massig Bildinformationen, nein ,die ganze Bildkomposition war dahin, und obendrauf war die Bildqualität auch noch schlecht. Somit ist diese Version auch für Besitzer der Erstauflage ein Muss. Aufgefallen ist ausserdem das eine kurze Sequenz von ein paar Sekunden direkt am Anfang des Films (schwarzer Bildschirm mit Musik unterlegt) ebenfalls auf der alten DVD einfach gefehlt hat. Diese Arthaus Premium Version ist in jeglicher Hinsicht und in allen Belagen eine deutliche Verbesserung der früheren Version. Definitive Empfehlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartig!, 22. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Die Handlung von "Boogie Nights" ist eigentlich relativ kurz erzählt: Aufstieg und Fall eines Pornosdarstellers, seines Umfelds und der ganzen Pronobranche. Am Schluss gibt's noch ein grotesk und beinahe irreal wirkendes Happy End. So weit so gut. Was diesen epischen Film aber so bemerkenswert macht ist, dass er einfach alles bietet: Drama, Humor, Erotik, Spannung und jede Menge echtes 1970er/1980er-Feeling. Ein richtiger "Multifunktionsfilm" halt. Dazu gibt's hervorragende schauspielerische Leistungen. Mit dieser Mischung zieht einem "Boogie Nights" sofort in seinen Bann.

Obwohl die in "Boogie Nights" vorkommenden Figuren grösstenteils kaputte Loser-Typen sind und teilweise Dinge tun, die man definitiv nicht unterstützen kann, so kommen die meisten davon doch irgendwie sympathisch rüber. "Boogie Nights" gelingt nämlich das Kunststück, auch Charaktere, die ihr Geld in einer "schmuddeligen" Branche verdienen oder praktisch ausschliesslich von Koks "ernähren", sympathisch darzustellen - als grundsätzlich nette Leute mit vielen selbstverschuldeten Problemen, aber mit Gefühlen, Wünschen und Träumen wie Du und ich.

"Boogie Nights" ist ein Film, den man sich einfach er immer wieder anschauen kann ohne dass er langweilig wird. Bedingungslose 5 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 70er Jahre-Studie über psychedelischen Drogen-Konsum, Disco-Fieber & die Pornoindustrie, 12. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Die Story ist schnell erzählt: junger aufstrebender Porno-Darsteller wird erst von der Szene hochgejubelt und mit Preisen überschüttet, überschätzt sich selbst und sein Können aber dermaßen, dass er schließlich derb abstürzt...

Der Plot könnte seicht daherkommen- tut es aber nicht, da die Entwicklung aller einzelnen Figuren und Handlungsstränge so realistisch und gekonnt erfolgt, dass die Darstellung des Porno-Businesses als solches schließlich zur Nebensache wird.

Da wären etwa der Aussteiger, der aufgrund seines Berufes" keinen Kredit für ein neues Geschäftskonzept von der Bank erhält, die Mutter, die aus selbigem Grund das Sorgerecht für den Sohn niemals erhalten wird und fasst daran zerbricht, und schließlich der Pornoproduzent, der sich einem Paradigmenwechsel von Film zu Video stellen muss...

Wer die 70er mit ihrer scheinbaren Leichtigkeit liebt und auf die Disco-Musik und die schrägen Klamotten und das Design steht, wird diesen Film mit seiner Ausstattung und der Atmosphäre lieben, allen anderen wird diese Milieu-Studie wahrscheinlich nur nerven.
Dann lieber "Almoust famous" anschauen, dreht sich um die andere "Subkultur" der ausgehenden 70er- den Rock und dessen Anhänger.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufstieg und Fall eines Pornostars, 20. November 2011
Von 
Thomas Schmitz (Mechernich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Eddie Adams hat ein Talent - und das hängt zwischen seinen Beinen. Wenn es denn steht, handelt es sich gar um 33 Zentimeter härtestem Schwanz. Und Eddie Adams kann immer. Er bekommt sogar Geld dafür, dass er sich vor anderen einen runterholt. Doch dann entdeckt ihn Sexfilmproduzent Jack Horner und macht aus Eddie Adams, der sich mittlerweile Dirk Diggler nennt, den größten Pornodarsteller Ende der 70er Jahre. Doch mit dem Wechsel ins neue Jahrzehnt beginnt der tiefe Fall. Die Pornoindustrie verändert sich - und die Protagonisten dieses Films sind alle davon betroffen.
Regisseur Paul Thomas Anderson gelang 1997 ein kleiner Geniestreich, der gleich für drei Oscars nominiert wurde. Burt Reynolds zeigt als Jack Horner eine geniale Leistung, er steht über allen, auch über Mark Wahlberg, Julianne Moore, Heather Graham und sogar über Philip Seymour Hoffmann, der als schwuler Toningenieur brillant agiert. 150 Minuten vergehen wie im Flug, weil Andersons Film den Aufstieg und Fall des Pornodarstellers Dirk Diggler mit viel Witz garniert. Außerdem gelingt ihm eine großartige Hommage an den Zeitgeist der 70er und 80er Jahre. Der famose Soundtrack und unglaublich skurrile Typen tun ihr Übriges.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein toller Film mit tollen Schauspielern, 23. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights [Blu-ray] (Blu-ray)
Auch wenn die Story irgendwie überdreht und die ganze Szenerie etwas Comichaft wirkt, hat mich dieser Film toll unterhalten.
Mark Wahlberg passt auf die Rolle des etwas naiven Nachwuchs-Porno Stars wie die Faust aufs Auge. Ebenso sind die beiden anderen Hauptdarsteller mit Reynolds und Moore exzellent besetzt.

Die Bildqualität ist für eine BR nicht überragend aber in Ordnung, der Soundtrack passt toll zu den jeweiligen Szenen.

Ab und zu wandert der Film etwas ins kitschige ab (bzw. die Darstellerinnen werden zum Teil wie Nutten, die immer und überall Sex haben (wollen) dargestellt). Deshalb bekommt er hier einen Stern Abzug, auch wenn es fürs männliche Auge nicht gerade abträglich ist ;-).

Ansonsten ein toller Film, der eine Thematik behandelt die mit Sicherheit nicht alltägliches Filmmaterial ist. Die abgedrehten Charaktere wissen sehr gut zu unterhalten und dennoch wirkt die Odysee des Nachwachsstars nicht lächerlich sondern wird gut umgesetzt.

Für mich einer der besten Filme die ich in letzter Zeit gesehen habe. Absolute Kaufempfehlung.
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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Blu Ray, ein sehr gutes Bild, 19. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich habe die Blu Ray schon gekauft. Und sie auch gleich überprüft. Im Gegensatz zur DVD, die von Kinowelt kommt, kommt die Blu Ray von Warner Home. Und von Warner Home kommen meistens nur gute Bildqualitäten auf Blu Ray. So auch in diesem Fall. Über die Story schreibe ich hier nichts, die dürfte allgemein bekannt sein. Meine Bewertung bezieht sich ausschließlich aufs Bild der Blu Ray.

Und das Bild präsentiert sich farbenfroh, sehr scharf und ist sehr gelungen. Der Film ist 13 Jahre alt und sieht aus, als ob er gerade erst gedreht wurde. Grieseln ist kaum vorhanden. Und wenn, stört es nicht im mindesten. Die Optik des Films orientiert sich logischerweise am Stil der 70er und 80er Jahre. Und das alles zusammen in einem wunderschönen Bild.

An dieser Stelle muß ich noch betonen, das ich ein sehr kritischer Mensch bin, was Bildqualtitäten von Blu Rays angeht. Soll heissen: Bevor ich mir die BR eines Filmes zulege, überprüfe ich zuerst die Bildqualität der DVD auf meinem FULL HD Bildschirm. Sieht die Qualität gut aus und entdecke ich keine besonderen Unterschiede zur (meist vorher ausgeliehenen BR) behalte ich die DVD. Denn für eine Blu Ray die den gleichen Effekt erzielt, wie eine hochskalierte DVD gebe ich kein Geld aus (z. B. bei "Terminator 3" konnte ich keinen Unterschied erkennen).

Bei Boogie Nights, ich habe seit Juni 2006 die Premium Edition, habe ich den Unterschied (griesliges Bild, unscharfe Konturen etc) sofort gesehen. Also wer den Film auf DVD hat, weg damit, Blu Ray kaufen und ein völlig neues Bild geniessen!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein hedonistischer Streifen!!!, 26. Januar 2012
Von 
Axel Breiing (Essen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Wenn man halbwegs moralisch nervenstark ist, so hat man hier rund 2 1/2 Stunden Dauer-Bespassung. Eine knackige simple Story im typischen "Aufsteiger/Absteiger"-Modus a la "Studio 54" und zahlreiche andere. Hinreissende Darsteller, z.B. Burt Reynolds, Mark Wahlberg, Julianne Moore, Don Cheadle, Heather Graham, eine gute Portion Erotik (Heather Graham als Rollergirl ist der Hammer), herrliches 70er-Flair, Jokes und Sprüche bis zum Abwinken und auch ein gutes Stück Tiefgang und Message. Mindestens 1x jährlich sollte man sich diesen Film geben!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz überzeugendes Drama über die Pornoindustrie, ohne viel Sex!, 30. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Von diesem Film gibt es verschiedene DVD- Ausführungen. Meine Rezension hier bezieht sich auf die EINFACHE 1 DVD - AUSFÜHRUNG:

Dieser (US-) Spielfilm von Regisseur Paul Thomas Anderson ist eigentlich schon aus dem Jahr 1997 und soll eine Hommage/ "Denkmal" an die US- Pornoindustrie der 1970er Jahre im legendären San Fernando Valley in Kalifornien sein. Tatsächlich geht es hier im engeren Sinn hauptsächlich um "Eddie", einen 17-jährigen, der immer viel Geld braucht, die Schule dafür vernachlässigt, aber nicht viele Eigenschaften hat, die ihm viel Geld bringen könnten; wäre da nicht sein "bestes Stück", das mit seinen über 30 cm (nicht nur) die Frauen zu beeindrucken weiß, so dass er für die Präsentation dieses "Instrumentes", mit dem er am besten von allen Instrumenten/ Werkzeugen offenbar umzugehen weiß, sogar schon ein paar Dollar sich dazu verdienen kann. Ansonsten steht er - im Jahr 1977 (?) - in der Küche eines Nachtclubs, wo er eines Abends durch Zufall auf Porno- Produzent Jack Horner trifft, dem er - gewohnheitsmäßig - mal sein "bestes Stück" gegen Geld präsentieren möchte. Dieser scheint Jack Horner ein möglicherweise idealer Schauspieler für seine Porno- Filme zu sein. Da er Sex, Frauen, einem leichten Leben, vor allem aber Geld nicht abgeneigt ist, stellt sich Eddie eines Tages bei Jack Horner vor, wo er einen guten Eindruck hintrlässt. Eddie liebt sein neues Leben in der Porno- Szene, das außer dem Filmen auch aus viel Sex und schönen Frauen, sowie ständigen Parties bestehen, die seine Freizeit und die seiner neuen Freunde beherrschen, auf der er aber schon bald in Kontakt mit Drogen kommt. Schon bald avanciert Eddie als "Dirk Diggler" zum neuen Star der Porno- Szene, was er vor allem seinem imposanten "besten Stück" zu verdanken hat. Im "Golden Age of Porn" wird er schnell reich und kann sich einen luxuriösen Lebensstil leisten. Doch lernt "Dirk" auch Schattenseiten dieses Lebens kennen: auf einer Party wird er Zeuge, wie sich der langjährige Produktionsleiter erschießt, nachdem er zuvor seine Frau und einen ihrer Liebhaber erschossen hat, da er es (evtl.) nicht mehr verkraften konnte, dass ihn seine Frau ständig vor seinen Augen mit anderen Männern betrügt (?). Und "Dirk's" hoher Drogenkonsum wirkt sich allmählich auch auf seine Potenz aus; doch gerade sein bislang großes "Stehvermögen" war bislang "Dirk Diggler's" "Lizenz zum Gelddrucken" gewesen! Da er seine Drogenabhängigkeit nicht los wird, nimmt sein Platz als Porno- Star bald ein anderer ein. Doch ohne Stehvermögen taugt er noch nciht mal zum Stricher, o.Ä. Trotz guter Ideen dafür, enthält man ihm im Musik- Business die nötige Unterstützung vor. Das Leben wird nun auch für "Dirk Diggler" hart, dessen Name nicht mehr viel gilt. Im Gegenteil: Eine solche Art von "Schauspieler" zu sein, bekommt in den 1980er Jahren immer mehr einen negativen Touch in der Gesellschaft; und die Protagonisten müssen dieses bei ihren Versuchen, sich nach ihrer Porno- karriere eine andere Existenz aufzubauen, wiederholt bitter feststellen. Man hält sie für dumm, moralisch abartig und pervers; ihr sozialer Status ist niedrig. "Dirk" verstrickt sich dadurch schließlich in kriminelle Aktivitäten mit Drogenhandel. Bei einem dieser Deals kommt es zu Schießereien mit einem Kunden und seinen Kollegen; dabei kommt es zu Toten. "Dirk" kann sich gerade noch retten ...

Der FIlm soll sich lose am realen Schicksal des Pornofilmdarstellers John Holmes orientiert haben.

Der Film ist mit 2 1/2 Stunden Länge beträchtlich lang. - Doch ist er damit leider auch recht "langweilig". Die an sich einfache und überschaubare Story kennt etliche unnötige Längen, was dem Ganzen die Spannung nimmt. Es gibt zudem viele unnötige Szenen, die belanglos sind. Die eigentliche Handlung an sich ist eher mager. Viele besondere Momente kennt der Film kaum. Der Film wirkt etwas oberflächlich und der behandelte Gegenstand wird nicht sehr kritisch wiedergegeben. Einige ernstere Aussagen des Films kommen hier oft nicht richtig zum Ausdruck.

Die Porno- Szene an sich wird hier eher positiv gezeichnet; als locker- liberal- sexy- hedonistisch- gut gelaunt- leichtsinnig- lebenslustig- witzig.

Wichtig war dem Regisseur offenbar die Atmosphäre und die realistische Wiedergabe der Stimmung der 1970er Jahre; AUsstattung, Kostüme sind in dieser Hinsicht auch gut gelungen. Selbst die Farben hier sind im typischen braun- orange dieser Zeit gehalten. - "Handwerklich" ist der Film also durchaus gut gemacht.
Der SOUNDTRACK mit überwiegend typischen Songs der 1970er Jahre, meist im (eher fröhlich- unbeschwerten) Disco-, aber auch Soul-, Funk- und Rock 'n' Roll- Stil, gehört zum Bemerkenswertesten, was der Film zu bieten hat.

Die DARSTELLER selbst geben überwiegend gute Leistungen ab. Dies gilt für Hauptdarsteller Mark Wahlberg als "Dirk Diggler" ebenso wie "Porno- Regisseur" Burt Reynolds und die als dessen Frau agierende Julianne Moore, wie auch "Rollergirl" Heather Graham.

Sehr überraschend ist hier - ausgerechnet bei einem Film über dieses Thema! - das fast gänzliche Ausbleiben von Sex und EROTIK. Zwar gibt es hier einige ("softe") Szenen mit einigen (angedeuteten) Sex- Szenen; jedoch sieht man hier i.d.R. nur für Momente mal z:B. eine nackte Frau. - Der Film wird daher entsprechenden Erwartungen nicht gerecht! Ausgerechnet in einem Film über die Pornofilm- Industrie wird hier ständig "sexuelle Zurückhaltung" gegenüber dem Zuschauer an den Tag gelegt. - Ein Armutszeugnis; denn das Ausbleiben solcher erotischer Szenen verstärkt hier nur die Langeweile!
Die FSK 16 - Regelung bei diesem Film ist daher wohl auf die "Drogen- Szenen" und die Gewaltszenen (Schießereien) zurückzuführen.

Als zusätzliche "SPECIALS" beinhaltet die DVD noch weitere Film- Versionen, die einmal eine Untermalung mit "Audio- Kommentar" des Regisseurs, ein anderes Mal mit entsprechenden Kommentaren der (Haupt-) Darsteller beinhalten. - Leider stehen bei diesen - sicherlich sonst sehr interessanten - "Kommentar- Versionen" weder eine deutsche Synchronisation, noch eine entsprechende Untertitelung zur Verfügung! - Also alles nur in der Original- Sprache (englisch). Durch diese Tatsache werden die meisten Zuschauer nicht viel Spaß an diesen "Kommentar- Fassungen" haben (mir selbst war es auch zu anstrengend)! - M.E. daher ein großes Versäumnis, weil man so dann evtl. keine Hintergrund- Informationen über diesen Film "aus 1. Hand" erhält.

SPRACHEN: Deutsch; Englisch; Castellano.

Verfügbare UNTERTITEL (für den Hauptfilm): Englisch, Deutsch, Castellano.

Spieldauer: ca. 149 Min.

Bildformat: 2.35:1 (16:9).

FAZIT: Der FIlm wird m.E. der Pornofilm- Szene der 1970er (und 1980er) Jahre und seinem eigenen Anspruch, die "Entwicklung der Porno- Szene anhand der Lebenswege der Protagonisten darzustellen", wie auch den Erwartungen des Zuschauers kaum gerecht. Das Drama kann kaum überzeugen, ist oberflächlich und in großen Teilen langweilig; auch wenn die Ausstattung, der Soundtrack und die Darstellerleistungen beeindrucken können. Sehr überraschend wie auch enttäuschend ist der äußerst sparsame Umgang hier mit Erotik/Sex.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Where are my Boogie Shoes ?, 22. Juli 2011
Dieser Film ist ein weiterer Beweis dafür, daß es kein Hollywoodstudio benötigt um ein Werk für die Ewigkeit zu erschaffen.
Boogie Nights ist ein ehrlicher, schöner, skuriller, trauriger und vor allem lebendiger Film über das Leben und Streben im Amerika der 70er und 80er Jahre im Millieu der Pornoindustrie. Paul T. Anderson erschafft einen bemerkenswerten
Ensemble-Film, dem man einen Kultstatus anrechnen muß. Ja, er wirkt fasst wie die Geschichte einer großen Familie und ihrem jüngst-geborenen Kind: Eddie Adams/Dirk Diggler.

Hier sei besonders der exzellente Soundtrack zu erwähnen. Absolut grandios und stilprägend für den Streifen!!

Ein ansatzweise vergleichbarer Film wäre nur Oliver Stones The Doors (Um eine Vorstellung vom Inhalt zu bekommen).

Ein Muss für alle, die vergangene Epochen erleben wollen. Für Film-Fans sowieso.
Aber Zartbesaiteten sei gewarnt! Es kommt hin und wieder (dem Inhalt entsprechend) zu natürlich im Retrostyle gehaltenen Sexszenen und zum Ende hin auch zu blutigen Auseinandersetzungen.

Die vorliegende DVD-Veröffentlichung ist jeden Penny wert. Ob ausführliche Dokumentationen, (LEIDER!) entfallene Szenen, ein interessantes Booklet u.v.m. ist alles vorhanden für den Sammler.

Besondere Erwähnung: Die versteckte John Holmes-Dokumentation auf der Bonus-Disc.
Schaut euch alle Extras bis zum Schluß an, dann werdet ihr sie schon finden.

Fazit: Bedenkenlos zugreifen!!!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Familiengeschichte (wenn auch kein Familienfilm), 30. Januar 2008
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Ein sehr gut gemachter und oft witziger Film über das Pornobusiness in den USA am Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre. Eigentlich aber auch ein Film über das Scheitern von Lebensträumen allgemein und darüber, dass nach den geplatzten Träumen das Leben dann doch irgendwie weiter geht. Und auch darüber, dass Familie etwas ist, was nicht durch Geburt entstehen muss, sondern auch durch gemeinsames erleben wachsen kann.

Der siebzehnjährige Eddie kann eigentlich nichts. Außer gut Vögeln. Und er hat auch eine anatomische Besonderheit, nämlich ein Instrument dazu, was den Durchschnitt etwa um das Doppelte übersteigt. Und so wird er schnell von einem Pornoregisseur entdeckt, darf viele Filme drehen und wird ein Star der Branche. Leider kommt dann Video, was die Budgets der Filme drastisch reduziert, und das mit den Drogen tut Eddie alias Dirk Diggler auch nicht wirklich gut. Denn sein bestes Stück ist immer öfters aus der Form. Schneller Aufstieg heißt wohl doch schneller Fall, das will uns die Geschichte wohl sagen.

Aber es geht hier nicht nur um die zentrale Figur von Eddie, der versucht, sich als Dirk neu zu definieren. Um ihn herum versuchen das weitere Menschen. Da ist Maggie alias Amber, die Ehefrau des Regisseurs, die versucht, eine gute Mutter zu sein. Und während das beim eigenen Kind nicht gelingen will, wird sie es aber für ein paar ganz andere Leute. Da ist das Rollergirl, eine Pornodarstellerin mit abgebrochener Highschool, die mit ein paar Geistern aus der Vergangenheit klarkommen muss. Dirks Filmpartner will lieber Zauberer werden. Maurice, der Barbesitzer, wäre gerne Pornostar. Ein weiterer Pornostar dagegen hätte lieber ein Geschäft mit Stereoanlagen. Alle diese Träume müssen erst einmal scheitern, ehe die Menschen kapieren, dass sie nur gemeinsam eine Chance auf Glück haben. Das könnte schrecklich kitschig anzusehen sein, ist hier aber wunderbar verfilmt.

Mark Wahlberg gibt den Eddie bzw. Dirk. Eine sehr gelungene Darstellung. Julianne Moore darf als Mutter des Hauses brillieren und dabei noch eine ganze Menge Erotik ausstrahlen. Heather Graham hat mal wieder eine wunderbare Nacktszene, darf sonst eine eher schräge Performance als gewollt süßes Rollergirl liefern. Einmal darf sie dann überzeugend explodieren. Burt Reynolds Darstellung des Regisseurs wird überall sehr gelobt, seine Rolle ist aber aus meiner Sicht auch die mit den wenigsten Anforderungen weil nur geringen Änderungen im Lauf der Geschichte. Aber dafür sind auch weitere Nebenrollen herausragend besetzt, man kann sie hier kaum alle aufzählen.

Handwerklich ist der Film vor allem in Ausstattung und Musik gelungen. Beides sorgt für einen gelungenen Ausflug in die damalige Zeit. Der Film hat mich insbesondere an meinen eigenen Jahreswechsel zu 1980 erinnert. Selbst die Badehosen passen. Das Drehbuch scheint mir in vielen Dialogen auch den spezifischen Wahnsinn der damaligen Zeit gut zu treffen. Es kommt klar heraus, wie orientierungslos die Menschen in vielen Punkten waren. Dadurch entstehen manchmal aber auch Längen, denn der Zuschauer verliert dann auch etwas den Zusammenhang zwischen Handlung und Dialog. Man merkt auch an den vielen, auf einer zweiten DVD dokumentierten, geschnittenen Szenen, dass die Regie hier mit der Laufzeit des Films zu kämpfen hatte. Denn immer wenn man mal wieder etwas über die damalige Zeit erzählt, verlangsamt das die Handlung. Und so ist mit durchaus verständlich, warum die geschnittenen Szenen hier aus dem Film genommen wurden. Sonst ist vor allem das Essay über den Film bemerkenswert, das auf die Innenseite der Verpackung aufgedruckt ist.

Eine witzige, wohl aber gefakte Schlussszene bietet einen gelungenen Abschluss des Films. Ansonsten gibt hier allerdings kaum Porno zu sehen.
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