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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen P.T. Anderson's Glanzstück als gelungene Special Edition
Dieser rundum geniale Ensemle-Film brachte Regisseur P.T. Anderson den Durchbruch. Nach dem zwar gelungenen aber nicht sensationellen Debüt "Last Exit Reno" setzte er kräftig nach was die erzählerische, handwerkliche Raffinesse angeht. Mark Wahlberg beweist in der Rolle des Dirk Diggler erstaunlich viel Talent, was ihm bis dahin wohl kaum einer zugetraut...
Veröffentlicht am 23. April 2007 von Ace

versus
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das alte Lied: guter Film, schlechte DVD
Über den Film ist an dieser Stelle ja schon mehr als genug gesagt worden. Eine Enttäuschung ist hingegen die DVD: das einzige echte Zusatzfeature sind einige Interviews mit den verschiedenen Schauspielern und ein Trailer, die man so auch auf einer Videokassette hätte unterbringen können. (Und Trailer zu anderen Filmen (!) zähle ich nicht als...
Am 2. Februar 2001 veröffentlicht


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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marky Marks kleiner Freund...., 23. November 2002
Von 
hankcgn "hankcgn" (köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
....um den sich in Boogie Nights nun alles dreht, kriegt man erst zu ende des Films zu Gesicht, ein raffinierter Clou zu einem äusserst gelungenen Film. Paul Anderson, ganz dem Trend entsprechend, zeigt uns das pralle, dekadente Leben der Porno-Industrie in zwei Jahrzehnten. Das tut er jedoch äusserst distanziert und nüchtern, weder geschönt, noch dramatisiert, fast wie eine Fotografie aus alten Tagen, führt er seine Darsteller allesamt zu brillianten Höchstleistungen, Julianne Moore ist göttlich und Marky Mark beweist welches Potential in ihm steckt. Klasse auch die ausgiebigen Steady Cam-Fahrten in der Anfangssequenz. Ein wahrlich meisterhafter Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lang, aber nicht zu lang, 28. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights [Blu-ray] (Blu-ray)
+ tolle Handkamera, die im ersten Teil fast ein Eigenleben zu führen scheint
+ tolle realistische, aber auch leicht bizarre Darsteller, die zusammen mit der Kamera den Eindruck einer Doku erwecken
+ tolle 70er- und 80er-Jahre-Stimmung in diesem Film von 1997, mit stimmigen Kostümen, Frisuren und Liedern (auch wenn IMDB Fehler und Anachronismen auflistet)

Allerdings geht es nicht nur um niedere Instinkte, sondern auch um Niedertracht, und Blut spritzt reichlicher als anderes. Englische Sprache und Gewalt erscheinen derber als die gezeigten, mechanischen Pornodreharbeiten. Da wirken zweieinhalb Stunden Länge gewagt und bedrohlich, doch Boogie Nights läuft glatt durch mit angenehmem Rhythmus, die Nebenhandlungen stören nicht.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Let's Boogie, 26. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Haben wir darauf nicht alle gewartet ? Endlich mal ein Film, der uns in die pralle Welt der Sexfilme führt, ungeschminkt und ehrlich, aber keiner wollte ihn in den deutschen Lichtspieltheatern sehen. Was ist denn los ? Interessiert es denn niemanden, daß New Kids on the Block Mark Wahlberg in der Tat ein begandeter Schauspieler ist (und hier verdammt an Tom Byron erinnert, hihi). Das Nina Hartley eine kleine Nebenrolle hat und William H. Macy mit Schnauzer unbeschreiblihc ist ? Oder interessiert es denn keinen, daß dieser Film die wohl genialste Eröffnungssequenz aller Zeiten hat: eine unendlich lange Steadycam-Fahrt von Dächern herab, über befahrene Straßen, direkt in einen Nachtclub hinein und dort drinnen weitergleitend ! Ja Menschenskind, Burt Reynolds hat hier seinen besten Auftritt in seiner gesamten Karriere. Und Julianne Moore beweist hier noch vor "Magnolia" (und erst recht vor "Hannibal"), was für eine tolle Schaupspielerin sie ist. Schade, schade, daß diesen Film nur so weinig Leute sehen wollten. Deswegen ist die Ausstattung dieser DVD derart mies, daß der Sau graust. Das habt ihr nun davon.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das alte Lied: guter Film, schlechte DVD, 2. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Über den Film ist an dieser Stelle ja schon mehr als genug gesagt worden. Eine Enttäuschung ist hingegen die DVD: das einzige echte Zusatzfeature sind einige Interviews mit den verschiedenen Schauspielern und ein Trailer, die man so auch auf einer Videokassette hätte unterbringen können. (Und Trailer zu anderen Filmen (!) zähle ich nicht als Zusatz, sondern einfach nur als Ärgernis). Viel schlimmer wiegt dagegen, das die deutschen Untertitel bei dern englischen Sprachfassung mal wieder aus „lizenzrechtlichen Gründen" nicht ausblendbar sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ser guter Film, aber ..., 12. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
der Film ist echt top, die Bildqualität hervorragend ... aber die deutsche Tonspur fehlt ... hinten steht drauf DEUTSCH ... ich höre nur englisch ... ich möchte den Film gern auf deutsch schau'n.

Was is da los?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswerte Satire, 19. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Eine zauberhaft inszenierte Satire über das Pornogeschäft. Paul Thomas Anderson beweist erneut, was für ein hervorragender Regisseur in ihm steckt. Die Kameraeinstellungen in Verbindung mit der Musik sorgen für eine geniale Atmosphäre. Hinzu kommt die unglaublich gute Besetzung der Filmrollen. Absolut sehenswerter Film!
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3.0 von 5 Sternen Nicht ganz überzeugendes Drama über die Pornoindustrie, ohne viel Sex!, 30. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Von diesem Film gibt es verschiedene DVD- Ausführungen. Meine Rezension hier bezieht sich auf die EINFACHE 1 DVD - AUSFÜHRUNG:

Dieser (US-) Spielfilm von Regisseur Paul Thomas Anderson ist eigentlich schon aus dem Jahr 1997 und soll eine Hommage/ "Denkmal" an die US- Pornoindustrie der 1970er Jahre im legendären San Fernando Valley in Kalifornien sein. Tatsächlich geht es hier im engeren Sinn hauptsächlich um "Eddie", einen 17-jährigen, der immer viel Geld braucht, die Schule dafür vernachlässigt, aber nicht viele Eigenschaften hat, die ihm viel Geld bringen könnten; wäre da nicht sein "bestes Stück", das mit seinen über 30 cm (nicht nur) die Frauen zu beeindrucken weiß, so dass er für die Präsentation dieses "Instrumentes", mit dem er am besten von allen Instrumenten/ Werkzeugen offenbar umzugehen weiß, sogar schon ein paar Dollar sich dazu verdienen kann. Ansonsten steht er - im Jahr 1977 (?) - in der Küche eines Nachtclubs, wo er eines Abends durch Zufall auf Porno- Produzent Jack Horner trifft, dem er - gewohnheitsmäßig - mal sein "bestes Stück" gegen Geld präsentieren möchte. Dieser scheint Jack Horner ein möglicherweise idealer Schauspieler für seine Porno- Filme zu sein. Da er Sex, Frauen, einem leichten Leben, vor allem aber Geld nicht abgeneigt ist, stellt sich Eddie eines Tages bei Jack Horner vor, wo er einen guten Eindruck hintrlässt. Eddie liebt sein neues Leben in der Porno- Szene, das außer dem Filmen auch aus viel Sex und schönen Frauen, sowie ständigen Parties bestehen, die seine Freizeit und die seiner neuen Freunde beherrschen, auf der er aber schon bald in Kontakt mit Drogen kommt. Schon bald avanciert Eddie als "Dirk Diggler" zum neuen Star der Porno- Szene, was er vor allem seinem imposanten "besten Stück" zu verdanken hat. Im "Golden Age of Porn" wird er schnell reich und kann sich einen luxuriösen Lebensstil leisten. Doch lernt "Dirk" auch Schattenseiten dieses Lebens kennen: auf einer Party wird er Zeuge, wie sich der langjährige Produktionsleiter erschießt, nachdem er zuvor seine Frau und einen ihrer Liebhaber erschossen hat, da er es (evtl.) nicht mehr verkraften konnte, dass ihn seine Frau ständig vor seinen Augen mit anderen Männern betrügt (?). Und "Dirk's" hoher Drogenkonsum wirkt sich allmählich auch auf seine Potenz aus; doch gerade sein bislang großes "Stehvermögen" war bislang "Dirk Diggler's" "Lizenz zum Gelddrucken" gewesen! Da er seine Drogenabhängigkeit nicht los wird, nimmt sein Platz als Porno- Star bald ein anderer ein. Doch ohne Stehvermögen taugt er noch nciht mal zum Stricher, o.Ä. Trotz guter Ideen dafür, enthält man ihm im Musik- Business die nötige Unterstützung vor. Das Leben wird nun auch für "Dirk Diggler" hart, dessen Name nicht mehr viel gilt. Im Gegenteil: Eine solche Art von "Schauspieler" zu sein, bekommt in den 1980er Jahren immer mehr einen negativen Touch in der Gesellschaft; und die Protagonisten müssen dieses bei ihren Versuchen, sich nach ihrer Porno- karriere eine andere Existenz aufzubauen, wiederholt bitter feststellen. Man hält sie für dumm, moralisch abartig und pervers; ihr sozialer Status ist niedrig. "Dirk" verstrickt sich dadurch schließlich in kriminelle Aktivitäten mit Drogenhandel. Bei einem dieser Deals kommt es zu Schießereien mit einem Kunden und seinen Kollegen; dabei kommt es zu Toten. "Dirk" kann sich gerade noch retten ...

Der FIlm soll sich lose am realen Schicksal des Pornofilmdarstellers John Holmes orientiert haben.

Der Film ist mit 2 1/2 Stunden Länge beträchtlich lang. - Doch ist er damit leider auch recht "langweilig". Die an sich einfache und überschaubare Story kennt etliche unnötige Längen, was dem Ganzen die Spannung nimmt. Es gibt zudem viele unnötige Szenen, die belanglos sind. Die eigentliche Handlung an sich ist eher mager. Viele besondere Momente kennt der Film kaum. Der Film wirkt etwas oberflächlich und der behandelte Gegenstand wird nicht sehr kritisch wiedergegeben. Einige ernstere Aussagen des Films kommen hier oft nicht richtig zum Ausdruck.

Die Porno- Szene an sich wird hier eher positiv gezeichnet; als locker- liberal- sexy- hedonistisch- gut gelaunt- leichtsinnig- lebenslustig- witzig.

Wichtig war dem Regisseur offenbar die Atmosphäre und die realistische Wiedergabe der Stimmung der 1970er Jahre; AUsstattung, Kostüme sind in dieser Hinsicht auch gut gelungen. Selbst die Farben hier sind im typischen braun- orange dieser Zeit gehalten. - "Handwerklich" ist der Film also durchaus gut gemacht.
Der SOUNDTRACK mit überwiegend typischen Songs der 1970er Jahre, meist im (eher fröhlich- unbeschwerten) Disco-, aber auch Soul-, Funk- und Rock 'n' Roll- Stil, gehört zum Bemerkenswertesten, was der Film zu bieten hat.

Die DARSTELLER selbst geben überwiegend gute Leistungen ab. Dies gilt für Hauptdarsteller Mark Wahlberg als "Dirk Diggler" ebenso wie "Porno- Regisseur" Burt Reynolds und die als dessen Frau agierende Julianne Moore, wie auch "Rollergirl" Heather Graham.

Sehr überraschend ist hier - ausgerechnet bei einem Film über dieses Thema! - das fast gänzliche Ausbleiben von Sex und EROTIK. Zwar gibt es hier einige ("softe") Szenen mit einigen (angedeuteten) Sex- Szenen; jedoch sieht man hier i.d.R. nur für Momente mal z:B. eine nackte Frau. - Der Film wird daher entsprechenden Erwartungen nicht gerecht! Ausgerechnet in einem Film über die Pornofilm- Industrie wird hier ständig "sexuelle Zurückhaltung" gegenüber dem Zuschauer an den Tag gelegt. - Ein Armutszeugnis; denn das Ausbleiben solcher erotischer Szenen verstärkt hier nur die Langeweile!
Die FSK 16 - Regelung bei diesem Film ist daher wohl auf die "Drogen- Szenen" und die Gewaltszenen (Schießereien) zurückzuführen.

Als zusätzliche "SPECIALS" beinhaltet die DVD noch weitere Film- Versionen, die einmal eine Untermalung mit "Audio- Kommentar" des Regisseurs, ein anderes Mal mit entsprechenden Kommentaren der (Haupt-) Darsteller beinhalten. - Leider stehen bei diesen - sicherlich sonst sehr interessanten - "Kommentar- Versionen" weder eine deutsche Synchronisation, noch eine entsprechende Untertitelung zur Verfügung! - Also alles nur in der Original- Sprache (englisch). Durch diese Tatsache werden die meisten Zuschauer nicht viel Spaß an diesen "Kommentar- Fassungen" haben (mir selbst war es auch zu anstrengend)! - M.E. daher ein großes Versäumnis, weil man so dann evtl. keine Hintergrund- Informationen über diesen Film "aus 1. Hand" erhält.

SPRACHEN: Deutsch; Englisch; Castellano.

Verfügbare UNTERTITEL (für den Hauptfilm): Englisch, Deutsch, Castellano.

Spieldauer: ca. 149 Min.

Bildformat: 2.35:1 (16:9).

FAZIT: Der FIlm wird m.E. der Pornofilm- Szene der 1970er (und 1980er) Jahre und seinem eigenen Anspruch, die "Entwicklung der Porno- Szene anhand der Lebenswege der Protagonisten darzustellen", wie auch den Erwartungen des Zuschauers kaum gerecht. Das Drama kann kaum überzeugen, ist oberflächlich und in großen Teilen langweilig; auch wenn die Ausstattung, der Soundtrack und die Darstellerleistungen beeindrucken können. Sehr überraschend wie auch enttäuschend ist der äußerst sparsame Umgang hier mit Erotik/Sex.
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5.0 von 5 Sternen Kultfilm!, 13. Februar 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
Absoluter Kultfilm! Wer den Film nicht gesehen hat, der hat auf jeden Fall etwas verpasst. Super Story, albern und dramatisch zugleich. Exzellente Auswahl der Filmmusik.
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4.0 von 5 Sternen Toller Film, realistisch mit guten Darstellern, 4. Februar 2009
Von 
Marco Morana "Inzaghi" (Glauburg, bei Büdingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Boogie Nights (DVD)
der Film ziegt den "Durchbruch" der Porno-industrie zur "Massenware" in den 70er Jahren. Im Mittelpunkt steht der Aufstieg und anschlißende Abstieg des (vermeintlichen) Stars.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Panorama der Zeit und Familiengeschichte, 4. Januar 2008
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein sehr gut gemachter und oft witziger Film über das Pornobusiness in den USA am Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre. Eigentlich aber auch ein Film über das Scheitern von Lebensträumen allgemein und darüber, dass nach den geplatzten Träumen das Leben dann doch irgendwie weiter geht. Und auch darüber, dass Familie etwas ist, was nicht durch Geburt entstehen muss, sondern auch durch gemeinsames erleben wachsen kann.

Der siebzehnjährige Eddie kann eigentlich nichts. Außer gut Vögeln. Und er hat auch eine anatomische Besonderheit, nämlich ein Instrument dazu, was den Durchschnitt etwa um das Doppelte übersteigt. Und so wird er schnell von einem Pornoregisseur entdeckt, darf viele Filme drehen und wird ein Star der Branche. Leider kommt dann Video, was die Budgets der Filme drastisch reduziert, und das mit den Drogen tut Eddie alias Dirk Diggler auch nicht wirklich gut. Denn sein bestes Stück ist immer öfters aus der Form. Schneller Aufstieg heißt wohl doch schneller Fall, das will uns die Geschichte wohl sagen.

Aber es geht hier nicht nur um die zentrale Figur von Eddie, der versucht, sich als Dirk neu zu definieren. Um ihn herum versuchen das weitere Menschen. Da ist Maggie alias Amber, die Ehefrau des Regisseurs, die versucht, eine gute Mutter zu sein. Und während das beim eigenen Kind nicht gelingen will, wird sie es aber für ein paar ganz andere Leute. Da ist das Rollergirl, eine Pornodarstellerin mit abgebrochener Highschool, die mit ein paar Geistern aus der Vergangenheit klarkommen muss. Dirks Filmpartner will lieber Zauberer werden. Maurice, der Barbesitzer, wäre gerne Pornostar. Ein weiterer Pornostar dagegen hätte lieber ein Geschäft mit Stereoanlagen. Alle diese Träume müssen erst einmal scheitern, ehe die Menschen kapieren, dass sie nur gemeinsam eine Chance auf Glück haben. Das könnte schrecklich kitschig anzusehen sein, ist hier aber wunderbar verfilmt.

Mark Wahlberg gibt den Eddie bzw. Dirk. Eine sehr gelungene Darstellung. Julianne Moore darf als Mutter des Hauses brillieren und dabei noch eine ganze Menge Erotik ausstrahlen. Heather Graham hat mal wieder eine wunderbare Nacktszene, darf sonst eine eher schräge Performance als gewollt süßes Rollergirl liefern. Einmal darf sie dann überzeugend explodieren. Burt Reynolds Darstellung des Regisseurs wird überall sehr gelobt, seine Rolle ist aber aus meiner Sicht auch die mit den wenigsten Anforderungen weil nur geringen Änderungen im Lauf der Geschichte. Aber dafür sind auch weitere Nebenrollen herausragend besetzt, man kann sie hier kaum alle aufzählen.

Handwerklich ist der Film vor allem in Ausstattung und Musik gelungen. Beides sorgt für einen gelungenen Ausflug in die damalige Zeit. Der Film hat mich insbesondere an meinen eigenen Jahreswechsel zu 1980 erinnert. Selbst die Badehosen passen. Das Drehbuch scheint mir in vielen Dialogen auch den spezifischen Wahnsinn der damaligen Zeit gut zu treffen. Es kommt klar heraus, wie orientierungslos die Menschen in vielen Punkten waren. Dadurch entstehen manchmal aber auch Längen, denn der Zuschauer verliert dann auch etwas den Zusammenhang zwischen Handlung und Dialog. Man merkt auch an den vielen, auf einer zweiten DVD dokumentierten, geschnittenen Szenen, dass die Regie hier mit der Laufzeit des Films zu kämpfen hatte. Denn immer wenn man mal wieder etwas über die damalige Zeit erzählt, verlangsamt das die Handlung. Und so ist mit durchaus verständlich, warum die geschnittenen Szenen hier aus dem Film genommen wurden. Sonst ist vor allem das Essay über den Film bemerkenswert, das auf die Innenseite der Verpackung aufgedruckt ist.

Eine witzige, wohl aber gefakte Schlussszene bietet einen gelungenen Abschluss des Films. Ansonsten gibt hier allerdings kaum Porno zu sehen.
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Boogie Nights
Boogie Nights von Mark Wahlberg (DVD - 2010)
EUR 24,99
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