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am 16. Oktober 2011
ich bin großer scorpions fan und kenne sie seit meiner kindheit
2010 haben sie ihr abschied bekannt gegeben und haben daraufhin dieses album veröffentlicht, welches ihr letztes album mit neuem material sein wird.
die songs des albums sind wirklich nicht schlecht, aber reichen leider nicht mehr ganz an die songs ihrer glorreichen zeit in den 70`ern und 80`ern ran.
das album erinnert an wenig an "crazy world" von 1990 nur moderner und noch mehr radiotauglicher.
wer also harte riffs a la "blackout" oder "the zoo" erwartet wird hier etwas enttäuscht werden.
auf jeden fall gibt es ein dickes lob an die 3 neuen balladen "the good die young", "lorelei" und "sly" (welches etwas an "send me an angel" erinnert).
für ein abschiedsalbum wirklich gelungen, aber dennoch mehr an die breite masse angepasst (mittlerweile über 200.00 exemplare verkauft allein in deutschland).
wer die band liebt, sollte das album besitzen
und fans von anständigem rock sollten es auch !
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am 19. März 2010
Seit ich die Pommes-Gabel zum Metal-Gruß erheben kann, begleiten mich die Scorpions durch mein Leben, jetzt soll der Abschied kommen - passt schon, der Zeitpunkt scheint der Richtige...
Sting in the tail überzeugt durch die richtige Vermengung der 80er und 90er-Zutaten und typischer Scorpions-Sounds.
Auffällig ist die geschickte Bedienung an Elementen der erfolgreichsten Phasen, ausgenommen den mir persönlich am nahestehensten 7oer-Platten.
Nun zu den wirklich klasse gewordenen Stücken:
1. Raised on rock. Klasse "Love at first Sting"-Rocker mit dem "The Zoo-artigen" Mundstücksound von Jabs - Cool!
2. Sting in the tail. Hier regiert die Blackout-Ära in "Cant live without you" Manier!
3. Slave me. Moderner Sound, könnte so am Ehesten auf der "Eye to eye" sein, nicht so der Burner!
4. The Good die young. K.Meine mit tiefer und nachdenklicher Stimme, mächtiger, ausdrucksstarker Refrain -
ein Gerät!!!
5. No limit. Dieser Song hätte prima auf die Savage Amusement gepasst - geiles Gekreische vom Front-Männlein!
6. Rock zone. Sehr Rockn Rollig und mit flottem Snare-Sound, geht gut ab!
7. Lorelei - Wunderschöne Ballade mit dem typischen Aua-Scorps Englisch ( what kind of fool was I )
8. Turn you on. Geiler, moderner Rocker mit zweistimmigem Chorus! Richtig fett und eines der Highlights!
9. Lets Rock. Typischer Scorpions Song, der gehört da einfach drauf
10.Sly. Ballade mit "The smoke is going down" Sound...nett!
11.The Spirit of Rock. Positive Vibes und ein ganz, ganz frischer Song!
12.The Best is yet to come. Für mich das Highlight der Platte, klasse Mitsing-Refrain und ein etwas melancholischer Text für alle mit den Scorps alternden Rocker:-)!

Die Scorpions legen insgesamt eine sehr ausgewogene Platte mit viel Abwechslung, einer herrausragenden Gesangsleistung und der Frische einer Teenie-Combo hin. So sollte es auch sein, dass der Abschied schmerzt
und nicht herbeigesehnt wird!
Pflichtkauf für alle Scorpions-Fans verbunden mit dem Wunsch, dass die Junx nochmals richtig abräumen!

09.06.2010 Update: Sie zündet auch nach gefühlten 100 Durchläufen immer noch richtig gut!
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am 16. Oktober 2011
(Review aus dem Jahre 2010)

Eines kann man kann mit Fug und Recht behaupten: mit dem 2004er Silberling "Unbreakable" kriegten die Scorpions nach einer längeren Durststrecke wieder die Kurve und setzten mit dem Nachfolgerkonzeptalbum "Humanity ' Hour I" sogar einen mächtig drauf. Nun liegt das neunzehnte reguläre Studioalbum vor mir und ich muss mit Staunen feststellen, dass inzwischen ganze 38 (!) Jahre zwischen dem Debüt "Lonesome Crow" und "Sting In The Tail" liegen - schier unglaublich, wie schnell die Zeit für die erfolgreichste deutsche Rockband verging (zur Info: über 100 Millionen verkaufte Alben weltweit!)!

Dass die Herren Meine, Schenker und Co. dieser Tage ihre letzte Welttournee starten werden, dürfte sich inzwischen bis ins letzte Kuhdorf herum gesprochen haben: die Tickets für das München Konzert Anfang Mai sind seit Wochen (!) restlos futsch. Und wer etwa voreilig meint, die Hannoveraner lediglich auf den Welthit "Wind Of Change", der ja vor zwanzig Lenzen die große Ostwende tagtäglich untermalte, reduzieren zu müssen, dem sei jetzt klipp und klar gesagt, dass die Scorpions mit den Alben "Virgin Killer" (76) "Lovedrive" (79), "Blackout" (82) und "Love At First Sting" (84) nicht nur höchst exzellentes und relativ hartes Ohrenfutter veröffentlichten, sondern auch als ziemlich erste Deutsche Kapelle den US Markt Mitte der Achtziger knacken konnten.

Wenn es nach den aktuellen Interviews der Band geht, wird "Sting In The Tail" wohl das letzte Vermächtnis vor der verdienten Rockerrente sein ' und eines vorweg: dieses kann sich mehr wie hören lassen! Im Gegensatz zum düster und modern gehaltenen Vorgänger "Humanity ' Hour I" gehen die Scorps wieder deutlich straighter und klassischer zur Sache, was ihr urtypisches Feeling wie schon lange nicht mehr zum Vorschein bringt. Das Repertoire kennt man aus den guten alten Tagen: zum einen die simplen Gutelaunesongs sowie herrlich treibende Rocker, zum anderen schnulzige Balladen, diesmal sogar vier an der Zahl; wobei mir bei letzteren "Lorelei" und "SLY " - Schmalz hin, Schmacht her - echt gut reinpfeifen. Dabei fängt die Scheibe mit dem Triple "Raised On Rock"/"Sting In The Tail"/"Slave Me" ziemlich knackig und energisch an: die fünf mit Superdrummer Kottak (ex- Fifth Angel, Kingdom Come) als treibende Kraft haben es in der Tat nicht verlernt, nein, sie haben sogar spürbar viel Spass an der Sache, auch wenn das Klischee des gepriesenen Rockerdaseins in textlicher Hinsicht ("Spirit Of Rock", "Rockzone", "Let's Rock") teilweise arg ausgereizt wird. Aber was solls, das sind eben die Scorpions. Das machten sie schon vor gut fünfundzwanzig Jahren und warum sollten sie damit auf die alten Tage hinterm Berg halten?

Zurück zum Songmaterial: besonders herauskristallieren können sich aus den zwölf Songs noch das enorm cool drivende "No Limit" (Hammer!) das ruhig startende "The Good Die Young" (sozusagen die erste (Halb-) Ballade) und das bluesige, teils an Kingdom Come angelehnte "Let's Rock". So darf man aus 12 Tracks ohne wirklichen Durchhänger resümieren. Im Gegenteil, ein mit ausreichenden Hitqualitäten versiegeltes Album ist es geworden, welches ein ganz großes Kapitel der Rockhistory für immer beenden wird. Nicht desto trotz meine verehrten Herrschaften ... ein kräftiges Vergelt's Gott für all die großen Stadionhits aus den gut dreieinhalb Dekaden und natürlich auch für das hier vorliegende, wirklich gelungene Abschiedspräsent!
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am 1. Juni 2011
Die SCORPIONS haben zweifelsohne Rockgeschichte geschrieben! Das irgendwann der Zeitpunkt des Abschieds kommt, liegt halt leider in der Natur der Sache. Man kann "sting in the tail" durchaus als letztes großes Ausrufezeichen dieser Band ansehen. Das beginnt gleich mal mit einem Ohrwurm namens "raised on rock", geht nahtlos mit "sting in the tail" weiter und wechselt in Folge zwischen ein paar balladesken Nummern (the good die young, lorelei, the best is yet to come) und richtig krachenden Rocknummern (no limit, rock zone, turn you on etc.) hin und her. Ein durch und durch sehr gutes Scorpions Album, das sicherlich einen würdigen Abschied einer großartigen Band darstellt, und meiner Meinung nach keine Schwachstellen aufweist!
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am 13. April 2010
Ich schreibe Euch jetzt mal die Wahrheit über dieses Album.
Es ist relativ schwierig eine Rezension über dieses Album zu schreiben weil die Scorpions mehrere unterschiedliche Phasen mit Ihrer Musik durchlebt haben.
Da gab es die Anfangs psychodelische Schiene,dann die 70er Rock-Phase,stark beinflusst vom damaligem Lead-Gitarristen Uli Jon Roth - nach dessen Weggang kam dann von 1979-1993 die Heavy Metal-und Hardrock-Zeit mit dem Härtemässigem Höhepunkt Blackout 1982,nach 1993 wurden die Alben und auch die Live-Konzerte immer softer, z.B.enthält das Album Pure Instinct 8 Balladen und nur drei Rocker,bevor man ab 2004 mit Unbreakable wieder etwas an Härte gewann - und zu Allen Zeiten wurden Alte Fans verloren und neue Fans dazugewonnen.Es gibt bestimmt viele Menschen die Scorpions hauptsächlich wegen Ihrer Balladen hören und lieben.
Ich weiss noch ganz genau als mir jemand die Kassette von Lovedrive schenkte und mir das im Vergleich zu AC/DC,Motörhead,Saxon oder Judas Priest,mit seinen 2 Balladen und diesem seltsam funkigen "Is there anybody there?" einfach zu weich war und ich die Platte ablehnte.Das war 1982 bei Erscheinen von Blackout ganz anders,damit konnte ich was anfangen,das hatte Power und einen Klaus Meine in Bestform - damals noch ohne Käppi.So war Blackout mein Einstieg ins Scorpions-Universum.Love at first sting von 1984 war dann schon nicht mehr so ungestüm,eher Mainstream,aber doch noch unheimlich gut.Soviel zu meiner Geschichte wie ich zu den Scorpions kam.
Wenn ich Rudolf Schenker heut zuhöre, wie er sagt dass er einfach wieder richtigen Bock auf Rock hatte,dann kann ich dem nur bedingt zustimmen.Ja zugegeben,es ist das wahrscheinlich rockigste Album seit Crazy World 1990,aber das war auch schon nicht mehr richtig hart und hatte 3 Balladen drauf.Und das ist das Problem bei dem aktuellen Album.Es gibt bei insgesamt 12 Songs 4 Balladen(The Good Die Young - Lorelei - Sly - The Best is Yet to Come) und da die Balladen auch eine längere Spielzeit als die Rocksongs haben,gibt es auch auf diesem Album einen Soft-Anteil von 40% - und das ist einfach zuviel für ein Rock-Album in guter alter Love at first Sting-Tradition.Natürlich gibt es jetzt wieder die Balladen-Freunde die damit nun überhaupt kein Problem haben.Aber kaum fühlt man sich in dem Album wohl,wird man schon wieder von einer Ballade ausgebremst.Und leider muss ich sogar bestätigen dass die Balladen auf dem Album die besseren Songs sind, trotzdem hätte man mindestens eine davon aussen vor lassen sollen,am ehesten das Zuckerwatte-süsslich-klebende-kitschige Lorelei.Gut - man kann jetzt sagen dass füher bei 9 Album-Songs ja auch nur 8 Nicht-Balladen-Songs auf den Alben vertreten waren - das ist richtig - aber wenn man ein Rockalbum macht und noch stolz darauf ist endlich wieder ein rockiges Traditions-Scorpions-Album gemacht zu haben,dann sollten halt auch mindestens 80% Rocker darauf enthalten sein.
Eigentlich gibt es nur 5 amtliche Rocker auf dem Album: das sind: Raised on Rock - Sting in the Tail - No Limit - Rock Zone - Turn You on.Die restlichen 3 Songs - Slave me - Let`s Rock - Spirit of Rock sind eher recht langsam schleppende Durchschnitts-Songs,wobei Let's Rock der schlechteste Song des Albums ist.Aber auch die Rocker erreichen nie den Härtegrad von Songs wie: Blackout - Dynamite - Another Peace of Meat, die härtesten Songs sind No Limit und Rock Zone,wobei auf mich Beide ein wenig aufgesetzt wirken.Turn on You und Raised on Rock sind zwei schöne catchy Songs mit Ohrwurmgarantie.
Soundmässig und auch im kompostorischen Bereich ist es ein echtes traditionelles Scorpions-Album geworden das auch nach Love at first Sting hätte erscheinen können.
Das ganze Album ist 4 Sterne wert.Es sind typisch Scorpions - natürlich schlechter als Blackout oder Love at first Sting - jedoch für meinen Geschmack deutlich stärker als Crazy World und Face the Heat und erst recht als das Schmuse-Album Pure Instinct.Vieles ist recht nett,aber nichts unbedingt zwingend.Zum Abschluss haben die Jungs da wirklich nochmals einen relativ guten Ausklang hinbekommen.Ich hoffe Ihr könnt mit meinen geistigen Ergüssen etwas anfangen.
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am 14. September 2011
-das sie mit dieser gelungenen Scheibe aufhören.Für mich genau die richtige Mischung aus Balladen und melodischen Hard Rock.40 Jahre sind eine lange Zeit,aber für meine Generation nicht wegzudenken.Lovedrive war meine erste Hardrock Platte-1979 ,Animal Magnetism , Black out, Sting in the Tail die besten von den Scorps.
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am 18. Januar 2011
Auch mit diesem Album haben die Scorpions bewiesen, dass sie Vollblutmusiker mit Erfahrung sind.
Es ist erstaunlich wie kurzweilig ein ganzes Paket guter Rockmusik sein kann. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie sich inzwischen die eigenen Kinder mit "meiner" Musik befassen und lautstark mitsingen. Bin total begeistert!!!
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am 5. November 2010
Wenn es denn auch wirklich einer ist. Denn die Scorps haben ihren Höhepunkt schon lange hinter sich. Nach "Winds Of Change" ist die Liste der Peinlichkeiten lang und kratzt doch arg am Denkmal, was die Hannoveraner sich in den Jahren zuvor errichtet hatten. Sicherlich war ein "Blackout" (1982) oder "Lovedrive" (1979) nicht mehr zu erwarten, allerdings liefern die SCORPIONS mit "Sting In The Tail" ein Album ab, was ich eigentlich nicht mehr erwartet hatte. Durchweg ansprechendes Songmaterial, ein Sound mit mächtig WUMMS und dominanten Gitarren sowie erfreulich wenig Kitsch. Klaus Meine singt wie in seinen besten Tagen.
Hätten sie sich Anfang der Neunziger mit diesem Werk verabschiedet, die Band wäre legendär und ohne Makel. So muß man von einem feinen Abschiedswerk nach fast zwei Jahrzehnten Murks reden.
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am 23. Juni 2011
... trotzdem nur 4 Sterne.

Positiv: Es ist wirklich die beste Scheibe seit love at first sting. Endlich mal wieder richtig gute Rocknummern, die gut abgehen und auf die man eigentlich so lange gewartet hat. Bei Savage amusement hat man wohl zu dieser Zeit zu sehr nach Def Leppard und Hysteria geschielt, die Songs auf Crazy world waren zwar schnell, aber ideenlos, Face the heat: bis auf 3-4 Nummern durchschnitt - Pure instinct: Balladen, Balladen, Balladen ... passend für deutschles Schlagerradio, eye to eye: wie die Scorpions selber sagen, der beste Fehler, den sie je gemacht haben, unbreakable: gut gewollt, aber nicht so gut umgesetzt (man ist wohl aus der Übung gekommen), Humanity Hour 1: Bis auf 2-3 Nummern eigentlich ein Schlageralbum mit ein paar verzerrten Gitarren und in einem Fall einem richtigen peinlichen Text (3-2-1 are you ready to rock?) aber jetzt geht es wieder richtig gut ab. Meine Favoriten: Sting in the tail, rockzone, no limit

warum dann nur 4 Sterne? Weil:
Negativ: Immer noch zu viele kitschige Balladen (Lorelei, the best is yet to come, Sly) sorry, diese Songs haben kein Gefühl, die sind einfach nur glitschig. The good die young dagegen gefällt mir sehr gut, wenn Ballade, dann in diese Richtung
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am 14. August 2011
Dieses Scorpions Album ist eines der Besten die ich von Scorpions kenne,
Überwiegend Gute Lieder wie: The Best is yet to Come, Sly und The good die young
Was mir nicht so gefiel ist: Let's Rock

In allem gute Songs und eine Top empfehlung von mir!
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