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am 20. Juli 2012
Erst war ich lange Zeit von den schlechten Beurteilungen dieses Spiels abgeschreckt. Als ich dann aber die Collection mit allen DLC für einen Zehner entdeckte habe ich zugeschlagen.

In East India Company übernimmt der Spieler die Kontrolle über eine von acht europäischen Nationen im Kampf um die Handelshoheit in Ostindien. Die Nationen unterscheiden sich, von der Position des Heimathafens abgesehen, leider nicht wirklich voneinander.
Das Handelsmodell ist sehr einfach gehalten, man exportiert Fertigprodukte aus seiner Heimatstadt nach Afrika, Arabien oder Indien und importiert dafür Rohstoffe, wie Kaffee, Tee oder Gewürze.
Nach einiger Zeit läuft dies ziemlich automatisiert ab und man kann sich auf die Eroberung von Häfen und deren Ausbau konzentrieren.
Leider werden die Angriffe auf Häfen lediglich vom Computer berechnet und die Ergebnisse sind nicht immer nachvollziehbar. Auch der Ausbau beschränkt sich auf wenige Gebäude in jeweils 4 Ausbaustufen. So kann man zum Beispiel seine Werften erweitern, die dann bessere Schiffe produzieren können oder seinen Handelsposten um mehr und billigere Waren zu erhalten. Das wars dann aber auch schon.

Am meisten konnten mich die Seeschlachten begeistern. Man steuert hierbei bis zu 5 Schiffe in Echtzeitstrategie-Manier oder übernimmt die Kontrolle eines Schiffes direkt. Der Ozean ist sehr schön simuliert (endlich mal nicht ein reiner Ententeich, wie bei Pirates, sonder tolle Wellen) und auch die Schiffe verhalten sich ziemlich realistisch. Hier fährt kein Schiff mit Höchstgeschwindigkeit gegen den Wind, wie bei Port Royal oder Patrizier. Hier weicht niemand einer Kanonensalve aus, wie bei Pirates. Bei Treffern fliegen die Fetzen, die Segel kriegen Löcher und es liegen tote Besatzungsmitglieder an Deck. Man sieht die Kanoniere hantieren und die Seesoldaten eröffnen bei geringer Entfernung zum Feindschiff mit Musketen das Feuer.

Jede Flotte wird von einem Kommandanten angeführt, der mit steigender Erfahrung(teilweise etwas alberne) Spezialfähigkeiten erwerben kann. Zum Beispiel höhere Geschwindigkeit oder vernichtende Salven.

Ich habe bisher noch in keinem Spiel besser gemachte Seeschlachten mit Segelschiffen gesehen. Lediglich die begrenzte Anzahl der Schlachtfelder (Inseln) hätte man ein bisschen verbessern können.

Zu den Addons:
Pirate Bay:
Hier kann man eine 20-jährige Karriere als Pirat bestreiten. Für mich ziemlich sinnfrei, da man nicht speichern kann und es nur Autosaves gibt. Wird man versenkt, wars das. Und man muss neu anfangen.

Privateer:
Bei Privateer übernimmt man die Kontrolle eines unabhängigen Söldners/Freibeuters und kann Aufträge der einzelnen Nationen übernehmen. Das Spiel wurde durch einige ganze nette Gimmicks erweitert, wie etwa das Anheuern von Spezialisten, die die Fähigkeiten der Flotte erweitern.

Battle of Trafalgar:
Was es auch ist, es ist nicht Trafalgar. 15 englische und 15 französische Linienschiffe in der Schlacht. Gegen später erhalten beide Flotten nochmal Verstärkung. Mit der realen (legendären) Schlacht hat das (außer den Schiffsnamen) nun wirklich nichts zu tun. Trotzdem mal ganz nett.

Fazit:
Ich mag dieses Spiel. Der Handel ist (manchmal ZU) einfach, die Schlachten sind toll, auch wenn etwas mehr Abwechslung gut gewesen wäre. Trotzdem hat mich dieses Spiel viele Stunden gefesselt. Meines Erachtens verdient das Spiel die schlechten Beurteilungen nicht, da es eines der wenigen ist, bei dem die Entwickler soetwas wie Recherche zu historischen Seeschlachten betrieben haben. Und weil ich es toll finde, auch mal unter deutscher, schwedischer oder dänischer Flagge zu fahren.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2013
Gute Grafik der Simulator tut den Schiffskampf Realistisch umsetzen
als würde man dabei sein
Ein Handelssimulator mit Piraten Schiffskämpfe und Realistischer Handel
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5 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2011
Meines erachtens ziemlich unspannend und nicht besonders gelungen.
Grafik: naja, Handling: naja, Story: naja.

Irgendwie lieblos, das Ganze. Wohl nur für wirkliche Sammler oder Hardcore-Gamer dieses Genres interessant.
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