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Kundenrezensionen

100
3,5 von 5 Sternen
Die vierte Art
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61 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2010
... das weiß der geneigte Mystery-Fan schon seit David Lynchs skurrilem Kunstwerk "Twin Peaks". In "Die vierte Art" wird das Eulen-Thema erneut auf schaurige Art aufgerollt. Auch der Ort der Handlung, das dicht umwaldete Nome in Alaska, erinnert sehr an Lynchs Kleinstadt. Hier wie dort geht es nicht mit rechten Dingen zu. Doch der skurrile Humor fehlt in "Die vierte Art" gänzlich. Der Film ist unheimlich, beängstigend und verstörend.

Womit die Psychologin Dr. Tyler (Milla Jovovich) privat und in den Hypnosesitzungen mit ihren Patienten konfrontiert wird, jagt kalten Grusel über den Rücken. Das Ganze als Pseudo-Doku mit Split-Screen-Sequenzen anzulegen, trägt sehr zur Spannung bei und ist mal was Neues im Mystery-Genre. Da sowohl die außerirdische (Aliens) als auch die innerkörperliche (Psychose) Variante als Erklärungsmodell möglich erscheinen, bleibt es dem Zuseher überlassen, wie weit er sich auf die eine oder die andere Realitäts-Möglichkeit einzulassen bereit ist.

So oder so driftet man in dunkle Bereiche ab. Denn die Aliens in "Die vierte Art" haben rein gar nichts mit dem liebenswürdigen E.T. zu tun. Was hier präsentiert wird, ist eine Psycho-Hardcore-Version von "Akte X" mit einem Schuss "Der Exorzist" und kräftigen Anleihen bei Zacharia Sitchin.

Sprichwörtlicher Lichtblick in diesem dunklem Ambiente ist Milla Jovovich, die die Rolle der immer mehr zerrütteten Psychotherapeutin mit Stärke und Zerbrechlichkeit in einem ganz wunderbar hinbekommt.

Was die Logik angeht, die darf man manchmal nicht auf die Goldwaage legen. Beispiel: Wenn die außerirdischen Entführer telepathisch mit uns Menschen kommunizieren, wie kommt es dann, dass man auf den Tonbändern verzerrtes Sumerisch hört? Die Antwort liegt in den Sternen ...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juni 2010
Der Film wird am Anfang als wahre Begebenheit verkauft. Allerdings ist die in den angeblichen original Szenen gezeigte Dr. Abigail Tyler eine Schauspielerin namens Charlotte Milchard die im Film wiederum von der fantastischen Milla Jovovich gespielt wird..............ähhh ja ich weiß das ist etwas verwirrend.
Der Film hat aber schon einen echten Gänsehaut Faktor und ist für Freunde der Annunaki Einmischung durch Genmanipulation Theorie sicher ein muss.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2011
Die Psychologin Dr. Abigaile Tyler führt eine Studie über unerklärliche Phänomene in der entlegenen, alaskischen Kleinstadt Nome weiter, die sie nach dem gewaltsamen Tod ihres Mannes für diesen weiterführt. Viele Bewohner können nicht schlafen, sehen Eulen, haben Angst. Sie zeichnet alle Sitzungen mit ihren Patienten auf. Nach der Hypnose eines Patienten begeht dieser Selbstmord, bzw. bringt zuvor noch seine Familie um. Dann wird ihre Tochter, wie sie behauptet, von Außerirdischen entführt. Tyler ist davon überzeugt, dass auch die anderen betroffenen Personen, einschließlich ihr selbst, von Außerirdischen entführt, doch zurück gebracht wurden. Soweit der Inhalt. Der Film kommt mitunter dokumentarisch daher und will mit "Filmschnipseln" aus den Sitzungen der Dr. Tyler aus der Zeit vor und nach den Katastrophen zitieren. Warum ihr verstorbener Mann keine Videos mit seinen Patienten gedreht hat, die ja unter den selben Schlaf- und Angstproblemen litten, bleibt übrigens rätselhaft. Hier hätte "zusätzliches" "Dokumentationsmaterial" die Dramaturgie des Films zusätzlich aufwerten können. Was gut funktioniert ist insgesamt das Thema selbst - vorgesetzt man hat überhaupt Spaß dieser Art von Sci-fi. Die Andeutungen dessen, was da von oben kommt und sich nachts an die Betten der Bürger Nomes heranschleicht, die Steigerung dessen, die sich erst sehr langsam entwickelnde Ahnung, was da auf den Zuschauer zukommt, ist spannend gemacht. Genial die "echte" Mrs. Tyler, die für die Rekapitulation der Ereignisse interviewt wurde und die imer wieder eingespielt wird und damit für die Authentizität der Story sorgen soll: Die Dame wirkt glaubwürdig, so manisch, ausgezehrt und psychotisch ihr Auftritt. Toll auch die "orginalen" Videosequenzen, mit denen ebebfalls der dokumentarische Charakter unterstrichen wird, in denen mit den teilweise schockierenden Ausbrüchen der Patienten gelungen für Höchstspannung und Grusel gesorgt wird - weil extrem gänsehautmäßig! Zwar wird kein Alien gesehen, die Videokamera versagt zuverlässig ihren Dienst, wenn die Aliens kommen. Aber wir bekommen den "dokumentarischen Sound" bzw. die Sprache der Alien geboten (in sumerisch!!!). ABER: es gibt auch weniger dolles: Wenn zu Beginn des Filmes die Schauspielerin Jovovich eindringlich im Flüsterton vor dem Firm warnt, dann ist das einfach platt. Sowieso bleiben neben Jovovich weitere Akteure sehr blass: Der Sumererforscher, der Polizist, der Teenagersohn, der Psychologenkollege. Man nimmt der Jovovich weder ihre Profession als Psychologin (bringt ihre Patienten durch zählen bis 5 in Hypnose, kündigt vorsichtige Vorgehensweise an, wirkt dann doch überaus forsch und eindringend, hat rein gar nichts "fachliches" ansich usw.), noch ihre Angst und Verweiflung ab. Letztendlich irgendwie unpassend in diesem Film. Möglichweise nur einfach eine mittelmäßige Mimin. Die Synchronisation gefällt nur im "dokumentarischen Materials". Ansonsten hat man den Eindruck, ausschließlich mit tumpen Laiendarstellern zu tun zu haben. Zusammengefasst: Es wäre zu diesem Thema, mit dem "Dokustyle" als dramaturgisches Mittel, mehr drin gewesen!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 9. November 2010
Die Vierte Art ist ein Horrorfilm, der sich um das Thema der Entführungen durch Aliens dreht. Das Ganze wird im Stil von Filmen wie z.B. Blair Witch Project, als eine Art Dokumentation, aufgezogen. Splatter-, großartige Actionszenen oder Specialeffects kommen dementsprechend nicht vor. Das Grauen spielt sich einzig und allein im Kopf des Zuschauers ab. Es wird eine unglaubliche Spannung beim Zuschauer aufgebaut, da geschickt der Eindruck erweckt wird, dass einem das Gezeigte überall und jederzeit selbst passieren könnte.

Mehrere Patienten einer Psychologin (Milla J.) schildern unabhängig voneinander Schlafstörungen. Alle behaupten, dass sie aufwachen und eine weisse Eule vor den Fenster sehen. Der Versuch, die Patienten zu hypnotisieren, damit sie sich an das Geschehene besser erinnern können, hat schwerwiegende Folgen.

Ich empfehle, den Film möglichst spät Abends und alleine, am besten in einem abgelegenen Haus anzusehen. Dann ist Gruseln garantiert. Wer schon vorher ewig im Netz zu diesem Film und zur Frage recherchiert, ob und in welchem Ausmaß das Gezeigte wahren Begebenheiten entspricht, oder ihn sich am hellichten Tag gemütlich mit mehreren Freunden ansieht, der verdirbt sich garantiert den Filmgenuß.

Bild- und Tonqualität (DD 5.1) der DVD-Version gehen in Ordnung. Mangels großartiger Actionszenen würde ich mir den Kauf der teureren BluRay Version gut überlegen.
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am 13. Januar 2013
Ich kann sowohl viele der überschwänglichen als auch einige der äußerst kritischen Rezensionen kaum nachvollziehen. "Die vierte Art" ist ein Film, mit dem man auf den Mockumentary- Zug aufspringen wollte, was in erster Linie deswegen misslang, weil es letztendlich zu viel Hollywood ist, was einem da geboten wird.
Die Idee zur Story ist meiner Meinung nach gar nicht schlecht. Ein kleines Städtchen in absoluter Abgeschiedenheit, ein halbwegs realer Bezug (The Nome Mysteries) und das in der Popkultur immer aktuelle Thema der "Entführung durch Außerirdische" sind eine gute Basis für eine wirklich spannende Geschichte und die Macher von "Die vierte Art" haben es auch geschafft, einen halbwegs unterhaltsamen und relativ spannenden Plot zu kreieren, aber dafür, dass eine solche Basis beinahe unbegrenzte Möglichkeiten für die Erzählung einer wirklich interessanten Geschichte bietet, wurde einfach viel zu wenig daraus gemacht.

Durch dokumentarisch wirkende Zwischensequenzen soll der Eindruck entstehen, dass es sich bei dem Film um eine Spielfilmdokumentation handelt. Es wird eine wahre Begebenheit vorgegaukelt. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden. Mockumentaries sind eine sehr spannende Form, fantastische Geschichten zu erzählen. Ob man das Leben eines Antropologen verfilmt, der bei einem Kannibalenstamm lebt oder wie bei "The McPherson Tape" eine "Entführung durch außerirdische" mit einem einfachen Camcorder festhält. Das Mockumentary vermittelt die Handlung sehr viel direkter.
Bei "Die vierte Art" jedoch wird die Spannung durch eben diese Zwischensequenzen, die real wirken sollen beinahe gestört - ebenso ist der dem Zuseher immer wieder gegebene Hinweis, alles beruhe auf wahren Begebenheiten, der Spannung nicht zuträglich und hier hat das Mockumentary Hollywood zu viel Tribut zollen müssen. Auch wenn sich Filme wie "Paranormal Activity" derzeit großer Beliebtheit erfreuen, so traute man sich bei "Die vierte Art" nicht, konsequent die Idee des immer noch unkonventionellen Genres konsequent durchzuziehen.
Offensichtlich wollte man dafür nicht auf eine realtiv bekannte Besetzung (in diesem Fall Mila Jovovic) verzichten. Selbst bei den gefälschten "echten" Aufnahmen ist das ein oder andere bekannte Gesicht zu sehen. Die "echte" Dr. Abigail Tyler wird von Charlotte Milchard gespielt, die selbst in einigen Produktionen wie "Mindflesh" mitgespielt hat.

Schade, denn "Die vierte Art" hätte mit weniger Hollywood ein guter Film werden können.

Spoiler:
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Eine spannende, wenn auch sehr, sehr weit hergeholte Interpretation der Zivilisationsgeschichte ist die Präastronautik. Sie erzählt von Alien- Göttern, die die Schöpfer der Menschheit sein sollen und (no na) in der bis heute noch nicht wirklich gut zu übersetzenden Sprache Sumerisch zu den Menschen sprachen. Anfangs als Sklaven gehalten, wurden die Menschen jedoch bald von den sog. Annunaki auf der Erde zurückgelassen. Genau in diese Kerbe schlägt auch "Die vierte Art" ein. Der Film versucht in seiner Handlung eine Brücke zwischen der popkulturellen Alienbegeisterung und realer Geschichte zu schlagen, indem die präastronautischen Theorien rund um eine der ältesten Hochkulturen der Welt in die Handlung miteinfließen. Die Alien- Götter wollen zurückkehren und die Menschheit (offensichtlich) entweder wieder in ihre Gewalt bringen oder vernichten. Jedenfalls häufen sich in Nome die Begegnungen der vierten Art mit diesen Aliengöttern, bedeutungsträchtig symbolisiert durch die weiße Eule, die alle Entführungsopfer zu sehen glauben. Die Psychiaterin Dr. Abigail Tyler (Mila Jovovic) beobachtet wie schon ihr verstorbener Ehemann diese Häufung sonderbarer Fälle und kommt schließlich einem unglaublichen Zusammenhang der einzelnen Schicksale der Betroffenen auf die Spur. Sie alle werden von Aliens entführt und wieder zurückgebracht. Durch Hypnose erleben sie dieses Grauen noch einmal und diese Erfahrung lässt die Entführungsopfer der Reihe nach durchdrehen. Ein Satz in sumerischer Sprache geht Ihnen dabei nicht mehr aus dem Kopf. Ein Patient wird sogar so sehr zur Verzweiflung getrieben, dass er seine ganze Familie umbringt, weil er nicht will, dass sie dieses Grauen erleben muss.
Nach und nach finden sich aber auch Hinweise darauf, dass Abigail Tyler selbst entführt worden ist (Mitschnitt einer Entführung mit einem Diktiergerät). Bei einem weiteren Termin mit einem Patienten sprechen die Aliens sogar direkt mit Abigail. Sie teilen ihr auf sumerisch mit, ihre Studien zu beenden. Schließlich geht der Alien- Terror so weit, dass Abigails Tochter von den Außerirdischen entführt wird. Schließlich lässt Abigail sich selbst hypnotisieren. Nun schildert auch die die Begegnung mit der weißen Eule und eine Entführung in ein Raumschiff. Der gute Sheriff von Nome gibt für sämtliche Vorfälle schließlich Abigail die Schuld, weil sie nicht in der Lage ist, den Tod ihres Mannes zu verkraften. Während für die Polizei klar ist, dass er sich selbst erschossen hat, glaubt Abgail, dass ihn die Aliens in der Nacht ermordet haben. So wird der Film spät aber doch auf ein sehr wenig außerirdisches Niveau zurückgeholt. Obwohl das Ende für den Zuseher ziemlich offen gelassen wird, ist eindeutig die Intension der Filmemacher vorhanden, diese Entführungserlebnisse auf das traumatische Erlebnis der Selbsttötung Abigails Mannes zurückzuführen, auch wenn die Entführunstraumata ihrer Patienten ungeklär bleiben.

Das war die Handlung in recht groben Zügen!
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Der Film ist für einen unterhaltsamen Abend sicher geeignet, aber man hätte mehr daraus machen können, ja müssen!
Vielleicht versucht es jemand einmal mit den bekannten "Phoenix Lights" als Grundlage für einen richtig guten Film - die "Nome Mysteries" sind zu einfach zu erklären gewesen (laut FBI einfach Betrunkene die sich in der Wildnis verlaufen haben), als dass sich daraus eine wirklich schockierende Geschichte hätte schreiben lassen können, wohingegen die "Phoenix Lights" ja immer noch als unerklärtes Phenomän gelten.

[...]
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am 19. Oktober 2011
"Die vierte Art" beruht auf wahren Begebenheiten und integriert diese auf eindrucksvolle Weise in die Handlung. Die handelnden Personen sind real und haben teilweise bei der Entstehung des Films mitgewirkt. Darüber hinaus wurden vermeintlich originale Bild- und Tonaufnahmen in den Film eingebaut, die mit den Handlungen und Dialogen der Schauspieler verschmelzen. Die Umsetzung ist sehr gut gelungen, so dass dabei kein Bruch im Film entsteht.

Bild Die Qualität der Originalbilder und der Tonaufnahmen ist nur mäßig, was jedoch dem Stand der Technik zur damaligen Zeit geschuldet ist. Die Filmaufnahmen sind gestochen scharf und einer Blu-ray absolut würdig, die verwendeten Schockmomente "sitzen". Die Leistung der beteiligten Schauspieler Will Patton und Elias Koteas ist ebenfalls überzeugend.

Ob die als "Originalaufnahmen" bezeichneten Sequenzen tatsächlich original sind, darf allerdings bezweifelt werden. So wird in dem Interview zu Beginn des Films die vermeintlich reale Dr. Tyler tatsächlich von Charlotte Milchard gespielt....

Bild "Die vierte Art" ist ein spannender Thriller mit ordentlichen Schreckmomenten, die unter die Haut gehen. Die Handlung ist ebenfalls relativ spannend, ohne allerdings komplett zu überzeugen. Inwiefern die Realität Einzug in den Film fand oder doch alles fiktive Geschehnisse sind, bleibt unklar. Der Ort der Handlung, die Kleinstadt Nome, ist allerdings bekannt für unerklärte Phänomene und deshalb unter ständiger Beobachtung durch das FBI. Häufig wurden in der Vergangenheit Begegnungen der dritten Art beobachtet und dokumentiert, eindeutige Beweise für außerirdische Lebensformen sind allerdings noch nicht erbracht. Auch die im Film dargestellten Originalaufnahmen in Bild und Ton sind keine Belege für Außerirdische oder den Kontakt mit Ihnen.

Was bleibt, sind Zweifel ...
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am 7. Oktober 2010
Die Story:

In der kleinen Stadt Nome in Alaska geht ein mysteriöses Phänomen umher. Immer mehr Menschen leiden an einer Art Schlaflosigkeit, für die es keine logische Erklärung zugeben scheint. Die Psychologin Abigail Tyler (M. Jovovich) gibt sich damit aber nicht zufrieden und versucht in Hypnosesitzungen den unheimlichen Ereignissen auf die Spur zu kommen. Als nach einer dieser Sitzungen jedoch ein Patient seine Familie erschießt, wird auch der hiesige Sheriff auf die Ereignisse aufmerksam. Gemeinsam versuchen sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, solange sie dazu noch in der Lage sind …

Meine Eindrücke zum Film:

Milla Jovovich ist eine sehr starke Schauspielerin, auch in diesem Film wird das dem Zuschauer schnell bewusst. "Die vierte Art" bietet durchgehend reichlich Spannung. Leider kann ich es bis heute nicht verstehen, wie sich solch ein Film als "Wahre Begebenheit" vermarkten lässt? Immer wieder wird gibt es Zwischensequenzen bei denen krampfhaft probiert wird, den Film als echtes Ereignis darzustellen.

zusammengefasst:

Pro:
- sehr interessante Story, super umgesetzt
- starke Darsteller, gut durchdachte Dialoge
- hoher Unterhaltungsfaktor, bietet reichlich Spannung- Zuschauer wird bis zur letzten Minute gefesselt
- super Landschaft, lässt die Story noch düsterer wirken

- die Blu-Ray Disc kommt mit einem Bildformat von 1920x1080p (2.35:1) und einem Sound Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
- typisches Bonusmaterial, dennoch sehr informativ

Contra:
- "Wahr Begebenheit" - warum so zwanghaft darauf pochen?

Bonusmaterial:
- Entfallene Szenen
- Featurette
- TV Spots
- Kinotrailer

Fazit:

Ein sehr starker Film, kann nur jedem empfehlen sich die Blur-Ray Version zu zulegen. Das Bild sieht echt super aus in Verbindung mit der Landschaft und den gut inszenierten "Grusel"-Elementen!
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2012
Auf den Film aufmerksam geworden bin ich (und jetzt bitte nicht lachen) durch die DVD-Hülle. Man kennt ja noch von früher diese Kippelbilder, die je nach Winkel ein anderes Bild zeigen. Auf jeden Fall war das mal eine, in meinen Augen, innovative Idee. Auch die Inhaltsbeschreibung ließ Großes erwarten. Also ausgeliehen, nach Hause gefahren und angeschaut.

Und damit nahm das Verhängnis seinen Lauf.

Zu Beginn wird einem erzählt (von Milla J.), dass alles auf realen Begebenheiten aufbaut. Internet sei Dank wissen wir heute: Pustekuchen!

Was danach folgte war die super langweilige Umsetzung einer guten, wenn auch nicht neuen, Idee. Besonders geprägt ist der Film durch Splitscreens und Wechsel zwischen dem "Film" und "Archivaufnahmen". Gesprochen wird oft recht leise was einen dazu nötigt, den Fernseher entsprechend laut zu stellen. Daraus ergibt sich aber auch ein unglaublicher Nervenkitzel, da man ja immer wieder versuchen muss, den Fernseher schneller stumm zu schalten, als der nächste, apatische Protagonist lauthals losschreien kann (was übrigens gefühlt fast jeder Darsteller mindestens ein mal im Film darf).

Wenn dann endlich der Abspann kommt, denkt man sich: Moment! Wo sind die Außerirdischen gewesen? Wo war das Schiff? Denn von beidem sieht man GARNICHTS!

Alles in Allem möchte ich jedem Raten, ein bißchen mit dem Cover zu spielen (siehe oben) und dann den Film wieder weg zu legen.

Zum Abschluss: Ein Satz im Film lautete in etwa "Die vierte Art (Entführung durch Außerirdische) ist das Schlimmste ... bla ... unvorstellbar grauenvoll ... " oder so ähnlich. Das kann aber auch nur einer sagen, der die fünfte Art, nämlich diesen Film ansehen, noch nicht erlebt hat!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2012
Schon länger war dieser Film auf meiner Wunschliste. Nun war er beim "ichbindochnichtblöd" Markt für 5,- im Angebot. Also zugeschlagen.
Über Inhalt, und dass die Archivaufnahmen ein Fake sein sollen, wurde hier schon mehrfach ausführlich berichtet.
Vor dem Einlegen der DVD hatte ich keine Ahnung um was es geht, in welchen Stil der Film gedreht wurde. (man sollte wirklich erst nachdem man den Film gesehen hat anfangen im Netz Recherche zu betreiben, um die Neugier zu befriedigen)

Ich für meinen Teil ziehe das Fazit, dass mich der Film von der ersten Minute in seinen Bann gezogen hat. Die Bilder wirken schockierend und wecken die Urängste im Menschen - bis man die Wahrheit im Netz rausfindet.

Aber es gibt einige Punkte, die zu interessanten Denk- und Deutungsperspektiven anregen. Erstens gibt es die besagten Objekte 4000 Jahre B.C. wirklich. Die Raketen sind klar zu erkennen. Jedoch kann auch das vor tausenden Jahren gefaked worden sein - man weis es nicht - und genau das ist das Interessante.

Die Sprache der Aliens "Sumerisch": ...Erlöser. Ich bin ... Gott.
Hier fehlen Wörter. Das ist mir erst aufgefallen, als der Film zuende war und ich die Gedanken erstmal sacken lassen musste.
Könnte ja auch heissen, "ich bin kein Erlöser", sondern das Gegenteil. "Ich bin Gottes Gegenteil". Würde zumindest die ganzen Krankheiten, Leiden auf dieser Welt erklären, als auch die Tatsache dass Dr. Abigail Tyler am Ende des Films schwer krank war. Sind wir nur Laborratten, oder ist das Leid, der Tod unser Ziel im Leben?
Ich persönlich glaube nicht an "Gott", es gibt da draussen bestimmt etwas, aber es hat nichts mit der Kirche zu tun. Wenn man es aber auf der religiösen Schiene betrachtet, so müsste man die Aliens wohl als Lucifer bezeichnen, die nur so sein wollen wie Gott. Evolution, Krankheiten, Entwicklung beinflussen. Deshalb bekam Dr Tyler ihre Tochter nicht zurück - weil die "Wesen" sowas wie Gnade nicht kennen; nur an ihren Forschungsobjekten Interesse haben - auf welche Weise auch immer.

Szenensprung:
Das Alien sagt "beende Studie", anschliessend ist die Person tot. Steckte ein Teil des Aliens in seinen Geist und Körper...dies würde die Szenen erklären, welche doch sehr an "Der Exorzist" erinnern.

Schlussendlich kann man Vieles deuten oder es auch einfach nur als Unsinn abstempeln.

Fakt ist, der Film bietet gute Unterhaltung mit Gruselfaktor, macht nachdenklich, zum top Preis - und genau dies wollte ich an besagten Abend haben. Kein Fehlkauf, ganz im Gegenteil.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 9. April 2011
Als Fan von Milla Jovovich habe ich bisher so gut wie jeden Film mit ihr gesehen und kann sogar meist jenen Filmen mit ihr etwas abgewinnen,die von der Kritik gnadenlos verrissen werden. Dieses Mal ist das leider nicht der Fall. Es ist mir unbegreiflich,wie Milla sich für einen solchen Schrott hergeben konnte. Der Film behauptet,Aliens würden Menschen entführen und an ihnen herumexperimentieren. Diese Behauptung ist ja jetzt nicht unbedingt neu,und aus der Thematik hätte man sicher einen spannenden Film machen können. Leider gefallen sich die Macher darin,ständig erwähnen zu müssen,dass Alles auf Tatsachen beruht. Gleich als Erstes behauptet Milla,eine reale Person nachzuspielen,von der dann angeblich "echtes" Filmmaterial im Split-Screen-Verfahren eingespielt wird. Leider haben Neugierige Zuschauer schon herausgefunden,dass es diese "echten" Menschen in echt leider nie gab und ebenfalls nur von Schauspielern dargestellt wurden,was man sich schon ab der ersten Minute des Films denkt.
Was bleibt ist ein wüst konstruiertes,pseudomystisches Lügenkonstrukt,das zwar ein ungutes Gefühl in der Magengegend beschert und mit einigen Schreckeffekten punkten kann,zu keinem Zeitpunkt aber spannend,logisch,gut gefilmt oder nachvollziehbar ist. Das ist umso bedauerlicher,weil einige wenige Ansätze das Potential erahnen lassen,welches in der Thematik gesteckt hätte,wenn man nicht versucht hätte,den Zuschauer für dumm zu verkaufen. Schade um die durchweg guten Schauspieler,allen voran Elias Koteas und Will Patton,die noch die dankbarsten Parts dieses Pseudomists abbekamen. Den Bonus kann man ebenso vergessen,angeblich echte Kommentare zu UFO-Sichtungen. Die mögen tatsächlich echt sein,aber wer soll das nach diesem Film noch glauben? Insgesamt ist die ganze DVD kontraproduktiv in der Diskussion um mögliche Alien-Entführungen. Das beste,was man über die DVD sagen kann,ist,dass sie über ein Wendecover verfügt.
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