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317 von 321 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Hausgebrauch gut geeignet...
Um es vorweg zu nehmen: Profiqualität darf und kann man bei dem Preis nicht erwarten. Letztlich handelt es sich "nur" um eine stationäre Kamera mit Diavorsatz.
Da die Dias und Filme, die ich damit digitalisiert habe, eher in die Kategorie "Erinnerungen" als denn in "Profifoto" fallen, macht mir das nichts aus. Zumal man mit einer Entsprechenden...
Veröffentlicht am 27. November 2010 von S. kay

versus
388 von 395 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Film- und Diascanner
Da ich selbst schon einige Testberichte über den Rollei Scanner gelesen habe wusste ich was mich erwartet und ich wurde nicht enttäuscht:

- Gut verarbeitetes Gerät mit umfangreichem Lieferumfang
- Gute Scanqualität - nicht hervorragend aber auch nicht übermässig schlecht. Für Profis sicherlich definitiv zuwenig aber...
Veröffentlicht am 26. April 2010 von Manfred P


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317 von 321 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für den Hausgebrauch gut geeignet..., 27. November 2010
Um es vorweg zu nehmen: Profiqualität darf und kann man bei dem Preis nicht erwarten. Letztlich handelt es sich "nur" um eine stationäre Kamera mit Diavorsatz.
Da die Dias und Filme, die ich damit digitalisiert habe, eher in die Kategorie "Erinnerungen" als denn in "Profifoto" fallen, macht mir das nichts aus. Zumal man mit einer Entsprechenden Bildersoftware noch einiges mehr rausholen kann (...und auch sollte).
Positiv für mich: Im Gegensatz zu einem Profiscanner brauchts bei diesem Gerät keine 1-5 Minuten, bis ein Bild auf der Speicherkarte ist. So ist es für mich möglich, die etwas über 1500 Dias der letzten 40 Jahre zu scannen, ohne dafür meinen Jahresurlaub zu opfern.
Da das Gerät auch ohne Rechner zum scannen der Bilder genutzt werden kann (Bilder werden direkt auf einer Speicherkarte abgelegt, Kleines Netzteil ist im Lieferumfang), ist man ortsunabhängig und unabhängig vom Betriebssytem.
Auch das beigelegte Zubehör, v.a. die Schienen für Film und Dias sind O.K.: Die Schienen schließen über kleine Magneten. Bei anderen Scannern der gleichen Machart werden die Schienen meist aus Kostengründen über einen ziemlich hackeligen Klemmmechanismus zusammen gehalten.
Der beigelegte Schlitten für geramte Dias ist zwar eine nette dreingabe, ist aber sehr hakelig, wenn die Dias nicht eine bestimmte Dicke haben (Ich habe leider eine ziemlich bunte Zusammenstellung von allen erdenklichen Diarahmen, die mal auf dem Markt erhältlich waren...). Bei der richtigen Diadicke geht es allerdings sehr schnell.
Vor lauter Eifer sollte man nicht vergessen, alle paar Bilder mal einen Blick auf die Leuchtfläche im inneren des Geräts zu werden: Dort sammeln sich innerhalb kürzester Zeit alle möglichen Staubfussel und Körner (Abhilfe schafft, den Scanner über Kopf zu betreiben...) So wird das mitgelieferte Reinigungsstäbchen zu einem wichtigen Utensiel.
Die Darstellungsqualität des Bildschirms ist unterirdisch, wenn er zu Präsentationszwecken genutzt würde. Zur Schnellbeurteilung ist er aber völlig ausreichend.
Die Möglichkeiten zur Bildmanipulation im Gerät selber habe ich nicht benutzt, da die Bilder, die weiterverwenden wollte, noch mit einer Bildbearbeitungssoftware restauriert werden.
Fazit:
Positiv: Ein Gerät für den Hausgebrauch mit durchaus hohem Nutzwert, da man schnell die Bilder in den Rechner bekommt. Eine Weiterbearbeitung der Bilder mit entsprechender Software ist allerdings notwendig (Ich arbeite mit Gimp=kostenlos). Das beigelgte Zubehör ist durchdachter als bei ähnlichen (billigeren) Produkten. Auch die beiden Netzteile (Europa und USA) stellen einen Mehrwert dar.
Negativ: Sehr Staubempfindlich, hakelige Diaschiene...
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388 von 395 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Toller Film- und Diascanner, 26. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rollei DF-S 100 SE Dia Film Scanner (Elektronik)
Da ich selbst schon einige Testberichte über den Rollei Scanner gelesen habe wusste ich was mich erwartet und ich wurde nicht enttäuscht:

- Gut verarbeitetes Gerät mit umfangreichem Lieferumfang
- Gute Scanqualität - nicht hervorragend aber auch nicht übermässig schlecht. Für Profis sicherlich definitiv zuwenig aber für Heim-User allemal ausreichend.
- Sehr schneller Scanvorgang
- Bedienerführung mit Icons ohne Text nicht ganz intuitiv. Vor allem, daß man nach Scan nochmals speichern muß versteht man anfangs nicht ganz.

Was gibt es sonst zu sagen:

Bei mir stürzt das Gerät ab und zu auch mal ab und bleibt einfach hängen. Kein großes Drama - AEG - Ausstecken, Einstecken, Geht

Insgesamt würde ich sagen, daß ich mit dem Kauf recht zufrieden bin. Es tut was es verspricht: Dias/Filme in "anständiger" Qualität sehr rasch einscannen. Wenn man sich keine Wunder von einem 100.- Gerät erwartet ist es jedenfalls einen Kauf wert. Für mich war wichtig meine tw. über 20 Jahre alten Dias in die digitale Welt zu "retten" und das tut das Gerät ordentlich.
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154 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dia-/Negativscanner Rollei DF-S 290 HD, 31. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie immer von Amazon - trotz Aviso bezüglich möglicher Lieferverzögerung - prompt geliefert.

Zum Produkt:
Der Link '[...]' sei jedem, der sich wirklich für dieses Produkt interessiert, empfohlen - es ist ein absolut praxistauglicher Test, der alle Stärken und Schwächen aufzeigt.

Eigene Erfahrung:
Es handelt sich um keinen Scanner im klassischen Sinn, der die Negative und Dias Pixel für Pixel minutenlang abtastet, sondern eigentlich um eine eingebaute Mini-Repro-Kamera, die Negative und Dias abfotografiert und über die hardwaremäßig implementierte Software (eigentlich ein Widerspruch!) in JPGs umwandelt und auf SD-Card speichert. Das geht extrem schnell und problemlos - ein Vierer-Negativstreifen ist in 20 Sekunden verarbeitet und gespeichert. Diese Prozedur läuft aufgrund des mitgelieferten USB-Netzgeräts standalone völlig unabhängig vom PC. Die SD-Card kann man zu einem späteren Zeitpunkt entnehmen und in den PC einlesen.

Das ist meistens auch nötig: In Abhängigkeit vom verwendeten Filmmaterial kommt es - mit Ausnahme von sehr gut und richtig belichteten Außenaufnahmen bei Sonnenschein, die auf Anhieb perfekt und auch für normale Bedürfnisse ausreichend aufgelöst sind - zu Farbverschiebungen, die am PC nachbearbeitet werden müssen. Dies gilt insbesondere für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. Zwar verfügt das Gerät über eine eingebaute Helligkeits- und Farbkorrektur, doch aufgrund des kleinen Displays sind die Resultate nicht wirklich aussagekräftig. Photoshop und ähnliches können das besser und kontollierbarer. Aufgrund der hohen statischen Aufladung ist auch immer mit Fusseln und Staub zu rechnen - auch die muß man wegretouschieren - und das kostet natürlich je nach Anspruch Zeit!

Resümee:
Für Normalverbraucher, die ihre alten Dias und Negative am PC archivieren oder nur in brauchbarer Qualität betrachten wollen, eine durchaus empfehlenswerte Lösung, die noch Verbesserungen vertragen könnte (Autofocus bei gewölbten Negativen, noch etwas besser auflösender Sensor, Metallgehäuse gegen statische Aufladung, bessere Zugänglichkeit der Opalscheibe zwecks Reinigung). Unschätzbarer Vorteil gegenüber einem klassischen Scanner ist die Zeitverteilung: während Scannen zum minutenlangen Geduldspiel pro Aufnahme wird, ist dies beim Rollei DF-S 290 HD ein Sache von 2 Sekunden. Zeit und Aufwand für die Nachbearbeitung kann man dann je nach Qualitätsanspruch selbst disponieren.

Last, but not not Least:
Für Scanner, die dem Rollei DF-S 290 HD qualitativ wirklich überlegen sind, kann man locker den 10fachen Preis veranschlagen, was sich aus meiner Sicht nur im semiprofessionellen Bereich lohnt. Für Normalverbraucher ist dieses Gerät durchaus ausreichend und bietet einen vernünftigen Kompromiß zwischen Preis, Leistung und Aufwand.
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347 von 356 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung gut - klare Kaufempfehlung in dieser Preisklasse, 6. August 2011
Hatte keine grossen Erwartungen an diesen Scanner, bin aber der Meinung, dass das Menü sehr wohl durchdacht ist, das Gerät ist ordentlich ausgeführt - deutsche Qualitätsarbeit und nichts macht den Eindruck von chinesischer Produktion. Der interne Speicher von 32 MB reicht aus um 4 Bilder zu scannen,danach muss in den USB Modus gewechselt werden um die Bilder auf den PC zu übertragen und anschliessend zu löschen. Mit einer 4 GB SD Karte passen etwa 400 Bilder aufs Gerät und es kann komplett offline eine ganze Bildersammlung eingescannt werden. Das Gerät kann sehr schön im Offline Modus verwendet werden um bei Verwandten ganze Bildarchive einzuspannen. Der Diaschlitten ermöglicht sehr schnell Unmengen von Dias zu scannen, hier merkt man das Rollei auch Diaprojektoren baut. Die Ausführung ist sehr hochwertig und macht einen stabilen Eindruck. Der Scanvorgang sowohl bei SW Negativen, Farbnegativen als auch Dias ist sehr schnell. Die Belichtungsstufen sind manuell anpassbar. Aber natürlich reicht die Qualität nicht an Repro-Studio Scanner mit Infrarot Fähigkeiten ran, mit denen die Erkennung von Schmutzpartikeln möglich wäre. Ich betreibe das Gerät an einem Mac und habe keine Probleme. Die mitgelieferte Software ist für Windows und ermöglicht auch die Bearbeitung des Scans. Es lassen sich sogar Bildfehler beseitigen.
Die Preis Leistung des Produktes stimmt in jedem Fall. Wer mehr möchte sollte mindesten 600-800 Euro investieren für einen Diascanner mit Infrarot Hardware Korrektur von Bildfehler. Dies ermöglich dann einen Quantensprung im Ergebnis. Für meine Bedürfnisse reicht das Produkt aber und hat mich positiv im Ergebnis überrascht. Die Qualität ist gut, wie auch im Test einer Fotozeitschrift beschrieben. Bei schlechten Negativvorlagen kann das Ergebnis auch nichts werden.
Aktuell gab es einen Scanner bei Aldi - der entspricht voll dem chinesischen Qualitätsstandard. Der Schlitten rastet nicht richtig ein und das Gerät hat eine sehr mangelhafte Ausführung. Der Rollei Scanner ist sehr gut verarbeitet und hat sogar 24 Monate Austauschgarantie von Rollei.
Also klare Kaufempfehlung, das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.
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296 von 304 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praktikables Werkzeug auf dem Weg zum digitalen Bild, 13. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Rollei DF-S 290 HD ist ein funktionales und praktikables Werkzeug auf dem Weg zu einem Endprodukt (= das fertige digitale Bild). Er ist aber auf keinen Fall (!!!) geeignet, dieses Endprodukt selbst herzustellen (dazu weiter unten). Allerdings gilt diese Bewertung nur für den Umgang mit Dias, mit Film-Negativen habe ich keine Erfahrung und kann dazu auch nichts sagen.
Der Grund für den Kauf dieses Geräts ist einfach erklärt, dürfte aber für eine Menge an Hobby- und Freizeit-Fotografen in ähnlicher Weise gelten: Im Keller lagern Tausende Dias stumm vor sich hin, nehmen eine Unmenge von Platz weg und laufen Gefahr, nicht mehr genutzt zu werden, zumal auch mein Dia-Projektor kaputt ist und eine Reparatur sich definitiv nicht mehr lohnt. Aber es wäre viel zu schade, die alten Bilder einfach abzuschreiben. Also habe ich mich zunächst über das Thema „Dias Digitalisieren“ etwas schlau gemacht, dann nach (bezahlbaren) Produkten Ausschau gehalten, Tests und User-Wertungen gelesen und mich letztendlich für dieses Gerät entschieden. Mir war klar, dass ich kein Profi-Tool kaufe und dass die Ergebnisse auch nicht professionell sein können. Dieses muss jedem Interessenten bewusst sein. Die Begeisterungsstürme einzelner User, die das Gerät in höchsten Tönen loben habe ich kritisch wahrgenommen, und sie sollten auch von allen, die mit dem Kauf dieses Geräts liebäugeln, ebenfalls kritisch gesehen werden. Aber nun der Reihe nach.

1. Für wen ist denn ein Dia-Scanner überhaupt konzipiert? Doch nur für die, die Bilder mit Fotoapparaten von „anno dazumal“ (aus der Sicht der i-Generation) gemacht und sie dann anschließend Bild für Bild per Hand (ja ja, so was gab’s einmal) geschnitten, in kleine Plastikrähmchen gesteckt und anschließend in unhandliche Magazine gepfriemelt haben. Aber das sind nicht die 20-30 Jährigen. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürften also die potenziellen Nutzer ein gewisses Alter erreicht haben und mit einem Grundmaß an Geduld ausgestattet sein. Und diese Geduld ist nötig. Wer also bereit war, Dias mit einem gewissen Aufwand zu erstellen und zu archivieren sollte ebenso bereit sein, Zeit für den Prozess vom Einscannen bis zum fertigen digitalen Bild zu investieren. Wer keine Lust mehr hat, für so etwas Zeit aufzubringen, sollte sich nach anderen Lösungen umsehen. Diese sind dann aber deutlich teurer. Auf keinen Fall ist der Rollei DF-S 290 HD geeignet, im Schnellverfahren auch nur akzeptable Ergebnisse zu erzielen. Eine Nachbearbeitung via Software ist zwingend erforderlich (!!!). Deshalb kann ich die Lobgesänge in einzelnen User-Bewertungen absolut nicht verstehen.
2. Über folgende Grundregel sollte sich jeder potenzielle Käufer im Klaren sein: Je schlechter das Ausgangsmaterial desto schlechter das (digitale) Ergebnis. Aus schlechten Bildern lassen sich auch mit der besten Software keine guten mehr machen. Nach den ersten ca. 2000 eingescannten Bildern kann ich, so denke ich, die Unterschiede im Scan-Ergebnis zwischen Bildern einer Billigkamera mit Festbrennweite, lichtschwachem und insgesamt schlechtem Objektiv (die erste Kamera) und Bildern einer (später dann) Spiegelreflex mit ganz ordentlichen Objektiven und weiterem Equipment ganz gut beurteilen. Man sollte seine Qualitätsansprüche realistisch einschätzen und auch wissen, dass das Scan-Ergebnis regelmäßig nicht so gut wird wie das Original.
3. Das Gerät selbst ist „Made in China“ (steht ja drauf), macht aber insgesamt einen ganz ordentlichen Eindruck und ist mit (fast) allem Nötigen ausgestattet. Ganz wichtig: Potenzielle Käufer sollten sich neben der nötigen Speicherkarte unbedingt (!!!) einen Blasebalg und einen Staubpinsel zulegen. Ehemalige analoge Spiegelreflexfotografen könnten so etwas noch haben und es hier wiederverwenden. Auf jeden Fall ist Staub der größte Feind des Diascanners. Zur Bedienung ist in anderen Bewertungen schon genug geschrieben worden. Deshalb hierzu nur Folgendes: Bildkorrekturen (sei es Helligkeit oder Farbe) der meist rot- bzw.- lila-stichigen Bilder nicht mit dem Gerät, sondern nur mit Software durchführen. Geräteseitige Korrekturversuche liefern ein grottenschlechtes Ergebnis, wogegen sich mit der Software noch einiges retten und verbessern lässt. Nach meiner Erfahrung – ich habe Verschiedenes ausprobiert – gibt es nur einen Fall für die geräteseitige Bildkorrektur: So kurios es klingen mag, Bilder (noch) dunkler machen. Wurde das Original mit einer schwachen Kamera aufgenommen, kommt es im Scan-Ergebnis häufig zu Reflexionen auf der Haut (Sonne, ungünstiger Lichteinfall), die sich als helle Flecken darstellen und die auch mit Software nicht mehr wegzubekommen sind. Je dunkler der Scanner eingestellt wird, desto weniger werden diese Reflexionen. Die Gesamthelligkeit des Bildes lässt sich anschließend mit Software wieder anheben.
4. Zum Scan-Vorgang selbst: Die Verpackung wirbt mit „Scannen in Sekundenschnelle“ und mit „Bis zu 20 Dias in 1 Minute scannen“. Das ist theoretisch möglich, sollte aber schnellstens vergessen werden (will man nicht später bei der Nachbearbeitung „zum Hirsch“ werden - s.unter 5). Der für den schnellen Scan vorgesehene Stapler mit Schieberegler funktioniert bei Agfa CS-Rahmen nicht immer einwandfrei. Das liegt offensichtlich daran, dass der Schlitten, mit dem das Dia zur Belichtungseinheit transportiert wird und dabei das sich dort befindliche vorherige Dia rauswirft für verschiedene Rahmenformate (also auch dickere als CS-Rahmen) geeignet ist. Da dadurch in der Höhe mehr Platz vorhanden ist als ein CS-Rahmen dick ist kommt es hin und wieder vor, dass das nachgeschobene Bild das vorherige nicht rausschiebt, sondern sich darüber legt und sich so die gesamte Mechanik verhakt. Dann muss man eben Hand anlegen und den gesamten Schlitten herausnehmen. Aber damit kann man leben.
5. Viel eher als die eben beschriebene mechanische Schwäche bremst das Phänomen STAUB ein „Scannen in Sekundenschnelle“ aus. Wem Flusen und Flecken am strahlend blauen Himmel, auf der weißen Wand, auf dem weißen Hemd, in (blonden) Haaren oder mitten im Gesicht etc. egal sind, der kann tatsächlich sekundenschnell scannen. Alle anderen nicht. Die Durchlichteinheit zieht Staub magisch an. Deshalb sollte diese nach allen 3-4 Scans mit der mitgelieferten Bürste gereinigt werden. Jedes Dia sollte, bevor(!) es in das Stapelmagazin eingelegt wird, mit einem Staubpinsel und/oder einem Blasebalg von Staub befreit werden. Zur Not es gegen das Licht halten. Klar, dass bei dieser Prozedur keine 20 Dias in der Minute gescannt werden können. Will man aber nachträglich die Flecken via Software entfernen, kann das pro Bild schon mal 10-15 Minuten dauern. Das ist dann viel zeitaufwendiger.

Schließlich noch ein letztes Wort zur Interpolation. Ich habe keine Lust auf Dateien mit einer Größe von 18 oder 20 MB (noch vor der Bearbeitung am PC), wenn sich das Ergebnis von der Normaleinstellung (Dateigröße ca. 3-5 MB) nicht erkennbar unterscheidet. Das Endergebnis wird ohnehin am Rechner erarbeitet. Zusammenfassend will ich folgendermaßen bewerten: als mechanisches Hilfsmittel auf dem Weg zum digitalen Bild: 4 Sterne, als Endgerät zur Erzeugung digitaler Bilder: 1 Stern. Da ich mich im Vorfeld aber ein wenig informiert hatte, habe ich es als Hilfsmittel gekauft. Deshalb die 4 Sterne.
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95 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Scanqualität unzureichend, 12. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Gerät hat einige gute Eigenschaften, ist aber unzureichend bezüglich der Scanqualität. Die Scans sehen regelmäßig so aus, als seien vormals gute Digitalbilder durch Nachbearbeitung mit zu viel Kontrastverstärkung und Nachschärfen verunstaltet worden. Ein einfacher Scan dauert zwar nur 2-3 sek, aber mit eingeschaltetem Magic Touch zur "Staub und Kratzer Entfernung" springt die Zeit auf 45 sek hoch!

Das Gerät ist nahezu würfelförmig mit einer Grundfläche zwischen DIN A4 breit und längs, und wirkt dadurch sehr wuchtig, ist dann aber leichter als erwartet. Die Größe und gute Verarbeitung macht es stabil.

Ein dickes Handbuch im Postkartenformat liegt bei. Das ist aber nur deswegen so dick, weil knappe Informationen in 16 Sprachen wiederholt werden. Inhaltlich wird kaum mehr gemacht als die Optionen zu drucken, die ich ohnehin sehe, wenn ich das Gerät bediene. Wofür die Optionen dienen, und wie man sie verwenden sollte, wird nicht erklärt. Beispielsweise ist mir immer noch unklar, was die Wahl einer "Auflösung" von "sehr hoch, hoch, normal" von der "Größe" von "12M, 9M, 5M, 1M" unterscheidet. Der Sensor soll nativ 9M (Megapixel) Auflösung haben, warum also Interpolationen zu noch größeren Pixelzahlen offeriert werden erschließt sich mir nicht. Dies, wie auch die Reduzierung der Pixelzahlen, könnte bei Bedarf besser am Rechner gemacht werden. (Die Wahl der Auflösung hatte kaum einen Einfluss auf die Bildgröße - Extremwerte bei komplexen Bildern waren 1.5MB bei "sehr hoch" und 1.3MB bei "Normal". Die Wahl der Größe hatte mehr Effekt, ging aber von 100% bei "9M" nur auf ca 20% bei "1M" zurück.)

Das Gerät kann Dias und Negative im 36x24mm Format(135er Film) als auch im 60x45 und 60x60mm Format (120er Filme) scannen, als auch Papierfotos (bis 10x15cm). Ich habe alle Größen getestet.

Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung war in allen Fällen gut.

Dias:
Ein Halter für Dias im 5x5cm Format liegt bei. Dieser wird entriegelt, aufgeklappt, und dann werden die Dias in passgenaue Schalen eingelegt, der Rahmen zugeklappt und verriegelt. Es können dünne, glaslose Rahmen als auch dicke Rahmen mit Glas eingelegt werden, und sogar gemischt. Die Bilder waren immer zufriedenstellend im Fokus. Die Riegel sind sehr wichtig für die feste Dia Halterung, machen aber leider einen mickrigen Eindruck.

Bei den 8 Möglichkeiten ein Dia einzulegen, verbunden mit den 4 Möglichkeiten den Rahmen in das Gerät zu schieben kommt ein wenig Verwirrung auf. Nur eine von den 32 ist richtig ;-). Die Beschriftung mit Pfeilen an allen Ecken des Rahmens, verbunden mit Orientierungs-Logos nur aussen auf dem Rahmen - mithin nicht sichtbar, wenn man den Rahmen aufgeklappt hat - ist wenig hilfreich.

Eine eingebaute Magic Touch Funktion erlaubt, Fusseln, Kratzer u.a. aus dem Bild zu entfernen. Dabei wird die Stelle des Fussels meist mit der Farbe des Nebenbereiches ersetzt, manchmal aber auch nur mit Grau. Das passt aber immer noch besser als das tiefe Schwarz eines Fussels. Insgesamt klappt es erstaunlich gut - zwar nicht immer aber doch meist - und zwar sowohl mit glaslosen als auch Glasdias (und auch mit 135er Negativen).

Nur: die Scanzeit geht von 2-3 sek ohne MT auf 45 sek mit MT hoch! Diese Einschränkung lässt den Arbeitsfluss deutlich sinken. Weder im Werbematerial noch in dem Handbuch wird darauf hingewiesen.

Die Scans habe ich per Beamer projiziert, und gleichzeitig die Dias per klassischem Projektor. Die Qualitätsmängel waren überdeutlich. Helle Bildbereiche (Wolken am Himmel, helle Kleidung) werden praktisch zu strukturlosem Weiss, dunkle Bereiche (Gegenstände im Schatten, Abendstimmung) zu strukturlosem Schwarz. Nur bei Bildern mit geringen Hell-Dunkel Unterschieden waren die Scans akzeptabel.

Negative:
Ein weiterer Rahmen ähnlich wie bei den Dias erlaubt das Einlegen eines Streifens von bis zu 6 Negativen. Auch hier stellt sich die Herausforderung des Findens der richtigen Orientierung! Innen hat der Rahmen auf der einen Seite Führungsschienen, zwischen die man die Negative halten kann, auf der anderen Seite einen flachen Deckel. Nur: alle meine Negativstreifen haben eine leicht Wölbung, und diese muss für die korrekte Seiten-richtigkeit nach unten liegen. Dann aber liegen die Filmkanten höher als die Führungsschienen, und werden von diesen NICHT festgehalten! In der Folge verrutschen die Streifen beim Schließen des Halters, so dass in der Regel mehrere frustrierende Versuche für eine korrekte Positionierung notwendig sind. Ein gut ausgeleuchteter Arbeitsplatz ist hilfreich; vom Sofa aus wird das nicht gehen.

Für die Qualität habe ich Papierfotos von diesen Negativen mit den am Bildschirm gezeigten Scans verglichen. Gleiches Ergebnis wie bei Dias.

Papierfotos:
Auf "Photo" umschalten, Deckel heben, Papierfoto auf Glastische legen, Scanknopf drücken, fertig (Prinzip bedingt funktioniert Magic Touch hier nicht). Leider auch hier ein Qualitätsproblem: an einem DIN A4 Scanner erstellte Scans von denselben Vorlagen hatten meist eine bessere Qualität.

120er Filme:
Es liegen 2 Passepartouts bei, die wie ein Papierfoto auf den Glastisch gelegt werden, und in deren Ausschnitte die 60x45 bzw 60x60 Negative/Positive passen. Streifen von Negativen müssen anscheinend in Einzelbilder zerschnitten werden! Anders als bei Papierfotos wird wie bei den Dias per Durchlicht (montiert im Deckel) gescannt. Das limitiert die Filmgröße auf die Größe der Durchlicht-Einheit, sodass ich meine alten Rollfilmschätzchen (60x90mm) deswegen leider NICHT scannen kann.

Angesichts der Arbeit und Zeit, die ich für das Scannen trotz dieses "schnellen" Gerätes aufwenden müsste, ist die Qualität einfach zu schlecht. Und um es bereit zu halten für einen gelegentlichen Scan alter Fotos ist es zu teuer und zu voluminös. Ich habe es zurück gegeben.
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307 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für "Alltagsbilder" gut geeignet - für mehr aber nicht., 9. Dezember 2010
Von 
Mechtgret Stratenkötter "fischherr" (Bratzenhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Rollei DF-S 100 SE Dia Film Scanner (Elektronik)
Meine Aufgabenstellung war: knapp 2.000 Dias und Negative der letzten Jahrzehnte retten und digital konservieren. Zu diesem Zweck habe ich mich schon einige Jahre immer wieder mal mit dem Thema "Filmscanner" auseinandergesetzt und mich letztlich, den Rezensionen und dem augenscheinlich brauchbaren Preis/Leistungsverhältnis, für dieses Gerät entschieden. Ich habe es heute wegen mangelnder Leistung zurückgesandt und möchte andere an meinen probeweisen Erfahrungen teilhaben lassen. Zunächst die

VORTEILE:

* Gesamteindruck und Verarbeitung:
Das Gerät ist nicht grundsätzlich schlecht. Die Verarbeitung und die Verpackung sind solide und machen einen guten Eindruck. Die Halterahmen sind solide und fixieren alle Bildquellen zuverlässig und weitgehend plan.

* Lieferumfang:
Es ist ordentlich mit Zubehör ausgestattet, es liegen verschiedene Netzsteckeradapter, ein USB-Kabel, ein Videokabel (leider nicht HDMI), je zwei Negativ- und Diaschlitten sowie ein Reinigungspinselchen für das Innenleben bei.

* Anschlüsse:
Neben dem USB-/Stromanschluß gibt es einen Videoausgang. So kann man die gerade gescannten Bilder auf dem Fernseher (auf den sich die Nutzung der vom Hersteller offenbar anvisierten Zielgruppe wohl auch beschränken dürfte) begutachten.

* Handhabung:
Das Einscannen geht wirklich flott von der Hand: Aufnehmen, speichern, fertig. Wahlweise können ca. 25 Bilder im internen Speicher abgelegt werden oder so viele wie auf die (optional einlegbare) SD-Karte passen. Die Bilder werden als JPEG-Dateien abgelegt und können, wenn man möchte, direkt nach dem Umschalten auf den USB-Modus via Kabel am Rechner eingelesen werden - der Scanner wird als normales USB-Laufwerk erkannt und erlaubt alle üblichen Dateioperationen wie Umbenennen, Löschen etc. So spart man sich das hin- und herstecken von Karten oder Kabeln und der Strom aus der USB-Buchse reicht auch zum Betrieb beim Scannen.

* Bildqualität:
Die Bildqualität ist in der Tat "ganz ok" - solange man "ausgewogene" (entschuldigung:) Allerweltsbilder scannt, erhält man Resultate, die für die "Diashow" am heimischen Flachbild-TV auf jeden Fall ausreichen. Das gilt vor allem für Farbnegative, die das Gerät im entsprechenden Modus direkt in Positive umwandelt (es gibt für Farb- und s/w-Filme je einen separaten Modus). Sobald man aber Schnappschüsse aus dem Bereich "vollautomatisches Belichtungsprogramm" verläßt, offenbaren sich recht schnell die

NACHTEILE:

* Bildsensor und Belichtung:
Schon bei Schwarzweißnegativen, die im Vergleich zu Farbmaterial oft kontrastreicher sind, erst recht aber bei von Hause aus meist sehr "harten" Diapositiven werden die Grenzen des Bildsensors und vor allem der Belichtungsautomatik viel zu schnell erreicht. Da genügt es schon, wenn man Tante Emma im Gegenlicht geblitzt oder eine stimmungsvolle Nachtaufnahme am Strand mit starken Hell-Dunkel-Unterschieden gemacht hat. Das ist schon deshalb ärgerlich, weil man das mit einer manuellen Belichtungskorrektur (als Ergänzung zu der scheinbar fest auf "mittlerer Grauwert" einprogrammierten Belichtung) der Firmware hätte deutlich lindern können, woran aber niemand gedacht hat (zur Firmware siehe auch weiter unten). Speziell bei Kontrastreichen Bilden "verkleben" jeweils helle und dunkle Partien zu kaum differenzierbaren, detailarmen Bereichen, und machen dabei die hohe nominale Auflösung des Sensors wieder effektiv zunichte.

* Farbtreue:
Fast alle Dateien (außer die schwarzweißen) weisen einen leichten Blaustich auf. Dies war sowohl bei Negativen, als auch und vor allem bei Dias der Fall, und zwar nicht nur bei denen, die auch mit bloßem Auge unter den Jahren gelitten haben sondern auch bei gut erhaltenen Aufnahmen.

* Resultierende Bilddateien:
Zwar kann man mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm über die eingebauten Korrekturfilter (z.B. Gamma etc.) manchmal noch ein wenig herausholen, aber auch da wird es schnell problematisch, weil es keine Möglichkeit gibt, an die unkomprimierten Scans heranzukommen. Das Gerät liefert JPEGs, deren Parameter sich am Gerät auch nicht justieren lassen, und so hat man selbst ohne Weiterbearbeitung in jedem Fall schon mindestens einen Kompressionsverlust, der sich nicht mehr ausgleichen läßt und der Details in dunkleren Bereichen zerstört und der nachträglichen Optimierung rasch Grenzen setzt.

* Bedienung und Firmware
Man kann scannen (ein Bild nach dem anderen), das Speichermedium formatieren (und löschen), das gerade aufgenommene Bild kann man jeweils verwerfen, einmalig(!) nach links oder rechts kippen (jedoch nicht um 180° drehen), und es, gekippt oder nicht, speichern. Außerdem gibt es ein Einstellungsmenü (mit quasi keinem brauchbaren Untermenüpunkt) und den Wiedergabemodus. In den USB-Modus gelangt man, und hier merkt man schnell, daß für einen praktischen Endbenutzertest der Firmware wenig bis gar nichts investiert wurde, ausschließlich direkt nach dem Einschalten oder aber nach dem Aufnehmen eines Bildes (dann über den Umweg "Hauptmenü"). Ist der Speicher voll, kriegt man nur eine Fehlermeldung - muß dann ausschalten, wieder einschalten und kann erst dann wechseln. Ebenso kommt man aus dem USB-Modus nicht wieder ohne Reset in den Scanmodus. Das sind zwar alles Kleinigkeiten, an die man sich sicher gewöhnen kann, aber für ein paar tausend Scans wird das dann doch ziemlich nervig. Ein bereits von einem anderen Rezensenten kritisierter Punkt ist, daß das eingebaute Display beim normalen Sitzen an einem Schreibtisch nicht zu gebrauchen ist, man muß das Gerät dann kippen (oder einen Buckel machen).

* Fehlende bzw. vermißte Funktionen
Gut, eine manuelle Belichtungskorrektur oder wenigstens die manuelle Vorgabe eines mittleren Grauwerts/Gammawerts als individuellen Aufnahmestandard kann man vielleicht gar nicht erwarten in dieser Preisklasse. Daß es aber nicht mal einen Weg gibt, über das Einstellungsmenü Vorgabewerte für die EXIF-Daten (die lauten dann "Description: My beautiful picture, Date/time: 2008-01-01, 12:00 AM") oder überhaupt wenigstens Datum und Uhrzeit einzustellen, das ist schon ziemlich mau.

FAZIT:
Wie vorher von anderen und oben in Langfassung von mir schon geschrieben: Wer einfach nur die Urlaubsschnappschüsse aus der vollautomatischen Kleinbildkompaktkamera in eine Powerpoint-Show umwandeln will, wird mit diesem Gerät auf jeden Fall zufrieden sein. Ich glaube aber, daß viele der resultierenden Bilder nicht einmal für die Weiterverarbeitung in einem Digitallabor taugen, jedenfalls nicht, wenn man über 10x13-Abzüge oder bedruckte Kaffetassen hinaus will. Ich persönlich setze meine Hoffnungen für meine doch etwas komplexeren Motive als nächstes auf einen Diaduplikator für die DSLR, den ich bereits geordert habe.

HINWEIS:
Wenn ich es nicht vergesse, werde ich bei Gelegenheit mal zum Vergleich einen Scan aus diesem Gerät und ein Bild aus der DSLR mit dem Duplikator hochladen. // Update: Siehe unten.

TIP:
Noch ein grundsätzlicher Rat fürs Filmscannen (egal mit welchem Gerät): Weicher Filmpinsel und Blasebalg, um Staub und Fusseln loszuwerden, sofern man nicht hinterher mühselig am Bildschirm herumretuschieren möchte.

UPDATE/ERGÄNZUNG:
Ich habe inzwischen den Kaiser-Diaduplikator (den ich bei Gelegenheit auch rezensieren werde). Zum Vergleich habe ich Bilder hochgeladen; siehe "Kundenbilder" auf der Artikelseite. Kurzfazit: Wer ohnehin eine ordentliche Digitalkamera mit guter Optik hat, an die man einen Duplikator anschließen kann, erhält damit sicher qualitativ hochwertigere Resultate.
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26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur für sehr niedrige Ansprüche geeignet..., 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe das Gerät wieder zurückgeschickt, da es die eigentliche Aufgabe, nämlich Dias so einzuscannen, dass man sie gerne wieder mal ansehen möchte, nicht erfüllt hat. Siehe auch meine beiden Beispielbilder (einmal mit einem Flachbettscanner eingescanntes Bild und das gleiche mit dem Rollei). Selbst ein auf die Leinwand mit einem Diaprojektor geworfenes und mit einem normalen Fotoapparat abfotografiertes Bild sieht teils besser aus. Meine Erwartungen waren dank der anderen Kritiken schon sehr gedämpft, aber der Farb- und Dynamikumfang ist mit dem Rollei sehr enttäuschend und ich frage mich, wie die anderen Beispielbilder zustandegekommen sind.

Vollständigkeitshalber möchte ich noch erwähnen, dass auch die Bedienung des Geräts sehr zu wünschen übrig lässt: der automatische Transportschlitten für die Dias funktioniert mit den schmalen CS-Rahmen nicht (Dias werden übereinandergeschoben) - so dass man alle einzeln in den Viererstreifen einlegen muss. Die Tasten sind sehr klapprig (eine blieb bei meinem Gerät immer wieder hängen). Die Einstellmöglichkeiten sind äußerst gering (3 Belichtungsstufen, Farbkorrektur, Drehen) und müssen nervigerweise bei jedem Bild erneut vorgenommen werden.

Klares Fazit: Finger weg!
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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schneller Scanner mit brauchbarer Qualität, 1. Januar 2011
Der Scanner ist recht einfach und schnell zu bedienen; dass man die SD-Karte über Kopf einschieben muss, und das Gerät andernfalls abstürzt, hat mich am Anfang doch etwas gewundert. Einmal korrekt verkehrt herum eingelegt, nimmt das Gerät auch SDHC-Karten (für längere Sitzungen durchaus sinnvoll), und speichert die Bilder unter DCIM ab, wie eine Digicam eben - jedes Bild knapp 2MB groß. Der kleine Bildschirm ist meiner Ansicht nach völlig unbrauchbar, aber zum Glück kann man ja einen Fernseher anschließen. Die Auflösung des Fernsehbilds ist auch nicht besser als auf dem Mini-Bildschirm, und das Bild wird auf 4:3 zugeschnitten (da fehlt dann in der Ansicht eben links und rechts etwas). Aufgenommen wird es aber 3:2 (3312:2208), wie es sich gehört. Die Default-Einstellung der Scans auf "interpolation" muss man natürlich auch gleich abschalten - mehr als die Pixel des Sensors aufzuzeichnen ist technisch Unsinn.

Ich habe heute nachmittag ca. 800 Negative gescannt, und bin mit dem Ergebnis schon zufrieden - mit etwas Übung kann man einen 36er-Film in unter 10 Minuten einscannen. Man darf natürlich nicht zu viel erwarten; allein die Bilder, die ich da vor Jahren geschossen habe (mit Spiegelreflex und Suppenzoom), sind praktisch alle irgendwo unscharf - gerade mal eines der 800 Bilder ist erkennbar so scharf, dass es die Auflösung des Scanners einigermaßen ausnutzt. Mit einer 7-Megapixel-Digitalknipse (das sind effektiv 3,5 Megapixel, weil das ja ein Bayer-Pattern ist) kann er durchaus mithalten, und genau das ist er ja: Mit Diavorsatz halt. Die 9 Megapixel aus der Beschreibung sind wahrscheinlich die Daten des 4:3-Sensors, der ja für 3:2-Bilder nicht vollständig genutzt werden kann - effektiv sind es 7,3 Megapixel.

Unterbelichtete Nachtaufnahmen bearbeitet man besser am Computer nach, die Automatik des Scanners liefert da ungefähr die gleichen (schlechten) Ergebnisse wie damals der Media-Markt beim Anfertigen der 9x13 Papierabzüge - wenn man mehrere gleichartig unterbelichtete Bilder hat, kann man auch die manuelle Belichtungskorrektur nutzen. Auch das Bilder drehen mache ich lieber am Computer, weil es am Scanner einfach zu lang dauert. Da der Scanner eben wie eine Digitalkamera einfach JPEGs auf eine SD-Karte speichert, ist es auch egal, was für einen Computer man hat; Treiber sind überflüssig, jedes Bildbearbeitungsprogramm funktioniert. Die Anleitung (auf CD) sollte man sich einmal durchlesen, weil die Icons auf dem Bildschirm nicht immer offensichtlich erkennbar sind, und die Bedienführung auch nicht völlig intuitiv ist.

Das ist ein Scanner zum einmaligen Umwandeln alter analoger Urlaubsfotos (und sonstiger Erinnerungen); wenn man damit fertig ist, kann man ihn in der Verwandtschaft herumreichen, bis jeder seine alten Fotos in eine für facebook/Picasa und digitale Archivierung geeignete Form umgewandelt hat. Wer nach Profigeräten Ausschau hält, sollte erst mal den Preis angucken, bevor er enttäuscht wird. Die leichten Macken bei der Bedienung kann man akzeptieren, weil das kein Gerät ist, dass man ständig benutzen wird. Neues analoges Material fällt bei mir jedenfalls nicht mehr an, und die Hälfte meines Altmaterials ist jetzt schon mal durch.
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89 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIA Scanner für das Retten von alten DIA "Schätzen" okay, 13. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den DIA Scanner gekauft und bin damit völlig zufrieden.
Da ich mich vor dem Kauf des Scanner ausreichend informiert
hatte, wurde ich auch nicht überrascht.

Die Qualität ist bei der Preisklasse und der Scanngeschwindigkeit gut.
Allerdings haben meine DIA's auch keine professionelle Qualität ;-)

Wer mehr will, muss halt mehr Geld ausgeben und mehr Zeit haben
,da die Scanngeschwindigkeit in der Regel mit der Scannqualität zunimmt.

Die Bedienung ist durch die wenigen Tasten etwas umständlich, aber erlernbar.

Ein Firmwareupdate war nicht nötig, da die aktuelle Firmware installiert war.

+ Punkte
DIA Scanner ohne PC nutzbar
Video Anschluss ( DIA über Videokabel am Fernseher ansehen )
2 Schlitten für Farbnegative
2 Schlitten für DIA
1 Schlitten für DIA Magazin für ca. 15 DIA's Sehr praktisch !!!

- Punkte
Datum für die Bilder nicht einstellbar ( muss man nachträglich am PC editieren )
TFT Display nicht im Winkel verstellbar, Blickwinkel daher nicht immer ideal

Noch ein paar Tipps beim Scannen

Da die Position des "DIA Magazins" nicht besondes gut fixiert ist, kann es vorkommen
da sich das Magazin beim scannen in der Position verändert.
Ein Gummiband um das Magazin und den Dia Scanner gespannt, hält das Magazin in
seiner Position und die Scannergebnisse sind besser.
( Das sieht zwar nicht besonders gut aus, hilft aber beim scannen )

Beim Scannen darauf achten, das kein Fremdlicht von der Seite in den Scanner scheinen kann.

Die Dias vor dem scannen von Staub mit einem Pinsel befreien, das erspart nachträglich die
Bearbeitungszeit am PC. Auf dem eingebauten LC Display ist die Verschmutzung nicht immer
erkennbar.

Noch ein Tip...
Es kann vorkommen, das sich ein Fusel oder Staub auf der Kameralinse festsetzt. Um an die Kameralinse
zu kommen, muss man am Display die Rollei Beschriftung entfernen, Es ist nur aufgeklebt und kann mit einem
spitzen Gegenstand leicht entfernt werden. Hinter diesem Schild befindet sich eine Schraube.
Wenn die Schraube entfernt wurde, kann der Rahmen für das Display entfernt werden. Das Display
ist nur lose befestigt und könnte daher leicht rausfallen,deswegen den DIA Scanner so hinlegen,,
dass das Display nach oben zeigt.Hinter dem Display und der einer Platine befindet sich die
Kameralinse, die mit einem Pinsel leicht reinigen lässt.
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Rollei DF-S 100 SE Dia Film Scanner
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