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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 21. April 2010
"Bullet For My Valentine" haben sich innerhalb von 4 Jahren vom walisischen Geheimtipp zur internationalen Chefsache entwickelt. Bereits vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums "The poison" rotiert die Single "Hand of blood" in den alternativen Clubs. Der dazugehörige Langspieler erhält Gold im Vereinigten Königreich, den USA, Kanada und Deutschland. Helden einer neuen, heranwachsenden Heavygeneration sind geboren. Bei den Kerrang! Awards regelmäßig mit einer Auszeichnung bedacht, mausert sich das Quartett zur erfolgreichsten britischen Metalband seit "Iron Maiden". Für den Nachfolger "Scream Aim Fire" verlässt man die beschrittenen Metalcorepfade und wendet sich stärker Thrash orientierten Vorbildern wie "Metallica", "Annihilator" oder "Machine Head" zu. Es gelingt ihnen den Erfolg zu mehren, obwohl die Platte praktisch ohne tatsächlichen Hit und somit Aufhänger auskommt. Dabei stört es wenig, daß neben dauerhaftem Handy/Kamera Blitzlichtgewitter auch häufig das Silber einer Zahnspange aus dem Publikum zurückreflektiert. Das Durchschnittspublikum einer zweifellos energetischen Bullet Liveshow ist in der Regel.....jung. Man muß den Jungs zu Gute halten, daß sie sich, trotz des übergreifenden Erfolges von "All these things I hate", nicht grundsätzlich weichspülen lassen. Wenn auch mit weniger Ecken und Kanten versehen.

"Fever" soll und wird die Erfolgsgeschichte von "Bullet For My Valentine" weiterschreiben. Das hat verschiedene Gründe. Zum Einen, die verlässliche und stetig wachsende Fangemeinde der Waliser, sowie die international tragende Logistik ihres Majorlabel Mutterschiffs. Zum Anderen, die ansprechende Entwicklung, die mit Album Nummer 3 vollzogen wurde. Erneut hält man den Balladenanteil mit "A place where you belong" und (mit Abstrichen) "Bittersweet memories" auffallend schmal. Bereits der Opener "Your betrayal", samt seinem martialischen Intro, stellt die herrschenden Verhältnisse klar: Heavy/Thrash Metal bleibt im Fokus. Verspielte, teils ausufernde Gitarrenriffs, heftige Schlagzeugeinlagen, gut gesetzte, wenn auch leider seltenere, Shoutpassagen und ein Matt Tuck, der im cleanen Gesang an Qualität hinzugewonnen hat. Nicht selten wird ein Song von einem ca. 30 bis 40-sekündigen Instrumentalpart eingeleitet, um so den Härtegrad entsprechend zu definieren. Die erste Singleauskopplung "The last fight" endlich wieder ein kleiner, dafür feiner Hit aus der Schmiede des neuen Produzenten Don Gilmore (Linkin Park, Good Charlotte, Hollywood Undead), der damit seinen 2-fach bewährten Kollegen Colin Richardson (As I Lay Dying, Machine Head, Funeral For A Friend) ablöst. Leidenschaftlich, wild und technisch auf hohem Niveau. In Sachen Produktion sowieso wieder absolut auf der Höhe. "Alone" kommt einer Naturgewalt gleich und fährt mit seinen tobenden Riffs und der Double Bass in Mark und Gebein. "Fever" hätte an einigen Stellen gut und gerne etwas rauer und ungeschliffener daherkommen können, aber eine zweite "The poison" wird es nicht mehr geben. Konsolidierung hat stattgefunden, Fans dürfen sich ein weiteres Mal freuen.

Anspieltipps: "The last fight", "Alone" und "Begging for mercy"
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am 24. Februar 2011
Hallo,

erstmal ein paar Fakten: Diese Album ist das dritte Album der walisischen Band Bullet For My Valentine, welche sich oft mit herausragenden Leistungen zeigte. Sie spielten eine Mischung aus Metalcore, Screamo, Emo und Trash-Metal und sind mit ihrem dritten Album softer geworden, aber nicht schlechter. Ähnelt aber mehr Hardrock mit Metal-Einflüssen. Der zweistimmige Gesang ist großartig und die Soli sind sehr melodisch, teilweise etwas anspruchsvoller; diese entsprechen aber nicht dem ganzen Können des Gitarristen Padge. Nun zu den Liedern

Your Betrayal (8/10): Dient großartig als Opener und ist einfach gut. Die Riffs und der Gesang sind nicht so typisch für Bullet, machen aber trotzdem Spaß und Lust auf mehr.
Fever (9/10): Eines der besten Lieder des Albums: Der Gesang ist großartig und das Lied hat einen ganz netten (Mainstream-typischen) Text und ist ein super Partylied. Die Bridge gefällt mir besonders gut
The Last Fight (9/10): Ein tolles melodisches Lied, das zum ersten Mal ein nicht allzu anspruchsvolles, zweistimmiges aber sehr melodischem Solo bietet. Der Pre-Chorus gefällt mir besonders gut
A Place Where You Belong (9/10): "Say Goodnight" lässt grüßen. Da hat BfmV ein bisschen sich selbst gecovert. Aber tolles Lied mit zwei echt guten Solos. Die Strophe ist sehr gut gesungen. Ist mir persönlich ein bisschen zu lang, deswegen "nur" 9 Punkte
Pleasure And Pain (10/10): Hier kommen Screams mal richtig zum Einsatz und das Lied ist mehr härter. Dieses Lied gab es schon früher, hatte aber einen anderen Text. Jetzt ist dieses Lied sehr gut und bietet ebenfalls ein herausragendes Solo.
Alone (10/10): Ein sehr melodisches Lied, welches im Refrain Parallelen zu "Your Betrayal" hat. Das Solo ist vielleicht das beste überhaupt von denen und rockt wie Sau. Genialer Track. Weiter so.
Breaking Out, Breaking Down (8/10): Ganz nettes Lied, aber nicht mehr. Nichts besonderes daran.
Bittersweet Memories (6/10): Eine Ballade, aber nicht wirklich gut. Schlechtestes Lied vom Album
Dignity (8/10): Coole zweistimmige Gitarren, gute Strophe, sehr guter Pre-Chorus, schlechter Refrain, ungewöhnliches Solo
Begging For Mercy (10/10): Das härteste Lied des Albums und einfach nur überragend. Solo ist ebenfalls wieder großartig und in Harmonisch-Moll (klingt sehr hart)
Pretty On The Outside (10/10): Nochmal ein recht hartes Lied, das einen tollen Abschluss abliefert und Lust auf ein neues Album macht.

Ich würde dem Album 5 Sterne geben, wenn etwas Entscheidendes gut wäre: Die Produktion. Die Instrumente sind fett produziert, aber bei den Liedern wie Fever und Begging For Mercy, gibt es nervige Rückkopplungen, die besonders beim iPod hören wehtun. Das nervt sehr und sollte beim nächsten Mal geändert werden. Leute, sucht euch Andy Sneap und Adam D. Die kriegen alles perfekt hin.
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am 14. Juli 2010
Eine große Musikzeitschrift titelt: Sind BfmV eine Bereicherung oder der Untergang fürs Metal-Genre?

Mainstream-Ambitionen sind BfmV nicht abzustreiten. Nach dem kommerziellen Einstieg von " The Poinson " legten Sie den um längen härteren LongPlayer "Scream, Aim, Fire" nach.Als bekennender Fan der die Jungs 2006 auf dem Ring live begutachten durfte, behaupte ich, dass "Fever" eine Mischung aus den ersten beiden Alben für euch bereitstellt. Der Titeltrack bombt so ziemlich alle schlechten Befürchtungen weg und das die Jungs Gitarre spielen können, wissen wir seit langem.

Die Platte läuft in meinem Player rauf und runter.

Klare Kaufempfehlung.

PS: Den Punkt Abzug hätten die Jungs nur mit etwas mehr Härte von mir erhalten. :-)
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am 10. Januar 2014
Ich habe die CD hier online gekauft, weil man bei Amazon die Möglichkeit hat, online da rein zu hören.
Der nächste Mediamarkt ist ca. 20 Autominuten von mir entfernt, so dass ich diese Möglichkeit genutzt habe.
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am 21. Mai 2015
Durch Zufall auf dieses Album gestoßen. Fast alle Lieder gefallen mir. Harmonischer Rock mit ansprechenden Texten würde ich es auf die Schnelle beschreiben. Würde ich (im Gegensatz zum Album Temper Temper) wieder kaufen!
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am 17. August 2010
Ich muss schon sagen, dass die Briten mit "Fever" den Vogel abgeschossen haben! Hier ist nichts mehr von der alten Poison-Attitude zu spüren und auch von den ansatzweise guten Riffs und Melodiebögen in "Scream Aim Fire" ist nichts mehr zu spüren... Was hatten sie nochmal angekündigt? Habe am Rande irgendwas von "härter" und noch mehr Metal gehört, aber Feahlanzeige. Ich werde nicht nnäher aufs Album eingehen, dass ca. 80% aller Songs Lückenfüller sind und die reslichen 20% wie "Your Betrayal" haben ein oder zwei nette Parts drin, haben aber auf Dauer keinen Reiz. Auch die Fry-Screams fehlen, denn die haben sie auf "The Poison" zum großen Teil ausgemacht. Während andere frühere Bandkollegem, wie z.B. As I Lay Dying, an Härte und Innovation zlegen, driften Bullet eindeutig noch weiter in Richtung Mainstream ab, dabei hätten sie so gute Musik machen können...
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am 20. Mai 2010
Wieder einmal erschaffen die Waliser ein Album, das auf den Grundfesten von Metal, Hardcore und Rock fußt. Eine fette Produktion trifft auf musikalische Stilmittel, die von den Recken um Matthew Tuck im Schlaf beherrscht werden. Waren die Vorgänger-Alben noch von Experimenten und dem kreativen Austesten von Genregrenzen geprägt, so zimmert man nun eine zwar solide Hütte aus Metalcore, aber vernagelt sich dabei die nötigen Ausgänge: Bullet For My Valentine kerkern sich selbst im goldenen Käfig aus Traditionen und Trademarks ein.

Eröffnet wird mit "Your Betrayal", das als Riffmonster verwundert und mit bandtypischem Zweistimmengesang besticht. Das titelgebende "Fever" meint man schon gehört zu haben, spätestens wenn Stone Sours "Get Inside" aus den Boxen knattert. Und während "The Last Fight" die Metalkeule schwingt und das Rocksolo zelebriert, wird die Handbremse in "A Place You Belong" hörbar angezogen: Akustikklampfe, melacholische Gesangsparts und eingestreute Markenzeichen, die sich wieder einmal im Solo kristallisieren. An diesem Punkt der Platte möchte man schwören, dass die neue der Waliser ein Rohrkrepierer ist.
Doch die Fraktion aus "Pleasure And Pain", "Alone" und "Breaking Out, Breaking Down" belehrt den Hörer eines besseren. Spät platzt hier der Knoten und so zeigt man doch noch, dass die härtere Gangart beherrscht wird. Auch wenn die Shoutparts mit bedacht gesetzt und das Gesangsduo hier und da von Streichern unterstützt werden, kommt eine gewisse Feierlaune auf. Allerdings wirkt die Schmachthymne "Bittersweet Memories" arg kalkuliert und könnte auch von jeder anderen Band stammen, der man zu gerne das Etikett 'Emo' aufklebt.

Bullet For My Valentine verhehlen ihre Wurzeln nachwievor nicht, doch bedienen sich bei "Fever" mehr denn je am New Metal mit der Tendenz ein möglichst großes Hörerspektrum abzudecken. Leider geht das auf Kosten das Bandcharakters, den die Herren paraphrasieren und leider vereinfacht zum Besten geben. Auch wenn in der zweiten Albumhälfte mächtig gerockt wird (z.B. "Begging For Mercy"), bleibt kaum etwas Griffiges zurück. Demnach vergebe ich noch drei befriedigende Sterne und meine: "Eine Band im Kerker der eigenen Markenzeichen!"
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am 5. Dezember 2014
Ganz gut leider nicht so gut wie die anderen BFMV Alben.
Dennoch super aktion. 3 CD`S 15 Euro kann man echt nichts sagen, wahren auch alle am nächsten Tag da.
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am 4. August 2013
Als 2008 Scream Aim Fire erschien, befürchtete ein Großteil der Community schon übelstes: Weg von den ursprünglichen Trademarks und hin zu einer ganz normalen (und dabei nicht zwingend guten) Metalband. Konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Für mich war SAF ein logischer und hochklassiger nächster Schritt. Mit Erscheinen von Fever 2010 muss ich den Skeptikern aber im Nachhinein Respekt zollen. Die hatten Recht, leider...

BfmV präsentiert sich 2010 weiter gereift. Energien wurden in kompakten Metalsongs umkanalisiert, Jugendliche Unbekümmertheit ist einer gewissen Routine gewichen. Und das ist das Problem. Mit den Trademarks der beiden ersten CDs gingen leider auch sämtliche Wiedererkennungseffekte dahin. Fever präsentiert uns 12 gutklassige Metaltracks. Die könnten allerdings auch von irgendwem sein....

Dabei geht's ganz gut los: Die Anfangs-Dreier-Line fällt mit "Your Betrayal", dem Titeltrack und vor allem "The last Fight" ganz ordentlich aus. Alles recht catchy, gute Gitarrenarbeit, die Power der beiden Erstlinge bleibt allerdings weitestgehend auf der Strecke. Das Unheil beginnt dann bei der ersten Ballade "A Place where you belong". Fängt gut an, erinnert vom Songwriting und zu großen Teilen der Instrumentalisierung dann aber eher an Nickelback. Wo bleiben die Ausbrüche, die sonstige BfmV Balladen hintenraus immer zu richtigen Brettern machten? Und ab hier erfährt die ganze CD einen Bruch, von dem sie sich kaum noch erholt. "Pleasure and Pain" und "Alone" beginnen mit starker Gitarrenarbeit, um den erwartungsvollen Hörer in höchst mittelmäßige Refrains zu entlassen. „Breaking out, breaking down“ und "Dignity" kommen noch eine Ecke flacher daher und schaffen es kaum in mein Kurzzeitgedächtnis. Bei "Bittersweet Memories" schaute ich beim ersten Hören ungläubig auf meinen mp3 Player in der Hoffnung, der habe sich ausgeklinkt und sei bei Shinedown wieder eingerastet. Gutes Stück eigentlich, aber sowas will ich doch nicht von BfmV hören... genausowenig wie ich je "Nothing else matters" von Metallica hören wollte. Wenn wir dann bei "Begging for Mercy" angelangt sind, hat mich die Band auch soweit, genau das zu tun. "Gnade! Bitte kein nullachtfuffzehn mehr." Ein wenig verschämt versteckt am Ende der CD lassen es die Jungs dann doch noch mal krachen. Ebenjenes "Begging for Mercy" und der Schlussstrich "Pretty on the Outside" beschwören noch mal den alten Spirit. Wenn auch nicht mehr mit ehemaliger songwritericher Klasse.

Fever klingt über weite Strecken gewöhnlich. Kaum noch Ecken und Kanten, dafür Rationalität. Wenn es der Erstling einer unbekannten Band wäre, würde ich drei Punkte vergeben. Im Hinblick auf die Großtaten der Bandgeschichte reicht's zu zwei Punkten. Sehr schade...
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am 30. Juli 2013
Eins der besten Alben die Bullet for my Valentine je gemacht hat.
Ich empfehle dieses Album jeden der die Band mag und gern hört
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