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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock is dead ...
... das hört man immer wieder mal. Aber wer solche Äußerungen vom Stapel lässt, hat die letzte Zeit wohl in einer tiefen Höhle verbracht und sollte sich schnellstmöglich das neue Album der Norweger Audrey Horne zu Gemüte führen. Denn das ist ein Rockalbum geworden, wie es im Lehrbuch steht! Mit jeder Menge Leidenschaft,...
Veröffentlicht am 2. März 2010 von Mario Karl

versus
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlicher Rock
AUDREY HORNE ? Irgendwie sagt mir der Name doch was ! Nach kurzer Recherche ist dann klar, dass dies eine Figur aus der Serie "Twin Peaks" ist. Na bitte, ist das Gedächtnis doch nicht so schlecht. Die vier Norweger, die sich nach diesem Charakter benannt haben, legen hier ihren dritte CD vor. Die Band spielt Rock der alten Schule, mal mit etwas mehr Tempo, mal eher...
Veröffentlicht am 27. März 2012 von Skullmaier


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock is dead ..., 2. März 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
... das hört man immer wieder mal. Aber wer solche Äußerungen vom Stapel lässt, hat die letzte Zeit wohl in einer tiefen Höhle verbracht und sollte sich schnellstmöglich das neue Album der Norweger Audrey Horne zu Gemüte führen. Denn das ist ein Rockalbum geworden, wie es im Lehrbuch steht! Mit jeder Menge Leidenschaft, aufwühlenden Melodien und Harmonien, nach vorne treibenden Rhythmen, einer Stimme die einem stellenweise die Nackenhaare zu Berge stehen lässt und jeder Menge Seele.

Kein Wunder, dass die Band ihr drittes und ach so wichtiges Album nach sich selbst benannt hat. Damit setzt man das klare Zeichen, dass man sich endgültig gefunden hat, was augenscheinlich auch der Fall zu sein scheint. So sind die Alternative-Einflüsse weiter nach hinten gerückt, auch wenn der Sound noch immer etwas schleppend ist. Allerdings eher entspannt ruhend, als schwermütig á la Alice in Chains. Im Vordergrund steht eindeutig die klassische Rocklehre. Und so sind Audrey Horne mehr eine 2010er Version von Rainbow als das "neueste Ding". Das kann man auch gerne an den zahlreich zu hörenden Orgelklängen festmachen, die hier viel stärker und selbstbewusster Einzug gefunden haben und Songs wie "Firehose" (das nebenbei noch ein gänsehautverdächtiges Gitarrensolo besitzt) oder "Down like suicide" zu starken Liedern machen.

Aber je nach Herkunft und Hörgewohnheiten hört man auch mal ein düsteres Intro der Marke Tool ("Pitch black mountain") oder gar eine Faith No More-artige Strophe ("Circus") heraus. Aber immer wieder sind es dann doch die starken Harmonien und mitreißend gesungenen Refrains, die einen einfach so aus den Latschen kippen lassen. Das dynamisch nach vorne rockende "Blaze of ashes" oder das balladeske und etwas an Ozzy Osbourne erinnernde "Sail away" sind hier echte Musterbeispiele. Das ist auch ein großer Verdienst von Vokalist Toschie, der wahrhaftig von einer großen Stimme gesegnet ist und wie eine Mischung aus purer Männlichkeit und Nachdenklichkeit herüber kommt. Hier kommen ihm auch die Songs entgegen, da sie nicht immer streng nach vorne marschieren, sondern stets einen intensiven und wabernden Fluss besitzen und sehr auf Atmosphäre setzen.

Egal wo man den Laser auf die Scheibe setzen lässt: vom gemächlich beginnenden Intro bis zur hoch emotionalen und unkitschigen Ballade "Godspeed" findet man nur Hits. Kaum zu glauben, dass Teile der Band aus dem Black- und Doom Metal-Umfeld stammen, so selbstverständlich und natürlich wie hier in diesem Metier musiziert wird. Dabei hat man zwar immer wieder die Vorbilder im Hinterkopf. Aber mit ihrem dritten Langdreher, hat das Quartett am Ende doch etwas Originelles und Eigenständiges geschaffen.

Zusammenfassend bleibt nur noch zu sagen: Danke Audrey Horne für dieses wunderbare Album!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse!, 20. Juni 2010
Das ist mir in den letzten 10 Jahren nicht mehr passiert: Eine Scheibe kommt aus der Dauerrotation nicht mehr raus.
Satte 10 mal hintereinander habe ich mir Audrey Horne's neue Werk angehört und mußte feststellen, dass es ein absoluter "Grower" ist. Nach jeder Umrundung gefiel es mir noch besser und ich war immer mehr fasziniert von der Sogwirkung der einzelnen Songs, deren Stilrichtung nicht einfach zu bestimmen ist.
Ich würde es als "Modern Classic Metal" bezeichnen.
"Metal" deshalb weil die Riffs braten, die Soli zünden, Bass und Drums absolut "tight" harmonieren und mit Toschie ein Sänger am Start ist, der im Zeitalter der Brüllwürfel, Kreischhähne und Grunzmonster diesen Namen auch verdient.
"Classic" deshalb, weil mit der Jon-Lord-Gedächtnis-Orgel die Siebziger Jahre mehr als einmal zitiert werden (die schrägen Faith No More - Keyboards höre ich nirgends) und ein Gitarren Solo kein lästiges Beiwerk ist, sondern ein wichtiger Songsbestandteil (man höre das Ende von "Charon": hochmelodisches Solo, das einem die Gänsehaut auf die Arme zaubert).
"Modern" deshalb, weil die Songstrukturen sehr abwechslungsreich sind und die Produktion sehr druckvoll, modern aber trotzdem organisch. Hier ist nichts mehrfach getriggert (remember "Death Magnetic").

Von den einzelnen Songs welche herauszuheben fällt mir sehr schwer. Bis auf das etwas lahme akustische Outro "Godspeed" fällt kein einzelner Song ab. Die CD ist wie aus einem Guss. Angefangen vom harten "Charon" (mit verzerrtem Gesang in den Strophen, abgehackten Riffs und einem überragendem Refrain), über das melodische mit einem tollen Orgel-Lauf unterlegten "Circus" und dem energischen "Blaze of Ashes" (tolles Metal Riff) bis zum knallharten "Pitch Black Morning" und dem epischen "Firehouse" findet man alles, was das Metaller-Herz begehrt. Auch die jetzt nicht erwähnten Songs fallen in keinster Weise ab und fügen sich nahtlos ins Gesamtbild ein.
Das alles ist unterlegt mit einem mörderischen Groove, Drums und Bass knallen wuchtig aus den Boxen und Toschie's Gesang ist sowieso nicht von dieser Welt. Kaum zu glauben, daß sich so hervorragende Musiker jahrelang im Black Metal Sektor versteckt haben.

Fazit: Im Gegensatz zu den beiden Vorgänger-Alben "No hay banda" und "Le Fol", die das enorme Talent von Audrey Horne schon angedeutet haben, findet sich auf "Audrey Horne" kein einziger Ausfall, sondern Musik auf durchgängig höchstem Niveau, die seinesgleichen sucht. Ein Album für die Ewigkeit! Takk!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse..., 1. März 2010
Von 
Hallo liebe potentielle Käufer,

ihr solltet dieser Band aus Norwegen dringend Gehör schenken, dann werdet ihr mehr als belohnt. Geboten wird allerfeinster Classic - Rock der etwas härteren Art. Bereits das Vorgängeralbum (Le Fol) war ja echt super, hier hat man nun die Faith No More & Alice in Chains Einflüsse beinahe komplett über Bord geworfen und den eigenen Stil immens verfeinert. Die Songs sind allesamt spannende arangiert und beissen sich auch langfristig im Gehör fest. Hervorzuheben sind auf jeden Fall "Down like Suicide", "Sail away" und "Pitch black Mourning". Aber auch alle anderen Songs sind qualitativ ganz weit vorn. Besonders betonen möchte noch die tolle Stimme vom sympathischen Sänger Toschie. Der schafft es irgendwie immer die richtige Stimmung zum Song beizusteuern. Und wenn ich die Strophen von "Godspeed" höre, bekomme ich immer wieder eine echte Gänsehaut...
Hoffe ich schaffe es dieses Jahr die Jungs mal live zu erleben.
Also: Reinhören, kaufen, süchtig werden!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Rockalben der vergangenen Jahre, 10. Januar 2011
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Audrey Horne (Audio CD)
Da bin ich doch froh, dass ich dieser Band eine zweite Chance gegeben habe. Ich kannte nämlich bereits das Vorgängeralbum vom Reinhören her, fand das ganz okay, aber nicht überragend. Zufällig hörte ich kürzlich aber eher durch Zufall in das selbstbetitelte Album der Norweger Audrey Horne hinein, und ich war sofort hin und weg. Das klang viel besser, als das, was ich in Bezug auf den Bandnamen in Erinnerung hatte. Die Band liefert einen Sound, der aus klassischem und Alternative Rock sowie einigen harten Metalriffs besteht, welche auch nicht selten von Hammond-Klängen begleitet werden. Kein einziger Ausfall ist auf dem Album zu verzeichnen, jedes Lied ist absolut gelungen. Die Grundstimmung ist ein wenig düster, fröhliches Tralala findet man hier nicht. Die Refrains sind eingängig, ohne dabei gezwungen zu wirken; man hat also nicht dieses Schon-mal-gehört-Gefühl. Nach dem Quasi-Intro "These Vultures" zeigt der Übersong "Charon" bereits, wo die Reise hingeht (wer hier ein Wortspiel entdeckt hat, hat zumindest schon mal was von griechischer Mythologie gehört). Treibende Rhythmen, ein wenig Melancholie und großartige Melodien bestimmen das Geschehen. Aber auch tolle, völlig kitschfreie (Halb-)Balladen sind vertreten, wie etwa mit "Sail Away" (nein, das ist NICHT dieser Song aus der Bierwerbung) oder dem Rausschmeißer "Godspeed". Notiz am Rande: Gegründet wurde die Band übrigens als Nebenprojekt, u.a. von Ice Dale, der hauptberuflich bei der Viking/Progressive-Metal-Band Enslaved Gitarre spielt.
Ganz egal, was ihr sonst so für Musik hört: Wenn ihr Audrey Horne nicht zumindest ein bisschen was abgewinnen könnt, leidet ihr an Geschmacksverirrung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft des Hard Rock ?, 20. Juni 2010
Von 
T. Wind "DARKEN TOM" (Zwischen-Welt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Als sie in Norwegen 2005 den Grammy als bester Newcomer bekamen, dachten viele noch an eine Eintagsfliege, da die Musiker eigentlich hauptsächlich aus Black- (Gorgoroth, Enslaved) und Stoner- (Sahg) Bands kamen.

Doch über das phantastische "Le Fol" Album, und diverse Musikerwechsel später, haben wir nun das herausragende "Audrey Horne" Album vor uns. Über Konzerte, bei denen eines sofort klar wurde - Sie haben einen der momentan
besten Entertainer in ihren Reihen - TOSCHIE, erspielte man sich die Fanbase.
Die höchste Chart-Platzierung in Norwegen bisher - Platz 13 - spricht von ihrem Erfolg.

Nun denn ... LET'S GO ...

Stil
Hard Rock / Heavy Rock

Tendenzen
Classic Rock / Alternative / 70er

Anspiel-Tipps
Charon, Down like suicide, Blaze of ashes, Bridge and anchors, Pitch black morning

EINDRUCK
Der erste kurze Track dient lediglich als Intro - Einstimmung und Atmosphären-Bringer.
Zart und ruhig, beschwörende Stimme, dann der Einsatz wuchtiger Riffs, ein paar Hammond Orgel Klänge im Hintergrund wabernd ...

... "Charon" übernimmt - der Klang ist warm, der Song wird bestimmt von zweistimmig gespielten Läufen, effektivem Schlagwerk - präzise und mit Finesse.
Die erwähnten Einsätze der Hammond Orgelklänge im Background schaffen Atmosphäre.
Die Gitarren sind treibend, schnelle Anschläge, in einem ansonsten eher im Midtempo

angesiedelten Stück. Die Stimme wird leicht verzerrt, offenbart dann einen starken Refrain.
Später dann wuchtigere Riffs und Drums - weitere Orgelklänge - Refrain,

Tempoverschärfung im instrumentalen Ende des Songs, mit starken Gitarrenspuren.
AUDREY HORNE zeigen einmal mehr die Zukunft des HARD ROCK auf.

Doch ist die Musik stark aufgelockert, angereichert, aufgepäppelt.
Die vielfach eingesetzten Orgelklänge erinnern gar an die 70er, an Hoch-Zeiten von DEEP PURPLE und Konsorten. Die Gitarren sind sehr abwechslungsreich gehalten - die Rhythmusarbeit ist extrem erdig ausgefallen - nie überheblich, immer songdienlich, mit dieser schönen Schwere versehen.

Und die Stimme ist CHARISMA pur - passt sich den Songs an, die aber auch in die Karten spielen.
Sie geben nämlich schön Raum, damit TOSCHIE sich dort ausbreiten kann. Mit seiner warmen, manchmal leicht verzerrt eingesetzten Stimme, sorgt er für absoluten Wiedererkennungswert.
Geile Refrains haben die Songs allesamt. Wenn bei "Down like suicide" beispielsweise mit Uuh-Uuh Chören gearbeitet wird und darauf die Refrainstrophe leicht verzerrt läuft, ist dies ganz feines Atmosphärenspiel.

Die Dramaturgie des Albums ist ebenfalls erwähnenswert.
Schön entspannt wirkt es - dicht und voller getragener, stets wertiger Melodien.
Von peinlichen Balladen verschont (Pluspunkt), wird das Tempo von Song zu Song variiert (weiterer Pluspunkt), die Instrumentierung immer wieder leicht verändert (noch ein Pluspunkt).
Immer wieder werden die Gitarren mal nur fein akzentuierend eingesetzt, dann dürfen sie wieder Gas geben und drücken - "Blaze of ashes", mit schöner OZZY-Gitarren-Remeniszenz (die alte Schule).

Das Ganze spielt sich eigentlich im HARD ROCK Bereich ab und wird doch um die schon erwähnter 70er Einflüsse, um leicht modernen Sound und Alternative Ausstrahlung erweitert. Alles jedoch auf eine dermassen selbstbewussten Art und Weise, dass es uns um diesen Zweig der Musik wahrlich nicht bange zu sein braucht.
Die Produktion ist nicht zu wuchtig, aber schön erdig - so können die Songs einerseits groovend
durchs Unterholz wummern, andererseits aber auch alle Feinheiten aufzeigen.

"Pitch black morning" punktet mit unverschähmt eingängigem Refrain und schweren Gitarren,
"Firehose" beginnt wie eine moderne Version von LED ZEPPELIN.
Und wenn Dich zum Ende mit "Godspeed" die zunächst auf Akustikgitarre reduzierte, dann mit Celloklängen unterlegte, höchst atmosphärische Ballade umfängt, sollte man begriffen haben, dass hier eine DER Bands der Stunde aufgespielt haben.

Die dichten, sehr gut arrangierten, und unzweifelhaft songwriterisch hochwertigen Stücke, sorgen für kaum Abnutzungserscheinung bei mehrmaliger Einfuhr. Im Gegenteil - die Songs wirken immer stärker, je öfter man sich dieses Album anhört - sie wachsen und brennen sich immer besser ein. Die Gesangsharmonien sorgen für akustisches Wohlbefinden, während die Instrumentierung jeden Ansatz von Plattheit wegwischt.

Nach dem 2007er Album "Le Fol", haben es die Norweger also tatsächlich geschafft, ein weiteres Ausnahme-Album der hart rockenden Szene einzuspielen. Die Veränderungen im atmosphärischen Sound sind allesamt nachvollziehbar und werten das Album weiter auf. DER Gradmesser schlechthin ist die Tatsache, dass du auch nach mehreren Durchläufen einen X-beliebigen Song aussuchen kannst - und es wirkt sofort.

Die BONUS-CD der limitierten Auflage beinhaltet dann noch 6 Akustiksongs, LIVE eingespielt.
Unter anderem bekommt man hier mit "Nowhere to run" ein Cover von PAUL STANLEY geboten.
Und was die Band zum Abschluss mit BEYONCÉ's "Halo" macht ist einfach genial. Der Song selbst ist im Original schon sehr stark. Aber mit TOSCHIE's ganz ruhiger und dunkler angesetzter Stimme klingt das hier auch mächtig interessant - unbedingt anchecken.

FAZIT
Ein weiteres musikalisches Kleinod, einer extrem talentierten Band
Voll von zu entdeckenden Details in Songwriting und Arrangements

Mit all ihren Facetten gelingt eine hohe Eigenständigkeit
DYNAMISCH - SELBSTSICHER - NATÜRLICH ..... AUDREY HORNE

DARKEN TOM from darkenstorm.com
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unbekannte Grösse !!, 12. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Audrey Horne (Audio CD)
Man darf sich im Fall Audrey Horne die Frage stellen, warum sie nach dem dritten Album immer noch als insider Tip gelten. Ist es vermutlich, weil sie durch die präsenten Faith no More oder Alice in Chains Einflüsse als eigenständige Band nicht ganz ernst genommen werden, oder ist es vielleicht, weil es sich "lediglich" um ein Side-Project von 3 Musikern handelt?
Fakt ist jedenfalls, dass AH qualitativ hochwertige Kost servieren und nicht nur deshalb mehr Anerkennung verdient hätten!
Zudem haben AH es gar nicht nötig, sich anderen Bands anzubiedern und klingen auf dem dritten Output eigenständiger als zuvor.
Es bleibt eben nicht zu verneinen, dass gewisse Grundzutaten immer noch an vorerwähnte Bands erinnern. Aber warum soll das ein schlechtes Merkmal sein?? Ich liebe sowohl Chains wie auch Faith no More.
Auf dem aktuellen Album ist der Chains Einschlag vielleicht leicht zurÜckgeschraubt worden, aber das sei ihnen dank der wunderbaren "Black gives wings to blue" natürlich verziehen.

Gut, zum Album Audrey Horne: Es hiess, die vorerwähnten Gemeinsamkeiten mit jenen Bands seien weitläufigst verschwunden, und die Scheibe gehe eher in Richtung Classic Rock.
Ich sehe das eigentlich nicht so. Blaze of Ashes hat ein Gitarrenriff, das sehr nach 80ern klingt (ja okay) aber insgesamt reiht sich die Scheibe trotzdem eher an die vorherigen AH-Werke ein.
Das Album ist klar 5 Sterne wert, da jeder Track ein Ohrwurm ist, die musikalische Qualität deutlich zu hören ist und ein Sänger der weitgehenst unbekannt ist, seine Sache mehr als ordentlich macht.
Übrigens: Die Scheibe wurde in den 2 bekanntesten Rockzeitschriften deutschlands , jeweils als das 2-beste Album des Monats März gewählt.

Anspieltips: This Circus (dank Mike Pattons Orgel - so könnte man meinen) und Darkdrive (härtester Song mit geilem Riff). Aber im Prinzip sind alle Stücke TOP (ausser dem Rausschmeisser Godspeed, den ich "nur" okay finde).

Die Ltd Edt. kommt dann noch mit einem KISS Cover, und 5 weiteren Accoustic-Tracks (davon 2 neue Stücke) her.
Das nenne ich zudem Value for Money.

Rock aus dem kalten Norden - weiter so!!
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5.0 von 5 Sternen TOP, 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Audrey Horne (MP3-Download)
Geiles Album, geile Band!!
Meine Top empfehlung für das Rock und Metal Herz unter euch!
TOP
Könnt ihr euch bedenkenlos holen ist sein Geld absolut Wert
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5.0 von 5 Sternen Unfassbar..., 14. Juni 2012
Mein Fazit nach vielen Hördurchgängen: Ein Jahrhundertalbum. Gerade auch die Limited Edition der CD mit ihren zusätzlichen Akkustik-Versionen und dem Beyonce Cover von Halo. Auf der Scheibe gibt es nicht einen Ausfall, jeder Song brennt sich in die Gehirnwindungen, wühlt auf, lässt Träumen oder wie wild auf das Lenkrad hämmern. Eine sehr coole Mischung aus traditionellem Rock gemixt mit modernen Einflüssen und Melodien die nicht viele Bands schreiben können. Metal und Rockfans sollten blind zugreifen. Eine der besten Platten die ich seit Jahren gehört habe...
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5.0 von 5 Sternen Album des Jahres 2010!!!, 5. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Audrey Horne (Audio CD)
Schon der 2007er Vorgänger 'Le Fol' war randvoll mit Hits und großartigen Melodien, aber mit dem vorliegenden, selbst betitelten Album haben es die vier Norweger tatsächlich geschafft, dieses Hammer-Album noch einmal zu toppen. Dabei hat sich das Grundgerüst der AUDREY HORNEschen Musik noch weiter in Richtung Classic Rock verschoben, obwohl die moderneren Einflüsse immer noch präsent sind. So erinnert die Strophe von 'Circus' an FAITH NO MORE oder der Anfang von 'Pitch Black Mourning' an die Alternative-Heroen von TOOL. Wesentlich prägender für den Gesamtsound sind aber mittlerweile die musikalischen Einflüsse der 60er oder 70er. Vor allem die deutlich weiter im Vordergrund stehende Hammond-Orgel ' übrigens großartig gespielt von Gast-Keyboarder Herbrand Larsen ' ist verantwortlich für diesen Eindruck. Aber auch viele Gitarrensoli und die Rhythmusfraktion erinnern eher an die Hardrock-Legenden der vergangenen Dekaden als an aktuelle Trends. Wobei es für diese Band spricht, dass es nie zu einem bloßen Zitieren irgendwelcher musikalischer Vorbilder kommt, sondern die Musik durchweg ein hohes Maß an Eigenständigkeit aufweist. Besondere Bedeutung kommt dabei Sänger Tochie zu, der über ein sehr originelles und markantes Organ verfügt. Dazu kommen seine fast durchgehend großartigen und ergreifenden Gesangs-Melodien. Es ist beinah müßig einzelne Songs herauszugreifen. Eigentlich jeder Song verfügt über einen erhebenden Refrain, der einen nicht mehr los lässt und zumindest bei Rezensenten dieses spezielle 'Boah'-Gefühl auslösen, was im Verlauf eines Jahres nur ganz wenige Alben schaffen.
AUDREY HORNE haben mit ihrem dritten Album locker den Titel 'Album des Jahres' ergespielt und verfügen eigentlich über das nötige Maß an Eigenständigkeit und Originalität, um das nächste 'große Ding' zu werden. Zumindest für den Fall, dass es in der Musikbranche so etwas wie Gerechtigkeit geben sollte.
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5.0 von 5 Sternen Was für ein cooles Potpourri aus Rock und Metal!, 20. Februar 2011
Die Norweger Audrey Horne haben sich innerhalb kurzer Zeit einen guten Ruf im internationalen Rockzirkus erspielt. Das vor allem in der Heimat ziemlich abgefeierte Debütalbum der Hauptberuflichen Black und Doom Metaller und der Nachfolger "Le Fol" bieten nämlich ein durchaus reizvolles, nicht so leicht zuzuordnendes Potpourri aus allerlei Segmenten der stromverstärkten Musik, die man nicht mögen muss, aber kann.

Dass mich der dritte, symptomatisch selbstbetitelte Longplayer auf Anhieb derart überzeugen konnte und dies natürlich nach wie vor tut, mag einerseits mit einem leichten Sättigungsgefühl der klassischen Metal-Schiene meiner Wenigkeit im Zusammenhang stehen, andererseits schaffen es gewisse Künstlerunionen wie Audrey Horne, Songs zu kreieren, die eigentlich keinen aus allen Nähten platzenden Ideenfundus zur Schau stellen, dafür allerdings mit jähem Charme und Detailverliebtheit umso mehr beeindrucken. Das gewisse Etwas ist damit gemeint; eine Eigenschaft, welche diese Scheibe regelrecht atmet. Der Bogen spannt sich dabei von den 70er Rocklegenden (Hammondeinsprengsel à la Deep Purple) über die 80er Jahre (Riffkultur) und macht zwischendurch auch mitten in den 90ern (Grunge) halt. Der stets offene Grundcharakter und das stets fließende Element lassen das Album letztlich zeitlos und homogen erscheinen. Für was auch immer eine streng genormte Schublade herausziehen, wenn die Grenzen derart verschwimmen wie bei den vier Köpfen aus Bergen? Der cool dahingleitende Opener "Charon" mag da noch eher konventionell sein, aber das folgende "Circus" mit seinen Faith No More Anleihen und die Hitsingle "Down Like Suicide" (Bombenrefrain!) sowie das mit dezenten Ozzy Rifffragmenten angereicherte "Blaze Of Ashes" gehören in Rubrik 'mehr als hörenswert' und beweisen, dass Audrey Horne so gut wie keine Berührungsängste zu anderen Baustellen haben. Zum Gutteil darf sich Frontman Toshie diesen Umstand auf die Fahne schreiben, denn seine hier dargebotenen (wenn auch teils verzerrten) Vocallines treffen meiner Auffassung nach fast durchgehend ins Schwarze. Gefühlvoll und tiefgreifend zugleich, aber immer noch 'männlich' genug. "Sail Away" ist im Weiteren eine nette, aber keine zwingende Ballade, "Bridges And Achors" ein bombastisch startender, leger dahintreibender Rocker wie besagtes "Blaze Of Ashes", "Pitch Black Mournung" und "Firehose" spannungsgeladene Epic-Slowmotion-Tracks Marke Tool, "Darkdrive" ein ebenso opulenter Zungenschnalzer und "Godspeed", so widersprüchlich es klingen mag, ein von mehrstimmigen Vocals gesäumter Akustiktrack.

Auf den Punkt gebracht: Auch wenn die 'B-Side' nicht ganz zu den ersten fünf Liedern heran kommt, ist "Audrey Horne" eine nicht gerade kleine Überraschung des noch so jungen Jahres geworden! Und dass von Leuten, die primär im Black/Doom (Enslaved, Sahg, Gorgoroth) Metier ihr Heil suchen - was für eine leckere Visitenkarte!
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