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3,6 von 5 Sternen
Verdi: Rigoletto [+Digital Booklet]
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2000
Diese alte rumänische Aufnahme ist ziemlich unbekannt, und sie bietet auch keine internationalen Stars. Aber allein die Tatsache, dass der größte rumänische Sänger unseres Jahrhunderts, der Bariton Nicolae Herlea, den Rigoletto singt, empfiehlt diese Aufnahme. Herleas Prachtbariton wurde in den 60er und 70er Jahren allenfalls noch von Ettore Bastianini oder Robert Merrill übertroffen. Als Rigoletto feierte Herlea international Triumphe, wurde aber - vermutlich aus politischen Gründen - nie so bekannt wie seine italienischen oder amerikanischen Fachkollegen. Für jeden Freund der italienischen Oper ist Herlea eine Entdeckung, wenngleich eine späte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Was die DECCA wohl veranlaßt haben mag, diese völlig mißratene Rigoletto-Produktion aus dem Jahr 1954 zum x-ten Male wieder aufzulegen, ist schon schwer nachzuvollziehen. Daß man aber zusätzlich noch die gröbste Fehlbesetzung der Aufnahme, Mario del Monaco, auf dem Titel-Cover abgelichtet hat, mutet fast wie ein Stück "schwarzer Humor" an. Denn einen grobschlächtigeren Darsteller des Herzogs von Mantua hat es auf Tonträger bis heute nicht gegeben. Mario del Monaco macht aus dem aristokratischen Frauenheld einen erotischen Wegelagerer, der den Anforderungen der Rolle in keiner Weise gerecht werden kann. Statt die junge, wohlbehütete Gilda mit schmeichelnder Stimme zu betören und zu umgarnen, tritt hier ein Kraftprotz auf den Plan, der das arme Mädchen mit seinen Stentortönen buchstäblich "an die Wand" singt und ihm praktisch singend die Unschuld nimmt.
Ein ähnlicher Fehlgriff ist Aldo Protti als Rigoletto. Auch er wird weder singend noch schauspielerisch der Rolle auch nur annähernd gerecht. Seine Stimme klingt grob und unausgeglichen, und die vielen Facetten dieser tragischen Figur bleiben völlig unterbelichtet. Beide Sänger sind krasse Fehlbesetzungen, und es bringt nichts ein, sie mit wirklich idiomatischen Rollengestaltern, an denen in anderen Aufnahmen kein Mangel ist, vergleichen zu wollen. Sie sind ganz einfach fehl am Platz.
Das ist deshalb besonders bedauerlich, weil damit die schöne und profunde Leistung von Hilde Gueden, die der Gilda mit ihrer fein ziselierten, anmutigen Stimme in jeder Hinsicht gerecht wird, nicht zum Tragen kommen kann. "Als Gilda fällt sie in den weit geöffneten Rachen Mario del Monacos, der aus dem Herzog einen unerträglichen Macho macht", wie Jürgen Kesting treffend ausführt. Das Gaunerpaar Sparafucile/Maddalena ist mit Cesare Siepi und Giulietta Simionato luxuriös besetzt. Aber alles dies kann die Aufnahme nicht retten, auch nicht die gute musikalische Umsetzung der Partitur durch den erfahrenen Operndirigenten Alberto Erede mit dem Chor und Orchester der Accademia di Santa Cecilia Rom.
Die Textbeilage ist nicht eben üppig zu nennen, das wäre aber noch am ehesten zu verschmerzen.
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Was diverse Plattenlabels immer wieder veranlasst, diese aus der Steinzeit der LP stammende und gänzlich missglückte Aufnahme in immer neuen Überspielungen auf den ohnehin übersättigten CD-Markt zu bringen, wird wohl ein ewiges ungelöstes Rätsel bleiben.
Wobei ich Hilde Guedens Gilda noch am ehesten goutieren kann. Ihre Darstellung ist klar und sauber, und ich stehe nicht an zu sagen, dass eine solche Gilda heute auf der Bühne wahre Begeisterungsstürme auslösen würde. Natürlich reicht sie an eine Callas oder Sutherland nicht ganz heran, doch ich denke, dass sie sich mit Ileana Cotrubas und Renata Scotto durchaus messen kann.
Auch Aldo Protti, den ich vor vielen Jahren einmal bei den Wiesbadener Maifestspielen als Rigoletto auf der Bühne erleben durfte, machte seine Sache nicht gar so übel, doch insgesamt hält sein grobschlächtiges Singen keinen Vergleich mit Merrill, Gobbi und erst recht nicht mit Leonard Warren aus.
Ein echtes Desaster ist aber Mario del Monaco als Duca, der sich regelrecht durch seine Rolle brüllt und die zartbesaitete Gueden so einschüchtert, dass man sich wundert, dass diese überhaupt bis zum bitteren Ende durchhält, bei einem solchen Macho! Denn der berühmte Tenor verwandelt schon mit seinen ersten Tönen den Herzogspalast in Mantua in einen Saloon irgendwo in der Prärie westlich von Santa Fé, und man wäre keineswegs überrascht, wenn er gleich nach den ersten Sätzen Monterones zum Colt greifen und wild durch die Gegend ballern würde. Jedenfalls gebärdet er sich während der ganzen Oper wie John Wayne, der kurioserweise in seiner Heimat USA den Spitznamen "The Duke" trug, in seinen Wildwest- und Abenteuerfilmen. Ein Bowiemesser im Gürtel, ein gezogener Revolver und den Cowboyhut im Nacken, das wäre für diesen Tenor die angemessene Verkleidung. So mag man sich in Texas einen italienischen Herzog vorstellen, aber sicher nicht im vielgescholtenen "alten Europa".
Bei so viel Ungeschliffenheit können auch Giulietta Simionato und Cesare Siepi nicht mehr viel retten, und Hilde Guedens respektable Leistung kann ebenfalls bei diesem Heldengeschrei nichts Positives ausrichten, sie wird ganz einfach, und zwar nicht durch Sparafucile, sondern durch den Duca höchstpersönlich "zur Strecke gebracht".
Wer einen wirklich rollendeckenden Duca auf Tonträger erleben will, der sei in erster Linie auf Ferruccio Tagliavini, dann auf Alfredo Kraus, Carlo Bergonzi oder - man höre und staune - den jungen Rudolf Schock verwiesen, der in Fricsays Kölner Rundfunkaufnahme von 1950 einen erstaunlich lyrischen und tonschönen Herzog singt.
Der Dirigent Alberto Erede bietet nur eine durchschnittliche Leistung, mehr routiniert als inspiriert, aber selbst ein Herbert von Karajan oder ein Carlos Kleiber hätte hier auf verlorenem Posten gestanden.
Die alte DECCA-Aufnahme wurde noch in Mono produziert, sie klingt zwar durchaus annehmbar, aber selbst Jesus kann aus analogen Bändern keine DDD-Produktion machen, denn diese Abkürzung bedeutet schlicht "digitale Aufnahme, digitale Abmischung, digitales Mastering". Nur die beiden letzten Punkte können zutreffen, und wenn tatsächlich auf der CD-Hülle "DDD" stehen sollte, so ist das schlicht eine Irreführung, da die ersten digitalen Aufnahmen erst ab dem Jahr 1979 möglich waren.
Wem es um Verdis "Rigoletto" und nicht um einen um die Wette brüllenden Heldentenor geht, der sollte diese Aufnahme möglichst weiträumig umfahren. Es gibt mindestens zwei Dutzend bessere! Wer allerdings wissen will, wie man aus einer wunderbaren italienischen Oper einen Wildwest-Schinken macht, der sollte zugreifen. Geschmack ist bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff ......
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am 19. Juli 2015
Diese Aufnahme ist bereits im Jahr 1954 bei der Firma Decca entstanden und kann auf zahlreiche Wiederauflagen zurückblicken. Sie wurde im Rahmen von 26 Gesamtaufnahmen mit dem Weltstar Mario del Monaco produziert und versammelt weitere Gesangstars aus der ersten Reihe der Garnitur. Decca wurde ab 1950 auf dem Gebiet der Klassik für mehrere Jahrzehnte zu einem der führenden Labels in der Welt und hatte schon früh die Stereo-Aufnahmetechnik entdeckt. Bereits im Jahr 1953 wurden die ersten Stereo-Aufnahmen gemacht – mit ständigen technischen Verbesserungen in der Folge. Jahrelang waren diese Aufnahmen der Konkurrenz (insbesondere gegenüber dem Label EMI) klanglich weit überlegen. Zuletzt hatte Decca diese Aufnahme vor weniger als zehn Jahren in digitaler Fassung aufgelegt. Inzwischen bieten auch andere Labels wie hier die Aufnahme in DDD an. Man weiß also legendäre Aufnahmen zu schätzen.

Die Titelpartie war für Aldo Protti eine seine Paraderollen. Über 400 mal hatte er diese Partie interpretiert, die er in allen Fassetten überzeugend beherrschte, mag es sich um die Ausdrucksgewalt seiner voluminösen Stimme bei den dramatisch-expressiven Szenarien oder um die herzbewegende väterliche Menschlichkeit - wie vor allem in den Duetten zwischen Rigoletto und Gilda - handeln. Entsprechendes gilt für die Darstellung der Zerbrochenheit. Gewiss gab es zu seiner Zeit auch andere schöne und große Stimmen im Baritonfach, aber in der Charakterisierung der Rolle als Rigoletto wurde er bis heute von keinem anderen Kollegen übertroffen.

Der weitere Trumpf dieser Aufnahme ist Hilde Güden, die wie keine andere als Idealbesetzung für die Rolle der Gilda angesehen werden kann. Nach dem Charakterbild handelt es sich bei Gilda um eine unerfahrene und liebreizende junge Frau, eher engelhaftes unschuldiges Mädchen als gereifte Frau. Schon deshalb war etwa Maria Callas trotz großartiger stimmlicher Möglichkeiten nicht befähigt, die anrührende Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Noch weniger gilt dies beispielsweise für Joan Sutherland, die mit ihrer pastosen Stimme offenbar nur der Schönheit ihrer eigenen Stimme verpflichtet war und nach gewisser Zeit langweilt. Die Rolle der Gilda verlangt hingegen, wie schon zum Ausdruck gebracht, eine beseelte, inbrünstige Charakterisierung. Allein der Charme, den Hilde Güden menschlich und beruflich verbreitete, macht jedes Anhören dieser Stimme zu einer wunderbaren Bereicherung. Zu den wahren Kabinettstücken gehört u. a. die Arie „Caro nome“ (Teurer Name, dessen Klang…) Die späteren Worte von Marullo „Sie ist ein Engel“ entsprechen vollauf dem wahrsten Sinn ihres Bedeutungsgehalts, denn die jugendlich leuchtenden Farben und Koloraturen sind ohne Beispiel.

Die Rolle des Herzogs mag zwar nicht die größte Partie des Sängers Mario del Monaco gewesen sein, jedoch war er hierfür wiederum keine Fehlbesetzung – ganz im Gegenteil. Das Rollenverständnis ist nicht zuletzt auch eine reine Geschmacksfrage. Manche Kritik geht an dem Charakter der Bedeutung des jeweiligen Szenarios vorbei. Und vor allem kann Schönsingen nicht als Selbstzweck verstanden werden. Mangelnde Subtilität, die ebenfalls schon ganz zu Unrecht vorgeworfen wurde, passt nicht einmal zur Vorstellung des Komponisten, denn Giuseppe Verdi selbst hatte in dem Herzog einen "Wüstling" gesehen. Ein "subtiler Wüstling" wäre sicherlich ein innerer Widerspruch. Mario del Monaco singt aber ohnehin nicht wie ein Wüstling; er assoziiert äußerstenfalls die Vorstellung eines rücksichtslosen Draufgängers, freilich überblendet von einer ebenso glanzvollen wie klangvollen Darstellung. Rigoletto singt im zweiten Auftritt des 1. Aktes: „Der Herzog, mein Gebieter, jung noch und mächtig, stets in heiterer Laune“….So interpretiert Mario del Monaco auch die spöttischen Arien “Questa o quella per me pari sono“ und „La Donna è mobile“. Ganz anders wiederum die Duette mit Hilde Güden, wo er mit betörend schöner Stimme (und subtil) intoniert und seine Partnerin in keiner Phase übersingt. Nichts anderes gilt für Rezitativ und Arie „Ella mit fu rapita“ - ähnlich z.B. auch im Duett mit Maddalena „Bella figlia d'amore“.

Dass die Ausübung von Kunst auch Vielfalt bedeutet, scheint gelegentlich bei egomanischen Kritiken vergessen zu werden, die mit teils gehässigen Tiraden gegen diesen großartigen Sängerdarsteller agitieren. Der lüsterne Herzog will das Herz der unschuldigen Gilda erobern. Eine festgezurrte Charakterisierung, wie ein solches Vorhaben zu praktizieren ist, um zum gewünschten Erfolg zu kommen, dürfte selbst einem sog. Frauenversteher kaum gelingen. So fehlt es denn in Kritiken nicht an illustren und biederen Vorstellungen. Deren hässliche Urteile werden den Attributen des Künstlers nicht gerecht. Mario del Monaco war nicht nur intelligent und außerordentlich gebildet, sondern auch ein großartiger Kollege und nicht nur stimmlich und figürlich ein Kavalier vom Scheitel bis zur Sohle, wie beschaffen für die Darstellung als Herzog. Dass er diese Rolle nicht oft gesungen hatte, weil er (wie beispielsweise auch Placido Domingo) den miesen Charakter des Herzogs nicht mochte, ist eine andere Sache.

Die hässlichen Urteile gegen den Künstler werden dessen Attributen nicht gerecht und reflektieren nur dessen langjährige dominante Bedeutung im Operngeschäft (Viel' Feind, viel' Ehr). Sie sind im Allgemeinen bereits gesangstechnisch absurd. Mario del Monaco hatte eine klangvolle Stimme mit gestochen klarer Diktion, die er je nach dem Charakter des Szenarios hell und dunkel färben konnte. Wunderschöne Pianotöne und weitgespannte Legatobögen gehörten dazu. Er hebt sich damit wohltuend von solchen Interpreten ab, deren Vortrag (nicht nur als Herzog) plärrend und verwaschen oder affektiert und manieriert, wenn nicht gar knödelnd erscheint. Die Wirkungen gehen oft über eine beziehungslose Eigendarstellung nicht hinaus, so dass sich schon der Reiz einer Verführung nicht erschließt.

Die hochklassige Besetzung bis in die Nebenpartien hinein bestätigen die Wertstellung dieser Aufnahme, wobei ich noch Giulietta Simionato (Maddalena) und Cesare Siepi (Sparafucile) herausgreife, die ihren Aufgaben vorbildlich meistern und die Aufnahme zu einem wahren Fest illustrer Sänger abrunden. Auch bei Chor und Orchester der „Accademia die Santa Cecile“ und dem Dirigenten Alberto Erede handelt es sich um bewährte und hoch motivierte Mitwirkende.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2014
Hallooooooo! Es geht hier um die Aufnahme mit Gianna d'Angelo und nicht Maria Callas!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich verstehe nicht, wieso es auf Amazon immer wieder zu solch falschen Produktbeschreibungen kommen kann...(?)
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am 7. Januar 2015
Sehr schnelle Lieferung, trotz Weihnachtspost. Qualität hervorragend, sogar ich als Opern-Neuling habe, auch mit Hilfe des Begleitheftes (Texte) problemlos dem Inhalt folgen können. Vielen Dank
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2005
I was searching for any recordings of Dorothea Palade, Aida and Carmen, and found this and I find her voice and performance wonderful, but on listening to the entire cast I find it a magnificent recording. I will search further for more recordings of Madame Palade and am sure that the quality of the singing will be as high as this. If anyone reads this and has the power to do so please rerelease these hidden gems of great singers. Thank you. Please excuse my translation:
Ich suchte nach allen möglichen Aufnahmen von Dorothea Palade, von Aida und von Carmen und fand dieses und ich finde ihre Stimme und
Leistung wundervoll, aber auf dem Hören zur gesamten Form finde ich
sie eine ausgezeichnete Aufnahme. Ich suche weiter nach mehr Aufnahmen
von Madame Palade und morgens, die sicher ist, daß die Qualität des
Singens so hoch wie dieses ist. Wenn jedermann dieses liest und die
Energie hat, so zu tun, bitte rerelease diese versteckten Edelsteine
der großen Sänger. Danke.
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am 20. September 2013
Etwas irritiert war ich schon, als ich immer wieder hervorragendste Rezensionen über diese Aufnahme las, denn mir persönlich gefällt dieser Rigoletto nicht ganz so gut, was hauptsächlich an den Besetzungen Callas und di Stefano liegt.
Tito Gobbi, um mal positiv zu beginnen, ist vielleicht nicht der stimmschönste Rigoletto, den es auf Tonträgern gibt, aber seiner Genialität als Sängerdarsteller kann man sich auch hier nur schwer bis überhaupt nicht entziehen. Er zeichnet ein vielschichtiges Charakterportrait des Hofnarren, das immer wieder Bühnenluft zu atmen scheint; schier sensationell.
Rein technisch gibt es an Maria Callas' Gesang der Gilda nichts auszusetzen, sie rückt die Partie weg vom reinen Ziergesang ins rechte Belcantolicht. Allerdings ist mir persönlich ihre Stimme viel zu schwer für die Gilda; das geniale Mädchenportrait, das sie in ihrer Butterfly beispielsweise übermitteln kann, gelingt ihr hier nicht. Auch Giuseppe di Stefano überzeugt mich nur bedingt als Duca, stemmt er die Rolle doch im fas einheitlichen Forte. Das unterstreicht zwar den Haudrauf-Charakter der Partie, bleibt aber im Gesamtbild doch recht eindimensional; das reicht mir als Portraitzeichnung nicht aus.
Wirklich gut bis sehr gut sind die anderen Partien besetzt und auch das Orchester spielt trotz einiger Unachtsamkeiten unter der kompetenten Leistung Tullio Serafins doch inspiriert.
Für Callas-Fans ist diese Aufnahme sicherlich unverzichtbar, den einen oder anderen Hörer mag sie aber durchaus irritiert zurücklassen - meiner Idealvorstellung einer Rigolettoeinspielung entspricht sie nicht.
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am 20. September 2013
Etwas irritiert war ich schon, als ich immer wieder hervorragendste Rezensionen über diese Aufnahme las, denn mir persönlich gefällt dieser Rigoletto nicht ganz so gut, was hauptsächlich an den Besetzungen Callas und di Stefano liegt.
Tito Gobbi, um mal positiv zu beginnen, ist vielleicht nicht der stimmschönste Rigoletto, den es auf Tonträgern gibt, aber seiner Genialität als Sängerdarsteller kann man sich auch hier nur schwer bis überhaupt nicht entziehen. Er zeichnet ein vielschichtiges Charakterportrait des Hofnarren, das immer wieder Bühnenluft zu atmen scheint; schier sensationell.
Rein technisch gibt es an Maria Callas' Gesang der Gilda nichts auszusetzen, sie rückt die Partie weg vom reinen Ziergesang ins rechte Belcantolicht. Allerdings ist mir persönlich ihre Stimme viel zu schwer für die Gilda; das geniale Mädchenportrait, das sie in ihrer Butterfly beispielsweise übermitteln kann, gelingt ihr hier nicht. Auch Giuseppe di Stefano überzeugt mich nur bedingt als Duca, stemmt er die Rolle doch im fas einheitlichen Forte. Das unterstreicht zwar den Haudrauf-Charakter der Partie, bleibt aber im Gesamtbild doch recht eindimensional; das reicht mir als Portraitzeichnung nicht aus.
Wirklich gut bis sehr gut sind die anderen Partien besetzt und auch das Orchester spielt trotz einiger Unachtsamkeiten unter der kompetenten Leistung Tullio Serafins doch inspiriert.
Für Callas-Fans ist diese Aufnahme sicherlich unverzichtbar, den einen oder anderen Hörer mag sie aber durchaus irritiert zurücklassen - meiner Idealvorstellung einer Rigolettoeinspielung entspricht sie nicht.
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