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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frischer Hard Rock aus Down Under
Seit dem Auftauchen der Band scheiden sich an ihr die Geister. Die einen loben den kompromisslosen Hard Rock in bewährter Form, jene halten sie für eine mittelprächtige ACDC-Coverband, andere schlicht für einen Witz.
Wahr ist, dass sich die Band stark an ihre Vorbilder hält - na und? Welche Band hatte die nicht? Und die wenigsten haben das so...
Veröffentlicht am 28. Februar 2010 von jokers best

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Song hört sich an wie der andere
Der Sound der Scheibe ist an sich nicht schlecht - aber anstatt 18 Songs hätte es auch ein Einziger getan, der dann im Loop ablauft.

Ich kann mich nicht entsinnen, je ein derart eintöniges Album gehört zu haben, was mir so schnell langweilig wird. Jeder Song ist austauschbar gegen irgendeinen anderen auf der Scheibe.

Der Sound an sich...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2010 von chemerra


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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frischer Hard Rock aus Down Under, 28. Februar 2010
Seit dem Auftauchen der Band scheiden sich an ihr die Geister. Die einen loben den kompromisslosen Hard Rock in bewährter Form, jene halten sie für eine mittelprächtige ACDC-Coverband, andere schlicht für einen Witz.
Wahr ist, dass sich die Band stark an ihre Vorbilder hält - na und? Welche Band hatte die nicht? Und die wenigsten haben das so gekonnt wie Airbourne.
Unverständlich ist die Behauptung, diese Band wäre gekünstelt, unauthentisch, absichtlich überdreht. Da muckiert sich der eifrige Kritiker über die schrille Stimme des Sängers oder Live-Auftritte mit nacktem Oberkörper. Hallo? In den 80ern war das Standard und in der Jetzt-Zeit immer noch üblich.
Das wiederum führt uns zu den Kritikern die behaupten, Airbourne wäre unzeitgemäß.
Nun, sehr viele Rock-Fans bedauern es zutiefst, das mit Guns N Roses auch die große Rock-Ära weitgehend untergegangen ist; die wollen kein Grunge, Nu Metal, Screamo, Emo oder Hardcore hören. Die wollen Rock hören. Guten Rock. Einfach so wie früher. Und am besten neues Material. Doch die großen alten Band-Monster sind schon ergraut und werden über kurz oder lang die Instrumente an den Nagel hängen. Und so bekannt werden junge Rockgruppen selten und schon gar nicht leicht. Airbourne hat es geschafft. Man sollte diese Band fördern, so wie andere z.B. Silvertide oder The Answer, welche ebenfalls für erstklassigen ursprünglichen Rock stehen. Soweit das Vorwort.

Natürlich war das Debut-Album "Running Wild" ein 1A-Einstand und die Frage war eigentlich nur: Kann Airbourne das halten? Und das kann die Band um Joel O'Keeffe zweifellos.
Die gewohnten Stampf-Melodien bohren sich direkt ins Ohr. Aber "No Guts. No Glory" verbleibt nicht einfach nur auf dem Stand des Vorgängers. Gott sei dank! "Running Wild" legte schon eine hohe Messlatte fest, allerdings blieben die Songs doch alle mehr oder weniger auf dem gleichen Level. Die Lieder haben sich weiterentwickelt. Durchdringende Melodien eines "No way but the hard way" treffen auf Neuartiges, wie "Bottom the well". Das leichte experimentieren hat hörbar nicht geschadet, sondern macht das Album erst interessant.
Es folgt kein Bruch mit dem Bekanntem, nur eine leichte Erweiterung. Somit machen die Jungs das einzig richtige: Weder wechseln sie zu Mainstream-Geschichten, wie so manch andere Band, noch trampeln sie auf ihren alten Pfaden.

Also: Wer dem Vorgänger bereits gefallen hat, sollte auch hier auf jeden Fall zuschlagen.
"No Guts. No Glory" bietet ursprünglichen Hard Rock der alten Klasse. Das Album präsentiert sich in einem ausgezeichnetem Sound-Kleid, ist hart, schnell und laut.
Wer auf einen ehrlichen, handgemachten, schmutzigen, trockenen Rock steht ist hier genau richtig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Song hört sich an wie der andere, 13. Oktober 2010
Der Sound der Scheibe ist an sich nicht schlecht - aber anstatt 18 Songs hätte es auch ein Einziger getan, der dann im Loop ablauft.

Ich kann mich nicht entsinnen, je ein derart eintöniges Album gehört zu haben, was mir so schnell langweilig wird. Jeder Song ist austauschbar gegen irgendeinen anderen auf der Scheibe.

Der Sound an sich ist zwar echt gute Handarbeit (deswegen 3*), aber es hört sich alles gleich an. Es ist einfach der pure Einheitsbrei - insbesondere das, was "Sänger" Joel OKeeffe abliefert.

Was man so im Netz sieht, gehen die Jungs auf der Bühne echt gut ab und deren Songs sind auch gut dafür gemacht. Aber dieses Teil daheim hoch und runter laufen zu lassen wird schnellstens ausgedehnte Langeweile erzeugen.

Wenn man die Scheibe mal rein wirft, um sich mal ein paar Minuten zu pushen, dan ist sie absolut okay für diesen Zweck (und dann ist es aufgrund oben erwähnter Eintönigkeit absolut egal, welchen Titel man ansteuert, da sich eh alles gleich anhört).

Fazit: für ein paar wilde Minuten zwischendurch ist es okay, aber insgesamt ein klarer Rückschritt im Vergleich zum Debütalbum.

PS: insofern paßt der Titel "No Guts, No Glory" von der Band perfekt gewählt - kein Mumm (für Experimente) und somit auch keinerlei Ruhm (für diese Scheibe).
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nett, aber nicht originell, 14. März 2010
Von 
Thorsten (daheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: No Guts.No Glory. (Audio CD)
Manchmal gibt es in der Musikwelt Bands die findet jeder gut bis sensationell und ich frage mich dann oft: Warum?
Airbourne aus Australien sind auch solch eine Truppe! Das Quartett könnte sich auch in ihrer Biographie als Söhne der Young Brüder von AC/DC verkaufen!Man rockt sicherlich wie die Hölle, was ich auf Videoclips und Livemitschnitten eindrucksvoll sah, darin besteht kein Zweifel, doch auch "No Guts, No Glory" das Zweitwerk der Helden ist nichts anderes als eine komplette AC/DC Huldigung! Warum machen alle so einen Aufriss darum, dass solch eine Gruppe existiert?
O.k., die Originale werden alt, kosten viel Kohle, sind aber noch da! Bands wie Rhino Bucket und neuerdings Big Ball machen das mehr oder weniger auch, also warum Airbourne? Ich habe ewig gebraucht um zu kapieren, das "Running Wild" (2008) eine geile Scheibe mit tollen Songs ist, da mir der Hype um die Band auf die Nüsse ging, aber "No Guts, No Glory" hat mir trotz Dauerrotation nicht diesen Spaß beschert! Die Songs rocken und sind top, doch die 13 Rockstücke zwischen drei und vier Minuten sind für mich nur nett und relativ wenig abwechslungsreich. Airbourne finde ich sehr polarisierend, viele die ich kenne lieben sie, der Rest zuckt mit den Achseln und findet sie "nett".
Das Cover dagegen ist leider nur klischeehaft-peinlich! Vielleicht soll es vom Prinzip an "Highway To Hell" erinnern?
Wer auf guten AC/DC-Hard Rock mit authentischem Sound steht der eher Bon Scott als Brian Johnson würdigt, muss zuschlagen! Der Rest wird die Euphorie um die Band genauso wie ich nicht verstehen und die Originale weiter hören! Ich sehe Airbourne als eine gute Liveband, die man sich sicherlich anschauen kann, was mir auch lieber ist als eine dieser Millionen AC/DC Covertruppen. Für die Zukunft würde ich mich über mehr Eigenständigkeit freuen!
Manchmal würde ich mir wirklich wünschen, dass gewisse Teile der Musikpresse einfach mal die Kirche im Dorf lassen würden. Amen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "IT'S ONLY ROCK'N ROLL AND I LIKE IT", 21. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: No Guts.No Glory. (Audio CD)
2009 veröffentlichten die einzig legitimen Nachfolger AC/DC's um ihren verrückten Sänger und Gitarristen Joel O'Keeffe ihr drittes Studio-Album, dass um einen Tick schwächer wie ihr furioser Vorgänger "Runnin`wild" ausfiel. Mit den rauhen Rohdiamanten "Raise the flag", "It ain't over till it's over" und dem Opener "Born to kill" legen sie drei absolute Speed-Killer mit Arschtrittfaktor vor, die jeden Langweiler innerhalb kürzerster Zeit zum Headbang-Monster mutieren lassen. Ruhigere Töne schlagen sie dann bei den drei ausgekoppelten groovigen Single "Bottom of the well", "No way but the hard way", "Blonde,bad and beautiful" an, wo der künstlerische Einfluss ihrer Rock-Idole unüberhörbar ist. Die australischen Senkrechtstarter empfehlen sich erneut mit dieser fulminaten Veröffentlichung als legitime AC/DC-Erben. Ich zolle ihnen den gebührenden Respekt dafür, auch unter der Gefahr hin, dass viele AC/DC-Fans dies als Gotteslästerung auffassen werden.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute besserung, 11. März 2010
kurz als vorwort zur parodiedebatte: airbourne, ihre musik, ihre texte, ihre mode, ihre videoclips und vor allem ihre liveauftritte kennend, muss ich sagen: ich habe noch niemals ein so jenseitig übertriebenes posing gesehen wie das von denen. und ich war im laufe meines lebens in mehr als 500 rockkonzerten (eher 1000, wenn ich nachrechne). also: ich HOFFE für die band, dass das als parodie gemeint ist, sonst müsste ich nämlich den schluss ziehen, sie sind nicht ganz dicht.

aber die typischen vermarktungsstrategien im musikgeschäft beobachtet habend, liegt der schluss einfach sehr nahe: das ist die wiederkehr des zu-enge-hosen-hardrocks im zeichen der persiflage. es ist ähnlich wie bei darkness: die parodie ist so liebevoll, dass sie nicht zugibt, eine parodie zu sein. die geschichte wiederholt sich eben doch - als parodie ihrer selbst.

das neue album beginnt mit zwei tracks, die den ewigen ac/dc-kopisten-vorwurf fast lächerlich machen - geboten wird riffrock im grenzgebiet zum metal, völlig frei von blues und boogie, und damit weit weg von ac/dc. der dritte song wiederum ist dann mehr ac/dc, als ac/dc selbst. es beginnt mit einem typisch quengeligen angus-lick, und drüber bauen sich dann die klassisch trockenen malcolm-akkorde auf. ac/dc, malen nach zahlen.

als hätten sie nur zeigen wollen, dass sie es können, enfernen sie sich dann wieder von der reinen kopiermaschine. es ist und bleibt riffrock, manchmal näher am metal, manchmal näher am rocknroll.

was dieses album problematisch macht: man merkt ihm den druck an, nach dem megaseller "running wild" den erfolg zu wiederholen. die songs sind nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut. sie haben etwas leicht verkrampftes, die kraftmeier-posen sind da, der inhalt ist eher medioker. da ändern auch die bonus-tracks nichts: einige songs machen durchaus spaß, und spielen können die ja, aber über die ganze strecke ist es dann doch zu bemüht und vor allem zu stereotyp. immer das gleiche.

zu den texten, die wirklich kein einfältiges rock-klischee auslassen: siehe oben, stichwort parodie.

ein wörtchen zum cover: in einer gelblich verpesteten industriewüste steht die band in der gegend herum. drei tragen die rock-uniform (schwarzes shirt, schwarze jeans) und starren ins nichts. der herr sänger reckt die gitarre gen himmel, spannt den luftgepinselten sixpack an und schaut drein, als hätte er schmerzen im popo (mund aufgerissen, augen verdreht). im hintergrund sieht man eine rauchende raffinerie (airbourne machen mit diesem album stark auf arbeiter-ethos). ganz vorne liegt eine feuchtmündige blondine quer durchs bild, im schritt einen geldschein.

ja eh. wer das ernst nehmen will: mein herzliches beileid, und gute besserung
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hard Rock mit Power, 24. Februar 2010
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: No Guts.No Glory. (Audio CD)
Manchmal da frage ich mich warum Bands dermaßen gehypt werden, das einem schon fast schlecht wird. Insbesondere die Printmagazine treiben im Fall der australischen Hard Rocker Airbourne die Sau so derbe durch das Dorf, dass es nicht mehr schön ist.

Nicht das wir uns falsch verstehen, die Musik die uns Airbourne liefern ist keinesfalls schlecht. Ganz im Gegenteil! Der Hard Rock der Band macht mir außerordentlich viel Spaß. Gute Mucke, welche mit ordentlich Power durch die Lautsprecher gedrückt wird. Ganz in der Tradition ihrer Landsmänner AC/DC oder Rose Tattoo. Nur eben nichts wirklich neues was diese totale Abfeierung rechtfertigt.

Da wo die letzten Alben von AC/DC geschwächelt haben, nämlich an der Frische, da legen Airbourne ordentlich Kohle ins Feuer und entfachen ein Hard Rock Feuerwerk der Güteklasse 1A. No Guts. No Glory. ist der perfekte Nachfolger zum Debütalbum Runnin' Wild.

"Armed And Dangerous" klingt so wie AC/DC in den letzten Jahren klingen wollten, aber wohl nicht mehr konnten. Bei "Overdrive" ist der Name Programm und "Blond, Bad And Beautyful" sollte früher oder später in der Live Setlist der Australier auftauchen.

Wer auf Highspeed Hard Rock steht, der wird bei Airbourne mit ziemlicher Sicherheit geeignetes Ohrenfutter bekommen. Da braucht es dann auch keinen künstlich aufgebauten Hype! Erfolg haben wird diese Band alleine aufgrund ihrer unüberhörbaren Qualitäten!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kicken mehr Popo als 95% des ganzen Rests, 17. März 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kopisten? Poser? Spinal Tap? Aufguss? Das möchte ich gar nicht diskutieren. Bei dieser Mucke geht es ums Bauchgefühl. Und das stimmt auch auf dem Zweitling von Airborne.

Das neue Zeug geht ungemein gut in die Beine auch wenn es zugegeben gegen Ende ein wenig an Abwechslung mangelt, was ulkigerweise die Sonderedition mehr betrifft als das reguläre (kürzere) Album. Tja, manchmal wäre weniger einfach mehr. Allerdings wüsste ich wiederum nicht, welchen der regulären Songs bzw. der Bonussongs ich vom Vinyl runterkicken würde.

Fakt ist, dass Platten mit DEM Drive einfach eine echte Seltenheit sind, hier knarzt der Marshall, treibt das Schlagzeug, groovt der Bass und sägen die Gitarren, dass Kopf, Hände und Füße nicht ruhig bleiben wollen.

Der Titel der Rezension sagt, das die Platte 95% der Blues/Rotzrockfraktion abhängt. Zu den verbleibenden 5% zähle ich das Debut, dass mir noch besser gefällt. Allerdings sehe ich keinen Grund dem aktuellen Rockmonster einen Stern zu verweigern.

Also, "no guts"? Keine Ahnung. "No glory"? Hoffentlich nicht, ich will doch sehen, ob sie so eine Schlagbohrpowerrockscheibe irgendwann nochmal hinkriegen. Glory.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die besseren AC/DC?, 11. März 2010
Von 
Peter Bauer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: No Guts.No Glory. (Audio CD)
Auf diese Frage kann man auf die schnelle keine eindeutige Antwort geben. Das neue Airbourne-Album "No guts, no glory" ist sicherlich besser als Black Ice von ihren (unverkennbaren) Vorbildern. Trotzdem bin ich ein klein wenig enttäuscht. Obwohl deutlich abwechslungsreicher als die letzten AC/DC-Scheiben, ist mir das Songwriting ein bisschen zu eintönig und ein absoluter Kracher wie "Too much, too young, too fast" vom Vorgängeralbum fehlt leider auch. Es scheint fast so, als hätten sich die Australier ein wenig zu sehr auf den Lorbeeren des Debutalbums "Running Wild" ausgeruht. Aber um langfristig in die sehr großen Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten, reicht No Guts, No Glory nicht aus.

Trotzdem ein gutes, geradliniges Hard-Rock-Album, dem ein bisschen die Überraschungsmomente fehlen. Für alle die auf AC/DC stehen, lohnt es sich in jedem Fall einmal in das Album reinzuhören.

Meine Anspieltipps sind: No way but the hard way, Get busy livin und Raise the flag.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu sehr gehyped?, 15. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Frage läss sich leicht und schnell beantworten:
Ja!
Ist das schlecht?
Ja!
Ist die Platte schlecht?
Jein!

Sicherlich ist Airbourne mit Ihrem Sound ganz schön aufgefallen und wer sie @ Wacken erlebt hat weiss auch, dass sie schonmal eine gute Liveband sind. Doch muss ich sagen, dass solcher Trubel selten gut tut und vor allem das, was um Airbourne herum gerade passiert.
"Die besseren AC/DC?", wie ich hier lese sind sie definitiv nicht. Allerdings zu sagen, dass sie sich 100%ig überhaupt garnicht wie AC/DC anhören ist Fanboygeblabber. Ich denke der Einfluss ist unverkennbar und damit kommt man auch zu deren größter Schwäche: Einfluss.
Airbourne jetzt schon als Nachfolge für AC/DC zu sehen ist 1.) Sehr verfrüht! 2.) Tut man der Band damit keinen Gefallen! (Im Gegenteil) und 3.) Hat die Band ein Paar zu große Schwächen.
Punkt 1+2 sind mehr oder weniger selbst erklärend, so gehen wir doch auf Punkt 3 ein:
Ihre Schwächen.
- Eine große Schwäche ist der markante Einfluss insbesondere von AC/DC. So neigt Airbourne dazu zwar ähnlich zu klingen und auch mit ordentlich Druck daherzukommen, jedoch um wirklich eine "Rock-Legende" werden zu können muss man das Genre prägen und dass schafft man nicht durch nacheifern. Zwar kann man kein finales Urteil nach 2 Alben ziehen, jedoch merkt man der Band Ihre Richtung an. Airbourne erscheinen mir nicht experimentierfreudig. AC/DC muss es nicht sein, denn man sagt nicht ohne Grund "Das ist dieser typische AC/DC-Sound!". Solch einen Wiedererkennungswert hat kaum eine Band und so auch (noch) nicht Airbourne.
- Die zweite Schwäche ist auch gleichzeitig eine Ihrer Stärken. Airbourne lechzt geradezu nach schnellen Liedern. Runnin Wild und Stand up for Rock 'N' Roll haben es vorgemacht. Schnell, rockig und mit viel Druck. Dort fühlt sich Airbourne am wohlsten und deshalb ist auch das neue Album um Längen schlechter als das Erste, da es um Längen langsamer ist.
Um als "Rockmeister" bezeichnet zu werden muss man auch Meister aller Klassen sein. AC/DC kann schnelle und langsamere Lieder spielen (auchwenn der Drang zu letzteren immer größer wird). Airbourne dagegen hinkt etwas, bei den langsameren Titeln, was nicht bedeutet, dass alle grottig sind.

Overall muss man aber sagen, dass es dem neuen Album an Luft fehlt, was sicherlich auch an der Fülle von Songs liegt. Weniger ist oftmals mehr, das müssen die Jungs auchnoch erkennen.
In Punkto Einheitsbrei stimme ich nur wiederstrebend zu, denn so wirklich anders ist AC/DC in diesem Punkt auch nicht und es tut mir wirklich weh das sagen zu müssen, denn ich bin seit meinem 10. Lebensjahr ein ergebener Fan, der es sich auch nicht hat nehmen lassen einmal quer durch die Republik zu eiern nur um nach Hockenheim zu kommen (geiles Konzert).
So klingen jedoch beide Bands sehr ähnlich in vielerlei Hinsicht, jedoch verliert man bei AC/DC nicht die Lust am hören. Beim neuen Airbournealbum hingegen verliert man schnell die Lust am Hören. Es ist eigentlich kein schlechtes Album, doch im Vergleich zum Vorgänger fehlt mir 1.) die Power und 2.) die Kreativität. Auch wenn man das Opening von Runnin' Wild mit dem von No guts. No Glory. vergleicht, so rammt "Runnin' Wild" , "No Guts. No Glory." unangespitzt in den Boden. Auch fehlt es Airbourne an wirklichen Rock-Krachern obwohl "Stand up for Rock 'N' Roll" n gewisses Potential hat. Dennoch, wenn man das Lineup von AC/DC anschaut: Highway to Hell kennt jeder, selbst die, die keine Fans sind, dann ist Back in Black das am zweitmeisten verkaufte Album jemals (!!!!!!!!!!!!!!!) mit 42 Millionen Exemplaren (jedoch WEEEEEEIIIIIT ab von Michael Jaksons Thriller mit knapp über 100 Millionen). JEDOCH muss man sagen, dass Airbourne noch jung sind und gerade mal Ihr 2. Album veröffentlicht haben. Deshalb sage ich es nochmal: Sämtliche Belobigungen und Vergleiche sind viel zu früh.

-Ein kleiner Gedankensprung-

AC/DCs Art wird im wesentlichen nicht von Angus oder Malcolm geprägt, sondern von Phil. Überrascht? Wenn es einen aber auch nur EINEN Kritikpunkt gibt, den ich immer und immer wieder bei AC/DC lese, dann ist es ähnlich - gleich klingende Lieder und das liegt zu 80% an Phil, welcher einer der unkreativsten Schlagzeuger ist, den ich überhaupt kenne (und ich kenne ne Menge). Chris Slade war eindeutig der bessere von Beiden :/ .
So neigt auch Ryan O'Keeffe zu gleich klingenden Beats, auchwenn es sich nicht zwangsweise schlecht anhört.
Auch sein Bruder macht es nicht wirklich beser. Auchwenn seine Stimme zu den schnellen Songs passt (wie gesagt ^^ ), so übertreibt er es bei den langsameren Songs. Es ist als würde er gegen den rest der Band anschreien.

Während AC/DC mit ihrem Sound ein ganzes Genre geprägt haben (weswegen ich Phils "Unkreativität" eigenlich kaum bemängel), so müssen Airbourne erst noch Ihren Platz finden.
Also Leute:
Abwarten!
Und lasst die Jungs zur Ruhe kommen.

MFG
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5.0 von 5 Sternen Super Sound für echte Rocker !!, 16. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Band hat sich sofort in mein Haevyherz gespielt , ein muß für alle die es Rytmisch Hard und Haevy mögen. Super !!!!!!!!!!!!
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No Guts. No Glory
No Guts. No Glory von Airbourne
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