Kundenrezensionen

17
4,3 von 5 Sternen
The Frozen Tears of Angels
Format: Audio CDÄndern
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2010
Was diese Band alles ertragen musste, Namenswechsel, Streit mit dem ehemaligen Label und dessen Hauptpsychopathen Joey de Maio ( tja, dem sind wohl seine eigenen Texte von Manowar etwas zu Kopfe gestiegen) und natürlich die schlechte Presse aus der Fachliteratur, die sich schon seit Jahren auf die Symphonic Metaller eingeschossen hat.
Und eben dieser Meinungsmache wird mit dem Einstieg dieser wirklich genialen Band in weltweite Longplayer Charts der buchstäbliche Mittelfinger gezeigt, und das zu recht.
Denn Rhapsody of Fire haben der Kritik gelauscht und reagiert und sie dennoch so mit negativen Kritiken abzustrafen, die in das selbe Horn blasen wie zu früheren Zeiten, ist einfach nicht fair. Haben diese "hochprofessionellen" Musikfachleute eigentlich überhaupt die CD für fünf Minuten angehört? Ich denke nicht, denn wenn sie dies getan hätten, wäre ihnen vielleicht aufgefallen, dass Rhapsody of Fire auf ihrem neuesten Output extrem metallastiger und weniger singalong mäßig vorgehen. Klar, es ist immer noch epischer Symphonic Metal mit viel Doublebass und einprägsamen Refrains, aber auf die Dosierung kommt es an und die geht defintiv Back to the Roots und damit zu dem Klassiker der Band von 1998 Symphony of Enchanted Lands.
Klar, haben die Italiener ihre Musik nicht neu erfunden, aber machen das die Hunderten von Death Metal und Black Metal Bands denn, die nach ihren Vorbildern musizieren? Nein, bestimmt nicht. Keiner anderen Musikrichtung wie dem Powermetal wird so oft vorgeworfen, dass sich alle Lieder immer wiederholen und das die Musik viel zu Tritratrullala mäßig sei. Was ist das denn für ein Käse, wo steht denn geschrieben, dass Metal auf Teufel komm raus düster und traurig sein muss. Der Metal ist mit der Rockmusik sehr eng verwandt und da gibts ja auch ne Menge fröhlicher Lieder.
Ende der Neunziger wurden eben diese Scheiben wie wir sie hier vor uns liegen haben von einschlägigen Magazinen wie dem Rockhard als Retter des wahren Heavy Metal abgefeiert und heute zerreissen sie die selben Gönner von eben damals. Ich finde es langsam lächerlich, legt mal ne andere Platte auf und rafft es endlich.
Diese Art vonn Metal ist nicht tot zu kriegen, und da ist es egal wieviele schlechten Kritiken ihr verfasst, besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle auch die tolle Internet Seite Powermetal.de. Da hat es The Frozen Tears of Angels sogar auf den letzten Platz im Soundcheck geschafft. Also Jungs, gehts noch? Die schlechten Kritiken spiegeln in diesem Fall definitiv nicht den Erfolg der Band wider.
Lasst Euch nicht verdummen, gebt diesem absolut gut gemachten Werk eine Chance. Lauscht den progressiven Gitarren und Keyboarduellen eines Herren Turrilli und Staropoli und ergötzt Euch an dem wahrhaft endgenialen Gesang des Ausnahmesängers Fabio Leone. Auch Hollywood Legende Christopher Lee gibt sich auf dem neuen Werk ein Stelldichein und veredelt die Gesamtangelegenheit Hollywood Film Score mäßig.
Anspieltips:
Der epische Opener Sea of Fate, das stellenweise an Dimmu Borgir erinnernde bis dato härteste Lied der Band Reign of Terror, die Powermetalhymne Raging Starfire, das getragene Lost in Cold Dreams und der opulente Mammutsong The Frozen Tears of Angels.
Fans der ersten Stunde werden genausowenig enttäuscht sein von diesem Teil noch generell Power und Prog Metal interessierte. Bezeichnend finde ich es auch, dass ich die CD einem Bekannten vorgespielt habe, der frühere Outputs der Band als zu kitschig empfand und dem die neue CD auf Anhieb gefiel.
Also, worauf wartet ihr, schlagt zu und erfreut Euch an dieser wunderschönen Metal CD!!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2010
Lange 4 Jahre mussten wir auf das neue Album warten, ein Großteil davon erzwungen durch den Rechtsstreit mit ihrem alten Label. Doch die gute Nachricht vorab: Rhapsody haben nichts verlernt: Das neue Album startet mit einem typischen pompösen Intro, dessen einleitende Worte mal wieder von Chrisopher Lee vorgetragen werden.
Danach gibts den ersten Up-Tempo Hammer mit Sea of Fate, dessen wunderbar getragener Refrain sofort mitreißt. Auch ist es schön zu hören, dass die Herren Turilli und Staropoli wieder ausgiebig auf ihren Instrumenten solieren dürfen. Eine Tatsache, die sich durch das gesamte Album durchziehen soll und die ich wirklich gut finde. Gerade die auch schon einmal ausufernden Soli, haben mir auf Triumph or Agony doch gefehlt.
Mit Crystal Moonlight folgt ein weiterer schnellerer Song, der im Refrain etwas das Tempo rausnimmt, bevor mit Reign of Terror der erste wirkluche Oberknaller kommt. Fabio singt aggressiv wie auf - When Demons Awake - , der Refrain ein bombastischer Chor, der ganze Song drückt ohne Ende.
Mit Danza di Fuoco... kommt eine weitere Mittelalterballade im Stil von Stücken die sie bereits hatten, der aber auf vollkommen eigenen Füßen steht und für mich ein weiteres Highlight des Albums ist. Er hat etwas von Guardians of Destiny, Old Age of Wonders sowie einem Schuss Dragonlands Rivers.
Raging Starfire ist ein weiterer Up-Tempo Song mit der wohl stärksten Bridge im Bandkatalog und On the Way to Ainor ist ein weiterer mächtiger Mid-Tempo Stampfer.

Im Grunde also alles im Grünen Bereich? Nicht ganz: The Frozen Tears of Angels ist für mich der enttäuschendste Longtrack der Bandgeschichte. Tut mir leid, aber ich finde ihn von vorne bis hinten langweilig. Und auch die zweite Ballade Lost in Cold Dreams ist nur leichter Standard. Kein schlechter Song, aber mit Songs wie z.B. Wings of Destiny gab es schon viele ähnliche Songs die einfach besser sind.
Deshalb ziehe ich von einem ansonsten tadellosen Album, das viel weniger Orchester lastig und mehr Gitarren orientiert ist, einen Stern ab.

Zusätzlich hätte man sich im Booklet durchaus die Selbstbeweihräucherung sparen können. In einem Song by Song Interview klopfen sich Turilli und Staropoli immer und immer wieder selbst auf die Schulter.

Das Digipack enthält zwei Bonus Songs: Labyrinth of Madness ist ein Instrumental Stück und Sea of Fate in der Orchester Version erklärt sich wohl von selbst. Beide sind ganz nett, aber auch nicht überragend.

Spielzeit: 61 Minten.
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am 8. Januar 2012
Die Italiener von Rhapsody standen schon immer fürs Extrem: Mit Orchester, Chören, High-Speed-Soli, dröhnendem Gesang, folkigen und neoklassischen Klängen, sowie einer durchgehenden Konzeptgeschichte revolutionierten sie den Bombast-Metal und schufen den sogenannten "Film Score Metal". Nachdem sie ihren Namen 2006 aus Rechtsgründen um ein "Of Fire" erweitern mussten, traten sie schon in das nächste Fettnäpfchen. Vier Jahre lang waren sie aufgrund eines Streits mit ihrem Management von der Bildfläche verschwunden, bis sie endlich in Nuclear Blast ein neues Label gefunden hatten.

"Frozen Tears Of Angels" ist der Titel ihres achten Studiowerkes. Und so beweisen sie eindrucksvoll, dass sie immer noch in der Lage sind, Albumtitel zu kreieren, die an triefendem Kitsch höchstens noch von "Power of the Dragonflame" zu überbieten sind.
Die Disk kommt in der Limited Edition in einem aufwändigen Digi-Book und dem meiner Meinung nach bis hierhin besten Design der Bandgeschichte. Die eisige Atmosphäre des Werkes kommt gut zum Ausdruck. Aber von Nuclear Blast ist man in der Richtung ja nichts anderes gewohnt.

Optisch also alles einwandfrei, doch wie haben sich Rhapsody in ihrer vierjährigen Abwesenheit verändert?
Die Band ist ganz klar metallischer geworden. Die vorhergegangenen Alben haben sich immer mehr in überschwänglichen Soundtrackpassagen verloren und hatten einiges an Härte eingebüßt - jetzt schwirren die Gitarrensoli wieder durch die Kopfhörer und lassen das Orchester im Hintergrund spielen. Chöre und Streicher wirken hauptsächlich unterstützend, endlich steht wieder die Band im Mittelpunkt.
Ähnliches gilt für die "Dark Secret Saga", deren drittes Kapitel in diesen neun Stücken besungen wird. Sie ist nun lediglich das Szenario, aber nicht wesentlicher Inhalt der Musik. Hörspielmomente wie in den Vorgängern sind nicht zu finden, und es gibt nur drei Monologe, die auch alle relativ schnell vorüber sind. Da ich Christopher Lee einfach nur klasse finde, wäre ich über weniger auch sauer gewesen. ;)

Es heißt nun also: Metal, Metal, Metal. So dürfte dieses Album auch einige Headbanger überzeugen, denen Rhapsody zuvor zu weit fernab der Kitschgrenze gewandert sind. Vor allem mit "Reign of Terror" findet sich ein apokalyptisches Juwel auf dem Album, welches ich als den besten Song der Band überhaupt bezeichnen würde. Chöre, Gitarren und tatsächliche Screams von Fabio Lione selbst bilden hier den Mittelpunkt des härtesten Stücks der Bandgeschichte. Sollte jeder Freund von Symphonischem Metal mal gehört haben.
Darauf folgt gleich das andere Extrem, der obligatorisch italienische Folk-Song "Danza Di Fuoco E Ghiaccio". Auch ihn würde ich als einen Meilenstein des Albums bezeichnen.
Die meisten anderen Songs sind melodischer Speed-Metal mit besonderem Augenmerk auf die beeindruckende Gitarrenarbeit von Luca Turilli. Nach der eisigen Halbballade "Lost in Cold Dreams" bekommt man den astreinen Rhapsody-Kracher "On the Way to Ainor" zu hören und den Abschluss macht dann der überlange Titelsong. Er kommt leider ohne große Besonderheiten aus, ist aber aufgrund der tollen Instrumentalarbeit sehr gut anzuhören.
Die Limited Edition beinhaltet noch das verblüffende Gitarrensolo "Labyrinth of Madness" und die orchestrale Version des Openers "Sea Of Fate". Auf beides kann verzichtet werden, ich höre sie mir trotzdem sehr gerne an.
Besonders erwähnenswert finde ich, dass die Keyboard von Co-Songwriter Alex Strapoli ebenfalls mehr Spielraum bekommen und er das eine oder andere klirrende High-Speed-Solo spielen darf - vor allem auffällig in "Raging Starfire". Fabio Lione ist wie immer äußerst bemerkenswert im Gesang, neigt aber immer noch zum Übertreiben. Außerdem frage ich mich mittlerweile, ob er seine Schwierigkeiten in der Aussprache des Englischen wohl aus Image-Gründen beibehalten hat. Luca Turilli bleibt jedoch der Kern der Band. Er schuf die Fantasy-Welt, schreibt die meisten Teile der Songs und steht auch mit seiner Gitarre im Mittelpunkt. Alex Holzwarth an den Drums und Patrice Guers an der Bassgitarre halten sich eher im Hintergrund auf, liefern aber hochwertige Leistungen ab.

Rhapsody starten also noch einmal richtig durch und zeigen sich dabei so selbstbewusst wie nie zuvor. Wer generell etwas für gitarrenlastigen Epic Metal übrig hat sollte zuschlagen. Fans des bombastischeren Rhapsody-Sounds sollten auf jeden Fall reinhören, in diesem Fall würde ich vor allem "Sea of Fate" und den Titelsong empfehlen, da diese Songs das Album ziemlich gut reflektieren.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2010
So leid es mir tut, aber für mich sind die Heavy-Metal-Bombast-Metal-Götter seid dem Album "Triumph Or Agony" auf dem absteigenden Ast.
Auf den letzten beiden Alben konnten mich eigentlich wirklich nur die Intros überzeugen.
Was früher verspielt genial war, ist heute für mich lediglich ein Versuch die Songs unnötig in die Länge zu ziehen.
Epische und geniale Songs wie "Angels Of Darkness", "Symphony Of Enchanted Lands" oder "Queen Of The Dark Horizons" lebten ihrer Zeit von Ihren Überraschungen und bargen somit ein hohes Suchtpotential, da man mit jedem weiteren hören etwas neues entdeckte, sowie man sowieso die Alben öfter hören musste um das gesamte Potential und die Genialität darin zu erkennen. Nach "The Frozen Tears Of Angels" hatte ich das schmerzliche Gefühl das Album nie wieder hören zu müssen (was ich natürlich trotzdem tat), aber das Ergebnis war das gleiche....

Für mich hat Rhapsody Of Fire leider in allen Bereichen eingebüßt, seien es die fehlenden Chöre, das geniale und mitreißend spannende Songwriting und die wirklich eingängigen Ohrwürmer habe ich seid "Symphony Of Enchanted Lands Part II" auch nicht mehr gehört.

Ich finde das sehr schade und hoffe auf das nächste Album!
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am 13. Mai 2011
Ich bin ein großer Rhapsody of Fire Fan und habe alle Alben zu Hause und "The Frozen Tears of Angels" gehört nu in meine Top3 ihrer Alben. Es sind eingängige Melodo,ien, komplexe Themen und so ziemlich alles vorhanden, was sich ein Symphonic-Metal Herz so wünscht. "Reign of Terror" zum Beispiel bereitet den Hörer absolutes Gänsehautfeeling und auch der epische Anfang mit "Dark frozen World" beeindruckt schwer.
Um es auf den Punkt zu bringen: ich halte dieses Album für ein weiteres Glanzstück der Band.
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am 30. Januar 2011
Rhapsody spielen immer die schönste Musik, auch in dieses Album, wo ihres besondere Merkmal, nämlich die symphonische Elemente, fehlt.
Ich hoffe dass der Grund dafür war die Probleme mit ihrem alten management, und dass es wird nicht wiederholt werden.
Dennoch, die gitarren sind besser in dieses Album.
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am 5. Juni 2015
Ich bin, seit ich klein war, ein rießen Fan von dieser Band.
Das Album hat mich null enttäuscht. Habe es mir jetzt endlich auch gekauft, wobei ich die Lieder bereits von einem Bekannten bekommen habe.
Dennoch, der Kauf ist es alle male Wert!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2010
Was diese Band alles ertragen musste, Namenswechsel, Streit mit dem ehemaligen Label und dessen Hauptpsychopathen Joey de Maio ( tja, dem sind wohl seine eigenen Texte von Manowar etwas zu Kopfe gestiegen) und natürlich die schlechte Presse aus der Fachliteratur, die sich schon seit Jahren auf die Symphonic Metaller eingeschossen hat.
Und eben dieser Meinungsmache wird mit dem Einstieg dieser wirklich genialen Band in weltweite Longplayer Charts der buchstäbliche Mittelfinger gezeigt, und das zu recht.
Denn Rhapsody of Fire haben der Kritik gelauscht und reagiert und sie dennoch so mit negativen Kritiken abzustrafen, die in das selbe Horn blasen wie zu früheren Zeiten, ist einfach nicht fair. Haben diese "hochprofessionellen" Musikfachleute eigentlich überhaupt die CD für fünf Minuten angehört? Ich denke nicht, denn wenn sie dies getan hätten, wäre ihnen vielleicht aufgefallen, dass Rhapsody of Fire auf ihrem neuesten Output extrem metallastiger und weniger singalong mäßig vorgehen. Klar, es ist immer noch epischer Symphonic Metal mit viel Doublebass und einprägsamen Refrains, aber auf die Dosierung kommt es an und die geht defintiv Back to the Roots und damit zu dem Klassiker der Band von 1998 Symphony of Enchanted Lands.
Klar, haben die Italiener ihre Musik nicht neu erfunden, aber machen das die Hunderten von Death Metal und Black Metal Bands denn, die nach ihren Vorbildern musizieren? Nein, bestimmt nicht. Keiner anderen Musikrichtung wie dem Powermetal wird so oft vorgeworfen, dass sich alle Lieder immer wiederholen und das die Musik viel zu Tritratrullala mäßig sei. Was ist das denn für ein Käse, wo steht denn geschrieben, dass Metal auf Teufel komm raus düster und traurig sein muss. Der Metal ist mit der Rockmusik sehr eng verwandt und da gibts ja auch ne Menge fröhlicher Lieder.
Ende der Neunziger wurden eben diese Scheiben wie wir sie hier vor uns liegen haben von einschlägigen Magazinen wie dem Rockhard als Retter des wahren Heavy Metal abgefeiert und heute zerreissen sie die selben Gönner von eben damals. Ich finde es langsam lächerlich, legt mal ne andere Platte auf und rafft es endlich.
Diese Art vonn Metal ist nicht tot zu kriegen, und da ist es egal wieviele schlechten Kritiken ihr verfasst, besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle auch die tolle Internet Seite Powermetal.de. Da hat es The Frozen Tears of Angels sogar auf den letzten Platz im Soundcheck geschafft. Also Jungs, gehts noch? Die schlechten Kritiken spiegeln in diesem Fall definitiv nicht den Erfolg der Band wider.
Lasst Euch nicht verdummen, gebt diesem absolut gut gemachten Werk eine Chance. Lauscht den progressiven Gitarren und Keyboarduellen eines Herren Turrilli und Staropoli und ergötzt Euch an dem wahrhaft endgenialen Gesang des Ausnahmesängers Fabio Leone. Auch Hollywood Legende Christopher Lee gibt sich auf dem neuen Werk ein Stelldichein und veredelt die Gesamtangelegenheit Hollywood Film Score mäßig.
Anspieltips:
Der epische Opener Sea of Fate, das stellenweise an Dimmu Borgir erinnernde bis dato härteste Lied der Band Reign of Terror, die Powermetalhymne Raging Starfire, das getragene Lost in Cold Dreams und der opulente Mammutsong The Frozen Tears of Angels.
Fans der ersten Stunde werden genausowenig enttäuscht sein von diesem Teil noch generell Power und Prog Metal interessierte. Bezeichnend finde ich es auch, dass ich die CD einem Bekannten vorgespielt habe, der frühere Outputs der Band als zu kitschig empfand und dem die neue CD auf Anhieb gefiel.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich besitze alle Rhapsody (Of Fire) Alben und mag auch das Gedudel von Luca Turilli, was ja etwas geradliniger wie z.B. beim genialen Debüt ausgefallen ist, doch was die Italiener nun mit ihrem neuen Album nach einem ellenlangen Rechtsstreit mit dem alten Label heraus bringen, ist einfach nur kalter Kaffee mit schickem Cover! Es gibt mal wieder einen Song in der Landessprache, Christoher Lees Einsatz wurde über mehr als einen Song gestreckt, der epische Song dauert stattliche 11 Minuten und mehr fällt mir dazu nicht ein! Sicherlich ist Fabio Leone ein toller Sänger, die Songs keinen Deut mies, aber irgendwie ist die immer gleiche Machart mit mal mehr oder weniger Orchestersounds einfach ausgelutscht. Hier wird total auf Nummer sicher gegangen, was ich sehr schade finde. Sollte Metal nicht etwas bissig sein? Rocken tut die Sache auch wenig! Wer die alten Werke nicht kennt, wird mein Gemecker vielleicht nicht verstehen, doch ich denke in der heutigen Zeit muss eine Band nicht immer ein-und dieselbe Scheibe mit anderen Titeln und Cover heraus bringen. Sicher werden die Jungs was von Veränderungen erzählen, doch die sind für den Hörer nur marginal und weniger mitreißend als in der Vergangenheit. Ebenso ist der Einsatz von Mr. Lee an manchen Stellen fragwürdig, da er immer dasselbe wiederholt "...Warriors, Rhapsody..." und so leider wie ein Verkaufsjingle rüber kommt welcher evtl. in einem Supermarkt oder Baumarkt zu hören ist. Hier wäre wenigere Wiederholungen und nicht so doofe Texte einfach besser gewesen!
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. April 2010
Also normalerweise schreibe ich keine Rezensionen sondern bewerte nur Rezensionen, ob sie hilfreiche waren oder eher weniger...
Allerdings kann Ich die Rezension vom 22.04.2010 so nicht im Raum stehen lassen, da ich den Punktabzug, den der Rezensist gegeben hat nicht nachvollziehen kann.
Es kam mir so vor als ich die Rezension las, als ob er die Rezension eher zu Triumph or agony schrieb und nich zu diesem Album.

Aber nun mal meine Sicht der Dinge. Ich verwende nicht gerne superlative aber diese Scheibe gehört sicherlich zu den besten im Genre Powermetal die 2010 erschienen sind und erscheinen werden. Vielleicht sogar zu den besten Alben einiger Jahre aufgrund seiner Komplexität, seiner hohen Geschwindigkeit und vorallem aufgrund der hohen musikalischen Abwechslung.
Von der Geschwindigkeit her hat die Scheibe sogar deutlich weniger langsame Teile als die Vorgängeralben.

Ganz wichtig ist in meinen Augen auch, dass sich die Band weiterentwickelt hat, man Rhapsody in der Musik aber trotzdem noch wieder erkennt.

Mich hat die Scheibe von Anfang bis Ende gefesselt. Und jeder der Rhapsody mag und auf schnellen, symphonischen Powermetal steht kann hier bedenkenlos zugreifen. Mein Tipp: Hört euch Sea of fate an bei amazon, auf youtube oder myspace. Wem der Song gefällt, der wird dieses Album vermutlich lieben. Zumindest ging es mir so.

Von mir 5 von 5 Sternen!

Ich wollte aber noch eben sagen, dass diese Rezension nicht als Kritik an meinen Vorredner gesehen werden soll. Nur als eine weitere neutrale Einschätzung.
War mir wichtig das hier zu schreiben. Beszite selber alle Alben der Band und daher denke ich, dass ich weiß wovon ich hier rede.

Greeeetz vom psycho-reaper \m/
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