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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Film
Endlich ein Film mit toller Ausstattung - Kleidung ist sehr gut historisch nachempfunden. Tolle Schauspieler - so mag ich deutsches Kino!
Vor 10 Monaten von Michael Krämer veröffentlicht

versus
34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vita einer Visionärin
Margarethe von Trottas Filmvita der ersten deutschen Mystikerin, Hildegard von Bingen (1098-1179), gelingt es nicht so recht, dem Gewölbe-Dunkel zu entrinnen, das sich bei der Verfilmung des Lebens einer Benediktinerin naturgemäß einstellt. Erst mit der Gründung ihres eigenen Klosters gegen den Widerstand ihres großen Gegners, des Abtes Kuno,...
Veröffentlicht am 30. Juni 2010 von film-o-meter


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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vita einer Visionärin, 30. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (DVD)
Margarethe von Trottas Filmvita der ersten deutschen Mystikerin, Hildegard von Bingen (1098-1179), gelingt es nicht so recht, dem Gewölbe-Dunkel zu entrinnen, das sich bei der Verfilmung des Lebens einer Benediktinerin naturgemäß einstellt. Erst mit der Gründung ihres eigenen Klosters gegen den Widerstand ihres großen Gegners, des Abtes Kuno, hellt sich das Filmwerk auf und am Ende kommt richtig Glanz auf die Mattscheibe, denn dann hat der legendäre Kaiser Friedrich Barbarossa seinen großen Auftritt (allerdings ist Devid Striesow eine recht fragwürdige Besetzung).

In Ermangelung einer echten Liebesgeschichte konzentriert sich die Handlung auf Hildegards innige Beziehung zu ihrer Ersatztochter Richardis von Stade (Hannah Herzsprung, die gewissermaßen das Gegenteil ihrer Rolle in Vier Minuten spielt). Richardis tritt aus Begeisterung für Hildegard schon als junges Mädchen ins Kloster ein. Hildegards Aufstand, als Richardis das Kloster auf Wunsch ihrer Mutter, einer reichen Gönnerin, verlassen muss, um im hohen Norden Äbtissin zu werden, will dennoch nicht recht einleuchten. Wie kann man in einem Leben der asketischen Bescheidenheit, das der Maxime "Ora et labora" verpflichtet ist, plötzlich derart egoistisch nach seinem Privatbedürfnis urteilen und folglich völlig aus der Rolle fallen?
Außerdem für etwas Aufregung sorgen die gelegentlich ausbrechende, aber für einen Filmkonflikt viel zu milde ausgeprägte Eifersucht von Hildegards Mitschwester Jutta sowie Hildegards mehrfaches Wiederauferstehen aus dem Totenbett. Eher für erheiternde Momente zuständig ist Heino Ferch als vergnügt-genügsamer Mönch Volmar.

Zwar spielt Barbara Sukowa (Der Sizilianer) die Facetten ihrer Rolle glaubhaft aus. Aber der Verdacht einer Interpretation dieses Nonnenlebens aus der Perspektive der Gegenwart drängt sich förmlich auf. Das Mittelalter ist jedoch eine Zeit, in der noch ganz andere sittliche Überzeugungen und Gepflogenheiten das Verhalten der Menschen bestimmten als in der Neuzeit und Hildegard eignet sich daher nicht unbedingt als mittelalterliche Vorläuferin starker, mitunter auch trotziger oder störrischer Trotta-Frauenfiguren wie Rosa Luxemburg (ebenfalls mit Barbara Sukowa in der Hauptrolle) oder Gudrun Ensslin (Die bleierne Zeit). Schwerer wiegt jedoch, dass der Film die mystische Ergriffenheit Hildegards von der Gottheit nicht angemessen zu transportieren weiß. Das filmisch evozierte Bild vom großen Auge wirkt eher plump und erinnert grotesk an das Symbol von Verschwörungstheoretikern. Hildegards lebendige Gotteserfahrung, die Schau des LUX VIVENS, des lebendigen Lichts, bleibt blasse Theorie, wie der Film auch generell wenig Interesse für Hildegards poetisches Schrifttum zu wecken vermag. Interessanter findet die Regisseurin das fortschrittlich-medizinische Talent ihrer Filmfigur. Dabei dürfte die innige Gotteserfahrung vielleicht noch etwas mehr das sein, was den Menschen des 21. Jahrhunderts an Hildegard von Bingen interessieren könnte, als das ewige Trotta-Thema von der starken Frau.

Gleichwohl kann man es den Produzenten nicht hoch genug anrechnen, dass sie mit dieser immerhin soliden Inszenierung einen anschaulichen Zugang zum Leben und Wirken der begnadeten deutschen Mystikerin geschaffen haben, die in der Tat in vielem ihrer Zeit voraus war.

Für Freunde von Luther und Die Päpstin.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen oberflächlich, flach, 27. August 2010
Von 
Bettina (Lemgo, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (DVD)
Ich hatte mich sehr auf den Film gefreut, die voran gehende Werbung, die Schauspielerbesetzung versprach einen guten Film.

Wer aber etwas über Hildegard von Bingen erfahren möchte, ob über ihe Person, das Jahrhundert in dem sie lebte, ihre Medizin, ihre Mystik, ihre Lebensweise, wird leider bitter entäuscht. Der Film ist oberflächlich, hat keinen Inhalt der mit Hildegard von Bingen zu tun hat, ausser man möchte nur erfahren, dass sie ihn ihrer Lebenszeit eine schon sehr emanzipierte mutige Frau war.

Dem Film fehlt leider jeglicher Tiefgang, man erwartet immer noch, dass der Film über Hildegard und ihre Lebensthemen, Lebensinhalte berichtet, dann ist er schlagartig zu Ende.

Schade.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Misslungen, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (DVD)
War nicht Hildegard von Bingen eine Mystikerin, die in wunderbaren Gesängen und Gedichten das Mysterium Gottes umkreiste?
Davon ist im Film nichts zu spüren. Er konzentriert sich ganz auf das Irdische, wohl aus Angst, in die Esoterikecke abzudriften.
Aber Hildegard war nun mal keine Vorläuferin von Alice Schwarzer oder Rosa Luxemburg, sondern eine Sängerin, Poetin, die in ekstatischen
Formen Transzendenzerfahrungen zu umschreiben versuchte. Das kann man nicht einfach so heruntersäkularisieren, bis nichts mehr übrigbleibt.
Aufregend wäre die Suche nach filmischen Ausdrucksformen gewesen, die das mystische Element - ohne Kitsch- und Esoteriknähe - visualisieren.
Das ist möglich. Wenn man es nicht schafft, sollte man auch keinen Film über diese bemerkenswerte Frau drehen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Subtitles?, 1. Dezember 2012
This film gives a nice impression of Hildegard's life, but treats only her time in Disibodenberg and the building of Rupertsberg. What about her childhood, and what later?
My biggest frustration: why do the producers not use the main benefit of the DVD technology: add subtitles in several languages, at least in English? Why does not Amazon give information on their pages of which audio and subtitle languages are included?
The first one I bought did not have subtitles. Can anyone tell me if this version comes with English subtitles?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Habe mir zuviel versprochen, 1. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Von dem Film "Vision" über die Heilige Hildegard von Bingen habe ich mir erheblich mehr versprochen. Der Film hat in keinsterweise irgendein Herzblut. Vieles läuft klischeehaft ab: hineinversetzt ins Mittelalter, was natürlich immer düster ist, die guten Frauen und die bösen Männer, Hildegard ist dann endlich eine Frau im düsteren Mittelalter, die der Männerwelt mal Paroli bietet....Insgesamt langweilig, ohne Emotionen, wenig Gespür für das Innenleben der Heiligen Hildegard...am Ende weiß eigentlich niemand, warum sie heilig gesprochen werden soll - vielleicht, weil sie ihrem Abt widersprochen hat?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Potential der Materie nicht ausreichend ausgeschöpft, 23. September 2010
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (DVD)
Der Film "Vision - aus dem Leben der Hildegard von Bingen" von Margarethe von Trotta stellt Episoden aus dem Leben der Hildegart von Bingen dar. Er erhebt nicht den Anspruch der Darstellung des gesamten Lebens dieser außergewöhnlichen Frau des Mittelalters. Die Kindheit der Hildegart von Bingen wird nur sehr oberflächlich betrachtet. Es wird sehr schnell ein gewöhnungsbedürftiger Schnitt zu ihrem Erwachsenenleben gezogen. Die Verdienste, die sie sich in ihrem Leben erworben hat, werden häufig nur am Rande angesprochen - einschließlich ihrer erlebten Visonen. Der Film eignet sich daher meiner Meinung nach lediglich als Einstieg in eine andere Welt. Positiv zu erwähnen sind jedoch die ausführlichen Extras auf der DVD, welche ein besseres Verständnis warum der Film so geworden ist, wie er ist, geben. Insgesamt bewerte ich den Film mit 3 von 5 möglichen Sternen.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vorhang auf für Hildegard von Trottingen - "ICH BIN STARK weil ICH BIN FRAU!", 14. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (DVD)
Ach, ich gebe zu, dass ich mich mit der historischen Person der Hildegard von Bingen recht schwer tue, seitdem meine verehrte Frau Mutter meinen armen Herrn Vater mit allerlei auf Frau v. Bingen zurückgehende Gebräuexperimenten, gemeinhin auch Tee genannt, das Leben schwer macht und eines gar schrecklichen Tages sogar die Frechheit besaß, mich damit zu behelligen. (Nun gut, auch ein Weg, seine Kinder in die Welt hinauszutreiben. ;-) Margarete von Trotta, so vermute ich, scherte sich ebenso wenig um das Teegebräu wie ich, denn ihre oft zitierten Worte "Ich möchte das Leben einer starken Frau zeigen." (im heutigen Sinne) charakterisieren den vorliegenden Film erstaunlich aufrichtig, ehrlich und detailiert.

Wenn sich ein Film dem Leben einer faszinierenden historischen Person nähert, ist (für mich) die wichtigste Frage: Wie wurde aus einem jungen unbedarften Mädel oder Bub die Figur, die noch heute ob ihrer Weitsicht, Verdienste und Inspiration so bekannt und geachtet ist? Ergo: Ich will eine glaubwürdige Charakterinterpretation sehen.

Schade, dass Frau von Trotta mir wohl nicht zustimmen würde. Vielmehr beschränkt sie sich anfangs auf ein junges Mädchen, dass in ein sowohl von Mönchen als auch Nonnen beherbergtes Ärger-Vorprogrammiert-Kloster verbracht wird - und gefühlte zehn Sekunden später als erwachsene reife Frau zur Äbtissin geweiht wird. Jaja, so schnell kann das gehen: eine starke Frau wird schließlich schon stark geboren.

Inhaltlich legt sich der Film im Wesentlichen auf Kräuter, nochmal Kräuter, natürlich Kräuter, ein bißchen Vision und anti-historische(Pseudo-)Emanzipation fest. Hildegard flaniert durch ihren Kräutergarten und unterhält sich mit dem ihr zugetanen Bruder Irgendwas (hochsympathisch: Heino Ferch), leitet gemütlich ihre Klosterhälfte und hat von Zeit zu Zeit eine Vision, die ihr die Zweifel der Kirchenobrigkeit einbringen. Nicht das in diesem versofteten Gute-Laune-Filmchen allzu viel passieren würde, denn mehr außer einen echauffierten Abt und einige verdrießliche, der meinen i.Ü. verflixt ähnlichen, Mienen der Kirchenobrigkeit bekommt man nicht zusehen. Kurioserweise finden Hildes Visionen flitzeflink höchste Anerkennung - warum auch immer - so wird es zumindest pauschal u ohne weitere Erklärung mitgeteilt. Muss wohl der Hl. Geist seine Finger im Spiel gehabt haben. Ansonsten streitet sich die wilde Hilde mit dem hartherzigen Abt, sorgt sich um eine sie verehrende Jungnonne, hat eine nonnenhaft unstatthafte Schwangerschaft (nein, keine eigene) an der Backe und streitet mit mildem Blicke für ihre Freiheit. Ah ja, Freiheit, diesen gar wichtigsten Fixpunkt zerschießt die Regisseuse sogar im Alleingang - ein Schelm, wer dabei auf den Filmtitel schielt. ;o) Kurioserweise ist der Film im wortwörtlicher Sinne höchst unfrei, findet die Handlung doch weitestgehend hinter Klostermauern statt und geben der Handlung treffendst ein ebenso sinngemäß wie plastisch beengtes Dasein. Hildegards geistige Verdienste um Religion, Mystik, Ethik, etc., ihr Austausch mit Gelehrten aus aller Welt, ihr intellektuell vielschichtiger Geist werden nur in Randkommentaren und demonstrativen Ist-so-Bildern (Besuch beim Kaiser) aufgeworfen. Echte Größe findet nur der, der sie sehen will. Zurück bleibt ein nettes Mädel, das nur das Beste will und sich gegen die ignorante Männerwelt mit Gottes Hilfe auch ohne jede Dramatik oder Spannung durchzusetzen weiß.

Dass sich der Film ob der Eindimensionalität seiner Figuren & Geschichte nicht ganz und gar zu Tode verehrt, liegt letztlich darin begründet, dass er die (aktuell damit verbundenen) Vorzüge des Klosterlebens - Harmonie, Ruhe und innere Einkehr - mit besinnlichen Tönen, sorgsam arrangierten Nahaufnahmen und harmonischer Atmosphäre exzellent einzufangen weiß. Barbara Sukowa ist ein Traum an Äbtissin: asketisches Angesicht, weise Mutter, sorgenvolle Heiligkeit und selbstlose Liebe. Insgesamt eine Kombination, die mich - abgesehen von einem grummelnden und vermutlich auf Teerenitenz zurückzuführenden Dauernagen in der Magengegend - angenehm zurücklehnen und entspannen ließ.

Nujoh...

Sucht man die Annäherung an die historische Person oder echte Auseinadersetzung oder auch nur ein ambitioniert innovatives und fesselndes Filmwerk, so wird sich der verehrte Leser entweder bestenfalls unfreiwillig amüsieren oder sich schlimmstenfalls ob einer so lachhaft aufgehübschten und in sich limitierten "ICH BIN STARK weil ICH BIN FRAU!"-Vorstellung hinter den nächsten Zug werfen.

Wird dagegen Wert auf schöne Bilde, entspannende Töne, sympathische Darsteller und eine angenehm unterfordernde Handlung gelegt, so kann getrost zugegriffen werden.

Fazit:

Auf Kosten einer "starken" Frau wurde ein schwacher Film kreiert. Eigentlich schade.

Wenn ich mir rückblickend die Fixierung auf die Kräuter so anschaue, wage ich mir dann doch, die Frage zu stellen, ob da nicht ein vielleicht sogar ein ursächlicher Zusammenhang zur "Vision" bestehen könnte? Mmh... ;-)

Nachtrag: Und NEIN, ich mache ich mich nicht über die historische Person der Hildegard von Bingen lustig - die würde da eh drüber stehen - sondern über dieses wenn auch sympathische Schmalspurgewächs an Filmfigur, bei der doch tatsächlich Anspruch auf Anspruch erhoben wird. Tztztz. ;o)
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37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider misslungen, 9. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (DVD)
Wer erwartet, in diesem Film etwas über Hildegard von Bingen zu erfahren, wird enttäuscht. Margarethe von Trotta missbraucht die historische Figur für ein Emanzendrama, in dem eine hölzerne Barbara Sukowa Hildegard als eine Mischung aus Rosa Luxemburg und Alice Schwarzer darstellen darf. Die Beschäftigung Hildegards mit der Heilkunst kommt nur am Rande vor, ihre mystische Seite reduziert sich auf gelegentliches Unwohlsein und manifestiert sich - Höhepunkt der Peinlichkeiten - als miserable Computeranimation vom "Auge Gottes". Andere, eigentlich großartige, Darsteller wie Sunny Melles und Heino Ferch wirken unterfordert bis orientierungslos. Die Regisseurin hat sich hier offenbar übernommen und vor allem den falschen Stoff ausgesucht; dieses Machwerk auf Laienspielniveau hat Hildegard von Bingen wahrlich nicht verdient.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuscht, 6. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (DVD)
Ich habe eben den Film im Fernsehen gesehen und bin enttäuscht. Wie bei so vielen deutschen Verfilmungen werden zu sehr spektakuläre Dinge in den Vordergrund gestellt wie z.B. die Liebe zu einer Nonne - ich vermute, dass diese nur der Fantasie entsprungen ist - oder die mystischen Erscheinungen. Die Schauspieler geben ihr Bestes, aber aus dem Thema wäre mehr zu machen besonders mit so hervorragender Besetzung. So kamen mir die Begeisterung und Beschäftigung der Hildegard von Bingen mit den Naturwissenschaften zu kurz, auf dessen Gebieten sie Großartiges geleistet hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja....., 21. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen (DVD)
Hätte ich mich zuvor nicht eingehend mit dem Leben von Hildegard von Bingen auseinandergesetzt, so würde der Film noch mehr Fragen aufwerfen als er es schon tut. Die Zeitsprünge ( etwa Kindheit - Erwachsene) stören, vor allem deswegen, da Hildegard von Bingen als Kind sehr zaghaft und zurückhaltend war und einen mühevollen Weg beschritt, um die Person zu werden, die sie letztendlich war. Der Film hat zudem etwas Kassenschlagerartiges an sich (Liebschaft zwischen Mönch und Nonne), was sich unschwer mit der historischen Realität vereinbaren lässt. Letztendlich finden sich ein paar nette Momentaufnahmen.... positiv zu vermerken ist die Darstellung der Rechtlosigkeit und Unterdrückung der Frauen im Mittelalter.
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Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen
Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen von Barbara Sukowa (DVD - 2010)
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