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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch, detailiert und unheimlich, 9. April 2010
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Set Sail to Mystery (Audio CD)
The Vision Bleak sind Freunde großer Gesten und altmodischer Dramatik. Das wird auch auf "Set Sail To Mystery" einmal mehr deutlich - gern gehörte und zitierte Poeten wie Lovecraft, Poe oder Byron sind wieder dabei. Business as usual also? Nicht ganz, denn im Gegensatz zu den beiden Höhepunkten der bisherigen Diskographie ("The Deathship Has A New Captain" und "Carpathia - A Dramatic Poem") braucht das 2010er Werk einige Durchläufe mehr, zündet danach aber umso besser. Dafür wurde die epische Dramatik von "Carpathia" äußerst stimmig mit der düsteren Härte von "The Wolves Go Hunt Their Prey" verbunden.

Am Beginn des Albums steht mit "A Curse Of The Grandest Kind" ein starkes Intro (wobei man aufgrund der Länge auch von einem eigenständigen Song sprechen kann), in dem ein Gedicht des berühmt-berüchtigten Lord Byron, untermalt mit dramatischer, orchestraler Musik zum Besten gegeben wird. Danach folgt eine unheimliche musikalische Achterbahnfahrt, begleitet von Orchester, harten, bisweilen thrashigen Gitarren und charismatischem Gesang, der noch variabler als je zuvor gestaltet wurde. Die Platte klingt insgesamt wie aus einem Guss, sodass es ein wenig schwer fällt, die Höhepunkte zu benennen. Vor allem "I Dined With The Swans" (schleppend und unheilvoll, dichte und morbide Atmosphäre, erinnert gesangstechnisch ein wenig an Rammstein), das beklemmende "The Foul Within" und der starke Rausschmeißer "He Who Paints The Black Of Night" sind in meinen Ohren exzellente Stücke, die den Charakter der Band bestens einfangen und Gänsehaut-Atmosphäre pur bieten. Getoppt werden diese drei Lieder lediglich durch den einzigen Track auf der Platte, der wirklich sofort im Ohr hängenbleibt: "The Outsider" ist eingängig, bietet einen guten Refrain und ein schönes, altmodisches Gitarrensolo. Vor allem der Wechselgesang zwischen Konstanz und Schwadorf kann überzeugen, ebenso die düstere Gesamtstimmung, die durch die Keyboardbegleitung noch verstärkt wird. Ebenfalls sehr gut ist das mit einem stampfenden Rhythmus und interessanten Tempowechseln unterlegte "A Romance With The Grave", das sogar Black-Metal-Gefilde streift.

Zwei Haare habe ich aber dennoch in der Suppe gefunden: gleich beim zweiten Stück "Descend Into The Maelstrom" gefällt mir aus irgendeinem Grund der leicht verwaschen klingende Sound nicht - vermutlich wirkt gerade dadurch und durch die orchestrale Begleitung der Song ein wenig überladen. Eine andere Geschichte ist das längste Lied auf der Platte, "Mother Nothingness (The Triumph Of Ubbo Sathla)". Hier dürften sich die Geister aufgrund des extrem langsamen und doomigen Aufbaus scheiden. Ich persönlich habe gegen das Schneckentempo nichts einzuwenden, allerdings fehlt es dem Track doch ein wenig an Durchschlagskraft. Daran kann auch der lässige Übergang bei knapp über 6 Minuten nicht viel ändern, sodass wir es hier mit dem schwächsten Song des Albums zu tun haben.

Insgesamt ist "Set Sail To Mystery" eine verhältnismäßig harte Platte geworden. Die großen Hits stechen nicht sofort heraus, es gibt kein so eingängiges Stück (auch "The Outsider" nicht) wie auf jedem der Vorgängeralben noch mindestens zwei enthalten waren. Dennoch gefällt mir das Ganze wesentlich besser als "The Wolves Go Hunt Their Prey", die ersten beiden Werke werden trotz nahezu perfekter Horror-Atmosphäre aber um eine Winzigkeit verfehlt. Trotzdem die Höchstwertung für eine Platte, die man als Anhänger der dunklen Tonkunst gehört haben sollte und die erst nach mehreren Durchläufen ihr wahres Potential entfaltet.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewohnte Qualität, aber mit mehr Abwechslung, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Set Sail to Mystery (Ltd.Digi) (Audio CD)
Über zweieinhalb Jahre nach ihrem letzten Album erwartet uns nun mit "Set Sail to Mystery" der nächste Streich des Duos Konstanz/Schwadorf. Und der ist wirklich exzellent gelungen.

Vorneweg sei zu sagen, dass die Gestaltung des mir vorliegenden Digipacks, wie von "The Vision Bleak" gewohnt, allererste Klasse ist. Das Booklet ist im stimmigen Pergament-Look gehalten und beinhaltet neben den Liedtexten zahlreiche atmosphärische Bilder. Die Bedruckung der CDs ist genauso gelungen. Einzig das Cover erscheint mir doch etwas seltsam. Mir wäre ein schlichtes Gemälde wie bei den letzten beiden Alben lieber gewesen..., aber gut; das ist Geschmackssache.
Viel wichtiger ist ohnehin der musikalische Inhalt und der kann sich hier mehr als sehen lassen. Die Band spielt nachwievor atmosphärischen, mit allerlei Spielereien angereicherten Dark Metal. Dabei wird im Vergleich zum Vorgänger "The Wolves go hunt their Prey" wesentlich mehr Abwechslung geboten. So hat man viel mehr Tempowechsel und abwechslungsreichere Songstrukturen eingefügt und setzt wieder mehr auf klassische Instrumente wie Piano und Streicher. Trotzdem hat man immer das Gefühl ein geschlossenes Album und nicht eine Art Best-OF zu hören.
Lyrisch ist weitestgehend alles beim Alten geblieben. Es werden klassische Horrorgeschichten und ähnliches erzählt; teils angelehnt an Werke bekannter Schriftsteller. Neben den Klassikern Edgar Allan Poe und Howard Phillips Lovecraft wurde diesmal zum Beispiel auch Clark Ashton Smith verarbeitet. Außenstehende sollten aber keine Angst des Verständnisses wegen haben, denn man kann den Inhalt der Texte auch erfassen, ohne zwangsläufig das Vorbild gelesen haben zu müssen.

Ich empfehle übrigens dringend den Kauf des Digipacks statt der Einfachversion, nicht nur wegen der schönen Aufmachung. Auf der Bonus-CD befindet sich eine Version von "I Dined With The Swans" bei dem der Gesang vollständig von Niklas Kvarfoth (Sänger der Band Shining) übernommen wird und so noch mal in anderem Licht erscheint. Außerdem gibt es noch ein gelungenes Master's-Hammer-Cover und 4 klassische Interpretationen von Liedern der 1. Scheibe (zu vergleichen mit den Alternativversionen auf der Bonus-CD des ersten Albums). Das absolute Highlight der 2. CD ist aber meiner Meinung nach das exklusive Instrumental "A Farewell At Sea". Dieses ist zwar nur gut 2 Minuten lang, entfacht in diesen aber, wie ich finde, eine unglaubliche Atmosphäre.

Fazit: "Set Sail to Mystery" ist ein enorm gutes Album geworden, dass jedem Freund atmosphärischer, "mettalischer" aber dennoch eingängiger Musik ans Herz zu legen ist.
Ob es meinen bisherigen Favoriten "The Wolves go hunt their Prey" auch langfristig vom Thron stoßen kann, bleibt aber noch abzuwarten. Die Chancen stehen aber nicht schlecht...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THE VISION BLEAK bündeln die Stärken ihres Horrors..., 8. April 2010
Von 
Jens Dunemann (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Set Sail to Mystery (Ltd.Digi) (Audio CD)
THE VISION BLEAK setzen erneut die Segel und bündeln auf "Set Sail To Mystery" die Stärken aller Vorgänger-Alben.
Die Frische und die Unbedarftheit aus "The Deathship Has A New Captain", der Bombast, die Düsternis und die monumentale Epik von "Carpathia" und die zermalmende Heavyness vom Vorgänger "The Wolves Go Hunt Their Pray" lehren einmal mehr allen Freunden des düsteren und abstrakten Horrors großer Literaten das Fürchten.
THE VISION BLEAK haben sich eine eigene und vor allem eigenständige Nische geschaffen, in der sie seit dem ersten Album Großartiges vollbringen und immer wieder aufs Neue zu überzeugen wissen.

CD ll der stilvoll und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Digipacks enthält eine zusätzliche Version des Songs 'I Dined With The Sworns', bei der der derzeit vielgefragte Shining-Kauz Niklas Kvaforth für den Gesang sorgt, eine nicht ganz alltägliche Master's Hammer-Coverversion sowie fünf klassisch arrangierte Instrumental-Versionen von "Set Sail To Mystery".

Eine empfehlenswerte Sache ist dieses Album also und wird nur noch durch die extravagante, auf 1000 Stück limitierte pompöse Artbook-Edition getoppt!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das totenschiff ist zurück, düsterer als je zuvor..., 10. April 2010
vorab: bei den meisten wird dieses album mehr als einen durchlauf benötigen um (richtig) zu zünden, sollte es also beim ersten mal nicht wirklich gefallen, dann auf jedenfall noch zwei weitere durchläufe riskieren!

wie immer beginnt die scheibe mit einem schaurig-schönen "intro", diesmal mit stimmigen vocals von herrn konstanz, gefolgt von dem düsterrocker descend into maelstrom. bisher noch alles im "typischen" vision bleak sound, überrascht i dined with the swans (mein persönliches highlight dieses albums) mit seinem schleppenden oberdunklen sound und den teils schon psychotisch-angehauchten vocals, aber bevor der hörer in den wahnsinn abdriften kann, reißt einem a romance with the grave wieder heraus, hier gehts weniger düster, aber deutlich rockiger zu, speziell dieses lied eignet sich einfach perfekt live dargebracht zu werden. nun zu the outsider: wolfmoon war gestern, the outsider ist heute. und ein weiteres mal überraschen schwadorf & konstanz auf diesem album: mother nothingness, funeral doomiger opus der gegen ende, nicht zuletzt wegen thomas helm, einen bombastischen klang bekommt, hat man diese 8 min 11 sek überstanden, gehts mit the foul within wieder dunkel-schnell zur sache, aber auch hier gibt es düster-langsame passagen. das finale stück he who paints the black of night entlässt uns rockig und nicht minder düster als der vorgehende song vom todesschiff, allerdings wie man bei der bonus CD feststellt, nicht auf sicheren boden, sondern in die fluten, neben der von niklas kvarforth (shining) gesungen version von i dined with the swans, die durch die vocals nicht nur düster, sondern auch verzweifelt bis wahnsinnig rüber kommt, wäre da noch eine schwer geniale cover version von by the misery of fate he was haunted und wer noch nicht untergegangen ist, bekommt mit den classical versions in monochrome (instrumental im "kratzigen" grammophon stil) den rest.

die düsternis die bei the wolves go hunt their prey zu kurz gekommen ist, wird auf set sail to mystery dafür doppelt nachgeholt, dürfte also nicht nur für fans der ersten stunde ein leckerbissen sein.
alles in allem ein sehr atmosphärisches album, das wie immer durch das artwork abgerundet wird, darum am besten das streng limitierte artbook sichern, da nur diese version dem sound wirklich würdig ist.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Setzt die Segel!, 21. Juli 2010
Auf zu neuen Ufern! Naja, ganz so unentdeckt sind die Gewässer in denen The Vision Bleak schippern auch wieder nicht. "Set Sail to Mystery" überzeugt nach wie vor mit der ureigenen, theatralischen Mischung aus Gothic, Metal und Bombast. Allein das spannungsgeladene Intro "A Curse of the grandest Kind" macht dies schon deutlich. Allerdings gibt es auch einige Veränderungen: Der erste "richtige" Song "Descend into Maelstrom" offenbart erste Trash Metal-Zitate, welche im Verlaufe des Album noch weiter ausgebaut werden. So schütteln sich TVB ein Killerriff nach dem anderen aus dem Ärmel. Doch auch ein anderes Genre hält Einzug in den TVB-Sound. Die Band versucht sich doch tatsächlich am Doom. Dieses Experiment mündet letztendlich im monumentalen "Mother Nothingness", welcher einen reinen Tribut an dieses Genre darstellt.
Selbstverstänlich sind auch wieder einige Hits an Bord. Am überzeugensten sind das epische, von einem Serienmörder inspirierte "I dined with the Swans" und das stampfende "A Romance with the Grave", welches wohl bei einigen Metaldiscos für Rotation auf der Tanzfläche sorgen wird.
Mit dem Kauf von "Set Sail to Mystery" kann man also gar nichts falsch machen. Alte Fans werden ebenso begeister sein, wie Liebhaber dunkler, metallischer Klänge.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt!, 31. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Set Sail to Mystery (Audio CD)
Ich kann mich glücklich schätzen, dass heute morgend er Postbote klingelte und mir einen Maxibrief in die hand drückte. Ich wusste nicht, was es sein sollte - ich erwartete keien Sendung.
Nach dem Öffnen dann umso größer die Freude - das neue Vision Bleak Album - ich halte es bereits in den Händen!
Und was soll ich sagen? Es ist einfach super. Im vergleich zum letzten Album "The wolves go hunt their prey" ist das neue album wieder etwas dunkler, mystischer und schwerer. Es knüpft perfekt ans erste Album "The deathship has a new captain" an, was mir persönlich am besten gefällt.

Lied um Lied ein gelungenes Werk wie ich finde. Gleich das erste Lied, kein singen, sondern nur Sprechgesang beinhaltet, lässt einen neugierig weiterhören."I Dined with the swans" ist ebenfalls ein weiterer klassiker, der jedem im ohr hängen bleibt. "A Romance with a grave" hat den typischen vision bleak sound, wie man ihn kennt. "mother nothingness", das längste lied auf dem album, ist auch eines der ebsten wie ich finde. Es ist recht langsam und schwer, aber die melodie ist genial und es passt einfach! Das letzte lied ist dann wieder etwas schneller, und es lässt die cd gut ausklingen.

ich finde dieses album also absolut gelungen, es ist vision bleak mehr als würdig und ich kann es nur jedem empfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Setzt die Segel!, 21. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Set Sail to Mystery (Audio CD)
Auf zu neuen Ufern! Naja, ganz so unentdeckt sind die Gewässer in denen The Vision Bleak schippern auch wieder nicht. "Set Sail to Mystery" überzeugt nach wie vor mit der ureigenen, theatralischen Mischung aus Gothic, Metal und Bombast. Allein das spannungsgeladene Intro "A Curse of the grandest Kind" macht dies schon deutlich. Allerdings gibt es auch einige Veränderungen: Der erste "richtige" Song "Descend into Maelstrom" offenbart erste Trash Metal-Zitate, welche im Verlaufe des Album noch weiter ausgebaut werden. So schütteln sich TVB ein Killerriff nach dem anderen aus dem Ärmel. Doch auch ein anderes Genre hält Einzug in den TVB-Sound. Die Band versucht sich doch tatsächlich am Doom. Dieses Experiment mündet letztendlich im monumentalen "Mother Nothingness", welcher einen reinen Tribut an dieses Genre darstellt.
Selbstverstänlich sind auch wieder einige Hits an Bord. Am überzeugensten sind das epische, von einem Serienmörder inspirierte "I dined with the Swans" und das stampfende "A Romance with the Grave", welches wohl bei einigen Metaldiscos für Rotation auf der Tanzfläche sorgen wird.
Mit dem Kauf von "Set Sail to Mystery" kann man also gar nichts falsch machen. Alte Fans werden ebenso begeister sein, wie Liebhaber dunkler, metallischer Klänge.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen the vision bleak in ihrer düstersten bestform..., 10. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Set Sail to Mystery (Ltd.Digi) (Audio CD)
vorab: bei den meisten wird dieses album mehr als einen durchlauf benötigen um (richtig) zu zünden, sollte es also beim ersten mal nicht wirklich gefallen, dann auf jedenfall noch zwei weitere durchläufe riskieren!

wie immer beginnt die scheibe mit einem schaurig-schönen "intro", diesmal mit stimmigen vocals von herrn konstanz, gefolgt von dem düsterrocker descend into maelstrom. bisher noch alles im "typischen" vision bleak sound, überrascht i dined with the swans (mein persönliches highlight dieses albums) mit seinem schleppenden oberdunklen sound und den teils schon psychotisch-angehauchten vocals, aber bevor der hörer in den wahnsinn abdriften kann, reißt einem a romance with the grave wieder heraus, hier gehts weniger düster, aber deutlich rockiger zu, speziell dieses lied eignet sich einfach perfekt live dargebracht zu werden. nun zu the outsider: wolfmoon war gestern, the outsider ist heute. und ein weiteres mal überraschen schwadorf & konstanz auf diesem album: mother nothingness, funeral doomiger opus der gegen ende, nicht zuletzt wegen thomas helm, einen bombastischen klang bekommt, hat man diese 8 min 11 sek überstanden, gehts mit the foul within wieder dunkel-schnell zur sache, aber auch hier gibt es düster-langsame passagen. das finale stück he who paints the black of night entlässt uns rockig und nicht minder düster als der vorgehende song vom todesschiff, allerdings wie man bei der bonus CD feststellt, nicht auf sicheren boden, sondern in die fluten, neben der von niklas kvarforth (shining) gesungen version von i dined with the swans, die durch die vocals nicht nur düster, sondern auch verzweifelt bis wahnsinnig rüber kommt, wäre da noch eine schwer geniale cover version von by the misery of fate he was haunted und wer noch nicht untergegangen ist, bekommt mit den classical versions in monochrome (instrumental im "kratzigen" grammophon stil) den rest.

die düsternis die bei the wolves go hunt their prey zu kurz gekommen ist, wird auf set sail to mystery dafür doppelt nachgeholt, dürfte also nicht nur für fans der ersten stunde ein leckerbissen sein.
alles in allem ein sehr atmosphärisches album, das wie immer durch das artwork abgerundet wird, darum am besten das streng limitierte artbook sichern, da nur diese version dem sound wirklich würdig ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Setzt die Segel!, 11. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Set Sail to Mystery (Ltd.Digi) (Audio CD)
Auf zu neuen Ufern! Naja, ganz so unentdeckt sind die Gewässer in denen The Vision Bleak schippern auch wieder nicht. "Set Sail to Mystery" überzeugt nach wie vor mit der ureigenen, theatralischen Mischung aus Gothic, Metal und Bombast. Allein das spannungsgeladene Intro "A Curse of the grandest Kind" macht dies schon deutlich. Allerdings gibt es auch einige Veränderungen: Der erste "richtige" Song "Descend into Maelstrom" offenbart erste Trash Metal-Zitate, welche im Verlaufe des Album noch weiter ausgebaut werden. So schütteln sich TVB ein Killerriff nach dem anderen aus dem Ärmel. Doch auch ein anderes Genre hält Einzug in den TVB-Sound. Die Band versucht sich doch tatsächlich am Doom. Dieses Experiment mündet letztendlich im monumentalen "Mother Nothingness", welcher einen reinen Tribut an dieses Genre darstellt.
Selbstverstänlich sind auch wieder einige Hits an Bord. Am überzeugensten sind das epische, von einem Serienmörder inspirierte "I dined with the Swans" und das stampfende "A Romance with the Grave", welches wohl bei einigen Metaldiscos für Rotation auf der Tanzfläche sorgen wird.
Mit dem Kauf von "Set Sail to Mystery" kann man also gar nichts falsch machen. Alte Fans werden ebenso begeister sein, wie Liebhaber dunkler, metallischer Klänge.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Set Sail ..., 6. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Set Sail to Mystery (Ltd.Digi) (Audio CD)
... to Mystery and Horror of course.

Bin Fan seit der zweiten Scheibe von den beiden (kannte sie vorher nicht, die erste habe ich mir dann auch zugelegt), und bis jetzt wurde ich noch von keiner Neuerscheinung enttäuscht. Mein klarer Favorit auf der CD ist bereits das erste Stück, da ich dies atmosphärisch und musikalisch am schönsten finde, aber auch der Rest ist besticht durch düstere Melodik gepaart mit Geschichten aus dem weiteren Umfeld des Horror und der Mystik.

Wer The Vision Bleak bereits kennt und schätzt, kann bedenkenlos zugreifen, würde ich meinen. Ansonsten gilt das übliche vor dem Kauf einer CD: einfach mal reinhören und sehen, ob das was für einen ist oder doch eher nicht.
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Set Sail to Mystery
Set Sail to Mystery von The Vision Bleak (Audio CD - 2010)
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