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3,8 von 5 Sternen
Friendship!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2011
"Friendship" war der erfolgreichste deutsche Kinofilm in 2010. Die Kritik, wen wundert's, nahm ihn eher gemischt an. Eine besondere Note erhält der Film dadurch, dass die Filmeltern von Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer seine tatsächlichen Eltern sind.

HANDLUNG

1989, Berlin, Mauerfall. Die wenig politisch überzeugten, aber dennoch moralisch demütigen Gleichmenschen Tom (Matthias Schweighöfer) und Veit (Friedrich Mücke) machen sich auf nach Amerika. Veit hat einen bestimmten Grund, der sich aber erst im Laufe der Geschichte herausstellt, und Tom ist sein Freund, der momentan nichts Besseres vor hat.

MEINUNG

Das Road-Movie, es geht quer durch die USA, bewegt sich zwischen purer Komödie und Tragikomödie. Der Anfang des Films (hier wird die Jugend von Veit und Tom im Zeitraffer erzählt) lässt einen zunächst zurückschrecken - es könnte langweilig werden. Dies ändert sich aber spätestens beim Auftritt der Familie Schweighöfer im elterlichen Wohnzimmer, als Tom seinen Eltern erklärt, dass sie sich aufmachen nach Amerika.

Ab dem Moment ist der Film unterhaltsam, witzig und wartet auch 21 Jahre nach dem Mauerfall noch mit Ex-DDR-Eigenarten auf, die bezeichnend und lustig sein können. Das Ende hat dann wie der Anfang einige Längen, was man aber verzeiht, weil es dazwischen richtig gut war. Teilweise auch so handlungsbestimmt, dass man das ggf. sogar etwas tiefer angelegte Thema Freundschaft aus den Augen verloren hat. Spätestens im Resümee wird einem aber klar, hey, dass sind zwei echt gute Freunde.

Klasse sind die Reiseimpressionen, zwar Mainstream, aber scheinbar irgendwie treffend. Gut auch Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke, die sich stichgenau ergänzen und passend überdecken.

FAZIT

Eine leichte Komödie mit Format. Zum Schmunzeln bis Lachen sicher geeignet.
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 29. März 2010
Ossis in den USA... Wieso auch nicht? Nachdem die Mauer gefallen ist, stürzten sich zwei junge Männer aus Ost-Deutschland ins das Abenteuer ihres Lebens - jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Aus dieser einfachen Grundstory entstand ein erstklassiges Road-Movie mit tollem Humor und zwei sympathischen Hauptcharakteren.

Road-Movies und Filme über Freundschaft gibt es wie Sand am Meer, da muss ein Film schon etwas besonderes sein, um hervorzustechen. Besonders an "Friendship!" ist, dass er aus Deutschland kommt, anfangs in der DDR spielt und zwei junge "Ossis" ihren Traum in Amerika erleben. Das klingt alles nicht sonderlich spektakulär, wurde aber hervorragend umgesetzt, sodass alles, was in manch kritischen Augen negativ oder ungewöhnlich klingt, einen positiven Eindrück hinterlässt.

Der Film ist in sich schlüssig und wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt. Zwar gibt es ein paar Szenen, die etwas überzogen wirken, aber trotzdem wird man sehr gut unterhalten. Es gibt auch ein paar kleine Längen, die den Film etwas länger wirken lassen, als er eigentlich ist, aber das fällt nicht all zu negativ ins Gewicht, dafür gibt es viel zu viel zu lachen. Der Film besitzt sogar einige richtige Brüller, die für hysterisches Gelächter im ganzen Kino gesorgt haben, so extrem, wie man es selten im Kino erlebt. Und das gelingt trotz ein paar Klischees wirklich gut.

Die Lacher entstehen immer wieder aus schrägen Situationen. Egal, auf was für Menschen sie treffen, kaum etwas läuft gut für das Duo. Sie treffen nicht nur auf einen Apfel rauchenden Comic-Zeichner oder auf eine Motorrad-Gang, sondern auch auf eine Frau, die für ordentlich Zündstoff sorgt, denn auf einer so langen Reise kann man Gefühle nicht immer unterdrücken.

Matthias Schweighöfer spielt Tom wirklich fantastisch. Er ist sehr sympathisch und verleiht seiner Rolle Charisma. Unglaublich, was er alles mit seiner Mimik erreicht. Er ist für die meisten Lacher verantwortlich und wirklich (fast) alle sitzen. Das erlebt man leider viel zu selten im Kino. Schweighöfer macht seine Sache unglaublich gut und ist die perfekte Besetzung für Tom, sympathisch und witzig!

Friedrich Mücke ist ein Newcomer, macht seine Sache aber ebenso gut. Er verkörpert seine Rolle sehr authentisch und ist auch sympathisch, wenn auch viel ernster als Schweighöfers Charakter. Das macht aber gar nichts, so bietet der Film nicht einhundertundacht Minuten Spaß ohne Ende, sondern auch mal den ein oder anderen ernsten Moment. Besonders in den letzten zehn Minuten wird das auf die Spitze getrieben. Das überraschende Ende ist dramatisch, packend, aber auch ebenso schön!

Der Soundtrack ist fantastisch! Es gibt viele 80er Jahre Hits, die zum besten gegeben werden und perfekt in jede Szene passen, aber auch ein paar moderne Stücke, was mit "Krieger des Lichts" von Silbermond im Abspann seinen Höhepunkt findet und den Film perfekt ausklingeln lässt. Sowieso passt jeder Song zur dazugehörigen Szene. Durch tolle Bilder ist der Film nicht nur was für die Lachmuskeln, das Herz und die Ohren, sondern auch etwas fürs Auge.

Fazit:
Friendship! ist ein toller, herzerwärmender Film, witzig und schön zugleich. Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache ausgezeichnet. Sie und interessante, wenn auch manchmal etwas überzeichnete Ideen machen den Film zu einem sehr guten Unterhaltungsfilm mit überraschendem Ende, toller Musik und fantastischen Bildern. Ein paar kleine Längen und Klischees fallen da kaum ins Gewicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juni 2014
Also eigentlich bin ich kein Fan von deutscher Filmkunst. Bis auf sehr wenige Ausnahmen sind deutsche Produktionen eigentlich immer kacke, da es jedesmal um die selbe Leiher geht. Entweder sind es irgendwelche Liebesromanzen (ala. ARD oder ZDF), mit immer den selben Schauspielern oder es sind extrem unlustige Komödien oder halt DDR-Filme. Es geht wie gesagt immer um das selbe Thema. Auch damals bei dem Kinostart von "Friendship" im Jahr 2010, war ich mir sicher dass es hier wieder um das typische Klischee deutscher Filme und über das längst durchgekaute Thema DDR geht. Zwar hörte ich von einem Bekannten, dass dieser Film wirklich nicht schlecht sein soll aber trotzdem habe ich mich nie wirklich für den Streifen interessiert bzw. mal einen Trailer angeschaut.
Als ich dann aber neulich mal durch das TV-Programm gezappt hatte, lief der Film gerade zufällig auf einem Sender.
Ich dachte mir erst, dass es sich hierbei um einen amerikanischen Road-Movie handelt, da gerade ein paar Biker mit ihren Harleys auf den Roads der USA unterwegs waren. Natürlich bin ich als großer USA-Fan gleich bei diesem Film stecken geblieben. Aber schon bald stellte sich mir heraus, dass es sich hier nicht um einen HOLLYWOOD-Streifen, sondern um einen deutschen Film mit Matthias Schweighöfer und Friedrich Mücke handelt.
Denn Herr Schweighöfer ist auch für mich kein Unbekannter Schauspieler mehr, auch wenn ich noch nie seine Filme gesehen habe. Friedrich Mücke der seine Rolle auch sehr gut spielt, kannte ich bis dato allerdings noch nicht

Da ich den Film erst ab der Hälfe sehen konnte, ich aber trozdem großen Gefallen an ihn gefunden hatte. Habe ich ihn mir gleich mal bei Amazon als Blu-Ray bestellt um ihn mir mal komplett anschauen zu können.

Zur Story: Friendship ist eine Komödie, in der es um die zwei besten Freunde Tom und Veit geht. Beide kennen sich schon seit ihrer Kindheit und leben in der DDR. Als 1989 dann die Maul fällt, beschließen beide in die USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu reisen, um dort die Golden gate Bride in San Francisco zu sehen. Leider reicht ihr Geld nur für ein Ticket bis New York City. Von dort aus müssen sie dann mit ihrem überaus schlechten Englischkenntnissen und ein paar restlichen Dollars, durch die ganze USA trampen. Auf ihrem Weg durch die USA lernen sie viele Leute und neue Freunde kennen.
Die Story nimmt allerdings eine unerwartete Wendung.....

Dieser Film ist seit langem mal wieder ein richtig guter aus deutschem Hause. Naja zur hälfte ist er ja eh amerikanisch kann man sagen. Ich zumindest mag ihn sehr, und kann ihn jedem aus Herz legen. Besonders für USA-Fans ist er sehr geeignet, da man sich in dem Film von amerikanischen Landschafften wiedereinmal satt sehen kann.

Für diesem Film und für die schnelle Lieferung von Amazon gebe ich auf jeden Fall 5 verdiente Sterne.
Richtig genial!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Format: DVDVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Berlin 1989 - die Mauer fällt und der Weg in die weite Welt steht offen ... zumindest rein theoretisch. Bewaffnet mit einem Englischwortschatz von etwa einem Wort (»Friendship!«), drei »Schlübbern« und fünfundfünfzig Dollar machen sich die Freunde Veit (Friedrich Mücke) und Tom (Matthias Schweighöfer) auf die Reise. Das Ziel: Amerika. Genauer: San Francisco, dem westlichsten Punkt der Welt ("Danach kommt nur noch Wasser - und Asien ..."). Tatsächlich steckt hinter diesem Vorhaben die Absicht Veits, seinen Vater aufzuspüren, der aus der DDR geflohen ist, als Veit noch ein Kind war, und einmal jährlich eine Postkarte - immer vom selben Postamt gestempelt - zu seinem Geburtstag schickt. An diesem Postamt will er an seinem Geburtstag warten. Doch um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, gilt es, erst einmal dorthin zu kommen - denn das Geld reicht lediglich für zwei Flugtickets nach New York ...

Bereits der Vorspann, in dem das Wesen der DDR im zweiminütigen Schnelldurchlauf wirklich herrlich überspitzt und witzig dargestellt wird, hat mich überzeugt und mir Lust auf den Film gemacht. Also schon mal eine gute Ausgangsbedingung. Und auch im weiteren Verlauf wurde ich nicht enttäuscht: Die beiden Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer und der bislang noch recht unbekannte Friedrich Mücke spielen ihre Rollen überzeugend und sympathisch. Der Trip von New York bis nach San Francisco ist voller witziger und skurriler Szenen; so werden auch schon mal Steine der Berliner Mauer en masse verkauft, weil logisch: Wer schleppt schließlich nicht die halbe Mauer in einem Koffer um die halbe Welt :)? Die Witze sind vielleicht nicht sonderlich niveauvoll, sorgen aber stellenweise wirklich für herzhafte Lacher - und gehen dabei nie unter die Gürtellinie.
Zu den vielen Blödeleien gesellt sich aber auch die ein oder andere ernste Szene, was für einen guten Ausgleich sorgt.
Insgesamt ist Friendship ein gut unterhaltendes, witziges Road-Movie, das man vielleicht nicht unbedingt gesehen haben muss, mit dem man aber auch nichts falsch macht.

Die optionalen deutschen Untertitel für fremdsprachige - also englische - Passagen werden die meisten wohl nicht benötigen, da solche a) nicht übermäßig häufig vorkommen (was daran liegt, dass die beiden einen Großteil des Films mit einem deutschsprachigen Mädel verbringen) und b) meist sehr deutlich gesprochen sind. Trotzdem positiv zu erwähnen. Dieser positive Punkt führt aber auch gleich zu einem negativen: Es gibt keine durchgängigen Untertitel für Hörgeschädigte, was eigentlich Standard sein sollte.
Dagegen bieten die Extras der DVD nichts wirklich Überzeugendes, außer vielleicht, dass man erfährt, dass Toms Eltern im Film Schweighöfers wirkliche Eltern sind. Ansonsten gibt es das übliche Making of sowie einen etwas albernen »Englisch-Kurs«, bei dem Schweighöfer und Mücke deutsche Redensarten wortwörtlich ins Englische übersetzen. Teilweise überschneiden sich Stellen bei den einzelnen Unterkapiteln des Making ofs sogar, sodass man eine Stelle hin und wieder dreimal sieht, wenn man sämtliche Extras durchlaufen lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2011
Dachte immer, die Szene am Flughafen von New York wäre schon das Beste am Film, als ich die Trailer gesehen habe => Germany? You are Nazi!" ... No,no, no Nazi, we are Communists ... free Communists", Szenenwechsel ... beide stehen in Unterhose mit dem Gesicht zu Wand in einer Zelle und werden durchsucht ... weit gefehlt!
Der Film zündet von der ersten Minute, durch clevere Situationskomik, überspitzt jedoch niemals lächerlich dargestellte Klischees sowohl über die DDR als auch über die USA.
Es sind nicht nur die Brüller vom Format aus meinem ersten Satz, es sind auch die kleinen Gags aber und die ruhigen Momente, die von den beiden oder besser gesagt drei Hauptdarstellern hervorragend, sympathisch und eben auch absolut glaubwürdig rübergebracht werden.

Habe selbst erst einen Roadtrip an der Westküste der USA hinter mir und ich muß sagen, die Amis sind (meistens) so absolut überzeugend dargestellt, da passt fast jedes liebenswerte aber auch komische oder verrückte Klischee.
Und es wirkt authentisch, weil man die Amerikaner nicht übersetzt hat sondern mit Untertiteln arbeitet.

Neben der hervorragenden schauspielerischen Leistung hat mich der, nicht nur für einen deutschen Film, perfekt zu jeder Szene passende Soundtrack begeistert. Man bekommt zudem schöne Bilder geboten. Der Flug am Schluss weg von der Golden Gate Brücke ist einfach nur genial und wunderschön inszeniert.

Und das gar nicht komische Ende hebt diesen "Roadmovie" doch sehr positiv von allen 05/15 Ami Roadmovies oder auch deutschen Komödien ab und lässt einen doch noch einigen Minuten lang nachdenklich auf dem Sofa sitzen, während der Abspann mit Krieger des Lichts" anläuft und einem klar wird, daß man gerade eine Film mit einem doch sehr ernsten Kern gesehen hat.

Für mich war der Film eine absolute Überraschung und zählt derzeit zu meinen (deutschen) Lieblingsfilmen.

Das Bild der Blu-ray ist weitestgehend gestochen scharf, jedoch nicht durchgehend. Vor allem die Landschaftsaufnahmen und langgezogenen Kamerafahrten kommen sehr gut zur Geltung und werden jeden Amerika Kenner begeistern.
Der Sound ist gut abgemischt. Es gibt wenig Action Szenen, dafür jedoch viel gute Musik, die auch über die Surroundanlage sehr gut zur Geltung kommt.
Hier gibt es nichts zu bemängeln.

Für den Film spreche ich eine ganz klare Empfehlung aus, auch für einen Blindkauf. Bis jetzt war jeder, den ich diesem Film empfohlen oder ausgeliehen habe sehr begeistert.

5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. September 2010
Der Film hat von jedem etwas.
Roadmovie; klar, denn die zwei Freunde Veit (Friedrich Mücke) und Tom (Mathias Schweighöfer)aus dem Osten erleben auf ihrem Trip nach San Francisco einige Abenteuer "on the road". Vom wenig herzlichen Empfang am New Yorker Flughafen, über die Bekanntschaft mit den Ami-Rockern zu der Nacht mit zwei Western-Schönheiten.
Komödie; hiervon gibt es am meisten. Einfach zum Ablachen, wie die beiden am Zoll behandelt werden. Da sie aus Deutschland kommen, werden sie gefragt, ob sie Nazis sein. Natürlich nein und der Zollbeamte soll mit dem kommunistischen Gruß und der Aussage "Wir sind Kommunisten !" beeindruckt werden. Das das halt in den Augen der Amis auch nicht viel besser ist, werden sie erstmal gründlich durchsucht. Oder die Stelle im Schwulenclub, als die Zwei eine Parodie auf den Kommunismus abliefern. Und davon gibt es noch einiges mehr.....
Drama; zwei/drei Stellen bringen mich zum Nachdenken. Der Amirocker, der den Tod seines Vaters in Vietnam nicht verkraftet hat. Der Schmalspurfilm über die DDR, den die Beiden selbst gefilmt haben und die damaligen Verhältnisse zeigt. Oder aber das Ende der Suche nach dem Vater von Veit.....

Insgesamt eine absolut gelungene erfrischende Komödie mit zwei guten Jungstars. Über Mathias Schweighöfer (Keinohrhasen, Richthofen) ist schon viel geschrieben worden und er wurde zu Recht gelobt. Aber auch Friedrich Mücke macht einen guten Job. Diese schauspielerischen Leistungen, gemixt mit einer orginellen Stoy, schon hat man einen unterhaltsamen, überwiegend spaßigen Film. Also absolute Empfehlung und Daumen hoch, wenn jemand einen netten Abend auf dem Sofa oder im Kino verbringen will und ablachen möchte, wird er hier bestens bedient.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2011
So gut hätte ich Friendship nach der gesehenen Vorschau gar nicht erwartet. Der Film ist nie albern, sondern meistert den gefährlichen Spagat zwischen Komödie und Drama vortrefflich. Die beiden Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Einige Pointen und Sätze bleiben im Gedächtnis ("Kiek ma, der Zentral-Park!") und sorgen für hohen Unterhaltungswert. Das Ende dagegen berührt und schafft einen runden Abschluss. Wirklich ein sehr guter deutscher Film, der nur zu empfehlen ist.
Überraschend ist auch die vorzügliche Qualität der Blu-ray. Das Bild ist wirklich top (die stellenweise grobe Körnung ist gewollt!)! Der Ton bietet genrebedingt kaum Effekte, bleibt aber immer klar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 19. März 2011
... aber der hier ist wirklich in Ordnung :) Die Story von Veit, der nach dem Sturz der Mauer, nach San Francisco möchte um seinen Vater zu finden und seinem Freund Tom, den die Abenteuerlust packt ist wirklich sehr sympathisch erzählt und basiert sogar in Teilen auf einer wahren Geschichte.

Veit bekommt jedes Jahr zu seinen Geburtstag eine Postkarte von seinem Vater aus San Francisco zugeschickt. Er hat ihn seit der Kindheit nicht mehr gesehen, denn sein Dad floh in den Westen. Nach dem Mauersturz reifte bei ihm der Entschluss, seinen Vater in den USA zu finden. Er weiß nur, das die Postkarten aus San Fransisco immer aus einem bestimmten Postamt an seinen Geburtstag abgeschickt werden. 3 Wochen hat er Zeit um genau an dem Tag dort anzukommen. Seinen Freund Tom erzählt er vorerst nichts von seinem Vorhaben, sondern nur, das er unbedingt dorthin möchte. Mit nur wenigen Dollar in der Tasche, schlechten Englischkenntnissen und dem Startpunkt New York geht das Abenteuer los.

Resümee: Sehr sympathisches Duo. Es bringt Spass mit Veit und Tom auf die Reise zu gehen. Der Film besticht durch guten Humor, aber auch mit Konflikten. Die Freundschaft der beiden Jungs muss einiges Aushalten. Toller Film!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2010
Format: DVDVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
"Freundschaft" - der in der DDR als Begrüßungsfloskel verwendete Begriff wird in diesem Film zum Hauptthema.
Die langjährigen Schulfreunde Veit und Tom beschließen nach der Öffnung der Grenze, ihren Traum von Amerika wahr werden zu lassen. Sie wollen zur Golden Gate Bridge, "dem westlichsten Punkt, den es von der DDR aus gibt". Da ihr Geld nur für einen Flug bis New York reicht, steht eine Reise quer durch die USA an. Dass aus dem Film über diese Reise ein Roadmovie wird, liegt an den mangelnden finanziellen Mitteln und an den mangelnden Sprachkenntnissen der beiden Freunde.
Der Trip nach San Francisco stellt die beiden jungen Männer vor große Herausforderungen. Sie müssen kreativ sein, um an das nötigste Geld zu kommen. Sie müssen lernen, mit den Grenzen und Regeln des fremden Staates und der fremden Gesellschaft umzugehen. Sie müssen auf fremde Menschen zugehen, und sie begreifen eine wichtige Regel des Kapitalismus: "Seit wir hier sind, dreht sich immer alles nur ums Geld."

Aber eigentlich dreht sich bei den beiden gar nicht alles ums Geld. Mit bewundernswert guter Laune ertragen sie Kälte, Hunger und unangenehme Zeitgenossen. Und eigentlich stellt nur eines ihre Freundschaft wirklich auf eine Zerreißprobe - Veits Unfähigkeit über seine Gefühle zu reden. So hat er Tom verschwiegen, dass das eigentliche Ziel seiner Reise darin besteht, seinen Vater zu finden. Als er sich dann auch noch in ihre Reisebekanntschaft Zoey verliebt und Tom davon nichts sagt, wird es wirklich schwierig. Aber echte Freundschaft überlebt auch das!

Bestechend an dem Film war für mich neben den tollen Landschaftsaufnahmen vor allen Dingen, wie es die Filmmacher schaffen, ein feines Gleichgewicht zu halten. Es ist oft wirklich lustig, nie aber klamottig. Selbst die Stripszene im Schwulenclub ist weder peinlich, noch wird ein Schenkelklopfer daraus. Super! Die Szene, als Tom glaubt, er stehe Veits Vater gegenüber, ist anrührend, kippt den Film aber nicht ins Tragische. Und auch hier ist es wieder die Freundschaft, die aus dem Tief hilft.
So bleibt am Ende des Films das zufriedene Gefühl, einen wirklich netten Abend mit einem wirklich netten Film verbracht zu haben.
Und - ach ja - mit wirklich netten Typen!!!!

Und für die Bonus Freunde: Vergesst es!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 10. September 2010
Format: DVDVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die DDR lebt. Zumindest auf der Leinwand. Und damit steht sie nicht allein. Auch das zweite große Kapitel deutscher Zeitgeschichte, das Dritte Reich, erfreut sich seit Jahren einer stabil bleibenden Hochkonjunktur. Das Interesse der Fernseh- und Kinozuschauer an der fiktiven Aufbereitung historischer Stoffe gehört somit nicht nur zu den unumstößlichen Konstanten im Filmkalender, sondern verlagert den Prozess der doppelten Vergangenheitsbewältigung, den sich die deutsche Gesellschaft seit der Wiedervereinigung zu stellen hat, auch und vor allem in die Populärkultur. Im Fall der fiktiven Aufarbeitung und Thematisierung der DDR-Geschichte, sicherlich auch wegen des geringen Zeitabstands seit dem Mauerfall, ein schwieriges Thema, gelingt dies - naturgemäß - mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Schwappte noch vor einigen Jahren die so genannte Ostalgie-Welle durch das Land, wurde diese in den letzten Jahren von ernsteren Stoffen abgelöst. Zu nennen ist hier sicherlich zuvorderst "Das Leben der Anderen", der insbesondere mit dem Gewinn des Oscars für den besten fremdsprachigen Film große Aufmerksamkeit erregte. Im Fall von "Friendship" fällt es jedoch schwer, den Film in die eine oder die andere Kategorie einzuordnen. So präsentiert sich der Film als wilder Road Trip durch die Genres, was "Friendship" einerseits äußerst interessant macht, andererseits jedoch auch immer wieder mal ein Bein stellt.

Ostberlin kurz nach dem Fall der Mauer. Die beiden besten Kumpels Veit (Friedrich Mücke) und Tom (Matthias Schweighöfer) überlegen, was sie mit ihrer neugewonnenen Freiheit anstellen wollen. Insbesondere Tom, der sich nie so recht in die Ordnung des ostdeutschen Staates einpassen konnte, träumt von den Versprechungen des Westens. So kommt ihm der Plan von Veit nach San Francisco zu fliegen und dort nicht nur die Golden Gate Bridge zu besuchen, sondern auch seinen Vater, der schon vor Jahren aus der DDR geflohen ist, zu überraschen. Unglücklicherweise reicht das Geld der beiden Freunde nur für einen Flug bis nach New York. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so stehen Tom und Veit einen Tag später inmitten des Big Apples. Ausgestattet mit ihren noch zu DDR-Zeiten gedrehten Amateurfilmen, zweifelhaften Englischkenntnissen, sowie der sagenhaften Summe von 55 Dollar, beginnt ein wüster Road Trip quer durch die amerikanische Weite, der sie ihrem großem Ziel langsam aber sich näher bringt.

"Friendship" ist keineswegs reine Fiktion, sondern beruht auf den Erlebnissen des Filmproduzenten Tom Zickler, der nach dem Fall der Berliner Mauer zusammen mit seinem Freund eine Reise durch die Vereinigten Staaten unternahm. Einiges von dem, was Tom und Veit auf ihrer Reise durchleben, ist also mit Sicherheit von den Erlebnissen Zicklers inspiriert. Wie bereits angedeutet, gelingt Regisseur Markus Goller mit seinem Film eine ganze Menge, jedoch leider nicht Alles. Zwar fängt Goller, wohl auch auf Grund der Tatsache, dass er selbst in den USA lebt, die amerikanische Weite wunderbar ein, inhaltlich kann "Friendship" jedoch nicht vollständig überzeugen. Gerade der dramaturgische Kniff gegen Ende, der den Film überdeutlich von dem Ostalgiestempel befeien soll, wirkt - so löblich das Ansinnen durchaus ist - ein wenig zu aufgesetzt, zumal in "Friendship" bis dahin wenig bis gar nicht hinterfragt wird. Dass es sich bei der Verquickung von Komödie und Drama um eine anspruchvolle und äußerst schwierig umzusetzende Filmform handelt, wird im Fall von "Friendship" überdeutlich. Dass der Film nichts desto trotz über weite Strecken funktioniert, hat er dann vor allem den beteiligten Schauspielern zu verdanken.

Während Matthias Schweighöfer äußerst solide agiert, ist es Friedrich Mücke, der vor allen Anderen zu überraschen weiß. Mücke spielt überaus nuanciert und zurückhaltend, dabei stets auf den Punkt gebracht. Ihm gelingt so der schwierige Spagat zwischen vordergründiger Pointe und emotionaler Tiefe. Wäre das Drehbuch so vielschichtig angelegt gewesen, wie Mücke spielt, hätte "Friendship" sicherlich in andere Sphären vordringen können. So aber verlässt sich der Film auf seine mal mehr und mal weniger gelungen umgesetzten skurrilen Abenteuer, die die beiden Freunde auf ihrer Reise überstehen müssen. Das Spiel mit den Klischees, hüben wie drüben, gehört dabei zu den narrativen Eckpfeilern des Films, ebenso wie die leider viel zu stereotype Dreiecksgeschichte um eine Frau (gleichwohl von Alicja Bachleda-Curue formidabel verkörpert), die alsbald zwischen den beiden Freunden steht. Gleichwohl handelt es sich bei "Friendship" in der Summe über eine durchaus gelungene deutsche Komödie. Dies ist bei all den unlustigen deutschen Filmen, die mit schöner Regelmäßigkeit auf die Kinobesucher losgelassen werden, schon einmal eine ganze Menge Wert.

Zur DVD: In Zeiten überdimensionierter FSK-Logs mit einem Wendecover ausgestattet, erweist sich die DVD zum Film als solide Veröffentlichung ohne jedoch großartig zu glänzen. Von all den mittlerweile zur Grundausstattung gehörenden Extras wie Trailer, Making Of, sowie kurzen Interviews ist sicherlich der Audiokommentar der beiden Hauptdarsteller Mücke und Schweighöfer herauszuheben. Bild und Ton sind in Ordnung. Bei heutigen Produktionen allerdings auch eine Selbstverständlichkeit. Zur Bewertung: Ich bespreche Filme prinzipiell im Rahmen von 1-10 Punkten. "Friendship" erhält von mir 7 von 10 Punkten, was 3,5 von 5 Sternen entspricht (Aufgerundet also 4/5).
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