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Kundenrezensionen

40
4,6 von 5 Sternen
Before I Fall
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:5,19 €
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2010
Die Geschichte hat es in sich und lässt einen noch lange nach dem Lesen nicht mehr los.
Sam, eine der Schulschönheiten und 'It-girls' der Highschool, stirbt bei einem Autounfall. Zunächst erlebt der Leser ihren letzten Tag und merkt dabei, dass Sam kein so nettes Mädchen ist: kaschiert sie doch ihre Angst vor dem Ausgegrenztsein durch starke Anpassung und gemeines Verhalten (in der Clique) gegenüber den 'Schulfreaks'. Doch dann erlebt Sam ihren letzten Tag noch einmal und noch einmal und ...; ganze sieben Mal erlebt sie diesen einen Tag.
Zunächst versucht sie, sich selbst zu retten bzw. den Unfall zu verhindern, dann wird sie wütend und benimmt sich als gäbe es kein Morgen (was in ihrem Fall ja auch tatsächlich stimmt). Doch langsam wird ihr bewusst, worum es bei der 'Zeitschleife' eigentlich geht. Sie erkennt, dass es nicht darum geht, ihr Leben zu retten; jedenfalls nicht so wie sie dachte...
Before I fall ist ein wunderbares Buch, dass als Zielgruppe vielleicht Teenager hat, aber mich als Erwachsene auch völlig gefangen genommen hat. Sams Wandlung während dieser sieben Tage und ihr Ringen um das Wissen, was wirklich wichtig ist im Leben, macht das Buch zu einem der lebensbejahendsten Büchern, dich ich überhaupt kenne. Gerade weil es um jemanden geht, der mit seinem Tod konfrontiert ist, beginnt man unwillkürlich - genau wie Sam - sich zu fragen, was eigentlich wichtig im Leben ist und wodurch man seinen Mitmenschen im Gedächtnis bleiben will, wenn man sterben muss...
Die englische Ausgabe ist wirklich gut zu verstehen und im Vergleich zur deutschen um einiges billiger. Mal abgesehen, dass der deutsche Titel (Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie) doch etwas sperrig ist...
Fazit: Absolut empfehlenswert und locker 5 Sterne Wert!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 8. März 2011
"Before I Fall" ist ein besonderes Buch, das einen nicht mehr loslässt. 7x erlebt das Mädchen Sam denselben Tag, den Tag, an dem sie stirbt. Und doch ist kein Tag wie der andere. Vor allem sie ist nie wie am Tag zuvor. Am Anfang dachte ich noch, dass die Geschichte von "Und täglich grüßt das Murmeltier" abgekupfert ist. Überhaupt ist mir der "erste Tag" schwer gefallen. Sam ist nicht gerade eine liebenswerte Figur. Sie ist zwar sehr beliebt in der Highschool, aber sie ist arrogant, sie behandelt "niedere" Menschen aus den unteren Klassen oder der unteren Beliebtheitsskala wie Dreck, sie interessiert sich nur für Partys, ihre Freunde und die Meinung der anderen. Als sie stirbt, denkt man, ja, das hat sie irgendwie auch verdient. Die Autorin weiß das und stellt es infrage. Ist nicht jeder etwas so wie Sam? Dann folgen Beschreibungen der nächsten 6 Male, die Sam diesem Tag erlebt. Ihre Stimmung ist immer anders, ihre Einstellung zum Leben verändert sich, sie trifft auf andere Menschen, Menschen, mit denen sie sonst nie ein Wort gewechselt hätte. Und langsam erkennt sie, was für ein Mensch sie ist, ein Mitläufer: dead man walking; wie ihre Freunde sind und warum; was wirklich zählt im Leben. Sie erkennt, dass sie nur durch Zufall das bisherige Leben auf diese Weise gelebt hat. Ein falscher Schritt und alles wäre anders gekommen. Vielleicht ist das Leben so, dass all seine Möglichkeiten nebeneinander existieren und wir sind immer nur einen Schritt vom Fall entfernt. Mit dieser Erkenntnis und dem sicheren Wissen um ihren Tod versucht Sam, den Tag trotzdem zu einem Erfolg zu machen und alles zum Guten zu wenden.
Ich empfehle diese Geschichte allen Menschen ab 14, weil sie einem nahe geht und zeigt, was Leben wirklich bedeutet, selbst wenn man nur einen Tag hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. März 2014
Lauren Olivers "Delirium" Trilogie hat mir unheimlich gut gefallen und daher konnte ich es mir nicht nehmen lassen, ihr viel umworbenes "Before I Fall" ebenfalls unter die Lupe zu nehmen.

Im Buch geht es um Samanta, eines der 4 beliebtesten Mädchen der Schule. Sie hat alles, was man sich nur wünschen kann, 3 enge Freundinnen, einen guten Ruf und den heißesten Typen der Schule zum Freund. Doch nach einer durchfeierten Nacht stirbt das hübsche Mädchen in einem Autounfall ganz plötzlich.
Doch nun kommt der Twist: Sie erwacht danach noch 6 mal an genau jenem Tag und hat die Chance, den verlauf ihres Todestages zu beeinflussen.

Meine Meinung
Zuerst die schlechte Nachricht: Die eigentliche Story in "Before I Fall" ist furchtbar langweilig. Die ersten knapp 80 Seiten beschreiben Samanthas 12. Februar, danach handelt es sich schlicht und ergreifend um Wiederholungen dieses einzelnen Tages. Schnell vorangekommen bin ich in diesem Buch nicht, der Drang weiterzulesen war einfach nicht vorhanden.

Doch was sich auf der übergeordneten Ebene abspielt, was zwischen den Zeilen gesagt und nicht gesagt wird, das ist äußerst spannend. Denn nach und nach bröckelt Samanthas perfekte Fassade und ein viel sympatischeres Mädchen kommt zum Vorschein. Eine, die ihren Freundinnen nicht jede Lästerattacke verzeigt, die sich schämt, Lehrer anzugraben und die heimlich in ihren Sandkastenfreund verliebt ist. All dies realisiert die Protagonistin, während sie 7 Mal diesen einen schicksalhaften Tag erlebt. Sie richtet, was sie in den letzten Jahren zerstört hat und kann am Ende des Buches mit Gewissheit sich selbst besser erkennen.

Dem Leser berichtet das Buch viel über Teenager, Beliebtheit, Falschheit, Lügen und Wahrheit, über Menschen, das Leben und die vielen Missverständnisse und Zufälle. Hochinteressant ist das Buch allemal, es packt und lässt den Leser danach nicht mehr los.
Nur ist es als Buch an sich einfach nicht spannend.

FAZIT
Before I Fall kann ich nur 4 von 5 Sternen geben. Lange wollte ich das Buch lesen und war während diesen 500 Seiten fast enttäuscht. Gähnende Langeweile kommt auf, während Samantha immer und immer wieder das gleiche erlebt. Doch passiert auf Metaebene so viel mehr, was den Leser packt und mitreißt, dass es alles in allem doch ein ziemlich gutes Buch ist.
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am 4. Februar 2014
"Before I Fall" ist eine spannend erzählte, immer wieder überraschende und zum Nachdenken anregende Geschichte über das Leben.
Samantha Kingston hat ungefähr alles, was sie sich wünscht: Freunde, mit denen sie Spaß haben kann, Popularität in der Schule und den Typen als Freund, den alle wollen. Doch all das bekommt eine neue Priorität, als sie feststellt, dass sie den 12. Februar, ihren Todestag, immer und immer wieder erlebt.
Sie entwickelt sich auf diesem Weg von einer verwöhnten Mitläuferin zu einer selbstbewussten Frau, die erkannt hat, was im Leben zählt und weshalb es sich lohnt dafür zu kämpfen. Sie und ihre Clique sind keine Charaktere, mit denen man sich leicht identifizieren kann. Dazu sind sie auch gar nicht kreiert. Primär soll man sich an ihnen reiben und im Laufe der Geschichte feststellen, dass sie ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Hintergrund mitbringen.
Das Buch zeigt nicht nur, dass unsere Handlungen egal wie klein und unbedeutend sie scheinen, Einfluss auf andere Menschen haben; es macht auch aufmerksam auf das, was wirklich zählt. Samantha hinterfragt ihr gewohntes Leben: Ihre Vormachtstellung in der Schule, ihre Freunde, die Liebe zu Rob, in den sie "schon immer" verliebt war. Im Angesicht des Todes erhalten andere Dinge Wichtigkeit.
Die Erzählung zeichnet dabei sehr realistisch die Jugendszene nach, die Prioritäten für den Einzelnen und die Basis für tägliche Entscheidungen. Der Erzählstil ist vorwärtstreibend, leicht zu lesen und doch zeigt Oliver, wie gut sie mit Worten Szenen zum Leben erwachen lassen kann. Samantha durchlebt denselben Tag zwar 7mal, was jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklich langatmig und wiederholend wirkt, da sie jeden Tag neue Aspekte entdeckt und besser versteht, was um sie herum passiert. Außer ihr selbst verändern sich die Charaktere nicht wirklich. Allerdings verändert sich ihre Sicht darauf, was die Personen am Ende sehr rund erscheinen lässt.
SPOILER: Das Ende ist wohl für die meisten etwas überraschend, weil man etwas anderes erhofft. Bei genauem Lesen ist es jedoch vorhersehbar. Es gibt der Geschichte einen runden und glaubwürdigen Schluss. SPOILER ENDE
Das Buch ist grundsätzlich äußerst empfehlenswert für Jugendliche (v.a. Mädchen) ab etwa 15. Aber vor alle für all diejenigen, die gern Bücher mit Tiefgang lesen. Es ist fesselnd geschrieben und lässt einen am Ende mit Fragen an sich selbst stehen.
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Heute Morgen habe ich Before I fall zu ende gelesen, und nun ist es Abend, und ich kann noch immer nicht aufhören, darüber nachzudenken.
Die Story an sich müsste jeder kennen, und ohne großartig zu SPOILERN wissen wir eigentlich, dass Sam am Ende sterben muss.
Zuerst habe ich Sam gehasst, weil sie so oberflächlich und schrecklich zu ihren Mitmenschen ist, die nicht auf der gleichen soial ladder stehen wie sie. Sie ging mir richtig auf die Nerven. Auch fand ich, dass sie sich sehr stark von Kapitel zu Kapitel verändert hat, und kam mit diesen Stimmungsschwankungen kaum klar und fand sie überzogen. Zuerst will sie gar nicht glauben, was passiert, dann versucht sie um jeden Preis ihre eigene Haut zu retten, dann rebelliert sie und tut was sie will, dann verzweifelt sie und schließlich akzeptiert sie.
Im Nachhinein kann ich doch verstehen, warum ihr Charakter sich so schnell so stark verändert. Ich wüsste auch nicht, was ich in ihrer Situation machen würde. Und genau das bringt den Leser zum Nachdenken. Ich glaube, ich werde noch lange darüber zu knabbern haben, wie es ist zu wissen, wann der letzte Tag auf Erden da ist, oder ob es nicht vielleicht besser ist, nicht zu wissen, wann es so weit ist.
Zum Ende hin habe ich natürlich -Happy End-Hasserin und Happy-End-Liebhaberin zugleich - gehofft, dass es doch noch gut ausgeht und Gott sie quasi nur auf die Probe gestellt hat, und ich konnte die letzten 50 Seiten kaum lesen, ohne permanent zu weinen, da es doch klar wird, dass ich umsonst gehofft habe. Selbst beim Schreiben dieser Rezension muss ich einen Kloß im Hals runterschlucken.
Das Buch ist wirklich jedem zu empfehlen, der gerne Bücher liest, die man nicht nach dem Lesen aus der Hand legt und denkt: So, was lese ich jetzt, sondern wirklich auch mit dem Charakter mitfühlt und sich Gedanken macht.
Da ich sowieso der englischen Sprache sehr affin bin, gab es für mich keine Probleme, es in der Originalsprache zu lesen, aber auch so ist das Vokabular sehr einfach gehalten und man versteht eigentlich alles.
Für Jugendliche als auch für Erwachsene ein tolles Buch, das man am Ende zuklappt und sich erst mal - "uff" - in den Sessel zurücklehnt und nachdenkt (oder wie ich, weint).
5 Sterne dafür.
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am 19. Januar 2013
- Spoileralert -

Willkommen zu meiner neuesten Rezension.

Sam ist das typische beliebte Mädchen.
Sie ist hübsch, eingebildet, grenzt alle unbeliebten Schüler an der High School aus und wirft den Lehrern hübsche Blicke zu, statt zu lernen. Trotz ihrer charakterlichen Defizite fällt ihr im Leben alles zu, auch ihre Familie gibt ihr Rückhalt und alle wollen so sein wie sie.

Dann stirbt Sam bei einem Autounfall.

Als sie am nächsten Tag aufwacht und erkennt, dass sie nicht geträumt hat - dass sie ihren letzten Tag nochmals erlebt - versucht sie schließlich alles, um sich selbst zu retten. Sie verhält sich allen Menschen gegenüber nett, schrecklich, unmoralisch, wie es ihr im Sinn steht, um zu überleben.
Doch sie stirbt wieder und wieder.

Dieses Buch spielt mit den Erwartungen des Lesers. Ich habe erwartet, dass Sam überlebt. Dass sie sich mit ihrem idiotischen, klischeehaften Sportlerfreund abfindet und auch weiterhin alle ignoriert, die nicht so beliebt sind wie sie selbst. Allerdings macht sie einen starken Wandel durch: In allen Bereichen.

Der Ziel der Heldin in diesem Buch ist es, ein Leben zu retten. Allerdings nicht ihr eigenes...

Before I fall ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, spannend, kurzweilig und man hat es sehr schnell gelesen, da das Englisch nicht unnötig kompliziert ist. Den Großteil des Buches über ist man sehr glücklich, bis man dann zum Ende gelangt, das zwar (für die Logik in der Buchrealität) absolut stimmig ist, aber auch sehr traurig macht. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht, weil ich die Heldin sehr mag, aber ich kritisiere das Ende dennoch nicht: Es ist die beste Lösung, die fairste Lösung, und statt eines Auswegs wird hier ein anderer Weg gewählt. Das Buch macht sehr nachdenklich - man denkt darüber nach, was man selbst manchmal sagt und tut und womit man andere Menschen verletzt. Man fragt sich, ob man auch so oberflächlich und gemein ist, wie Sam und ihre Freundinnen scheinen.

Dieses Buch ist nichts für Menschen, die nicht gerne über ihr eigenes Leben nachdenken. Aber wenn man einen Hauch Fantasy mag in einem realistischen Buch, das sich schnell liest und danach lange im Kopf bleibt, sollte man dringend zugreifen.

Wunderschön - und furchtbar traurig.
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am 30. September 2012
Nachdem ich selbst eine Rezension zu diesem Buch gelesen habe die mir in etwas verkündete, dass es sich um ein High School Drama handle, wobei ein Mädchen stirbt und ihren Todestag 7 Mal erlebt, muss ich zugeben nicht besonders hohe Erwartungen gehabt zu haben. Am Anfang fragte ich mich ständig ob ich jetzt wirklich 7 Mal ziemlich das gleiche lesen müsse - das Buch wurde von mir im Endeffekt in 3 Tagen ausgelesen, also kann man daraus schließen, dass die Geschichte alles andere als langweilig war.

Zunächst begleitet man einfach ein High School Mädchen, ein popular girl, am Cupid Day in die Schule und liest über ihren normalen Tag, wie sie ein paar Stunden schwänzt und sich über ein paar andere Schüler lustig macht. Ein ganz normales High School Leben - doch in Folge einer Party am Abend geratet dieses Mädchen, Samantha, und ihre Freundinnen in einen Autounfall und während Sam davon berichtet zu fallen und zu fallen, wird sie auf einmal wieder von ihrem Wecker geweckt und der nächste Tag beginnt, wobei es eigentlich der selbe Tag ist wie zuvor nur nochmals durchgelebt wird und nur Sam sich an alles was geschehen ist erinnern kann. Sie versucht auch innerhalb dieser 7 Male einiges zu ändern bzw. lebt sich so richtig aus.

Ich muss gestehen, dass sich diese Geschichte so richtig in den Gedanken vom Leser festsetzt. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass man vor Augen geführt bekommt wie alles vernetzt ist, oder wieviele Details man nicht mitbekommt an einen normalen Tag - aber die Storyline geht einem unter die Haut. Für mich war es weniger die Veränderung die Sam durchmacht, als die ganzen kleinen Ereignisse die mit der Zeit heraus kommen, die alle etwas miteinander zu tun hatten.

Ich kann das Buch auf jeden Fall guten Gewissens weiterempfehlen, auch jenen die normalerweise eher nichts über Teenager und High Schools lesen, da es sich meiner Meinung nach nicht um ein typisches "Teenager Drama" - Buch handelt, sondern es einfach zum Nachdenken anregt.
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am 3. Oktober 2011
Inhalt: Sam Kingston gehört zu den beliebtesten Mädchen an ihrer Schule. Sie hat den begehrtesten Jungen als festen Freund und wird auf jede Party eingeladen. Kurzum: Sam hat es geschafft von einer Außenseiterin zum Star der Schule aufzusteigen. Doch eines Nachts endet das alles abrupt. Sam stirbt bei einem Autounfall. Seltsamerweise wacht sie jedoch am nächsten Morgen wieder ganz normal auf. Sie erkennt, dass sie immer wieder diesen letzen Tag ihres Lebens erlebt. Das heißt, sie bekommt die Chance das beste aus diesem letzten Tag zu machen und genau das hat Sam auch vor. Sie versucht alles richtig zu machen und sich selbst zu verändern um anderen zu helfen. Doch sie muss erkennen, dass das gar nicht so leicht ist. Manchmal führt es zu etwas Schlechtem, wenn man etwas Gutes tun will und umgekehrt und manchmal hat man gar keinen Einfluss auf die Geschehnisse.

Meine Meinung: Nach Delirium" ist Before I Fall" das zweite Buch, das ich von Lauren Oliver lese und ich bin wieder absolut begeistert! Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich künftig jedes Buch, das Lauren Oliver schreibt, blindlings kaufen werde. Sie hat einen so tollen Schreibstil. Die Art, wie sie schreibt, ist richtig poetisch.
Sam mochte ich sehr gerne, obwohl sie ja zu Beginn nicht gerade nett ist. Aber ich konnte nachvollziehen, warum sie so geworden ist. Hat nicht jeder, der zu den uncoolen Leuten gehört, schon mal davon geträumt, endlich beliebt zu sein? Denn darum geht es nun mal im Schüleralltag: Wer ist beliebt? Wer bekommt einen Freund? Wer wird auf Partys eingeladen? Es ist nachvollziehbar, dass es Sam sehr wichtig ist ganz oben zu bleiben und nie wieder zu den Außenseitern zu gehören. Dennoch erkennt Sam mit der Zeit, dass sie mit dem was sie tut oder sagt, anderen schadet und dass sie das ändern sollte. Es erfordert viel Mut einen anderen Weg einzuschlagen, doch Sam ist ja sowieso schon tot, also kann sie sich das erlauben. So entwickelt sie sich immer weiter und findet zu sich selbst.
Dieses Buch ist eine Geschichte über Beliebtheit, Mut, Selbstfindung, das Leben, den Tod und das Erwachsenwerden. Keine leichten Themen, aber die Autorin meistert das perfekt. Das Buch ist ergreifend und man kann mit Sam mitfühlen. Immer wieder fordert die Autorin dazu auf, dass man über sein eigenes Leben nachdenken soll. Gibt es da etwas, was man ändern sollte? Und dennoch sagt sie auch, dass man sich vielleicht auch nicht ganz so viele Gedanken machen sollte, denn manchmal kann man die Dinge einfach nicht beeinflussen. Es kommt dann eben doch ganz anders als man denkt. Meiner Meinung nach soll uns das Buch zeigen, dass man man selbst sein soll, ohne Angst zu haben, was andere denken. Wenn man mit sich selbst im Reinen ist, muss man nichts bereuen.
Ich kann das Buch absolut empfehlen. Es berührt einen und man macht sich auch nach dem Lesen noch viele Gedanken. Es wird aber trotzdem nicht zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt. Ich fand es auch sehr spannend, wie sich das Puzzle nach und nach zusammengefügt hat und man dann plötzlich erkennen konnte, welche Reihe von Ereignissen letztendlich zu Sams Tod geführt hat.
Wer also ein berührendes, spannendes und trotzdem auch teilweise lustiges Buch lesen möchte, das das Potential hat einen wirklich zu verändern, sollte hier zugreifen.
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am 1. März 2014
Von Lauren Oliver kannte ich bisher die Amor-Trilogie in der deutschen Übersetzung und mag ihren Stil sehr.

Before I fall habe ich im Original gelesen (dt. Titel: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie) und mag ihren Stil und ihre Art zu erzählen immer noch sehr. Oder gar noch mehr.

Inhalt: Sam ist an der Spitze der Highschool: mit ihren 3 Freundinnen, angeführt von Lindsay Edgecombe, zählt sie zu den beliebtesten Mädchen an der Schule. Sie sind nicht immer nett und denken oft nicht nach. Sie stehen füreinander ein, aber anderen gegenüber sieht das anders aus. Doch dann stirbt Sam und lernt endlich das, was sie vorher nie sehen konnte.

Das Buch ist sehr berührend. Und auch wenn Sam & ihre Clique von vielen als die richtig bösen betrachten werden, konnte ich das nie. Für mich sind es trotzdem Teenager-Mädchen. Alle von ihnen haben selbst auch genug abbekommen. Das ist keine Entschuldigung, gedankenlos zu sein - aber ich kann auch nicht nur darüber urteilen und so tun, als wäre nur nett normal. Ist es nicht.

Ich finde der Roman spiegelt einen guten Teil Realität wieder. Und dabei die guten und schlechten Seiten eines Menschen. Die einzelnen Varianten des Tages muss Sam viel lernen. Anfangs ist das schwierig, aber die Einsicht kommt - langsam, was ich eigentlich gut finde, da ich es als realer betrachte.

Der Abschluss ist traurig und man erwartet es und irgendwie auch ein bisschen schön. Mitunter sollte man Taschentücher bereit halten.

"Before I fall" hat mir wirklich sehr gut gefallen.
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am 18. Dezember 2013
Sam und ihre drei besten Freundinnen sind die beliebtesten Mädchen der Schule. Als sie eines abends von einer Party nach hause fahren, haben sie einen Autounfall. Doch anstatt zu sterben, wacht Sam am nächsten Tag auf als wäre nichts passiert und erlebt diesen Tag noch einmal. Was sie erst als schlechten Traum vermutet, stellt sich als Wirklichkeit heraus. Sie erlebt ihren letzten Tag im Leben insgesamt 7 mal bis sie endlich versteht, worum es wirklich geht...

Lauren Oliver gehört schon lange zu meinen Lieblingsautorinen und sie hat mich auch dieses Mal wieder nicht enttäuscht. Die Geschichte ist bewegend und fesselnd. Auch die Charaktere und Handlungen sind super ausgedacht und umgesetzt - besonders Kent und Izzy habens mir angetan. Lauren Oliver schafft es einfach immer mich mit ihren Worten zu berühren - wie fast kein anderer Autor. Mehr als einmal hab ich mich lautstark aufgeregt und auch mehr als einmal musste ich ein paar Tränen vergießen.

Das Englisch fand ich einfach und flüssig zu lesen und ich glaube auch für Leute mit weniger guten Englischkenntnissen wie ich gut verständlich. Ich finde die Originalversionen immer besser als die Übersetzungen, weshalb ich meist die Bücher auf englisch lese. Ausschlaggebend für dieses Buch es in englisch zu lesen war jedoch das grauenhafte Cover und der schlechte Titel im Deutschen.

Fazit: Ein Buch zum nachdenken und mitfiebern.
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