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Kundenrezensionen

12
4,6 von 5 Sternen
The Girl with Glass Feet (English Edition)
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:9,40 €
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 11. Januar 2011
Mich hat das wunderschöne Cover der gebundenen Ausgabe dazu animiert, das Buch zu kaufen, und ich persönlich muss sagen, dass definitiv etwas anderes drin war, als erwartet. Im positiven Sinn.

Worum geht's?
Die Füße einer vormals aktiven jungen Frau - Ida - werden langsam aber sicher zu Glas. Hilfe erhofft sie sich von dem seltsamen Henry Fuwa, der in den Sümpfen von St.Haudas lebt und dort eine sehr eigenartige Rinderherde hütet. Beim Versuch, diesen Mann zu finden, stößt Ida auf den verschlossenen Midas, einen Mann dessen Leben die Fotografie ist.

Die Insel, auf der das Buch spielt, ist märchenhaft und phantastisch. Menschen, die zu Glas werden. Kleine Kühe mit Schmetterlingsflügeln. Ein Friedhof bunter Quallen. Weiße Libellen. Ein seltsames Tier, das allem, was es anschaut, die Farbe entzieht.
Klingt das nach Fantasy? Ja, aber Fantasy sollte man nicht erwarten in diesem Buch.

Das Buch handelt von Menschen und lebt von einem Geflecht aus Beziehungen, denn St. Hauda ist klein, da kennt jeder jeden und viele Menschen haben Verbindungspunkte in ihrer Vergangenheit. So ist Vergangenheit ein großes Thema; es gibt viele Rückblenden. Z.B. wird Midas' Eltern sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. Deren Geschichte ist ohne jede körperliche Gewalt mit das Grausamste, was ich seit längerem gelesen habe, und der Eindruck wird noch schlimmer, sobald man die ganzen Hintergründe versteht. Vieles in diesem Buch ist tragisch, und umso tragischer, weil es nicht hätte tragisch sein müssen, wenn die Menschen nur aus ihrer Haut könnten.

Eine sehr sorgfältige Figurenzeichnung ist das Resultat dieser Beziehungsgeflechte. Mir ist ein wenig unklar, warum in manchen Rezensionen (auf amazon.com) die Figuren als flach bezeichnet werden, ich persönlich habe selten eine so gute Charakterisierung derart schwieriger Figuren gelesen. Ali Shaw macht es sich mit keiner Figur leicht.
Heraus kommen ganz eigenwillige, menschliche, komische und liebenswerte Persönlichkeiten, die man für ihre Unfähigkeiten schütteln möchte, wie man es sich sonst nur bei sich selbst wünscht.

Durch die ausführliche Charakterisierung büßt die Geschichte natürlich stark an Tempo ein. Oft fand ich es etwas lästig, über andere Figuren lesen zu *müssen*, wenn ich doch überwiegend wissen wollte, wie es mit Ida und Midas weitergeht. Letztlich fügt sich aber alles zu einem stimmigen Bild zusammen.
Die Geschichte ist ruhig erzählt, auf Action oder rasante Plottwists kann man lange warten, aber darum geht es auch nicht. Die Landschaftsbeschreibungen fand ich persönlich etwas zu ausführlich, da habe ich mich schnell beim Querlesen erwischt. Das ist wohl auch Geschmacksache. Trotzdem war ich an die Seiten gefesselt und habe das Buch, wenn auch nicht rasch durchgelesen, doch zumindest die ganze Zeit über im Kopf gehabt.

Auch sprachlich ist das Buch eine Bereicherung, allerdings nicht unbedingt geeignet als ersten Versuch mit englischen Büchern. Der Autor nutzt das Potential der englischen Sprache, dadurch ist es sehr stark, aber auch nicht ganz anspruchslos.

Fazit: Eine melanchonische Geschichte von einer Frau, die zu Glas wird, einem Mann, der lebendig wird, und einer Insel, auf der das längst nicht das Ungewöhnlichste ist.
Die Leserin schmilzt dahin.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2012
Ida ist von einer ungewöhnlichen Krankheit befallen: Sie beginnt sich von ihren Füßen aufwärts in Glas zu verwandeln. In der Hoffnung auf Hilfe begibt sie sich auf die Insel St. Hauda's Land, um den einzigen Mann zu finden, der bis jetzt jemals vor ihr von anderen Menschen mit der gleichen Krankheit gesprochen hat. Auf der Insel lernt sie Midas kennen. Einen Einzelgänger, der aufgrund von Erlebnissen in der Vergangenheit sich den Menschen um sich herum komplett verschlossen hat. Es entwickelt sich eine zarte Liebe zwischen ihnen, aber haben sie genug Zeit diese Liebe zu leben und hat ihre Liebe überhaupt eine Chance?

Der ganze Roman ist sehr melancholisch. Dazu trägt zum einen die Stimmung auf der Insel bei. Alles ist eher grau und nebelig und nur sehr selten blitzt ein Farbtupfer auf. Zum anderen sind alle auftretenden Menschen in sich und ihrer Vergangenheit gefangen und keiner hat ein wirklich glückliches Leben. Jeder lebt doch ein bisschen in seiner eigenen Welt, kann sich daraus nicht befreien und ist doch nicht glücklich mit der momentanen Situation. Traurig war das für mich zu lesen, wie es keiner der Figuren gelingt ihr Leben zu verbessern und ihr Glück selber in die Hand zu nehmen. Alle sind sie Gefangene und Getriebene gleichzeitig und leider bleibt dieses düstere Bild auch bis zum Ende erhalten.

Insgesamt liegt der Fokus dieses Buches für mich gefühlt auch weniger auf den Menschen. Viele der auftretenden Figuren bleiben sogar eher blass und obwohl der Autor doch Stück für Stück die Hintergründe enthüllt, verhindert er doch, dass ich als Leser die Personen schließlich gesamthaft verstehen durfte und konnte. Die Möglichkeit der Auflösung wird versäumt und ich als Leser blieb mit einem unbefriedigten und auch deprimierten Gefühl zurück.

Dafür verwendet der Autor sehr viele Zeilen darauf die Natur und ihre Phänomene zu beschreiben. Diese Beschreibungen waren immer sehr bildhaft und schön und standen damit oft im Widerspruch zu der Gefühlswelt der Menschen. Fasziniert war ich dabei auch von den phantastischen Wesen, die der Autor sehr bildhaft beschreibt und einführt. Leider führt er aber auch hier diese Elemente zwar ein, verzichtet aber darauf, näher auf sie einzugehen und ihnen einen Platz in der Geschichte einzuräumen. So bleiben sie nur hübsches, aber in keiner Weise zur Handlung beitragendes Schmuckwerk.

Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch für mich viel mehr Fragen aufwirft, als beantwortet und ich nach dem Lesen des Buches nur mit einem großen Fragezeichen zurück geblieben bin. Noch schlimmer ist für mich, dass das Buch so eine melancholische, teilweise schon depressive Grundstimmung verströmt und diese auch am Ende beibehalten wird. Es gibt keinen wirklichen Hoffnungsschimmer und ich habe das Buch schließlich eher gefrustet zugeklappt und mich gefragt, warum jemand so eine tieftraurige und hoffnungslose Geschichte schreibt.

So schön das Cover und auch die Sprache ist, so leer und kalt bleibt der Inhalt. Da kann auch die Verwendung von seltenen englischen Begriffen und Wendungen nicht darüber hinweg retten. Im Gegenteil: Ab der Hälfte des Buches fand ich die andauernde Häufung von englischen Wörtern, die man sonst so gut wie nie verwendet eher ermüdend und noch zusätzlich erschwerend.
Dies auch als Warnung: Auch wenn man oft und viele englische Bücher liest, ist dieses Buch doch sehr herausfordernd, was die englische Sprache betrifft.

Alles in allem vergebe ich noch 2 Punkte für die schöne Idee und die wunderbaren Beschreibungen der Natur. Leider wurde der gute Ansatz für mich nicht befriedigend umgesetzt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Setting dieser bezaubernden Geschichte, ist die Insel St. Hauda`s Land- irgendwo im Vereinigten Königreich, wo es allerhand seltsames Getier, in Form von fleigenden Kühen & Stieren, als auch ein Wesen gibt, das alles durch seinen Blick "weiß macht". Diese raue Insellandschaft ist die Heimat des blumenbindenden Hobbyfotografen Midas Crook. Er führt ein sehr zurückgezogenes Leben. Bezugspersonen sind lediglich sein Chef Gus und dessen kleine Tochter Denver. Als er wiedermal auf einem Streifzug ist, läuft ihm ein verstörend "monochromes Mädel" in merkwürdigen Stiefeln vor die Linse und lässt ihn fortan nicht mehr los... Ida McLaird versucht das Geheimnis ihrer gläsernen Füße zu ergründen. Dazu braucht sie Hilfe von Henry Fuwa, dem Entdecker der "fliegenden Milchlieferanten";). Die Schicksale von Ida, Henry und auch Midas hängen durch ein Geheimnis der Vergangeheit, zusammen. Alles weiter selbst lesen UND staunen ...

In wenigen treffenden Adjektiven:
verzaubert, faszinierend, zauberhaft, eindrücklich, nachhaltig, feinsinnig, fantastisch, traurig, anrührend und berührend!

Weitab des Mainstream hat Shaw mit seinem, in 18 Sprachen übersetzten, Debütroman eine Geschichte geschaffen, die EINZIGARTIG ist. Wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen, wird man unversehens auf eine naturgewalten-umtoste Insel versetzt, fühlt die Naturgewalten und leidet und lebt für einige Stunden mit Ida und Midas. Denn das ist das große PLUS des Buches: es erweckt Eindrücke im Leser macht sie lebendig, man glaubt fast dort zu sein. Seine Landschaftsbeschreibungen sind ungemein plastisch, poetisch und melancholisch und weckten bei mir jede Menge Eindrücke. Ich weiß das hört sich komisch an, ist aber Fakt- jedenfalls bei mir.

Wie Shaw in seinem Internetauftritt selbst sagt! "I love writing about landscapes" manchmal mehr als über "human beings". Und das merkt man! Nichtsdestotrotz sind die Charakter ungemein feinsinnig gezeichnet und scheinen trotz ihrer fantastischen Geschichte durchweg real und glaubhaft. Weiterhin ein genialer Schachzug, eine "reale Kulisse" zu nehmen und "reale Menschen" in einer fantastischen Geschichte über Versteinerung- nein eher Vergläserung;) einzubinden. Lustig auch die kleinen geflügelten Stiere und putzig die trächtigen Kühe!

Ich könnte nur fortfahren mit der Lobhudelei, hatte aber ursprünglich vor mich kurz zu fassen. Deswegen: solche Geschichten sind ein kleiner SCHATZ. Für mich genau die richtige Abwechslung zwischen all den Thrillern-/Krimigeschichten/historischen Romanen, die überwiegend einen Einheitsbrei bilden. Mal was GANZ anderes, wenn man offen ist, für sowas und bereit ist sich darauf einzulassen! DANN erhält man ein LESERLEBNIS der besonderen Art. Einige Stunden Abtauchen in eine andere Welt.

Ali Shaw -Jahrgang 1982- ist in Dorset aufgewachsen und hat nach einem Abschluss in Englischer Literatur in Lancaster in einer Buchhandlung und einer Bibliothek in Oxford gearbeitet. Das ist wohl nun nach seinem Erfolg vorbei...

Fazit: Genial anders, skurril, anrührend- berührend vor einer einzigartigen landschaftlichen Kulisse mit unheimlich viel Lokalkolorit und Atmosphäre, entspinnt sich eine warme kleine Liebesgeschichte. Taschentücher bereithalten!
UNBEDINGT Lesen nicht zuletzt wegen der wunderschönen Aufmachung (macht sich prima im heimischen Regal;)

Ach übrigens: gerade erscheint Shaws 2. Buch- hab mir fürs Kindle die LP runtergeladen und bin recht angetan. Leider noch keine VÖ angekündigt - aber man kann`s ja im Original lesen!.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ida McLairds Füße verwandeln sich in Glas. Beginnend an den Zehen breitet es sich nun immer weiter aus. Sie kehrt zurück nach St. Hauda's Island, denn dort hat die Transformation ihrer Meinung nach begonnen. Ihre letzte Hoffnung ist Henry Fuwa, ein eher seltsamer Inselbewohner, der ihr nicht nur notgedrungen sein größtes Geheimnis offenbarte, sondern auch ein Heilmittel besitzen könnte...

Auf der Suche nach Henry begegnet sie Midas Crook, einem äußerst schüchternen jungen Mann, der noch nach Jahren im Schatten seines längst verstorbenen Vaters lebt. Leicht widerwillig wird Midas zu ihrem Vertrauten und Weggefährten.

Zwischen den Beiden entspinnt sich eine feine Beziehung, doch ihnen bleibt kaum Zeit sich ihrer Gefühle füreinander klar zu werden, denn Ida's Verwandlung schreitet mit großen Schritten voran.

Doch gibt es überhaupt eine Möglichkeit, Ida zu heilen?

Mit "The Girl with Glass Feet" von Ali Shaw ist mir ein wahrer Buchschatz in die Hände gefallen.

Die Geschichte berührt den Leser auf eine seltsame Weise. Shaw nimmt sich enorm viel Zeit, seine Figuren zu charakterisieren. Er schafft ein dichtes Geflecht an zwischenmenschlichen Beziehungen: Henry Fuwa, der heimlich in Midas Mutter verliebt war; Carl, der in Ida ihre Mutter sieht, in die er Jahre lang unglücklich verliebt und der ebenfalls der Forschungspartner von Midas verstorbenen Vater war...

Alle Charaktere weisen eine unglaubliche Tiefe auf, und Shaw gelingt es meisterhaft, diese doch schwierigen Figuren glaubhaft darzustellen. So erschafft er eigenwillige, komische, und doch absolut liebenswerte und menschliche Charaktere, die alle ihr eigenes Kreuz zu tragen haben.

Shaw erzählt langsam und ruhig, mit einem ganz wundervollen Schreibstil und passend zur Handlung. Viele Rückblenden geben einem die Erklärung für das jetzige Verhalten der Figuren. Gleichzeitig schwingt immer ein trauriger Unterton mit, denn zum Lachen ist Ida's Schicksal und die daraus resultierende Dramatik um die Beziehung zwischen ihr und Midas keinesfalls. Alles umgeben von der fast schon märchenhaften Atmosphäre der Insel: kleine Kühe mit Schmetterlingsflügeln, ein Tier das alles und jedem die Farbe entzieht, der es anschaut, ein Quallenfriedhof und Menschen die zu Glas werden.

"The Girl with Glass Feet" ist eine melancholische Geschichte, ein fast schon modernes, trauriges Märchen, über ein Mädchen das zu Glas wird und einen jungen Mann der das Leben kennenlernt, versehen mit einem wunderschönen, passendem Ende. Absolut lesenswert. Eine Geschichte, die im Kopf des Lesers nachklingt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 12. Februar 2012
Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch das wirklich wunderschöne Cover. Ich habe die Kindleausgabe gelesen, die gut aufbereitet und fehlerfrei war.

Ida MacLaird ist eine aktive junge Frau, die gerne taucht und sich auch sonst keine Extremsituationen auslässt. Das ist nun vorbei, denn nach einem Besuch im Sommer auf dem Archipel St. Hauda's Land beginnen ihre Füße von den Zehen aufwärts sich langsam in Glas zu verwandeln. Sie ist auf der Suche nach Henry Fuwa, der damals eine Andeutung über gläserne Menschen in den Sümpfen von St. Hauda's Land gemacht hat. Auf einem ihrer Streifzüge durch die unwirtliche, seltsam farblose, winterliche Landschaft trifft sie Midas Crook. Er ist das genaue Gegenteil von ihr, er lebt sehr zurückgezogen und kann sich der Welt nur stellen, wenn dazwischen eine Kameralinse ist.

Ganz behutsam entwickelt Ali Shaw die Beziehung der beiden, die sich nicht nur auf die Gegenwart bezieht. Denn Midas kennt Henry Fuwa von früher und so erleben wir seine Familiengeschichte in Rückblenden. Auch Idas Geschichte wird erzählt, aber nicht aus ihrer Sicht, sondern aus der Sicht Carl Maulsens, der ihre Mutter sehr geliebt hat und das jetzt auf die Tochter überträgt. Menschen wie Landschaft werden stark charakterisiert, das Beziehungsgeflecht der Menschen auf den Inseln gleicht dem der Wasserläufe in den Sümpfen. Hinzu kommen phantastisch-mystische Elemente wie eine daumenagelgroße Rinder mit Mottenflügeln, ein Tier, dass allen Lebewesen, die es anblickt, die Farbe entzieht oder eben die Verwandlung von Menschen in Glas.

Ida und Midas lieben einander, aber diese Liebe hat keine Chance, denn die Verwandlung in Glas lässt sich nicht aufhalten. Auch alle anderen Lieben in diesem Buch können sich nicht erfüllen, denn ein Mensch kann lebendig und trotzdem wie aus Glas sein. Dennoch ist es kein deprimierendes Buch, denn zumindest ein Mensch kann sich am Ende aus seinem gläsernen Gefängnis befreien. Eine wunderschön erzählte Geschichte mit langer Nachwirkung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2012
Eine abgelegene Insel'' voll merkwürdiger Bewohner, dorthin kehrt Ida zurück. Ida möchte auf ihre körperliche und seltsame Veränderung Antworten bekommen.

Noch nie erscheinen mir meine Worte so wenig ausdrucksvoll für das Buch. All meine Notizen kommen mir langweilig und nichtssagend vor. Die Geschichte von Ida und ihrer Suche nach Antworten sind von Ali Shaw in traurigen, herzerwärmenden Worten erzählt, ich spürte die Verzweiflung von Ida mit jeder Faser meines Körpers. Unter der dünnen Decke der vermeintlichen Trostlosigkeit verbarg sich aber die aufkeimende Zuneigung zu Midas.

Midas, der einsame und verlassene Einzelgänger'. ' begegnet auf einem seiner Streifzüge Ida. Sie vermag es mit ihrem eigenen Charme und Herzenswärme, seinen Eispanzer langsam zu schmelzen. Zusammen finden beide im jeweiligen Anderen die Liebe ihres Lebens.

Der Erzählstil von Ali Shaw ist einprägsam, poetisch und voll schillernder Ausdrucksweise. Habe mich beim lesen geborgen gefühlt, obwohl mich die Geschichte des öfteren traurig gemacht hat ' dann mußte ich es aus der Hand legen, um mich wieder zu sammeln.

Idas Charakter ist mir etwas zu duldsam geraten, ich selbst wäre mit der körperlichen Veränderung durchgedreht. Hätte mir außerdem sofort um Hilfe an eine Person meiner Wahl gewandt, oder die verschiedensten Ärzte aufgesucht.

Midas, der wortkarge Einsiedler entwickelt in langsamen Schritten Liebe zu Ida. Seine zaghafte Annäherung zu ihr hat mir über alle Maßen imponiert. Sein Charakter ist tiefsinnig und vielschichtig angelegt, nur so ist er Idas würdig in all seiner puren Kraft und Stärke. Auch die anderenProtoganisten fügen sich perfekt in das Gesamtbild ein, ergänzen die Geschichte perfekt ' kann beim besten Willen keinen Riss im Gefüge erkennen.

Ali Shaw hat mein Herz mit dieser traurigen und gefühlvollen Geschichte erobert. Der Autor hat damit ein einzigartiges Kunstwerk erschaffen.

Das Buchcover hatte schon bei der englischen Version meine Begeisterung geweckt, einfach phantastisch'..und dann dieser Silberschnitt ' bin hin und weg von diesem tollen Buch.

Fazit: Eine zauberhafte , aber auch traurige Geschichte. Dadurch erfährt man, was wirklich im Leben zählt'.Freundschaft, Liebe, Vertrauen!!!

Kann das Buch nur mit vollstem Herzen weiter empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
'The Girl with Glass Feet' took me a bi longer to read than I thought it would. Then again, this is a book you must read bit by bit to cope with all the tragedy in this novel.

Es ist endlich so weit ' hiermit schreibe ich meine erste Rezension zu einem englischsprachigen Buch, und als mein erstes Opfer habe ich 'The Girl with Glass Feet' auserkoren.

Ich muss zugeben, dass ich sehr lange für das Lesen dieses Buches gebraucht habe, aber nicht weil es mir schwer gefallen ist, es zu lesen ' obwohl Shaws Schreibstil durchaus anspruchsvoller ist, als viele Bücher, die ich bis dahin auf Englisch gelesen habe. Nein, vielmehr war es, weil diese Geschichte einem ganz schön aufs Gemüt schlägt.
Ganz bestimmt zählt es nicht zu diesen 'Happy Ever After'-Romanen, die man in einem Rutsch verschlingt ' 'The Girl with Glass Feet' ist ein tiefgründiger, bittersüßer Happen, der einem manchmal ziemlich auf den Magen schlagen kann, denn das meiste an diesem Buch zeichnet sich durch Tragik aus.
Das tragischste an dieser Geschichte ist wohl jedoch, dass die hierin aufgeführten Schicksale gar nicht so tragisch hätten verlaufen müssen, wenn der ein oder andere einfach einmal aus seiner Haut geschlüpft wäre.
Ich muss sagen, ich fühle mich deshalb nach Beenden dieses Werkes ziemlich deprimiert, weil einem alles so sinnlos erscheint, und das obwohl Shaw einem zum Schluss noch den lang ersehnten Hoffnungsschimmer schickt, der die Düsternis deiner Gedanken wenigstens ein bisschen zu vertreiben weiß.
Doch das mindert meinen positiven Eindruck dieses Buches keineswegs.

Unglaublich begeistert hat mich nämlich die Figurenzeichnung in diesem Roman.
Ich habe selten ein so undurchdringliches Beziehungsgeflecht zwischen den Charakteren angetroffen, aus dem sich letztendlich ein zutiefst komplexes Menschenbild ergeben hat, das durch jede nur erdenkliche Farbe besticht. So findet man sehr eigenwillige, witzige, zweifelnde, liebens- und nicht liebenswürdige Personen, die einen allen auf ihre Weise berühren.
Warum manche die Protagonisten in diesem Buch als 'flach' bezeichnen, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

Doch ich muss zugeben, dass durch Shaws sorgfältige Charaktersierung jeder einzelnen Figur nicht gerade dazu beiträgt, Spannung aufkommen zu lassen, was für mich auch den Hauptkritikpunkt ausmacht.
Teilweise empfand ich es als höchst nervend, wieder mal aus der Sicht eines anderen lesen zu müssen, wenn ich doch gerne gewusst hätte, wie es bei Ida und Midas weitergeht.
Letztendlich waren allerdings alle Teilgeschichte in sich abgerundet und fügten sich stimmig dem vordergründigen Handlungsstrang an, doch das Lesetempo geriet so dennoch ins stocken und erforderte (auch bedingt durch die ausführlichen Umgebungsbeschreibungen) die ganze Disziplin des Lesers.

'The Girl with Glass Feet' ist bestimmt kein Buch für mal eben Zwischendurch und für Englischanfänger ist ebenso ungeeignet, doch für diejenigen, die Wert auf eine sorgfältige Personenausarbeitung und einen umfangreichen Wortschatz legen, dürfte dieses Buch ein kleines Geschenk sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2012
I'm still trying hard to get over this read. It's a wonderful story, beautifully written and it leaves a bittersweet taste that remains and keeps you wondering long after putting it down. That's not a bad thing, don't get me wrong, it just makes "The Girl with Glass Feet" all the better.

When Ida MacLaird returns to St. Hauda's Land it is her last hope to find answers and possibly a cure to the strange disease that has befallen her: Her body is slowly turning to glass; when she arrives to the island, the transformation of her feet is already complete and the glass keeps spreading. Unexpectedly she finds her true love: The shy photographer Midas who slowly opens up to her (and she to him) as they desperately cling to every moment together.

While "The Girl with Glass Feet" is set in a fictional but apparently "normal" world, there are some strange things happening on St. Hauda's Land apart from Ida's mysterious condition. You'll find, among others, miniature cows with wings and a fantastic creature that turns everyone it looks upon to white. I enjoyed those fantastic elements a lot but even if you're not into fantasy at all I'm sure you won't be disturbed by them either.

All in all no light bedside-table-read but very enjoyable and rewarding!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 26. August 2009
Dies ist eins dieser Bücher, das einen erst mal rat- und sprachlos zurückläßt. Danach wirft man dann die Denkmaschine an;-)

Ida McLairds Füße verwandeln sich in Glas. Es hat an den Zehen angefangen und breitet sich nun langsam Richtung Ferse aus. Das ist kein Fall für die Schulmedizin, deshalb kehrt sie zurück nach St. Hauda's Land, einem kleinen Archipel irgendwo im Nordatlantik. In den Sümpfen dort, so erzählte ihr einst ein Einheimischer, soll es gläserne Menschen- und auch Tierkörper geben. Ida macht sich auf die Suche nach ebendiesem Einheimischen, Henry Fuwa.
Auf der Suche nach ihm trifft sie auch Midas Crook, einen äußerst schüchternen jungen Mann, der noch nach Jahren im Schatten seines längst verstorbenen Vaters lebt. Midas wird leicht widerwillig zum Weggefährten.
Henry Fuwa war einst verliebt in Midas' Mutter, die nun in einem Senioren-Wohnpark vorsichhindämmert. Und dann ist da noch Carl Maulsen, in dessen Cottage Ida unterkommt. Der wiederum hängt noch immer der Liebe zu Idas Mutter nach, die schon vor Zeiten an Krebs starb. Es entspinnt sich ein wahres Dickicht an Beziehungen; keine von ihnen scheint irgendwie glücklich. Und Idas Füße verändern sich immer weiter...

Mir hat es sehr gut gefallen. Lesern, die sich ein Happy End wünschen, wir es wohl nur begrenzt gefallen. Es ist ein GUTES Ende, aber ich würde es nicht als HAPPY bezeichnen. Blind empfehlen würde ich es Menschen, die Audry Niffeneggers "Frau des Zeitreisenden" mochten.

Dies ist auch eines jener Bücher, das man auf jeden Fall ein zweites mal lesen wird.

Edit, 21.12.2011

Und deshalb freue ich mich auch, dass das Buch ENDLICH auf Deutsch erscheint: Das Mädchen mit den gläsernen Füßen
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am 13. August 2012
Am Anfang war ich sehr skeptisch gegenüber "The Girl With Glass Feet", da ich normalerweise weder Liebesgeschichten, noch wirklich unrealistische Bücher lese. Hier aber war ich sehr positiv überrascht. Shaw's detaillierte Beschreibungen, sowohl der Insel,als auch der Menschen und vor Allem auch die Art und Weise wie er die verschiedenen exzentrischen Charaktere in Beziehung zueinander setzt, haben für mich eine vollkommene Fantasiewelt erschaffen, in der ich mich so wohl fühlte, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Zwar gab es keine besonders "Spannenden" Episoden, aber ich habe so mit Ida und Midas mitgefühlt, dass ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Große Plottwists sollte der Leser aber ebenfalls nicht erwarten. Wer auf der Suche ist nach einem ruhigen, aber fesselnden Roman der das Herz berührt, der ist hier richtig. Wer Hochspannung und Zauber-Duelle erwartet täuscht sich und sollte besser weiter suchen.
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