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4.0 von 5 Sternen Comeback ohne Dann Huff
Der US-Amerikaner Dann Huff ist als Studiogitarrist und Produzent in der Pop/Rock- und Country-Szene eine große Nummer. Das hätte vermutlich seine (Ex-)Band Giant auch werden können, wenn nicht der Grungeboom dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Mit ihrem Melodic Rock/AOR-Sound war Anfang der 90er einfach kein Blumentopf mehr zu...
Veröffentlicht am 11. Februar 2010 von Mario Karl

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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen They might be GIANTs
AOR/ Melodic Rock spielt sich seit Anfang der 90er Jahre im Radio überhaupt nicht mehr und im Hinblick auf neue Releases und Bands dieses Genres vornehmlich in Skandinavien ab. Seit 2009 könnte der geneigte Fan den Eindruck gewinnen, daß sich jedenfalls letzteres wieder ändert, brachte doch schon das Vorjahr neue Veröffentlichungen alter Helden...
Veröffentlicht am 11. Februar 2010 von CvH


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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen They might be GIANTs, 11. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
AOR/ Melodic Rock spielt sich seit Anfang der 90er Jahre im Radio überhaupt nicht mehr und im Hinblick auf neue Releases und Bands dieses Genres vornehmlich in Skandinavien ab. Seit 2009 könnte der geneigte Fan den Eindruck gewinnen, daß sich jedenfalls letzteres wieder ändert, brachte doch schon das Vorjahr neue Veröffentlichungen alter Helden wie FOREIGNER, LOU GRAMM, JOURNEY, MR. BIG, DANGER DANGER, TESLA, DAN REED mit sich. Das Jahr 2010 beginnt nicht weniger spektakulär, nachdem bereits Alben von den STAGE DOLLS, JOHN WAITE, WINGER angekündigt bzw. veröffentlicht worden sind. Hinzu gesellt sich nun ein weiterer Release, der einerseits wegen der glorreichen Vergangenheit des Acts und andererseits wegen der Geheimniskrämerei um die aktuelle Bandbesetzung von den Anhängern der Truppe mit Spannung erwartet wurde. GIANT veröffentlichen mit "Promise Land" ihr viertes Studio-Album.

Ähnlich wie bei den Westcoast-Giganten TOTO fanden sich auch in dieser Band ausgewiesene Studio-Cracks, die Ende der 80er-Jahre und Anfang der 90er Jahre mit zwei aufsehenerregenden Veröffentlichungen Meilensteine in der Sparte AOR/ Melodic Rock setzten. Die Gebrüder David (drums) und Dann Huff (voc; git) hatten zwar bereits in der White-Rock-Band WHITE HEART versucht, nach den Sternen zu greifen, machten sich aber vor allem als gefragte Sessions-Musiker einen Namen. Dann veredelte mit seinem Spiel u.a. Songs von MADONNA, MICHAEL JACKSON, BARBRA STREISAND, MICHAEL BOLTON, MARIAH CAREY, PUR (jawohl, auf Abenteuerland). Alan Pasqua hatte sich über seine Keyboard-Dienste für BOB DYLAN, EDDIE MONEY, SANATANA, RICK SPRINGFIELD, SAMMY HAGAR, STAN BUSH, NIGHT RANGER und GREG ROLIE einen Namen gemacht und Mike Brignardello agierte als Bassist für FAITH HILL und LeANN RIMES.

Das erste Album "Last Of The Runaways" von '89 ist heute ein Klassiker im Bereich des melodischen Rocks. Eingängige Rocker wie "I'm A Believer" und "Innocent Days" sind ebenso vertreten wie bluesige Kracher a la "Can't Get Close Enough" und bombastische Balladen wie "I'll See You In My Dreams". Das zweite Album "Time To Burn" stand dem Erstling in nichts nach. Leider erwischte die aufkommende Grunge-Welle auch GIANT, bevor es mit ihrer Karriere so richtig losgehen konnte. Auf Anfrage des italienischen Labels Frontiers ließen sich die Huff-Brüder breitschlagen, 2001 auf "III" verbliebene Stücke aus den alten Sessions neu abzumischen und einige neue Stücke hinzuzufügen. Zwischenzeitlich erschien dann noch der "Live & Acoustic Official Bootleg", auf dem einige rare Akustik-Nummern und Cover enthalten waren. In der Szene geistern zudem einige Bootlegs von Live-Shows aus Amsterdam und dem Town & Country-Club in London, einer Show, von der es sogar Bildmaterial gibt.

Nun, gut neun Jahre später gibt es also wieder ein Lebenszeichen der AOR-Legende. Daß Alan Pasqua - wie schon auf "III" - nicht mehr dabei ist, mag im Hinblick auf den Bandsound, der ja ganz wesentlich durch Huffs Klasseorgan und herausragendes Spiel an den sechs Saiten geprägt war, noch keine Skepsis wecken. Allerdings fehlt auch Dann Huff selbst in diesem reformierten Line-Up, da er aufgrund seiner erfolgreichen Produzententätigkeit (SHANIA TWAIN, MEGADETH, BON JOVI) nicht mehr bereit war, seine Prioritäten zu verschieben. David Huff und Mike Brignardello haben sich dementsprechend verstärkt und mit Terry Brock (voc; STRANGEWAYS, SEVENTH KEY, THE SIGN) und John Roth (git; BLACK OAK ARKANSAS, JIMI JAMISON, SURVIVOR, WINGER) zwei erfahrene Recken engagiert, um weiter unter dem Bandlogo zu musizieren.

Herausgekommen ist ein Album mit 13 Stücken zzgl. einer Kurz-Doku über die Entstehung des Albums und es drängte sich die Frage auf, wie viel GIANT noch in GIANT 2010 steckt.

Der Opener "Believer (Redux)" startet verheißungsvoll mit einem sphärischen Keyboard-Teppich und majestätischen Gitarrenklängen. Angesichts der Anspielung weckt dies unweigerlich die Erwartung eines ähnlich erhabenen Gitarren-Intros wie bei der legendären Eröffnung des Debüt-Albums mit dem Song "I`m A Believer". Nun, diese Erwartung wird enttäuscht, "Believer" entpuppt sich als keineswegs schlechter, aber auch etwas beliebiger Pop-Rocker.

Der Albumtiteltrack "Promise Land" ist einer der Songs, an deren Entstehung Dann Huff immerhin nachhaltig mitwirkte. Der Track wurde bereits als Appetizer mit Video vorveröffentlicht und auch auf dem Frontiers Roll-The-Bones-Sampler präsentiert. Einen richtigen Referenztrack vermag man im bisherigen Opus der Band nicht auszumachen, dafür ist der Song schlicht zu poppig. Während der Strophen dominiert die Rhythmusfraktion und der Gesang Brocks und das ganze erinnert ein wenig an deutschen Schlagerrock a la Wolle Petry. Der durchaus melodische, aber nicht gerade innovative Chorgesang passt da ganz ins Bild. Gerade als man Roth im Soloteil von der Leine lässt, ist es auch schon wieder vorbei und der Song plätschert weiter gen Ende.

Mit "Never Surrender" wird dann das erste Highlight der Scheibe geboten. Der Melodic-Rocker gleicht einer Zeitreise in die für diese Musiksparte goldenen 80er und der Track hätte auch JOURNEY zu Hochzeiten oder SURVIVOR in der Dave-Bickler-Ära gut zu Gesicht gestanden.

Mit "Our Love" wird dann - dem AOR-Alben-Protokoll verpflichtet - eine (erste) Ballade präsentiert. Auch wenn Dann Huff diesen Song mitverfasst hat, kommt der Track nicht an die Schmachtfetzen "Ill See You In My Dreams" und "Lost In Paradise" heran.

"Prisoner of Love" steht dann in der Tradition klassischen GIANT-Stils solcher Songs wie "Cant Get Close Enough" oder "Get Used To It": ein bluesrockgetränktes Riffing, Brocks hier in der Tat Huff sehr ähnelndes raues Organ, Hammond-Orgel und mächtiger Chorgesang im Refrain.

Bei "Two Worlds Collide" handelt es sich dann wiederum um einen Song aus dem Fundus von Dann Huff.
Der Track ist eine Klasse-Melodic-Rock-Nummer, bei der Roth dann auch mal zeigen kann, dass er sich nicht zu Unrecht einen Namen in der Gitarrenszene gemacht hat.

Bei "Plenty of Love" hatte Dann Huff dann erneut seine Finger im Spiel, der Track geht völlig in Ordnung und Brock überzeugt mit seinem zwischen Dann Huff und irgendwo Robert Palmer liegenden Timbre.

Dann Huff steuerte dann des Weiteren seinen mit Mark Spiro, der sich auch als Songwriter für JOHN WAITE, MR. BIG, HEART, CHEP TRICK, WINGER, und BAD ENGLISH einen Namen gemacht hat, verfaßten Song "Through My Eyes" bei. Der Track kann sich nicht recht zwischen Ballade - in den Strophen - und Mid-Tempo-Rocker - im Refrain - entscheiden, weist aber eine feine Instrumentierung und Eingängigkeit auf.

"Il`l Wait For You" schippert dann wieder im Mid-Tempo-Bereich, könnte auch von JOURNEY oder den völlig verkannten CAPTIVE HEART stammen, allein der Song weist wieder eine gewisse Beliebigkeit auf und es fragt sich, ob er wirklich das Potential hat, auch beim mehrfachen Hören zu wachsen.

"Dying To See You" ist dann großes Balladen-Herzschmerz-Kitsch- und Schmalzkino. Vor 20 Jahren wäre der Song vermutlich auf den METAL Ballads-Samplern gelandet. Heute ist leider recht viel Wasser den Rhein, den Nil, den Missouri und auch den Mississippi herunter gelaufen und hat als Treibgut jede Menge solcher Schmachtfetzen vorbeigespült, so dass es - auch angesichts der Balladen-Heldentaten der Vorgängeralben - vermessen wäre, hier einen echten Klassiker zu verorten.

Dann Huff gibt auch bei "Double Trouble" seinen Input - leider nicht zum besten. Lobenswert sind sicher die geschmackvollen Hammond-Harmonien, die den recht belanglosen Blues-Rocker immerhin Volumen und die nötige Abrundung verleihen.

"Complicated Man" kommt dann Up-Tempo daher, präsentiert stramme Riff-arbeit und spannende Lick von Roth.

Bei "Save Me" soll dann Dann Huff auch noch die Gitarre geschwungen haben und immerhin wird hier instrumental einiges geboten, wagt man sich doch in funkige Wah-Wah-Noten. Der Refrain, der von dem Background gesungen wird, fällt aber erstaunlich blaß aus und enttäuscht.

Alles in allem ist das Album keineswegs schlecht und man merkt der Truppe ihre Erfahrung und ihr handwerkliches Können auch zweifellos an. Allein die Songs vermitteln nicht mehr diese Klasse, besonderen Charme und fast durchgängige Brillianz der beiden ersten Scheiben. "Promise Land" ist ein gutes AOR-Melodic-Rock-Album, das meines Erachtens aber auch gut und gerne unter einem anderen Namen hätte veröffentlicht werden können. Von einem Meilenstein kann man aber sicherlich nicht sprechen. Nach Ablegen der Fan-Brille kommen daher nicht mehr, aber auch nicht weniger als drei Sterne raus.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Comeback ohne Dann Huff, 11. Februar 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
Der US-Amerikaner Dann Huff ist als Studiogitarrist und Produzent in der Pop/Rock- und Country-Szene eine große Nummer. Das hätte vermutlich seine (Ex-)Band Giant auch werden können, wenn nicht der Grungeboom dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Mit ihrem Melodic Rock/AOR-Sound war Anfang der 90er einfach kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Immerhin werden ihre ersten beiden Alben Last of the runaways und Time to burn unter Rockgourmets auch heute noch vielerorts (zu Recht) verehrt. Zu Beginn des neuen Jahrtausends versuchte es die Band mit ihrem alten Sound noch einmal. Aber die Produzententätigkeit Huffs verhinderte ein längeres Engagement bei Giant.

Das hat sich bis heute nicht geändert. Aber die beiden Urmitglieder, Danns Bruder David (Schlagzeug) und Mike Brignardello (Bass) juckte es wohl weiter in den Fingern und so wollen sie es mit zwei neuen Musikern und dem vierten Album Promise land noch einmal wissen. Mit von der Partie sind Winger-Gitarrist John Roth und Sänger Terry Brock (Strangeways, Seventh Key). Aber auch Dann Huff selbst hat die Finger bei einigen Songs wieder mit im Spiel gehabt und seine Saiten schwingen lassen. Und so gibt es im Großen und Ganzen wieder genau die Musik welche man von Giant kennt und liebt. Hochmelodischen und gut gemachten Hard Rock und AOR, mit viel Keyboard, klaren Gitarrenleads, sowie starkem Gesang und einem Gespür für tolle Harmonien und Melodien. Das hat so in den 80ern funktioniert und das tut es auch heut noch erstaunlich gut. Die beiden Neuen fügen sich dabei recht gut in den Giant-Sound ein, welcher sich nicht großartig verändert hat. Terry Brock hat natürlich eine etwas andere, dafür aber auch sehr gute Stimme und John Roth versteht sein Handwerk ebenfalls prächtig.

Aber das wichtigste an einer Platte sind immer noch die Lieder. Und hier gibt es ebenfalls wenig Grund zu klagen. Das große "Believer (Redux)" (quasi Fortsetzung des Debüthits), der schöne Titeltrack, das lockere "I'll wait for you" oder "Two worlds colide" sind einfach zeitlos gute Rocksongs, wie man sie auch noch in 20 Jahren hören kann. Recht nett sind auch die Van Halen-artige ZZ Top-Verbeugung "Complicated man", bei der das Keyboard mal außen vor bleiben darf, oder der funkig angehauchte Abschluss "Save me". Überhaupt fällt auf, dass die zweite Hälfte von Promise land gitarrenorientierter und erdiger (manche würden sagen weniger schmierig) als der Rest durch die Boxen schallt.

Wer sich also gesorgt hat, dass Giant nicht ohne Dann Huff können, kann beruhigt werden. Denn Promise land ist auch ohne, dass er durchgehend daran mitgewirkt hat, eine gute Rockplatte geworden. Vielleicht etwas anders und nicht ganz so detailverliebt wie die alten Alben, aber alles andere als eine Enttäuschung. Alte Giant-Fans oder AOR-Freunde dürfen also ihren Geldbeutel zücken. Natürlich ist das alles immer noch nichts für Leute, die bei Namen wie Journey oder Toto der Würgreiz übermannt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Giant - eine Band mit viel Potential, 28. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
Wer Giant aus den 90-er Jahren kennt, der wird auch mit dieser CD glücklich. Sehr abwechslungsreich, stets interessante Mischung aus perfekt gespielter Musik. Kein Lied klingt langweilig oder öde. Es macht Spaß einfach zuzuhören und zu genießen, wobei genießen schon beinahe nicht möglich ist. Die Musikvielfalt lädt einen regelrecht zur körperlicher Bewegung ein.
Es gibt viele gute Bands auf dem Markt, Giant ist da aber noch einen Tick besser.

Meine Empfehlung: Für Freunde der Rockmusik ein unbedingtes MUSS!
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ohne Huff ist Giant unteres Mittelmaß, 23. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
Nach den Vorgängern und der Ankündigung der neuen CD mit Beteiligung von Dan Huff war ich sehr gespannt auf die neuen Songs. Doch leider muß man erkennen oder hören, dass es sich nicht mehr nach Giant in der Urversion anhört. Gesang, Gitarrenspiel, Songwriting sind leider unteres Mittelmaß des AOR-Bereiches. Die Songs sind durchweg langweilig und ohne Höhepunkte. Das war mal ganz anders. Giant hatte für mich damals Maßstäbe gesetzt, die kaum erreicht wurden in diesem Bereich. Ich kann hierfür keine Kaufempfehlung aussprechen! Jeder, der diese CD vor den Vorgängern hört, versteht die Welt nicht mehr. Promise Land unter einem anderen Namen hätte mehr Sinn gemacht, da ab jetzt sicherlich auch keine weiteren neuen Veröffentlichungen unter Giant stattfinden werden.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut aber überraschungsarm, 14. Februar 2010
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
Die US-Hard Rocker Giant (gegründet 1987) spielten zwischen 1989 und 2001 drei gutklassige Studioalben und ein Livewerk ein. Der Grunge machte der Band Anfang der 90er den garaus, doch 2001 gab es eine Platte und dann war wieder Mal Schicht im Schacht! Sänger/Gitarrist Dann Huff mauserte sich in der Zeit der Pausen zu einem gefragten Produzenten für US-Pop und Country-Rock. Da ist es nicht verwunderlich, dass er bei der Reunion 2009 nicht an Bord ist und durch den guten Terry Brock (Ex-Strangeways) am Gesang und Jon Roth (Winger) an der Gitarre mehr als passabel ersetzt worden ist!
Mit opulenter Spielzeit und gutem Coverartwork haben die Amis eine solide Scheibe zwischen Journey, Toto und Foreigner gemacht, die sicherlich von den Midtemporockern und Balladen wie "Our Love" lebt. Als Opener hat man sich quasi selbst gecovert und den alten Hit-Song " I'am A Believer" etwas umgestaltet und ihn "Believer Redux" getauft! Ab und an vermisse ich zwar etwas mehr Biss, aber das recht nette Jam-und Livefeeling am Ende der Scheibe wie bei "Complicated Man" reißt das Ganze wieder raus. Da abschließende "Save Me" groovt dabei schon richtig funky und erinnert etwas an Jeff Scott Soto der mit Glenn Hughes jammt.
Traditionelle AOR und Hard Rock Freund werden mit "Promise Land" Spaß haben!
Ich hoffe das im 21. Jahrhundert die Musiker von Giant auch bald wieder eine Homepage und/oder Myspace Seite erschaffen, da habe ich nichts gefunden.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GIANT sind zurück - und wie ! ! Top-Album mit Langzeit-Wirkung !, 22. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
Erst mal vorab als Klarstellung: Ich habe die CD nun fast 1 Jahr und noch immer befindet sie sich als reale CD im Player oder als Datenmaterial im MP3-Player !

Ich würde mal vorsichtig feststellen zu wollen (bitte die Ur-Dann-Huff-Fans um Verzeihung !), dass dies Album auf eine Stufe zu stellen ist mit
dem 1989er Release "Last of the Runaways", den ich ebenfalls sehr gerne im Umlauf habe ! Ich selbst bin auch ein Verehrer des guten Dann Huff, aber
man muss (bin selbst Musiker) den anderen auch mal Respekt zollen, insbesondere Terry Brock, der eine absolute Hammer-Stimme mitbringt sowie
dem überaus geschmackvollen aufspielenden Gitarristen Jon Roth; viele reiten an dieser Stelle auf der Dann-Huff-Schiene rum und verkennen die Qualitäten der neuen Musiker. Die meisten der Songs sind Ohrwürmer, Füller findet man kaum, allenfalls den letzen Song hätte man sich sparen können, aber diese Scheibe mach Bock auf mehr. Ich wünsche mir jedenfalls wenigstens ein Folgealbum in dieser Konstellation. Anspieltips möchte ich hier gar nicht abgeben, diese wurden von den anderen Rezensoren zur Genüge erwähnt, ich kann diese Scheibe nun nach fast einem Jahr bedingungslos empfehlen, mir wird sie auch weiterhin viel Freude beim Hören und auch Nachspielen bereiten.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man vermisst Dann Huff überhaupt nicht...., 22. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
...warum auch?
Schließlich hat er ja doch einige Songs beigesteuert. Ausserdem hat man mit Terry Brock (Slamer, Strangeways) einen (Sanges)Gott des AOR verpflichten können.
Und auch John Roth (Winger) kann mit seinem Gitarrenspiel locker mithalten.
Dies würde aber alles nicht zu 5 Punkten reichen, wenn die Songs nicht passen würden, wie auf dem unsäglich Comebackalbum III ( auf dem ein gewisser Mr. Huff ja noch voll vertreten war).
Und genau die passen wie die Faust aufŽs Auge:
Mit Beliver, Promise Land und dem Übersong des Albums: Never Surrender hat man einen Knaller Dreierpack am Start und man fühlt sich sofort an das geniale Debut erinnert.
Als weitere Anspieltipps gibt es da noch Plenty of Love, Double Trouble und das schnelle Complicated Man.
Zwar hätte es das grausame Save me nicht mehr gebraucht und die Ballade Our Love kann mit IŽll see you in my Dreams nicht mithalten, aber im großen und ganzen ist dieses Album ein Highlight am Melodic Rock Himmel.
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4.0 von 5 Sternen Gutes Album, 19. Juni 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
Ich muß zugeben, GIANT habe ich erst jetzt über einen Musiksampler kennengelernt und sie konnten mich direkt mit Believer begeistern. Nachdem ich das ganze Album gehört hatte, werde ich mir mal den Backkatalog dieser Band zu Gemüte führen. Dieses Album ist gutgemachter Hard Rock, bietet auch keine neuen Elemente, deshalb könnte auch das Album sicherlich Ende der Achtziger Anfang Neunziger erschienen sein, was ich persönlich ganz gut finde. Macht sich auch gut beim Autofahren und ich denke Fans von Ratt, Alias, Def Leppard sollten mal ein Ohr riskieren.
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4.0 von 5 Sternen Einladung zum Kuscheln, 8. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
Die Geschichte von GIANT reicht in die frühen 80er zurück, denn die Herren formierten sich aus der christlichen Rock Band WHITEHEART und brachten 1989 ihr Debüt "Last Of The Runaways", auf dem sich sogar ein Song, der es in die Top 20 schaffte, verbarg, auf den Markt. In den weiteren Jahren folgten noch einige mehr oder weniger erfolgreiche Alben, große Tourneen, aber auch ein paar Wechsel im LineUp wurden vollzogen und 2001 brach die Band vorerst auseinander.

Im Jahr 2010 melden sich GIANT nun mit ihrem neuen Fronter und Gesangstalent Terry Brock (STRANGEWAY, SEVENTH KEY) zurück. Zudem ist mit John Roth von WINGER ein recht bekanntes Gesicht an der Gitarre zu Gange.

Das neue Album nennt sich "Promise Land" und ist ein Sahnestück für alle Soft-Rocker und die, die es noch werden wollen. Trotz der recht milden Ausrichtung, hat das Album eine ungemeine Energie und auch genügend Atmosphäre, was sicher auch auf Terrys starkes, aber einfühlsames Organ zurück zu führen ist. Der locker flockige Rock wird durch schöne Melodien und einigen AOR Elementen, die sich durch dezente Keyboards bemerkbar machen, wunderbar aufgepeppt. Nicht zu verachten ist auch die Gitarrenarbeit von John Roth, der sich immer mal wieder zu kurzen Soli und aufheulenden Gitarrenpassagen verleiten lässt.

Das alles macht richtig feine Rocker zum mitwippen aus, aber natürlich darf auch gekuschelt und geschunkelt werden. "Our Love" oder "Dying To See You" sind für das Genre typische Tränendrüsendrücker, die sich neben dem starken Titeltrack oder dem groovenden "Prisoners Of Love" sehr gut machen. Richtig Hitverdächtig wird es mit "Two Worlds Collide" und zum Schluss gibt es mit "Save Me" auch noch eine kleine Funk-Überraschung.

GIANT sind ein Geheimtipp für die softere Rockausrichtung, die auch Härtefanatiker, durch die Energie, die die Band versprüht ansprechen könnte. Freunde von Schunkelrocker, wie BON JOVI oder den ruhigeren WHITESNAKE sollten auf jeden Fall mal rein hören.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch mit nur 10%...., 28. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Promise Land (Audio CD)
...Dann Huff...denn schließlich ist er ja bei einigen Songs immer noch mit von der Partie...(so man mal aufmerksam das Booklet studiert...)ist es ein klasse Rock Album. Nicht nur das die Stimme von Terry Brock erste Klasse ist...finde es kommt auch keine Langeweile auf, da die Songs ne gute Mischung aus flotteren und ruhigeren Stücken aufweisen können. Allerdings...das ureigene GIANT-Feeling gab es eh nur bei den beiden ersten Alben! ;-)
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Promise Land
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