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3,3 von 5 Sternen
Die Jagd nach der heiligen Lanze
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Jagd nach geheimnisumwitterten Schätzen, das Überwinden tödlicher Fallen und das Lösen geheimnisvoller Rätsel sind ganz klar die obligatorischen Zutaten zu einem potentiell guten Abenteuerfilm im Stile von "Indiana Jones" & Co. - auch der Vorgänger der "Jagd nach der Heiligen Lanze", der sich mit der Suche nach dem legendären Schatz der Nibelungen befasste, beherzigte diese Rezeptur und schaffte es überraschenderweise einen unterhaltsamen und guten deutschen Abenteuer-TV-Film darzustellen. Die Fortsetzung versucht zwar krampfhaft erneut jenes Erfolgsrezept zu kopieren, scheitert aber grandios an der schlampigen und lieblosen Umsetzung. Neben den wirklich schlechten schauspielerischen Leistungen (Kai Wiesinger ist einfach kein glaubhafter Abenteurer, Benjamin Sadler war im Vorgänger in jeder Hinsicht haushoch überlegen, Bettina Zimmermann agierte wie die Strohpuppe von nebenan und Fabian Busch war in Teil 1 viel witziger und spritziger als hier), den grottigen Effekten (jemand nannte hier schon die miserablen Autofahrten...billiger gehts nicht mehr, gleiches gilt für manche Hintergründe, die eine Burg zeigen) und den einfach nur schlechten Dialogen (klischeehaft hoch drei, siehe der Professor, der Lateinsprüche für Fünftklässler klopft und sich dabei noch intellektuell fühlt), sondern im offensichtlichen Dummverkaufen des Publikums.

Ich gestehe Filmen stets eine Menge Storyfreiheit zu und meckere an für sich nie, wenn Geschichte für eine gute Abenteuerstory etwas (!) zurecht gebogen wird, aber was hier an offensichtlichen Falschinformationen kommt, ist einfach ein Affront gegen jegliche Allgemeinbildung. Beginnen wir mit der Suche nach Friedrich Schillers Schädel: Das Herr Schiller in Weimar begraben liegt, haben die Autoren ja gerade noch recherchieren können, aber wenn sich die Abenteurer nach Weimar begeben, um dort in der Schillergruft herumzuschnüffeln, warum wird als Ort der Handlung die Stadt Dresden gezeigt? War nicht genug Geld in der Kasse, um da ein wenig Authentizität einzubauen? Mit vielen anderen Städten hätte der "Betrug" vielleicht funktioniert, aber zum einen ist Dresdens Silhouette einfach zu markant und zum anderen mussten die Damen und Herren auch noch schön am Fürstenzug vorbeifahren, der nun 100%ig nicht in Weimar zu bestaunen ist.

Nächster Punkt: Jürgen Prochnow alias "Der Böse" (dagegen war selbst seine Leistung aus "Wing Commander" oscarwürdig) schwadroniert stolz über seine Ahnengalerie und legt schön dar, wie seine Linie doch von Napoleon direkt abstammt. An sich nicht unmöglich, aber warum ist inmitten der Bildergalerie ein Gemälde von August dem Starken zu finden? Der hat ja nun wirklich Null komma nix mit Napoleon am Hut.

Und dann ist da natürlich noch die bereits erwähnte Sache mit den verschiedenen Trägern der Lanze. Wo Karl der Große oder auch Napoleon selbst natürlich im Rahmen der "Zurechtbiegung" von Geschichte noch funktionieren, sollte jedem klar sein, dass es sich bei Alexander dem Großen um einen Vertreter der Antike handelt, der knapp 350 Jahre VOR dem Tode Christi lebte. Wie soll er also die Lanze, mit der man überprüfen wollte, ob Jesus am Kreuz bereits tot sei, geführt haben? Ein Zeitstrudel? Ein temporaler Riss im Universum? Eine Eruption von Antizeit? "Star Trek" wüsste da sicher eine Antwort...! Käse hoch drei!

Was bleibt ist am Ende der Ärger darüber, dass erneut eine an sich interessante Idee völlig lustlos umgesetzt wurde. Die deutsche Geschichte bietet viele Ansatzpunkte um Schnitzeljagden Marke "Indiana Jones" oder "National Treasure" (diese Nic-Cage-US-Geschichtsabenteuer) ordentlich zu inszenieren. Personen wie Goethe, Schiller und Co. könnte man in einem tollen und moderneren Lichte erscheinen lassen, faszinierende Geschichten um sie basteln und sie damit den Leuten wieder näher bringen. Dazu serviert man dann malerische Eindrücke aus deutschen Landschaften, wie es "Die Jagd nach der Heiligen Lanze" ja auch versucht, aber irgendwann nervt einen das unmotivierte Abklappern bekannter Orte einfach nur noch. Dabei sind die "Sächsische Schweiz", der Königsee, die Walhalla und natürlich auch das Brandenburger Tor wunderbare Fixpunkte, die man aus seinem persönlichen Leben kennt. Dazu gesellt sich der einzige wirkliche Pluspunkt der ganzen Sache: Klaus Badelt. Man mag ja bei den Effekten und der Schauspielkunst gespart haben, aber immerhin nahm sich der "Fluch der Karibik"-Routinier der musikalischen Begleitung an...wenigstens etwas.

Sollte es also tatsächlich Überlegungen geben, die Reihe fortzusetzen, so wäre es sicher ratsam wieder auf Benjamin Sadler zurück zu greifen und die ganze Sache von einem halbwegs historisch versierten Menschen noch einmal durchgehen zu lassen, um so gravierende Fehler wie hier zu vermeiden. Das Publikum mag ja mittlerweile ein ganzes Stück anspruchsloser geworden sein, aber wenn Regisseure und andere Verantwortliche davon ausgehen, dass die wenigsten die inhaltlichen Lücken und Fehler nicht erkennen, dann ist dies unterm Strich ganz schön dreist. Daher gibt es insgesamt einen Stern - und den nicht, weil es nicht noch weniger gibt, sondern für den routinierten Soundtrack.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2010
Ich muss Frank Huebner zustimmen.

Wenn man auch von vornherein nicht viel mehr als pure Unterhaltung, "Popcorn Fernsehen" wie Kai Wiesinger es selbst in einem Interview nannte, erwartet hat, so habe ich mich doch sehr über die leichtesten "Logik"-Fehler geärgert.

Ein Drehbuchautor mag Fehler machen (wenn er es auch nicht sollte, und er sein Manuskript für ein 5,2 Mio. Euro-Budget-Projekt ordentlicher durcharbeiten sollte), so verstehe ich nicht, dass weder Kai Wiesinger noch dem Regiesseur noch dem gesamten Filmteam die Fehler im Skript aufgefallen sind wie zum Beispiel der von Frank Huebner bereits erwähnte, dass die Walhalla zwischen 1830 und 1842 erbaut wurde, Goehthe aber bereits 1832 gestorben ist.

Diesen Fehler mag man im allgemeinen Chaos der hanebüchenen Story noch verzeihen, aber als einen noch größeren Lapsus empfinde ich die Aufzählung, die Kai Wiesinger nach 53 Minuten 19 Sekunden (kann jeder in der Mediathek nachprüfen) sinngemäß sagt: "... Die Lanze gibt jedem Macht! Alexander der Große, Cäsar, Karl der Große, Napoleon ... allen hat sie zum Sieg verholfen!"

Nun frage ich Sie: Welche zwei Personen sind in dieser Aufzählung offensichtlich falsch?

Richtig. Jeder Zuschauer mit ein wenig Allgemeinwissen, weiß, dass Alexander der Große und Cäsar VOR Jesu Geburt und VOR Jesu Kreuzigung lebten!

Ich weiß, es ist nur ein kleiner Fehler. Aber ich frage mich, wie man als Schauspieler so einen Satz raushauen kann, wenn man ihn (hoffentlich eigentlich selbst) besser wissen müsste. Vom Regisseur und Drehbuchautor mal ganz abgsehen.

Leider haben die zwei Filme, die so großartig als "Eventmovies" angekündigt wurden, wirklich nur Popcorn-Film-Niveau.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2010
Ein buntes Potpourie an großen Hollywood Blockbustern, verpackt von RTL als Eigenkreation, inklusive "an die Wand gefahrener" Story, bei der die schauspielerische Leistung und die "tonlosen" Dialoge zum größten Teil auf der Strecke bleiben.

Die Story hätte viel gebracht, aber in den Händen von RTL bleibt halt wieder "so ein Film" übrig. Nachmachen ist eben schwer.
Zu den zwei Hauptdarstellern, nun, Kai Wiesinger versuchts hier mal auf "deutschen Nicolas Cage" und Bettina Zimmermann (mit immer demselben Gesichtsausdruck, Mimik scheint ihr fremd) wird erst "warm", wenn sie wie üblich in ihren Filmchen das Dekolleté in die Kamera schwenken kann.

So eine Schatzhatz mit "Pärchen + hilfreichen lustigem Bürschchen" gabs schon zehnmal besser in - Das Vermächtnis der Tempelritter ~ Nicolas Cage, Diane Kruger, und Justin Bartha (DVD - 2005).

Eine mitwirkende "bitterböse" Kung Fu Mieze hatten wir in - Transporter - The Mission (Einzel-DVD) ~ Jason Statham, Alessandro Gassmann, und Amber Valletta (DVD - 2006)- die konnte wenigsten überzeugen, in diesem Film hier jedoch mehr als lachhaft.

Der hilfreiche Assistent erinnert mit an den mitreisenden Mönch aus - Van Helsing (Einzel-DVD) ~ Hugh Jackman, Kate Beckinsale, und Richard Roxburgh (DVD - 2004)- gut und humorvoll gespielt von Fabian Busch.

Was die Motoradfahrt und z.B. die "Feuerfalle" am Schluß angeht, hat man bei - Indiana Jones Quadrilogie (5 DVDs) ~ Harrison Ford, Karen Allen, und Kate Capshaw (DVD - 2008) - wohl viel mehr Spaß.

Fazit: Eine gute Story, verbrannt zu filmischer Asche im Zeichen von RTL.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2010
unglaublich wie kann man nur so stehlen und dann noch alles falsch machen ?!?

die Darsteller (Schauspieler sind das nicht) erzählen sich die ganze Geschichte als würden sie es ablesen.

Aber das schlimmste ist wirklich das man wohl beim schreiben des Buches vergessen hat wieso Das fünfte Elemet ( wie einfallslos kann man nur sein das man sich keine eigenen Fallen überlegen kann !!!), Der Schatz der Tempelritter, Indi & Co so erfolgreich waren!

Bei den den Orginalfilmen hat man immer eine gehörige Portion Comedy in die Bücher geschrieben.
Die RTL Redakteure haben wohl beim abschreiben nicht genau hingeschaut.

Und die Betina Zimmermann kann ja wirklich was aber hier geht sie mit vollen Fahnen unter. Aber der schlimmste ist der Bösewicht haben die den aus Alarm für Cobra 11 ausgeliehen ?

Da helfen auch die wirklich teuren Bilder nichts welche bis auf die Farbkorrektur wirklich toll sind.

Man fragt sich warum immer diese TV- Redakteure und TV - Schreiber so große Bugets zur Verfügung gestellt bekommen ! Das kann man doch nur im TV auswerten und dann in den Giftschrank legen.

von mir bekommt der Film 2 von 5 Lanzen

eine für den Versuch und eine für den Look und das ist wirklich noch fair würde mich nicht wundern wenn hier morgen ganz viele einen Stern vergeben.

Sollte Euch jemand von RTL mit einer Fake-Rezension vorgaukeln wollen das der Film 4 oder gar 5 Sterne verdient hat. Einfach überlesen
Tut Euch das nicht an. Lieber warte ich nochmal 10 Jahre auf Indianer Jones 5
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am 11. Juli 2015
es hat alles gut geklappt bin sehr zu frieden damit, danke jederzeit wieder , bestellt und nach 3 Tagen war er da
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nein, so ein Kultfilm wie Indiana Jones ist dieses Werk nicht geworden. Allerdings auch nicht gar so grauselig wie Hai-Alarm auf Mallorca Hai-Alarm auf Mallorca mit uns Ralf Möller. Besser als ein Boll-Werk (schlimm, schlimm: Far Cry mit Till Schweiger) ist dieser deutsche Film ebenfalls.

Anders als die Tempelritter-Filme mit Nicolas Cage und die Dan Brown Erzeugnisse weiß die Darstellerriege um Bettina Zimmermann und Kai Wiesinger, das sie einen gar nicht so schlechten, aber doch recht trashigen Film zusammengeklatscht haben. Mit Hollywood konnte einfach nicht mitgehalten werden, dafür fehlte es an Geld, Schauspielern und Drehbuchautoren. Bei aller berechtigten Kritik an RTL, für diesen Film gehören sie gelobt. Endlich mal keine Liebesschnulze, kein 1000. NS-Drama und keine DDR-Aufarbeitungs-Klamotte. Der Film ist eine gute Werbung für Deutschland, nicht so sehr als Filmstandort, sondern als Reiseziel: Brandenburger Tor, Weimar, Rhein - ist schon schön hier!

Goethe hat die Heilige Lanze vor Napoleon versteckt. Diese soll nun gefunden werden, von Napoleons Erben oder dem Indy-Abklatsch, der sich sehr bei Die Mumie mit Brendan Fraser bedient hat. Warum die Häscherin des Franzosen bei der Arbeit total unbequeme, knielange Lederröcke trägt? Na, weil's sexy aussieht! Aus diesem Grund stöckelt die farblose Hauptdarstellerin in Transformers 3 (Super 3D-Effekte, aber handlungstechnisch viel, viel schwächer als dieser Film) durch die Stadt, um Megatron und Grandpa-Prime zu entkommen. Ein Running Gag mit einer vermasselten bayerischen Hochzeit hat mich amüsiert. Ansonsten gibt's schöne Sehenswürdigkeiten und Geschichtsunterricht light. Very, very light freilich, aber hey, Kids vergesst 1813 nicht! Da hat Deutschland Frankreich besiegt. Napoleon, Völkerschlacht bei Leipzig und so. Die Jahreszahl steht nicht nur auf dem Eisernen Kreuz der Quadriga, sondern auch auf den Orden der deutschen Soldaten im Großen Krieg, quasi als Ermahnung zum Siegen. Bis wir auch noch die US-Filmindustrie ernsthaft in Bedrängnis bringen können, wird es wohl noch etwas länger dauern. Warum Deutschland vor 1933 mehr fähige Köpfe hatte, ist ein weiteres Thema, aber das ist eine andere, eine düstere Geschichte. Das man auch sowas anspruchsvoll und ansprechend umsetzen kann zeigt der hervorragende Film X-Men: First Class (läuft noch im Kino! Nicht versäumen!).

Ungefähr so unterhaltsam, wenn auch etwas weniger lehrreich, wie der Film Goethe! Goethe! (inkl. Digital Copy) [Blu-ray]
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2010
Habe selten so ein Schwachsinn gesehen...platte Dialoge und dummer Handlungsstrang...sowas von peinlich...unfassbar! Mir fehlen die WORTE!!!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2010
War "DIE JAGT NACH DEM NIBELUNGENSCHATZ" noch ein toller Film, so ist dieses Machwerk nur der letzte Mist!!! Die Schauspieler wirken lächerlich - Die Regie hat scheinbar den ganzen Film verpennt - Die 3D-Scenen sehen absolut künstlich aus - Die Tricktechnik (im fahrendem Auto, auf dem Motorrad u.s.w.)sind nicht besser als in einem Film aus den 50ér Jahren....
Mein Tip - Finger davon lassen!!!
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2010
Nachdem ich die Vorschau auf RTL gesehen hatte, wollte ich unbedingt diesen Film sehen. Doch wie das manchmal so ist, habe ich zwei Tage nach der Austrahlung bemerkt, daß ich ihn verpaßt hatte. Also gut, schnell bei rtlnow nachgesehen und siehe da: innerhalb einer Woche nach Austrahlung kann man ihn sogar kostenfrei und ohne Werbung schauen. Besser ging's also nicht.

Die Story ist schnell erzählt. Die Lanze, die Jesus am Kreuz in die Seite gerammt wurde, verspricht große Macht und konnte dies im Laufe der Zeit unter Beweis stellen. Nachdem Napoleon sie Goethe zur Aufbewahrung übergeben hatte, ergriff dieser die Möglichkeit, die Lanze an einen geheimen Ort zu verbringen, um sie zu schützen. Goethe hat dabei eine Reihe von Rätseln aufgestellt, die der Reihe nach gelöst werden müssen, um den Standort der Lanze preiszugeben. Der Archäologe Meiers und seine zukünftige Ehefrau gelangen auf der Suche nach Prof. Bachman zunächst in Goethes Geheimlabor. Dort fällt ihnen ein Gedicht Goethes in die Hände und das Abenteuer beginnt. Doch nicht ganz ohne Hindernisse, denn mit Baron von Hahn haben sie einen adeligen Widersacher, der unbedingt die Lanze haben will.

Meines Erachtens bisher eine Geschichte, die sich nicht zu verstecken braucht. Der Aufbau des Film ist sicherlich nicht neu. Und wenn dabei Fehler enthalten sind, so spricht das nicht zwangsläufig gegen Film, da die Story ohnehin fiktiv ist. Auch Hollywood-Filme (z.B. Indiana Jones, Gladiator, Terminator, Fluch der Karibik etc.) enthalten immer wieder Fehler.

Über die schauspielerische und technische Umsetzung kann man sicherlich diskutieren. Da ich den ersten Teil der Reihe nicht kenne, fand ich Kai Wiesinger in der Rolle des Eik Meiers zwar nicht überragend, aber keinesfalls schlecht. Skeptischer war ich allerdings gegenüber der Darstellung von Bettina Zimmermann. Daß die Effekte nicht auf Hollywood-Niveau waren, stört mich eher wenig. Die Produktionskosten werden mit Sicherheit nur einen Bruchteil eines vergleichbaren Hollywood-Films ausgemacht haben. Zudem kann ich jedem, der sich bei diesem Film über die Effekte beschwert, empfehlen, sich die Jack-Hunter-Trilogie (US TV-Produktion) anzusehen. Die Effekte sind in dieser Trilogie, wie ich finde, auch nicht besser.
Gut gefallen haben mir die Außenaufnahmen an Orten, die ich bisher nicht alle kannte. Die Bilder von der Bastei-Brücke, St. Bartholomä und Wahlhalla finde ich ziemlich gelungen.

Aus meiner Sicht ein sehenswerter, wenn auch leicher, Film für einen Videoabend. Er wird mit Sicherheit nicht in die Annalen der Filmgeschichte eingehen. Aber wer Filme wie Indiana Jones, Das Vermächtnis der Tempelritter und Jack Hunter mag, für den wird dieser Film richtig sein.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2010
So einen schlechten Film hab ich lange nicht gesehen. Unlogisch, Unwitzig und miese "Schaupsieler".
Wie meine vorredner schon schrieb, wenn abschreiben, dann richtig.
Kleiner Tipp tut euch das nicht an und vorallem gebt für diesen schrott kein geld aus.
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