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am 8. April 2010
Ein bisschen konnte man sich des Gefühls nie erwehren, dass die schwedisch basierte Band M.A.N. auf ihren ersten beiden Alben nicht ganz wusste, wo die Reise hingehen sollte.
Homage an Mnemic? Homage an Meshuggah? Industrial? Nu Metal?
All dies wirbelte durcheinander und am Ende war es netter aber nicht allzu einprägsamer Groovemetal.

Da kann ein wenig klarere Selbstdefinition nicht schaden. Und hey! "Massive Audio Nerve", ist doch schließlich die Auflösung der Kürzel des Bandnamens... in gewisser Weise könnte man das Drittwerk also als ein Selftitled verstehen. Und die meisten Bands geben den Alben den Bandnamen, die sie als Ausdruck ihrer ganz eigenen Vision betrachten.
Wenn man jetzt noch an die Legende denkt, dass das dritte Album einer Band über Erfolg und Niedergang entscheidet, dann lastet da doch einige Erwartung auf den massiven Audionerven der Truppe.

Doch sie stemmen ebenjene mit einer Energie, die ihresgleichen sucht. Die Mannen um Gitarrenmonster Rob Guz und Sänger Tony JJ (ex-Mnemic, Icon In Me, Angel Blake, Transport League) definieren sich nachdrücklich und klar mit einem wahren Feuerwerk.
Und sie wählen letztendlich eine skurrile wie interessante Niche für ihren definitiv eigenen Sound: Zwischen Industrial Metal im Stile von Static-X und Tonys Heimband Transport League und Meshuggah trifft man die Herren nun an.

Bereits der Opener "Logicide" präsentiert das volle Programm dessen, was noch folgen wird.
Kein langes Fackeln, kein schöngeistiges Intro, Guz überfährt den Hörer kurzum mit der vollen Brachialdynamik seiner 11-saitigen Gitarre.
Der Klang in der Bassgegend ist dabei ganz klar massiv von Meshuggahs 8-Saitern beeinflusst, ebenso wie der Hang zu experimentellen Zwischenspielen.
Schon im Opener gibt es diverse schräge Akkorde zu hören, in der Folge gibt es, wie in "Loveless" auch immer mal wieder orientalische Einschübe zu bestaunen, die bei all dem Wahnsinn seltsamerweise vollkommen passend wirken.
Die Rhythmen dagegen erinnern, wenn auch deutlich weniger simpel, immer wieder an Static-X. Guz schafft es wie im Schlaf, seine teils recht komplexen Brachial-Grooves absolut tanzbar zu halten.
Getrieben von nachdrücklichen Drums und akzentuiert eingesetzten Industrial-Samples entstehen in Kombination mit einigen rockigen Riffs und dynamischen Basslinien atemlose, schweißtreibende Rhythmen, bei denen garantiert kein Fuß und kein Nacken still bleibt.

Daran und auch am dezenten Static-X Feeling hat auch Tony JJ gewaltigen Anteil. Sein raues Organ, seine Geschwindigkeit, das alle erinnert diverse Male an Wayne Static. Und "Mock My Motion" klingt schon beinahe wie eine Homage an die kultigen Industrial Metaller, während es auch an sangestechnischen Queverweisen auf Transport League nicht fehlt.
So fährt JJ eine enorme Bandbreite zwischen fast schon apathische Screams, heftigen Growls, Spoken-Word-Passagen und kurzen verqueren Gesangspassagen auf. Weichen Cleangesang sucht man diesmal vergebens, dafür arbeitet JJs eigenwillige Stimmfarbe besser mit der Bandbreite der Gitarre zusammen, als je zuvor.
Seine Stimme stützt nicht nur die atemlosen Grooves sondern auch den experimentellen Einschlag.

Mit diesen Zutaten holzen sich M.A.N. knapp 40 Minuten ohne Rücksicht auf Verluste durch 11 Songs, von denen jeder seinen eigenen Charakter und seine eigenen coolen Ideen aufbietet. Vergessen ist der Gleichklang vergangener Alben.
Präsentiert wird dies alles in erdiger, differenzierter Produktion, die ebenso die volle Komplexität der Aufbauten hörbar macht, wie auch den Subwoofer ordentlich arbeiten lässt.

M.A.N. sind angekommen. Sie haben ihr Niche gefunden und fühlen sich hörbar pudelwohl darin. Irgendwo zwischen den experimentellen Tieftongrooves von Meshuggah und den atemlosen Industrial-Rhythmen von Bands wie Static-X oder Transport League haben sie ein Album geschustert, das von der ersten bis zur letzten Minute einen Höllenspaß macht.
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Wer mal die Erfahrung machen möchte, wie es sich anfühlt bzw. anhört wenn man musikalisch verprügelt wird, dem empfehle ich das dritte Album der Schweden M.A.N.. Das Album ist ein akustischer Baseballschläger und hört auf den Namen Massive Audio Nerve.

Alle elf Songs schlagen mitten ins Gesicht, in die Magengrube. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist Massive Audio Nerve genau das Album welches ich von Fear Factory erwartet hatte. Brutaler Thrash Metal, moderner Machart.

Mit "Logocide" geht es direkt mit einem heftigen Hassbatzen los. Donnernde Bassdrums, heftigster Gesang und fräsende Gitarren. Thrasher Herz was willst Du mehr!

Trotz aller technischer Komplexität läuft das Album gut rein und besitzt teilweise sogar echte Ohrwurmqualitäten. Highlight des Albums ist das abschließende "Last Light Drains", welches fast schon sanft beginnt, sich aber dann zu einer Dampframme aller bester Qualität steigert.

Geiles Album!
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am 30. März 2010
Was Gitarrengott Rob Guz und seine Kollegen hier abfeuern ist einfach nur noch krank, Sounds die ich so noch nie gehört habe, Sänger Tony schreit sich wieder mal die Kehle aus dem Hals wie ein wahnsinniger, und das alles in einer mörderfetten Produktion.

Auf jeden Fall toptt Massive Audio Nerve den schon sehr geilen Vorgänger Peacenemy nochmal deutlich. M.A.N sind ein totaler Geheimtipp für alle Fans von Bands wie Fear Factory, Disturbed oder Devildriver. Mit diesem Album schaffen sie es hoffentlich bald nicht mehr so "geheim" zu sein ;)

Anspieltipp: Logocide, Don't wake up
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