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88 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das perfekte Spiel für ein verregnetes Wochenende
Alan Wake ist für mich die perfekte Mischung aus Action, Mystery und Gruselelementen. Mich hat die unheimliche Story arg in den Bann gezogen und ich fand es ziemlich spannend nachts durch neblige Wälder, verlassene Minen oder einsame Campingplätze zu streifen und immer auf der Hut vor den - mit allerlei Äxten, Messern und sonstigen Klingen bewaffneten...
Veröffentlicht am 14. Mai 2010 von torre-mayor

versus
30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Taschenlampenballerei
Trotz der fehlenden Euphorie der Presse, was dieses Spiel angeht, habe ich mir einen Ruck gegeben und es bestellt.
Im Endeffekt war ich dann hin und hergerissen, wie ich dieses Spiel nun bewerten soll. Hab' noch einen zweiten Durchgang gestartet und mir fiel auf: Alan Wake gibt sich wenigstens Mühe, eine gruselige Atmosphäre aufzubauen.

Die...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2010 von D. Vollmer


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88 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das perfekte Spiel für ein verregnetes Wochenende, 14. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
Alan Wake ist für mich die perfekte Mischung aus Action, Mystery und Gruselelementen. Mich hat die unheimliche Story arg in den Bann gezogen und ich fand es ziemlich spannend nachts durch neblige Wälder, verlassene Minen oder einsame Campingplätze zu streifen und immer auf der Hut vor den - mit allerlei Äxten, Messern und sonstigen Klingen bewaffneten - "Besessenen" zu sein, deren plötzliches Auftauchen (oftmals stimmungsvoll durch kleine Kamerafahrten bzw. dem Einsetzen von Musik in Szene gesetzt) mir durchaus den einen oder anderen Schauer über den Rücken jagte.

Natürlich kehrt nach dem zwanzigsten oder hundertsten Angriff einerseits auch eine gewisse Routine ein - aber andererseits: bei welchem Spiel ist das nicht der Fall? Auch wenn die Kämpfe gegen die Besessenen ein Großteil der Action ausmachen, gibt es hierbei durchaus Abwechslung: mal muss man irgendwelche Poltergeister bekämpfen, mal besonders widerspenstige (schwerer bewaffnete) Gegner, mal kommen sie in großen Gruppen (teilweise muss man hier auch ein klein wenig taktisch vorgehen, z. B. durch den Einsatz von größeren Scheinwerfern), mal taucht nur vereinzelt jemand mit ner Axt aus dem Gebüsch auf, es gibt Angriffe von Vögel, Angriffe von Maschinen usw. usf. Ich fand die Action im großen und ganzen daher durchaus abwechslungsreich, naja, zumindest nicht mehr oder weniger als in vergleichbaren Spielen. Manchmal verlor ich ein wenig den Überblick, weil man praktisch von allen Seiten mit Äxten oder Messern angegriffen wurde (dumm, wenn man dabei noch in einer Bärenfalle festhängt und einem die Batterien ausgehen...) - aber gerade Situationen wie diese waren es dann auch am Ende, die bei mir für den entsprechenden Nervenkitzel gesorgt haben.

Die Atmosphäre des Spiels finde ich fantastisch: in einer Szene steht man z. B. auf der Terrasse eines Hauses und während man das wunderbare Panorama bewundert, ziehen am Horizont plötzlich langsam Wolken auf und man hört ein entferntes Grollen, allmählich setzt Wind ein, die Büsche und Tannen fangen an, sich im aufkommenden Sturm zu wiegen, der Himmel verdunkelt sich immer mehr, man geht wieder zurück ins Haus, während draußen der Sturm bzw. die Dunkelheit aufzieht... Einfach toll gemacht! Die Grafik mit ihren Lichteffekten wirkt beeindruckend, auch wenn ich zugeben muss, dass ich die Optik der Charaktere nicht so berauschend fand, teilweise wirken die Gesichter schon ein bißchen steif und leblos, was meiner Ansicht nach aber durch die spannende Story, die toll gestaltete Landschaft, die Musik und die gut gemachten Kamerafahrten wieder ausgeglichen wird.

Mir hat Alan Wake gut gefallen. Ich würde nicht sagen, dass es ein "Meilenstein" im Spielegenre ist, aber es ist super gemacht und sorgt für eine schaurig-schöne Atmosphäre. Einfach das optimale Spiel für ein verregnetes Wochenende: Anlage aufdrehen, Licht dimmen - und mit Alan Wake in die unheimliche Welt rund um Bright Falls eintauchen.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Spiel mit guter Story, 19. Mai 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
Der Hype um Alan Wake ist sicherlich etwas übertrieben. Das Spiel ist garantiert nicht DAS Ereignis des Jahres, aber als Besitzer der XBOX360, liebhaber guter Serien und Spaß an 3rd Person Games hat, kommt hier mit Sicherheit auf seine Kosten.

Alan Wake soll ein Psycho-Thriller-Game mit sehr tiefgängiger Story sein. Die erste Stunde (etwa bis Mitte Episode 2) hat sie das auch sehr gut vermittelt. Danach nimmt der Gruselfaktor einfach ab - was allerdings das Spiel nicht schlechter macht, man ist einfach schon sensibilisert mit den Effekten.
Ähnlich wie bei Max Payne wird sehr viel Wert auf die Story gelegt, und ähnlich wie bei MP ist auch der Kern des Games, die Aufmachung, letztlich schnell ausgereizt.
So schockt mich in Episode 3 einfach kein Angriff der Bessesenen mehr, sondern man hört und weiß förmlich schon, an welchen Stellen welche auftauchen.

Dennoch: Jedes Spiel hat diese Probleme und es wäre unfair zu sagen, das letztlich das Game dadurch enttäuscht. Assasins Creed 1 & 2, als Beispiel, werden viel früher langatmiger und langweiliger, weil die Story zu stark mit den immer gleichen monotonen Aufgaben unterbrochen wird. Hier ist eher das Gegenteil der Fall. Dadurch, das man schon weiß, wie der Ablauf von statten geht, kann man sich voll und ganz auf die Story einlassen. Und die ist mehr als gelungen. Episodenweise wird die teils verwirrende, teils gruselige Story vorangetrieben. Man fühlt sich schnell in dne Protagonisten ein und wirkt einfach mittendrin. Der Stil des Erzählens ist wirklich genial. Irgendwann merkt man aber auch, das das eigentliche Spiel zur "Nebensache" avanciert und man vorrangig der Story wegen weiterzockt.
So sind gerade die Episoden die lange gehen, bspw. Episode 3, in der man viel zu Fuß unterwegs ist und viel viel Gegner bekämpft, diejenigen die weniger gut gefallen (wobei vermerkt sein sollte, das das Setting und Szenario einfach brilliant sind)
Allerdings sieht man auch an diesem Spiel einfach den Schwachpunkt, das man einfach keine Games mit Serien oder Filmen gleichsetzen kann. Ein Film vermittel in meist max 3h eine Story mit reichlich Action bzw. reichlich Tiefgang und greift den Zuschauer anders an, als solch ein Spiel.

Die Grafik, da eh meist im Dunkeln, ist für mich sowieso eher nebensächlich. Aber dennoch bringt sie mich oft ins Verzückung, wenn man tagsüber weit über die Landschaft schauen kann. Ansonsten eher gehobeneres Segment.

Der Sound ist ebenfalls sehr gut und kommt auf einer 5.1 Anlage sehr gut hervor. Einzig die Synchronisation ist abscheulich. Das vermiest eigentlich das ganze Spiel. Die deutsche Synchro wirkt sehr unmotiviert und lieblos. Deshalb empfehle ich jeden die Sprache auf engl. zu stellen. Das Spiel kommt dabei deutlich besser zur Geltung.

Eine gute 80% Wertung ist meiner Meinung nach für das gane drumerheum schon gerechtfertigt. Ich find die Story genial, das Spiel an sich solide.
Ich freue mich auch schon auf einen 2. Teil!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Departure (Die Abreise), 17. Mai 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
Nach langem hin und her habe ich mir nun doch endlich eine Xbox 360 zugelegt und habe mich natürlich tierisch auf Alan Wake gefreut da ich ja soviel gutes über das Spiel gehört habe. Ob Alan Wake wirklich der Blockbuster Meilenstein geworden ist könnt ihr hier nachlesen.

Story:
Schriftsteller Alan Wake hat ein sehr großes Problem er leidet seit zwei Jahren unter Schlafstörung, Albträumen und an einer Schreibblockade. Seit zwei Jahren hat der erfolgreiche Schriftsteller kein einziges Wort mehr zu Papier gebracht. Besorgt um seine Gesundheit schlägt seine Frau vor Urlaub zu machen damit er den Kopf wieder frei bekommt und vielleicht wieder Schreiben kann. Aber kaum angekommen im kleinen Städtchen Bright Falls verschwindet Alans Frau und er setzt nun alles daran sie zu finden. Doch als sei es nicht schon schlimm genug findet er sich in einer seltsamen in der Nacht erwachenden Welt wieder und seltsame Schattenwesen die früher mal Einwohner waren wollen ihm ans Leder.

Zur Story erstmal ist sie eine der spannendsten seit Heavy Rain oder Metal Gear Solid doch was mich nur sehr an der Story gestört hat war Alans Motiv. Das ganze spiel dreht sich nähmlich darum Alans Frau wiederzufinden und von den dunklen Mächten zu befreien. So ein Motiv braucht für einen Gamer eigentlich viel überzeugung. Jedenfalls für mich war Alans Frau aber nur eine leblose Nichtssagende deren Schicksal mir eigentlich völlig am A--ch vorbeiging.
Von daher hätte man Alans Frau nicht so früh verschwinden lassen sollen sondern man hätte mehr auf die Beziehung der beiden eingehen sollen dann hätte es mich auch wirklich interessiert.

Gameplay:
Alan Wake ist ein reiner First Person Shooter wenn man es mal genau nimmt. Alans einzige Waffe gegen das dunkle ist natürlich oh Wunder LICHT. Man muss einen Gegner erst immer schön mit einer Taschenlampe ausleuchten um ihn von der Schützenden Hülle der dunkelheit zu befreien um ihn danach nur noch mit Blei vollzupumpen. Dieses System wiederhollt sich das ganze Spiel so wie es bei einem klassischen Shooter halt üblich ist. Doch Alan Wake nur als Shooter zu bezeichnen wäre falsch es hat auch einige Horror Anteile. Ab und an schleichen sich bessessene gerne auch mal von hinten an oder Springen euch aus dem nichts an so das man sich ab und an auch mal ordentlich erschreckt und man Panik bekommt erst recht wenn enorm viele auf euch zu kommen. Was mich dennoch gestört hat war die Teils unpräzise Steuerung bei Sprungeinlagen. Ab und an bin ich bin ich von einer Klippe geflogen oder habe den Balken auf der anderen Seite nicht erreicht das hat mich schon echt genervt. In Alan Wake gibt es auch QTE Abschnitte die eigentlich den Namen nicht verdient haben den man drückt nähmlich immer nur eine einzige Taste um einen Generator anzuwerfen der schützendes Licht spendet. Um mal schneller von A nach B zu kommen könnt ihr auch wenn es das spiel zulässt in Autos einsteigen um schneller zum Ziel zu kommen. Was nur leider etwas auf den Magen schlägt ist das ziemliche sensible Fahrverhalten der Autos lenkt ihr nur ein bisschen zu viel dreht sich gerne mal der ganze Wagen oder ihr fahrt vor einen Baum. Und die ziemlich leblose Welt am Tag hat mich auch gestört wenn ihr mal mit eurem Wagen auf der Straße seit werdet ihr nicht ein einziges entgegenkommendes Fahrzeug oder geschweige den Fußgänger zu Gesicht bekommen und das Alan in jedes Auto einsteigen kann das er will ohne eine Scheibe einschlagen zu müssen oder es kurz zu schließen.

Grafik:
Grafisch ist Alan Wake gut es legt die Messlatte aber nicht besonders hoch und kann als exklusiv Titel keine Maßstäbe setzen. Die Nacht Abschnitte sehen hervorragend und richtig echt aus. Der Wald in dem ihr euch befindet ist wohl der schönste Videospiel Wald denn ich je gesehen habe und die Lichteffekte sehen auch grandios aus. Doch am Tage da sieht das alles schon wieder anders aus. So sieht Tagsüber eine Mauer aus wie eine Matschige Fütze als hätte man kurz auf der Mauer mit brauner Kreide rumgekritzelt. Tagsüber ist das Spiel nur so voll gestopft mit matschigen Texturen das ich dachte ich spiele hier ein Spiel von 2004. Und auch die Figuren konnten mich nicht überzeugen so sehen doch die meisten Leute wie leblose Papfiguren aus die Hauptfigur nicht ausgeschlossen. Sie haben schlechte Animationen und schlechte Mimik. Was mir aber sehr gefiel war das das Spiel wie eine TV Serie in Abschnitte unterteilt ist so endet jede Folge mit einem spannenden Cliffhanger und einer schönen Musik und fängt an mit einer kleinen Zusammenfassungen der Ereignisse.

Sound:
Vom Sound her gibt es nicht viel zu meckern Akkustisch bietet das spiel alles an was euch die Nackenhaare steigen lässt . Knarrende Böden, klirrende Fenster plötzliche laute Geräusche oder explosionen. Was mir aber nicht gefielt war oh Wunder die deutsche Synchronisation . Mal erlich einen Blockbuster Titel wie Alan Wake auf Hörspiel Niveau zu vertonen ist schon eine echte Frechheit. Obwohl die deutsche Stimme von Alan (gesprochen von Moritz Brendel) sich noch einigermaßen gut anhört.

Fazit:
Alan Wake macht viele Fehler die nicht hätten sein müssen dennoch ist das Spiel ein absoluter Pflichtkauf für jeden Xbox 360 Besitzer da ich schon lange nicht mehr eine so spannende Handlung gesehen hatte und auch gerade deswegen macht Alan Wake einen heiden spaß und wird euch so lange ans Gamepad fesseln bis ihr den Abspann seht. Stellt eure Konsole auf Englisch schmeißt Alan Wake rein und erlebt ein episches Meisterwerk das neue Maßstäbe in der Erzählweise setzt.
Gesamtwertung: 85 %
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 8. September 2010
Von 
H. W. "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
Schon viel wurde über "Alan Wake" geschrieben. Ich hatte nun Gelegenheit das Spiel inkl. des DLC "The Signal" zu spielen und muss sagen, dass das Spiel einen zwispältigen Eindruck bei mir hinterlassen hat.

Zunächst zu den positiven Punkten:

Die Geschichte:
"Alan Wake" bietet eine sehr komplexe Handlung, in deren Verlauf sich Mr. Wake öfter fragt, ob er alles wirklich erlebt oder ob er gewaltig einen an der Klatsche hat. Realität oder Traum? Gesunder Geist oder durchgeknallt? Diese Fragestellungen begleiten Alan Wake und den Spieler über das gesamte Spiel und tragen wesentlich zum Spielerlebnis bei

Die Atmosphäre:
Remedy ist es gelungen, durch sehr guten Einsatz von Grafik und Sound für eine sehr düstere Stimmung zu Sorgen. Läuft Alan anfangs noch bei Tageslicht durch Bright Falls, wird das Spiel düsterer und letztlich auch abgedrehter, je weiter man Alan auf seiner Suche nach Alice begleitet. Für sehr gelungen halte ich auch den episodenhaften Aufbau des Spiels, gerade so als würde man eine Fernsehserie anschauen, inkl. von einleitenden "Bisher bei..."-Bildern und -Texten zu Beginn einer neuen Episode.

Es gibt aber auch einige Punkte, die mir negativ aufgefallen sind bzw. die mich nicht vollkommen überzeugt haben:

Das Gameplay:
Auf Dauer sind die ewig gleichen Kämpfe mit wenigen unterschiedlichen Gegnern doch recht ermüdend. Und zumeist geht es nach dem simplen Prinzip: Taschenlampe draufhalten und im richtigen Zeitpunkt mit einer der Waffen mehrmals schießen. Der Rätselanteil hätte durchaus höher ausfallen und die Rätsel hätten knackiger sein können. In der gebotenen Form stellen sie jedoch keine Herausforderung dar. Und wieso manche Türen oder Tore einfach geöffnet werden können, andere hingegen per Tastendruck geöffnet werden müssen, bleibt vermutlich wohl auf ewig ein Geheimnis von Remedy. Soll der Tastendruck eine Herausforderung sein? Wohl kaum...

Die Charaktere:
Erschreckend leblos wirken alle Personen, die im Spiel auftauchen, inkl. Alan Wake selbst. Ein Problem stellt in der deutschen Fassung die nicht wirklich gelungene, monotone Synchronisation dar. Ein weiteres Problem ist die nicht mehr zeitgemäße Charakteranimation. Die Figuren bewegen sich sehr statisch und nur selten den Situationen angemessen. Wer einmal ein Spiel aus dem Hause Rockstar Games gespielt hat, weiß was diesbezüglich heute möglich ist.

Spannung:
Remedy hat es fertig gebracht, dass trotz der sehr guten Atmosphäre so gut wie keine Spannung bei mir aufkam.

Insgesamt haben die negativen Eindrücke dazu beigetragen, dass ich "Alan Wake" einfach nur spielte, statt mit dem Helden und seinem Schicksal mitzufiebern. Die Distanz zu Alan Wake und der Geschichte blieb erstaunlich groß.

Gesamtfazit:
Aufgrund des Hypes, der um "Alan Wake" im Vorfeld gemacht wurde, habe ich mir deutlich mehr von dem Spiel erwartet. Für ein paar Stunden kurzweilige Unterhaltung reicht "Alan Wake" jedoch allemal aus.

Anmerkung zum DLC "The Signal":
Erstaunlicherweise ist mein Eindruck vom Add-on besser als der vom Hauptspiel: Der Schwierigkeitsgrad wurde angehoben und zusätzliche Ideen (Stichwort: Wörter aus dem Roman) sorgen für mehr Abwechslung. Insgesamt macht das Add-on einen runderen und ausgereifteren Eindruck als das Hauptspiel.

NACHTRAG 05.05.2011:
Ich habe das Spiel nach langer Zeit wieder einmal in die Hand genommen und Erstaunliches ist passiert: Ich hatte beim wiederholten Durchspielen mehr Spaß als beim ersten Mal! Die Nachteile sind weiterhin vorhanden, jedoch hat mich die Geschichte dieses Mal emotional deutlich mehr berührt als beim ersten Durchlauf. Inkl. des zweiten DLC "Der Schriftsteller" ergibt sich ein richtig gutes Spielerlebnis. Daher habe ich auch meine Wertung um einen Stern erhöht.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alan, wake up!, 12. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
--- Story (5 von 5) ---
Alan Wake (deutscher Synchronsprecher Moritz Brendel) ist ein Thriller-Autor, der seit einiger Zeit unter Schlafstörungen, Albträumen und akuter Schreibblockade leidet. Um neue Kraft im Job und in der Ehe zu sammeln, reisen Alan und seine Frau Alice in das beschauliche Örtchen Bright Falls. Nach einer mysteriösen Schlüsselübergabe verschwindet nicht nur Alans Frau, sondern auch das soeben bezogene Haus sowie die kleine Insel, auf der sich das Grundstück befand.
Quelle: Wikipedia

Was passiert ist und ob Alan seine Frau wiederfindet werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Von Kapitel zu Kapitel fügt sich das Puzzle immer mehr zusammen bis man dann letztendlich die Lösung findet. Man will immer mehr von der Story erfahren und freut sich auf weitere Sequenzen sobald man ein Gebiet erfolgreich durchquert hat. Vor jedem Kapitelanfang wird das bereits geschehene in einer kurzen Rückblende zusammengefasst und wunderbar in Szene gesetzt.

--- Gameplay (4 von 5) ---
Mit einer Taschenlampe und einer Schusswaffe ausgerüstet läuft man meist durch dunkle Wälder. Natürlich gibt es auch weitere Locations wie Parks, Gärten, Straßen, Gebäude und eine Mine die alle in oder um Bright Falls liegen. Besessene die menschlichen Schattengestalten ähneln sind einen immer wieder auf den Fersen und so ist man stets bemüht eine größere Taschenlampe und ein größeres Schießeisen sowie die passende Munition und einen Vorrat an Batterien zu finden.

Besessene die auftauchen müssen immer zuerst mit der Taschenlampe beschienen werden um sie Verwundbar zu machen. In dieser Zeit werden sie meist so geblendet das sie dadurch zurückgedrängt werden. Ist der Besessene erstmal Verwundbar wird ihn mit ein paar Schüssen der Rest gegeben. Es gibt neben den Besessenen auch andere Gegnertypen wie Vögel oder Poltergeister die Gegenstände durch die Luft schleudern und allesamt mit dem verwenden von Licht besiegt werden können. Das war es dann aber leider schon und die Hauptgegner bleiben die immer und immer wiederkehrenden Bessesenen die wenig Abwechslung bieten.

Die Umgebung ist hingegen der abwechslungsreichte Feind da man zB. durch Stürze, Fallen oder anderen gefährlichen Dingen/Situationen ebenfalls sterben kann (oder es zumindest schwerer hat zu überleben) und man so öfters mal aufpassen muss wo man hintritt. Das Spiel ist ziemlich Linear da man immer einen festen Weg beschreiten muss, selbst dann wenn man durch Bright Falls selbst läuft. Das von A nach B gelaufe hat mir persönlich gefallen da man dadurch immer den roten Faden behält und nirgendwo sinnlos herumirrt.

Auf dem Weg zum Ziel muss ab und zu mal etwas Aktiviert werden. Sei es ein Generator um Strom zu erzeugen oder ein Schalter um etwas zu Öffen/Schließen/Verschieben. Richtige Rätsel die die Durchreise erschweren wird man kaum bis garnicht finden. Der Schwerpunkt des Spiel ist: Durchkommen und Überleben.

--- Steuerung (4,5 von 5) ---
Ich war 95% der Zeit mit der Steuerung sehr zufrieden. Die Stellen in denen man über Abgründe springen musste waren aber für mich ein Graus. An diesen Stellen fühlte sich die Steuerung für mich etwas unpräzise an aber zum einen waren diese Stellen nicht so oft vertreten um zum anderen sind sie denoch ohne größere Probleme zu meistern. Besonders gemein wird dies aber wenn man versucht Erfolge freizuschalten die ein Sterben oder Neuladen verbieten. Da kann ein Sturz aufgrund eines versemmelten Sprungs schonmal arg nervig sein.

--- Spieldauer (5 von 5) ---
Ausreichende 10 Stunden. Wie üblich ist diese Zeit nur eine ungefähre Einschätzung. Mit den Add-Ons kommen nochmal 2 Stunden hinzu.

--- Wiederspielwert (3 von 5) ---
Jemand der alle Erfolge freischalten möchte wird um einen zweiten Durchgang eh nicht drum herum kommen. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade können aber auch so einen dazu animieren es erneut durchzuspielen. Nach dem man allerdings den härtesten Mode durchgespielt hat ist ein erneutes durchspielen eher weniger reizvoll da die möglichkeit es anders anzugehen nicht wirklich besteht und einem mit dem Kennen der Story ein Antrieb fehlt, der nunmal ein sehr wichtiges Zugpferd ist.

--- Grafik (5 von 5) ---
Die Umgebungen und Behausungen sind schön dargestellt und man merkt immer wieder die Liebe zum Detail. Sicherlich wird es andere Games geben die die Latte in puncto Grafik noch höher legen können, doch bin mit dem was Alan Wake bietet schon mehr als zufrieden.

--- Sound (5 von 5) ---
Die größte Belohnung für das Beenden eines Kapitels war neben dem in der Story vorran schreiten der Beginn eines neuen Liedes dessen Auswahl für mich durch die Bank weg einfach nur stimmig war und irgendwie immer zu dem Game passte. Musik ist natürlich Geschmackssache... meinen Geschmack hat sie getroffen.

--- Schwierigkeit (5 von 5) ---
Es gibt 3 Stufen die bestimmen wie lange es dauert bis ein Gegner durch das bescheinen mit einer Taschenlampe angreifbar wird sowie wieviel Schüsse er braucht bis er stirbt. Der Gelegenheitsspieler wird auf Normal locker durchkommen und Erfahrene werden auch auf Stufe 3 gefordert und denoch nicht durch Unfairness gefrustet. Mir hat die 3 Stufe (die Stufe heißt Albtraum und ist erst nach einmaligen durchspielen freigeschaltet) am meisten Spaß gemacht, da das Spawnen von Besessenen für größere Stresssituationen gesorgt hat und der Überlebenskampf dadurch noch intensiver ist. Gepaart mit häufigeren Munitionsmangel war das für mich das bessere Spielerlebnis.

--- Gamerscore (3 von 5) ---
Die vollen 1000 sind zwar nicht schwer, aber ziemlich mühseelig zu bekommen. 206 Objekte müssen dafür eingesammelt, 30 Schatzkisten gefunden, 25 Schilder gelesen, 11 Radiosender gehört und 14 Fernsehsendungen geschaut werden. Das lockere durchspielen wird dadurch arg gehindert und da das ziemlich viel zu finden ist für circa 10 Stunden Spielzeit kann man sich sicher vorstellen das man quasi von dem einen Fundobjekt direkt ins andere stolpert. Hier wurde eindeutig mit der Sammelei übertrieben und weniger wäre mehr gewesen. Andere Erfolge stellen bestimmte Bedingungen für bestimmte Passagen die leicht zu erfüllen sind. Den größten Teil der Erfolge schaltet man sich automatisch frei.

--- Add-Ons (4 von 5) ---
Es gibt 2 Add-Ons die beide an die Story anknüpfen. Lohnenswert finde ich beide da sie noch ein paar Fragen klären, die Geschichte weiter vorran führt und zusammen "nur" 840 Microsoft Points kosten (Der Schriftsteller 280 + Das Signal 560). Möchte man keine Msp in dieses Game investieren und ist trotzdem an die kurze weiterführung interessiert, so besteht die möglich sich die beiden Add-Ons auf Videoportalen anzuschauen.

--- Sonstiges ---
Ich empfehle den Kauf oder zumindest einen Blick auf die Limited Edition. Was dort drin alles enthalten ist können Sie der Artikelbeschreibung von Amazon zu diesem Produkt entnehmen. In dieser Edition ist übrigens auch schon das erste Add-On enthalten.

--- Fazit ---
Alan Wake wird sicherlich nicht jeden aber ganz bestimmt vielen gefallen. Man muss den ständigen Überlebenskampf gegen die Schattenwesen mögen und sollte sich auf die Story einlassen können. Ich hoffe ich konnte Ihnen bei der Kaufentscheidung ein klein wenig weiterhelfen und wünsche denjenigen die sich für einen Kauf entschieden haben viel Spaß mit diesem Game. Da ich keine 4 1/2 Sterne vergeben kann und die 5er Bewertungen wichtige Inhalte betreffen entscheide ich mich dafür auf statt abzurunden und vergebe damit 5 Sterne.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alan Wake 1x durchgezockt- das Fazit, 26. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
ich will erst gar nicht auf den Inhalt weiter eingehen, oder auf das Gameplay. Ich schätze mal, dass das schon ausreichend beschrieben wurde. :)

Wer ausreichend viel Freizeit zu Verfügung hat, der wird bei gesunder Spieldauer nur maximal 3-4 Tage brauchen um es auf Normal durchzumachen. Ich persönlich, als Gelegenheitsspieler habe länger gebraucht, aber durch die Rückblenden nach jedem geschafften Level(Kapitel)fällt der Einstieg in die Geschichte nich allzu schwer. Und das ist wichtig, denn die Geschichte ist das wichtigste in diesem Spiel. Diese fängt spannend an, doch zum Ende entgegen wirkt sie eher flach, bleibt aber trotz der dichten Atmosphäre, die das Spiel antreibt, nicht langweilig.

Letztendlich hatte ich nie das Gefühl, das die Steuerung einen überfordert, oder dass sonst irgendwelche Dinge Frustrierten. Das ein zigste was nervte war, wenn man einen Besessenen gerade unschädlich machen wollte, immer einer unverhofft von hinten attackierte, den man nicht erwartet hat, um dann voller Panik dann in den lehren Raum hechtet und dass man dann mit Fackeln oder Blendgranaten nur um sich werfen musste. Gehört wohl zum Spiel, aber auf ein höheren Schwierigkeitsgrad wird das wohl stressiger...:(

Alsooo...alles in einem ist Alan Wake ein gelungenes, spannendes und vor allem packendes Game! Die bei vielen bemängelte Grafik ist meinerseits übertrieben. Das einzigste was zu bemängeln wär, ist das es zum Teil recht eintönig wurde. Zum vergleich in Resi 5 gibt es mehr Quick-Time Momente und Freischaltbares......

p.s. mit Kopfhörern steigt der Gruseleffekt deutlich.....
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ein gutes Buch..., 20. Mai 2010
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
Also für das durchspielen auf normal, wenn man alles genießt, braucht man ca.12-14stunden. Die Dialoge der NPCs sind manchmal so witzig, dass jeder der auch nur im entferntesten auf Atmosphäre wert legt stehen bleibt und zuhört. Die Radiokommentare passen immer zur Situation und die Night Springs TV Folgen sind wie die mysterie Serien der 90er. Die Kulisse ist Hammer. Man kann zu jeder Zeit sehen wie viel Arbeit im Detail liegt. Allein Kapitel 5 hat bestimmt mehr arbeit gekostet als die komplette Welt in so manch anderem Game.Die Grafik ist teilweise super aber nie schlecht. Bodentexturen sind schwach aber bei der Weitsicht auch nicht anders möglich... Siehe MW2 im offenen Arealen.

Wenn man sich mit der Steuerung vertraut macht und nicht jeden Kampf bestreiten will (sondern auch mal einfach zum nächsten Licht geht) dann gibt es keine Frust! Alles im ganzen ist das Game super gelungen und die Story sucht ihres gleichen. Das ganze ist so ähnlich (von der Spannung und den Emotionen) wie The Darkness *uncut*.
Noch was: die Musikuntermalung ist besser als die komplette top20 liste der aktuellen Charts!
Ich habe die Limit und wenn ich die Audio cd höre und dabei das Buch (ist wie ein Roman) lese welches dabei war, dann fühle ich mich wieder wie ein Junge der in seiner Pubertät melancholische Musik (oder Heavy Metal) hört während er seine Fantasien auf Papier bringt.
Wer keine Fantasie hat sollte he lieber Alarm für Cobra 11 zocken...

Ab nächste Woche werde ich zwar Red Dead zocken aber sobald ich wieder Zeit habe zocke ich AW nochmal durch dann auf Alptraum. Denn der wiederspiel wert muss nicht unbedingt durch etwas neues geboten werden. Ich will ja auch nicht, dass in Snatch jedes mal was neues passiert wenn ich mir den Film anschaue und das fast alle 2-3 Monate...

Ergo: Wer gerne Thriller bzw. Horror Romane liest oder solche Serien wie Lost, Twin Peaks, Akte X (die alten) Fringe usw... mag sollte das Game auf jeden Fall spielen. Ob man sich etwas kauft oder nicht sollte man immer auch davon abhängig machen ob man sich beim Entwickler bedanken will. Denn wenn der kein Geld mehr hat und von nem Softwareriesen geschluckt wird leidet die Qualität.

Ich kann nur eines sagen : Alan Wake rockt!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Horrorspiel mit leichten Schwächen, 18. Mai 2010
Von 
High-Tech - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
Habe Alan Wake bereits durchgezockt und ich persönlich finde es äußerst gelungen.
Die Story bzw. die Geschichte hier ist auf alle sehr spannend, ggf etwas altbacken und manches kennt man schon aber sie erzeugt eine hohe Spannung und allgemein der komplette Erzählstil und die Charaktere sind extrem gut gemacht und das Spiel hat so einfach das gewisse etwas.

Auch das Kämpfen gegen die "Schatten" ist nett gemacht, erst leuchtet man sie mit der Taschenlampe an bis sie sichtbar sind, dann kann man sie umballern. Ist nicht so öde wie in einem normalen Ego-shotter und erfordert auf Dauer auch etwas Geschick und Schnelligkeit, gerade wenn stärkere und mehr Schatten daherkommen (z.B. minimal größere mit Kettensäge) ist es wichtig schnell zu agieren. Neben Shotgun, Pistole gibts noch Blendgranate, Fackeln und natürlich die Taschenlampe. Die Waffenauswahl generell ist zwar eher wenig aber reicht für das Spiel völlig und habe nie das Gefühl mehr Waffen zu brauchen. Ebenfalls macht das Kämpfen auch nach vielen malen immernoch Spaß.

Nur der einzige Kritikpunkt, das ganze Spiel basiert von Anfang bis Ende auf das Prinzip "Gehe von A nach B", das ist anfangs gar nicht schlimm aber zum schluss fand ichs teilweiße äußerst langweilig weil es in einem dauerhaften rumgerenne und Schattenkillen endete. Dennoch macht das Töten dieser Schatten hier Spaß, ist nicht so anspruchslos und mit der Zeit kann man ihnen auch geschickt ausweichen, so sind die eigentlich ja langweiligen "Spielmomente" A nach B zu rennen doch äußerst gut und abwechslungreich, hauptsächlich durch die perfekte Präsentation dank der sehr guten Grafik, der absolut gut gemachten Schatten & Lichteffekte die hier perfekt zur Geltung kommen. Auch die Effekte sind nicht übel und es macht irre Spaß durch die Wälder zu laufen auch wenn es immer das selbe ist, es kommt einen fast nie langweilig vor. Nur zum Schluss fand ich wurde hier etwas zu übertrieben und man wollte einfach die finale Schlussszene sehen musste aber erstmal wieder ewig laufen und ballern das langweilte dann schon nur damit man endlich das letzte video sehen konnte um zu wissen wie es ausgeht.

Kann das Spiel nur empfehlen, die Spielzeit beträgt bei mir etwa 10h geschätzt, hab es in 3 Tagen durchgespielt muss sagen Alan Wake war für mih seit langem ein Spiel das mich allein am ersten Tag 5h feseln konnte, was nur die wenigsten Spiele tun. Bei den meisten mach ich nach 2h ne Pause oder höre komplett auf weils einfach die Spannung bzw. Lust verfällt, das Spiel hätte ich 10h am Stück zocken können.
Die Einteilung als "Serie" ist hier perfekt, es wird die Story nach jeder der insgesamt 6. Episoden nochmal erklärt, so versteht mans besser und ist generell äußerst gut gemacht.
Weiterer Kritikpunkt kriegen von mir nur die teils asynchronen Sprecher, die Figuren bewegen den Mund aber der deutsche Satz ist bereits gesagt, sind einfach nicht Lippensynchron zu oft was etwas schade ist dennoch das Spiel selbst nicht trübt und man darüber weg sieht. Finde persönlich die deutsche Synchro gelungen wie sie ist und ist nichts negatives aufgefallen.

Ein Must-Have Titel für die XBOX ganz klar, für Horrorfans sowieso sehr zu empfehlen.
Persönlich muss ich noch sagen hat das Spiel nur extrem wenige Schockmomente, es ist KEIN Spiel das auf Schock wert legt sondern durch seine extreme Atmosphäre überzeugt .. die Gegner kündigen sich immer an bzw. sind so Ingame-Videos, es wird da immer auf die Gegner dann gezoomt wie sie hinter Steinen und was hervorsspringen, zumindest meistens und sie tauchen eig. nie vor einem auf sondern erscheinen immer mit etwas Abstand, also es ist garantiert kein Schock-Spiel was ich auch gut so finde, kann die Anspannung in z.B. Death Space einfach nicht ab.. währendessen das Spiel hier perfekt ist und auch generell die Anspannung nur bedingt vorhanden ist und es sich lockerer spielt aber durch eine extrem gute Atmosphäre punktet.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal etwas neues!, 18. Mai 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
Alan Wake ist endlich mal ein Spiel, in dem die Story sehr wichtig und echt gut ist, daher hab ich es mir gekauft.
Das Spiel gefällt mir sehr gut, hat aber trotz, dass es glaub ich 4 Jahre in entwicklung war noch ein paar Stellen, die mir nicht so gefallen.

+ Die Licht- und Nebeleffekte sind der Hammer!!!
+ Die düstere Athmosphäre nachts und die wunderschöne tags sind echt gut gelungen
+ Die Story ist die größte Stärke des Spiels! Sehr gut durchdacht und gut erzählt. (obwohl ich es am besten nochmal durchspiele um es vollends zu verstehen :D)
+ Durch das alles kann man fast nicht mehr aufhören
+ Schon bald eine weitere, kostenlose Episode zum downloaden
+ Der Sound ist bisher der beste, den ich je gehört habe.
+ Nach Ende jeder Episode ein kleines Video ,, Was bisher geschah!``

- Vieles stört mich vorallem an Alan Wake. Er kommt mir so steif vor. Das Rennen und Ausweichen gefällt mir gar nicht, da hätte Remedy z.b. bei Assassins Creed 1 und 2 nachschauen können. Dafür ist das Treppen hoch- und runtersteigen sehr gut gemacht.
- Die Taschenlampen sind sehr unlogisch. Wenn man nur 5-15s volle Power strahlt ist die Batterie leer und füllt sich dann beim normalen strahlen wieder auf, außer man legt eine neue Batterie ein, die Alan viel zu schnell einlegt. So schnell kann man doch keine Batterien austauschen.
- Man läuft leider nur von A nach B und das meistens durch einen Wald. (es gibt aber auch Abwechslungen, wie z.b. ein Bergwerk, eine kleine Geisterstadt oder wenns hell ist ein Campingplatz)
- Wenige Gegnertypen, die sich immer wieder wiederholen.
- Die Videosequenzen hätten sie ein bisschen schöner gestalten können.(sind nämlich in Spielgrafik) Müssten ja nicht so wie in Final Fantasy 13 sein^^

Grafik: 8/10
Atmosphäre: 10/10
Story: 10/10
Steuerung: 9/10
Sound: 10/10

Fazit: Alan Wake ist echt ein sehr gut gelungener Psycho-Action-Thriller, doch Remedy hätte noch, aus meiner Sicht, viel verbessern können. Immerhin hatten sie ja genug Zeit. Absoluter Kauftipp!!!
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Taschenlampenballerei, 2. Oktober 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alan Wake (Videospiel)
Trotz der fehlenden Euphorie der Presse, was dieses Spiel angeht, habe ich mir einen Ruck gegeben und es bestellt.
Im Endeffekt war ich dann hin und hergerissen, wie ich dieses Spiel nun bewerten soll. Hab' noch einen zweiten Durchgang gestartet und mir fiel auf: Alan Wake gibt sich wenigstens Mühe, eine gruselige Atmosphäre aufzubauen.

Die Geschichte ist kurz zusammengefasst: Alan Wake, ein berühmter Schriftsteller, reist mit seiner Frau Alice nach Bright Falls um sich zu erholen und seine Schreibblockade aufzuheben. Doch kaum haben sie sich in ihrem Ferienhaus eingerichtet, bricht schon ein Streit aus. Kurz darauf verschwindet seine Frau plötzlich, doch auch die kleine Insel samt Haus ist wie vom Erdboden verschluckt und der Schleier der Dunkelheit lastet immer schwerer auf der kleinen Stadt. Wake muss nun seine Frau wiederfinden, aber dafür braucht er auch Leute, die ihm glauben.
Nun lüftet der weitere Verlauf natürlich noch einige Geheimnisse rund um die Finsternis, unterm Strich ersäuft aber alles in Klischees. Die alte verrückte Dame, die sich um das Wohl der Glühbirnen in ganz Bright Falls sorgt und dafür müde belächelt wird? Hat natürlich recht. Und das betrifft noch weitere Charaktere, die erschreckend vorhersehbar in die Handlung eingebunden werden. Aufs Äußerste reduziert geht es hier auch nur um den Kampf Licht gegen Finsternis. Viele interpretieren sich hier zuviel rein, denn trotz der Lobreden auf die Story und der "wawawa der Mainstream weiß einfach keine Story mit Anspruch zu schätzen"-Sprüche haben wir hier zusammen mit der Inszenierung Michael Bay-Niveau. Es ist schon immer wieder lustig gewesen, wie die Geschichte die unangenehmen Charaktere einfach hat verrecken lassen. Das wird dann alles in schicken Cutscenes präsentiert und sorgt für packende Film-Atmosphäre - mehr nicht. Den Vogel hat schließlich die Weiterführung der Story durch einen Song abgeschossen, schien mir eher wie ein Kniefall vor passender Musik. Es war wahrlich kein Stephen King am Werk (obwohl selbst er sich gerne Fehltritte wie Puls erlaubt), so sehr der geistige Erguss auch danach aussehen möchte.
Bevor man jetzt weiterliest, sollte man sich die Frage stellen, was man von diesem Spiel gameplaytechnisch erwartet. Das Spiel wurde vor Jahren schon angekündigt, (damals sogar als Zugpferd für DX10, aber Herrgott, das ist ne andere Geschichte) deshalb habe ich persönlich doch hohe Erwartungen an die Horror-Elemente und das Gameplay gehabt. In dieser Hinsicht wurde ich enttäuscht, denn es bleibt quasi hinter der dunklen Fassade nur ein simpler, dummer Shooter übrig.

Man darf sich auch fragen, warum Alice so schnell verschwinden musste? Warum lerne ich meine Gegner schon im Einstieg (ein Traum dient als Tutorial zur Einführung in die einfachsten Mechaniken) kennen und gewöhne mich an sie? Da wäre doch soviel mehr rauszuholen gewesen! Wir haben eine ruhige Situation, die jederzeit in Dunkelheit übergehen kann, die Gegner können dann praktisch überall auftauchen, aber das lässt komplett kalt! Was nützt es, wenn die Dunkelphasen vorhersehbar auf die Nacht beschränkt wurden? Das Tageslicht ist komplett sicher und es wurde darauf verzichtet, hier Spannung zu generieren. Drei Gegnertypen laufen Alan über den Weg: die menschlichen Taken, Poltergeist-Objekte, die versuchen, den Spieler brutal zu rammen und etliche Scharen Vögel, die mit genug Licht aufgelöst werden müssen. Das war es schon. Und obendrein werden alle größeren Gegnergruppen durch Herauszoomen und Zeitlupe angekündigt. Was soll das? Dasselbe betrifft den finalen Schuss; fällt der letzte Gegner der Gruppe, geht das Spiel wieder in die Zeitlupe über, um dem Spieler zu signalisieren: Du bist jetzt sicher! Clear! Das ganze nutzt sich auch wahnsinnig schnell ab und wird zur Routine: Gegner mit Licht schwächen und dann draufballern. Dazu gesellt sich dann auch noch eine riesige Portion Frust, den Alan steckt nicht viel ein und so ein Taken darf auch gerne dreimal hintereinander auf Alan einschlagen, nett! Man hat in der Regel auch zuwenig Bewegungsspielraum, um den Gegnermassen sinnvoll etwas entgegensetzen zu können. Es ist zwar löblich, wenn der Spieler umdenken muss, aber hier macht es einfach keinen Sinn! Aus der Ferne werfen die Gegner mit ihren Äxten, die übrigen rushen einfach drauflos. Es gibt keinen Blindspot, keine praktische Strategie für die Feindkontakte, der gute Mr. Wake kann ja nichtmal im Angesicht größter Gefahr nen paar hundert Meter einfach nur wegrennen. Zu schnell geht ihm die Puste aus und dann ist selbst die Flucht zum Licht (Licht heilt schneller und bietet kompletten Schutz) ausslichtslos. Das Ergebnis ist, dass man einfach verreckt. Und dieselbe Stelle wieder und wieder probiert.
Abseits des Geballers gibt es Rätsel, die sich auf einfaches Schalterumlegen beschränken, selbst dort also keine Abwechslung.

Nicht zu verkennen sind auch die glorreichen Achievements! "Finde alle 100 coffee thermoses", "Finde alle Manuskriptseiten", etc. etc. Die Auswirkungen auf die Atmosphäre sind gravierend: Man ist konstant auf der Suche nach irgendwas, sei es eine glänzende Flasche oder ein gelber Pfeil an der Wand. Das ganze Ziel des Spiels verkommt zur reinen Suche, der man schlecht entgehen kann. Selbst Erfolge-resistente Leute werden sich dabei ertappen, hier und da andauend den Pfad zu verlassen um etwas zu finden. Immerhin locken die gelben Pfeile mit Munition, wenn man ihnen folgen kann. Das ganze stört ungemein und sorgt dafür, dass man ständig abgelenkt wird mit unsinnigem Mist, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Was das Spiel schließlich vor dem Absturz bewahrt, sind die guten Ansätze zur Schaffung einer gruseligen Atmosphäre, sollten mal keine Gegner auf dem Bildschirm sein: Überall sind Radios und TVs verstreut, die durchaus mit ihrem Programm Stimmung vermitteln können, auch ist die Idee mit den Manuskriptseiten recht nett. Man stößt auf dem Weg immer mal auf Seiten von Alans Buch, die dann von ihm vorgelesen werden. Oftmals verraten sie Zusätzliches, aber auch Dinge, die noch passieren werden. Letzteres spoilert bestenfalls, so sehr ich auch versuche, dort einen anderen Sinn zu erkennen. Abundzu fängt Alan auch an, von selbst die Situation zu kommentieren. Das ist genauso unsinnig, immerhin stehe ich doch selbst davor! "The stairs were broken". Ich weiß, Alan. "I had to find another way around". Alan hält sicherlich gerne Märchenstunde, aber das interessiert mich jeweils zu dem Zeitpunkt herzlich wenig. Gute Ansätze sind in den gescripteten Ereignissen zu erkennen, aber das steht man alles gut und gerne durch, ohne sich auch nur ein einziges Mal zu erschrecken, Standardkost.
Dafür ist die Grafik bei Nacht beeindruckend. Die Bäume drehen sich... wackeln im Wind, ein dichter Nebel hängt über der Szenerie und die Lichteffekte suchen ihresgleichen. Das alles trägt dazu bei, dass die Kulisse in der Dunkelheit beinahe im Alleingang eine gruselige Stimmung generiert. Doch wo Licht ist, ist auch... lassen wir das. Auf der anderen Seite offenbart die Grafik bei Tageslicht ihre Schwächen; viele hässliche Texturen und allgemein das Wissen, es hier mit einer sensationell geringen Auflösung zu tun zu haben. Alan Wake ist wie viele exklusive 360-Titel in sub-HD, da kann die vierfache Kantenglättung auch nicht mehr alles rumreißen, es sieht des Öfteren etwas milchig aus. Dagegen ist die schöne Bergkulisse in der Ferne natürlich wie Balsam.

Gut, soviel zu Alan Wake. Wenn man wissen will, wie man Potential verheizt, sollte man sich das Spiel mal zu Gemüte führen. Streckenweise wird man sich immermal dabei ertappen, den Filmfetzen mit Spannung zu folgen und trotz meiner Kritik am Gameplay lässt sich der Spaß, der im Wechselspiel mit Frust steht, natürlich nicht verkennen. Doch genau dieser Frust wird auftreten und die Monotonie wird gerne mal das Weiterspielen zur Qual machen. Viel Horror ist nicht zu erwarten, stattdessen genießt man tatsächlich eher die schicke Ansicht bei Nacht. Mir war es als Gesamtpaket zu generisch - ein solider Titel, mehr aber bei Weitem nicht.
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Alan Wake
Alan Wake von Microsoft (Xbox 360)
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