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Kundenrezensionen

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am 3. April 2010
Evelyn Evelyn ist ein fiktives siamesisches Zwillingspaar, dessen Story von der Geburt bis zur "Entdeckung" durch Amanda Palmer in Myspace musikalisch erzählt wird.

Wer eine musikalische Fortsetzung von den Dresden Dolls, Yes/No Virginia und Who killed Amanda Palmer sucht: Dieses Album ist anders - wer aber Brecht/Weill-Opern mag, den wird diese neuinterpretation dieses Genres faszinieren.

Dies ist kein Album welches man sich beim Essen als Hintergrundbeschallung einlegt, eher sollte man es als musikalisches Hörspiel betrachten.
Die Story ist märchenhaft gezeichnet ohne zuviel Wert auf Realismus für die Gegenwart zu legen - sie vermischt das Schicksal von Freakshow-Artisten aus dem frühen 20.Jahrhundert mit heutigen Elementen. Weniger die eigentliche Story macht das Album aus als die fesselnde musikalische Interpretation. Die darstellende Erzählungsweise, die gesanglichen und theatralischen Harmonien zwischen Palmer und Webley nehmen den Zuhörer in jedem Moment mit.

Auch der dramaturgische Aufbau des Stückes (Ich betrachte das Album in der Form eines Gesamtwerkes) läßt keine Verschnaufpause - Intro und Lieder werden durch dre narrative Blöcke ("The Tragic Events Part I-III") mit Spannung angefüttert, nach dem Handlungs- (nicht Spannungs-) Höhepunkt "My Space" endet das Werk mit einer ergreifend-minmalistischen Version von Joy Divisons "Love will tear us apart", welches vor dem vorigen Kontext einen enormen, emotionalen Abschluß mit sich bringt.

Tipp: Nicht vorab losgelöst einzelne Tracks hören - genießt das mitfiebern entlang des Handlungsstrangs.
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am 29. Mai 2010
Sehr großes Kopfkino und ein weiteres Indiz dafür, dass Amanda Palmer zu den begabtesten Komponistinnen und Texterinnen ihrer und damit unserer Zeit gehört.

Warum so eine Platte nicht in den höchsten Himmel rezensiert wird, sondern unter "Geheimtipp" ferner läuft, kann man eigentlich nicht erraten. Allerdings ist die CD nicht sonderlich kompatibel mit Massengeschmack. Hier wird mit zwei zwinkernden Augen eine Freak-Show-Handlung in tiefschwarzem Humor erzählt, an der Lemony Snicket und Tim Burton ihre helle Freude haben müssten.

Etwa die Hälfte der Spielzeit sind übrigens wirklich keine Lieder, sondern atmosphärisch mit den Songthemen hinterlegtes Hörspiel. Dieses verwebt die großartigen Stücke. (Kennt jemand das alte PC-Spiel "The 7th Guest"? Jene Atmosphäre erinnert etwas daran.)

Für Nicht-Muttersprachler können gerade die teils durchaus bewegenden "Tragic Events" vielleicht etwas lang werden. "Tragic Events II" erfordert 11 Minuten Konzentration am Stück, bitte. Wobei das für die Songs eigentlich ganz genau so gilt. Die Texte sind bei diesen Songs keine Zugabe, sondern elementar. Ich hätte mir die Texte im Booklet gewünscht, aber es gibt leider bei der CD kein Booklet. Die Texte der Lieder lassen sich auf evelynevelyn.com finden, die Texte der "Events" leider (noch) nicht - vielleicht stecken sie ja in dem Comic, den es zu Evelyn Evelyn ebenfalls bald geben soll.

Jason Webley und Amanda Palmer bewegen sich - auch mit burlesk-orchestraler Unterstützung - in diesem Album, dass man zusammen mit der erwähnten Website (und eigentlich auch den fabelhaften Tournee-Auftritten) als Gesamtkunstwerk verstehen kann, gleichermaßen albern und sehr gefühlvoll zwischen Folk, Trashpop, Dixie und Cabaret.
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am 1. September 2010
Ich ging ziemlich unbefangen an diese CD.
Hatte vorher ein paar Songs auf MySpace gehört und eine kleine lustige Reportage in Internet gesehen.
Als nach ca. 2 Wochen meine Bestellung endlich bei mir ankam, war ich positiv überrascht.

Der Opener "Evelyn Evelyn" kommt so melancholisch daher, dass man fast weinen möchte.
Im Grude genommen, fand ich schnell heraus, handelt es sich um die Geschichte der Zwilling Evelyn & Evelyn, die einen Großteil ihrer Kindheit in einer, wie sie in den USA wohl häufiger auzutreffen sind, Freak Show aufwachsen. Ganz klassisch mit einer bärtigen Frau und dem stärksten Mann der Welt.

Ich könnte noch mehr über die Geschichte und der CD schreiben, möchte aber nicht zu weit vorweg greifen und jedem geneigtem Hörer die Chance geben dieses kleine Juwel selbst zu hören und darüber zu entscheiden.

Als letzten Song gibt es noch ein Cover des Songs "Love will tear us apart" der 80'er New Wave Band Joy Division das lediglich durch den Gesang der zwei Schwestern und einer Ukulele, am Ende von ein paar Streichern, getragen wird.

Ganz sicher trifft diese Platte nicht immer auf offene Ohren und ist sicher nichts für die nächste Gartenparty kann einen aber, wenn man sich darauf einlässt, auf eine kleine Reise mitnehmen und lädt zum Träumen ein.
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am 21. September 2010
Wer Amanda Palmer nicht kennt,dem kann ich nur wärmstens empfehlen sich dieses Album und die dazugehörige
abgefahrene Geschichte anzuhören und anzulesen.Sie hatte es mit der Geschichte sogar bis ins "Nachtmagazin"
der ARD geschaft.Kein leichtes Unterfangen für einen independent Artist.
Mit dieser Geschichte verhält es sich wie mit einem guten Thriller,bloß nicht zu viel verraten,sondern selber erleben lassen.
Die Musik ist manchmal brüllend komisch und wird es immer mehr,je mehr man hinter die Auflösung und den Umfang der Story und die Liebe ihrer Realisierung kommt.
Danach wird man sicher ganz von selbst im Netz auf die Suche nach mehr Informationen zu dieser wunderbaren ,begnadeten Frau gehen.Und man wird überrascht sein,was es da alles zu finden gibt.
Viel Spaß!
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am 27. Oktober 2011
Einfach schön, traurig, schwarzhumorig und sehr subtil. Das letzte Lied dieses Albums ist für mich die bisher schönste veröffentlichte Version des Joy-Divison-Songs "Love will tear us apart". Insgesamt: typisch Amanda Palmer eben.
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am 16. Februar 2012
Wie hier schon von verschiedenen Stellen erwähnt, ist Evelyn, Evelyn kein Musikalbum im konventionellen Sinne, sondern eher ein Zwitter aus Hörspiel und Musiktheater; keines dieser beiden Elemente scheint jedoch befriedigend umgesetzt, daher möchte ich hier auch nocheinmal ein paar Zeilen loswerden, um dem potentiellen Käufer klar zu sagen, wofür er hier unter Umständen Geld ausgibt.

Erzählt wird die schwarzhumorige Geschichte des titelgebenden Siamesischen Zwillingspaars, die sich unter in der Regel tragischen Umständen, erst aus einem Kinderprostitutionsring befreit, sich dann kurz im Zirkus verdingt, und mit ihren Kompositionen auf MySpace schlussendlich zu Stars werden, wofür dieses Album letztendlich den Beweis liefern soll.
Auf diesem Album klingen zwar Instrumente, aber eigentliche Musik spielt nur eine untergeordnete Rolle: A. Palmer und Jason Webley erzählen die Geschichte vielmehr in ausgedehnten Sprechpassagen, wobei sich im Hintergrund eine unheilsschwangere Klaviertonschleife aus zwei oder drei Akkorden vernehmen lässt. Auch die Narration der beiden fügt sich nahtlos in das abwechslungsarme Ambiente ein, denn von Emphase oder Gefühl, wie man sie eigentlich erwarten sollte, wenn von Hörspielen oder Musiktheater die Rede ist, keine Spur: Stattdessen tragen die beiden die verhängnisvollen Geschehnisse abwechselnd in gewollt betreten-monotonem Duktus vor, so dass das ganze klingt wie Fernsehnachrichten auf Valium. An dieser Stelle lohnt es sich auch einmal nach oben zu scrollen, und sich die Laufzeit zu Gemüte zu führen, denn die narrativen Passagen dauern zweimal vier und einmal sogar elf Minuten ' wer also im ganzen fast 20 Minuten abstumpfende Warteschleifenmusik und Teleprompter-Sprechgesang (immerhin knapp die Hälfte des Albums) als intensives Hörspielerlebnis abfeiert, für den ist wahrscheinlich schon jeder Anruf beim Kundendienst eine Ekstase.

Wenn dann tatsächlich mal Musik und Gesang zum Einsatz kommt, wird es fast noch schlimmer, denn noch nie hat sich das Genie hinter den Dresden Dolls mit so wenig zufrieden gegeben: Geht es bei A Campaign of Shock and Awe um Rummelplatz und Freakshow klingt das 0815-Rummeplatz-Motiv aus der Konserve, das man schon bei Tom Waits und den Tiger Lillies zur Genüge gehört hat, Chicken Man besteht lyrisch aus sage und schreibe zwei Worten (raten Sie mal welche) und ist mit einfallslosen Kakophonie-Elementen unterlegt, MySpace ist eine Hommage an ausgelutschten 80er Jahre-Elektropop, und das heruntergefahrene und mehr gehaucht als gesungene Cover von Love Will Tear Us Apart setzt noch einmal einen antiklimaktischen Schlusspunkt.

Ich habe Amanda Palmer bis dahin eigentlich vorbehaltlos als großartige Musikerin verehrt, aber was sie sich bei diesem Projekt gedacht hat, ist mir ein Rätsel. Ich vergebe noch einen Troststern für das schmissige Have You Seen My Sister, dies ist aber ebenfalls kein Song, den ich mehrmals in der Woche hören kann. So lässt man diese CD einmal durchlaufen, hört der Geschichte zu, schmunzelt ein- oder zweimal über ein Wortspiel oder einen gelungenen Toneffekt und stellt das Album dann wieder zurück ins Regal. Und dort bleibt es.
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am 18. März 2010
Netter Fake, das mit den siamesischen Zwillingen. Die sind nicht echt, das Album schon. Klasse Musik zwischen Zirkus, Punk und Melancholie. Keine Barmusik, kein Easy Listening. Ist schließlich von Amanda Palmer. Dafür echt, intensiv und nie langweilig.
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