Kundenrezensionen


26 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knapp vorbei an meinen Erwartungen
Ich höre sie grad beim Schreiben, die neue DARK TRANQULLITY - "Fiction"...
Es gibt nicht wenige, die behaupten, DT veröffentlichen alle Jahre das gleiche Album.
Zugegeben, so vereinfacht rezensiert würde man ihnen Unrecht tun und der großen Fanschar, die sie auf Konzerten so abgrundtief abfeiern (war 2x selbst dabei), ein...
Veröffentlicht am 25. April 2007 von StuKa-Kommandant

versus
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen OK, aber kein Meilenstein
Dark Tranquillity veröffentlichen im 2-Jahrestakt stets Qualitätsware. Immer gut, immer über dem Durchschnitt und seit den Ausflügen von InFlames ins Moderne auch immer Göteborgs Platzhirsch. Das ändert aber nichts daran, dass "Fiction" im DT-Kontext weit nicht die stärkste Platte ist. Es fehlt der Biss vom Vorzeigealbum "Damage Done"...
Veröffentlicht am 23. April 2007 von Mike W.


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knapp vorbei an meinen Erwartungen, 25. April 2007
Von 
StuKa-Kommandant (St. Luzifer, Diabolus Lane 666) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Fiction-Limited (Audio CD)
Ich höre sie grad beim Schreiben, die neue DARK TRANQULLITY - "Fiction"...
Es gibt nicht wenige, die behaupten, DT veröffentlichen alle Jahre das gleiche Album.
Zugegeben, so vereinfacht rezensiert würde man ihnen Unrecht tun und der großen Fanschar, die sie auf Konzerten so abgrundtief abfeiern (war 2x selbst dabei), ein musik-geschmackliches Armutszeugnis ausstellen. Doch darum geht es auch nicht.

Eines vorneweg: Ich habe sämtliche DT-Alben und teile mitnichten, die eingangs angeführte Behauptung.
Sicher, DT bleiben stets ihrer musikalisch-stilistischen Richtung, die des Göteborg-DM treu, sind aber gleichzeitig bemüht, ihr immer mal wieder neue Zutaten beizufügen.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Haupteinfluss von DT eben sie selbst sind bzw. immer waren. Das unterscheidet sie meiner Meinung nach vorrangig von ihren ewigen "Sparringspartnern" IN FLAMES.
Der Vergleich der Combos, der in den Rezensionen Einzug hält, bietet sich eher bis zu IN FLAMESs "Clayman" an, danach sucht man vergeblich nach einem Output, der denen von DT (auch nur annähernd) das Wasser reichen konnte.

Das Songmaterial auf ihrem neuen Eisen variiert wieder mal im gesamten Spektrum von langsam fließend, klassischen Mid-Tempo-Nummern bis hin zu mächtigen keyboardunterlegten, riffgestählten Abrissbirnen mit hochmelodischer Attitüde.
Neben den typischen Grunzpassagen gibt es auf "Fiction" auch wunderbar clean gesungene Einsätze zu vernehmen.
Die fette Produktion von Tue Madsen tut ihr Übriges, um ein ordentliches Brett aufzufahren.

Fazit: Von den 10 Songs fällt keiner merklich ab - was auf der anderen Seite auch DIE Crux von "Fiction" ist, denn ebenso ragt kein Titel wirklich raus.
Das war auf allen Vorgängern anders, weil sich zumindest eine Granate - etwa der Marke "The Wonders At Your Feet" - in den Gehörgängen festsetzte.
Klar, "Fiction" kann mit gelungenen Riffs und herrlichen Keyboard-Teppichen aufwarten, aber eben die, oder zumindest, DER Ohrwurm ist hier nicht aufgefahren worden, wie man sich das gewünscht hätte. Da wäre sicher mehr drin gewesen...

Dennoch überwiegt schlussendlich die Freude über eine immer noch gute Melodic-DM-Scheibe ohne "moderne", radiokompatible, mainstreamlastige Zugeständnisse.

"Fiction" ist ein Album, dem man Zeit geben und mit dem man sich wahrscheinlich auch aktiv auseinandersetzen muss, um letztendlich seine volle Klasse zu genießen.
Es lohnt sich, diese Zeit zu investieren.

Für DT-Fans sowieso Kaufpflicht alle Anderen können sich an einem grundsolidem Melodic-DM-Album erfreuen, ganz ehrlich.....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bisher beste DARK TRANQUILLITY Album, 27. Mai 2007
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fiction-Limited (Audio CD)
Mit pumpendem Bass und treibenden Drums wird "Fiction", das mittlerweile 8te Studio Album (Die Compilation "Exposures" nicht mitgerechnet) der Schweden DARK TRANQUILLITY, mit dem Song "Nothing to no one" eröffnet und es braucht nicht lange bis einem klar wird, dass die Schweden keinen Schritt zurück gegangen sind. Bereits nach kurzer Zeit wird dem Hörer auch schon der erste Blastbeat um die Ohren gehauen, im Refrain präsentiert man dunkle Atmosphären, Mikael Stanne bellt aggressiv wie eh und je "The ultimate rebellion - The sacrifice is endless!" und lediglich im Mittelteil klingt die Keyboard Melodie irgendwie etwas deplatziert. Der Sound? Passt auch, alle Instrumente können differenziert wahrgenommen werden, die Drums drücken, der Bass scheppert und die Gitarren braten - so soll es sein und somit geht es auch schon mit "The lesser Faith" weiter! Eher langsamer als der Opener tötet dieses Stück seine Opfer langsam im Schlaf. Im Arrangement zeigt man sich zumindest sehr vielseitig und abwechslungsreich. Vor allem die Keyboards können hier wieder Pluspunkte sammeln, wobei sich die Gitarren eher zurückhaltend zeigen und eher eine fundamentale Basis bieten. Mit "Terminus (Where Death Is Most Alive)" folgt auch schon eines der ersten Highlights der Scheibe, ohne die anderen Songs damit abzuwerten. Die Atmosphäre wurde hier sehr bedrückend gehalten. Neben den schön Old School Melodic Death Metal Gitarren kann vor allem auch das (leider sehr kurze) Solo überzeugen. "Blind at Heart" erinnert mich etwas an "The new Build" vom "Character"-Album. Hier wird deutlich, dass DARK TRANQUILLITY trotz dem typischen gewohnten "Strophe - Refrain - Strophe - Refrain - Mittelteil" - Strophe - Refrain" Aufbau eigentlich dennoch interessante und abwechslungsreiche Songs erschaffen und dabei sogar die Spannungsbögen sehr hoch anlegen. Den Tick haben sie definitiv raus. Das nächste Stück heißt "Icipher". Hier begeben sich die Schweden wieder mehr auf dem "Haven" Pfad, zeigen sich von ihrer sehr melodischen Seite und präsentieren - vor allem im Mittelteil - eine nahezu verträumte Atmosphäre. Frontmann Mikael zeigt seine philosophische Seite: "Well the thing that scares me most, Is the fear I see in others, The other thing that really frightens me to the core, Is when I see that fear in you" und behandelt damit zwischenmenschliche Themen. Mit "Inside the Particle Storm" ist auch schon der einzige Song von Niklas Sundin an der Reihe. Da hat einer wohl seine ganze negative Energie reingepackt, was? Zumindest ist der Song sehr atmosphärisch und düster ausgefallen, mit einer äußerst bedrückenden Stimmung. Im Vergleich zu den übrigen Stücken zeigt man sich schon nahezu minimalistisch,... aber gut! Sehr gut sogar, denn dadurch wird die Gesamtdynamik des ganzen Albums noch mehr ausgelotet und dem Ganzen noch mehr Facetten hinzugefügt. Vor allem der Mittelteil regt zum nachdenken an - ruhige Gitarren, dazu ein verträumtes Gitarrenlead, einige Basiskeyboardteppiche, die jäh unterbrochen werden um das Finale einzuläuten. "Empty me" ist ein weiteres Highlight auf "Fiction"; mein persönlicher Lieblingssong, was aber nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass er auch der aggressivste Song ist. In gewohnter Manier präsentiert sich das Sextett hier sehr abwechslungsreich. Ich weiß nicht, was den Song so genial macht, aber hier hat man definitiv jede Note perfekt platziert und jede Stimmung perfekt ausgelotet! Nach langem Warten ist es mit "Misery's Crown" endlich wieder soweit und Mikael Stanne packt mal wieder seine klaren Vocals aus. Offensichtlich wurde er sehr enttäuscht, wie man den Texten entnehmen kann: "As always in these matters, You broke the deal of deals - And wasted what was given, To revel in your mess - I gave up all for nothing, I tried my best and failed - There's a thousand million reasons, Never to share again". Doch auch auf instrumentaler Basis stimmt alles, auch wenn man keine großen Eskapaden, wie in den übrigen Songs verzeichnen kann und sich eher zurückhält. Der Song hat aber definitiv Hitcharakter. Als einige Wochen vor dem Release bereits der Song "Focus Shift" zu begutachten war, habe ich mir schon damals gedacht, dass DARK TRANQUILLITY mit dem neuen Album wieder nicht enttäuschen werden, da bereits dieser eine Song, keinen Grund zur Enttäuschung gab und ich mir nicht ausmalen konnte, dass die übrigen Songs von schlechterer Qualität sein könnten. Nachdem ich mir mittlerweile "Fiction" zirka 30 - 40 mal angehört habe - achja, bevor "The Mundane and the Magic" vergesse: Auch der Song ist sehr genial ausgefallen mit viel Atmosphäre und einem herausragenden Duett zwischen Mikael Stanne und einer mir leider unbekannten weiblichen Gastsängerin! - ist mir klar, dass die Schweden hiermit ihr wohl bestes Album abgeliefert haben, das absolut keine Schwachstellen vorweisen kann, ok, mal abgesehen von der Keyboardpassage in "Nothing to no one", aber da will ich mal ein Auge zudrücken. "Fiction" besitzt alles, was ein perfektes Album haben muss:

- ausschließlich geniale Songs, die man auch einzeln herausgepickt ohne Zweifel auf eine Best of packen könnte.

- Mehrere Highlights, welche einen veranlassen würden, die 12 Punkte Marke zu erweitern.

- Abwechslungsreiche Songs, welche die Facetten so weit wie möglich abdecken

- Perfekt abgestimmte Arrangements, welche auch bei eher normalem Songaufbau dennoch die Spannung aufrechterhalten und viel Kurzweile versprechen

- Massig Hooklines und Ohrwurmmelodien, die man auch nach Stunden, Tagen oder Wochen nicht mehr aus dem Kopf bekommt

- und einen Mikael Stanne, der mal wieder alles aus sich herausgeholt hat!

Zögert nicht lange bei der Scheibe, und wenn doch hört kurz rein und stellt selbst fest, das ich nicht maßlos übertrieben habe! Nur so kann Schwedischer Melodic Death Metal im Jahre 2007 klingen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit gemischten Gefühlen..., 27. März 2007
Von 
Martin Brandt (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Fiction (Audio CD)
Die neue Dark Tranquillity: nach den letzten Alben heiss erwartet, muss ich doch auch als Fan zugestehen, dass DT es nicht geschafft haben, nach den letzten Kracher-Alben noch ein paar Holzscheite aufs Feuer zu legen. Das Album ist nicht wirklich schlecht, aber für DT fast zu gewöhnlich.

Stilistisch schaffen es die Köpfe um Mikael Stanne alles seit Projector zusammen zu bringen, allerdings wirkt die Musik gerade bei den ersten Songs manchmal recht kopflastig.

Dafür bringen die letzten vier Songs DTs alte Stärke wieder zum Vorschein und das Blut zum Kochen. Diese Songs sind absolute Hammer. Empty Me wechselt gekonnt zwischen thrashigen und schwebenden Mid-Tempo-Passagen hin und her. Misery's Crown erinnert stark an "Misery in me" vom Exposures-Album und brilliert endlich wieder mit Mikaels klarem Gesang. Focus Shift kracht wunderbar aus den Lautsprechern und spielt wieder in gewohnter Manier Thrash gegen Mid-Tempo gekonnt aus. Der letzter Song "The Mundane and the Magic" ist ein sehr ruhiger Song, bei dem das erste Mal seit Jahren wieder Frauengesang zum Einsatz kommt. Dabei ist der Gesang extrem variabel. Hier wird gegrunzt und im Duett mit der Frauenstimme auch clean gesungen. Genial!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dark Tranquillity melden sich mit einem Traumalbum zurück!, 20. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Fiction (Audio CD)
Ihr "Character" war damals mein erstes Dark Tranquillity-Album und verhalf mir einen riesigen Schritt nach vorn. Zum ersten Mal gefiel mir diese Art der Vocals, dieses tiefe und raue "Grummeln". Ich interessierte mich für ihre Musik und auch für andere Bands, deren Sänger ähnlich vorgingen. Dafür danke ich Dark Tranquillity und ich danke ihnen dafür, dass sie auch immer noch absolut hochwertige Musik machen, die man sich noch immer gerne anhört.

"Fiction" ist nun der Titel ihres achten Albums. Es ist, um es mit einem Wort zu beschreiben: TRAUMHAFT! Dark Tranquillity schaffen es wieder einmal gekonnt druckvolle Riffs mit traumhaften Melodien, die vorrangig aus dem Keyboard kommen, zu unterlegen. Mikael Stanne stets mit seiner kraftvollen Stimme darüber brüllend. Zum ersten Mal gefällt mir auch sein klarer Gesang, der bei den Übersongs "Misery's Crown" und "The Mundane And The Magic" zum Einsatz kommt, aber dazu später.

Es überzeugt jeder Song für sich. Das oft angewendete Wechselspiel zwischen brachial und melodisch ist einfach genial. Allem voran geht "Blind At Heart" bei dem man in den Strophen gut abgehen und sich im Refrain dann in eine traumhafte Melodie fallen lassen kann. Konstant überwältigen Dark Tranquillity der Hörer hier mit kräftigen Melodien und druckvoller Härte - eine Mischung, die außer Dark Tranquillity kaum eine Band so genial hinbekommt, wie sie. "Misery's Crown" ist in meinen Ohren der stärkste Song des Albums. Er ist ein wenig traurig, das Keyboard ein wenig in den Vordergrund gestellt verstärkt es mit seinen Piano klängen die eingängigen Gitarrenriffs und Mikaels klaren Gesang, der mir hier zum ersten Mal richtig gefällt. Hinzu kommt das traumhafte Gitarrenspiel. "Misery's Crown" ist einer von den Dark Tranqillity-Songs, in dem man sich verlieren kann, den man sich ewig anhören kann und der auch nach dem 100. nicht langweilig wird. "The Mundane And The Magic" ist der zweitstärkste Song auf dem Album, der "Fiction" mehr als würdig beendet. Ebenso wie "Misery's Crown" sehr melodisch und ein wenig traurig, was wohl jeder sein wird, wenn sich dieses Album dem Ende neigt. Mikael, auch hier stellenweise klar singend, bekommt Verstärkung von einer Frauenstimme, die das Ganze beinahe zerbrechlich macht. Der Wechselgesang zwischen ihr und Mikael klingt wahrlich fantastisch und auch die Melodien sind wieder richtig traumhaft.

Irgendwie ist es wahr, Dark Tranquillity haben viele Elemente von "Projector" bis hin zu "Character" in dieses Werk einfließen lassen. Stellenweise ist es so düster wie "Projector", so melancholisch wie "Haven", so traumhaft und fantastisch wie "Damage Done" manchmal und so brachial wie "Character". Allerdings finde ich dieses Album keines Wegs zu gewöhnlich für Dark Tranquillity, weil "Fiction" sich von seinen Vorgängern doch stark abhebt - ebenso wie diese sich von einander abheben. Am ähnlichsten ist es vielleicht noch "Haven" oder "Damage Done", wobei auch diese Vergleiche mit Vorsicht zu genießen sind. Mit diesem Album haben die Schweden gezeigt, wer die wahren Vorreiter der Göteborger Szene. Das hier ist Melodic Death Metal vom feinsten und für mich persönlich mit ihrem Meisterwerk "Haven" fast schon gleichzustellen. Ein potentieller Kandidat für das Album des Jahres!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Death in Vollendung, 5. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Fiction (Audio CD)
Schon wieder kommen die Stimmen, die "Pop" und "Mainstream" schreien, nur weil Keyboards (die schon immer Teil der Melodic-Death-Musik waren) hier teilweise etwas im Vordergrund stehen).

Und ich schreie zurück: "Fiction" ist soweit weg von Mainstream wie die englische Nationalmannschaft vom diesjährigen Europameistertitel.

Vielmehr sehe ich hier ein Album DER Meldic-Death-Band, bei dem Dark Tranquillity ihren Stil weiterentwickelt bzw. nahezu perfektioniert haben.

Tragende Melodien, sensationelle Riffs und ein Mikkael Stanne in Höchstform. Und das bei einer unglaublichen Heavyness und Härte. Man nehme z.B. nur "Where Death is most Alive": Treibende Rhythmen, Gitarrenriffs, die über einen hereinbrechen, dazu passende Keyboarduntermalung, ohne aufdringlich zu wirken.

Auch "The Lesser Faith" und "Focus Shift" fallen in diese Kerbe: Die perfekte Kombination aus Eingängigkeit und Härte (das schließt sich eben NICHT aus).

Und dann wäre da noch "Inside the Particle Storm", ein fast schon progressiver Brocken, anders als der Rest des Albums und doch kein Fremdkörper.

Lediglich "Miserys Crown" fällt meiner Meinung nach ein wenig ab, nicht wegen der Clean Vocals, die sind klasse, aber das Stück an sich ist mir etwas zu poppig geraten. Das wird aber durch tolle Lyrics und einen unübertroffenen Mitgröhlfaktor wieder wett gemacht.

Für mich ist es das bisher beste DT-Album, und das heißt einiges bei einer Band, die meiner Meinung nach fast nur hochwertige Musik auf CD gepresst hat.

Wem In Flames in den letzten Jahren zu sehr in den Massenmarkt abgerutscht sind, der darf sich freuen, dass DT weiter Göteborg-Schule auf höchstem Niveau zelebrieren.

Sollte in keiner Sammlung fehlen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gut wie immer, 29. Oktober 2011
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fiction (Audio CD)
Die schwedische Melodic Death Institution Dark Tranquillity ist wieder zurück. Diesmal heißt das Langeisen "Fiction" und ist vom Artwork was Gitarrist Niklas Sundin geschaffen hat geradezu dezent im Vergleich zum wunderschön ausstaffierten Vorgänger "Character". Musikalisch erinnert vieles an diesen neuzeitlichen Meilenstein in der Discografie der Band. Guter Sound, fette Riffs und ein Gespür für Melodien hatte die Band ja schon immer. Nur muss ich leider eingestehen, dass mir die Songs einen Tick mehr auf dem Vorgänger zugesagt haben. Das ist aber nicht weiter schlimm da Dark Tranquillity immer Qualität abliefern und auch dem allgemeinen Trend im Metal - Duette frönen. So gibt es als letzten Song "The Mundane And The Magic" ein Duett mit der Theatre Of Tragedy Sängerin, was etwas kommerziellere Stoff ist, während bei "Misery's Crown" Frontmann und Lyrikpoet Mikael Stanne wieder mal seine klare Stimme einsetzt wie schon zu "Projector" Zeiten. Das sind dann auch die einzigen Experimente auf der Scheibe, so dass eigentlich jeder Fan der Band blind zuschlagen kann! Ansonsten markiert Stanne allgemein den Grunzer und wird seine Fans erfreuen.
Leute, denen Bands wie In Flames seit Jahren zu trendy sind, sollten hier zuschlagen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Geniale Rhythmen, gewohnt anspruchsvoller Metal, 2. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Fiction (Audio CD)
Zugegeben dauerte dieses Album etwas, bis es mir richtig gut gefiel, aber das war bei mir schon immer so bei Dark Tranquillity. Die meisten Lieder weisen wie schon bei Character in meinen Augen geniale rhythmische Verläufe, (z.B. Refrain von Nothing To No One, Mittelteil von Empty Me, uvm.) und mitreißende Melodien auf. Die Rhythmen sind erfrischend anders und abwechslungsreich, und die ungerade Taktarten u. Taktwechsel gepaart mit den typischen Blastbeats erschaffen wieder ein einzigartiges Klanggefühl, das man bei praktisch keiner anderen Metalband finden kann. Mikael Stanne brilliert ebenfalls wieder, diesmal auch mit Klargesang.

Dennoch ist die Scheibe keinesfalls ein Abklatsch von Character, sondern ist durch einen eigenen Klang bestimmt, auch wenn es wohl nicht ganz an das Vorgängeralbum herankommt, auf dem man wohl kaum einen Schwachpunkt ausmachen konnte. Misery's Crown ist meiner Meinung nach, trotz dem Klargesang das Schwächste Lied, das Leider etwas oberflächlich und banal klingt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Melodic Death vm feinsten, 20. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Fiction (Audio CD)
Über Songs usw haben ja schn viele hier geschrieben. Habe DT erst spät entdeckt und diese, sowie die Construct in meinen Besitz gebracht. Zur zeit sind es meine absluten Lieblings CD#s mit den beiden neuen von Arch Enemy und Insomnium. Alles drin und dran was zum guten melo Death gehört. Das einstreuen von Songs mit Clean Vocals scheint auch eine Stärke von DT zu sein. Hier leider nur im Hammer Miserys Crown zu hören.Werde mir nun nac und nach alle CD#s hlen und Ende November begeistert in der Crwod of Fans live stehen!!!!!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Dauerbrenner, 24. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fiction-Limited (Audio CD)
Nach all den Jahren für mich immer noch das beste Melo-Death Album aller Zeiten! Düster, abwechslungsreich, unheimlich melodisch. Musikalisch angelehnt an die frühen Alben, von der Produktion aber natürlich viel weiter. Außerdem stärker als die Nachfolgealben We Are the Void (CD+Bonus Dvd) oder Construct (Limited Box Set).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen lim.edition besonders empfehlenswert, Frickelband No.1, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fiction-Limited [Vinyl LP] (Vinyl)
Mal ganz ehrlich: Gibt es auch nur ein einziges schlechtes Album von Dark Tranquillity, die Demos eingeschlossen? Also alle Kritik auf sehr hohem Niveau und sie lassen sich auch nur an ihren eigenen Alben messen. Vor allem heute...Ich kann mich erinnern wie bei In Flames schon bei The Whoracle Stimmen laut wurden, die einstigen Szenemitbegründer würden sich doch nur stets wiederholen und selbst kopieren. Hätten sie das mal weiterhin getan, really to...escape...
Mich persönlich erinnert Fiction an The Mind`s I und The Gallery- das mag zu geringem Teil an den Kompositionen selbst liegen, mehr trägt die differenzierte und druckvolle Produktion (endlich mal wieder) wohl dazu bei.
Musikalisch zwar heute nicht mehr originell oder innovativ wie zu ihren Anfangstagen aber für mich immer noch die Vorzeigeband wenn es um melodischen Elchtot geht. Und genau das macht die Band auch sympathisch und gibt ihr die größte Bedeutung in einem maßgeblich von ihnen mitbegründeten und geprägten Musikstil: Anstatt sich mit jedem Album neu zu definieren und Hardcore und Emo Trends anzubiedern, gab es im Prinzip auf den oben genannten Alben bereits alles was es hier auch zu hören gibt. Dafür bekommen sie einen dicken Sympathiepunkt von mir und die anderen Szenebegründer I.F. zwei Punkte Abzug. Und deshalb kommt man an D.T. auch heute beim Thema melodischer Schweden Death nicht vorbei, an anderen schon...
Wer dieses Album noch nicht besitzt und es sich zulegen möchte sollte zur limited edition lp greifen, denn die lp enthält zusätzlich noch das gesammte Album als Cd.
Ach ja: Geiles Album, macht Spaß!!! Man kann ja nicht immer nur The Gallery hören...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Fiction [Explicit]
Fiction [Explicit] von Dark Tranquillity
MP3-Album kaufenEUR 9,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen