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Kundenrezensionen

64
3,3 von 5 Sternen
Bitch Slap
Format: DVDÄndern
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44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2011
"Bitch Slap" ist einer jener Filme, der so schlecht ist, dass er schon wieder gut ist. Die hirnverbrannte, wirre Story dient dem Selbstzweck, (halb)nackte Tatsachen und überzeichnete comichafte Gewalt reisserisch in Szene zu setzen und der Film macht an keiner Stelle einen Heel daraus, was er sein möchte: ein kultverdächtiger Neo-Exploitation-Streifen, der besser aussieht als er ist und den man sicher nicht mit dem Abspruch ansehen sollte, einen guten Film sehen zu wollen.

Der Film wirkt wie eine Parodie auf gängige Kultfilmklischees wie Sin City, Pulp Fiction oder Crank und ist dabei noch abgedrehter und schwachsinniger als die härtesten Grindhouse-Filme vergangener Jahrzehnte. Ein Männer- und Partyfilm, trashig wie ein überdrehter Junggesellenabschied, und gerade deshalb sehenswert, weil er den Kultfaktor mit dem Vorschlaghammer in den Subwoofer der Surroundanlage donnert. Ein Film, der keinen Ruf zu ruinieren hat und deshalb ungeniert die niedersten Formen von Unterhaltung ausleben kann ohne sich dafür zu entschuldigen: Catfights und Gunfights eben, ein Streifen, in dem sich Explosionen und Oberweiten abwechselnd ob ihrer opulenten Größe brüsten...Das ganze bleibt freilich Softcore und auch die Gewalt ist so überzeichnet, dass sie Erwachsene (und nur für die ist der Film geeignet) wohl kaum schockieren dürfte.

Logik 0/5
Niveau 0/5
Girls'n'Guns 10/5
Kult 10/5

Unterm Strich 5/5

Für TV-Geeks der 90er-Jahre hält der Film einen ganz besonderen "Leckerbissen" bereit: zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt sind Lucy Lawless (Xena), Renee O'Connor (Gabriel), Kevin Sorbo (Hercules) und Michael Hurst (Iolaos) wieder in einem Film zu sehen, wenngleich nur Hurst eine Hauptrolle hat...
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 20. Oktober 2010
Irgendwo in einer Wüstengegend, wo ein Wohnwagen steht (weil es dort zum Poppen bequemer ist und weil dort Spielzeug zum Ballern rumliegt) und einige Wasserbehälter davor (wegen möglicher Wasserspiele, Wet T-Shirt Partys und weil schöne Frauen mit riesigen Busen nass noch erotischer aussehen), parken drei Schönheiten ihren Wagen.
Es handelt sich um die intelligente, kalte Powerfrau Hel (Erin Cummings), um die psychopathische Lesbe Camero (America Olivo), nebenbei noch Drogenkurier, Serienkiller, Damencatcherin und Schlägerin und um das geile Dummchen Trixie (Julia Voth). Die machte gemeinsame Sache mit den zwei anderen Bitches und hat mit List und Tücke, mit Sex und Titten dem Unterweltboss Gage (Michael Hurst) die Koordinaten eines Verstecks mit Diamanten im Wert von 200 Millionen Dollar gemopst - jetzt ist er jedenfalls in der Hand der drei Ladys und schwafelt unflätiges Zeugs für die er jedesmal eins aufs Maul bekommt. Dann werden ihm auch noch die Eier abgeschossen, aber er lebt immer noch und kann den drei Weibern noch verklickern, dass sie gerade im Begriff sind den legendären Unterweltboss Pinky. Und das heisst, dass sie sich gerade mit dem fiestesten Gangster der Welt angelegt haben und somit ihr Todesurteil unterschrieben haben.
Für den guten Gage endet diese Aussage mit einem Kopfschuß. Bald kommt auch ein gewisser Deputy Fuchs (Ron Melendez) vorbei, weil diese guten Cops in solchen Filmen immer mal vorbeikommen. Diesmal versucht er sich als Automonteur, aber leider kann er nicht helfen. Will aber bald wieder vorbeischauen und gafft lange die Monstertitten der Weiber an, vor allem Trixie scheint es ihm angetan zu haben. Dann droht auch noch Gefahr von Punker-Gangster Hot Wire (William Gregory Lee) und seiner japanischen Freudin Kinki (Minae Noji), ebenfalls pervers und sadistisch veranlagt und natürlich mehr als lesbisch angehaucht. Würde eigentlich passen, denn auch drei Beautys sind da aufgeschlossen, aber Kinkis "Spielzeug" und "Pferd" Spiel mit einem rasiermesserscharfen Jo-Jo mag keiner so recht gefallen, was verständlich ist. In Rückblenden, die bei "4 Stunden zuvor" anfangen und bei "6 Monate zuvor" aufhören, kommt Licht ins Dunkel der Geschichte und es wird auch aufgeklärt, warum Camero das Kloster trotz Mother Superior (Lucy Lawless) und Sister Batrill (Renee OŽConnor) verlassen hat...
"Bitch Slap" von Rick Jacobson lässt den alten Exploitation Trashfilm wieder auferstehen und zwar mit einer Hingabe, die den Film in die Nähe von Tarantinos Grindhouse Film "Death Proof" rückt.
Optisch ist der Film stylisch, megamodern und es eignet sich fast jede Kameraeinstellung zum effektiven Wallpaper.
"Bitch Slap" darf auf keinen Fall ernst genommen werden, hier regiert der Trash und viel Kitsch auf Hochglanz getrimmt. Dazu der coole Stil mit Splitscreens, Flashbacks und bewusst miesen Bluescreen-Szenen, gewürzt mit Gewalt, Fäusten, Blut und vor allem Titten.
Der Film bekam miserable Kritiken, was den Spass aber keineswegs trübt. Ein mieses, dreckiges Filmchen, dass mich gut unterhalten hat.
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57 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. April 2010
gibt es hier alle naselang zu sehen, allerdings schön züchtig verpackt:-)

Als der erste Trailer von "Bitch Slap" Ende 2008 durchs Internet geisterte, glaubte man an eine moderne Wiederauferstehung des gepflegten Russ-Meyer-Filmes, dessen eindimensionalen, aber starken Teufelsweiber dem ungekonnt dargestellten kümmerlichen männlichen Geschlecht mit viel brachialem Hau-Drauf die Krone der menschlichen Schöpfung abspenstig machten - natürlich mit viel Körpereinsatz und nackten Tatsachen. Damals galt: Wer die grösste Körbchengrösse sein Eigen nannte, kam, sah, und brachte nicht nur im Zweifelsfall alle (Männer) um - und aus die Maus.

Bitch Slap folgt tatasächlich einigen Gesetzmässigkeiten des Russ-Meyer-Films, wirft Regisseur Rick Jacobson doch drei ungleiche Protagonistinnen mit den richtigen körperlichen Vorzügen in ein zunächst simpel erscheinendes Wüstensetting. Da wäre zum einen die toughe, atlethische Camero, stets eingeölt und immer kurz davor jemand anderen totzuschlagen, dann noch die naiv-dümmliche Stripperin Trixie, engelsgleich und sehr dürftig bekleidet, und last, but not least, das hübsche Köpfchen der Truppe genannt Hel - eine elegante, im zugegebenermaßen recht knappen Businessdress, dominante Erscheinung: Und die hat den Plan, dem die beiden anderen zu folgen haben, denn es geht um Diamanten im Wert von 200 Millionen Dollar...was natürlich nicht so ganz klappt, wie der Verlauf des Films zeigen wird. Es kommt zu Schlägereien, Schiessereien, Explosionen, Showdowns, Catfights, Intrigen, Agenten-Kappes, und, und, und.

Und damit fangen auch einige inszenatorische Probleme an. Zum einen bewegt sich die Haupthandlung von Anfang an keinen Meter weg vom Ausgangsetting (Wüstenhütte), Langeweile droht - und die Nebenhandlungsstränge, die nach und nach die Situation des Hauptstranges aufschlüsseln sollen, sind derart mit Storyelementen überladen, dass der Film nicht selten droht, unter dieser Last zusammenzubrechen. Hier wäre weniger mehr gewesen.
Style over Substance hätte es in diesem Fall sein sollen, aber obwohl sehr stylisch, in seiner Umsetzung teilweise an eine preiswerte Variante von bildtechnisch veränderten Versatzstücken von "Sin City" und "The Spirit" erinnerden Flashbacks, werden eben diese mit Tonnen von Information vollgepackt, die manchmal schon den Blick aufs wesentliche verschleiern - nämlich den Brüsten.
Da werden unzählige, zugegebenermassen durchgeknallte Charaktere eingeführt, teilweise gespielt von einigen bekannten Gesichtern: Kevin Sorbo, Michael Hurst, Renee O`Connor und Lucy Lawless. Richtig: Bekannt aus Herkules und Xena. Und warum tummeln die sich da herum? Weil unser Regisseur aus der TV-Branche kommt, und damals bei einigen Folgen der genannten Serien Regie führte. Man kennt sich halt:-) Aber ich schweife etwas ab...die Masse an Charakteren nimmt Überhand. Die Hälfte weniger hätte es auch getan. Als Zuseher muss man während dieser Sequenzen aufmerksam zusehen, und eben nicht auf die entsprechend präsentierten Auslagen der holden Weiblichkeit achten. Doof nur, dass der geneigte Zuschauer nicht mit "unnützem Storyballast" gedängelt werden will, also zieht Jacobson zwischendurch den hormonellen Afterburner durch, und zeigt in feinster Slo-Mo-Videoclipästhetik ohne Sinn und Zweck wie sich beispielsweise unsere drei Protagonistinnen in der Wüste mit einem nicht enden wollenden Wasservorrat aus einem Eimer die Klamotten nassmachen, ohne das jemals nur ein Nippel ansatzweise durch den triefenden Stoff zu sehen ist. Und damit heisst es "Rohr krepiert". Im ganzen Film gibt es keine einzige nackte Brust. Bamm! Das war's. Es wird geteast, was das Zeug hält - teilweise mit vielen Fetischen gespielt (High Heels, Latex...) aber somit verfehlt "Bitch Slap" natürlich sein Hauptziel, nämlich einen moderne Russ-Meyer-Verfilmung zu sein, die klappt nur mit blankem Busen. Schade!

Na, wenigstens gibt es Action, die teilweise recht effektiv in Szene gesetzt wird. Für das Budget vollkommen in Ordnung.Die schauspielerische Lesitung reicht von unterirdisch bis grundsolide. Zum Glück befinden sich die drei Schauspielerinnen der Hauptfiguren in letztgenannter Kategorie und kommen vor allem sympathisch rüber. Da gibt es Bonuspunkte.

UPDATE: Die deutsche Blu-ray

Ein knackscharfes Bild, schöne Farben, gute Kontrastwerte. Da gibt es nichts zu meckern. Lediglich die budgetbedingt nichts so tollen CGI-Backgroundplates und -Effekte fallen etwas aus dem Rahmen, und sind gerade in Full-HD stetes als solche erkennbar. Das gehört aber zum Film, und man gewöhnt sich schnell an den rehct eigenen Look. Die deutsche Synchronisation (und das dazugehörige Drehbuch) ist erstaunlich gut geworden, und kann sich durchaus neben der Originalfassung hören lassen. Hier wurden mal nicht Die Hausmeistersöhne - und Töchter für ein paar Euro angeheuert, sondern Profis. Die Abmischung ist sehr solide und differnziert, Stimmen lassen sich gut verstehen, Explosionen und Ballereien: Gutes Ka-Wumm!

Besondere Erwähnung findet die Extra-Ausstattung. Bitch Slap kommt zusammen mit einer spielfilmlangen Doku über die Produktion, die sehr interessant daherkommt. Unbedingt anschauen. Hinzu kommen noch einige andere Features, wie Trailer und Deleted Scenes. Lobenswert von Splendid.

Die deutsche Version beinhaltet den "R-rated" Cut und ist demnach ungeschnitten (bis auf zwei kleine Tonzensuren auf der deutschen Spur, in denen es um Genickbrüche und den einhergehenden Knacken geht - aber das lässt sich wirklich verschmerzen).
Es gibt eine "Unrated" Version in den USA (nur auf DVD erhältlich), die allerdings ebenso vernachlässigbar ist. Auch hier keine "Nudity" oder mehr Gewalt, sondern ein paar storytechnische Beilagen.

Fazit: Trotz der teils verwirrenden, überladenen Story und keinerlei nackten Tatsachen ein solider Film, der von den optischen Vorzügen der drei Furien lebt und einige visuelle Spielereien und recht ansehnliche Action zu bieten hat. Kein Kultfilm, aber in dieser Form ziemlich einzigartig. Mit mehr nackter Haut und weniger Komplexität hätte man "die Latte durchaus höherlegen können" :-)

Vielleicht beim nächsten Mal. Soll ja angeblich eine Trilogie werden...

Bitch Slap ist aufjedenfall weit entfernt von dem üblichen Direct-to-Video-Mist, dafür ist er schon einmal viel zu edel in Szene gesetzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2015
Bevor man sich Bitch Slap anschaut, sollte man wissen, dass es sich um eine Hommage an die Sexplotationfilme der Siebziger handelt.
Ob diese gut oder schlecht gelungen ist, muss jeder der sich traut den Irrsinn zu schauen, für sich selbst entscheiden.
Mich persönlich hat der Film gut unterhalten, was nicht schwierig war, weil ich vor Einschalten des Fernsehers mein Gehirn zum Entlüften auf die Veranda gehangen hatte.

Manche Leute die wirklich hinter jedem Film einen Sinn vermuten, werden vermutlich nach Bestaunen dieses Streifens frustriert auf der Unterlippe kauen. Dieser Film macht keinen Sinn und will auch keinen machen.
Bar jeder Logik wirbeln die vollbusigen Hauptakteure durch ein völlig abgedrehtes Skript(?) welches uns anderthalb Stunden Explosionen und Schießereien im Vollwaschgang präsentiert.

Handlung(?):
Stripperin Trixie, Agentin Hel und Killerin Camero haben Unterweltboss Gage in die Wüste verschleppt um ihn unter Folter dazu zu zwingen sein Geheimversteck zu offenbaren.
In diesem vermuten die 3 Frauen Diamanten im Wert von 200 Millionen Dollar.
Doch können sie sich gegenseitig trauen und sind sie wirklich alle hinter dem selben Ziel her??

Ja, dieser Film bedient sich vieler Klischees, stellt das gängige Frauenbild ad absurdum und taucht ab in die Gefilde niederster Unterhaltung.
Ist somit in seiner Gesamtheit also tatsächlich eine Huldigung an die kultigen B-Movie der 60ger und 70ger.
Unter dem Motto Knarren, Blut, und dicke Möpse lässt das reißerische Drehbuch keinen Fettnapf aus und präsentiert einen irren Mix aus Lesbenkämpfe, Wet-T-Shirt Contests und Aktionen am Rande des Wahnsinns.

Wer sich darauf einläßt wird möglicherweise Gefallen an dem Filmchen finden.
Der Film polarisiert jedenfalls sehr heftig. Für die einen ist es kranker Unsinn und für die anderen, kranker Unsinn, der so schlecht ist, dass man es schon wieder gut finden muss.
Dazwischen gibt es nichts.

Für mich als Hercules und Xena Fan waren die Gastauftritte der alten Hasen (Lawless, Sorbo, Hurst und O'Connor) ebenso eine willkommene Abwechslung wie der Film an sich.

Fazit: Schriller (S)explotationtrip mit knackigem Bild und coolem Sound
Für Freunde überdrehter Nischenfilme.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2010
Eigentlich 5 Sterne, da Bild und Ton auf BD gut sind, wenn man weiß dass viel mit verschiedenen Stilmitteln gearbeitet worden ist.

Aber: Es liegt nur die R-Rated Fassung vor und es gibt Tonzensur!!! Achtet auf den Genickbruch bei dem komischen Punk und beim "Dieter", in der deutschen Fassung ist kein Knacken zu hören! Wechselt in die englische Tonspur und erlebt eine Überraschung!!!

Schade, aber diese Fassung lohnt überhaupt nicht! Hoffe auf eine Uncut!!! Den ich liebe diesen Film!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. April 2010
Bitch Slap wandert auf dem Pfad der Grindhouse-Movies der 50er bis 70er Jahre.
Eine Mischung aus Erotik, Roadmovie, Thriller, und jede menge Gewalt.
Mein erster Gedanke als ich die drei weiblichen Hauptdarsteller und speziell deren Oberweiten sah war, oh another "Russ Meyer Movie". Was Quenten Tarantino und Robert Rodriguez mit ihrem Double Feature Deathproof und Planet Terror begonnen haben wird so langsam auch von anderen Regisseuren aufgegriffen und wie ich finde auch sehr gut in die heutige Zeit übertragen. Besonders die Dialoge sind zeitgemäß. Man kann eigentlich schon von einer neuer Ära der (S)exploitation- Filme sprechen und sich auf Filme wie Rodriguez's Machete, Tarantino's Remake zu Faster, Pussycat Kill Kill!! (Die Satansweiber von Tittfield) sowie Scot Sanders Black Dynamite der bereits in Amerika erschienen ist, freuen.
Bitch Slap ist ein durchaus gelungener Actionstreifen der durch den gewissen Humor, interessante Charaktere, eine Stylische Optik (gerade durch teilweise schlechte Animationen) und drei wunderschöne Frauen zu überzeugen weiß. Leichte Inhalts- und Schnittfehler sowie schon erwähnt grausige Animationen machen gerade den Charme des Films aus. Ich hätte mir noch ein leicht eingebranntes bzw. fleckiges Bild wie bei Deathproof oder Planet Terror gewünscht, das hätte auch super zu den Animationen gepasst.

Fazit:
Super Film, erfrischend anders und verdammt sexy.
Nur zu empfehlen, für jeden der nicht immer den Einheitsbrei gucken möchte.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Drei sowohl optisch herzeigbare wie auch durchaus durchsetzungsstarke Frauen (Trixie, Hel, Camero) hat es auf der Suche nach 200 Millionen USD in Form von glitzernden Diamanten in irgendeine entlegene Wüste im amerikanischen Outback verschlagen. Blöderweise sind Diamonds in diesem Fall nicht Girls best friends und so droht die als todsicher geglaubte Schatzsucher-Mission alsbald im Chaos bzw. offenherzigen Dekolletés zu versinken.

Es dauert genau 3 Minuten danach weiß der geneigte Zuschauer von welchen Filmen sich Regisseur Rick Jacobson hat inspirieren lassen. Dominante Frauenfiguren sexuell extrem aufreizend, große Brüste, ein kontrastreiches Bewegtbild, viel Blut, skurrile Charaktere und eine unglaublich hanebüchene Handlung, welche zu allem Überfluss auch noch in Rückblenden erzählt werden muss, Russ Meyer hätte seine hellste Freude an diesem Filmchen gehabt.Nur hielten die Autoren dieses Films nicht besonders viel von dem Reizthema Emanzipation. Und so kommt es, dass die fast nonexistente Handlung mit Zeitlupen ins trashig überzogene aufgebläht wird.
Um das männliche Publikum aber vollends zu befriedigen brauchte es noch ein wenig mehr weibliche Reize. So hätten wir u.a. anzubieten:

1.) Wet-T-Shirt-Contest in extremen Zeitlupen

2.) eine Lesben-Szene von ungefähr fünf Minuten Länge

3.) einen erotischen Lapdance

4.) einen 5-minütigen Catfight, in dem sich beide Kontrahenten sprichwörtlich die Scheiße aus der Fresse kloppen!

Bitch Slap nimmt sich dabei zum Glück in keiner Sekunde seines Daseins ernst. Visuell unterstützt wird dies von den unglaublich kontrastreich gestalteten Rückblenden, die allesamt vor einem Greenscreen entstanden sind und auch genau so aussehen.Bitch Slap ist ein nettes Trash-Movie, der sich reichlich bei anderen Meistern dieses Faches bedient und sicherlich kein absolut empfehlenswerter Film darstellt, selbst für Genre-Freunde nicht. Dennoch ist er so herrlich überzogen erzählt und fast ins lächerliche umgesetzt worden, dass man diesem sympatischen Stück Film durchaus eine Chance geben sollte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2010
Deutlich spürt man, daß hier zwei junggebliebene TV-Produzenten ihren Traum vom selbstbestimmten Kinofilm verwirklicht haben. Klar ist es ein postpubertäres Gemätzel, ohne den Anspruch, den Film neu zu erfinden. Aber Tarrentino-Fans, Russ-Meyer-Kenner und Leute, die selber Filme machen, werden definitiv ihren Spaß haben. Hab den Film schon mit einer Frau zusammen gesehen und dachte eigentlich, daß sie ihn scheiße finden würde. Aber auch sie fand ihn gut, obwohl "Bitch Slap" wohl eher ein "Jungs-Film" ist. Auf jeden Fall meine Empfehlung, weil unterhaltsam und extrem kurzweilig.

Nicht nur Camero (rechts auf dem Cover) wird Männer und Jungs faszinieren ;), auch die halbe Besetzung der alten Herkules- und Xena-Fernsehserien (bedingt durch die Historien der treibenden Filmemacher von "Bitch Slap") stehen hier in einem ganz neuen Licht vor der Linse und bringen dich einfach zum schreien! Super lustig.

Apropos selber Filmemacher: digitale Explosionen aus der Artbeat-Bibliotek könnten wohl kaum übertriebener oft eingespielt werden als es hier gemacht wurde. Aber irgendwie stylish... Kritiker werden sagen: "Sin City für arme"... Dank solcher Effekte wird der Film "Bitch Slap" halt zum echten B-Movie. I LIKE IT!
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am 20. November 2010
"Bitch Slap" ist ein Erotik-Action-Trash-Streifen, der durchaus einen gewissen Unterhaltungswert besitzt. Die Story ist erwartungsgemäß dünn und auch absolute Nebensache. Das Hauptaugenmerk liegt hier klar auf den drei Hauptdarstellerinnen. Die Mädels und deren optische Reize werden immer wieder speziell und in Slow-Motion in Szene gesetzt. Dazu gesellen sich noch einige schräge Nebenfiguren, dumme Sprüche, Action und blutige Szenen. Wie bereits bei der Darstellung der Mädels wird auch hier alles reichlich übertrieben dargestellt. Der Look des Films ist billig, wenngleich auch irgendwie ansprechend und passt zum Gezeigten. Schauspielerisch ist hier natürlich auch nicht viel zu erwarten, die Darsteller haben für gute Laune zu sorgen und das tun sie in einem gewissen Rahmen dann auch.

"Bitch Slap" sorgt mit viel Erotik, Action und Blut für anspruchslose, aber auch annehmbare Unterhaltung und "Mann" kann hier durchaus einen Blick riskieren.

Bei der deutschen Fassung handelt es sich um die R-Rated-Fassung. Diese ist im Vergleich zur Unrated ca. 3 Minuten kürzer. Es fehlen hier aber ausschließlich Handlungserweiterungen und die Lesbenszene ist nicht ganz so intensiv wie in der Unrated-Fassung. Zudem wurde aber auch eine Zensur bei der deutschen Tonspur vorgenommen und bei zwei Genickbrüchen ist kein Knacken zu hören.

5 von 10
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am 28. Februar 2014
Das einzige was mir gefiel, das ich so in der Mitte des Films tatsächlich das Gefühl hatte das der Unterhaltungsgrad sich so allmählich steigert. Aber dann verflachte der Film promt doch noch tiefer als wie er begann. Schön anzuschauen sind die Frauen zwar, aber was nützt das wenn alles andere großer Mist ist? Da gibt's so Dinge die tun selbst weh wenn man auf Trash steht. Wenn man aus einem Auto das eben noch explodiert ist völlig unverletzt wieder aussteigt, oder eine Schusswunde im Bauch einem ein paar Minuten später gar nicht mehr stört.... dann noch diese absolut lächerliche Wende die gar keinen Sinn ergeben hat. Dann noch diese Rückblenden die zumeist extrem billig dargestellt wurden. Das Drehbuch war wahrscheinlich auch in 3 Sätzen fertig geschrieben. Und dann geht er trotzdem über 100 Minuten, sodass man sich schwer tut weiter zu schauen weil es langweilig wird. Lustig fand ich ihn zudem auch nicht, wenn wenigstens das noch funktioniert hätte. Und dafür machte die halbe Hercules-Crew mit, und eine der 3 Frauen ist aus Spartacus - Blood and Sand. Das die sich für sowas hergegeben haben. Naja, mir hat er nicht gefallen. Gibt aber Filme die immer noch deutlich schlechter sein können, daher gibt es von mir trotzdem noch 2 von 5 Sterne.
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