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84 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstverfilmung mit Brüchen
Als diese Version 1978 in die Kinos kommen sollte, waren etliche Tolkien-Fans begeistert; als sie wieder aus dem Kino rauskamen, waren sie eher irritiert oder bestürzt. Bakshis Version war weit davon entfernt, brilliant zu sein, denn weder hatte der Film eine durchgehende Handlung entwickelt, noch war er konsequent in seiner Umsetzung: wenn man sehen muß,...
Veröffentlicht am 11. Juli 2006 von Dr. Herkules

versus
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Not soooo bad...
Ich habe diesen Film eher der Vollständigkeit wegen gekauft als des unstillbarn Verlangens ihn zu besitzen. Auch die durchweg negativen Beurteilungen haben mich erst abgeschreckt. Naja, hab ihn trotzdem bestellt und war durchaus positiv überrascht.
Wenn man den Film nicht vom Standpunkt eines Disney-Übersättigtem...
Veröffentlicht am 9. August 2002 von Martin Huebel


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84 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstverfilmung mit Brüchen, 11. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe (DVD)
Als diese Version 1978 in die Kinos kommen sollte, waren etliche Tolkien-Fans begeistert; als sie wieder aus dem Kino rauskamen, waren sie eher irritiert oder bestürzt. Bakshis Version war weit davon entfernt, brilliant zu sein, denn weder hatte der Film eine durchgehende Handlung entwickelt, noch war er konsequent in seiner Umsetzung: wenn man sehen muß, daß der selbe Charakter (Aragorn) mal gezeichnet, mal als Rotoskopie (Realszene koloriert) zu sehen ist, kann man kaum von einer überzeugenden Stil-Dramaturgie reden. Dazu das Ende: abrupt hört der Film nach der Schlacht bei Helms Klamm auf, und wer das Buch nicht kennt, wird tatsächlich nicht begreifen, WARUM diese Trilogie so verehrt wird. Kaum Tiefgang, die Handlung schleppt sich mit Sieben-Meilen-Stiefeln von Szene zu Szene, und es werden Szenen in die Länge gezogen, die im Buch nur kurz abgehandelt werden.

Das Entsetzen war groß - zu recht, wie gesagt - aber es wäre töricht zu behaupten, daß dieser Film komplett für die Tonne produziert wurde. Denn es GIBT Details in diesem Film, die klasse sind: die Hintergrund-Zeichnungen haben einen ganz besonderen Stil, der dem Film einen beeindruckenden Look verleiht; geradezu mystisch regen sich Gebirge in die Höhe und unterstreichen die Besonderheit des Kontinents Mittelerde. Es ist ein geheimnisvoller, aufregender Ort, realistisch und doch verklärt. Außerdem bietet der Film einige Szenen, die zwar selbstzweckhaft wirken, dennoch eine immense Wirkung haben. In der Szene, wo Frodo von den Schwarzen Reitern zur Furt von Bruchtal verfolgt wird, gibt es Augenblicke, wo der Film seine Realitätsebene verläßt, indem er die heransprengenden Schwarzen Reiter mit einen Wolkenhimmel und Blitz und Donner hinterlegt. Wenn Gandalf von Saruman auf Orthang festgesetzt wird, verblaßt der Hintergrund zu einer Sinfonie aus schwebenden Farben - das sind Dinge, die Peter Jackson in seiner Realverfilmung so nicht umsetzen konnte, weil sie dann zu weit von einer filmischen Realität entfernt gewesen wären. Da kann sich der Zeichentrickfilm mehr Freiheiten erlauben.

Leonard Rosenman schrieb einen aufwendigen Soundtrack, der schnell ins Ohr geht und die Düsternis der Handlung treffend untermalt. Ich finde nicht, daß diese Musik unpassend ist, denn sie interpretiert das Geschehen anders als es Howard Shore in seiner Musik für die Realfilme tut. Es klingt tatsächlich ein wenig "Hollywoodlike", eingängige Melodie in Titelstück und dergleichen, aber an anderen Stellen sind dafür genug Dissonanzen vorhanden, die das Ganze nicht ins reine Mainstream abdriften lassen. Shore dagegen ist pompöser, verwendet mehr Leitmotive, wirkt aber auch mehr dem Folkloristischem verbunden. Rosenman dagegen abstrahiert, setzt auf Wirkung und harte Akzente. So verstärkt er die Wirkung der Bilder auf eine Weise, die dem Film sehr gut tut.

Im Vergleich zur Realversion ist der Film ungeschliffener, grober, rastloser, doch er erfreut durch herrlich undisneysche Hintergründe und einige Kampfszenen, die für Zeichentrickfilme recht heftig ausfallen. Zwar ist er keine perfekte Empfehlung, aber: DIES WAR ÜBER ZWANZIG JAHRE LANG DIE EINZIGE VERFILMUNG DIESES STOFFES! Somit Zeit genug, sich den Film zehntausendmal anzusehen und alle Nach-, aber auch Vorteile vor Augen zu führen. Ja, nicht die beste Verfilmung, aber dennoch ein Klassiker.

Die DVD erfreut durch gutes Bild und klaren Ton (immerhin Dolby Surround). Keine Extras! Ungeschnitten.

Zuletzt möchte ich aber noch folgendes erwähnen: es gibt zwei weitere Zeichentrickfilme, die Jules Bass und Arthur Rankin Jr. (Das letzte Einhorn, 1982) geschaffen haben. Es handelt sich um THE HOBBIT (1977) und THE RETURN OF THE KING (1980). Diese Filme wurden im US-Fernsehen gezeigt, und meines Wissens erschienen sie nie in Deutschland. Warner hat die Filme in den USA bereits 2001 - zusammen mit THE LORD OF THE RINGS - auf DVD veröffentlicht (Ländercode: 1). HOBBIT erzählt die bekannte Geschichte von Bilbos legendärer Reise zum Einsamen Berg, und RETURN führt die Geschichte des Bakshi-Films zuende. Als solches sicher sehr reizvoll.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Not soooo bad..., 9. August 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe (DVD)
Ich habe diesen Film eher der Vollständigkeit wegen gekauft als des unstillbarn Verlangens ihn zu besitzen. Auch die durchweg negativen Beurteilungen haben mich erst abgeschreckt. Naja, hab ihn trotzdem bestellt und war durchaus positiv überrascht.
Wenn man den Film nicht vom Standpunkt eines Disney-Übersättigtem Tolkien-Autentizitäts-Fanatikers sieht, sondern sich mal unvoreingenommen auf den Film einläßt, kann er durchaus bestehen.
Man merkt, dass Peter Jackson sich den Film genau angeschaut hat bevor er seine eigenen Dreharbeiten angefangen hat. So ist z.B. die Szene der ersten Ringgeistbegegnung unter der Baumwurzel auf dem Weg nach Bree fast exakt übernommen worden. Auch an anderen Stellen hat "PJ" sich durchaus inspiriren lassen.
Wenn man den Film aus einem grafischerem Gesichtspunkt ansieht, bietet er durchaus sehr gelungenen Bilder. Allein die Darsteller könnten ruhig ein wenig mehr "pantomimische" Darstellungskraft besitzen. Das Stilmittel der "übermalten Realdarsteller" finde ich trotzdem durchaus gerechtfertigt.
Ich denke das der Film durchaus einen Platz in der kurzen Reihe "Tokien um Kino" hat und nicht als verunglückter Versuch gelten muss. Das den Machern fast mitten im Film das Geld ausgegangen ist ist durchaus ärgerlich.
Alles in allem eindurchaus gelungenes Werk, dass sich nur vor unverbesserlichen Beckmessern verstecken muss.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Trickfilm!, 17. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe (DVD)
Es ist tatsächlich ärgerlich, dass der Film mittendrin aufhört. Allerdings, wenn man das Buch gelesen hat, lässt sich das verschmerzen. Der Film hat einige bestechende Vorzüge gegenüber der Peter-Jackson-Version.

Dass Jackson den Film auch schätzt, sieht man daran, dass er einige Szenerien und Kameraperspektiven an den Trickfilm angelehnt oder sogar direkt geklaut hat. Zum Beispiel bei der Szene über die erste Begegnung mit dem Schwarzen Reiter. Die bibbernden Hobbits unter einer großen Wurzel von unten, darüber der schnüffelnde Nazgul.

Wie hier in einigen Rezensionen bereits erwähnt sind die Nazgul in diesem Film viel unheimlicher und auch ähnlicher wie im Buch. Denn es handelt sich um im Diesseits beinahe lebensunfähige Geistwesen, die nur in ihrer Schattenwelt übermächtig sind und sich deswegen sehr unbeholfen in der materiellen Welt bewegen. Bei Jackson wirken die Nazgul eher wie tonnenschwere Kolosse und nicht wie halb-materielle Krüppel-Wesen.

Auch Gollum ist meiner Meinung nach im Trickfilm besser gelungen. Auch er wirkt hier viel verunstalteter und degenerierter während er im Jackson-Film wie ein kleines Äffchen in der Gegend herumspringt.

Die Musik des "Herr der RInge"-Trickfilms ist absolute Weltklasse. Das Mordor-Lied der in Richtung Helms Klamm ziehenden Orks lässt einem den kalten Schauer über den Rücken laufen.

Überhaupt ist der ganze Film bedrückend düster und transportiert den Flair des Buchs besser, das Böse wirkt dämonischer und hinterlistiger - man könnte ihn fast als Gruselfilm bezeichnen. Deswegen ist er meiner Meinung nach auch absolut nichts für Kinder, also Vorsicht! Entsprechend verantwortungslos finde ich, dass die Zeichnungen auf der Rückseite des Covers bei den neuen Auflagen verfälscht wurden, um einen kindertauglichen Eindruck zu hinterlassen. Tatsächlich ist die Machart aber auch für viele Erwachsene schwere Kost. Die surreale Szenerie durch die Überzeichnungen von realen Motiven ist nicht jedermanns Sache, das ist auch künstlerisch nicht ganz einfach zu verdauen.

Aber gerade diese Vermischung von real und gezeichnet ist es auch, der der Film seine Authentizität zu verdanken hat. Denn Tolkiens Mittelerde ist nicht hier und nicht dort sondern zwischen den materiellen und mythischen Welten.
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51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ringknechter in der Kontroverse, 7. September 2002
Von 
pholker (Bochum, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe (DVD)
Trotz vieler Kritik an diesem Film: ich mag ihn. Vielleicht liegt es daran, dass ich ihn damals, als er neu in die Kinos kam, auf der großen Leinwand gesehen habe.
Es ist wahr, dass der Film große Sprünge macht und vieles aus dem Buch dort nicht vorkommt - aber das ist schließlich selbst bei der 3-Stunden-Neuverfilmung nicht anders. Tolkiens Werk ist so umfangreich und detailliert und beinhaltet neben der Hauptstoryline meherere Geschichten am Rande, dass es unmöglich ist, alles in einen Kinofilm (oder auch in 3) hineinzupacken. Trotz vieler Auslassungen habe ich damals als Kind die Story - auch ohne Kenntnis des Buches - gut verfolgen können.
Was den Stil von Ralph Bakshi betrifft - der ist tatsächlich Geschmackssache, was heißen soll, man liebt oder hasst ihn. Er ist sehr experimentell, nutzt häufig nachcolorierte Realfilmsequenzen und ersetzt gegenständliche Kulissen durch psychedelische informelle Hintergründe. Viele können damit nichts anfangen, andere spüren eine von den Bildern ausgehende hypnotische Kraft (ich neige zur zweiten Gruppe; gerade als Kind hat mich die ungewöhnliche und befremdede Umsetzung sehr fasziniert).
Zu den Figuren: Ihre Darstellung in Ralph Bakshis Version ist mir teilweise sympathischer als die in der aktuellen Verfilmung (mit Ausnahme vielleicht von Gandalf und Saruman, die mit Ian McKellen und Christopher Lee ausgezeichnet besetzt waren), vor allem der Trickfilm-Gollum und die Trickfilm-Schwarzen-Reiter (die mir bei Bakshi viel unheimlicher vorkamen). Die Elben fand ich in beiden Verfilmungen nicht so gelungen (arrogante Schnösel).
Der Film war damals kein großer Renner, für ein breites Publikum war er eindeutig zu eigenwillig. Und auch heute, da das Auge bei Animationsfilmen durch ausgefeilte Computertechnologie sehr verwöhnt ist, dürfte er der Mehrheit zu ruppig und nicht glatt genug daherkommen. Wer aber Lust auf das Ungewöhnliche hat, vielleicht noch eine nostalgische Ader, für wen der glatte Mainstream nicht das Maß aller Dinge ist, der sollte sich diesen Herrn der Ringe ansehen.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verdammt Schade!!!, 7. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Bis zu dem Zeitpunkt, wo sich die Gefolgschaft des Ringes trennt, fand ich den Film sehr gut gemacht. Alles sieht in etwa so aus, wie man es sich beim Lesen ungefähr vorgestellt hat und die Handlung wurde auch nur um unwesentliche Teile (wie z.B. der Aufenthalt bei Tom Bombadil oder die Begegnung mit den versteinerten Trollen) gekürzt. Auch wenn die Orkangriffe bzw. der Kampf des Balrog mit Gandalf, die durch eine Art Scherenschnittechnik dargestellt sind, teilweise ziemich amteurhaft aussehen, ob das schon die ersten Anzeichen mangelnden Budgets waren, oder ob das einen künstlerischen Grund hat, lass ich mal so im Raum stehen, bewerte ich den Film bis dahin als sehr gut und liebevoll gemacht.
Nach der Trennung der Gefolgschaft verläßt auch der Regisseur immer mehr den Pfad des traditionellen Comics und die "Scherenschnitttechnik" rückt immer mehr in den Vordergrund, auch werden immer mehr Details weggelassen, die nicht ganz unwichtig sind, z.B. die Begegnung Aragorns mit Eomer nach dem Kampf mit den Orks. Der ganze Film drängt immer mehr auf ein Ende zu, das, praktisch mitten im zweiten Buch, urplötzlich und in aller Kürze bei der Schlacht um Hornburg eintritt. Dieser Abschnitt ist auch der qualitativ schlechteste, da beide Parteien nur noch als Schattenumrisse (die berühmte "Scherenschnittechnik") dargestellt sind und man nur schwer erkennen kann, wer da gegen wen kämpft. Einzig und allein die Hauptpersonen frönen noch dem altbewährten Comicstil.
Auch die Abenteuer von Frodo und Sam enden urplötzlich, noch vor den Stufen von Cirith Ungol. Der Zuschauer wird absolut im Unklaren gelassen, wie und ob diese Geschichte weiter geht.
Es ist wirklich verdammt schade. Was gut angefangen hat endet in einem absoluten Desaster. Wenn sich der Regisseur, falls er noch lebt, sich daran macht diesen Film zur Verfilmung des ersten Buches zusammenzuschneiden, und die beide anderen Bücher mit dem notwendigen Budget, im selben Stil neu zu drehen, bin ich durchaus bereit diesem Film eine weitaus bessere Wertung zu geben.
So ist und bleibt er eine Katastrophe...
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mein erster Kontakt zu dieser Geschichte - damals TOP!, 17. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe (DVD)
Da muss man doch wirklich fair bleiben! In den 80igern war dieser Zeichentrick-Fantasy der erste Anstoß, mich mit dieser unglaublichen Geschichte auseinanderzusetzen. Zugegeben, heutzutage wirkt alles ein wenig altbacken und einfach gestrickt, die Grundidee bzw. der Flair der Geschichte wird jedoch aufgegriffen und wurde damals gut umgesetzt. Die Gesamtlänge des Filmes lässt jedoch erahnen, dass vieles nur gestreift bzw. ganz ausgelassen worden ist! Aus nostalgischen Gründen oder vielmehr Kindheitserinnerungen heraus ist dieser Film für mich unverzichtbar in meinem DVD-Regal.

Fazit: Für echte Fans sicher eine Bereicherung!
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig ist noch untertrieben..., 13. April 2001
Von Ein Kunde
Zwiespältig ist noch untertrieben wenn ich diesen Film bewerten soll, denn ich habe ihn als Kind gesehen bevor ich das Buch gelesen habe. Trotzdem war ich dann beim Lesen des Buches weitgehend in der Lage mein eigenes, am Buch orientiertes Mittelerde in meinem Kopf zu erschaffen auch wenn einige Filmeindrücke sich eingebrannt hatten. Und so kann ich den Film nicht rundheraus ablehnen aber habe doch eine gewisse Abneigung gegen vieles darin. Die Zeichentricktechnik gab den Machern die Möglichkeit die Landschaften und Orte Mittelerdes ohne großen Aufwand zu erschaffen. Leider wurde von dieser Möglichkeit kaum Gebrauch gemacht. Die Optik des Films ist häufig verschwommen und mit einem Tunnelblick gedreht das man den Hintergrund kaum wahrnimmt. Die Mischung von Real- und Trickaufnahmen überzeugt nur sehr selten, die Gestik der Schauspieler (die dann später übermalt wurden) ist übertrieben und unruhig. Man hat den Eindruck die Macher haben bei der Erschaffung Mittelerdes das Buch für unwichtig gehalten, das Auenland und Beutelsend, Lothlorien, Bree, Rohan alle diese völlig unterschiedlichen Orte wirken gleichförmig, fas t immer ein Gebirge im Hintergrund (sogar im Auenland das wohl zu den am schlechtesten dargestellten Gegenden des Films gehört im Vergleich zum Buch)und die Landschaft düster. Die Darstellung der Charaktere ist teilweise gelungen, teilweise enttäuschend. Die Hobbits sehen, bis auf Sam, fast völlig identisch aus, Sam ist ein dummer und häßlicher Knecht und die Orks die fast nur als verfremdete Realaufnahmen zu sehen sind, sehen teilweise wie billige Faschingsmasken aus. Dagegen überzeugt Gandalfs optische Darstellung sehr, der Gandalf des Films wurde mein Gandalf. Auch die Musik ist zwiespältig, Leonard Rosenman ist eher zweite Garde der amerikanischen Filmkomponisten aber er hat einige sehr atmosphärereiche Stücke geschaffen, die Titelmusik z.B. oder die Musik der Orks. Aber die Musik weist leider keine große Vielfalt auf und manches wie der Elbengesang ist einfach unpassend kitschig. Warum auf der einen Seite wichtige Kapitel völlig wegfielen (die gesamte Reise von Beutelsend bis Bree, mit Ausnahme der Begegnung mit dem Ringgeist im Waldende das völlig unglaubwürdig aussieht) aber auf der anderen Szenen unnötig in die Länge gezogen wurden, z.B die Begegnung mit den Nazgul an der Furt von Bruchtal, bleibt ein Geheimnis der Macher. Und dies Szene zeigt dann auch einen der größten Fehler des Films, die psychedelischen Farben und Grafiken die hier zum Einsatz kommen passen in die Welt von "Fritz the Cat" und "Heavy Traffic" im "Herrn der Ringe" wirken sie einfach fehl am Platze. Das mit Abstand peinlichste ist natürlich der Schluß. Da der Film nicht einmal die Hälfte der gesamten Erzählung abdeckt läßt man ihn nach der, optisch weniger gelungenen, Schlacht von Helms Klamm völlig abrupt und ungeschickt enden. Der Erzähler behauptet dieser Sieg wäre bereits das Ende des "Herrn der Ringe" obwohl ganz offensichtlich unzählige Handlungsstränge offen gelassen werden. Durch die fehlende Ehrlichkeit, klarzustellen daß die Geschichte weitergeht fühlt man sich als wissender Zuschauer schlichtweg verarscht und es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Zusammenfassend kann man sagen daß der Film als eigene Schöpfung Bakshis einen gewissen Wert besitzt und gut unterhält, als Verfilmung des vielleicht größten Epos des XX.Jahrhunderts aber enttäuscht.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beste Verfilmung des Buches!, 9. Januar 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lord Of The Rings [UK Import] (DVD)
Eins vorweg, man sollte das Buch gelesen haben, bevor man sich diesen Film ansieht. Er hält sich mehr an die Vorlage als der neue Kinofilm, ist aber nie so ausführlich. Schade ist, dass der Film in der Mitte der gesamten Geschichte aufhört (Warner Brothers drehte den Geldhahn ab).
Die Musik ist einfach einmalig, sie stammt von Leonard Rosenman, der übrigens auch die Musik zu zahlreichen Star Trek Filmen gemacht hat.
Tricktechnisch finde ich diesen Film sehr innovativ (für die damalige Zeit!). Es kommen sehr viele "echte" Bilder vor, die übermalt wurden. Es vermittelt ein unglaublich phantastisches Bild der ganzen Geschichte.
Aber wie man sieht, gehen die Meinungen zu diesem Film sehr stark auseinander, es ist sicherlich eine Geschmacksache. Ich jedenfalls habe meine Freude an diesem Film!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich finde diesen Film genial!, 14. August 2000
Von Ein Kunde
Es stimmt zwar, der Film behgandelt nur ca. die Hälfte des Stoffes, aber ehrlich gesagt mich stört das wenig. Als eingeschleischter Herr der Ringe Fan finde ich vor allem die graphische Umsetzung sehr gelunngen. Die im Buch herschende Athmosphäre wird sehr gut rübergebracht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weiß gar nicht was die meisten haben, 10. Dezember 2001
Von 
Oliver Stockhorst (Duisburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe (DVD)
Also ich fand den Film schon gut als ich Ihn vor Jahren das erstemal im Weihnachtsprogramm im Fernseh sah. Ok. Es fehlt eine ganze Menge. Aber ansonsten ist er gut gemacht. Ohne den Film wäre ich damals nie auf die Bücher gestoßen. Deswegen habe ich mir jetzt auch die DVD zugelegt und habe es nicht bereut
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