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5.0 von 5 Sternen Intelligenter Brecher verlässt Genrebrei
An sich ist der Metal-, Hardcore-Markt und wie man all die Konsorten nennen kann reichlich gesättigt mit jungen Künstlern die vielleicht technisch einiges zu bieten haben, sich aber einfach nicht von der Masse abheben können. Beim verzweifelten Stöbern durch die Bands stieß ich dann über "Bring Me The Horizon" auf das Video von "Early Grave"...
Veröffentlicht am 2. November 2009 von Marvin D.

versus
2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen den Stühlen
Die Band zockt weder chaotischen, oft nicht nachvollziehbaren Hard/Metalcore, noch sind sie catchy wie etwa Bury Your Dead, sie haben von allem ein bisschen, insofern kann man den Vorrezensenten durchaus Recht geben.
Die Jungs gelten in England als neue Metal Sensation, man weiss aber wieviel dass im Königreich wert ist - nichts.

Mir hat das Album gut...
Veröffentlicht am 28. Januar 2009 von Thumper


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligenter Brecher verlässt Genrebrei, 2. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Hollow Crown (Audio CD)
An sich ist der Metal-, Hardcore-Markt und wie man all die Konsorten nennen kann reichlich gesättigt mit jungen Künstlern die vielleicht technisch einiges zu bieten haben, sich aber einfach nicht von der Masse abheben können. Beim verzweifelten Stöbern durch die Bands stieß ich dann über "Bring Me The Horizon" auf das Video von "Early Grave" der fünf Britten und war vollkommen begeistert. Als Fan des Gesangstils von Bring Me The Horizon, an den sich, das müssen sie gestehen, Architecs orientiert haben, wurde das Album direkt von mir bestellt.

Der erste Eindruck war durchaus solide. Schnelle, teils punkähnliche Drums wechseln sich mit genretypischen Breakdowns ab, erst mit der Zeit erschloss sich mir die Genialität des Albums. Nicht nur das die Jungs es immer schaffen, mit geschickten Arrangements Breaks zu kreieren, die für Normalsterbliche beinahe unrhythmisch klingen, so schaffen sie es doch immer wieder kompositorische Schwerpunkte zu setzen die den Song einen vollkommen neuen Aspekt geben. Herrlich ist es zu hören, wenn sich Bands nicht nur die 0-8-15 Metalcore-Elementen bis aufs letze Ausreizen, sondern Neues wagen und das gekonnt. Hier klingen die cleanen Vocals nicht so gezwungen, sondern vollkommen schlüssig, hier bei geht es nicht darum, Ohrwürmer zu schaffen, da der Gesang oft nur ein paar Sekunden dauert, eher nutzen die Jungs das ganze Spektrum an Klangfarben - so eben auch der Stimme.

Songs wie "Early Grave" oder "Dethroned" geben einem durch gesungene Parts noch die kleine Hoffnung auf Eingängig, diese wird dann aber in den gut 33 nächsten Minuten zunichte gemacht. "Follow The Water" überrascht nach einem synkopischen Riffgewitter der feinsten Manier und kurzen elektronischen Spielereien mit einem offenen Ende mit herrlichem Bandgesang und "Every Last Breath" verpackt das Gefühl der Verzweiflung authentisch in Töne. Voller Spielfreude kreieren die Jungs dichte Soundstrukturen die selten, aber dann umso überraschender Platz zum Luftholen geben, sei es nun durch melodischen Gitarrenparts oder intelligenten Überleitungen.

Doch nicht jeder Song kann so auftrumpfen "Borrowed Time" kommt vor lauter Knüppeln kaum zum Punkt und bleibt kaum Hängen. Insgesamt sind die kürzeren Songs der Schwachpunkt der Platte, da diese doch zu oft auf den Prinzip der gängigen Metal- und Hardcore Klischees aufgebaut sind: Blast-Beat, Breakdown, Blast-Beat, Break, Mosch-Mosch. So wird Potenzial und Raum für geschickte Songstrukturen verschenkt das, was den eigentlichen Charme der Platte ausmacht.

Als, im wahrsten Sinne des Wortes, krönender Abschluss und versöhnliches Ende steht jedoch, ja man es sogar schon Ballade nennen, der Song "Hollow Crown". Eine Spannungskurve der besten Klasse. Leichte elektronische Beats untermalen die cleanen Strophen die sich langsam und stets verzweifelnder in den fast schon epischen Chorus hocharbeiten, welcher dann durch einen gewaltigen Gesang und finalen Schrei überzeugen kann. Die einen nennen es Quoten-Ballade fürs Album, seicht und schnulzig. Mir gefällt es verdammt gut.

Fazit: Für alle die durchaus harte Musik genießen und bewusst wahrnehmen wollen, sich nicht von ein paar cleanen Gesangsstellen abschrecken lassen und Komplexität wertschätzen ist die Scheibe auf alle Fälle empfehlenswert. Eingängig ist die Platte keinesfalls, doch genau so wenig sollte man "Architects" nach intensivem Hören, mangelnde Kreativität vorwerfen. Das Rad wird nicht neu Erfunden, aber die Speichen neu angesetzt und aufpoliert. Bis auf ein paar kleine Schwachstellen und nicht den anspruchsvollsten Songtexten, was zu verzeihen ist, bin ich überzeugt. Knappe 5 Sterne
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist bloß los mit euch Leuten?!, 10. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hollow Crown (Audio CD)
Also.. Zunächst mal.. Dieses epische Meisterwerk braucht seine Zeit um beim Hörer im Gedächtnis zu bleiben. Wer kennt denn nicht diese Bands die eine Melodie haben, die sofort ins Ohr geht und nach dem 3. Mal hören sowas von nervt? Die Architects haben sehr viel Aufwand in diese sehr duchdachte Platte investiert und ich finde das spürt man auch sehr! Aber wie gesagt es brauch seine Zeit! Anspieltipps: Early Grave, Dethroned, Follow The Water, We're All Alone, Hollow Crown.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Review von Earshot.at, 21. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Hollow Crown (Audio CD)
Der Bandname ARCHITECTS ist wohl ein gut gewählter, denn die Combo produziert auf ihrem Zweitling, der schon knapp 6 Monate nach de dem Zweitling "Ruin" erscheint, einen architektonisch anmutenden Silberling. Frickelriffs, wütendes (anstrengendes) Screaming, und von Breaks durchzogenes Songwriting werden auf "Hollow Crown" auf hohem Niveau dargeboten.

Postcore- Feinde können womöglich schon aufhören zu lesen. Wobei.. Halt! Die Jungs von ARCHITECTS können durchaus eingängig sein, wie zum Beispiel "Elegance", denn man sogar als kleinen Hit bezeichnen könnte, beweist. Oder vielleicht auch der Opener, "Early Grave", bei dem man sich erstmals durch den Postcore lastigen Teil durchwurschteln muss um an die ersten eingängigen Gitarren Melodien heranzukommen oder dann gar an den clean gesungenen Teil gegen Schluss. Anstrengend ist diese Sache für Laien dann doch stellenweise und sicher nichts zum nebenbei hören, solang sich das Album noch nicht vollständig entfalten konnte und um dies zu bewerkstelligen benötigt man dann doch ein paar Durchläufe. Man könnte auf "Hollow Crown" an manchen Stellen von post-apokalyptischem Feeling sprechen, und doch ist da auch immer wieder diese verzweifelnde Zerbrechlichkeit auf dem Album zu hören, dennoch ist der Metalcore Anteil recht groß ausgefallen, was dann doch eine etwas breitere Maße ansprechen sollte. Der Titeltrack ist sogar eine komplett clean gesungene Ballade, die so gar nicht zu erwarten war. Man könnte fast von New Metal sprechen, aber dieses böse Wort benutzt doch schon lange keiner mehr. Oder?

Die ARCHITECTS sind vielleicht nicht so innovativ und abgefahren wie THE DILLINGER ESCAPE PLAN, oder so eingängig wie MAROON oder NEAERA, aber die Mischung macht's und somit kann man durchaus von einem gelungenen Werk, der aus Brighton stammenden Combo sprechen.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwischen den Stühlen, 28. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Hollow Crown (Audio CD)
Die Band zockt weder chaotischen, oft nicht nachvollziehbaren Hard/Metalcore, noch sind sie catchy wie etwa Bury Your Dead, sie haben von allem ein bisschen, insofern kann man den Vorrezensenten durchaus Recht geben.
Die Jungs gelten in England als neue Metal Sensation, man weiss aber wieviel dass im Königreich wert ist - nichts.

Mir hat das Album gut gefallen, die Songs zünden nicht beim ersten hören, aber nach 2,3 Durchläufen sind sie im Ohr.

Mir hat es der Track "Dead March" angetan, der durch Stimmungs- und Tempowechsel besticht, richtige Hits sind hier, natürlich, nicht zu finden.

Wer auf gut produzierten Metalcore steht, der Aufmerksamkeit und mehr Durchläufe benötigt, ohne in komplexe Dillinger Gefilde abzudriften, der ist hier gut aufgehoben, jedermann der Hits sucht, die er nach einmal hören nachpfeifen kann, ist hier falsch.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kleine Abstriche im Vergleich zum Vorgänger, 23. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Hollow Crown (Audio CD)
Make it or break it heißt es bekanntermaßen beim dritten Album einer Band. Die ersten beiden Werke der britischen Architects sind in der einschlägigen Fachpresse (zu recht) fast ausschließlich mit Lobeshymnen bedacht worden, 'Hollow Crown' kann dieses Level aber nicht ganz halten. Das liegt zum einen daran, dass die komplexesten Passagen zugunsten von mehr Eingängigkeit gedrosselt wurden, auch Speed und Härte wurden etwas zurückgenommen und cleane Vocals kommen nun öfter zum Einsatz, was der Band einen gewissen Identitätsverlust beschert. Der Titeltrack ist gar eine astreine Ballade!
Auf der anderen Seite setzen die Jungs aus Brighton auf einen roheren Sound und dreckigere Shouts, was dem Album einen etwas punkigen Charme einbringt. 'Hollow Crown' hebt sich zwar immer noch vom typischen Metalcore- Einerlei ab, wenn der nun eingeschlagene Weg allerdings weiter gegangen wird, gehört auch diese, einst erfrischend innovative Band bald zum Einheitsbrei.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ach, herrje....gut gebrüllt Löwe...., 13. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hollow Crown (MP3-Download)
Tief beeindruckt von den Snippets, die echte Dampfwalzen hinter den Songs vermuten lassen, wird man jedoch sehr schnell enttäuscht von den Hoffnungsträgern von der Insel. Lediglich technisches Können und tiefer gestimmte Gitarren machen noch kein ultimatives Brett, denn mit diesen trendigen und völlig ausgelutschten clean-vocal parts macht man hier im nu kaputt was man vorher mit guten Grooves und Breakdowns erstklassig "architektonisch" zusammengebaut hat. Echt schade, denn ohne dieses Genöle wäre die Metalcore-Welt um einen Klassiker reicher geworden. Naja, egal...für's workout im Gym wird's schon reichen...
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Hollow Crown [Explicit]
Hollow Crown [Explicit] von Architects (UK)
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