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am 17. April 2012
Glucks französische Version von Orphée et Eurydice ist seltsamerweise nicht so oft auf CD (oder gar auf der Bühne) auffindbar. Man findet eher Mischfassungen mit allen möglichen Transpositionen. Grund dafür ist wohl die Hauptrolle mit ihrer mörderischen Höhe. Léopold Simoneau sang sie stilsicher aber transponiert und ohne die Bravour-Arie im ersten Akt. Nicolai Gedda in der Originaltonart aber unerträglich affektiert.
Juan Diego Flórez ist den Herausforderungen der Partie völlig gewachsen und singt ein hervorragendes Französich. Nicht nur, was die Aussprache betrifft, sondern auch in bezug auf die Diktion und den Vortrag. Sogar seine leicht nasale Tongebung erinnert an die großen französischen "ténors légers" von einst. Die Koloraturen der Bravourarie meistert er problemlos, aber auch die Kantilenen im zweiten Akt und die Rezitative singt er stilsicher. Nicht zu reden von "J'ai perdu mon Eurydice", wo er den Schmerz mit der in der französichen Oper erforderten Eleganz beeindruckend ausdrückt.
Das kann man leider nicht von seiner Eurydice, Ainhoa Armendia, behaupten, obwohl sie sich nach der Arie "Cet asile aimable et tranquille" deutlich verbessert. Die Duettszene im dritten Akt ist aber zwischen einem teilweise provinziell klingenden Sopran und Orpheus selber unausgewogen.
Alessandra Martinelli ist aber ein überzeugender Liebesgott, auch wenn ihre Aussprache nicht so perfekt ist wie Flórez'. Dies wird durch ihren stilvollen Vortrag wettgemacht.
Das Orchester unter der Leitung von Jesús López-Cobos ist schlank und farbenreich, präzis in der Intonation. Das symphonische Orchester Madrids kann sich mit den besten "HIP"-Ensemblen messen. In "Quel nouveau ciel" malt es eines der schönsten atmosphärischen Bilder Glucks, in "J'ai perdu mon Eurydice" atmet es mit dem Sänger. Es braucht einen Teil des ersten Akts, um sich warm zu spielen und ganz am Drama beteiligt zu sein, aber es ist halt eine Live-Aufnahme.
Leider sind von den sieben Nummern des Ballet Final nur drei vorhanden. Sie werden so überzeugend dargeboten, daß der Verlust umso schmerzlicher ist.

Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Aufnahme. So möchte man öfter (mit der Ausnahme der Eurydice) französische Barockoper hören. Die erwähnten Negativpunkte reichen nicht aus, um den fünften Stern zu verweigern.

Ich frage mich allerdings, ob Frau Pieschacón Raphael dieselben CDs gehört hat als ich.
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am 15. August 2011
Für alle Fans von Juan Diego Florez ein unbedingtes Muss!!!, diese Interpretation von Orpheus und Eurydike. Wem es nicht gefällt - so wie mir - , dass in vielen heutigen Fassungen die Partie des Orpheus von einem Countertenor oder einer Altstimme gesungen wird, der kommt bei " J'ai perdu mon Euridyke " von Florez ins Schwärmen. Völlig zurecht erfolgt in der Live-Aufnahme danach ein tosender Applaus.
Zwar besitze ich noch die Schallplatte mit der dt.Fassung mit Hermann Prey's inniger Interpretation,im Autoradio höre ich aber lieber die CD mit Florez.
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am 8. Februar 2015
Auf diese CD war ich wirklich gespannt da ich die französische Fassung Glucks überhaupt nicht kannte.
Für mich ist diese Aufnahme die Schönste, dramatisch, anrührend und phantastisch gesungen
Wenn es möglich wäre würde ich 6 Sterne vergeben.
Juan Diego Flórez singt den Orpheus mit mit Inbrunst und Zartgefühl gleichermaßen, Alessandra Marianelli ist ein wirklich bezaubernder Amor und Ainhoa Garmendia singt glaubhaft eine irritierte Eurydice.
Das Orchester unter der Leitung von Jesús López-Cobos trägt Solisten und Chor weichem Klang.
Unbedingt empfehlenswert!
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am 2. Juni 2010
explizit als nicht spec.vocal-bzw.opern-versierter musik-kenner
möchte ich mich doch emphatisch zu diesem 'orpheus' bekennen:
er klang noch nie so überzeugend als maskuliner part der
schicksalspaarung mit euridice und so klanglich überzeugend formuliert
wie hier vom noch jungen juan-diego.
florez ist mit seinem definitivem belcanto-timbre eine ideal-
figur unter solchen vocalisten und - nicht zu überschätzen - eine
für die bühne ungemein attraktive erscheinung, schlichtweg
ein auffallend schöner mann,
der sogar rein konzertant (dt.oper berlin) hinreissend audio-
visuell überzeugt.
bravo, bravissimo.
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am 27. März 2010
Wer ( naturgemäss ) allein die Baritonfassung des Orpheus kennt und sie über viele Jahre gehört und für ' die Originalfassung " gehalten hat, wird überrascht und glücklich sein, dass die Partie des Orpheus - mit perfekten Koloraturen von Florez - überzeugender eine tenorale ist, denn ein jugendliche Held ist nun einmal a priori auf eine Tenorstimme ausgelegt. Florez singt ein sehr schönes und wortklares Französisch, das deutlich zeigt, wen und welchen Text er verkörpert, um nicht zu sagen verinnerlicht. Die Nebenrollen sind akzeptabel bis gut, die Aufnahmetechnik erscheint mir überzeugend.
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