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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen53
4,2 von 5 Sternen
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am 12. Januar 2016
Alter Film aber tolle Farben, viel Action und natürlich wie damals üblich eine Love-Story. Hält sich optisch und Storymäßig sehr an Hal Fosters Prinz Eisenherz Comic. Man sieht den Kulissen, Schwertern, Mauern an das es nicht echt ist aber gut gemacht.
Würde ich wieder kaufen.
lg
Günther
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am 10. August 2010
Wenn man bedenkt, dass der Film vor mehr als 50 Jahren gedreht wurde, kommt man aus dem Staunen eigentlich nicht heraus, denn hinsichtlich spektakulärer Action, muss sich dieser Film hinter modernen Produktionen keinesfalls verstecken. Ganz im Gegenteil sogar. Prinz Eisenherz ist zusammen mit Ivanhoe sicher als der beste Ritterfilm aller Zeiten zu würdigen. Doch in einer Klasse schlägt Prinz Eisenherz sogar noch Ivanhoe: Der Schwertkampf, welcher ganz zum Schluss des Filmes zwischen Eisenherz und dem schwarzen Ritter stattfindet, hat bis heute nicht seinesgleichen gefunden. Ich frage mich immer noch, wie sie das gemacht haben, aber ich vermute (befürchte), dass hier wirklich auf marzialische Art aufeinander eingeschlagen wurde bis die Schilde barsten. Unglaublich. Wer den Film nicht kennt: Kaufen! Wer ihn kennt, aber nicht hat: Kaufen!
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am 29. April 2010
Eine der frühen Comic-Realverfilmungen und zugleich einer der besten Abenteuerfilme aller Zeiten - das ist "Prinz Eisenherz": ein farbenprächtiges Ritterfilm-Spektakel in Cinemascope, das Hal Fosters Comic-Epos (Prinz Eisenherz. Hal Foster Gesamtausgabe - Band 1: Jahrgang 1937/1938) mit viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt. Der schwungvoll inszenierte, über fünfzig Jahre alte Klassiker bietet alles, was einen guten Mantel-und-Degen-Film auszeichnet: romantische Landschaften, bildgewaltige Bauten und Kulissen, farbenfrohe Kostüme, tapfere Helden und schöne Frauen, edle Ritter und finstere Bösewichte, perfekt choreographierte Turnier- und Kampfszenen, und auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Neben dem jungen Robert Wagner in der Titelrolle spielen unter der versierten Regie von Henry Hathaway die Hollywood-Stars James Mason, Janet Leigh, Debra Paget und Sterling Hayden. Der gebürtige Oberschlesier und mehrfache Oscar-Gewinner Franz Waxman steuerte eine grandiose spätromantische Filmmusik bei (Prince Valiant,Sunset Boulevard U.a.Filmmus.), die sich den besten Leistungen eines Erich Wolfgang Korngold würdig zur Seite stellt.

In Anbetracht seines Alters liegt der Film in einer guten Bild- (Format 16:9) und Tonqualität (Stereo) vor. Neben der deutschen Synchronisation ist auch die englische Originalfassung enthalten, dazu gibt es drei Trailer, einen sehr kurzen Wochenschauausschnitt und eine ausführliche Bildergalerie. Vom unsäglichen FSK-Logo auf dem Cover einmal abgesehen, erscheint die DVD (in der Erstauflage von 2010) überdies in einer schönen Aufmachung als Mediabook: Im Klapp-Hardcover befindet sich ein eingeklebtes Booklet mit einem lesenswerten Beitrag von Wolfgang Fuchs ("Prinz Eisenherz: Vom Comic zum Film") sowie einigen Filmfotos und Comic-Zeichnungen.
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am 20. Februar 2010
Der Film "Prinz Eisenherz" zählt für mich zu den schönsten Klassikern der Filmgeschichte. Deshalb war die Blu Ray ein Pflichtkauf für mich. Und da die Filmfirmen sich ja grundsätzlich vorgenommen haben, besonders alte Filme zu restaurieren und Blu ray-tauglich zu machen, war es für mich die Frage: Wie wird ein alter Film (immerhin schon 56 Jahre alt) auf diesem hochauflösenden Medium aussehen? Und ich muss sagen: Nicht schlecht!

Um das genauer zu beschreiben: Die Blu Ray bietet eine gute Bildqualität. Die Schärfe befindet sich die meiste Zeit auf einem guten Niveau. Der Kontrast ist auch gut ausgefallen. Die Gesichter der Schauspieler sehen bildausschnittsbedingt manchmal klar und scharf, dann wieder etwas weicher aus. Was die Farben betrifft, die erstrahlen in beinahe jeder Szene bunt aus dem Bild. Hintergründe wie Panoramaansichten der Burgen, Berge und auch Kullissen sind manchmal eher unscharf. Während die Schauspieler in den betreffenden Szenen aber sehr gut und deutlich zu sehen sind. Die Kostüme werden auch die meiste Zeit klar und scharf gezeigt. Verunreinigungen des Bildes sind vereinzelt zu sehen, stören aber kaum. Filmkorn und Filmrauschen sind besonders in Panoramaansichten zu sehen, dann aber nur minimal.
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am 2. September 2013
Wer mit dem endlosen Comic-Epos über einen Wikinger-Prinzen und Ritter an König Arthurs Tafelrunde vertraut ist, weiß, dass selbst eine noch so aufwendige Filmproduktion den grandiosen Bilderwelten des Zeichners und Erzählers Harold Foster kaum gerecht werden kann. Ganz sicher fehlt dieser 1954 von Henry Hathaway inszenierten Verfilmung die schwelgerische Detailfülle der Vorlage oder die ausgefeilte Schilderung der vielen Haupt- und Nebenfiguren und selbstverständlich fehlt ihr auch der große epische Atem. So wird, um nur ein Beispiel zu geben, aus der geheimnisvollen Aleta, die ein Inselkönigreich im Ionischen Meer regiert, eine britannische Maid (Janet Leigh), die dem Prinzen wie ein unreifer Backfisch verfällt.
Für sich betrachtet ist dies jedoch einer der schönsten und unterhaltsamsten Ritterfilme aus Hollywoods Traumfabrik. Einzelne Szenen wirken tatsächlich wie zum Leben erweckte Comicbilder. Wenn der junge Eisenherz sich trickreich und akrobatisch seinen Feinden entzieht, folgt die Kamera einfach nur der Bewegung und der Film fließt so dynamisch und mühelos, dass es keinerlei Dialoge bedarf. Umso schwerfälliger wirkt die Dramaturgie, wenn tatsächlich geredet wird. Gefühlte siebzigmal fällt allein das Wort „Verräter“.
Die Inszenierung bietet keine Bühne für große Schauspielkunst. Anerkennung gebührt dem jungen Robert Wagner in der Titelrolle, jedoch mehr für den körperlichen Einsatz in Actionszenen als für seine mimische Darbietung. James Masons Charisma reicht mühelos auch für die Schurkenrolle des Schwarzen Ritters, doch wünschte man sich, Dialogregie und Kamera hätten diese Figur besser zur Entfaltung gebracht.
Nach flottem Beginn hat „Prinz Eisenherz“ zur Mitte hin etwas Mühe, den Spannungsbogen aufrecht zu halten, betört den Zuschauer schlussendlich aber mit vielen fesselnden Einstellungen. Die Erstürmung einer Wikinger-Burg nebst Feuersbrunst und der finale Schwertkampf zwischen Eisenherz und dem schwarzen Ritter sind ganz einfach großes Abenteuerkino – bis hin zum Toningenieur hat man sich hier bemüht, die Magie des „singenden Schwertes“ für die Zuschauer erfahrbar zu machen.

Der HD-Transfer ist ... nun ja, durchwachsen. Zwar hat dieser frühe Cinemascopefilm im Heimkino nie besser ausgesehen, aber man wird trotzdem das Gefühl nicht los, dass hier nicht das beste Ausgangsmaterial zur Hand war. Das Bild wirkt selten richtig scharf. Auch viele Nahaufnahmen, die z. B. beim noch älteren Kostümfilm „Quo Vadis“ begeistern konnten, überzeugen nicht recht. Am besten kommen Außenaufnahmen halbnah oder halbfern zur Geltung. Wenn der junge Prinz durch Sümpfe und Wälder streift, taucht der Zuschauer mit ihm ein in die Detailfülle des Blätterwalds, auch verbeulte Schilde oder die Ringe der Kettenhemden hat man so plastisch noch nicht gesehen. Unschön wirken hingegen der unruhige Bildstand beim Titelvorspann, plötzliche Farbwechsel und einige deutliche Dropouts, Verschmutzungen und Kratzer.
Bei der Verpackung erfreut Koch Media mit einem edlen Mediabook. Der recht lesenswerte Textteil des Booklets entschädigt zumindest ein wenig für das auf der BD so schmerzlich vermisste „Making of“. Doch leider trübt auch hier eine Nachlässigkeit den guten Eindruck. Den FSK-12-Hinweis hätte man leicht als abziehbaren Sticker platzieren können. Stattdessen wurde er einfach mitgedruckt und verschorft nun für alle Zeit das schöne Cover!
Für die angesprochenen Negativpunkte muss der Rezensent am Ende einen Bewertungsstern abziehen. Dennoch: Auf eine Blu-ray- und DVD-Veröffentlichung dieses klassischen Abenteuerfilms aus Hollywoods Glanzzeit hat man viel zu lange warten müssen, und eine noch bessere Umsetzung dürfte in weiter Ferne liegen. Von daher möchte man dieser Veröffentlichung zwar keinen Ritterschlag aber doch eine Kaufempfehlung zusprechen.
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am 12. August 2013
"Prinz Eisenherz" (USA 1954) ist einer der Filme, die die meisten Leute kennen, wurde er doch (zumindest früher) im Fernsehen rauf und runter gespielt. Das soll nicht abwertend klingen; immerhin ist es einer der größten Klassiker seiner Zeit. Es war für Robert Wagner eine seiner ersten großen Hauptrollen - und wahrscheinlich seine bis heute bekannteste. Wagner spielt Prinz Eisenherz (im Original Prinz Valiant), den Sohn eines im Exil lebenden Wikingerkönigs, der an den Hof des legendären Königs Artus geschickt wird, um dort zum Ritter zu werden und außerdem Kontakt zu einem Vertrauten seines Vaters aufzunehmen. Zu dumm, dass ein phantomhafter schwarzer Ritter die Gegend unsicher macht und an Artus' Thron zu sägen scheint. Eisenherz gerät mehrfach mit dem Ritter aneinander, bis er letztendlich dessen Identität aufdeckt und ihm in einem furiosen Schwertkampf im Rittersaal das Handwerk legt.
Die Geschichte ist spannend und abwechslungsreich. Perfekt für einen Sonntagnachmittag.
Hal Fosters berühmte Comic-Serie wurde hier mit großem Hollywood-Kaliber erstmalig verfilmt: Neben Wagner sehen wir ein beeindruckendes Ensemble an Darstellern versammelt: Janet Leigh, Debra Paget, Sterling Hayden, Victor McLaglen, James Mason und Brian Aherne als König Artus. Regie: kein Geringerer als Henry Hathaway.
Das Bild ist gut und farbkräftig. Alles im grünen Bereich für einen Film von 1954.
Natürlich stehen Artus & Co hier nicht so sehr im Vordergrund wie bei anderen Filmen zum Thema, denn immerhin ist hier ein Wikingerprinz die Hauptfigur. Ich finde es bei mehrfach verfilmten Stoffen wie hier im Falle der Artus-Sage immer interessant zu sehen, welche Elemente verwendet und welche weggelassen werden. Der Gral wird hier beispielsweise nur in einem Satz erwähnt, ebenso Galahad. Auch Lancelot ist kaum zu sehen. Und völlig abwesend sind hier (u.a.): Merlin, Excalibur, Guinevere, Parzival und Morgan Le Fay.

Der Film ist auch in einem hübschen Schuber zusammen mit dem recht guten "Lancelot - Der verwegene Ritter" und dem schwachen "Camelot - Der Fluch des goldenen Schwertes" zu bekommen. Für Leute, die allgemein an Filmen über die Artus-Sage interessiert sind, vielleicht eine gute Alternative.
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am 25. Dezember 2014
Diese Verfilmung von Prinz Eisenherz erfüllt alle Erwartungen. Dieser Film wurde mit so viel Liebe zum Detail gemacht und die Welt der Ritter erwacht in ihm zu neuem Leben. Ich habe diesen Film schon als Kind im Fernsehen gesehen und jetzt steht er als Blu Ray bei mir zu Hause.
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TOP 500 REZENSENTam 8. September 2015
Prinz Eisenherz gehört zusammen mit Winnetou und Die Zeitmaschine zu meinen allerersten Fernseh-Impressionen. Ich hatte den Film bereits auf Video und als das letzte Abspielgerät den Geist aufgegeben hatte, nun als DVD. Die Geschichte ist historisch gesehen natürlich auf einem Mythos aufgebaut und auch kostümmäßig nicht ganz geschichtlich korrekt und basiert auf einer Comic-Reihe. Tut aber keinen Abbruch, wenn man ihn als Fantasy-Streifen ansieht. Robert Wagner spielt den naiv-draufgängerischen Eisenherz, der sein selbiges am rechten Fleck hat, echt brilliant. Ich habe nie die Szene vergessen, als er, verfolgt von den Wikinger-Verrätern im See durch ein Schilfrohr atmete (klappt in Natura eher nicht - bitte nicht in allzu tiefem Wasser testen), und sich den Häschern so für einige Zeit entziehen konnte. Oder die komische Sequenz bei der er den heldenhaften Ritter Gawain mit einem gezielten Steinwurf aus dem Sattel ballert, wodurch er später zu dessen Knappen wird. Außerdem bringt er bei einem Turnier alle auf die Palme, als er sich die Rüstung Gawains anmaßt, um für seinen Herren die Lady des Turniers zu erobern, die eigentlich in ihn verknallt ist. Diese naiv-schüchterne Liebesverwechslung würzt das Ganze dann auch noch. Die Geschichte nimmt sich die Zeit vor, als das Christentum in Europa die heidnischen, vor allem germanischen und keltischen Götter, verdrängte. König Artus mit seiner Tafelrunde symbolisieren den Sieg der Christen und festigen den neuen Glauben, aber es gibt einen Verräter unter der wackeren Schar und Eisenherz muss um seine Eltern, das eigene Königreich Thule und sein Recht kämpfen...spannend für Erstgucker und für Wiederholungstäter immer wieder ein bunter mittelaltermäßiger Augenschmaus.
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am 19. November 2015
Klar, nach heutigen Maßstäben ist das kein Kracher. Aber genau das mag ich an diesem Film. Schöner, gut gemachter Ritterfilm mit bösen Schurken, guten Schauspielern und am Ende siegt die Gerechtigkeit und die Liebe. Manchmal brauch ich das einfach.
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am 2. Mai 2010
In erster Linie geht es aus meiner Sicht nicht um das FSK-Logo. Dieses Logo ist halt mal auf jeder neuen DVD und Blu-ray drauf.

Für den Film gebe ich als Fan schon mal gerne 5/5 Sterne.
Die Bildqualität ist für einen über 50 Jahre alten Film richtig gut restauriert worden. Also hier 4,5/5 Sterne.
Die Tonqualität ist auch gut. 4/5 Sterne.
Die Extras sind wirklich sehr gut. Das kleine "Buch" und die Extras gefallen mir sehr gut. 5/5 Sterne.
Zusammen kann ich der Blu-ray wirklich 5/5 Sterne geben.

Über das Logo möchte ich mich nicht aufregen. Denn das ist leider vorgeschrieben.
Von mir werden nur die oben genannten Fakten bewertet.

FAZIT: Ich kann wirklich eine klare Kaufempfehlung abgeben!!

NOTE 1

Gruß
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