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am 3. Mai 2010
Vor Jahrzehnten kamen aus Südamerika einige Pianisten/Innen, die den Eindruck machten, hier starten Weltkarrieren, Barenboim war dabei, Martha Argerich und eben auch Nelso Freire. Die beiden ersten blieben präsent, Nelson Freire verschwand, ein Geheimtipp blieb, aber man hörte eigentlich nichts von diesem Pianisten. Auch heute kommt die Recherche an ihre Grenze, sowohl biographisch als auch diskographisch. Die alten Aufnahmen, zB Brahms op. 5, sind nicht recherchierbar.

Seit einigen Jahren ist Nelson Freire wieder präsent, veröffentlich Aufnahmen. Manche werden hoch gelobt. So auch diese:
"Nelson Freire nimmt sie als Ausgangspunkt einer persönlichen Sicht der Klangwelt des polnischen Komponisten. Denn der brasilianische Virtuose arbeitet gerade das Nicht-Etüdenhafte heraus, die außergewöhnlichen Klangfärbungen und faszinierenden harmonischen und rhythmischen Feinheiten, die jenseits der Geläufigkeit den Charme und die Kraft dieser Kompositionen ausmachen."

Hört man diese neuere Aufnahme, erschliesst sich ein sehr farbiger Chopin. Weniger auftrumpfend virtuos wie etwa Pollini seinerzeit bei diesen Stücken. Aber dafür kommen die melancholischen Anteile gut heraus, op. 10 Nr. 3.
Anderseits vermittelt einem Freire auch, was der Kritiker Rellstab meinte."Alle Besitzer von verrenkten Fingern können sie wieder in richtige Stellung ringen, indem sie diese Etüden üben; aber alle Menschen mit geraden Fingern sollten sich hüten, sie zu spielen. Wenigsten nicht, wenn kein Chirurg zur Hand ist". Den durchaus vertrackten Klaviersatz bekommt man virtuos vorgeführt.

Die b-moll Sonate ist, wie ja auch die Etüden, von so vielen Pianisten/Innen eingespielt worden. Die heftige Attacke von Martha Argerich erreicht Nelson Freire nicht. So bleibt, man vergleiche den zweiten Satz in beiden Interpretationen, hier für Freire das Nachsehen.

Dennoch, sicher ein wichtiger Beitrag zum Chopin-Jahr, von einem Pianisten, der sich wieder nach vorne gespielt. They never come back? Oh, doch, sie kommen.
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