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76
4,6 von 5 Sternen
Slash
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am 30. März 2010
Slash - was soll man über den Maestro sagen, was noch nicht dutzende Male schon gesagt wurde: eine Ikone der Coolness, Überlebender der Sleaze N'Rock-Ära der Achtziger, Held der Nikotin- und Whiskeyindustrie, und - vor allem: einer der besten (noch lebenden) Gitarristen, auf einer Stufe stehend mit Jimmy Page, Jeff Beck, Eric Clapton. Nicht umsonst vom Rolling Stone zum (hinter, natürlich!) Jimi Hendrix zweitbesten Gitarristen aller Zeiten gekürt.

Was macht der Meister, ausgelaugt nach jahrelangem Leidensweg als Mit-Proponent der Stilgrößen Gunsd N'Roses, nach beinahe jahrhunderterlangem Touring durch die Welt, drogen- und alkoholversehrt, die Geschichte sich unglücklich wiederholen lassend als Teil der großen Velvet Revolver, nur um sich wieder mit dem Sänger (dieses Mal Scott Weiland) zu überwerfen:
Er erschafft sich seine eigene Welt. Produkt: Vorliegendes Werk.

Frei von allen Zwängen trumpft Slash auf:
Kompromisslos wird begnadetes Gitarrenspiel vorgetragen, jeweils unterstützt durch Profis auf ihren Gebieten: Mit den Mitstreitern Josh Freese (NIN, Ex-GNR!) an den Drums und Chris Chaney (Jane's Addiction) am Bass lässt sich ein grund-gütiges, heftig-groovendes Bassin zur Entfaltung der Songs legen; jeweils verstärkt um Ausnahmesänger, die von Slash - nach eigenem Bekunden - primär je nach Gusto und konkret für das jeweilige Stück angeworben wurden, präsentiert sich hier ein Werk, das keinen Vergleich mit Meisterwerken der härteren Gangart zu scheuen braucht.

Die Songs zeigen dies:
* "Ghost", mit dem unsterblichen Ian Astbury von the Cult, weist den Weg: ein Killer! Izzy Stradlin im Übrigen an der Telecaster: seit Unzeiten ncht mehr gehört. Danke für die Mitarbeit!
* "Beautiful Dangerous" mit Fergie von den Black Eyed Peas ist die eigentliche Überraschung: Ich hätte, um ehrlich zu sein, der Dame keine derartig begnadete Rockröhre zufgetraut. Ein klarer Anspieltip (auch wenn die Scheuklappen dies zunächst zu verhindern trachten, aber, lieber Hörer: gib dem Gespann eine Chance - es lohnt sich!).
* "Crucify the Dead" featured Ozzy himself. Guter Titel, keine Frage, für mich allerdings nur guter Genredurchschnitt. Allzu erwartet klingt hier der Madman am Mikro. Aber: Das Solo gehört zu den Höhepunkten der Scheibe: Slash an der Paula Goldtop klingt wie seinerzeit in "Estranged", die Gitarre weint und trauert über das Elend der Welt - sensationell!
* "Back from Cali", der Erste Titel mit Alter Bridge-Mann Myles Kennedy, ist eine Top-Komposition, die scharf an "For those about to rock" von AC/DC erinnert. Myles ist natürlich einer der besten Sänger im Rockfach; nur verdient daher seine Aufnahme als Singer in die Tourband. Schöne Gitarrenarbeit, wie immer. Knarzende Les Paul.
* Der vom Rezensenten sehnlichst erwartete Titel hält, was er versprach: "Promise" mit dem einzigartigen Chris Cornell am Mic. Letzterer, für mich bester aller Rockshouter, glänzt wie erhofft; Song: auf den Punkt, melancholisch, aufbauend, ganz Slash N'Cornell, Mischung aus "Euphoria Morníng" und "Ain't life grand" - Top!
* "By the Sword" ist der bekannte Singlehit mit Andrew Stockdale der Wolfmother-Combo. Toller Riff, toller Gesang, Spitzenkomposition! Eines der besten Soli, die ich kenne! Anhören!
* "Gotten" mit Adam Levine von Marron5 wird wohl einige hartgesottene Rocker in der Annäherung abdrängen; aber, wie beim Fergie-Song, gilt auch hier: offen an die Sache herangehen, es lohnt! Die Stimme passt.
* Es folgen "Doctor Alibi": Lemmy von Motörhead mit Stimme und Bass tut, was er am besten kann: kaputter Vortrag, brutal und ehrlich, so solls sein.
* "Watch This" präsentiert uns - instrumental - Dave Grohl on Drums und Duff on Bass. Es perlen die Licks, dass es eine Freude ist!
* "I Hold On" klingt wie ein Song von Kid Rock, was vielleicht daran liegen kann, dass dieser die Vocals vorträgt. Netter Sommerhit.
* Slash goes Metal - und wie: anders kann man für mich "Nothing to Say" mit M.Shadows nicht charakterisieren. Ein scharfes Stück Musik, das hier die Kurve kratzt, nein: schneidet: kreissägende Gitarren, ein hypernervöses Solo, halsbrecherische Leads insgesamt, stilsicherer Gesang. Überraschend, aber gelungen. Für mich der Höhepunkt der Scheibe!
* "Starlight" ist eine weitere Topkomposition, vorgetragen abermals von Myles Kennedy. Programmierter Singlehit!
* "Saint is a Sinner Too" ist ruhig, eigen und Geschmackssache,
* "We're All Gonna Die" mit Iggy Pop, dem Untoten des Sleaze-Punk, wird wohl jeden Geschmack treffen: Iggy und Slash klingen wie weiland auf der Brick by Brick-Scheibe des letzeren. Ein Genuss!
* Auf "Baby Can't Drive" (nicht auf allen Versionen enthalten) mit Alice Cooper und Nicole Scherzinger von den Pussycat Dolls darf man sich auch noch freuen: Auch dieser hätte man - ebenso wie Fergie - keine derartige Performance im Rockfach zugetraut. Und auch hier gilt: Vorurteile über Bord, ein Spitzensong!

Insgesamt: Ein Meisterwerk.
Slash auf dem Höhepunkt der Spielkunst: Wie seinerzeit auf den "Use your Illusion"-Meisterwerken brummt die Gitarre wieder fett und lässt Bretter los (gemahnend etwa an "Locomotive"), die jegliches Hochwasser eindämmen würden; mal singt sie wie in "November Rain", dann wehklagt sie wie in "Estranged". Ein Ausnahmekünstler paart sich mit Ausnahmekünstlern - was soll man noch sagen?

Wem "Libertad" und (frühe) Guns N'Roses zugesagt haben, dem sei erfrischender Hörgenuss garantiert.
Wer nur nach harten Rocksongs sucht, dem sei mitgegeben: lieber Hörer, hier findet sich auch Ungewohntes.

Jedenfalls: Für mich ein Pflichtkauf. Rock at his Best mit einem Gitarrengott auf dem Zenit seines Könnens und der Inspiration.

DIE Rockscheibe des Jahres.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. November 2010
Anno 2010: Die Ursprungsgeneration des RockNRoll (Elvis nicht mitgerechnet) nähert sich langsam ihrem 70. Geburtstag: Wie wird der Rock einmal aussehen, wenn Motörhead und Ozzy Osbourne einmal nicht mehr sein werden? Ein Gedanke, den man lieber nicht zu Ende denken will.
Noch gibt es aber die Männer, die dieses Genre aus der Taufe gehoben und groß gemacht haben - und unter der Ägide eines der fähigsten Gitarristen unter der Sonne, der dem Baby gleich seinen Namen gab, treffen auf dieser Scheibe noch einmal die Großen des RockNRoll zu einer gigantischen JamSession zusammen: Das Ergebnis hat Potential für einen Meilenstein.
Man kann diesem simpel betitelten Album nicht auf konventionellem Wege gerecht werden, in dem man es Song für Song seziert: Es ist eine generationsübergreifendes Gesamtprojekt, das für jeden Geschmack einen echten Krachertitel bereithält: Da ist Grunge, da ist HardRock, da ist Blues, da ist rockiger HipHop, da sind wundervolle Refrains, da folgt entspanntes Sommerfeeling auf bittersüße Melancholie - aber erst wenn Lemmy Kilmister als Vertreter seiner Zunft ans Mikrophon tritt, und die ersten Hammerriffs von "Dr. Alibi" aus den Boxen schmettern, ist die musikalische VIP-Party komplett.
Slash hat ein Album aufgenommen, dass perfekt den Werdegang der härteren Klänge wiedergibt, und das nicht nur Rockfans schätzen werden, sondern das für jeden Fan anspruchsvoller Gitarrenmusik eine Offenbarung bringen wird.

10 Sterne - und bitte, bitte mehr davon! Denn die einzigen, die hier noch fehlen sind AC/DC.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2010
Dieses Album ist für mich eine DER Überraschungen des Jahres. Als eingefleischter Guns N' Roses Fan, der von sich behauptet so ziemlich alles der Band und der einzelnen Mitglieder (bzw. Ex-Mitglieder) zu haben, habe ich (komischerweise) diesem Album zuerst keine sonderlich große Beachtung geschenkt.

Dann jedoch habe ich ein Youtube Video gefunden, welches dem Hörer 30 Sekunden jedes Songs präsentiert. Und dieses Video ließ mich dann wirklich aufhorchen. AM meisten beeindruckt hat mich der Abwechlungsreichtum mal gibt es gnadenlosen Rock auf die Ohren (We're all gonna die), dann wiederum wunderschöne Balladen (Gotten) und denen Slash dem Hörer einmal mehr beweisst, dass Gitarren wirklich weinen können.

Ich finde auf der ganzen Scheibe nicht einen einzigen Aussetzer. Jeder Song ist individuell und hat einen Wiedererkennungswert. Die Scheibe ist auch kein Stück überladen: Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang! Niemals zu Hart und selten zu weich. Die Songs sind allesamt passend auf den jeweiligen Gastsänger zugeschnitten. Die Gastbesetzung am Mikrofon ist mehr als stark: Lemmy Klimister, Kid Rock, Fergie (nicht ganz mein Fall), Iggy Pop, Chris Cornell, Ozzy Osbourne, Ian Astbury und mehr... gibts da noch Fragen?

Zudem sind noch Izzy Stradlin, Duff McKagan und sogar Steven Adler auf dieser Scheibe vertreten! Die Guns N' Roses Besetzung von 1985-1991. *schwärm*

Der einzige Track der mir weniger gefällt ist ein Bonustrack "Paradise City" mit Fergie und Cypress Hill. Ein netter Versuch und auch wahrlich keine schlechte Interpretation des alten Guns N' Roses Klassikers, doch gefällt mir das Original mit Axl doch um Welten besser.

Von mir auf jeden Fall 5 Sterne! Unbedingt kaufen! Absolut klasse dieses Album. Ich werde es bestimmt auch nach Jahren immer wieder erneut rauskramen!

PS: Jetzt erwische ich alter Guns N' Roses Fan mich auch noch bei dem, was mich sonst oftmals nervt. Diese ewige Slash - Guns N'Roses Verbindung. Das ist 15 Jahre her... Naja, gut durch diese Band wurde er bekannt. Und wenn ich mir die heutigen Gunners anhöre (ich finde sie wahrlich nicht schlecht!!!) und dann dieses Slash Album auflege... Naja, dann merke ich gleich was Axl Rose fehlt! Slash! (Und auch Duff + Izzy)...

Dieses Album.. so wie es ist... von Axl gesungen und mit Bandnamen "Guns N' Roses" auf dem Cover... Es wäre der Hammer gewesen... wäre...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2011
Bin ein großer Fan von Guns n Roses, liebe aber auch Slashs Snakepit und Velvet Revolver, dass hier ist das Beste von Allem!!! Jeder Track etwas Besonderes, viele verschiedene Facetten und Stile. Ozzy und Lemmy schweben natürlich über allem, aber auch der Rest ist einfach nur geil. Vor allem die Myles Kennedy songs, back from cali und starlight, gehören zu den highlights. Hatte das Glück, in Luxemburg ein Konzert von Slash+Myles sehen zu können und kann nur sagen, ich war absolut begeistert. Egal was andere Gunners sagen, Myles kann Axel zwar nicht toppen, ist aber keinen Deut schlechter und aus. Hört euch mal die akustik Version von Sweet child o' mine (auf der deluxe edition) an, ist fast besser als das Original. Angeblich arbeiten Slash und Myles ja bereits an einem neuen Album, kann es kaum erwarten. Danke für ein wirklich tolles Album, von dem ruhig Teil 2 erscheinen könnte. Bis dahin werde ich mir einfach das hier immer wieder reinziehen.
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am 20. März 2014
Es hat bis zum Jahre 2014 gedauert, bis ich auf den Geschmack gekommen bin. Guns'n'Roses sind Kult, aber Geschichte. Der neue Slash lief ab und zu im Radio, wahlweise "Beautiful Dangerous" oder "You're A Lie". Steter Tropfen höhlt den Stein. Irgendwann war es dann da, das Bedürfnis eine Slash CD zu erwerben. Der Mann ist als Gitarrenheld genial. Ich als Nicht-Gitarrist erkenne sein Spiel, wenn ich es höre, das klappt nur bei sehr wenigen Artisten. Als ich denn merkte, dass es sich um zwei verschiedene Alben handelt stellte sich die Frage, welches es denn nun sein soll.
Diese Rezension beschäftigt sich also mit der Kaufentscheidung zwischen "Slash" und "Apocalyptic Love".
Ich habe beide Alben erst einmal online bei diversen Streaming Diensten angehört. Der größte Unterschied liegt bei den Sängern. "Slash" bietet eine breite Vielfalt diverser bekannter Pop, Rock, Hardrock und Heavy-Stimmen.
Auf dem zweiten Album ist nur Myles Kennedy zu hören. Zugegeben, von allen vertretenen Sängern ist Myles der handwerklich Beste. Er hat ein breites Repertoire, kann Pop und Rock, leise und laut, hoch und tief, kraft- und gefühlvoll. Er ist extrem vielseitig. Leider fehlt ihn meiner Meinung nach das gewisse Etwas, das i-Tüpfelchen, die Sahnehaube, das Markante.
Darum beginne ich mit der Kritik zum Album "Slash".
Das Werk ist der Hammer und spontan zu meinem neuen Lieblingsalbum avanciert. Die jeweiligen Sänger bringen Ihre Songs mit und Slash veredelt jeden Titel mit seiner characteristischen Spielweise. Man hört ihn bei jedem Titel klar heraus, ohne dass er sich in den Vordergrund spielt.
Quasi jeder Titel hat Hit-Qualitäten. Die Gaststars sind mit Knüllern statt Füllern am Start. Es klingt als hätten alle ihren kreativen Spass an der Zusammenarbeit mit Slash gehabt. Die Bandbreite ist enorm und mir fällt kein anderes Album ein, dass so breit gefächert und abwechslungsreich ist und dies auf höchstem Niveau. Wem welcher Song am besten gefällt soll jeder selbst entscheiden.
Mein ganz klarer Favorit ist "By the Sword". Auf einer Skala von 1 bis 5 liegt der Song etwa bei 7. Andrew Stokdale gibt sein Allerbestes. Das Arangement, der Gesang und vor allem auch der Gitarrenpart sind "nicht von dieser Welt".
Im Gegensatz dazu ist das zweite Album anders angelegt. Es ist nur die Stimme von Myles Kennedy zu hören. Auch wenn er alle Register seines großen Könnens zieht, ist das Album weniger breit aufgestellt. Dafür ist Slash hier deulicher zuhören und die Gitarre leitet einige Titel. Zum Beispiel beim Opener "Apocalyptic Love" wird sofort klar, dass hier die Gitarre den Ton angibt. Myles klingt daneben bei den ersten Tönen eher wei eine Frau. Auch bei "Anastasia" soll der Mann an der Gitarre besonders virtuos wirken. Das zieht sich durch das ganze Album. Das ein oder andere Mal wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen.
Mein Fazit: Klare Kaufempfehlung für beide Alben. Ich habe dann aber zuerst bei "Slash" aus dem Jahre 2010 zugegriffen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. April 2010
Das Wichtigste vorneweg: Diese Platte ist großartig, absolut herausragend! Vergleichbare Neuheiten habe ich seit Jahren nicht gehört. Ein innovativer Stilmix, trotzdem mit klarer Linie, satt und erdig, sauber und gradlinig produziert und mit außergewöhnlichem Songwriting. Dass Slash Letzteres quasi allein geliefert hat, konnte ich nach mehrmaligem Durchhören der CD - no offense - kaum glauben: Slash zitiert virtuos Metallica, Jeff Buckley, die Who, the Vines, David Bowie und andere. Das unter den ausnahmslos großartigen Stücken noch herausstechende "By the Sword" hätten Led Zeppelin (ein Vorrezensent hatte es schon angedeutet) nicht besser schreiben können. Und doch kreiert Slash bei all dem etwas ganz Eigenes. Ganz großer Respekt dafür! Slash rückt für mich mit dieser Platte noch ein Stück auf - vom großartigen Gitarrenvirtuosen, der er schon immer war, nun auch songwritertechnisch in die wirklich allererste Liga des Rock n Roll.

Doch nicht nur das Songwriting, auch die Ausführung ist mehr als nur in jeder Hinsicht überzeugend. Slash hat Gastmusiker gewonnen, die nichts mehr beweisen müssen, sondern frei ihren Stil durchziehen können, was sie zu unser aller Genuss auf dieser Platte auch konsequent tun und somit jedem Stück ihre eigene Note verleihen. Einzelne Stücke möchte ich nicht hervorheben, alle sind großartig, aber ein Ausrutscher sei mir doch erlaubt: Bei "Watch This" zeigen Slash und vor allem Dave Grohl, wo der Hammer hängt - Hardrock at its very very best, sie hätten das (instrumentale) Stück noch gerne um 10 Minuten verlängern dürfen!

Alles in allem: Ein wirklich seltenes Erlebnis, ein so inspiriertes Hardrock-Album zu hören, wo sich in den letzten Jahren neue Rockalben häufig durch gepflegte Langeweile um zwei, drei interessante Stücke herum "auszeichneten". Aber hier... Einfach ganz große Klasse - und das 20 Jahre nach Guns 'n Roses. Danke Slash.
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am 10. Juni 2010
Mit Guns 'n' Roses konnte ich zugegebenermaßen nie etwas anfangen (was schon mal in jedem Fall an der Stimme von Axl Rose liegt, die mir überhaupt nicht zusagt), sodass ich auf dieses Album auch nur aufgrund der illusteren Reihen von Gästen aufmerksam wurde. Zunächst hab ich mich ein wenig gesträubt, aber nach einigen Kostproben (Youtube sei dank) habe ich mir das Album dann doch zugelegt.

Und ich bin nicht enttäuscht worden. Die Gitarrenarbeit klingt zwar im Großen und Ganzen so, wie man es erwartet hat (klar, ist ja auch das Album eines Gitarristen), aber trotzdem weisen die Songs durchaus eine gewisse stilistische Bandbreite auf. Und die meisten der Gastsänger verstehen es zudem, den Stücken ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Gut, sind ja auch etliche altgediente wie Ozzy, Iggy Pop oder auch Lemmy dabei, die man vom ersten Ton an erkennt, den sie von sich geben, aber die Songs passen auch wirklich gut zu den jeweiligen Sängern, sodass keiner so richtig deplatziert wirkt. Der Beitrag von Andrew Stockdale von Wolfmother ist für mich das Highlight des Albums, das klingt dann zwar schon retro (so wie Wolfmother ja auch), aber eben doch wiederum frisch. Und er man hat einfach ein super Gespür für coole Gesangslinien. Dazwischen gibt es dann auch ein paar Songs, bei denen die Sänger (Fergie, Myles Kennedy, Adam Levine) für mich etwas zu sehr nach "klassischem" Hardrock klingen, aber das ist eben Geschmacksache und spiegelt dann ja wieder auch nur die Vielfalt der CD wieder.

Fazit: Ich bin positiv überrascht, das Album von Slash ist eine sehr abwechslungsreiche, durchaus moderne Rock-Platte mit teilweise großartigen Gastbeiträgen.
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am 21. Dezember 2012
Ich bin zwar noch nicht so alt dass ich so ein hochgegriffenes Lob ausrufen darf, aber ich kenne nur ein Album das besser ist als dieses, wobei es sich um Appokalyptik Love handelt.
Ich finde den Preis zwar ein wenig hoch aber ich weit aus tuerere Deluexe Editionen wo das Bonusmaterial und auch die eigentliche CD nicht im entferntesten so gut sind.
Die CD die ich schon eine weile zuhause hatte ist ein Meilenstein im Rock, denn es ist eins der ganz wenigen Alben, welches kein einziges durschnittliches, geschweige denn schlechtes Lied hat. Es wurmte mich aber, dass auf der Standart-CD Lieder wie Sahara oder Baby Cant drive my Car fehlten und deshalb bestellte ich mir diese Deluexe-box nach und sie enttäuscht an keiner Stelle, mir gefällt zwar Sahara nicht sogut, dafür ist aber die neu interpreterte Fassung von Paradies City gesungen von Fergie und Cypresshill eine Wucht, es ist meiner Meinung nach sogar beauso gut wie das Original, wobei ich solche Musik von Ferigie und Cypress Hill überhaupt nicht höre da aber schon Beautiful Dangerous zeigte, dass Fergie im mit den ganz großen Rocksängern mithalten kann, konnte ich mir die Fassung ohne schlechte Voreingenommenheit anhören und wurde dafür mit dem besten Song der CD belohnt.
Allerdings sind nicht nur diese Songs suer sondern eben auch der Rest und wer ins Aufnahmestuio sehen will sollte sich ohnehin die Box holen denn auf der Bonus DVD wird von Slash und den jeweiligen Interpreten nocmal ein kleiner Einblick in die jeweiligen Songs gezeigt.
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am 19. Juni 2011
Das ist wahrscheinlich nicht nur das Lebensmotto von Gitarrenlegende Slash, sondern auch das Prädikat dieser Scheibe.
Eigentlich machen mir SoloProjekte in der Rockmusik Angst, sind sie doch oft der letzte armselige Notnagel eines verbrauchten Musikers seine Karriere künstlich am Leben zu erhalten. Als sich das erste mal von Slash`s neuer Scheibe las, dachte ich mir: "Hat der das nötig? Muss der jetzt ,nach den coolen Velvet Revolver Sachen, nochmal so einen Ego-Trip durchziehen?"-
Heute weiß ich: JA, ER MUSS!
Und warum? Weil der gute Mann, wenn auch etwas in die Jahre gekommen, hat immer noch voll Bock auf Rock. Die Songs strotzen vor Spielfreude und Experimentierfreudigkeit. Altes aufgewärmtes Zeug der Guner? Vergiss es! Der solierende Zylinder stellt sich in beeindruckender Weise auf die verschiedenen Sänger ein und erschafft mit jedem einen ganz eigenen Sound. Die Zusammenkunft dieser Gastsänger(und Musiker) liest sich wie die GästeListe des Rock-Olymp -
FAZIT: Man spührt der Scheibe einfach ab, dass sie aus Lust auf die Sache entstanden ist...und vielleicht auch ein wenig weil Mister Slash Houdson nichts anderes mit seinem Leben anzufangen weiß- aber hey, passt das nicht auch irgendwie zu einer lebenden Legende?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2010
Da meine Vorredner die Details beleuchtet haben muß nicht mehr viel sagen, außer: Klasse Arbeit von Slash & Co.! Diese Arbeit steht der letzten von Axel (mit ebenfalls einigen Gästen) nicht nach! Das Konzept mit Gästen ist sicher nicht neu und originell, fast ist man dessen überdrüssig. Aber Slash's Musik kommt wohl gerade dadurch richtig gut zur Geltung. Fast so wie bei Santanas ersten "Wurf" damals. Bzw. nach der Überraschung mit Chickenfoot 2009 nun eine mit Slash 2010!

Besonders zu empfehlen ist übrigens die CD-Ausgabe (ja, die gibt es - nicht auf Vinyl!) mit Bonustracks (in Summe dann 17 Tracks - die hier angebotene enthält die üblichen 14 Tracks!), da ist auch der viel besprochene jap. Track "Sahara" mit Koshi Inaba mit dabei!

Slash - Slash (with Bonus Tracks)

Ghost (Slash & Ian Astbury)

Crucify The Dead (Slash & Ozzy Osbourne)

Beautiful Dangerous (Slash & Fergie)

Back From Cali (Slash & Myles Kennedy)

Promise (Slash & Chris Cornell)

By The Sword (Slash & Andrew Stockdale)

Gotten (Slash & Adam Levine)

Doctor Alibi (Slash & Lemmy)

Watch This (Slash & Dave Grohl / Duff Mckagan)

I Hold On (Slash & Kid Rock)

Nothing To Say (Slash & M Shadows)

Starlight (Slash & Myles Kennedy)

Saint Is A Sinner (Slash & Rocco De Luca)

We're All Gonna Die (Slash & Iggy Pop)

***

Sahara (Slash & Koshi Inaba) (Bonus Track)

Baby Cant Drive (Slash & Alice Cooper / Nicole Scherzinger) (Bonus Track)

Paradise City (Slash & Fergie / Cypress Hill) (Bonus Track)

Negativ zu werten ist allein das Booklet. Dies kann man nur mit einer wirklich guten Lupe lesen, jedenfalls die Edition die ich besitze (inkl. Bonus). Warum dies so ist erschließt sich mir nicht, weder gestalterische Gründe noch zu versteckenden, biedere Infos können der Grund sein. Schade drum. Aber es geht ja zuerst um die Musik.
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