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67 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste PC Spiel dieser Art!
1. Das Kampfsystem. Für mich ist das das entscheidende und kein anderes Spiel hat etwas vergleichbares zu bieten. Wenn ich Spiele mit mehr Tiefe und Atmosphäre wie Morrowind, Oblivion oder Gothic spiele kann ich nur sehnsüchtig an die hitzigen, schnellen, intiutiven und Fertigkeiten abfordernden Schwertkämpfe aus Mount&Blade denken. Wer M&B kennt muss...
Veröffentlicht am 21. April 2010 von Opaoma

versus
34 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorsicht vor "Steam"
Hallo zusammen!

Ich kann mich den positiven Rezensionen nur anschließen. Was aber etwas untergeht bzw. gar nicht in der Artikelbeschreibung erwähnt wird- dieses Spiel ist steamgebunden. Der beigelegte Aktivierungscode auf dem Handbuch dient nicht zur Aktivierung des Spiels, sondern zum Aktivieren bzw. Einrichten des Steamaccounts. Ich habe dieses...
Veröffentlicht am 24. April 2010 von Edelstoffl


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67 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste PC Spiel dieser Art!, 21. April 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
1. Das Kampfsystem. Für mich ist das das entscheidende und kein anderes Spiel hat etwas vergleichbares zu bieten. Wenn ich Spiele mit mehr Tiefe und Atmosphäre wie Morrowind, Oblivion oder Gothic spiele kann ich nur sehnsüchtig an die hitzigen, schnellen, intiutiven und Fertigkeiten abfordernden Schwertkämpfe aus Mount&Blade denken. Wer M&B kennt muss sich diesbezüglich an Warband ersteinmal gwöhnen aber nach kurzer Zeit ist klar das hier eindeutig verbessert und verfeinert wurde. Egal ob Single oder Multiplayer, das rockt!

2. Multiplayer. Ich bin persönlich kein Fan von Multiplayerspielen, Warband ist da die große Ausnahme. Es ist extrem schwierig und fordernd gegen gute andere Spieler zu kämpfen, besonders im Nahkampf. Wenn man aber erst einmal den Bogen raus hat, gibt es kein halten mehr (heisst nicht, dass man unbedingt extrem viel Zeit damit verbringt. Die Spiele gehen schnell rum und es ist gut möglich, Abends mal eben für eine Stunde zu zocken). Insgesamt sind Waffen, Truppen und die meisten Karten (vor allem Siege) sehr gut ausbalanciert.
Dabei gibt es die ähnlich einem Shooter üblichen Gamemodes: Battle, Siege, Deathmatch, Teamdeathmatch, Capture The Flag..., die sich sehr unterschiedlich spielen.

Ergänzung: Ich habe mittlerweile mitgekriegt, dass es viele Spieler gibt die wieder aufhören zu spielen weil die Lernkurve sehr steil ist und es keine Anreize wie freischaltbare Extras oder dauerhafte Skill oder Waffenverbesserungen um Multiplayer gibt. Ich kann dazu nur sagen, dass ich es gerade ohne diese künstlichen Anreize sehr gut finde, der Anreiz für mich ist es einfach besser zu werden und Spaß zu haben. Warum ich immer wieder und wieder Multiplayer spiele ist weil ich es großartig finde ein Schwertkampfspiel mit anderen Menschen zu spielen und Warband in dieser Hinsicht einfach mit riesem Abstand das beste ist, was es gibt. Nur nicht aufgeben und dem Spiel die Schuld geben, dass man gegen andere zunächst keine Chance hat!

Nur zwei Beispiele genauer:
Im "Battle" kämpfen zwei Parteien gegeneinander, jeder Spieler hat sozusagen nur "ein Leben" pro Runde. Mein lieblingsmodus, bei dem am meisten Taktik gefordert ist. Hier haben natürlich Clans einen enormen Vorteil, aber man sich geschickt anstellt kann man auch als Einzelspieler viel Spaß haben. In diesem Mode gibt es die heftigsten Adrenalinschübe, z.B. wenn man als letzter Überlebender kämpft.
Vollkommen chaotisch gehts hingegen im Teamdeathmatch zu. Es gibt auch zwei Parteien aber es geht nur darum welche Fraktion am schnellsten eine bestimmte Anzahl Kills erreicht. Hier sind Überlebens- und Killerinstinkt gefragt, macht auch extrem Spaß.
Zu erwähnen sind noch einige "Duel-Server" in denen man gut seine Fertigkeiten verbessern kann.

3. Singleplayer. So weit ich es bisher gespielt habe, bleibt hier auf den ersten Blick fast alles beim alten (außer neuer Karte, neuer Fraktion "Sarranid Sultanate", neuen Einsteigermissionen). Aber spielt man etwas Länger merkt man, dass sich vor allem die Verhältnisse zwischen den Lords und den Nation, das Ökonomische System, und die Interaktion mit den Lords stark verbessert hat. Dazu die Möglichkeit, dass man jetzt eigene Fraktionen schaffen kann, König oder Königin werden und heiraten kann. Insgesamt verspreche ich mir hier besonders viel vom Spiel auf lange Dauer, das Originale M&B hatte im späteren Spielverlauf einige Schwächen und wurde eher langweiliger. Das habe ich allerdings leider noch nicht ausprobiert, dafür brauch man auch Schätzungsweise einige Hundert Spielstunden (ohne Cheats).

Ergänzung: Die woll auffäligste Verbesserung die mir bisher aufgefallen ist, dass es nun richtige Diplomatie zwischen den Ländern gibt und die Lords mehr unterwegs sind, dass heisst sich öfter zusammenschließen und Feld- und Raubzüge führen. Nicht mehr nur zufälliges Krieg anzetteln und wieder aufhören und sporadische Feldzüge meist einzelner Lords wie in Mount&Blade.

4. Mods. Das Modsystem wurde angeblich stark verbessert und hier kann man sowohl im Multiplayer als auch im Singleplayer einiges erwarten. Es war schon das was das Original M&B nie langweilig werden lies und das wird in Warband nur besser, zumal die Community deutlich Zuwachs durch Warband verzeichnen dürfte.

Anmerkung: Ich weiss nicht wieso hier einige Rezensenten Probleme mit einer Steam-Aktivierung hatten. Ich habe das Spiel von Taleworlds direkt gekauft und hatte nichts dergleichen. Außerdem weiss ich, dass selbst Leute die das Spiel bei Steam gekauft haben es ohne Steam installieren und spielen können. Eine Anleitung dazu gibt es im Forum von Taleworlds.

Damit ich hier nicht allzu unkritisch wirke muss ich natürlich zugeben, dass es noch viele Bugs und ähnliches gibt. Aber wie andere gesagt haben stört mich das nicht weiter und zweitens bin ich mir sicher, dass Taleworlds diese Bugs nach und nach beseitigen wird, die sind einfach ein super Entwicklerteam und lassen die Käufer nicht hängen. Außerdem kann man durchaus die Entscheidung kritisieren, das Spiel als Standalone ohne Ermäßigung für Besitzer des Originalspieles herauszubringen. Erstens stört mich dass aber auch nicht weiter und ich unterstütze gerne so ein alternatives Gameprojekt, zweitens ist dafür wohl kaum taleworlds verantwortlich, drittens sind die Preise ja nun wirklich nicht überzogen.

EDIT 29.12.2010

Inzwischen muss an dieser Stelle auf ein bestimmten Multiplayer-Mod (der die das Mod?) hingewiesen werden: cRPG. Mittlerweile kaufen sich viele Leute nur deswegen das Spiel und es sind mit Abstand die meisten Spieler (Abends ca. 100-300 Spieler auf den europäischen Servern) aktiv. Mit dem Mod ist es möglich, auch im Multiplayer einen eigenen Charakter zu erstellen, der individuell gestaltet werden kann und Erfahrung sammelt etc. (typish rpg eben). Da kann man natürlich drüber diskutieren, da es jetzt natürlich klassenunterschiede zwischen höheren Levels und niedrigeren (Peasants) gibt. Das ganze macht jedoch definitiv extrem Spass und der Mod wird ständig verbessert und sind noch einige weitere Highlights zu erwarten. Ich könnte hier noch ellenlang dazu schreiben, aber guckt es euch einfach mal an, es lohnt sich.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pirates! im Mittelalter, 18. Mai 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
MOUNT & BLADE - WARBAND

M&B ist eine klassisches Sammel & Levelup Spiel. Gesammelt wird Gold, Reputation, Ehre und Land.

Das Alter Ego in M&B muss sich in einer mittelalterlichen Welt behaupten, welche im großen und ganzen Europa im Mittelalter entspricht.

Der Charakter Bau-Kasten:
Als erste Schritte im Spiel wird der eigene Charakter anhand einiger Fragen definiert. Stammt man von altem, aber verarmten Adel ab. Waren die Vorfahren Steppen-Nomaden, war man der Bodensatz der Gesellschaft und überlebte man durch Betteleien und Diebstählen,
Wie verbrachte man die ersten Jahre seines Lebens und welchen Beruf hat man erlernt. Hier kann man die Adelskarriere einschlagen und als bereits gut trainierter, kampfbereiter "Heckenritter" in das Spiel starten, oder als Gegensatz dazu, unbedarfter Studienabgänger mit Handels Know-how in das Spiel einsteigen.

Während des ganzen Spiels erwirbt man Erfahrungspunkte und kann die 4 Attribute Stärke, Beweglichkeit, Charisma und Intelligenz ausbauen. Daneben gibt es noch Fertigkeiten wie Reiten, Handel, Inventarmanagement, Chirurgie,... Am Schluss stehen noch die Kampffertigkeiten, welche angeben wie gut der Charakter Einhänder, Zweihänder, Schild, Bogen, Armbrust, Wurfgeschossen und Lanze ist.

Neben seinem eigenen Charakter findet man im Spiel noch Charakter, welche man anheuern kann. Diese sind genauso zu Leveln wie die eigene Spielfigur. Durch diese zusätzlichen Spielfiguren kann man sich eine hochspezialisierte Kriegsbande nach Wunsch zimmern. Zum einen hat man zum Beispiel einen Chirurgen (erhöht Überlebenschancen der eigenen Truppen), dann noch einen Taktiker (mehr Möglichkeiten bei einer Schlacht) zum anderen kann der eigene Charakter Bonuspunkte bekommen, welche die eigenen Fertigkeiten steigern. Natürlich kämpfen diese Gefährten auch noch in den Schlachten mit.

Die Welt von Mount & Blade

In der mittelalterlichen Welt gibt es mehrere Nationen, welche um die Vorherrschaft auf dem Kontinent kämpfen. Als Vorlage wurden hier bekannte Reiche genommen. Man findet die klassische Ritternation wieder; Reiterhorden, welche mit Kompositbogen angreifen; daneben gibt es noch Boyaren, ein nordisches Wikingerreich und ein Wüsten-Kalifat. Jedes dieser Reiche verfügt über nationenspezifische Truppen mit ganz speziellen Vor und Nachteilen. Die "Nords" oder auch Wikinger haben nur Infanterie und Bogenschützen, welche sehr stark gepanzert sind. Die Khergits (Mongolen) sind bis auf den Low Level Tier allesamt beritten, wenn auch nicht (stark) gepanzert.

Der eigene Held befindet sich inmitten dieser Nationen und versucht hier irgendwie die soziale Leiter hochzusteigen. Mich hat dieses Spiel stark an Pirates! erinnert. Am Anfang des Spiels ist man nichts und versucht zu Geld zu kommen, sammelt seine Gefährten ein beginnt die ersten Bauern zu rekrutieren. Man erledigt für Barone, Kalifen, Khans und allerlei Despoten Aufträge. Hilft Bauern gegen Banditen, begleitet Karawanen, versucht Kriege zu beenden oder überfällt Dörfer um Kriege zu starten.
Was ganz wichtig ist, es gibt keine große Story, welche einen von Siedlung zu Siedlung führt um hier irgendetwas gaaaanz Böses zu besiegen :)
Wie im schon erwähnten Pirates! kann man sich vom Abenteuerleben zurückziehen, dann wird bewertet, was man so erreicht hat und ob man den Rest seines Lebens als Bettler oder als Herrscher verbringt.
Bis es soweit ist, kann man sich einer der Nationen anschließen, Dörfer, Burgen oder Städte als Lehen bekommen und zum Hochadel aufsteigen. Oder man rebelliert und versucht sein eigenes Reich aufzubauen und den ganzen Kontinent unter seine Kontrolle zu bekommen.

Um es nochmal zu sagen: Wenn man M&B spielt, wird man vom Spiel null geführt, man entdeckt das Spiel und seine Möglichkeiten auf die harte Tour. Die Lernkurve ist steil, ich muss aber gestehen, dass es mir verdammt viel Spaß macht!

Grafik und Technik:
Definitiv kein Höhepunkt des Spiels. Die Graphik ist ok und mit diversen Texturmods ganz gut, ansonsten aber nicht bemerkenswertes. Die Technik ist angemessen, wer seine neue Graphikkarte ausreizen will, muss aber bei anderen Titeln suchen. Dafür läuft das Spiel aber auch Problemlos. Ich habe den Titel jetzt seit 2 Wochen und hatte bis dato nur einen Absturz. Also nicht bemerkenswertes.

Mods & Fanbase:

Aktuell sind etliche größere Modifikationen in Arbeit. Einer davon wird im tatsächlichen Europa des 13ten Jahrhunderts handeln. Hier kann man dann in England, Frankreich, Ungarn, Dänemark,... spielen können. Andere verbessern das Spielgefühl und versuchen Aspekte des Spiels zu verbessern.
Zudem gibt es noch etliche graphische Überarbeitungen von Bannern, Rüstungen, Waffen... Es lohnt sich also dann und wann auf die M&B Seite zu gehen und hier mal ein wenig zu stöbern!

Kaufen & Registrieren:

Für mich ein großes Thema. Das Spiel in den Läden muss nun mal über STEAM registriert werden. Aber: Man bekommt hier die Seriennummer mit ODER man kauft direkt beim Entwickler Taleworlds mit Mastercard ein. Dann bekommt man die besagte Seriennummer via Email und kann somit STEAM umgehen.

Achtung: Auch wenn man die Seriennummer vom Entwickler kauft muss man nochmals über das Internet registrieren. Als Nummer eingeben, dann auf den entsprechenden Button drücken und die Sache ist erledigt.

Kauft man beim Entwickler, so kann man sich hier bereits den letzten Stand von Mount&Blade-Warband downladen. Dieser funktioniert bis zur Eingabe der Seriennummer als Trial-Version. Man kann hier in das Spiel reinschnuppern und den eigenen Charakter bis zum 7ten Level upgraden.

Abschluss:

Für mich ist das Spiel eine Offenbarung. Hoch motivierend mit einem starken Wiederspielwert.
Aktuell verbessert sich meine Spielerfahrung mit jeder Partie.
Am Anfang war ich etwas verloren, aber einige Recherchen in diversen Foren und viele Versuche mit Kampf, Handel, Diplomatie und Partiemanagement mit den kommenden Erfolgen im Spiel belohnen mit einem starken Spielerlebnis und sehr viel Spaß.
Jeder der sich gerne in eine Spielwelt reintüftelt, viel Entdecken und grandiose Schlachten mit Rittern erleben will, sei das Spiel empfohlen!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Realistische Mittelaltersimulation mit überwältigender spielerischer Freiheit - aber leider nur per Steam, 22. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
Was in dieser Zusammenfassung recht simpel klingt, ist im Spiel deutlich vertrackter. "Mount & Blade" simuliert nämlich nicht nur die Welt Calradia mit einem hohen Grad an Realismus, mittelalterlicher Kälte und Härte. Auch die Kämpfe sind fern von jeglicher Actionspiel-Einheitsware. Mit Schwert, Schild, Speer, Bogen und Armbrust stellt man sich seinen Feinden entgegen und muss dabei geschickt blocken, zielen, nachladen, in Deckung gehen, muss sich in taktischem Rückzug und Überraschungsangriffen üben. Die Steuerung ist dabei leicht zu erlernen und schwer zu meistern. Noch härter ist der Kampf zu Pferd. Zwar kann man mit eingelegter Lanze seine Gegner einfach über den Haufen reiten, aber das Tier ist bockig, braucht eine Zeit, um aus dem Galopp abzubremsen und zu wenden. So realistisch wurde der Kampf im Sattel wohl noch nie dargestellt.

Zwischen den einzelnen Städten reist man per Übersichtkarte hin und her; begegnet man unterwegs einem anderen Reisenden oder einem Trupp, wechselt das Spiel in die 3D-Ansicht und eröffnet so die Chance für Verhandlungen, Angriffe und spontane Verbrüderungen. In den Städten wiederum agiert man mit zahlreichen Personen, mit denen man handeln oder die man anheuern kann, oder die dem Spieler einen Auftrag erteilen. Diese Aufträge sind allerdings deutlich schlichter und pragmatischer gehalten als in vergleichbaren Rollenspielen. Gerade in der Startphase dienen sie aber als Orientierung und vermitteln dem Helden die Welt, in der er sich fortan bewegt. Später ist es dann allerdings reizvoller, auf eigene Faust mit seiner "Warband", seinen Mannen, loszuziehen und eine feindliche Burg anzugreifen. Dabei erteilt man den einzelnen Truppenteilen per F-Tasten grobe Befehle (Stellung halten, angreifen, mir folgen, Rückzug) und greift dann selbst nach Schwert oder Knüppel, um gegen die Burgmauern anzurennen. Auch hier: Der Realismus ist überwältigend, das Gefühl, mitten drin im Gefecht zu sein, ist berauschend.

Und das alles trotz einer Grafik, die man auch bei wohlwollendem Blick als völlig überholt bezeichnen muss. Taleworlds 3D-Engine ist alles andere als hübsch, läuft dafür aber flüssig und ist detailliert genug, um den Spieler zu fesseln. Unterschiedliche Vegetationszonen, Regen, Schnee und Matsch werden gut dargestellt. Auch die Soundkulisse überzeugt mit ihren Kriegsrufen, dem Waffenklirren und Pferdewiehern. Dennoch - wer ein Grafikbonbon mit aufwendiger Schatten- und Lichtsimulation sucht, ist hier fehl am Platz. "Mount & Blade" konzentriert sich ganz auf die spielerische Freiheit seiner simulierten Welt, in der man übrigens auch als Minneritter um die Gunst schöner Damen buhlen, diese ehelichen und eine neue Adelslinie begründen, ja, sogar selbst zum König eines Reichs aufsteigen kann. Bis dahin werden allerdings manche Stunden im Sattel vergehen - "Mount & Blade" frisst Zeit wie ein Gaul frisches Heu.

Während das Hauptspiel "Mount & Blade" schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, ist "Warband" eine selbstlaufende Expansion, die allerdings alle Inhalte des ursprünglichen Spiels enthält, jedoch um eine Multiplayervariante ergänzt wurde. Darin zieht man mit ein paar Dutzend Spielern los, um zusammen oder gegeneinander Gefechte auszutragen. Auch dieser Part überzeugt - wenn sich auch auf den Taleworld-Servern schon so viele Experten tummeln, dass man als Neuling schneller im Staub liegt, als man "Mount & Blade" sagen kann.
Der Multiplayer-Part bringt auch das größte Ärgernis mit sich, nämlich die Pflicht, das Spiel über die Online-Plattform Steam zu aktivieren ... auch dann, wenn man die Boxed-Version von Koch Media erworben hat. Das ist eine ziemliche Unverschämtheit, zumal man auf der Verpackung nur dünn auf die Online-Registrierung hingewiesen wird. Über Steam hingegen schweigt die Verpackung - und auch darüber, dass man "Mount & Blade" auch nur über Steam starten kann. Zwar lässt sich diese Fesselung durch einen Trick später umgehen; trotzdem stößt diese Zwangs-Dampfanbindung sauer auf, zumal man sie vom Publisher Paradox Interactive nicht gewöhnt ist. Sie verwehrt "Mount & Blade" schließlich auch den - eigentlich verdienten - fünften Stern in der Wertung.

Von den unfairen DRM-Maßnahmen abgesehen ist "Mount & Blade: Warband" ein echtes Juwel. Ungeschliffen, dreckig, mit scharfen Kanten - aber wer sich den Edelstein erst einmal an die Lederrüstung geheftet hat, wird ihn nicht mehr missen wollen. Also - steig aufs Pferd und zücke dein Schwert! Die Welt Calradia wartet.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur ein Kriegsspiel !, 30. September 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
Mount&Blade-Warband ist nicht nur ein Spiel für Kämpfer und Eroberer! Auch Händler haben hier ihren Spielspass. So kann man als Händler seine Waren durch kaufen und verkaufen in verschiedenen Städten zu Geld machen oder man produziert eigene Waren auf gekauften Grundstücken. Diplomatische Beziehungen mit Fürsten und Königen knüpfen, und Kriege zu seinem eigenen Handelsvorteil nutzen. Jede Stadt hat Mangelrohstoffe oder/und Produkte im Überfluss.

Oder man lebt als ...Eroberer und nimmt was man will, ...Vasall eines Königs mit eigenen Besitz (z.B. Dorf oder Burg) oder ...als Sklavenhändler/Bandit durch Verkauf von Gefangenen und geraubten Gütern.

Heuer Helden an, die zusammen mit Euch und Euren Truppen in die Schlacht ziehen, oder Euch beim Handel unterstützen. Jeder Held hat im Spiel seine eigene Eigenschaft und sagt auch oft wenn ihm etwas nicht gefällt.

Der Multiplayermodus läd Euch ein, zusammen mit Freunden gegen andere Clans auf verschiedenen Karten zu kämpfen und zu siegen.

Negativ:
Leider ist die deutsche Übersetzung im Spiel mangelhaft und es kommt oft zum englischen Dialog. Die Waffenführung ist sehr gewöhnungsbedürftig und erfordert viel Übung. Die Grafik ist annehmbar, aber kann sich nicht mit Top-Spielen messen. Die Registrierung des Spiel erfordert ein Stream-Konto und eine Internetverbindung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein richtiges Spiel für Rollenspieler und Strategen, 4. November 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
Hey Leute,

Nachdem die meisten meiner Spiele langsam keinen Spaß mehr brachten, dachte ich mir: Was neues muss ran!
Also hörte ich mich, als Rollenspielfan, auf diversen Foren um, und bin so auf Mount&Blade Warband gestoßen.
Ich muss zugeben, zunächst war ich skeptisch, was dieses Spiel angeht, wegen folgendem Grund: Keine feste Storyline. Immer wieder dachte ich mir: "Was soll man denn da lange machen? Wird doch bestimmt schnell langweilig!"
Letztendlich entschloss ich mich doch dazu dieses Spiel zu kaufen. Und nun, gut ein Jahr später, spiele ich es teilweise immer noch.

Inhalt

1. Allgemeines
2. Spielkonzept
3. Grafik u. Sound
4. Kampfsystem
5. Vielfältigkeit

1. Allgemeines

Wie ich oben schon angedeutet habe, bringt dieses Spiel ziemlichen Spaß, auch über längeren Zeitraum hinweg.
Das liegt vorallem an der Komplexität des Spiels. Es ist praktisch immer was los ingame. Mal kommt hier ein feindlicher Trupp vorbei,
mal wird da die Heimatstadt belagert, mal wird ein Fürst seinem König untreu und wechselt die Seite, mal ordnet der Marschall einen
Feldzug an, und erobert neue Landstriche für das eigene Land, etc. etc. etc..
Das Spiel wird einfach nicht langweilig.

2. Spielkonzept

Ihr selbst spielt einen zunächst einen einfachen Landsmann/-frau. Nach einigen Einführungsmissionen, steht euch die Welt vollkommen offen. Ihr könnt euch einem der fünf
Königreiche (Königreich Swadien, Vaegirs, Nord, Rhodoks und das Sarranidische Sultanat, alle mit ihren Vor und Nachteilen) als Vasall anschließen und mit den Fürsten und Königen zusammen von kleinen Burgen bis hin zu Städten alles erobern.
Ich brauchte ein wenig Zeit um erstmal Sinn und Zweck des Spiels zu verstehen, da man gleich zu Beginn des Spiels praktisch ins kalte Wasser geworfen wird. Nach ein-zwei Stunden hat man dann aber den Dreh raus.

Ihr selbst verfügt dabei über einen eigenen Trupp,
bestehend aus Söldnern/Freiwilligen Bauern die ihr aus den umliegenden Dörfern rekrutiert habt. Diese sammeln bei Schlachten Erfahrung und können damit von euch weiter ausgebildet werden.
Diplomatie spielt in diesem Spiel ebenfalls eine große Rolle. So sollte man zum Beispiel keine Karawanen des Verbündeten angreifen, da so eventuell ein Krieg zwischen diesen Nationen
ausbrechen könnte. Letztendlich können durch Kriege ganze Landstriche, wenn nicht sogar das gesamte Königreich in die Hand des Feindes fallen.
Wenn man sich gut anstellt, und stets die Befehle des Königs erfüllt, kann man schon bald ein kleines Dorf sein Eigen nennen. Später sogar ganze Burgen und Städte.

Das Spiel besteht aus zwei Ebenen: Einmal die Hauptkarte. Hier spielt sich das grobe Geschehen ab. Über diese "Minimap" bewegt man seinen Trupp zu anderen Positionen. Hier sieht man sowohl alle Städte auf der Karte, aber auch Truppen des Verbündeten/Feindes (insofern sie in Reichweite des Spielers stehen). Die zweite Ebene sind alle Städte, Burgen und Dörfer als detaillierte third person Version, die man betritt, indem man auf der Minimap eine der Städte betreten will.
Auf seiner Reise durch die Welt kann man aber auch an einigen Aktivitäten teilnehmen (auch wenn es nicht ganz so viele sind) können. Einige davon sind zum Beispiel: Turniere, Gelage, Hochzeiten, Thronfolgern von Königreichen helfen und natürlich einige Quests, die einem von Fürsten aufgetragen werden.

3. Grafik und Sound

Die Grafik von Mount and Blade Warband, ist meines Erachtens nach, auch für heutige Zeit sehr gut gelungen. Alles, selbst das kleine Bauerndorf von nebenan wirkt einladend und stimmungsvoll.
Die Soundeffekte tragen dazu einen großen Teil bei. Allein das Geräusch, dass ertönt, wenn ein Pfeil in seinen Schild bohrt, lässt einen glauben, dass man tatsächlich unter Beschuss steht.
Alles im Einen: Für diese Zeit, geniale Grafik und Sounds.

4. Kampfsystem

Im Grunde genommen ist das Kampfsystem in M&B Warband mit dem von diversen Rollenspielen vergleichbar (z.b. Risen, Elder Scrolls IV, V, ...), was ich persönlich sehr
gut finde. Linksklick Angriff, Rechtsklick Blocken. Einfach zu verstehen, doch schwer zu meistern.

Im Laufe des Spiels wird es nicht lange dauern bis es zu der ersten Belagerung kommt. Hier kann man je nach dem, um welche Stadt es sich handelt, entweder Leitern und einen Belagerungsturm errichten. Mit diesen Mitteln,
versucht ihr mit eurem Trupp (und evtl. Verbündeten) die Mauern der Stadt/Burg zu stürmen. Die Stadt ist erobern, sobald die Garnison der Stadt besiegt ist. Mit anderen Worten: Alle Truppen töten, die sich in den Weg stellen. Hierbei gilt es, so klug wie möglich zu handeln, um die Verluste klein zu halten. So positioniert man z.b. die Bogenschützen vor dem Mauern, um die Bogenschützen auf der Mauer auszuschalten, damit die Nahkämpfer gefahrlos die Mauer erklimmen können.

5. Vielfältigkeit

In diesem Spiel ist, wie ich oben schonmal andeutete, fast immer was los. Daher passiert es selten, dass man Langeweile hat. Sei es nun ein Banditenlager, dass man für Fürst XY ausreuchern soll, oder eben ein Feldzug der demnächst ansteht. Es gibt immer was zutun. Besonders auch, wenn man später sein eigenes Königreich gegründet hat.

Fazit: Dieses Spiel ist meiner Meinung nach, schlicht und einfach perfekt. Es ist zwar ziemlich simpel aufgebaut, jedoch macht es gerade deswegen so einen Spaß.
Ihr empfehle es jedem, der ein Fan von Rollen- und/oder Strategiespielen ist, da es beide Bereiche gut abdeckt, und einfach eine sehr lange Zeit lang
Spaß bringt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, 24. August 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
Mount and Blade ist ein wirklich gutes Spiel.
Es biete zum einen den Multiplayermodus und die Einzelschlachten für die Schnelle um so richtig schön jemand eine auf die "Rübe" zugeben, und zum anderen den gut durchdachten, aber leider teilweise etwas gebugten Einzelspielermodus.

Die Steuerung ist durchdacht erfordert aber doch etwas Übung. Besonders wenn man im MP-Modus nichr nur verlieren möchte. Für den Einzelspielermodus reicht auch eine etwas begranztere Geschicklichkeit aus.
M&B lässt einen vollkommen frei agieren und macht somit lange Spaß. Jedoch stören die "Lady"-Aufträge etwas und das denglisch zerstört ein wenig den Spielspaß. Wer jedoch mit englischen Texten kein Problem hat, oder wem das "Geblabbel" egal ist, wird damit keine Probleme haben.

Die Steuerung bei Warband wurde etwas verändert. Am Anfang erscheint sie einem deutlich schwieriger, jedoch haben die neuen fließenden Bewegungen nach einer Eigewöhnungszeit einfach nur einen tollen Effekt.

Also: Zuschlagen!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bin begeistert, 22. Juni 2010
Von 
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
Hi!

Also ich habe den ersten teil Mount & Blade nicht gespielt, bin also ein Neueinsteiger. Ich hatte mir die Trial Version direkt bei TaleWorlds runtergeladen und darüber dann gekauft. KEIN Steam, KEINE Probleme. Das war für mich schon wichtig.

Zum Spiel:
Ich habe jetzt so um die 300 Stunden gespielt und mir wirds nicht langweilig. Man erstellt einen Charakter, wählt die Vorgeschichte aus (die für bestimmte Anfangswerte des Charakters sorgen) und bestimmt, in welcher Region man auf der Karte abgesetzt werden will. Ab jetzt hat man so ziemlich jede Freiheiten, die man sich denken kann. Man kann sich erstmal als Händler ein bisschen Kleingeld verdienen und kleinere Aufträge für Vasallen und Könige erfüllen. Es macht durchaus Sinn, sich erstmal auf ein Königreich zu konzentrieren, um in diesem von möglichst vielen Anerkannt zu werden. Schließlich kann man dem König sein Schwert anbieten und in der Hierarchie schön hinaufsteigen. Sehr interessant wird es, wenn man anfängt, sich in die Politik einzumischen. Hier bietet M&B Warband viele Möglichkeiten zu intrigieren und die politischen Verhältnisse nach seinen Gunsten zu kippen.

Umgekehrt macht es auch unheimlich Spaß, sich einfach als Bandit durch die Karte zu kämpfen und es sich mit allen zu verderben. Dies wird jedoch nach längerem Spiel eintönig, zum Glück kann man ja auch selber König werden. Wenn man allerdings kein Königreich hat, mit dessn Leuten man sich gut versteht, wird es sehr schwer, weil die anderen Königreiche einen nicht wirklich akzeptieren (warum auch).

Höhepunkt sind die Schlachten in Mount & Blade. Die Steuerung ist genial umgesetzt, in 10 Minuten weiß man was man machen muss. Das Komandieren von Soldaten ist (mitten im Gefecht) manchmal ein bisschen hakelig, geht aber ganz gut. Mit späterem Spielverlauf muss man auch öfter mal taktisch vorgehen, gerade wenn man gerade nur mit einem kleineren Trupp unterwegs ist und von 130 Feinden eingeholt wird. Es ist genial, die Fußsoldaten anstürmen zu lassen und selber mit den berittenen Kräften im Bogen von Hinten auf die gener zu stürmen. Doch selbst eine Schlacht zu verlieren macht fast schon Spaß, wenn man bis zum letzten Schwertschlag gekämpft hat.

Grafik:
Ein bisschen trostlos, nicht wirklich zeitgemäß. deswegen auch 4 Sterne. Viele sagen, bei Schlachten ist eh keine Zeit, die Landschaft zu genießen, das sehe ich anders. Die Landschaft ist das einzige (für mich) was auf Dauer langweilig wird. Ich hoffe, das da noch Mods kommen, die da ein grafisch ansprechenderes Ambiente schaffen. Wer einen kennt, kann gerne einen Kommentar schreiben. Aber wie gesagt, der Spielspaß tröstet mich darüber hinweg.

Was das Rollenspiel angeht, hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht. Vllt. ein paar Minigames und mehr Möglichkeiten, mit den Begleitern etwas zu machen. Nach 10 Stunden spielen, hat man eigentlich das meiste erlebt.

Alles in Allem aber eine klare Kaufempfehlung für alle, die ohne Magie zu Ross ein Stück Geschichte auf der eigenen Festplatte zu schreiben!
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Comeback, 16. April 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
Wie gehabt Charakter erstellen, Banditen jagen und Königreichen seine Dienste anbieten.

Doch nun, Selbst König sein!
Sich um die Moral deiner Truppe kümmern, sonst kann es passieren, das sie im Kampf fliehen.
Erleichtertes Steuersystem in dem man automatisch jede Woche die Steuer seiner Länderein bekommt.
Man muss um die Gunst des weiblichen Geschlechts buhlen, Gefechtsgröße wurde endlich vergrößert sodass nun wesentlich mehr Soldaten gleichzeitig im Feld sein können.
Neue Fraktion Salahadin und den Kreuzzügen sehr ähnlich und eine komplett überarbeitete Karte Caladriens!

Sowie der lang ersehnte Multiplayer Modus, der leider noch einige Bugs hat, wie stecken bleiben zwischen Ebenen.

Ansonsten absoulut Empfehlenswert und bei Paradox weiß man eig. auch das sie Bugs schnellstens nachbessern.

deshalb schwankte ich zwischen 4 und 5 Sterne aber ich denke Paradox wird schnell an den kleinigkeiten arbeiten, wie immer daher schon von vornherein und als glühender Fan des Vorgängers 5 Sterne.

Fans sofort zugreifen und allen anderen die nicht grade die Grafik ala Risen oder dragon age origins brauchen und eine Mischung zwischen Strategie und Rollenspiel mal testen wollen, ist dieses Spiel dafür super geeignet.

meine Empfehlung sofort kaufen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für dieses Spiel..., 28. Mai 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
...muss man im wahrsten Sinne des Wortes mal eine Lanze brechen.
Ich bin durch Zufall auf dieses kleine Stückchen Software gestoßen, wie das leider immer so ist bei Titeln, die dem allgemeinen Pöbel, der es gerne einfach und unkompliziert hat, missfallen. Aber hinter der rauen Schale und dem schweren Einstieg verbirgt sich ein erstklassiges, tiefsinniges Spiel mit einer enormen Handlungsfreiheit, die ich so bisher nur selten gesehen habe und ich spiele immerhin schon seit Tetris ;-).

1. Kernpunkt: Die Kämpfe
Der Hauptteil dieses Spiels sind die grandios in Szene gesetzten Schlachten. Auch wenn diese ruhig noch ne Ecke taktischer sein dürften, so macht es irre viel Spaß mit seiner Kampfgruppe durch die Lande zu ziehen und von einfachen Plünderern zu ganzen Gefolgen von wichtigen Grafen alles zu bekämpfen. Dazu nutzt man ein ausgeklügeltes Kampfsystem, welches gerade hoch zu Pferde ein Spielerlebnis bietet, welches der Nahkämpfer unter den PC-Spielern schon lange erwartet hat. Es kommt nun zum großen Teil auf das Talent des Spielers an Schlachten zu überleben, weniger auf die Skills und Rüstungen, wobei diese natürlich nichtsdestotrotz eine wichtige Rolle spielen.
Insgesamt geht das Kampfsystem sehr in Richtung Realismus ohne jedoch den Spielspaß außer Acht zu lassen.
Am folgenden Beispiel möchte ich dies mal darstellen und auch zeigen, wie schnell sich das Schlachtenglück ändern kann:
- Ich stelle meine Truppe auf einen Hügel um den anreitenden Khergiten (ein Volk das sehr an die Mongolen erinnert und daher fast nur zu Pferde unterwegs ist) die Geschwindigkeit zu nehmen. Mit meinen Reitern decke ich die Flanke meines Fußvolkes und warte, das Schild im Anschlag, auf die Gegner. Der bald darauf einsetzende Fernkampf fordert auf beiden Seiten Opfer und angeschlagene Kämpfer, Pfeile stecken in Schilden und spicken den Boden. Dann reitet der Gegner zum Sturmangriff an. Ich befehle allen Mitstreitern den Angriff bergab und übernehme die Spitze des Trupps, die Lanze im Anschlag. Den ersten Gegner hole ich kunstvoll vom Pferde, werde dadurch jedoch langsamer und von einem anderen Reiter getroffen. Mein Pferd bricht unter mir weg und auf dem Boden der Tatsachen angekommen werde ich vom den nächsten Reitern bewusstlos geschlagen.
Gerade solche Kämpfe machen das Herz von "Mount and Blade Warband" aus und der eigene Trupp, bestehend aus Soldaten und Charakteren (welche Rollenspieltypisch aufgewertet und ausgerüstet werden können) wächst einem mit der Zeit richtig ans Herz, so dass man sich tatsächlich als Ritter mit Gefolge fühlt und dementsprechend verantwortungsvoll handelt - oder auch nicht.

2. Singleplayer
Der Singleplayermodus liefert das "drumherum" zu den spannenden Gefechten. Am Anfang füllt man eine Art Fragebogen aus und wird so mit dementsprechenden Startattributen (Kraft, Wendigkeit, Intelligenz und Charisma) ausgestattet. Mit diesen kann man dann ganz rollenspieltypisch seine Stärken und Schwächen bestimmen.
Dann steht man allein mit allem ersparten auf der wirklich großen Karte um sein Leben von nun an selbst in die Hand zu nehmen. Und hier befindet sich auch der große Nachteil, aber auch Vorteil des Spiels: Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Frage ich bei den Gildenmeistern der Städte nach Aufträgen? Helfe ich den Bauern? Dem Adel? Fange ich an zu handeln? Kämpfe ich gegen Gesetzlose? Oder werde ich selbst einer? Welchem Volk möchte ich dienen und wer soll mich begleiten? Alles Fragen die beantwortet werden müssen und das möglichst auch Geldbeutelgerecht. Es fehlt jedoch ein roter Faden der den Spieler sanft in das Spielgeschehen führt.
Doch was auch immer man tut, ohne eine Gruppe an Kämpfern ist man bereits so gut wie tot. Diese kann man in Dörfern anwerben und vom Bauern bis zum Ritter trainieren (was sehr lange dauert) oder auch direkt in der Schänke anwerben (was sehr viel Geld kostet). Dabei verbraucht die Gruppe Nahrung, möchte unterhalten und auch bezahlt werden, ansonsten desertieren sie. Und das ist, gerade bei lange ausgebildeten und zuverlässigen Leuten, sehr schmerzhaft. Wenn man gut durchkommt hat man früher oder später die Chance sich einem Königreich anzuschließen, am Besten zu Kriegszeiten, wo der König nicht auf eure Herkunft achtet sondern jeden willkommen heißt der Kämpfer mitbringt. Somit gewinnt ihr Land und später sogar Burgen, Städte, Königreiche und mit viel Geschick die ganze bekannte Welt. Mit dem Geld kann man sich dann bessere Rüstungen kaufen und eine stärkere Armee leisten.
Aber eines gilt immer: Was ihr wie macht und welche Ziele ihr verfolgt ist immer eure eigene Sache!

3. Multiplayer
Wenn man wirklich herausfordernde Gegner möchte kann man sich in vielen verschiedenen Multiplayermodi gegen richtige - menschliche - Gegner behaupten. Und hier muss man gerade am Anfang recht schmerzfrei sein, denn der Tod kommt im Minutentakt gegen die Erfahrenen und besser ausgerüsteten Gegner. Aber wenn man diese Hürde überwunden hat erwartet einen ein sehr interessanter Mehrspielermodus wo Kämpfernaturen auf Ihre Kosten kommen und zwischen Pfeilen, Speeren und Schwertern um ihr überleben kämpfen.
Ich bin zwar eher der Solist unter den Spielern, aber der Multiplayermodus ist eine wirklich schöne Abwechslung und manchmal wirklich extrem spannend!

4. Fazit
Auf ein Spiel dieser Art habe ich schon lange gewartet. Reale Waffen, Schilde und Rüstungen des Mittelalters, spannende Kämpfe, Gruppenmanagement, extreme Handlungsfreiheit, etc.
Dazu noch eine klasse Community, welche Mods ohne Ende (wie für den Vorgänger "Mount and Blade") produzieren wird. Falls das Hauptspiel mal langweilig wird, so werden mit Sicherheit interessante Mods den Spielspaß weiterhin hoch halten.
Die Übersetzung ist leider immer noch nicht das gelbe vom Ei, auch wenn Patches schon viel verbessert haben. Jedoch sollte man sich nicht wundern, wenn der ein oder andere Text noch englisch ist.
Technische Probleme wie Abstürze oder Aufhänger hatte ich bisher nicht:
Intel Core 2Duo E6400
GeForce 8800 GT
4GB RAM
Win XP
Von mir also absolute Kaufempfehlung!!

Zusammenfassung / Punktevergabe:

Grafik: Die Grafik ist wohl eher als zweckmäßig zu beschreiben. Matschige Texturen und wenige Polygone sorgen für eine Optik, welche nicht mehr zeitgemäß ist. Jedoch tut dies der Atmosphäre keinen Abbruch: Die Rüstungen sind detailliert, Pfeile und Speere bleiben in Schilden, Personen und Objekten stecken, verwundete bluten, etc. Wenn man nicht zufällig ein Grafikfetischist ist wird man hier keine Probleme haben. Daher halte ich 4**** für gerechtfertigt, wenn auch nur knapp an einer Wertung von 3*** vorbeigeschossen.

Sound: Zeitgenössische Musik und schöne Effektsounds. Trägt sehr viel zum Flair bei. Alleine der Sound wenn ein Pfeil in den Schild einschlägt lässt Gänsehaut entstehen. Dennoch könnten einige Sounds wesentlich knackiger sein, daher 4*****

Schwierigkeit: Jeder Anfang ist schwer, aber die Kampftutorials sind gut und legen einem die Basics nahe. Wie man sich später schlägt (Fernkampf, Nahkampf, beritten) entscheidet man selbst und Übung macht den Meister. Dank vieler Möglichkeiten den Schwierigkeitsgrad einzustellen ist für jeden etwas dabei. Daher 5*****

Langzeitmotivation: Dank der unglaublich vielen Möglichkeiten, verschiedenen Völker und der dynamischen Weiterentwicklung der Spielwelt gibt es immer etwas Neues. Das einzige was stört sind die Quests, da hätte mehr Abwechslung gut getan. Dennoch 5*****, da es kaum Spiele gibt, die in Punkto Langzeitmotivation mithalten können.

Mulitplayer: Endlich mal vernünftiger Nahkampf und taktische Schlachten im Multiplayer Modus. Auf einem Server an dem sich die Soldaten vernünftig zusammentun und gruppiert kämpfen wird es erst richtig interessant. Verschiedene Modi laden zum ausprobieren ein und sorgen für Abwechslung. Daher auf jeden Fall die volle Punktzahl von 5*****

So komme ich auf den Durchschnitt von 4,6 Sternen. Verdiente 5*!

Bitte beachtet, dass diese Rezension meine eigene Meinung wiederspiegelt und diese natürlich nicht immer übertragbar ist.
Für konstruktive Kritik oder Fragen bin ich immer offen und ich hoffe, dass ich zur Kaufentscheidung ' seie sie nun positiv oder negativ ' beitragen konnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mount & Blade: Warband - [PC] (Computerspiel)
Warband ist ein aktion-rpg mit Massenschlachten (150 Einheiten standartmäßig). Dabei kommt die mittelalterliche Welt ohne Phantasy-Elemente aus.

-Schlechte Grafik
-Schlechte bzw. wenig Soundausgabe
-Übersetzung zum Teil nicht vorhanden und zum Teil nicht korrekt was zu Missverständnissen führen kann.
-Steamanbindung aber keine Workshop Unterstützung.

+/-Die Zahl der Waffen, Items, Rüstungen usw ist Ok.

+Sehr gutes Kampfsystem was lange Spaß macht
+Man kann sein eigenes Söldnerheer aufbauen und bis zu 30 begleiter individuell aufleveln und ausrüsten.
+Gute Spielatmosphäre
+Geringer Preis
+Große und aktive Modderszene mit guten Mods. Z.B. Herr der Ringe-, Weltkrieg-, Game of Thrones- Mods. Außerdem Mods welche die 150 Einheitenbegrenzung aufhebt.
+Umfangreiche map mit vielen Charakteren und unterschiedlichen Waffen.
+Bisher sind mir keine Bugs aufgefallen obwohl es sich um einen low-budget Titel handelt.
+Angenehme Community

Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Spiel für alle die kein Problem mit schlechter Grafik, Übersetzung und fehlender Synchronisation legen. Eher für fortgeschrittene Spieler geeignet.
Anfänger und Gelegenheitsspieler sollten eher einen Bogen machen.
Auf jeden Fall sollte man nach Mods suchen! Die machen das halbe Spiel aus.
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Mount & Blade: Warband - [PC]
Mount & Blade: Warband - [PC] von Koch Media GmbH (Windows 2000 / 7 / Me / Vista / XP)
EUR 9,99
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