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173 von 173 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergänzung oder Ersatz für DSLR?
Ich fotografiere seit 2 Jahren mit einer digitalen Oly-SLR und seit Herbst 2010 zusätzlich mit der E-PL1.

Zunächst eine allgemeine Charakterisierung:

Die Bildqualität der PEN mir ihrem guten Zuiko-Objektiv liegt auf dem Niveau von Einsteiger-DSLRs, bei guten Lichtverhältnissen und niedrigen ISOs z.T. auf dem von Mittelklassse...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Frank W.

versus
74 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade!
Ich habe die Kamera nun mehrere Monate im Einsatz. Unter normalen Bedingungen (Tageslicht, geringe Kontraste) kann mit der Kamera ausgezeichenet Bilder machen. Trotzdem ärgere ich mich ständig über folgendes:

Kontrastumfang: Hier fällt der Kamera die Darstellung (Durchzeichnung) von sehr hellen und sehr dunklen Bildteilen schwer. Schatten...
Veröffentlicht am 28. August 2010 von jedibea


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173 von 173 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergänzung oder Ersatz für DSLR?, 1. Dezember 2010
Von 
Frank W. (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL1 Systemkamera (13 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich fotografiere seit 2 Jahren mit einer digitalen Oly-SLR und seit Herbst 2010 zusätzlich mit der E-PL1.

Zunächst eine allgemeine Charakterisierung:

Die Bildqualität der PEN mir ihrem guten Zuiko-Objektiv liegt auf dem Niveau von Einsteiger-DSLRs, bei guten Lichtverhältnissen und niedrigen ISOs z.T. auf dem von Mittelklassse DSLRs. Wer so wie ich alles gerne selber einstellt und unter Kontrolle hat findet sich ebenso sofort zurecht wie auch jemand, der sich lieber auf die sehr guten Automatikfunktionen verläßt. Hervorragende Bildergebnisse bei einfacher Bedienung und gutem Preis - was will man mehr?
Weitere Details zur Bildqualität wurden hier schon ausführlich rezensiert.

Grenzen:

* Natürlich hat das PEN-Konzept gegenüber DSLRs auch Einschränkungen. Hauptsächlich liegen sie in der Geschwindigkeit der Autofokus, langsam bewegte Objekte erfasst der AF schon noch, aber sobald "Bewegung" anfängt, kann die PEN - auch wenn der Fotograf mit seiner Erfahrung noch einiges kompensieren kann - nicht mehr mit. Wer also regelmäßig herumtollende Tiere oder Sportveranstaltungen fotografiert muß warten, wie sich die mFT Bodys entwickeln oder zu einer DSLR greifen.

* Der AF funktioniert auch bei Dämmerung erstaunlich gut (die PEN hat kein AF Hilfslicht und auch ihr Blitz simuliert diese Funktion NICHT per Stroboskop - das wäre ein wichtiger Punkt fürs nächste FirmwareUpdate) wenns richtig schummrig wird hat der AF aber öfter mal Mühe, etwas zu finden. Meine Tests wurden dabei alle mit dem 14-42 Kitzoom gemacht.

* Genauigkeit des AF: die AF-Felder sind ziemlich groß und manchmal kann man nicht genau feststellen, wo die Kamera nun hinfokussiert. Es gibt 2 Stufen, in denen man das AF-Feld verkleinern kann. Einfach nachlesen und sich mit auseinandersetzen, lohnt sich!

* ob einem das Fotografieren über das Display statt durch den Sucher liegt, muß jeder selber wissen. Ab einer gewissen Umgebungshelligkeit (starke Sonneneinstrahlung) ist auf dem Display - wie bei allen andern Kameras auch - immer weniger zu erkennen. Dafür gibt es den elektronischen Aufstecksucher, im Prinzip ist das ein Mini-monitor, auf den man durch eine Lupe schaut.

* Es gibt weniger Sofortknöpfe und Einstellräder als an einer DSLR, d.h. für eine Änderung von z.B. Blende, Belichtungskorrektur sind ein selten zwei zusätzliche Knopfdrücke erforderlich. Nach kurzer Gewöhnung geht mir das aber sehr gut von der Hand. Auch hier gilt: außer bei schnell bewegten Motiven ist das für mich keine Einbuße, es hemmt die Bedienungsgeschwindigkeit aber etwas.

* Zum Akkuwechsel muß eine evtl. angeschraubte Stativplatte entfernt werden. Wer öfter mit Stativ fotografiert und die Platte gern immer an der Cam beläßt, weiß was ich meine.

* die Bildqualität der Kamera wird vom (olympustypisch guten!) 14-42 Kitobjektiv dann doch begrenzt (was ja bei Kitlinsen vorkommt ...), aber wer mag ... es gibt ja bessere Linsen.

* der FT-Sensor neigt bei höheren ISOs schneller zum Rauschen als APS-C Sensoren

* unverständlich ist, warum die Möglichkeit zur Kabelfernauslösung weggelassen wurde. Sie wäre für die HDR / Belichtungsreihen und Langzeitbelichtungen wichtig. Der entsprechende USB-Anschluß ist vorhanden und die anderen PENs und alle Kameras des E-Systems haben die Funktion.

Vorteile:

* Neben der sehr guten Bildqualität begeistert mich die Handlichkeit. In die Jackentache passt die PEN nur mit etwas Mühe, solange man das Rüsselzoom draufhat, aber in eine Minitasche oder größere Bauchtasche bekomme ich sie hinein - für mich ein riesen Vorteil gegenüber dem Volumen und Gewicht einer DSLR.

* Speziell bei Streetmotiven fällt die PEN weniger auf, ich erlebe, daß Passanten weniger Vorbehalte haben, als wenn man mit einem großen schwarzen Kasten aufkreuzt, den man sich vors Gesicht hält - ein nicht zu unterschätzender Faktor für mehr gute Bilder.

* Das System ist nach oben offen, d.h.:

- die fast beliebige Adaptierbarkeit aller möglichen Objektive. Das Erlebnis, mit einem alten 35 oder 50mm mit f1.4 mit manueller Fokussierung zu fotografieren, kann man nicht beschreiben, man muß es einfach selber erleben.

- wer will, macht hervorragende .jpgs und gut ist es

- wer einen RAW-Workflow hat oder anstrebt, kann auch das letzte aus den Bildern rauskitzeln.

- wer sich eines der hervorragenden Pro Zuikos oder eine der mFT Festbrennweiten dranschraubt ... aber das muß man selber mal probieren

* der Spaßfaktor: mit so einem - relativ - handlichen Gerät solche Bilder zu produzieren ...

* Noch ein Gimmick sei erwähnt: Blitzen über die Decke mit dem eingebauten Blitz: man kann den ausgeklappten Blitz der E-PL1 in beliebigem Winkel von 0 .. 90Grad nach oben richten und so indirekt über die Decke blitzen. In kleinen Räumen ergibt das eine schöne Ausleuchtung.

* Auch wenn die Bilder out of cam schon sehr gut sind, ich möchte ermutigen sich etwas mit dem (mitgelieferten bzw.kostenlos downloadbaren) Olympus Viewer 2 zu beschäftigen. Ganz leicht können damit z.B. Objektivverzerrungen korrigiert (bei Architekturaufnahmen ganz nützlich) oder die Tonwertkurve angepasst werden (und vieles mehr rund um die RAW/jpg-Entwicklung). Mit wenig Aufwand kann man den Fotos (auch den .jpgs) noch mehr Pep verleihen.

Fazit:

Ich denke, daß Kamerakauf immer ein Kompromiss ist. Top Qualität fast in allen Einsatzlagen erreiche ich mit einer guten und teuren DSLR und einigen kg Glas, die umhergeschleppt werden wollen und nicht spontan einsatzfähig sind. Auf der anderen Seite des Spektrums passt die Kompakte in die Hosentasche, ist unauffällig, wiegt fast nichts und ist sofort zur Hand. Leider ist deren Bildqualität für meine Ansprüche zu bescheiden. Die spiegellosen Systemkameras wie die PEN bieten DSLR-vergleichbare Bildqualität in einem deutlich kompakteren Gehäuse mit gewissen Einschränkungen, die mancher "Normalnutzer" garnicht bemerken wird und die mit etwas Erfahrung und gutem Willen zum Teil ausgeglichen werden können.

Die Bewertung hängt stark von den persönlichen Fotografiergewohnheiten ab und von der Bereitschaft, Ausrüstung mit sich herumzutragen.Da ich fast nie Sport- und schnelle Motive fotografiere, habe ich oft nur die PEN dabei. Sonst die DSLR.
Für wen die o.a. Grenzen des PEN-Systems nicht wichtig sind, der ist mit der PEN sehr gut bedient. Wer auf schnellen AF, schnelle Bedienung oder genaues Setzen von Fokuspunkten angewiesen ist, für den kann sie evtl. eine Ergänzung in "unkritischen" Situationen sein.
Wegen der Einschränkungen könnte man einen Punkt abziehen, ich vergebe 4,5* was dann gerundet die volle Punktzahl ergibt, wegen der Flexibilität, des stimmigen Gesamtkomzepts und wegen des Preis/Leistungsverhältnisses.
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25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie kann aber sie ist nicht sofort einfach, 11. Dezember 2011
Ich beschäftige mich seit Jahren mit Digitalkameras "en detail". Seit etwa zwei Jahren hab ich nun auch die verschiedensten Kompaktsysteme wie Panasonic, Samsung und Olympus in meiner Fotoausrüstung. Fakt ist, die E-PL1 ist ein absolut gelungenes Modell. Nicht mehr ganz neu aber dennoch immernoch konkurenzfähig mit den aktuelleren Modellen.Jedoch ist es notwendig sich ein wenig intensiver mit den technischen Funktionen zu beschäftigen um so das Optimum an Bildqualität auch heraus zu arbeiten. Was die E-PL1 zunächst ein wenig zurück wirft sind ihre Werkseinstellungen. Hier gibt es verschiedene Einstellungen wie Gradation ,Auflösung, ISO-Begrenzung und Rauschunterdrückung dem Optimum anzupassen. Dazu sei nur kurz gesagt, das AUTO und die höchste Auflösung nicht immer das Maß aller Dinge ist. Auch die Farbcharakteristik im Bildmodus sollte auf jeden Fall dem induviduellen Bedürfnis angepaßt werden wobei die E-PL1 hier mit der i-ENHANCE Einstellung eindeutig die besten Ergebnisse erzielt. Empfehlenswert dazu ist das Pen-Buch von Franzis aus der COLORFOTO Edition.
Persönliche Eindrücke von mir:
die E-PL1 macht sehr farbtreue, zeitweise ein wenig zu übersättigte Aufnahmen mit einem leicht weichen Charakter. Die maximale ISO ist mit 800 mehr als ausgereizt. Das 14-42 Objektiv verzeichnet im Weitwinkel recht stark ist aber gut verarbeitet für ein "Kit" Objektiv und wie ich finde absolut ausreichend als Standard-Zoom.
Was mir als besonders nachaltig aufgefallen ist sind die "HotSpots" auf dem Sensor. Aufgrund der kleinen Bauweise der Four/Third ist die Wärmeableitung am Sensor nicht ausreichend was bei Langzeitbelichtungen oft zu unerwünschten roten Farbpunkten auf den Bildern führt. Mein Tip: wer viel nachts fotografiert, so wie ich; sollte die Pen immer mal wieder nach den Aufnahmen ausschalten und abkühlen lassen. Auch eine Erhöhung der ISo auf 400 hat sich bewährt, da sich so die Belichtungszeiten stark verkürzen.
Fazit: Ich mag meine Pen weil sie klein und leicht ist und somit immer dabei sein kann. Die Abbildungsleistung im Vergleich zu den größeren APS-C Sensoren in den DSLRs ist annähernd identisch und nur noch bei den höheren ISO- Werten als Defizit zu werten. Dier Verarbeitung ist wertig und das Handling recht gut. Perfekt ist keine Kamera und wer sich wirklich intensiv mit der E-PL1 beschäftigt erreicht auch ein gutes Bildergebnis. Beispielbilder von einer optimalen Konfiguration der Pen füge ich bei.
Holger Langewiesche
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64 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende einer langen Suche..., 1. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL1 Systemkamera (13 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich fotographiere seit vielen Jahren mit Leidenschaft und habe im Laufe dieser Zeit einiges an Kameras und Objektive angesammelt. Kleine "Vernunftapparate", die praktisch aber in den seltensten Fällen wirklich gut waren/sind, meine geliebte XD7 in einem Koffer mit 4 Objektiven, Winder, 45 CT-1, Zwischenringen, Konverter,... Als Reminiszenz an die Neuzeit habe ich mir dann die EOS 350 gekauft und einiges Lehrgeld in Objektiven gelassen, kam aber einem brauchbaren Reisepaket mit der EOS und dem 24-105 sehr nahe. Trotzdem ist das Ganze wenn man viel im Flieger unterwegs ist, immer noch sperrig.
Dann sah ich die PEN, kaufte das Paket mit den beiden Zoom-Objektiven und gönnte mir den elektronischen Sucher...
Die Argumentation, das Gehäuse sei so stylisch und kompakt, dass man sie locker zum Gala-Diner mitnehmen könnte, ist Quark, denn so zierlich ist sie auch wieder nicht. Aber alles Andere, was im Prospekt aufgelistet war, habe ich beeindruckend bestätigt gefunden. Schon im Automatik-Modus macht die Kamera einfach hervorragende Bilder. Die Programme und Optionen sind auch für "Nichtprogrammierer" schnell nachvollziehbar und sehr praxisorientiert. Die manuellen Möglichkeiten sind für ambitionierte Amateure auf jeden Fall ausreichend. Was mich aber am meisten fasziniert hat, sind die ART-Programme, mit denen man, wirklich nette Gags erzielen und interessante Aufnahmen erstellen kann. Ich habe auch keine Bilder großartig nachbearbeiten müssen, wie es bislang bei digitalen Kameras eigentlich immer der Fall war. Die Aufnahmen sind einfach sauber, farbecht und stimmig.
Einzig der Monitor ist relativ klein und "grob" auflösend, sodass der Sucher ("schweineteuer" aber "saugut") fast schon Pflicht ist.
Kurzum, die PEN ist eine Kompaktkamera mit einer sich schnell erschließenden, sinnvollen und interessanten Ausstattung bei einer hervorragenden Abbildungsqualität.
Und ich kann aufhören zu suchen...
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin- und Hergerissen, 2. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL1 Systemkamera (13 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
ich habe die E-PL1 gekauft, weil ich eine kompakte Kamera suchte, die sowohl bei schlechtem Licht noch ausreichend gute Fotos macht (ohne Blitz natürlich) als auch etwas Spiel mit der Tiefenschärfe zuläßt. Beides Anforderungen, bei denen kleine Point und Shoot Apparate vollkommen versagen.

Andererseit sollte die Kamera nicht zu groß sein, denn sonst bleibt sie normalerweise im Schrank, statt dabei zu sein.

Ich habe eine schwarze Pen mit dem 14-42 M.Zuiko I Zoom Objektiv gekauft.

Ist sie kompakt?
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Ob man die Pen als kompakt bezeichnen kann, hängt wohl davon ab, aus welcher Richtung man schaut. Wer Spiegelreflex Kameras mit sich herumschleppt, findet die Pen sicher super kompakt. Wer degegen Point und Shoot gewohnt ist, hat einiges mehr an Gewicht und Größe zu tragen. In die Hemdtasche geht die Pen nicht, in die Jackentasche vielleicht mit einem Pancake Weitwinkel (Olympus oder Panasonic), aber sicher nicht mit dem Zoom Objektiv.

Ich habe meine Jugend mit der Leica M3 meines Vaters verbracht und bin mit der etwas kompakteren Größe der Pen ganz zufrieden (solange ich nicht mit der Canon Powershot vergleiche, mit der ich bisher digital fotografiert habe).

Konstruktionsqualität
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Wenn man die Pen in die Hand nimmt, ist man überrascht, wie gut sie konstruiert ist. Der Handgriff gibt super Halt und das Gehäuse fühlt sich absolut hochwertig und stabil an. Der Programmwahlschalter dreht sich gut und rastet fest ein. Hut ab. Das hinterläßt einen super Eindruck.

Das Zoom Objektiv dagegen ist Plastik pur. Es muß 3-teilig manuell ausgefahren werden, bevor man damit fotografieren kann. Dazu später mehr.

Der Bildschirm löst nicht so gut auf (230.000 Punkte), ist aber hell und scharf. Nur, wenn man manuell fokussiert und ein Ausschnitt vergrößert wird, sieht man eine deutliche Körnigkeit. Bei schlechtem Licht so stark, daß man manuell nicht mehr zuverlässig scharf stellen kann.
Die Pen hat einige Knöpfe, von denen man 2 auch programmieren kann. Ich habe z.B. auf den Videoknopf den Umschalter von manuellem auf Autofokus gelegt (Video brauche ich nicht), auf den Bildschirm-Zoom Knopf den Weißaubgleich und im Menü habe ich ISO als ersten Aufruf gelegt (die letzte aufgerufene Funktion kommt auch als erste wieder). Blende und Belichtungszeit haben feste vorgegebene Knöpfe. Damit habe ich die meisten Funktionen, die man schnell zur Hand haben muß, auf Knopfdruck.
Auch, wenn das Menü ganz gut organisiert ist, dauert es bei der Vielzahl der Einstellungen sonst zu lange, bis man die wichtigen Funktionen gefunden hat. Eigentlich wäre es ganz schön, wenn es ein oder zwei Knöpfe mehr gäbe (siehe E-P1 und E-P2). Man kann sich aber ausreichend gut helfen mit der PL1.

Bildqualität
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Die Performance der Pen bei schlechtem Licht ist deswegen besser als bei den meisten Point und Shoot Kameras, weil der Sensor größer ist (4/3 Format). Dadurch bekommt jedes Pixel mehr Licht und das Signal zu Rausch Verhältnis wird besser. Bis ISO 800 macht die Pen gute Fotos, bei 1600 sieht man deutliche Körnigkeit und 3200 ist ein Werbegag (= nicht benutzbar). Aber bis ISO 800 ist schon ganz gut. Man kann vielleicht nicht im Dunklen fotografieren, aber in einem dämmerigen Zimmer bekommt man schon brauchbare Aufnahmen hin. Da hilft natürlich auch der Bildstabilisator, der im Gehäuse der Pen eingebaut ist und somit für alle Objektive zur Verfügung steht: man kann selbst freihändig einfach länger belichten (ca 1/5 Sekunden). Bei dem Preis der Kamera finde ich das absolut in Ordnung.

Nicht so gut wird die Dunkelperformance durch das lichtschwache Zoom Objektiv unterstützt. Blende 3.5 - 5.6 ist Durchschnitt. In Wirklichkeit kann man selbst im Weitwinkel die Blende 3.5 praktisch nicht nutzten, da das Objektiv bei so großer Öffnung nicht scharf abbildet. Bei Blende 8-11 ist dann nach unten hin schon wieder Schluß mit der Schärfe (durch einsetzende Beugung an der kleinen Öffnung). Der effektiv nutzbare Blendenbereich ist also 5.6 - 8, vielleicht 11. Das ist meiner Ansicht nach wirklich nicht besonders toll. Man bekommt zwar ein ausreichendes Bokeh hin (scharfes Objekt, unscharfer Hintergrund), aber viel Spielraum gibt es dafür nicht.
Überhaupt bildet das Objektiv nur sehr schlecht ab. Richtig scharf habe ich es nie hinbekommen, selbst mit sehr sorgfältiger manueller Einstellung nicht. Wenn man im Internet nach Messungen der Abbildungsleistung dieses Objektivs sucht, findet man das bestätigt: Mäßige Schärfe im Zentrum und schneller und deutlicher Abfall der Schärfe zu den Rändern hin. Es gibt sogar Stimmen, die behaupten, bei der Auslösung würde das Objektiv durch seine klapprige Konstruktion bedingt vibrieren und so im kritischen Moment die eingestellte Schärfe verlieren.

Beispiele (mit Worten natürlich etwas abstrakt):
Ich habe einen Schwarm Kraniche im Formationsflug fotografiert. Bestes Licht, Entfernung ganz simpel auf unendlich, 1/250 sec. Die Körper der Vögel sind nicht scharf (obwohl sie wegen ihrer langsamen Fluggeschwindigkeit bei 1/250 sec sehr scharf sein könnten), um jeden Vogel herum gibt es deutliche weiße Säume (Aberation).
Dann habe ich ein Bild einen Berghang hinauf fotografiert, um den Schärfeverlauf zu prüfen. In etwa 10 Metern Entfernung steht ein Nadelbaum, auf dem Boden viele Äste und trockenes Gras. Bei Blende 5,6 ist der Baum ganz gut scharf, am Boden kann man die Grashalme gut auflösen (außer in den Bildecken natürlich). Bei Blende 16 kann man dagegen nicht mal mehr die Äste des Baums sauber getrennt sehen. Die filigrane Struktur der Äste und Nadeln verschwindet in einem grünen Brei mit einigen Strukturen.
Wenn man das positiv sehen will: Portraits sind etwas weichgezeichnet. Das ist von den Fotografierten (Damen) meist sehr gewünscht.

Olympus hat inzwischen ein Nachfolgeobjektiv konstruiert, das 14-42 M.Zuiko II, daß viel besser ist. Wer eine Pen mit Zoom will, dem würde ich UNBEDINGT dieses empfehlen.

Meine Pen hatte außerdem Probleme mit der automatischen Belichtung. In allen Moden wurde das Bild zu hell. Manuell erzielt man allerdings sehr gute Helligkeit, nicht zuletzt wegen des gut funktionierenden Histogramms, das man auf Knopfdruck (oder permanent) einblenden kann.

Spaßfaktor
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Die E-PL1 verdient auf jeden Fall eine Bemerkung zum Fotografierspaß. Die Kamera liegt wirklich gut in der Hand, auch durch den Griff bedingt! Wenn man seine Einstellungen erst mal gefunden hat, kann man am Objektiv sehr schnell zoomen, fokussieren und abdrücken. Einzelaufnahmen und Serienshots. Bei der Serie gibt es zudem einen super professionell klingenden Auslösesound . Die Pen macht also wirklich was her. Wenn man einmal das Vergnügen hat, selber damit aufgenommen zu werden, kann man ebenfalls feststellen: Das ist eine toll aussehende Kamera.

Dazu kommen viele Motivprogramme und Artfilter, die ganz einfach zugänglich sind. Also z.b. "Porträt im Dunkeln" auswählen und los gehts. Oder Lochkamera, klick und Foto ist fertig. Für Fotografierspaß vergebe ich die Höchstnote.

Das wird allerdings dann etwas relativiert, wenn man die Schärfe der Ergebnisse anschaut. Das ist nicht die Schuld der Pen, sondern des Objektivs!

Fazit
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Vielleicht haben Sie es ja schon zwischen den Zeilen gelesen: eine draufhalten und abdrücken Kamera ist die E-PL1 eher nicht (nur, um das mal zu erwähnen). Wer sowas möchte, findet andere Kameras, die darauf optimiert sind. Sie sind leichter, preiswerter und liefern wegen ihrer winzigen Brennweite auch fast immer einigermaßen scharfe Fotos ab.
Die Pen ist eine Kamera, mit der man (etwas) mehr Möglichkeiten zur Gestaltung hat und somit manuell eingreifen kann. Trotzdem hat sie natürlich auch einen vollautomatischen Modus mit Autofokus usw.

Das Gute:
die Pen ohne Objektiv ist eine schöne Kamera. Solide gebaut, ein super klares Design (fast Bauhaus) und ausreichende Kontrollmöglichkeiten. Sinnvolle Motivprogramme und Artfilter. Man kann Raw oder jpeg einstellen (Raw habe ich nicht probiert bisher). Jpegs sehen gut aus. Farbnuancen kann man ebenfalls im Menü vorgeben. Viel Freiraum, um auszuprobieren.

Das weniger Gute:
Der Bildschirm könnte besser auflösen. Beim manuellen Fokus in schlechtem Licht und bei sehr heller Sonne gerät man an Grenzen.

Das Schlechtere:
Das mitgelieferte Zoom ist bestenfalls mittelmäßig. Man kann lesen, daß auch das Olympus Pancake nicht besonders gute Ergebnisse bringt. Panasonic bietet ein lichtstärkeres und schärferes Weitwinkel an (ist aber teuer).
Überhaupt, um an der Pen gute Ergebnisse zu erzielen, sollte man sich darauf einstellen, auf Objektivsuche zu gehen.

Objektivauswahl
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Welche Objektive also?
Lichtstarke Objektive, mit f 2.8 oder besser sind vorzuziehen. Trotz des 4/3 Sensors kann ein bißchen mehr Licht absolut nicht schaden.
Man kann eine Reihe von Micro Four Third Objektiven finden. Das M.Zuiko 14-150 Zoom z.B. bildet etwas besser ab, als das 14-42 Zoom.

Per Adapter passen auch die wesentlich hochwertigeren Four Third Objektive (ohne das M., das für Micro steht). Richtig gut wird es bei dem Olympus Zuiko 12-60, 2.8-4.0 (ein Four Third Objektiv, daß einen Adapter braucht) oder dem von Leica für Panasonic gebauten 14-50 2.8-3.5 Vario Elmarit (Adapter nötig). Jedes dieser beiden kostet aber 2-3 mal soviel wie die Pen. Dann ist es auch mit dem "Kompakt" zuende. Inklusive Adapter hat man mit diesen Objektiven einen ganz schönen Rüssel an der Pen hängen. Aber die Pen erlaubt eben auch solche Spielereien (Spaßfaktor!).

Man kann auch alte Olympus OM Objektive verwenden. Da sie für Filmkameras (sic) gebaut worden sind, kann man gebrauchte zu erstaunlich guten Preisen bekommen. Allerdings hat man an der Pen eine Verdoppelung der Brennweiten. Ein 35mm OM Objektiv verhält sich an der Pen mit Adapter wie ein 70 mm Objektiv, da die Pen 35mm Objektive in Wirklichkeit ja nur 17 mm Brennweite haben. Ist aber eine nette Option und - wie gesagt - preiswert.

Vergessen wir nicht das neue M.Zuiko 14-42 3.5-5.6 II, das für die E-PL2 gebaut wird und ebenfalls auf die E-PL1 paßt. Es ist leichter, hat einen schnelleren Autofokus und bildet schärfer ab als das Kit Zoom der E-PL1. Man kann sowohl das Gehäuse der E-PL1 als auch das neue Zoom Objektiv separat kaufen. Ich empfehle wärmstens, das zu tun.

Wenn man im Internet sucht nach Profis, die die Pen benutzen, stellt man fest, daß alle Fotos mit dem originalen Kit-Zoom Objektiv Unschärfen haben (bitte überzeugen Sie Sich selber davon, z.B. auf Flickr!). Die richtig guten Fotos sind mit Dritt-Hersteller Objektiven gemacht: Voigtländer, absurd teure und absurd gute Leica Summicrons etc. pp. Die Pen als Kamera kann also hervorragende Fotos machen. Aber nicht mit den Kit Linsen.

Mit Adapterkosten und einem ordentlichen Objektiv ändert sich aber der Preis für die Pen dramatisch. Daher habe ich diese Rezension "Hin- und Hergerissen" betitelt. Die Kamera ist gut, aber nach kurzer Zeit wird man feststellen, daß es Folgekosten gibt.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach schwerem Start..., 8. Juni 2010
Warum ein schwerer Start ? Bisher habe ich etliche Canon - Kameras benutzt und tat mich schwer mit der oplympischen Bedienung.
Aber so langsam habe ich Geschmack an dem Ding gefunden:
Die Kamera ist handlich,leicht und sieht gut aus. Wenn man sich an die Bedienung gewöhnt hat, "flutscht" es sozusagen. Olympusbenutzer haben hier keine Schwierigkeiten.
Die Bilder sind sehr gut, das Rauschen gering, und ich stelle sorglos auch mal ISO 500 ein.
Was Artfilter, intelligente Automatik (gibts auch dumme ?), Gesichtserkennung etc. angeht, die sind zwar nett, für mich aber unwesentlich. Ich benutze die Modi P, A, S und M.
Hier spielt der Liveview seine Stärken aus, man sieht sofort, was die eingestellten Parameter "anrichten".
Zum Weißabgleich: ein Modus erlaubt die Einstellung der Farbtemperatur in Kelvin. Sehr nützlich, wenn die angebotenen Modi nicht so recht passen wollen.
Da das System mit Wechselobjektiven arbeitet stellt man den Zoom nicht wie bei Bridgekameras per Motor sondern manuell am Objektiv ein, stetig und präzise. Sogar eine manuelle Fokussierung ist möglich. Hier empfiehlt sich die elektronische Lupe, deren Handhabung man aber üben sollte.
Angenehm, daß man das Bildformat umstellen kann: 4/3, 3/2, 16/9 und 6/6.
Das Sucherraster hilft beim Horizont und bei den Drittelpunkten.
Eine Schwäche kann man nicht wegdiskutieren: Der Monitor hat eine geringe Auflösung und bei Sonne sieht man nichts.
Es empfiehlt sich dringend der VF-2.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Spaß & sinnvolles Zubehör, 7. Januar 2012
Ich Teile die meisten guten Rezensionen hier. Das Fotografieren mit dieser Kamera macht einen heiden Spaß!
Ich möchte auch nicht noch einmal die Lobeshymnen wiederholen sondern viel mehr auf Sinnvolles Zubehör eingehen, soweit ich es bisher getestet habe:

1. Zweitakku von einem Fremdhersteller Canne Hochleistungs-Akku für Olympus, ersetzt Olympus BLS-1 arbeitet zuverlässig und einwandfrei!

2. Objektivadapter vom Fremdhersteller Quenox Objektivadapter (Adapter, Adapterring) Canon EOS EF - Micro FourThirds (MFT), z.B Panasonic Lumix & Olympus passt, hochwertig und gut!

3. Lektüre: Profibuch Olympus PEN: E-P1, E-P2 & E-PL1 Sehr ausführlich! für die richtige Einstellung ein "must have". Das Taschenbuch aus gleichem Hause ist nicht so überzeugend.

4. Metz Adapter SCA 3202 für Olympus & Metz Metz 32 MZ-3 AF Blitzgerät: Preiswerter Blitz, über SCA volle Kompatibilität, schlägt jeden Systemblitz von Olympus!

5. Gegenlichtblende zum Kitobjektiv m.zuiko 14-42 LH-405EP Gegenlichtblende 40,5mm für Olympus M.Zuiko 14-42mm Sehr gute Alternative zum Original

6. Zweitobjektiv Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150 mm 1:4.0-5.6 R Objektiv silber Siehe meine ausführliche Rezension dort, achten sie auf die "R" Variante!

7. Gegenlichtblende zum Zweitobjektiv: Sonnenblende DH-61D für Olympus Objektive M.ZUIKO DIGITAL ED 40-150mm Genau wie das Original zu einem Bruchteil des Preises

8. Sucher Olympus VF-2 Elektronischer Sucher für PEN silber Unverzichtbar bei starkem Sonnenlicht und bei manueller Scharfstellung. Siehe auch meine ausführliche Rezension dort!

9. Bei Olympus gratis: Die Software Olympus Viewer 2! Leistungsstarke Bildbearbeitung & Raw Konverter. Sehr gute Auswahl an Werkzeugen mit allem was man standardmäßig braucht in ausgesprochen guter Qualität. Wenn man dann noch etwas wegstempeln will oder den ein oder anderen kreativen Filter vermisst: Dann guckt mal bei "PhotoFiltre" nach (gratis im Netz).

10. Original Olympus MMF-2 Micro Four Thirds Adapter für Four Thirds Objektive Es gibt eine Menge hervorragender Objektive der Olympus Zuiko-Serie die es wert sind an einer PEN montiert zu werden. Dieser Adapter sorgt nicht nur für die Passgenauigkeit sondern überträgt auch alle Signale. Man muss aber ehrlich sein: Die AF-Geschwindigkeit leidet etwas, für bewegte Motive ist das weniger schön. Wenn man aber bedenkt dass das Zuiko 70-300 gerade mal die Hälfte vom M.Zuiko 75-300 kostet und das bei gleicher Abbildungsleistung, dann rechnet sich der Erwerb. Ebenfalls empfehlenswert ist das Zuiko 35mm F3,5 Macro! Ein solches Objektiv fehlt noch in der M.Zuiko-Reihe.

11. Olympus Zuiko Digital EM 35 mm f3.5 Macro Objektiv (Four Thirds, 52 mm Filtergewinde) Objektiv adaptiert über den Adapter mmf2 (noch in der Testphase, macht aber einen anständigen Eindruck)
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Ich erweitere das Ganze mal und Zeige euch was in meinen Augen nicht empfehlenswert ist, natürlich auch erst dann wenn ich praktische Erfahrungen damit habe:

1. Blitz: Metz 32 CT 3, fast Namensgleich mit dem 32 MZ 3 aber "nur" sca 300 und nicht sca 3000. Von da her passt der SCA Adapter 3202 hier nicht. Man kann den (guten) Blitz zwar über Mittelkontakt ansteuern, dann muss man sich aber auf die Automatik des Blitzes verlassen.

2. Lektüre Foto Pocket Olympus PEN E-P1, E-P2 & E-PL1: Der praktische Begleiter für die Fototasche Das Profibuch (siehe Oben) aus gleichem Hause ist besser weil umfangreicher & aktueller!

3. Die anscheinend ältere Olympus Software "IB": Sie taugt nichts da sie die Bilder nicht scharf auf dem Monitor darstellt.

4. Joby X Gorillapod-Kugelkopf für Focus: Der Kopf taugt nichts! Siehe meine Rezension dort.

Über weitere Empfehlungen würde ich mich selbstverständlich freuen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Spaß, aber kein Ersatz für DSLR, 29. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL1 Systemkamera (13 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Habe die PL1 nicht hier, sondern in einem Ladengeschäft im Mai gekauft. Ich war auf der Suche nach einer kompakten Alternative zu meiner DSLR, einer Canon 40D mit einigen Objektiven.
Da die E-PL1 nicht mehr taufrisch ist und das aktuelle Modell die E-PL3 ist, möchte ich mich hier auf's Wesentliche beschränken. Deshalb vorab:
Es macht riesigen Spaß, mit der Kamera zu fotografieren. Die Kreativfilter der Kamera laden zum Spielen ein.
Aber: Ein Ersatz für meine 40D ist die Olympus nicht. Bei schlechten Lichtverhältnissen oder wenn man schnell reagieren muss, stößt die PL1 schnell an ihre Grenzen. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist manuelles Fokussieren angesagt, da der Autofokus dann nur unzulänglich arbeitet. Überhaupt arbeitet der Fokus relativ langsam - aber das ist ja auch in diversen Testberichten nachzulesen.

Kennt man jedoch diese Schwächen und arrangiert sich mit ihnen, dann hat das Fotografieren mit der PEN einen hohen Spaßfaktor. Die Bildqualität ist absolut überzeugend und hält bis ISO 400 locker mit meiner Canon mit. Das geringe Gewicht hat die PL1 zu meiner "immer dabei" Kamera gemacht. Das Kit-Objektiv ist ok, aber nicht der Hit. Glücklicherweise ist das Objektiv-Angebot für micro-four-thirds recht groß. Als Zubehör verwende ich den Aufstecksucher VF-2. Der ist leider ein muss, da das Display bei Sonnenschein absolut unbrauchbar ist - ein Problem, mit dem die PL1 nicht alleine da steht.

Ein anderes Manko, das in manchen Testberichten zu lesen war, ist die unglückliche Menüführung. Das kann ich so nicht bestätigen. Ok, man muss sich umorientieren, wenn man Canon gewohnt ist. Aber verwirrend oder gar ein Maluspunkt ist die Benutzerfühtung der E-PL1 für mich nicht.

Fazit: Kein Ersatz, jedoch eine tolle Ergänzung zur DSLR.

Olympus PEN E-PL1 Systemkamera (13 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz mit 14-42mm Objektiv schwarz
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Fotos, Videos LALA, 19. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Erst einmal ist es ertaunlich wieso ein so hochwertiges Produkt für unter 300€ den Besitzer wechselt. Wer da noch zu ner Komapkten greift ist selber schuld. Ich bin übrigens Kompaktkameraaufsteiger. Und mir scheint es als ob Olympus da sehr sehr gut die Ansprüche dieser Zielgruppe getroffen hat.

Mobilität:
Ich nehme die Kamera überall hin mit. Sie passt zwar nicht in die Hosentasche aber in Jacken und Rucksäcken habe ich immer platz. Das Gewicht ist in ordnung und verleiht ihr einen wertigen eindruck. Endlich mal wieder ne Kamera und kein Spielzeug.

Bedienung:
Ich hatte auch alle anderen Konkurenzprodukte in der Hand (Sony, Panasonic, etc.). Was mir wichtig war ist, dass ich alle Einstellungen selber vornehmen kann und das ohne viel im Menü rumzufummeln. Die Bedienung der Kamera erinnert mich sehr an meine alte Canon A40 und ich empfinde sie als sehr durchdacht. Die Einstellungen lassen sich bis ins letzte Detail verfeinern und das ohne viel gefummel im Menü wie bei den Sonys. Bei der Panasonic hat mich einfach der Touchscreen verwirrt. Bei der Olympus drückt man auf "OK" und wählt dann den parameter aus der Verändert werden soll. Einfach und logisch. Weniger tasten sind oft einfach besser, insbesondere wenn man das Gerät nicht regelmäßig nutzt.

Fotos:
Die Fotos sehen klasse aus. Ich liebe das Spiel mit unschärfen. Portraits kann man nun richtig freistellen. Ich mag die Farbgebung sehr. Gerade jetzt im Herbst habe ich bereits ein paar umwerfende Fotos geschossen. Die Nachtfotos sind der Wahnsinn. Das ding ist so kompakt wie ne alte Point and Shoot und man macht Nachts in der Stadt handgehaltene Fotos mit super schärfe. Begeistert bin ich auch von den Art filtern. Ich weiß, dass ich das hinterher mit den RAW fotos alles ins detail selber machen könnte aber es ist unersätzlich im Urlaub so paar spielereien dabei zu haben. Also ich nutze tatsächlich alle Menüpunkte, das hatte ich bisher noch nie. Nachts funktioniert der AF nich immer aber der Manuelle Fokus hilft. Brauch aber ein wenig Übung und zeit. In dem Zusammenhang liebe ich die einstellung SAF-MF. Auslöser halb durchdrücken für AF und danach kann man manuell nacharbeiten.

Videos:
Das ist im großen und ganzen das einzige wovon ich ein wenig enttäuscht war. Das Ding ist kein Camcorder. Man kann super Videos mit der Kamera machen und mit den richtigen Linsen genügt sie evtl. für manche semiprofessionelle Ausflüge. Allerdings braucht man zeit geduld und viel erfahrung. Aus meiner Sicht ist einfach draufhalten und loslegen nicht angebracht. Immerhin, man kann alles Einstellen (Iso, farbtemp, blende...). Mann kann aus jedem menü heraus videos machen und diese nutzen alle menüeinstellungen. Von der Bedienung her ähnelt sie einer Profikamera. D.H. Den Fokus setzt man manuell, ebenso die Belichtung. Der Bildstabilisator ist bei videos oft unbrauchbar (macht einen Jitter) Deshalb sollte man ein stativ haben. Zoomfarten sind nur sehr schwer zu machen, da der Autofokus ständig "Pumpt" und Manueller Fokus etwas sehr schwer zum einstellen ist mit dem Display. Das Mikro ist OK nimmt den AF in ruhigen umgebungen mit auf. Der manuelle Fokus geht aber. Wer also immerzu am Zoomen und schwenken ist und da nich viel rumfummeln will ist hier falsch. Wer Videos aus viele statischen perspektiven zusammenschneidet (wie ich) kann schöne unschärfeeffekte und überhapt die super optische Qualität der Kamera benutzen.

Ich werde sie behalten weil ich mich in die Farben die Fotos und die Bedienung verliebt habe. Mit der Videofunktion kann man mit ein wenig Zeit gut klar kommen. Es ist insgesamt jammern auf extrem hohem Niveau. Meine erste Kamera (Canon A40)) hat damals das 3 Fache gekostet und nur einen Bruchteil von der Pen gekonnt. Ich freue mich endlich endlich von den blöden Kompakten weggekommen zu sein!
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Fazit nach 6 Monaten

Ich habe geniale Bilder mit dem Gerät gemacht. Viel Spass gehabt. Endlich wieder ein richtiger Fotoaparat!
Aber die Kamera braucht Zeit. Es gibt so paar kleinere Macken, deshalb habe ich jetzt eine Olympus OM-D
Folgende Punkte sind auf Dauer echte Probleme:
- Im Dunkel kein AF-Hilfslicht (Fokus nur Manuel)
- In dunkelen Bildbereichen ab 800 ISO gut sichtbares Rauschen... nervt!
- Im Sonnenschein sieht man nix auf dem LCD (VF2 kostet über 200€)
- Bildbeurteilung auf dem LCD nicht möglich (Bin immer wieder über die Qualität erstaunt wenn ich die Bilder am Rechner sehe)
- in Videos, oft Artefakte, Autofokus geht gar nicht, Zoom geht gar nicht, starkes flackern bei künstlichem Licht.... etc.
- Obwohl das Menü für mich sehr einfach verständlich war gibt es keinen direkten Zugang zu wichtigen Bildparametern wie Apertur etc...
- Laaaaannngggggsaaaaammmm er Autofokus (mit der Kitlinse)
- kein schwenk Display

Als günstige 2. Kamera ist sie super... wers braucht ;-)
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die DSLR für die Tasche, 18. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL1 Systemkamera (13 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Will man als Aufsteiger von einer Kompaktkamera besser Bilder, oder als Spiegelreflexfotograf eine leichtere Immerdabei-Kamera, so landet man fast zwangsläufig bei den neuen spiegellosen Systemkameras. Denen fehlt gegenüber einer DSLR der optische Sucher, doch findet man an allen Vertretern der Gattung elektronische Helfer, seien es "nur" Rückmonitore wie man sie von Kompaktkameras kennt, oder Kombinationen aus Monitor und elektronischem Sucher.

Die PEN Serie von Olympus bietet beide Systeme, wenn die elektronischen Sucher auch nur als optionales Zubehör zu haben sind, Serie ist der Monitor. Und auch wenn der optionale Sucher ein extrem gutes Bild liefert, so dürfte der Monitor den meisten Kunden reichen, er bietet ein gutes Bild, weiten Betrachtungswinkel und einfache Möglichkeiten das Bild zu "komponieren". Dabei ist es hilfreich, dass Olympus einfache Bedienmöglichkeiten verwirklicht hat, die es dem Fotografen erlauben die Folgen veränderter Einstellungen schon im Vorschaubild zu erkennen. Das ermöglicht Einsteigern den einfachen Umstieg, bietet aber auch Fortgeschrittenen eine brauchbare Hilfestellung.

Die Bilder die mit der PL1 aufgenommen wurden sind qualitativ wirklich hervorragend. Farbtreue und Schärfe unterscheiden sich nicht von den Bildern aus guten Mittelklasse DSLRs von Olympus oder anderen Anbietern. Erst bei schlechtem Licht und hohen ISO Werten ab 800 zeigt die PL1 Schwächen, die wohl auch dem Micro Four-Thirds Sensor geschuldet sind. Für mich ist das wenig relevant, da ich selten unter so schlechten Bedingungen fotografiere, und wenn, dann mit Stativ und längerer Belichtungszeit.

Vorteile der PEN gegenüber dem Mitbewerb sind der im Gehäuse verbaute Bildstabilisator, der mit jeder montierten Linse funktioniert. So sind auch die alten, mittels extra erhältlicher Adapter montierten, Objektive von Leica oder anderen Herstellern stabilisiert - ein echter Vorteil wenn man frei Hand fotografiert. Zur PEN Serie passen auch die Olympus ZUIKO Objektive der DSRLs der Marke, mittels Adapter. Auch Blitzgeräte und Co von Plympus oder kompatiblen Herstellern passen.

Die Videofunktion ist nett, aber bei meinem Nutzungsprofil wenig gefragt. Trotzdem gut zu wissen, dass man auch mal filmen könnte, wenn man wollte.

In Summe ist die PL1 eine sehr leistungsfähige Kamera die Aufsteigern ebenso zu empfehlen ist wie DSLR Benutzern die ein Zweitsystem suchen. Die Bildqualität ist ausgezeichnet, das Interface einfach und der Preis angemessen. Was wil man mehr?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preis-Leistung unschlagbar - sehr gute Systemkamera, 23. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PL1 Systemkamera (13 Megapixel, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz mit 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Zunächst einmal muss ich sagen, dass wir nach einer Kamera gesucht haben, die klein, handlich und kompakt ist. Da schon eine DSLR im Haushalt vorhanden ist, sollte es also schon deutlich kleiner sein.
Zuerst haben wir uns eine kompakte Digitakamera von Samsung zugelegt, die WB 600. Die reichte eigentlich auch meine Bedürfnisse aus. Die Kamera sollte schnell mal mitgenommen werden können und auch für Schnappschüsse geeignet sein.
Leider hatte die WB600 einen Herstellerfehler und ist als Garantiefall zurückgegangen.

Die Suche ging also weiter und in der Zwischenzeit waren die Bedürfnisse gestiegen. Die Kamera sollte nicht nur Schnappschüsse machen können, nein es sollte auch zwingend eine Kamera mit Wechselobjektiv sein, schnell fiel die Wahl auf die Olympus Pen E-PL1. Ausschlaggebend neben den vielen guten Bewertungen war sicher auch der Preis.

Nach einigen Wochen kann ich sagen, dass die Kamera ein absoluter Volltreffer ist. Der Automatikmodus ist für "Faule" wirklich sehr vielversprechend und kann auch ideal für Schnappschüsse genutzt werden. Die Möglichkeit die Tiefenschärfe über eine Art Regler sehr einfach zu regulieren ist für mich besonders interessant und ermöglicht auch ohne großes Hintergrundwissen einem Halblaien tolle Bilder zu schießen.

Aber auch für die Fotoprofis/Semiprofis ist die Kamera ideal, das einzige was im Gegensatz zu einer DSLR fehlt ist eigentlich nur der Spiegel.

Was besonders nett ist sind die vielen Adapter, die es für Objektive anderer Hersteller gibt. So habe ich mir z.B. alte Canon FD Objektive zugelegt, die man schon relativ günstig gebraucht kaufen kann, mittels Adapter kann man die Objektive sehr gut nutzen, der einzige Nachteil ist die manuelle Fokussierung. Da aber beim adaptieren anderer Objektive ohnehin immer manuell fokussiert werden muss eignen sich die relativ günstigen FD Objektive sehr gut dafür.

Die Micro Four Third Objektive von Panasonic können übrigens ohne Adapter genutzt werden.

Alles in allem muss ich sagen ist die Kamera ein sehr gelungener Kauf und bereitet uns sehr viel Freude. Daher uneingeschränkte Kaufempfehlung für Hobbyfotografen.

Update 24.11.2011:

Inzwischen habe ich mir zur Kamera auch den elektronischen Sucher bestellt und den kann ich wirklich jedem ans Herz legen. Der elektronische Sucher kann auch gleichzeitig als Winkelsucher genutzt werden, was gerade bei Bodennahen oder generell tieferen Motiven sehr hilfreich ist.

Die Kamera hat ihre ersten großen Feuertaufen gut überstanden und z.B. auch eine Fototour mit einer großen Auswahl an Dreifachbelichteten Bildern sehr gut gemeistert.
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