wintersale15_finalsale Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Bauknecht TK EcoStar 8 A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen359
3,7 von 5 Sternen
Format: Blu-rayÄndern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

1-10 von 28 Rezensionen werden angezeigt(3 Sterne). Alle Rezensionen anzeigen
am 23. August 2012
Nach langem Zögern habe ich mich nun doch entschlossen mir dieses Film zu kaufen.
Ich liebe Geisterfilme, subtilen Horror, Filme mit dunklen Gemäuern, Friedhöfen und Sümpfen. Die Angst vor dem Tod ansich muss spürbar sein, der Tod soll Furcht einflößend sein, Urängste geweckt werden. Daher erschien mir dieses Werk passend für eine Gruselnacht zu sein.

Man fühlt sich automatisch an "Bair Witch Projekt" erinnert, dasselbe Prinzip und es gab ja schon etliche Kopien des Genres und alle haben eins gemein: Passieren tut wirklich nicht viel und genau da liegt der Schwachpunkt! Kenner der Szene wissen das der echte Horror im Hintergrund bleibt, dennoch erhofft man sich eine Überraschung, eben genau das, was man NICHT erwartet. Aber eben dieses passiert leider nicht. Gebannt wartet man auch nach der 3-4. Nacht das wirklich was grausames passiert. Knarrende Dielen, sich bewegende Türen oder schwingende Kronleuchter - wer hat denn da noch Angst? Spannung ist vorhanden, keine Frage, weil man sich denkt: "So, jetzt doch aber..." Aber man wird enttäuscht das doch alles wie gehabt abläuft. Gerade wenn man denkt das nichts mehr passiert hätte der eine oder andere Schockmoment gut getan. Und die letzten 10 Minuten sind auch Standard. In der letzten Szene wusste ich was kommt, daher konnte ich mich auch nicht erschrecken.

***SPOLIER ON*** Als Katie erzähl das sie und ihre Schwester als Kind nachts einen Geist am Bett stehen sahen, erwartete ich, dass jeden Moment eine weiße Gestalt den Flur entlang schleicht und sich ans Bett gesellt. Wer hat diese Urangst nicht? Man wacht auf und die tote Oma sitzt neben einen. Das hätte mich vielleicht veranlasst beim zu Bette gehen zu grübeln. Aber so etwas in der Art kommt im ganzen Film nicht vor. Keine Gespenster, keine Teufelsfratze, kein Sarg, kein Friedhof, keine weinende Kinderstimmen. Schade***SPOILER OFF*

Für mich als alter Horrorfilmfan (35 Jahre alt) gab es eben nichts Neues, alles schon erlebt und da gewesen.

Für jemanden der genrefremd ist, kann der Film schon angsteinflößend sein. Vielleicht taugt er auch als Dosenöffner fürs erste Date mit einer holden Maid, die sich nicht mehr allein ins Bett traut, aber ansonsten gibt es weit bessere unblutige Horrorschocker!

Am Ende was zu den Protagonisten: Sie sind schlecht und laienhaft. Ok, vielleicht soll es so sein, weil man ja dem Zuschauer weiss machen will, es seien Amateuraufnahmen, auch am Ende sollen die Erläuterungen zu den Personen diesen Eindruck erwecken, aber dies gelingt nicht. Das hat vielleicht damals bei Blair Witch geklappt, aber hier nicht.

Die Überraschung bei den Film ist, dass es keine Überraschungen gibt - daher für mich aufgerundete 3 Sterne, da er für Horrorneulinge ganz interessant ist.
0Kommentar10 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. November 2013
Paranormal Activity ist einer dieser Filme, die man nur 1x sehen sollte, danach ist der Reiz verloren.

Der ganze Film baut auf Spannung, man bekommt den Gedanken "Was passiert jetzt?" in den Kopf gesetzt.
Wer allerdings einen Actionreichen Horrorfilm sucht, ist hier falsch.
Von der Qualität ist der Film ein B-Movie, der oft versucht alles so echt realistisch aussehen zu lassen, als wäre die Geschichte wahr.

Vor allen Leute die an Geister glauben, werden einige Schocker haben.
Ich selbst glaube nicht an Geister, aber die Spannung riss mich trotzdem rein. Ständig hieß es: Oh mein Gott! Gleich passiert was! Aber was?!

Alle die sich über die Qualität ärgern: Durch die Einfachheit wird der Film authentischer und man kann besser mitfühlen. Die Personen verhalten sich realistisch und das macht den Film ganz gut.

Man muss sich schon echt mitreißen lassen können, sonst ist Paranormal Activity ein Griff ins Klo.
Ich habe mich das ein oder andere mal gut erschrecken können, hat besser funktioniert als bei "Monster Horror Filmen".
Für einen Geisterfilm echt gut, darum gebe ich mal 3 Sterne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. August 2012
Nach langem Zögern habe ich mich nun doch entschlossen mir dieses Film zu kaufen.
Ich liebe Geisterfilme, subtilen Horror, Filme mit dunklen Gemäuern, Friedhöfen und Sümpfen. Die Angst vor dem Tod ansich muss spürbar sein, der Tod soll Furcht einflößend sein, Urängste geweckt werden. Daher erschien mir dieses Werk passend für eine Gruselnacht zu sein.

Man fühlt sich automatisch an "Bair Witch Projekt" erinnert, dasselbe Prinzip und es gab ja schon etliche Kopien des Genres und alle haben eins gemein: Passieren tut wirklich nicht viel und genau da liegt der Schwachpunkt! Kenner der Szene wissen das der echte Horror im Hintergrund bleibt, dennoch erhofft man sich eine Überraschung, eben genau das, was man NICHT erwartet. Aber eben dieses passiert leider nicht. Gebannt wartet man auch nach der 3-4. Nacht das wirklich was grausames passiert. Knarrende Dielen, sich bewegende Türen oder schwingende Kronleuchter - wer hat denn da noch Angst? Spannung ist vorhanden, keine Frage, weil man sich denkt: "So, jetzt doch aber..." Aber man wird enttäuscht das doch alles wie gehabt abläuft. Gerade wenn man denkt das nichts mehr passiert hätte der eine oder andere Schockmoment gut getan. Und die letzten 10 Minuten sind auch Standard. In der letzten Szene wusste ich was kommt, daher konnte ich mich auch nicht erschrecken.

***SPOLIER ON*** Als Katie erzähl das sie und ihre Schwester als Kind nachts einen Geist am Bett stehen sahen, erwartete ich, dass jeden Moment eine weiße Gestalt den Flur entlang schleicht und sich ans Bett gesellt. Wer hat diese Urangst nicht? Man wacht auf und die tote Oma sitzt neben einen. Das hätte mich vielleicht veranlasst beim zu Bette gehen zu grübeln. Aber so etwas in der Art kommt im ganzen Film nicht vor. Keine Gespenster, keine Teufelsfratze, kein Sarg, kein Friedhof, keine weinende Kinderstimmen. Schade***SPOILER OFF*

Für mich als alter Horrorfilmfan (35 Jahre alt) gab es eben nichts Neues, alles schon erlebt und da gewesen.

Für jemanden der genrefremd ist, kann der Film schon angsteinflößend sein. Vielleicht taugt er auch als Dosenöffner fürs erste Date mit einer holden Maid, die sich nicht mehr allein ins Bett traut, aber ansonsten gibt es weit bessere unblutige Horrorschocker!

Am Ende was zu den Protagonisten: Sie sind schlecht und laienhaft. Ok, vielleicht soll es so sein, weil man ja dem Zuschauer weiss machen will, es seien Amateuraufnahmen, auch am Ende sollen die Erläuterungen zu den Personen diesen Eindruck erwecken, aber dies gelingt nicht. Das hat vielleicht damals bei Blair Witch geklappt, aber hier nicht.

Die Überraschung bei den Film ist, dass es keine Überraschungen gibt - daher für mich aufgerundete 3 Sterne, da er für Horrorneulinge ganz interessant ist.
0Kommentar1 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2010
Paranormal Activity nimmt sich der Grundangst vieler Menschen an. Die Angst vor Geistern und Dämonen. Und dies speziell zur Schlafenszeit.

Von daher ist es klar, dass der Film extrem spaltet. Menschen, die sich in die Situation des Pärchens hinenversetzen können, weil man selbst eine gewisse Grundangst im Dunkeln beim Schlafen hat, werden sich sicherlich gruseln. Der Boogeyman lässt grüssen ;) Es sind Menschen, die selbst nächtliche Geräusche und Schritte fürchten, Menschen die ein mulmiges Gefühl haben sich im dunkeln durch die Wohnung zu bewegen, Solche Menschen werde nach dem Film nachts sicherlich nicht so sonderlich ruhig schlafen.

Alle anderen, die sowas kalt lässt, wird der Film auch nicht berühren. Denn es stimmt. Es passiert sehr wenig. Der Film spielt also mit dem Zuschauer. Wer sich drauf einlassen kann, wird sich gruseln. Der Rest einschlafen.

Ich selbst kann Beide Seiten völlig nachvollziehen. Nüchtern betrachtet ist der Film wirklich langweilig. Allerdings war ich persönlich von der Art des Films angetan. Es wurde sehr gut mit den spärlichen Effekten umgegangen. Die Angst des Pärchens sehr gut herausgearbeitet. Auch der Spannungsbogen wurde gut aufgebaut und zum Ende wurde alles für die Beiden natürlich schrecklich. Kurz gesagt: Krass was denen da passiert ist. Aber es ist ja nur ein Film ;) ;)

Fazit:
Ein Film der spaltet, und das zurecht. Der Film kann nicht jedem gefallen. Aufgrund dessen gebe ich 3 Sterne, da ich genau zwischen Beiden Fraktionen schwanke. Ich fand den Film einfach teilweise zu langweilig, aber die Nachtszenen haben mich schon ab und an frösteln lassen. Und ich habe nach Horrorfilmen schonmal besser geschlafen ;)
11 Kommentar8 von 13 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2010
Ich gebs zu, der Film hat rein von der Thematik her genau meinen Nerv getroffen. Die Nacht mit seiner Dunkelheit ist und wird immer ein Mysterium für uns bleiben. Knarzende Laminatbretter, knackende Schränke und rauschende Töne, die sich mit den außengeräuschen der Straße vermischen. Wer kennt das nicht? Da ist man schon froh, wenn man ein Haustier hat (zb. Katze), worauf man die Geräusche schieben kann und sich gleichzeitig von ihren tierischen Sinn geschützt fühlt:-)
Persönlich hatte ich schon sehr lange auf so einem Film gewartet, umso erstaunter war ich, als ich zufällig auf den Trailer von "Paranormal Activity" gestoßen bin. Da ich Blair Witch teilweise grauenvoll (im positivem Sinne) fand und das setting dieses Films grauenvoller finde, stand dem Anschauen nichts im Wege. Ehrlicherweise verging zwischen dem Entdecken des Trailers und den eigentlichem anschauen ca. 3 Monate, weil ich mich einfach nicht getraut hatte, ihn mir anzuschauen. Das ich sowas (natürlich in viel leichterer und harmloserer Form) einmal selbst erlebt habe hat mich resistenter aber auch gleichzeitig anfälliger gegen das Thema Geister gemacht. So, nun zu den Pro`s und Contra`s des Film:

Contra`s
- Ich war etwas enttäuscht. Die Tagesszenen des Films waren wahre Entspannung, leider kamen sie zu oft und auch zu lang vor, weswegen die Wirkung der (zugegebenermaßen grauenvollen) Nachtszenen schnell verpuffte. Hätte man das Verhältnis einfach umgedreht hätte es Wunder gewirkt.
- Das die Aktivitäten auch Tagsüber passiert sind hat meiner Meinung nach die Wirkung der folgenden Nachtszenen etwas gedämpft (außer das Ende).
- Manche Sachen habe ich dem männlichen Schauspieler nicht abgekauft ODER der Typ war dumm wie Brot. Spätestens nach der ersten aufgenommenen Nachtszene ist jeder Zweifler davon überzeugt, das irgendetwas nicht stimmt. Wie kann man dann noch auf angebotene fremde Hilfe verzichten oder gar mit dem Lesebrett die ganze Sache noch verschlimmern. So neugierig kann man doch nicht sein, vor allem nicht, wenn es im eigenem Schlafzimmer passiert.
- Was sollen die Alienspuren im Babypuder??? Was sollte die Dämonenfratze am Ende? Ich finde, das die Authenzität des Films somit zerbröckelt ist und das der Film in Richtung Mainstream und "nicht realistisch" gerutscht ist. Schade....
- das Ende war unerträglich und grauenvoll, kein Mensch auf dieser Welt hätte sich dieses Szenario live anschauen wollen, aber das alternative Ende war um Welten besser, weil realistischer und nicht mainstream. Es hat viel besser zum Rest des Films gepasst (wenn man die Alienspuren weggelassen hätte).

Pro`s
- Kamerastil, wirkt oder soll zumindestens authentisch wirken. Ich mag sowas.
- Die Schauspieler könnten deine Nachbarn sein. Unbekannt und doch natürlich gespielt (außer der Typ manchmal)
- Das Setting ist der wahrgewordene Alptraum. Einschüchternd und furchteinflößend. Die Nachtszenen waren anstrengend, weil sie teilweise stark gewirkt hatten. Das Ende war Gänsehaut pur (Punktabzug für die mainstream Dämonenmaske). Grauenvolle Momente: Als Katie 2 St. (!) auf dem selben Fleck stand und als Katie bessessen und lächelnd in die Kamera geschaut hat. Brrrrrr.
- Die Hilfslosigkeit: Keiner möchte den beiden helfen. Starke Szene: Der Dämonologe ist verreist und kommt "bald" wieder.....
- Das alternative Ende. Nicht so heftig, aber realistischer und subtil.

Im großen und ganzen empfehlenswert, obwohl man mehr draus hätte machen können. Wenn man sich drauf einlässt und den ein oder anderen Patzer vernachlässigt, wird man recht gut zu Tode erschreckt. Nichts für abergläubige und die Art von Menschen, die schwache Nerven haben. Das mit den Nerven ist nicht nur ein Spruch, den man auf unzähligen Horrorfilmpackungen liest, sondern in diesem Fall ernst gemeint.
0Kommentar2 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2010
Sicher, man kann das Rad nicht immer neu erfinden. Deshalb registriert man bei "Paranormal Activity" natürlich die unübersehbaren Parallelen zu "Entity" (Story) und "Blair Witch" (Kameraarbeit), muss das aber nicht als simple Pauserei empfinden. Vielleicht treten eben Poltergeistphänomene oft in Formen wie den gezeigten auf. Und dass die Betroffenen den Spuk selbst per Videotechnik aufzeichnen und erforschen wollen klingt auch nachvollziehbar. Würde ich vermutlich auch versuchen, bevor ich mir einen Ghostbuster aus den gelben Seiten suche. Was auch bei "Paranormal Activity" wieder ganz ausgezeichnet funktioniert ist die alte Gruselregel, dass einen das Grauen am empfindlichsten packt, wenn es aus Vertrautem und als sicher Empfundenem entspringt (hier die eigenen vier Wände). Oder anders ausgedrückt: Wenn du in die Geisterbahn gehst, rechnest du damit, dass dir ein Geist hinter der Tür entgegen hüpft (kleiner Schreck), wenn du zu Hause den Kühlschrank aufmachst, rechnest du damit nicht (großer Schreck).

In seiner Machart gibt sich also "Paranormal Activity", ähnlich wie Blair Witch, den Anschein der populärwissenschaftlichen Pseudo-Doku. So wirkt der Film eben nicht wie ein Kino-Movie, sondern scheint Bildmaterial aus privater Amateurhand zu sein. Diese Machart ist natürlich ganz geschickt: man sieht Dutzendgesichter statt Models, ein Allerwelts-Apartement statt einer Designervilla, Normalos statt Helden, schlecht ausgeleuchtete Wackelbilder statt makelloser Bildqualität - und genau das soll für scheinbare Authentizität sorgen, für ein "Das könnte auch Dir passieren-Gefühl". Das baut Distanz ab, denn das Böse könnte auch dir und mir ja soo nahe sein... Derselbe Effekt käme mit hochgestylten Star-Gesichtern in perfekt ausgeleuchteten Luxusresidenzen nie in dieser Form zustande. Den teilweise zu lesenden Vorwurf, dass die Schauspieler schlecht seien, kann ich deshalb nicht ganz nachvollziehen. Die Personen sollen ja gar nicht "spielen", sondern möglichst authentisch als Leute von Nebenan rüberkommen, was ich ziemlich überzeugend dargeboten finde.

Wie es sich für eine solide Dramarturgie gehört, baut sich der Poltergeist-Horror subtil auf. Auf banale, fröhliche Alltagsszenen folgen erste seltsame Phänomene, dann folgen härtere Kaliber bis hin zum finalen Höhepunkt. Dabei hat der Grusel m.E. seine stärksten Momente in den kleineren Dingen, die ohne Geschrei und Türenknallen ablaufen. So wenn der Dämon nachts von der drangsalierten Katie Besitz ergreift, diese schlafwandlerisch aufsteht und einfach nur stundenlang still vor dem Bett dasteht und Ehemann Micah anstarrt, ohne dass von der Besessenen eine konkrete Gefahr für den schlafenden Partner ausgeht. Und so gibt es einige weitere sehr effektvolle Momente in einem Film, der zum Glück so gar nicht effektgeladen daherkommt, weil es das große Brimborium für ein in sich starkes Movie gar nicht braucht. Zwar hat mich "Paranormal Activity" nicht bis in die Grundfesten traumatisiert und ich habe gleich nach dem abendlichen Anschauen des Films sehr gut geschlafen, aber was der Film abliefert, reicht allemal für einen guten Gruselabend und lohnt sowohl das Ausleihen, wie auch das Kaufen. Solide Hausgeistskost also, was aber als gute Wertung und nicht als sarkastische Abwertung zu verstehen ist.
0Kommentar2 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Meine Güte! Wie wurde man auf diesen Film vorbereitet: Bilder des Kinopublikums mit dem blanken Entsetzen im Gesicht! Immer wieder Äußerungen von "gstandenen Mannsbildern" wie: "Das Schlimmste, was ich je gesehen habe." oder "Bei einigen Szenen konnte ich gar nicht hinschauen." Ich musste mir den Film glatt alleine anschauen, weil er angeblich so angst- und furchteinflößend ist, und mir niemand Beistand leisten wollte. Ach, und bevor ich es vergesse: Auf der DVD kann man wegen des hohen Gruselgrades auch noch die Version mit alternativem Ausgang wählen!!! Und dann ...?

Erst mal zur Geschichte: Ein junges Paar, das seit drei Jahren zusammen ist, bezieht gemeinsam ein Haus. (Ich habe mich immer wieder gefragt, wie sie dieses Haus eigentlich finanzieren, wo doch nur er arbeitet - was eigentlich? - und sie studiert. Wahrscheinlich sollte ich mich nicht um solche Nebensächlichkeiten kümmern ...) Kurz nachdem sie eingezogen sind, hört sie nachts anscheinend immer wieder seltsame Geräusche (das erfährt man nur durch eine Unterhaltung der beiden), woraufhin er eine teure Digitalkamera kauft, deren Batterien unglaublich lange durchhalten (wahrscheinlich wieder so eine Nebensächlichkeit ...) Mit dieser Mikrophon bestückten Kamera und einem Laptop will der junge Held nun beweisen, dass seine Freundin sich alles nur einbildet. Er beweist aber das Gegenteil. Es kommt sogar heraus, dass seine Freundin bereits seit ihrer Kindheit von einer Art Dämon bzw. dunkler Macht verfolgt wird.

Unlogisch ist, dass die gute Frau bereits seit ihrem achten Lebensjahr von diesem Dämon verfolgt wird, und bis zum Zeitpunkt des Films nie irgendetwas dagegen unternommen hat. Wie konnte sie mit dieser Belastung nur überleben, frage ich mich? Und warum eskaliert die ganze Geschichte erst, nachdem sie mit ihrem Freund zusammen gezogen ist? Warum kommt das Medium, das sie hinzu schalten, und das ihnen bereits beim ersten Besuch schon nicht helfen kann, weil es sich um etwas Dunkles handelt, und das Medium nur für helle Gestalten zuständig ist, ein zweites Mal ins Haus, um nach einer Minute wieder zu verschwinden? Warum schickt nicht das Medium selbst, wenn es sich denn so gruselt, den Dämonenaustreiber, den es den beiden empfohlen hat? Warum können die beiden jede Nacht immer wieder einschlafen, obwohl die Geräusche und Geschehnisse immer deutlicher und beängstigender werden? Also, ich verstehe das alles nicht. Und weil ich das alles nicht verstehe, und mir während des Films immer wieder so nebensächliche Fragen stellen musste, habe ich von der Spannung, scheint es, gar nicht viel mit bekommen.

Fazit: Der Film hält ganz und gar nicht, was die Promotion verspricht. Er hat so was ähnliches wie das "Blair Witch Project". In dem Film haben auch nur junge Leute sinnlos und panikartig herum geschrien, und man wusste bis zum Schluss nicht wirklich wieso. Viele Zuschauer haben sich dann wohl irgendwann im Laufe des Films dafür entschieden, in Zukunft nächtliche Naturerlebnisse lieber alleine zu unternehmen, um mehr Spaß dabei zu haben und sich nicht in Panikattacken und Ängste hinein treiben zu lassen, durch die man schließlich nur verunfallt.

Also Leute, keine Panik bei dem Film. Wenn Ihr Spannung wollt, dann fragt Euch am besten gar nichts sondern schaut nur.
0Kommentar2 von 4 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2012
In einigen Gesprächen über Horrorfilme habe ich öfters etwas über diesen Film gehört. Es gab Aussagen wie:

'' Allein schlafen wollte ich nicht mehr''
'' Wow, heftiger Streifen. Adrenalin pur''
'' Ich konnte meine Freundin verstehen, dass sie das nicht zu Ende schauen wollte''

Und so weiter.

Da mir jeder versicherte dass ich bestimmt nicht enttäuscht würde (ich verstehe bis heute nicht wie man SAW I-was-weis-ich als tollen Horrorfilm bezeichnen kann,' aneinanderreihung von morbiden und perversen Folter- und Todes-Scenen trifft es da schon eher) gab ich mir den ersten und auch den zweiten Teil (warum ich den hier erwähne kommt noch zur Sprache).

Also, ich kann jeden beruhigen. Nein hier wird tatsächlich Horror geliefert. Nichts so oberflächliches und stupides wie SAW. Es wird an die Klassiker angelehnt. Bei 'Alien' wurde auch mehr mit dem schockiert was man NICHT sah ;o) So ist es auch hier. Keine Detailverliebte Monstermasken oder Animationen sind zu sehen. Nein, hier wird mit dem gespielt wovor wir uns wirklich fürchten' vor dem Unbekannten, das was wir nicht erklären können. Es bleibt herrlich Realitätsnah. Keine Energiebögen die sich spannen oder sonstige Effekte zerstören das Gefühl: 'Hatte ich meine Schlüssel nicht auch gestern wo anders hingelegt... und heute lagen sie' ähm...' dort jedenfalls nicht''!!! (Kennen wir doch alle irgdenwoher oder?)

Leider wird der Spannungsbogen, wenn man denn noch davon reden kann, seeeeeeehr langsam aufgebaut. Jede 'Nacht' gibt es etwas mehr zu sehen bis auch am Tag Herr Daemon anklopft. Ehrlich in den ersten 3 Vierteln des Filmes hätte man mehr Informationen über die Schwestern oder sonst etwas einbringen können. Ich denke man kann getrost die erste Dreiviertelstunde verpasst haben und hat trotzdem nichts versäumt das einem das Ende versalzt.
Man(n) kann es sich so vorstellen: 90 Minuten läuft ein Fußballspiel' die ersten 80 Minuten wird der Ball mal hierhin und mal dorthin gefummelt' und in den letzten 10 Minuten gibt es dann 6 Tore.

Daher kann ich den Film nur als seeehr langweilig bezeichnen. Aber mit dem 2. Teil bekommt er, rückwirkend, etwas mehr Tiefgang. Dort taucht das junge Pärchen wieder auf. Als Besuch bei der Schwester und Ihrer Familie. Es wird auch geklärt warum die paranormalen Aktivitäten bei dem jungen Pärchen plötzlich wieder anfingen (jedoch leider nicht warum bei der Schwester), nach dem doch so viele Jahre nichts mehr vorfiel (der erste Teil spielt etwas einen Monat vor dem 2. Teil).
In der Kombination der beiden Filme (vor allem der Schluss und' GANZ besonders die Ironie am ENDE) verdient der Film 3 Punkte von mir. Er ist bei weiten nicht schlecht aber eindeutig nicht mehr als ein: Schön mal gesehen zu haben ' aber findet kein Weg in meine DvD-Sammlung (zumindest nicht in nächster Zeit, evtl. als Trilogie wenn der Preis entsprechend ist).
Ich denke' hier hätte man getrost aus 2 Filmen einen machen können und einen Super Film hinbekommen. Aber getrennt ist jeder min. 1 Stunde zu lang.

Um noch einmal auf die getätigten Aussagen zurück zu kommen, von denen ich berichtete. Jap, zum Schluss fließt das Adrenalin' aber nur weil endlich was passiert. Wie bei einer Fahrt im Auto: Man fährt schon seid 6 Stunden, es ist Nacht, man langweilt sich und'... nickt ein!!!! Nach dem Sekundenschlaf, mit evtl. wecken durch nervöses gehupe vom Gegenverkehr, hat man auch etwas Herzwummern *fg*

Es gibt noch ein Prequel aber dieses konnte ich leider noch nicht in die Bewertung mit einbeziehen. Aber evtl. klärt dieses ja den eigentlich Grund für das stalken des Daemons'
0Kommentar0 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2010
Ich habe schon viel von diesem Film gehört und hab ihn mir irgendwann auch endlich mal angesehen. Stellenweise war er auch echt spannend, jedoch habe ich mir etwas mehr erwartet. Es geht um ein Paar was zu Hause, nachts von einem unbekannten Dämon terrorisiert wird. Speziell auf Katie hat er es abgesehen, der Freund micah hat mit ihm eigentlich nichts zu tun. Die Behüter Rolle die er im laufe des Filmes einnimmt macht ihn jedoch mit zur Zielscheibe des unbekannten WesenŽs.

Eigentlich wollte ich für den Film nur 2x Sterne geben, wackelnde Lampen, Fernseher die sich von alleine einschalten .. hmm eigentlich nichts neues für mich als Mensch der oft und gern Horrorfilme schaut, auf youtube gibt es viele Dokumentationen über eigentlich genau die gleichen Themen, in diesem Fall schien eine ähnliche Story einfach verfilmt worden zu sein. Trozdem bin ich ohne Vorurteile an den Film rangegangen, jedoch gruselten mich die meisten "paranormalen Aktivitäten" nicht wirklich. Oft gesehen ( wackelnde Lampen, Gegenstände und fernseher die sich von alleine anschalten ) in den angesprochenen Dokumentationen sind diese Dinge x mal passiert. Die Stelle mit dem Medium der das Haus beim zweiten Besuch direkt verlässt ,aus panischer angst wegen der starken Präsenz des Dämon erinnert mich stark an den Pastor aus Amityville Horror. Ebenso die Kameraführung die mich sehr an Blair Witch Project erinnert.

Allerdings muss ich sagen das die Leistung der Schauspieler wirklich gut ist. Der Leidensweg von Katie wird sehr gut von der Protagonistin dargestellt. Sie wird im Laufe des Films immer zurückgezogener, man merkt wie der Dämon wahrlich von ihr Besitz ergreift. Der anfangŽs skeptische Micah der den unsichtbaren Angreifer zu Anfang mit einer Mischung aus Spott und Aufregung ansieht, sich zu Ende völlig Ernst in jeder Nacht dem Dämon entgegenstellt und nur noch das Ziel kennt seine Freundin zu verteidigen ,ist wirklich gut gespielt.
Von den Aufzeichnungen jede Nacht, waren für mich jedoch die wenigsten wirklich gruselig, öfter mal waren in der Zeitanzeige die Uhrzeit 03:15 Uhr angezeigt. In Amityville Horror wo auch solche Dinge geschahen war es exakt die selbe Zeit. So zieht sich der Film bis zum Ende hin, wobei die Begegnungen mit dem Dämon zu Ende immer intensiver werden, schon ihren Eindruck hinterließen.

Fazit : Bedingte Kaufempfehlung, gute Leistung der Schauspieler, jedoch ist die Story meiner Meinung nach schon einfach zu oft in anderen Filmen ähnlich aufgetreten. Für Leute die sich solche Filme nicht oft anschauen ist er jedoch empfehlenswert, da die Ereignisse auf den ersten Blick schon fastzinieren. ( zumindst hingegen dem Ende )
0Kommentar0 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2010
Die einen loben den Film als einer der besten Horrorfilme, die Anderen würden ihn zu den schlechtesten zählen - "Paranormal Activity" spaltet die Horrorfans.

Ich wusste schon bevor ich mir den Film ansah, dass er mit einem Gesamtbudget von unter 15. 000 Dollar gemacht wurde - somit keine Supereffekte oder tolle Schauspielerische Leistungen zu erwarten. Trotzdem: der Film hat soviel ungenütztes Potenzial.

Gibts 1 Szene die ich als Beispiel anführen möchte: Der Mann möchte einen Beweis, für die Existenz dieses Dämons und streut Puder vorm Schlafen gehen auf den Boden - in der Nacht folgt das Pärchen die Spuren zurück zum Dachboden. Wo dann er mit der Kamera hinaufklettert und ins Dunkle filmt, bis er selbst was sehen kann. Der Zuschauer erwartet in dieser Zeit, das etwas aus dem Dunkeln kommt oder irgendetwas geschieht (zb. eine Maus vorbeilaufen) aber nein..., Spannungsaufbau, der einen dann enttäuscht zurücklässt.
Schließlich ist der Mann am Dachboden und übergibt derweil der Frau unten die Kamera, während er berichtet was er alles oben findet. Die Kamera filmt den Boden mit dem Puder. Jetzt Erwartet man vielleicht dass die Spuren langsam zurückkommen, aber auch hier nichts passiert.

Und deswegen zählt dieser Film für mich nicht zu den besten Horrorfilmen, weil zu einer richtigen Gruselatmosphäre, Schockmomenten etc. braucht man kein großes Budget... nur das nötige Know how und das fehlt weitgehend.

Eines hat er jedoch erreicht, deswegen doch 3 Sterne: Nachher im Bett beim einschlafen zu Hause achtet man doch etwas genauer auf die Geräusche und fragt sich bei einigen vielleicht, woher die wohl stammen.

Fazit: Alle die Blair Witch Project gut fanden, werden auch hiermit ihre Freude haben. Die anderen lieber die Finger davon lassen
0Kommentar6 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

28,98 €
34,98 €