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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen habe die Bücher bewußt bisher nicht gelesen...
...damit ich nicht dauernd die Filme mit den Büchern vergleiche. Den Film für sich genommen finde ich wieder genau so gut wie den ersten Teil "Verblendung". Das ist ganz einfach eine andere Art Filme zu machen als in Hollywood. Kein dauerndes Herumgeballere, dafür mehr Handlung und interessante Charaktere. Eine absolute Empfehlung !
Veröffentlicht am 25. Juni 2010 von Ripley

versus
69 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die grandiose Buchvorlage wird hier förmlich verheizt!
Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) und die Redaktion seiner Zeitschrift "Millenium" erfährt durch einen jungen Journalisten von einer hochbrisanten Story, an die er zusammen mit seiner Freundin schon seit längerer Zeit arbeitet. Es geht um organisierten Frauenhandel und Prostitution in der auch hochrangige Persönlichkeiten und Polizisten verwickelt sind...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von Amigo Del Sol


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen habe die Bücher bewußt bisher nicht gelesen..., 25. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
...damit ich nicht dauernd die Filme mit den Büchern vergleiche. Den Film für sich genommen finde ich wieder genau so gut wie den ersten Teil "Verblendung". Das ist ganz einfach eine andere Art Filme zu machen als in Hollywood. Kein dauerndes Herumgeballere, dafür mehr Handlung und interessante Charaktere. Eine absolute Empfehlung !
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69 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die grandiose Buchvorlage wird hier förmlich verheizt!, 19. März 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) und die Redaktion seiner Zeitschrift "Millenium" erfährt durch einen jungen Journalisten von einer hochbrisanten Story, an die er zusammen mit seiner Freundin schon seit längerer Zeit arbeitet. Es geht um organisierten Frauenhandel und Prostitution in der auch hochrangige Persönlichkeiten und Polizisten verwickelt sind. Als die Millenium-Redaktion sich entschließt das Material in ihrer nächsten Ausgabe zu veröffentlichen, werden kurze Zeit später die beiden jungen Menschen von Blomkvist ermordet aufgefunden.
Lisbeth Salander (Noomi Rapace) hingegen ist auf eigene Faust unterwegs und steckt bald sehr tief in Problemen, denn es dauert nicht lange und ihr perverser Vormund Nils Bjurman wird ebenfalls ermordet. Aber was viel Schlimmer ist, auf der Tatwaffe sind Lisbeths Fingerabdrücke. Die gleiche Tatwaffe mit der, der Journalist und seine Freundin ebenfalls ermordet wurden. Fortan wird von allen Seiten eine Hetzjagd auf Lisbeth gestartet. Sowohl die Medien, wie auch die Polizei und die kriminelle Organisation, die hinter dem Frauenhandel steckt, machen jagd auf die junge Frau. Nur Blomkvist glaubt an sie und sucht nach Beweisen für ihre Unschuld...

Die zweite Verfilmung zum zweiten Roman "Verdammnis" der Millenium-Trilogie, präsentiert sich als spannender, teils actionlastiger (mit leichten slasher-Elementen angehauchter) europäischer Thriller. Wieder sind Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander die zentralen Figuren der Handlung, auch wenn diesesmal der eindeutige Schwerpunkt der Handlung bei Lisbeth liegt.

War im ersten Film die Atmosphäre und die tollen schauspielerischen Darbietungen, die Pluspunkte, so haben die Macher im zweiten Teil auf mehr Tempo und Action in der Handlung gesetzt. Leider zündet diese dargestellte Kombination nicht so ganz. Wirkte im ersten Film die Story schon sehr gerafft, aber durch die konsequente Konzentration auf die Haupthandlung und Missachtung der Nebenschauplätze noch funktional. So haben die Macher hier von den rund 700 Seiten des Romans, fast schon die Hälfte außer Acht gelassen. Auf jedenfall ging es mir so. Die Story wirkt stellenweise sehr bruchstückhaft, und schon fast zu konsequent an der Haupthandlung angelehnt, dass keine wirkliche Atmosphäre sich entwickeln kann. Leider passt diese stillistisch komplett andere Inszenierung nicht zu den Eindrücken, die ich vom ersten Film übertragen hatte. Streckenweise wirken die Bilder und die Handlung wie an einen einfachen TV-Krimi angelehnt, aber an keine Produktion fürs Kino. Was mich am Ende auch nicht mehr großartig überraschte, als man im Abspann sah, dass das ZDF seine Finger mit im Spiel hatte.

Apropos Ende. Dieses gestaltet sich wirklich enttäuschend, Kenner des Romanfinales hatten sicherlich in Sachen Atmosphäre und Suspense eine andere Erwartung an den Film gehabt. Das Wesentliche wird zwar erzählt und dargestellt, aber irgendwie wirkt es doch zu lieblos zusammengeschustert und ZDF-Gerecht schon aufbereitet.

Aber es gibt natürlich auch Erfreuliches zu berichten. Die Darstellung von Lisbeth Salander ist weiterhin ein starker Pluspunkt des Films, wie schon im ersten Teil. Sie wirkt authentisch und genauso unnahbar wie schon in den Romanen und im ersten Film. Mikael Blomkvist hingegen bleibt weiter etwas unter seinen Möglichkeiten, auch fehlt ihm, wie in meiner ersten Rezension zu "Verblendung" schon geschrieben, etwas das makante an seinem Charakter. Micke Spreitz als Ronald Niedermann ist natürlich ein kleines Highlight des zweiten Films seine imposante Person, scheint mir direkt aus einem Hollywood-Blockbuster entsprungen zu sein. Auch Par Oscarsson als Holger Palmgren, Lisbeths ehemaliger Betreuer, ist eine gute Besetzung und Bereicherung des Films. Enttäuscht bin ich hingegen von Dragan Armanskij (Michalis Koutsogiannakis), ihm bleiben, obwohl eigentlich Lisbeths Verbündeter, nur Randmomente im Film. Schade, auch hier hätte man mehr herausholen können.

Wie schon im ersten Teil, wird auch in "Verdammnis" der Stil kleinerer Vor- und Rückblenden gewahrt, so dass sich der Zuschauer auf die Geschehenisse stellenweise einen besseren Reim machen kann.

Fazit:
Eine Entscheidung habe ich nach "Verdammnis" im Kinosessel getroffen: Den dritten Teil der Reihe werde ich mir gemütlich irgendwann einmal auf DVD ansehen. Die nahezu rundum gelungene Verfilmung von "Verblendung", wurde mit diesem Sequel schon fast torpediert. Die stimmige Atmosphäre wurde komplett zurückgefahren, die Handlung wirkt streckenweise zu sehr gerafft und obwohl man ihr sicherlich noch folgen kann, hätte man hier und da einfach mehr Liebe zum Detail und für die Situation erwarten dürfen. Nichtkenner des Romans werden den Film sicherlich als spannend empfinden. Auch kommt stellenweise dieses Kribbeln für Kenner des Romanes auf. Trotz alledem ist "Verdammnis" leider nur ein vorabendgerechter "TV-Krimi" geworden und damit in meinen Augen keine gerechte Würdigung des tollen Romans. Mal abwarten, ob es im dritten und letzten Teil der Reihe ("Vergebung") vielleicht doch noch eine Verbesserung gibt - hier reicht es auf jedenfall nur zu 3 mageren Sternen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ok, 22. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
Das ist mal wieder ein Film nach meinem Geschmack, viel Action und kaum geflenne.Kann man sich auch mehrmals anschauen,
klasse.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film!!!, 11. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
Der Film ist spannend und interessant. Wie alle drei Filme der Trilogie aber nichts für schwache "Nerven"!!!

Der Film weicht sehr vom Buch ab. Aus dem Grund ein Punkt Abzug, obwohl der Film trotzdem sehenswert ist und zu empfehlen!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstaunlich werkgetreu, 18. März 2010
Von 
Scimitar "axel02" (Aachen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
Ich habe nach der Lektüre des Krimis "Verdammnis" im Kino gesehen und war erstaunt, wie relativ werkgetreu das Buch in den Film umgesetzt wurde. Insgesamt scheinen die Filmemacher aber das (zu erwartende) Problem gehabt zu haben, die relativ komplexe und lange Handlung unterzubringen, was an manchen Stellen dem Spannungsbogen etwas schadet. Gespannt war ich, ob die Brustvergrößerung, der sich Lisbeth Salander unterzogen hat im Film dargestellt wurde. :-)

Der Film ist nach wie vor sehr spannend und passt gut zum ersten Teil, insgesamt hätte dem Film aber eine Viertelstunde mehr Länge und dafür die Aufnahme einiger etwas komplexerer Handlungsstränge (etwa der Vater/Tochterbeziehung oder dem im Film "vergessenen" Zusammenhang, wie Michael überhaupt den Hof den Vaters findet) besser getan, deshalb nur vier Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Film ist nicht schlecht, aber..., 20. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
Grundsätzlich ist dies kein schlechter Film und um Welten besser, als sein amerikanischer Bruder. Leider hält er aber nicht mit dem ersten Teil der "Reihe" mit. Schade!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hier kann nur James Bond retten...., 10. Oktober 2010
Von 
Ice - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis [Blu-ray] (Blu-ray)
Wenn man den Film gesehen hat, fragt man sich, was für Gedanken dem Regisseur wohl vor und während des Drehs durch den Kopf gegangen sein mögen.
Es müssen wohl welche wie folgt gewesen sein:
"Der erste Teil hatte eine lange Spielzeit und konnte die vielen Handlungssträge des Buches trotzdem nur eingeschränkt wiedergeben, was machen wir da....wie wäre es einfach die Nebenhandlungen ganz weg zu lassen und uns auf die Hauptpersonen zu beschränken"
"Oups, da hat ja sogar aus ersten Teil was wichtiges gefehlt, schieben wir es als kurze Erinnerungssequenz nach"
"Hm, naja....also irgendwie scheint ein Teil der Nebenhandlungen doch wichtig gewesen sein,da müssen wir wohl am Schluss ein paar kreative Flicken einnähen und die Sache ein bisschen zurecht biegen"
"Hmmm...also, wenn wir ohnehin schon gezwungen sind, die Geschichte zu ändern und vom Buch abzuweichen, da fallen mir noch ein paar andere Sachen ein, die mir persönlich besser gefallen würden..."
Entsprechend trifft es bei der Umsetzung des zweiten Teils der Millennium-Trilogie Leute, die das Buch nicht kennen, besonders hart. Auch wenn sie mit den Veränderungen an der Geschichte selbst leben können, bleibt vieles der Handlung, welches durch die fehlenden Nebenstränge ausgelöst wurde unverständlich. Entsprechend oft musste ich Freunden, die die Bücher nicht kennen, während des Filmes Szenen erklären, die man so nicht verstehen kann.

Der technische Teil der Blu-ray ist dagegen fast zum ersten Teil identisch: ordentliches, aber nicht herausragendes Bild. Surroundsound, der eher durch Musik und Umgebungsgeräusche für Räumlichkeit sorgt - immerhin passt dieses Mal die Sprachlautstärke . Minimalistische Exras: ein kurzes Interview mit der Hauptdarstellerin.

Fazit: Wenn man möchte, kann man sich den Film ansehen, glücklich wird man damit nicht. Hier ruht die Hoffnung auf "James Bond". Die Amerikaner verfilmen die Trilogie mit Daniel Craig als Mikael Blomkvist neu. Schlechter kann es wohl nicht werden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Recherche, 26. April 2010
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
Der Tod des jungen Reporters Dag Svensson und seiner Freundin Mia setzt zahlreiche Ermittler in Bewegung. Zu einen die Polizei, für die die Täterin Lisbeth Salander bereits feststeht, weil ihre Fingerabdrücke auf der Tatwaffe zu finden sind. Lisbeth taucht unter und ermittelt auf eigene Faust. Und da ist noch Mikael Blomkvist, der im Auftrag des Magazins Millenium zu recherchieren beginnt.

Es geht Prostition und Mädchenhandel. Die Szene ist filigran organisiert und verfügt über gut situierte Kunden. Einer dieser Mitspieler ist der Anwalt Nils Bjurman, der Vormund von Lisbeth. Zwischen ihm und Lisbeth entbrennt ein Duell.

Die Geschichte mit den ungleichen Ermittlern wird spannend erzählt. Die bereits aus dem Film Verblendung heraus bekannten Charakteren gewinnen nochmals an Tiefgang und zeigen zahlreiche Facetten ihrer Persönlichkeit. Gut gewählte Szenarien schaffen Atmosphäre. Die Kameraführung ist aufmerksam. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
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36 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklicher Thriller, 5. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
Skandinavische Krimis und Thriller waren bisher ein unbekannter Fall für mich. Somit war mir auch der erste Teil der Verfilmung von Stieg Larssons "Millenium-Trilogie" unbekannt. Millenium ist eine kleine investigative Zeitung um Mikael Blomkvist (empathisch: Michael Nyqvist). Ein neuer Mitarbeiter bringt eine fast fertig recherchierte Geschichte um missbrauchte russische Prostituierte mit, in die wichtige Männer aus Justiz, Geheimdienst und Polizei verwickelt sind. Kurz darauf wird er erschossen in seiner Wohnung aufgefunden, genau wie seine Freundin, die ihre Doktorarbeit zum selben Thema gerade fertiggestellt hatte. Beschuldigt wird Lisbeth Salander (beängstigend gut: Noomi Rapace), deren Fingerabdrücke auf der Tatwaffe gefunden werden. Sie war selbst eine Prostituierte und hat einschlägige Psychiatrieerfahrung, weil sie als junger Teenager ihren Vater nach Misshandlung ihrer Mutter angezündet hatte. Lisbeth verfolgt den Fall in den Medien, recherchiert selbst und ist den wahren Tätern, einem Verbrecherkartell, gewaltsam auf der Spur. Dieses Kartell wiederum verfolgt Lisbeth, während nur Blomkvist an ihre Unschuld glaubt und der Stockholmer Polizei beim Ermitteln weit voraus ist. Dazu gibt es u.a. noch Lisbeths Geliebte, die in den Fall reingezogen wird, und einen qua Gendefekt schmerzfreien Mann fürs Grobe. Hinter den Verwicklungen zwischen den Akteuren tritt allmählich ein fürchterliches Familiendrama zutage.

Wenn man die komplexe Handlung zusammenfasst, wirkt sie wie die eines recht konventionellen Thrillers. Dabei ist die Geschichte subtil angelegt, eindrücklich, stimmig und originell erzählt. Der Film beginnt etwas langsam, aber so wirkt die Handlung authentisch, weil sie sich um äußerst plastische Figuren dreht. Die Schlichtheit in der Verfilmung durch Regisseur Daniel Alfredson kombiniert mit der Wucht der Charaktere vor allem von Lisbeth ergeben gut zwei kurzweilige Stunden starker, spannender Kinounterhaltung.
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27 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein würdiger Nachfolger, 6. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Verdammnis (DVD)
Nachdem ich "Verblendung" gesehen hatte war ich so begeistert dass ich mir prompt alle Stieg Larsson Bücher gekauft und im Nu verschlungen hatte. Selbst bin ich ein absoluter Gegner von Vergleichen zwischen Romanvorlagen und Verfilmungen, aber was hier abgeliefert wurde, das entzieht sich absolut meinem Verständnis!
Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich froh bin "Verdammnis" im Kino verpasst zu haben!

Gestern Abend haben wir uns voller Vorfreude den Film ausgeliehen, die Enttäuschung war immens!!! Der Film ist derart bruchstückhaft und dem Zuschauer wird ein vollkommen lückenhaftes Bild geliefert dass es unmöglich ist das gesamte Ganze zu erfassen. Hier wurde eine grandiose und solch komplexe Story derart verhunzt, da verschlägt es einem schier die Sprache.
Ich betone, dass ich zuerst Verblendung gesehen und anschließend das Buch gelesen hatte. An dieser Verfilmung kann ich beim besten Willen wirklich nicht mäkeln. Noomi Rapace ist für Lisbeth die ideale Besetzung und sie verkörperte sie in meiner Vorstellung auch weiterhin beim Lesen der Bücher. Und nur ihr ist es zu verdanken, dass "Verdammnis" kein vollkommener Flop ist, obwohl sie hier für meinen Geschmack zu weit in den Hintergrund gestellt wurde.

Nach Ansehen stellen sich mir folgende gravierende Fragen:
1.: warum war hier eigentlich ein anderer Regisseur am Werke???
2.: warum wurden wichtige Abläufe vollkommen verändert?
3.: warum wurden diverse Charachtere verändert und entgegen der Romanvorlage gar fehlbesetzt?
4.: fragt sich der Nichleser denn nicht weshalb Lisbeth und Blomquist keinerlei Kontakt mehr haben????
5.: versteht der Nichtleser denn überhaupt diese bruchstückhaft dargestellte Geschichte??
6.: begreift der Nichtleser Blomquist's Hingabe Lisbeth zu helfen mit allen daraus für ihn resultierenden Konsequenzen?
7.: was ist mit Lisbeth's Zwillingschwester??
8.: Warum wurde Zala's Background nicht intensiver dargestellt?
9.: Warum werden Lisbeth's Hacker- und Kampf-Fähigkeiten kaum erwähnt, beschreiben sie doch wesentlich ihren komplexen Charachter????

All das ergibt für den Zuschauer doch nur ein großes Fragezeichen, vorallem für den Erstseher, der weder Buch noch den ersten Teil kennt. Der Charachter Lisbeth verblasst in dieser Folge total, was nicht an der schauspielerischen Leistung liegt. Blomquist kommt insgesamt eher wie ein Statist daher, was ebenfalls nicht an seiner schauspielerischen Leistung liegt, vielmehr am vorgegebenen Plott.
"Verblendung" wartete insgesamt mit 23 Minuten mehr Spielzeit auf und die fehlen hier merklich. Man kommt nicht umhin zu denken, dass da am Ende bös geschnippelt wurde um eine gängige Kino-Spieldauer hinzubekommen. Fatal für die Story.

Nein, rundum totale Enttäuschung!! Dieser Film ist kein rundes Ganzes, eher TV-Niveau für ARD und ZDF ... hoppla, ach ja genau die hatten ja auch wieder ihre plumpen, fetten Fingerchen mit im Spiel ... Das erklärt den Qualitätsverlust zumindest ein bischen. 2* von mir nur wegen Noomi Rapace.
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