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77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen kein grab ...
Man kann mit Toten so und so umgehen. Man kann Ausschussware aus einem vergessenen Studiomistkübel fischen, wie im Fall der peinlichen jüngsten Falco-Veröffentlichung.

Man kann aber auch mit größtem Respekt die Erinnerung an einen Künstler wach halten, der bereits vorausgegangen ist, aber wichtige Arbeiten unfertig...
Vor 23 Monaten von guitar veröffentlicht

versus
6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Geldmacherei?
Als Cash-Fan der "American"-Serie habe ich alle Alben der Serie, die erschienen sind (auch die Unearth-Box). Und ich freute mich immer, wenn ich was Neues aus den American-Sessions vom Man in Black in die Finger bekommen habe. Allerdings habe ich mittlerweile das Gefühl, dass Rubin mit "American VI" das Letzte aus der verstorbenen Legende pressen möchte. Die...
Vor 18 Monaten von Adrian Gittel veröffentlicht


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77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen kein grab ..., 3. März 2010
Von 
guitar (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Man kann mit Toten so und so umgehen. Man kann Ausschussware aus einem vergessenen Studiomistkübel fischen, wie im Fall der peinlichen jüngsten Falco-Veröffentlichung.

Man kann aber auch mit größtem Respekt die Erinnerung an einen Künstler wach halten, der bereits vorausgegangen ist, aber wichtige Arbeiten unfertig zurückgelassen hat. So wie es im Fall von Johnny Cashs Nachlass geschieht. Dessen Hinterbliebene und Produzent Rick Rubin sorgen dafür, dass hier nichts verramscht wird.

Auch die aktuelle Veröffentlichung ist wieder mit größter Sorgfalt gestaltet worden: "American VI: Ain't No Grave" erschien am 26. Februar 2010, an Cashs 78. Geburtstag. Das Album enthält die letzten Tracks, die Cash für die "American Recordings"-Serie Rick Rubins aufgenommen hat. Zum Großteil entstanden die Stücke 2003, in den wenigen Monaten zwischen dem Tod von Cashs Frau June und seinem eigenen. Mit brechender, aber immer noch keinen Widerspruch duldender Stimme wendet sich hier ein Abschied Nehmender, der schon hinüberschaut, ein letztes Mal an uns.

Was aber noch mehr ergreift: Das Album hört sich kein bisschen wehmütig an. Ein Mann, der seine Lebensbegleiterin verloren hat und selbst todkrank ist, singt seine letzten Lieder - und er weiß es! - und klingt dabei stolz, mutig und lebensbejahend. Im zentralen Stück ("I Corinthians 15:55"), dem einzigen, das er selbst komponierte, vertonte Cash fast beschwingt die Bibelzeilen aus dem Korintherbrief: Tod, wo ist dein Stachel? Grab, wo ist dein Sieg?

Ähnlich ist die Kernaussage im ersten Lied, dem Traditional "Ain't No Grave": "Kein Grab kann meinen Körper gefangen halten" singt Cash, während die Band gespenstisch wilde, schaurige Akkorde setzt. Und in "Redemption Day" (von Sheryl Crow) weiß Cash, was ihn am Ende nach all der Trauer, dem Hunger und dem anderen irdischen Trübsal erwartet, wenn die Eisenbahn das Himmelstor erreicht: Freedom.

Die Auswahl der Songs ist großartig, denn hier geht es nicht nur um den Tod, sondern um alles, was Johnny Cashs Leben ausmacht. So hören wir etwa eine anrührend fragile Fassung von Kris Kristoffersens "For The Good Times", mit den zärtlich geraunten, plötzlich gar nicht mehr sarkastisch klingenden Zeilen "Lay your head upon my pillow, lay your warm und tender body close to mine, hear the

whisper of the raindrops blow softly against my window, make believe you love me, one more time".

In "Satisfied Mind" wieder heißt es, gesungen mit der Weisheit eines Mannes, der ganz unten, ganz oben und überall dazwischen war: "Kein Geld kann dir die Jugend zurückkaufen, wenn du alt bist, oder einen Freund, wenn du einsam bist, oder die Liebe, die erkaltet ist." Und er singt auch noch einmal das alte Protestlied "Last Night I Had The Strangest Dream" und träumt klar und kraftvoll vom Ende der Kriege - wer traut sich das noch?

Ganz am Ende sagt er "Aloha Oe", und dann ist er weg, aber nicht fort.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Cash, 27. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Auf meinem CD-Case von "American V - A Hundred Highways" von 2006 klebt ein Aufkleber, auf dem zu lesen ist "The Final Recordings". Nach "American Recordings", "Unchained", "Solitary Man", "The Man Comes Around", der 5CD-Box "Cash Unearthed" und der bereits genannten "A Hundred Highways" nun doch noch ein 32 1/2-minütiger Nachschlag mit 10 Songs, "Johnny`s Final Studio Album", wie auf der Frontseite aufgeklebt zu lesen ist, aufgenommen zwischen Mai und September 2003, in den selben "Sessions" wie "A Hundred Highways". Stilistisch / minimalistisch wie nicht anders erwartet, hören wir von Johnny Cash 10 Lieder, die thematisch alle irgendwie auf ein Abschiedsalbum passen. Ich gebe gerne zu, dass ich bei jedem Hören der CD (momentan läuft bei mir kaum etwas anderes) dazu neige, sentimental zu werden, aber "For The Good Times", "Can`t Help But Wonder Where I`m Bound" oder "Last Night I Had The Strangest Dream" in diesen Versionen mit dieser Stimme, und am Ende dann noch "Aloha Oe (Until We Meet Again)", einfach überirdisch! Danke Johnny für diese 10 Songs, danke Rick Rubin für die Produktion, und danke American Recordings für dieses letzte (wirklich?) Studio-Album von Johnny Cash!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Krönender Abschluss, 29. März 2010
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Tatsächlich noch eine Steigerung der "American"-Ausgabe.

Eine wirklich gelungene, wenn auch posthum zusammengestellte Reihe von Titeln, die es "in sich haben"!

Absolut hörenswert für alle Anhänger dieses großartigen Sängers, der auch nach noch seinem Ableben die Country-Szene nachhaltig beeinflusst hat.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wiederauferstehung des modernen Jesus, 2. März 2010
Von 
Myop "Kurzblicker" (zwischen überall und nirgends) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Wer geglaubt hat, der selige Johnny Cash könne kein neues Album mehr herausbringen, hat sich geirrt. Sechseinhalb Jahre nach dem Ableben des Mannes in Schwarz macht er uns, den immer noch trauernden Hinterbliebenen, vom Musikhimmel aus ein (letztes ?) großes Geschenk. Auf den posthum erschienenen Must Have's "Unearthed" und "American V" war immer noch nicht alles drauf, was der Jesus der Neuzeit (wie ich Johnny Cash gerne nenne) in seinen letzten Wochen aufgenommen hatte. Er spürte wohl, dass ihm die Zeit und Gesundheit schwindet und war sich dennoch seiner Verantwortung gegenüber seinen Fans bewusst, also gab er Gas und sang fleißig mit brüchiger, altersreifer Stimme die sparsam instrumentierten, akustischen, intensiven Coverfassungen seiner Lieblingslieder ein, damit er seine weltweite Anhängerschaft auch Jahre nach seinem Versterben noch mit neuem Material beglücken kann. Piano, Orgel, Banjo und Kontrabass ergänzen gelegentlich das Hörerlebnis der 10 neuen Song-Schätze. Ein Titel ist eine Cash-Eigenkomposition.

Schon 2005 hieß es auf "A Hundred Highways", das seien die "Final Recordings". Rick Rubin kündigt auch diesmal wieder an, "Ain't no Grave" sei der endgültige Abschluss der schon legendären "American Recordings"-Serie. Ich hoffe, er flunkert und es kommt nochmal aus irgendeiner Ecke etwas Neues vom unsterblichen Country-Giganten .

Immer am 12. September nehme ich mir frei, um mir einen CASH DAY zu gestalten, an dem ich alle seine Lieder in die Zeit von früh morgens bis Mitternacht zu quetschen versuche. Gelobet sei der Herr, dass diese liebgewonnenen CASH DAYs ab 2010 nochmal eine halbe Stunde länger dauern!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen The Final Curtain!, 2. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Nachdem ich die vorherigen 5 Scheiben aus den "American Recordings" alle schon ganz besonders liebe, obwohl ich mit Johnny Cash vorher nie was am Hut hatte und ihn tatsächlich als Gast-Hauptdarsteller in einer Folge von "Colombo" (da wurde er von dem genauso einmaligen Colombo als Mörder überführt) erstmals überhaupt gesehen hatte, habe ich mir nun Nr. 6 als letztes auch noch bestellt.

Ebenso verhält es sich mit Rick Rubin, dem Produzenten der ganzen "American Records", ich habe vorher noch nie den Namen gehört?

Ich gehe auf die 50 zu, habe die Beatles noch selbst erlebt und bin nicht mehr so leicht zu begeistern, aber diese Serie und auch wieder diese letzte Scheibe hier sind wirklich überragende Werke - in jeder Hinsicht!

Johnny Cash singt nicht wie ein seit Jahren totkranker Mann, sondern wie ein abgeklärter und auch dankbarer MANN, der sein Leben genauso zu schätzen weiß wie Deines und meines. Die Songs klingen bei aller Brüchigkeit und Melancholie immer noch unglaublich positiv und er jammert keine Sekunde. Die Band begleitet ihn - wie schon sehr passend erwähnt - so dezent, dass das Wort "dezent" erstmals überhaupt seine eigentliche Bedeutung erlangt...und Rick Rubin hat das alles so exzellent gemacht.

Für mich der einzige Produzent, der wirklich neben George Martin auf gleicher Höhe erwähnt werden darf!

Lieber Leser, wenn Du Dich fragst ob Du diese oder auch eine andere der American Recordings kaufen solltest?

Ich gebe Dir mein Wort, dass Du keine davon jemals wieder hergeben wirst!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Goodbye Johnny., 2. März 2010
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Nach "American Recordings" (1994), "American Recordings II: Unchained" (1996), "American Recordings III: Solitary Man" (2000), "American Recordings IV: The Man Comes Around" (2002), "American Recordings V: A Hundred Highways" (2006) ist "American Recordings VI: Ain't No Grave" (2010) das letzte Album mit Songs von Johnny Cash in dieser beeindruckenden Serie von CDs. Alle 6 CDs wurden von Rick Rubin produziert, der 1993 den alternden Country-Star Johnny Cash überzeugte noch einmal durchzustarten. Und es wurde ein Höhenflug: ein alter Mann mit seiner unverkennbaren charismatischen Stimme im Mittelpunkt mit Minimalbegleitung singt Geschichten eines langen Lebens. Und es wurde in Stück Musikgeschichte. 7 Jahre nach seinem Tod am 12. September 2003 erschien jetzt mit "American Recordings VI: Ain't No Grave" das Finale der Serie. Die meisten Songs sind in den Monaten vor seinem Tod entstanden, in einer Zeit, wo Johnny Cash schon wusste, dass seine Tage gezählt waren. Mit brüchig-knorrig-sanfter-brechender Stimme singt ein Abschiednehmender nicht wehmütig, sondern lebensbejahend 10 Geschichten von Leben und Tod. "Ain't No Grave" war seine letzte Aufnahme und ist das Titellied und das erste Lied auf der CD - eine Reise in das Leben nach dem Leben. "There ain't no grave to hold my body down". In "Redemption Day" von Sheryl Crow singt er über Erlösung, Hoffnung und Freiheit, die ihn nach dem irdischen Trübsal erwarten. "For The Good Times" ist ein gecoverter Kris Kristofferson-Song. Es reflektiert die schönen Tage die im Leben vorbeiziehen. "1 Corinthians 15:55" ist der einzige Song auf dieser CD, den Johnny Cash selbst verfaßt hat: Der Beginn bezieht sich auf Bibelzeilen aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther: "Oh death, where is thy sting? Oh grave, where is thy victory?". In Bob Gibsons "Can't Help But Wonder Where I'm Bound" besingt Johnny Cash nochmals den zu gehenden langen Weg auf staubiger Straße in karger Landschaft. "Satisfied Man" - oftmals gecovert u.a. von Bob Dylan und den Byrds - ist der Song, der aufzeigt, worum es gehen soll: "When life has ended, my time has run out; my friends and my loved ones I'll leave, ther's no doubt. But one thing for certain, when it comes my time, I'll leave this old world with a satisfied mind." Auf die Zeit des Alters geht "I Don't Hurt Anymore" ein. Nicht auf das Alter bezieht sich "Cool Water" - ein vielfach gecoverter Song u.a. von Joni Mitchell, Bob Dylan und Fleetwood Mac. Mit "Last Night I Had the Strangest Dream" singt Johnny Cash eines der berühmtesten Antikriegslieder: "I dreamed to world had all agreed to put an end to war". Und am Ende der CD hört man "Aloha Oe". Eine beeindruckende CD. Goodbye Johnny.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Perle auch für HiFi-Enthusiasten, 30. März 2010
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Alle anderen Rezensionen drücken bereits das großartige Vermächtnis dieses Mannes aus. Da gibt es nichts hinzuzufügen.

Ich betone nun noch, wie schön diese Produktion geworden ist.

Nimmt Mann sich des Nachts Zeit, dann wird einem nicht nur schwummerig ums Herz, sondern auch die HiFi-verwöhnten Ohren kommen voll auf ihre Kosten! Johnny steht groß und kräftig zentral im Raum und die Instrumente lösen sich wunderbar von den Boxen. Hertz und Seele, was wollt ihr mehr..!?
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das war's dann, bye bye Johnny Cash..., 26. März 2010
Von 
Leserleser - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Es ist immer schwierig, den Nachlass von Musiklegenden zu verwalten. Was gehört noch veröffentlicht, was ist Ramsch und Leichenfledderei? In diesem Fall müssen alle Johnny-Cash-Fans dankbar sein, dankbar an Rick Rubin und Cashs Plattenlabel, dass sie diesen allerallerallerletzten Nachlass noch veröffentlicht und somit die Reihe "American Recordings" zu einem würdigen, gelungenen Abschluss gebracht haben. Auch wenn es nur 10 kleine Lieder sind, die es von seiner letzten Session 2003 auf "Ain't no grave" geschafft haben, knapp 31 Minuten Spielzeit - für mich signalisiert die Kürze der Scheibe auch: Mehr war nicht mehr da an veröffentlichungswürdigem Material, hier und jetzt ist Schluß!

Cash bringt die Stücke auf seine eigenen, unnachahmliche Art und Weise; singt Texte, die bei anderen Künstlern albern oder pathetisch wirken würden, mit Würde und Gelassenheit, obwohl oder gerade weil er weiss, dass seine Zeit abgelaufen ist. Und mit einem letzten "Aloha oe, until we meet again", endet die Platte.

Ich würde mich freuen, diesen Mann irgendwo, irgendwann einmal wieder zu sehen...

Danke Johnny, thank you for the music!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Farewell Johnny Cash, 22. März 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
Kaum ein Album hat mich seit vielen Jahren so nachdenklich gestimmt

wie Johnny Cash's American VI. Allein der Titel 'Ain't no grave' sagt schon sehr

viel über den Inhalt dieses aussergewöhnlichen Albums aus.

Interpretiert Cash doch schon im ersten Satz seines Songs um was es geht:

'Es gibt kein Grab, das meinen Körper festhalten kann ... '.

Seine im Alter und durch Krankheit gezeichnete Stimme wurde so hervorragend von

Rick Rubin produziert, dass ein Gänsehaut-Feeling auch bei hartgesottenen Songwriter-

Fans eintreten muss.

Die Krönung des ganzen Albums ist jedoch der Schlusstitel. Die letzte hawaiianische

Königin Lili'uokalani (auch Lydia Kamakahea) (1938-1917) war die Songwriterin des

weltbekannten Abschiedsliedes 'Aloha Oe' (es ist kein - wie üblich angenommen,

Traditional). Johnny Cash verabschiedete sich vor allem mit seinen letzten drei

American Recordings, diese die sechste war mit dem Schlussakkord von 'Aloha oe'

sein endgültiger Abschied.

Farewell Johny Cash!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bound to heaven's gate ..., 2. März 2010
Rezension bezieht sich auf: American VI: Ain't No Grave (Audio CD)
"Bound to heaven's gate ..." - so würde ich dieses Abschiedsalbum der Musikerlegende Johnny Cash getitelt haben.

Diese CD ist ein Stück Musikgeschichte, was ich nicht einfach nur rational rezensieren kann, auf dieser CD geht es zu sehr um Gefühle, diese CD ist Gefühl, nachgefühltes Leben, ein gefühltes Vermächtnis eines bei Aufnahme der Songs bereits todkranken Musikers.

Gerade die leicht brüchige Stimme von Johnny Cash lässt diese Aufnahmen direkt unter die Haut gehen, spricht tiefste innere Gefühle an. Die schnörkellose Intrumentalisierung der Aufnahmen, welche stets Johnny Cash's durchdringende Stimme als tragendes Element aller Stücke im Vordergrund bestehen lassen, zeugt vom behutsamen Umgang der Beteiligten mit dem Todkranken bei Aufnahme und Abmischung der Tracks. Ein gelugener Drahtseilakt.

Es zeugt von Cash's Grösse, daß er auf seiner letzeen CD Songs von anderen "Grossen" interpretiert, wie Tom Paxton's "Can't help but wonder where Im bound" und Kris Kristofferson's "For the good times", sowie Sheryl Crows "Redemption Days", die für mich auch gleichzeitig die besten Stücke der CD sind.

Der von Johnny Cash hier interpretierte, Musikerkollege und Freund, Kris Kristofferson z.B. schaffte seinen Durchbruch nach einem Auftritt in Johnny Cash's jahrelang populärer Fernsehshow.

Unzweifelhaft hat der "Outlaw" Johnny Cash unzählige Musiker und Bands in ihrer musikalischen Entwicklung beeinflusst und wirklich Musikgeschichte geschrieben.

Wenn ich die Stücke "Ain't no grave" und / oder "Redemption Day" höre, am liebsten, nicht zu laut, aber ohne störende Nebengeräusche mit Kopfhörer, schweifen meine Gedanken regelmässig durch Raum und Zeit, laufen vor meinen Augen die Aufzeichnungen des "Folsom Prison Blues" und des Konzerts "Live at San Quentin" ab.

Johnny Cash hat sich mit einem Album voller tiefster menschlicher Gefühle verabschiedet, das beim Hören eine Gänsehaut erzeugt, wenn er mit Sheryl Crows Worten singt: "There is a train, that's heading straight, to heaven's gate."

Da singt der altermässig gereifte, abgeklärte Mensch Johnny Cash, schon mehr jenseitig als diesseitig und sendet uns noch einmal ein letztes Signal der Hoffnung seines, auch sozial äusserst engagierten Schaffens, mit Kris Kristoffersons Song "For the good times." Zitat: "Don't look so said, I know it's over, but live goes on and this whole world will keep on turning."

Einen besseren Abgang, als Johnny Cash mit diesem Album, was ich für sein Bestes halte, weil es uns den Menschen Johnny Cash, durch seine ganz besonders eigene Interpretation der Songs, so nahe fühlbar werden lässt, könnte sich kein Musiker wünschen.

Dieses Album ist zeitlos aktuell, es gehört für mich zu den 10 best off Alben der Musikgeschichte.
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American VI: Ain't No Grave
American VI: Ain't No Grave von Johnny Cash (Audio CD - 2010)
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