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am 12. Januar 2006
Das vierte Symphony X-Album „Twilight in Olympus“ wird oft unterbewertet. Dabei hat das 1998er Album eigentlich nur einen ‚Nachteil’: es hat als unmittelbaren Vorgänger das legendäre „The Divine Wings of Tragedy“. Jenes Mammutwerk von 1997 hat zwar auch für „Twilight...“ die musikalische Richtung vorgegeben; das macht das Album aber keineswegs weniger gelungen. Es vereint alle Stärken und Charakteristika der Band, ohne dass sie von sich selbst Ideen kopieren muss. Zu eigenständig und hochwertig ist das Material der 52:47 Minuten langen Scheibe, das wie gewohnt einen Mix aus straighten Metal-Songs (verhältnismäßig straight, dabei keinesfalls unkompliziert) und epischen Longtracks – hier das wundervolle THROUGH THE LOOKING GLASS - bietet. Schon der formidable Opener SMOKE AND MIRRORS strotzt als eingängiger Up Tempo-Brecher gleich mit etlichen musikalischen Vorlieben der Band, deren Kombination ihren unverwechselbaren Reiz ausmachen: Kraftvoller Speed Metal mit instrumentaler Perfektion gespickt mit atemberaubenden Läufen und allerhand technischer Kabinettstückchen, eine große Portion Einfluss aus Barock bei Cembalo-Stellen in den Keyboards und natürlich Romeos Kniefall vor Bach in seinem Gitarrensolo, bevor er und Pinnella dann zu einem ersten überirdischen Instrumentalduell ausholen. Der Song bleibt geradlinig und eingängig, wie auch IN THE DRAGON’S DEN und THE RELIC – Songs, die eine Band wie Symphony X sich wohl innerhalb einer halben Stunde aus dem Ärmel schüttelt, und die trotzdem als technisch begnadete Up Tempo-Meisterstücke wahre Perlen sind, die keine andere Band derart überzeugend auf einem solchen Level abliefert – höchste Power unter absoluter Kontrolle mit akribischer Feinarbeit; und dazu solch ein melodisch ausschweifender Refrain wie in THE RELIC. Das etwas düsterere ORION – THE HUNTER ist mit atemberaubend tighten, groovenden Läufen in der Strophe und einem ausgedehnten Instrumentalpart zum Niederknien ein weiterer Beweis für die ausgesprochene Klasse der Band. Der Gesang von Alleskönner Russel Allen ist durchweg über alle Zweifel erhaben – der Mann klingt mal gefühlvoll und zerbrechlich, mal wie ein zorniges Ungeheuer. Und auch die präzise arrangierten Chorgesänge als Markenzeichen der Band kommen in CHURCH OF THE MACHINE in bestechender Form zum Vorschein. SONATA ist mit einer leicht abgewandelten Beethoven-Sonate und Romeos anschließendem, dazu improvisiertem Gitarrensolo eine weitere Huldigung an frühe Großmeister der Musik; und LADY OF THE SNOW eine einmalig anmutvolle Ballade zwischen melancholischer Zerbrechlichkeit und drängender Dramatik. Romeo spielt an mehreren Stellen des Songs Sitar, ein indisches Zupfinstrument, das für den orientalischen Touch sorgt. Höhepunkt des Albums ist natürlich der Longtrack THROUGH THE LOOKING GLASS, ein 13-minütiges „Alice In Wonderland“-Epos mit wunderschönen Entwicklungen in Rhythmik und Energie, die der erzählten Geschichte lautmalerisch Leben einhauchen. „Twilight in Olympus“ ist ein rundum gelungenen Spitzenalbum in einer ganzen Reihe von Symphony X-Meisterwerken – alle Songs haben ihr ganz unverwechselbares Flair und können zugleich ohne Probleme als ‚typisch Symphony X’ (noch) ahnungslosen Prog Metal-Fans zum Staunen über instrumentale Fertigkeiten, rhythmische Finessen und episches Songwriting in kurzen wie langen Stücken vorgelegt werden.
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am 13. Juni 2007
Twilight in Olympus kam sehr kurzfristig gerade mal ein Jahr nach dem Oberhammer "The Divine Wings of Tragedy" heraus. Ich bin mir heute noch nicht so wirklich sicher, was der Sinn und Zweck von Twilight war... hatte man noch (Roh-)Material von Divine übrig oder sollte vor der Tour noch Songs mit dem neuen Drummer eingespielt werden?

Egal... herausgekommen ist ein für Symphony X recht straightes Album. Nun viel Zeit für Arrangements blieb wohl nicht, doch genau das ist auch der Charme der Platte. Die Songs haben richtig Pfeffer (der Opener Smoke and Mirros fegt einen regelrecht weg) oder werden einfach von wunderschönen Melodien (z.B. wie in Through the Looking Glass) getragen. Es sind die "Kleinigkeiten", welche das Album ausmachen. So z.B. der Übergang von Sonata zu In the Dragon's Den, oder dieser Wahnsinns Bass Break in The Relic (vielleicht einer der coolsten Songs von Symphony X überhaupt).

Meine Güte was hat diese Platte leiden müssen und Schelte eingefahren. Aber ich finde sie immer noch nach all diesen Jahren eine Bereicherung (auch ein Qualitätsmerkmal) und verknüpfe schöne Erinnerungen an die Zeit damals. Somit sicherlich auch eine nostalgisch geprägte 5.

Wer diese Rezi liest, weil er sich gerade die neue (bis dato erst erscheinende) "Paradise Lost" von Symphony X gekauft hat, dem würde ich persönlich erstmal für den weiteren Back-Katalog die "V" und "The Divine Wings of Tragedy" empfehlen. Aber wem diese Mukke gefällt, der kommt gar nicht drum sich eh alle Platten von Symphony X zu kaufen.
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Das vierte Album von Symphony X "Twilight In Olympus" erschien 1998 (puh, ist das schon wieder so lange her?!). Der musikalische Stil des Vorgängers wurde konsequent weiterverfolgt. Eine Mischung aus Dream Theater und Stratovarius, mit ein klein wenig Malmsteen, würde ich sagen. Symphony X haben aber schon auch ihre eigene Richtung/Sound gefunden. Produziert wurde wieder von Eric Rachel, Steve Evetts und Michael Romeo.

Los geht es mit `Smoke and mirrors`. Einfach klasse, melodischer Metal ist angesagt. Die Höhepunkte sind sicher `Church of the machine` und `Through the looking glass`. Beide Songs sind recht lang und progressive Meisterwerke! Neben Michael Romeo (Gitarre) und Russell Allen (Gesang, u.a. Allen/Lande und Star One) kann auch der Keyboarder Michael Pinella voll überzeugen. Zum Abschluß dann die sehr gelungene Ballade `Lady of the snow`. Ist mal ein etwas anderer Abschluß eines tollen Albums. Auch die nicht genannten Songs `Sonata` und `Orion (The hunter)` z.B. sind mehr als gelungen.

Wer Dream Theater liebt, wird an Symphony X nicht herum kommen, wobei die Gruppe um Michael Romeo aber nicht so `verfrickelt` ist, sondern straighter agieren. 5 Sterne. 2007 kommt endlich wieder ein neues Album.
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am 10. Dezember 2003
Es dürfte nicht allzu leicht für Symphony X gewesen sein, einen würdigen Nachfolger für das unglaubliche Album "The Divine Wings Of Tragedy" einzuspielen - und doch ist es gelungen. Vielleicht erreicht "Twilight In Olympus" nicht ganz die Klasse des Vorgängers, aber "Divine Wings" zu toppen, geht ja auch kaum.
Schlechter ist "Twilight In Olympus" allerdings keineswegs. Mir fällt sowieso keine andere Band ein, bei der jedes Album originell und anders klingt und die ihrem Stil trotzdem unverkennbar gleich bleibt (das gilt auch für die nachfolgenden Scheiben).
"Twilight In Olympus" jedenfalls braucht vielleicht ein paar mehr Durchläufe als der Vorgänger, um seine ganze Pracht entfalten zu können, dennoch muss der Zuhörer nicht auf eingängige Mitsing-Refrains, fette Riffs und filigrane Barock-mäßige Soli verzichten, wie beim grandiosen Opener "Smoke And Mirrors", der natürlich besonders live ein absoluter Kracher ist oder den Speed-Nummern "In The Dragon's Den" oder "The Relic".
Das zweite Stück "Church Of The Machine" (irgendwie schon vom Titel her ziemlich bedrohlich, meine ich; und erst die Lyrics: "Bow down in the platinum maze, twilight cathedrals spread the system plague, forging sacred thrones in the void unseen, merciless judgement in the church of the machine" - genial!) dagegen ist etwas komplexer und schwieriger zu erfassen. Es fängt mit Computer-, oder auch ganz einfach gesagt: Maschinen-ähnlichen Sounds an, die einen gleich in eine ganz eigene mystische Stimmung versetzen, welche sich durch das ganze, mit Orgelsounds unterlegten Stück zieht. Wenn man es erst einmal in sich aufgesogen hat, lässt es einen allerdings gar nicht mehr los und entpuppt sich als definitives Highlight vorliegender CD. Übrigens kommt es äußerst genial, plötzlich mit der entspannenden "Sonata" (nach Ludwig van Beethoven) direkt danach aufzuwarten.
Natürlich ist auch diesmal wieder der obligatorische Longtrack in Form des wundervollen auf "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll basierenden "Through The Looking Glass" vertreten. Hier ist alles drin, was die Band ausmacht: Klassik, göttliche Riffs zum Niederknien und ein ruhiger, psychedelischer Mittelteil. Ganz klar DAS Highlight!
Das düstere "Orion - The Hunter" mutet dann vielleicht wieder etwas sperriger an - ist allerdings nicht minder genial als der Rest des Albums. Allein schon diese Spannungspause am Ende - einfach klasse gemacht.
Mit der erhabenen, majestätischen Gänsehaut-Ballade "Lady Of The Snow", die teilweise an Queen erinnert und mit einem exzellenten, melodiösen Gitarrensolo aufwartet, schließt ein weiteres ganz großes Werk von Symphony X.
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am 16. Juni 2015
Ihre meiner Meinung nach beste oder nur von mir romantisch verklärt ? Fakt ist ich war mit meinem Kumpel auf der Tour 1998 in Hardenberg / Holland und dort habe ich mir noch das Tourposter und Booklet komplett von der Band signieren lassen. Zudem war das Konzert voll der Hammer eins der besten welche ich jemals sah. Nun aber zum Album ob nun der super Opener Smoke & Mirrors oder das geniale Church of the Maschine. Voll verträgt und doch symphonisch so was geniales spielt die Band gar nicht mehr ein. Dann der Power Metal Hammer In the Dragons Den oder aber Orion the Hunter geil ! Was soll man hier noch anders als 5 Sterne ! Ach so auch der Vorgänger wie auch V waren mega gute prog power Kost danach konnte es ja nur noch bergab gehen Leute :-)
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am 3. Juni 2005
Viele meinen dieses Album sei nicht der Qualität entsprechend, die Symphony X sonst abgeliefert haben. Dieser Meinung bin ich nicht. Ich finde es bewegt sich auf dem selben Niveau wie die anderen, wenn nicht sogar auf einem Höheren. Dieses Album ist viel ruhiger und man finde hier nicht so viele Power Progressive Metal Passagen. Man höre sich nur mal "Through the looking Glass"
an. Ein sehr ruhiger getragener Titel, der aus 3 Passagen besteht und von Alice im Wunderland erzählt. Immer wieder wird man in diesem Titel überrascht. Langsame Passagen, dann auf einmal Hammerrifs und dann wieder eine Heavy Begleitung. Aber auch die anderen Titel sind genial. Zum Beispiel "Lady of the Snow". Passend zum Titel weißt es japanische Elemente auf (Keyboard am Anfang, usw...). Darauf folgt dann folgt dann der sehr hoch gehaltene Gesang Russell Allens, der sich, nachdem die Gitarre mit den heavy Akkorden einsetzt, sehr nach Operngesang anhört. Generell hört sich dieser Teil sehr klassisch-orientiert an [Trommel, hoher Keyboard-Ton (1:23)]. Danach folgt ein Spitzensolo von Michael Romeo-sehr dramatisch und mit Gänsehaut-Faktor. Danach geht es ruhig weiter. Interessant ist aber auch wie vielseitig dieses Album ist. Da überrascht es mit einer Sonate, die auf der Sonate in Cm von Beethoven basiert und im nächsten Titel kommt "In the Dragon's Den". Am Anfang erinnert dieser sehr an Heavy Metal (übrigens sehr toller Schlagzeuganfang. Ab 1:33 folgt allerdings diese absolut geniale Gesangsline und er wird etwas progressiver. Auch die anderen Titel sind genial und es lohnt sich dieses Album zu kaufen.
Es ist allerdings sehr komplex und man muss ihm erst einige Durchläufe geben, bis man sich an dieses Album gewöhnt. Allerdings muss ich auch noch sagen dass dieses Album nicht mal fertiggestellt werden könnte, da die Plattenfirma so viel Druck gemacht hat. Es fehlt nämlich der Longtrack "Twillight in Olympus"-sehr, sehr Schade :( , aber zum Glück haben sie jetzt ein anderes und ich hoffe, dass sie "Twillight in Olympus" noch veröffentlichen.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Dezember 2008
Das vierte Album von Symphony X "Twilight In Olympus" erschien 1998 (puh, ist das schon wieder so lange her?!). Der musikalische Stil des Vorgängers wurde konsequent weiterverfolgt. Eine Mischung aus Dream Theater und Stratovarius würde ich sagen. Symphony X haben aber schon ihre eigene Richtung gefunden.

Los geht es mit `Smoke and mirrors`. Einfach klasse, melodischer Metal ist angesagt. Die Höhepunkte sind sicher `Church of the machine` und `Through the looking glass`. Beide Songs sind recht lang und progressive Meisterwerke! Neben Michael Romeo (Gitarre) und Russell Allen (Gesang) kann auch der Keyboarder Michael Pinella voll überzeugen. Zum Abschluß dann die sehr gelungene Ballade `Lady of the snow`. Ist mal ein etwas anderer Abschluß eines tollen Albums. Auch die nicht genannten Songs `Sonata` und `Orion (The hunter)` z.B. sind mehr als gelungen.

Wer Dream Theater liebt, wird an Symphony X nicht herum kommen, wobei die Gruppe um Michael Romeo aber nicht so `verfrickelt` ist, sondern straighter agieren. 5 Sterne. 2007 auf "Paradise Lost" agiert die Gruppe sehr viel härter.
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am 23. Mai 2003
Wieviele Bands gibt es eigendlich im Prog Berreich die irgendwie mit X enden.
Ich habe mir die Scheibe schon vor einer ganzen Weile gekauft und bin immer noch sehr begeistert.Einige der Titel erinnern sehr stark an den Ingwie Malmsteen Gitarrensound, aufgrund der sehr klassisch wirkenden einlagen. Mit dem Titel "Church of the Machine" Progen die Jungs so richtig ab, sehr schöne Taktwechsel
geben dem Song ein schönes Fundament.Auf jeden Fall sind die 8 Titel sehr schön gelungen. Wenn man sich das Japan Import zulegt, bekommt man noch etliche Extras dazu welche sich im inneren der CD befinden (Karten, Aufkleber usw.)
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am 25. August 2004
Dieses Album kann ich schonmal allen empfehlen, die mal vom metal in den Prog reinschnuppern wollen, denn es ist verdammt vielseitig. Teilweise sehr kurzweilig, episch, kraftvoll, sehr symphonisch und auch progressiv. Es fängt mit dem etwas schwächeren Opener "Smoke And Mirrors" an, das sehr powerful ist, aber manchmal etwas überlang. Das Lied "Church Of The Machine" aber lässt dann alles vergessen! Absoluit geile Atmosphäre, die durch maschinelle und Computerklänge ausgelöst wird und den Hörer endgültig in seinen Bann zieht. Spätestens jetzt gibt es kein Entkommen mehr. "Sonata" ist dann schließlich lediglich ein Intro zum klischeehaften, aber dennoch genialen "Into The Dragons Den", eine schnelle, arschtretende Nummer. Wer jetzt schon gepackt ist, der wird bei dem nächsten Song Freudentränen weinen. "Through The Looking Glass" basiert auf Alice in Wunderland und ist wohl die epischste Nummer, die ich jemals gehört habe....vergesst also schonmal getrost Rhapsody, Blind Guardian oder Turilli Band.
Das Lied basiert auf den uns allen wohlbekannten und beleibten Roman (und Film) "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll. Anders aber als in den diversen Verfilmungen (u.a. von Disney), dem Buch oder dem sehr düsteren Zerrbild, dem Computerspiel, baut der Song aber weder eine fröhlich-verrückte (Film, Roman) noch eine bedrohlich-geisteskranke (Spiel) Atmosphäre auf. Nein, was hier geboten wird, ist eine epische Reise tief in ein Mysterium bestehend aus eigenen Gedanken, dem eigenen Glauben sowie einem echt erlebten Wunder und grenzenloser Euphorie.
Gerade diese kommt in dem 13 minütigen Song hervorragend rüber. Was hier an Atmosphäre und Feeling rübergebracht wird, ist schlichtweg genial und selten packend. Angefangen von den mystisch-verträumten Keyboardspiels im ersten Teil (das Lied besteht aus drei musik-thematisch unterschiedlichen Teilen) bishin zu den genialen Gitarren und Bass Soli, den eingängigen Riffs ,dem fast schon psychedelischer Mittelteil und schließlich dem hyperbombastischen, in die Ferne treibenden Refrain im finalen Teil.
Danach geht es auch schon mit dem Album weiter, es sei denn man drückt den Repeat-Knopf. "The Relic" ist eine weiter Nummer, die Power Metal in sich aufnimmt, also packend ist. Das gleiche gilt für "Orion The Hunter". Das letzte Lied "Lady Of The Snow" ist ruhiger, besonders interessant wegen dem Windhauch am Angfang und dm japanischen Gitarren (Banjo?) Spiel. Insgesamt ein gelungenes Album, das besonders mit seiner stärksten und längsten Nummer "Through The Looking Glass" besticht.
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am 29. Januar 2003
Ich muss nun doch noch ein paar Worte zu einem weiteren Album meiner (momentanen) Lieblingsband verlieren, auch wenn die Veröffentlichung schon einige Zeit zurückliegt...
Für alle die Symphony X noch nicht kennen: Die 5 Amis machen unglaublich guten progressiven Metal, sind dabei aber songorientierter als beispielsweise Dream Theater und lassen vor allem in den Solis neoklassizistische Einflüsse erkennen. Michael Romeo ist ein absoluter Gitarrengott und für mich persönlich zurzeit die Nummer 1 im Genre. Aber keine Angst: Bei Symphony X gibts nie nerviges Gefrickel zu hören, da der Song immer im Vordergrund steht.
Das vorliegende Album musste aufgrund eines Deals mit der damaligen Plattenfirma in kürzester Zeit eingespielt werden. Aus diesem Grund ging auch der ursprünglich geplante Longtrack und Titelsong "Twilight in Olympus" flöten, da schlichtwegs nicht mehr genug Zeit vorhanden war, um die Komposition zu beenden. Das bereits vorhandene Material konnte dann aber im nächsten Album "V" verwendet werden. Trotz dem enormen Zeitdruck ist ein absolut geniales Album ohne kleinste Schwächen entstanden. Mit "Smoke and Mirrors" (DER Live-Kracher), "Church of the Machine" (komplex und spannungsgeladen) , "Through the Looking Glass" (progressiv und stimmungsvoll) oder "The Relic" (geniale Solis!) befinden sich einige der bei Fans beliebtesten Symphony X-Songs auf der Scheibe. Speziell erwähnenswert ist auch der abschliessende Track "Lady of the Snow", der beweist, dass Metal-Balladen keineswegs kitschig sein müssen.
Alles in allem ein geniales Album einer genialen Band, wie eigentlich jeder andere Output von Symphony X ebenfalls. Da kann ich nur sagen: Sofort bestellen!!
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