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4.0 von 5 Sternen Symphony X zeigen schon mal, was sie drauf haben, 28. Juni 2007
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Rezension bezieht sich auf: Symphony X (1st Album) (Audio CD)
Symphony X gehören heute zu den Szene-Größen im Bereich Progressive Metal - und zwar verdientermaßen. Dass das leider nicht immer so war, beweist diese CD. Das Debüt-Album leidet dabei vor allem unter einem schlecht aufeinander abgestimmten Sound, der viel zu selten differenziert die einzelnen Instrumente nebeneinander erkennen lässt und der eindeutig von der Gitarre dominiert wird. Dafür waren Mike Thompson als Engineer und die Band selbst als Produzent verantwortlich. Zudem fehlt Ur-Sänger ROD TYLER in der Stimme einfach die Kraft, Klarheit, Variabilität und Präsenz eines RUSSELL ALLEN, der ihn nach diesem Album am Mikro beerben sollte. TYLER ist beileibe kein schlechter Sänger, das beweist er auch an mancher Stelle des Albums (zum Beispiel in TAUNTING THE NOTORIOUS), nur ist er eben auch kein ALLEN (und das beweist er zum Beispiel in SHADES OF GREY, das mit einem besseren Gesang ein wahrer Klassiker geworden wäre).

Musikalisch sind schon einige der späteren Trademarks der Band deutlich zu erkennen: die leicht Malmsteen-inspirierte Rhythmus-Gitarrenarbeit von MICHAEL ROMEO, der dabei aber keineswegs ein reiner Abklatsch des schwedischen Meister-Gitarristen ist und in vielem Soli sein wahres Können unter Beweis stellt. Die Queen-artigen Background-Chöre, die aber auf Grund der schlechten Produktion kaum ihren wahren Glanz entfalten können, die häufiger als zum Beispiel bei DREAM THEATER eingesetzten Double-Bass-Passagen und fast schon trashigen Metal-Parts.

Auch die Songs zeigen schon eine recht weit entwickelte Vorstellung davon, wohin die Band musikalisch will. Es ist eine Mischung aus rohem, fast schon trashigem Metal, jedoch immer verbunden mit deutlichen Melodien, die das Gesamtbild prägen, zudem wird das Können der Instrumentalisten nicht durch überlange Solo-Spots in den Vordergrund gedrängt sondern macht sich eher in kurzen aber prägnanten Läufen deutlich, die immer im Kontext des Songs stehen und diesen nie übertönen.

So bleibt leider festzuhalten, dass SYMPHONY X das Zeug zum Klassiker gehabt hätte, wenn a) die Produktion gestimmt hätte und b) schon RUSSELL ALLEN am Mikro gestanden hätte. Die Songs stimmen und zeigen schon, was die Band drauf hat. Dieses Album ist sicherlich eher für Fans, die ihre Sammlung vervollständigen wollen. Zum Einstieg seien da eher THE DIVINE WINGS OF TRAGEDY oder THE ODYSSEY und auch das neue Meisterwerk PARADISE LOST empfohlen.
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