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TOP 1000 REZENSENTam 10. November 2013
2003 erschien das siebte Studioalbum der Progressiv Rock Band "Spock's Beard". "Feel Euphoria" war das erste Album ohne Neal Morse. Skepsis war geboten. Als mein Sohn mir das damals neue Album auf seiner Anlage vorspielte, fühlte ich mich in meinem Zweifel bestätigt und hakte die CD ab. Nein das waren nicht die Spock's Beard, die ich so sehr mochte. Bei dem Erscheinen des Nachfolgealbum "Octane" wurde ich wieder neugierig. Und siehe da, ich war Feuer und Flamme. Das konnte doch nicht sein. Ein Album zuvor hatte ich mich eigentlich von der Band verabschiedet. Also wagte ich mich nochmals an "Feel Euphoria" heran. Ohne mein Vorurteil wollte ich dem Album noch einmal eine Chance geben. Meine Geduld hatte sich gelohnt. Jetzt gefällt mir das Album ausgesprochen gut.

Alleine der Opener "Onomatopoeia" ist schon eine Klasse für sich. Sehr abwechslungsreich kommt es daher. Ich erkannte, dass der Schlagzeuger "Nick D’Virgilio" den Gesangspart von Neal Morse absolut gleichwertig angenommen und umgesetzt hatte. Er lässt NM nicht vermissen. Der zweite Song "The Bottom Line" strotzt auch nur so voll Selbstbewusstsein. Man spürt, dass die Band sich ohne ihren ehemaligen "Frontman" gefunden hat. Der Song beginnt recht heftig, gewinnt aber infolge des sehr harmonischen Gesangs des Herrn "Nick D’Virgilio". Der Song ist sicherlich ein Highlight des Albums. Das nachfolgende Titelstück des Albums "Feel Euphoria" ist sehr experimentell. Der Zugang ist nicht einfach und auch heute sagt mir dieser Song nicht so zu. Mit "Shining Star" geht es weiter. Eine sehr schöne Ballade. Dem fünften Song "East Of Eden, West Of Memphis" sollte man Zeit geben, denn nach ca. 3:20 Minuten wird der Song wahrlich hörenswerten und so richtig schön progig. Mit "Ghosts Of Autumn" folgt für mich nicht nur auf diesem Album der beste Song, nein - es ist für mich persönlich einer der schönsten Songs der Band überhaupt. Alleine für "Ghosts Of Autumn" lohnt sich die Anschaffung der CD! Die Stücke sieben bis zwölf sind eigentlich ein Song, der da lautet "A Guy Named Sid". Dieser Song ist eigentlich ein in sich aufgeteilter Longtrack. Hier spielt "Spock's Beard" die Musik, die man von ihnen gewohnt ist. Friggelig, aber sehr harmonisch. Besonders schön ist "A Guy Named Sid: Pt. 5 Sid's Boys Choir". Hier singt die Band "A capella" und zwar so warmherzig, dass man es tatsächlich zur Weihnachtsbescherung hören könnte. Der letzte Song "Carry On" ist wiederum eine sehr schöne Ballade und versprüht auch eine gewisse weihnachtliche Stimmung.

Mein Fazit ergibt sich aus meiner persönlichen Erfahrung mit "Feel Euphoria": Man sollte nicht voreingenommen an dieses Werk herangehen. Dann erschließt sich ein unglaublich schönes und vielschichtiges Album, das locker fünf Sterne verdient hat. Ich kann Freunden der Band und Freunden des "Prog-Rocks" dieses Album ohne mit der Wimper zu zucken, wärmstens ans Herz legen.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. September 2015
...ist "Feel Euphoria" von 2003, das erste Studioalbum nach dem Ausstieg von Neal Morse. Auch ich war skeptisch ob die Gruppe ohne den Sänger, Keyboarder und Komponisten es nochmal bringen würde. Ich wurde eines Besseren belehrt.

Auf der Habenseite stehen die sehr guten musikalischen Fähigkeiten der verbleibenden 4 Mitglieder. Nick D`Virgilio (Drums, Vocals), Alan Morse (Guitars), Dave Meros (Bass) und besonders Ryo Okumoto (Keyboards) sind wirklich erste Sahne an ihren jeweiligen Instrumenten.

Als Anspieltipps nenne ich das lange (über 20 Minuten!) `A guy named Sid`, welches sehr, sehr abwechslungsreich ist. Hier ist alles vertreten, was der Prog Rock-Fan braucht. Auch das sehr ruhige `Ghosts of autumn` ist richtig stark. Eine wunderschöne Ballade und Nick zeigt, dass er auch ein prima Sänger ist.

Auf der Minusseite setzte ich den fehlenden Faden, den das Album gebraucht hätte. Ich will damit sagen, dass insgesamt zu viele Stile vertreten sind, dadurch wirkt das Ganze etwas zusammengestückelt. Und gerade der Titelsong gefällt mir nicht. Er ist super chaotisch.

Spock`s Beard kommen zudem nicht ohne kompositorische Hilfen aus. Sie haben einige Freunde, die ihnen mit Musik und Texten unter die Arme greifen. Das finde ich aber nicht schlimm. Auch bei anderen Gruppen und Interpreten ist das so (z.B. Def Leppard).

Insgesamt bekommt "Feel euphoria" 4 Sterne. Mir macht es Spaß und es war die richtige Entscheidung als Band weiterzumachen. Freunde von den alten Genesis und Yes, die aber auch mal was härteres hören wollen, sind hier richtig.
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