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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faustdicke Überraschung!
Neal Morse ist mit seinem dritten Soloalbum seit seinem Ausstieg bei Spock's Beard wohl das überzeugendste Album seit seinem letzten Zutun bei den ‚Bärten', „Snow", gelungen - und das gilt sowohl für seine Veröffentlichungen als auch die seiner Ex-Kollegen seither. Nach dem guten, aber wenig spektakulären „Testimony" (2003) und...
Veröffentlicht am 3. November 2005 von Boris Theobald

versus
10 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mission Impossible 3
„Ja, ja, lieber Neal, wir wissen nun, dass Gott in Dein Leben getreten ist, dass Du nun sehr gläubig und religiös bist und überhaupt dass Gott und Jesus - die ganze Heilige Dreifaltigkeit, und was sonst noch alles im Himmel herumschwirrt - einfach das Größte sind! Aber es gibt doch, weiß Gott, noch soviel andere Dinge, und...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2005 von Amazon Customer


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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faustdicke Überraschung!, 3. November 2005
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Neal Morse ist mit seinem dritten Soloalbum seit seinem Ausstieg bei Spock's Beard wohl das überzeugendste Album seit seinem letzten Zutun bei den ‚Bärten', „Snow", gelungen - und das gilt sowohl für seine Veröffentlichungen als auch die seiner Ex-Kollegen seither. Nach dem guten, aber wenig spektakulären „Testimony" (2003) und dem für das geübte Prog Rock-Ohr schon wieder extrem gut zu hörenden „One" (2004), das allerdings leider nicht durchweg Spannung und Abwechslung hoch halten konnte, ist das schlicht mit einem Fragezeichen betitelte Album von 2005 ein Paukenschlag, den man Neal Morse so vielleicht nicht mehr zugetraut hätte. Von der ersten bis zur letzten Sekunde überzeugt das 56:28 Minuten lange Konzeptalbum mit durchweg brillantem Songwriting, exzellenten Instrumentalleistungen sowie einer unnachahmlichen Abwechslung, und all das mit einem Gespür für plötzliche Wechsel und vortreffliche musikalische Überraschungsmomente, das man seit Spock's Beards Album „V" und dessen Opener „At the End of the Day" in dem Genre kaum mehr erlebt hat.
Gleich mehrere Themen, die sich wie ein roter Faden durch das Album ziehen, schweißen die zwölf Tracks, die ohnehin geschickt ineinander übergehen, zu einem kohärenten Verbund zusammen. Da wären zunächst die spannenden, leicht gespenstigen Klavierakkorde ganz zu Beginn, die gleich eine fesselnde Atmosphäre erzeugen und zwischen Tracks Nummer 11 und 12 wieder auftauchen. Vor allem aber ist es die Melodie zu dem Refrain „And then after all, with our backs against the wall, We seek the temple of the living god", die immer wieder als Leitmotiv auftaucht, aber niemals in gleicher Umgebung, sondern mal balladesk, mal hintergründig, mal hoch expressiv und bombastisch. Eine weiteres markantes Thema präsentiert sich bei „The Outsider". Was mit einer rhythmisch punktierten, im ersten Moment kitschig wirkenden Melodie beginnt, spinnt sich hochinteressant weiter in Instrumentalpassagen, die den gleichen akzentuierten Rhythmus beibehalten und nach und nach tolle Drives und sich verdichtende Atmosphären darüber. Bei „Entrance" wird das Ganze sogar nochmals aufgegriffen - hier passt alles zusammen, und schon beim ersten Hören beeindrucken die Wiedererkennungswerte einzelner Fragmente innerhalb des Albums. Die Musik befindet sich ständig in einer Entwicklung - niemals verharrt der Ausdruck mehrere Takte lang. Die Spannungsbogen sind packend konstruiert und greifen beim Hören vorzüglich - eine wesentliche Verbesserung gegenüber der letzten Alben. Dazu tragen auch die feinfühligen Melodien bei, die sehr eingängig sind und trotzdem anspruchsvolle Harmonien aufweisen. Zum Ausdruck kommen sie in vielerlei Form - zart und zerbrechlich, klagend, kraftvoll, expressiv und sogar in Gänsehaut erregenden Chorpassagen (fast a cappella) bei „In The Fire".
Der instrumentale Unterbau des Albums ist in seinem Facettenreichtum zahlreicher, sich blendend ineinander fügender Versatzstücke schier phänomenal. Die super lebendigen und genial groovenden Basslines inklusive coolen Walking Bass-Passagen (im ersten Track) und sogar einem Bass-Solo („Solid As The Sun") steuert wie beim letzten Album wieder Randy George bei, der ganz offensichtlich auf alte Genesis-Platten steht. Zusammen mit den abwechslungsreichen Grooves bilden die Drums, wieder unverkennbarerweise von Dream Thater-Ass Mike Portnoy eingespielt, eine tighte Rhythmussektion voller Detailarbeit. Gitarren und Keyboards werden vor allem von Neal Morse selbst eingespielt, der aber durch Gastauftritte von Jordan Rudess (Dream Theater), Roine Stolt (The Flower Kings), Bruder Alan Morse (Spock's Beard) und Steve Hackett (früher Genesis) Unterstützung erhält. Die vorgetragene Bandbreite an musikalischen Einflüssen ist dabei selbst für Neal Morse-Verhältnisse gigantisch und dürfte den Horizont so mancher Prog Rock-Hörer erweitern - wunderbare Clean-Gitarren, heftige Hard Rock-Passagen, astreiner Klavier-Jazz, frickelige Keyboard-Soli (Hallo, Mr. Rudess!) ‚funkige' Breaks mit Swing-Trompetenakzenten, ein Saxophon-Solo, eine Prise spanischer Gitarre, eine orientalisch anmutende Passage. Und nicht zuletzt der eingesetzte Dudelsack statt oft gehörter Blechbläser im monumentalen Ausklang von „Inside His Presence" deutet von der Extravaganz dieses Albums.
Was Lyrics und Botschaften betrifft kann man natürlich bereits geteilter Meinung sein, seitdem Neal Morse seine Erleuchtung gefunden hat. Die Texte sind auch hier gespickt mit Psalmen und Evangelium-Zitaten und drehen sich um die Suche nach Gott, wie es auf seiner offiziellen Homepage heißt „physically, figuratively and spiritually". Bei „?", das aufgrund des wiederkehrenden Themas „(We seek) the temple of the living God" auch genau so hätte heißen können, endet eben diese Suche mit „And now that it's done, the heart of every one can be the temple of the living God". Und, ehrlich gesagt, so lange keiner vorschreibt, WIE man (einen) Gott suchen soll, darf doch ruhig darüber geredet werden, oder? Vielleicht besingt Neal Morse auch Ähnliches wie viele, viele Andere, nur mit einer anderen Sprache. In diesem Sinne dürften die Lyrics das Gros der Prog Rock-Fetischisten nicht zu dem Fehler verleiten, nicht eines der vollkommensten Alben des Prog Rock-Genre ihr Eigen nennen zu wollen.
Bleibt zu „?" nur noch eines zu sagen: „!"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewohnte Kost......und gerade deshalb sehr gut!, 15. Juli 2011
Von 
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
"?" gehört zu den NEAL MORSE-Alben, die sowohl bei den Fans, aber noch mehr bei den Kritikern nicht allzu gut wegkommen. Warum? Nach "Testimoney" und "One" hat so manch Kritiker sich auf den "Morse of the same"-Faktor eingeschossen. Bei NEAL MORSE geht es mir wie bei meinem Lieblingsitaliener. Die Pizzen schmecken immer ziemlich gleich.......und immer ziemlich einmalig gut. Natürlich gehe ich nicht jeden Tag zu meinem Lieblingsitaliener...... Das Ganze will gut portioniert sein.
Nun aber zu "?". Ja, es ist ein typisches NEAL MORSE-Album mit all den Zutaten, die dieser fantastische Musiker und Songwriter seiner Musik beigibt.
"The Temple of the living God" ist ein idealer Opener. Windgeräusche im Hintergrund, ein gefühlvolles Piano und der sehr stimmige Gesang des Meisters führen uns in ein neues Musikabenteuer. Nach ca. 2 Minuten wird die Ruhe und Besinnlichkeit zur Seite geschoben und ein progressiver Vulkan beginnt auszubrechen.
"Another World", "The Outsider" und "Sweet Elation" sind 3 kürzere Stücke, die das Gesamtkonstrukt dieser CD zusammenhalten. Mal rockig, dann wieder verträumt ruhig. Innerhalb seines Kosmos ist NEAL MORSE ein Meister.
"Solid as the Sun" ist ein AOR-angehauchter US-Rocker. Auch das Gehört zu Mr. Morse.
Bei "12" hört man, auch wenn das nichts neues ist, für einen kurzen Moment ein cooles Piano. "Entrance", "Inside his Presence" und "The Temple of the living God" führen uns ans Ende dieser knapp 57minütigen Musikreise.
Fazit: NEAL MORSE ist NEAL MORSE ist NEAL MORSE ist NEAL MORSE........und das ist verdammt gut so. Jepp, kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ? - Auf der Suche nach dem Tempel des lebenden Gottes, 10. Juni 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Für viele ist das Album - ? - das schwächste Album von Neal Morse. Vielleicht liegt das auch daran, dass es nur ein Jahr nach dem sagenumwobenen - One - veröffentlicht wurde, und mit einer Spielzeit von gerade mal knapp 57 Minuten für Neal Morse Verhältnisse sehr sehr kurz ausgefallen ist. Der Zyklus jedes Jahr ein Album mit einer fast achtzigminütigen Spielzeit zu veröffentlichen, stellt natürlich auch die Fans vor eine Herausforderung.

Persönlich kann ich nicht sagen, dass dieses Album weniger gut oder schwächer sein soll als - Testimony oder One. Im Gegenteil das Album enthält, wenn auch in etwas verkürzter Form, alle Fähigkeiten und Stärken von Neal Morse. Tolle Arrangements und Melodien wechseln sich mit instrumentalen Solis ab. Das klingt zwar alles sehr vertraut und familiär, ist aber auf - ? - wieder ganz anders und neu verpackt. Dieses Mal gibt es im instrumentalen Bereich noch einen sehr schönen Leckerbissen, denn neben Roine Stolt (The Flower Kings) liefern auch Steve Hackett und Neals Bruder Alan einen musikalischen Beitrag zu dem Album.

? - ist ein Lied mit unterschiedlichen 12 Kapiteln, und schildert die Suche nach dem Tempel des lebenden Gottes, und endet mit der Konklusion, dass man diesen nur im Herzen eines jeden Menschen finden kann.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 31. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Ich bestellte die CD in dem Wissen, dass seine ersten beiden Solo-CDs eher mittelmäßig waren, er trotz allem aber ein begnadeter Künstler ist. Zusätzlich waren u. a. Jordan Rudess und Mike Portnoy dabei, zwei Ausnahmekönner an ihren Instrumenten.
Dann kam die erste Hörprobe, und ich war überwältigt, es passt einfach alles wunderbar zusammen. Darauf folgten weitere "Sessions" ;)
Fazit: So leid es mir für Beard Fans tut, aber diese CD ist überragend, da kommt keine(!) Beard - Scheibe mit (auch alte Platten mit Neal(!)), wobei das keine Schmälerung sein soll (Die Beards machen klasse Musik). Auch finde ich es klasse, dass Neal seinen Glauben an Gott besingt, endlich mal etwas Sinvolles, anstatt sinfreier Beziehungssongs. Neal mit seinem neuen Team - Genialiät ohne Grenzen!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neal pur!, 31. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Für Fans des charismatischen Masterminds Neal Morse ist mal wieder ein Glücksmoment gekommen, ein neues Werk steht in den Startlöchern. Diesmal dreht sich alles um das Allerheiligste Gottes, die Texte sind mit Bibelstellen belegt und sind in einer anderen, nicht so simplen Sprache verfasst wie die der letzten Alben (was keineswegs negativ war!). Man kann mal wieder eintauchen in ein Album voll progressiver, hochmusikalischer Momente, bei dem der erste Durchlauf wie gewohnt noch nicht viel über die Qualität des Albums aussagt. Man muss die Musik öfter hören, sich damit beschäftigen, dann erst entfaltet sich der wahre Glanz dieser CD. Trotzdem ist diesmal alles etwas geraffter, die CD läuft für Neal Morse-Verhältnisse relativ kurz ("nur" 54 Minuten), die Songs kommen etwas schneller auf den Punkt als sonst. Ich werde meine Zeit brauchen, in der ich mich mit der CD beschäftige, dann erst ist ein endgültiges Urteil möglich. Vorab aber schonmal: Die Songs klingen vielversprechend, haben genug Innovation um sich von bisherigen Veröffentlichungen abzuheben, und dennoch genug Wiedererkennungswert, um eindeutig nach Neal Morse zu klingen.
Zu dem Kommentar eines anderen Rezensenten, er ziehe einen Stern ab aufgrund der immer gleichen Texte, kann ich nur den Kopf schütteln. Erstens sind die Texte sowohl auf Testimony als auch auf One im Vergleich zu dieser CD sehr unterschiedlich. Natürlich behandeln sie Neals Glaubensleben, denn dies ist für ihn wie auch für viele andere Menschen das Zentrum des Lebens. Dementsprechend gibt es auch nicht "so viel anderes Interessantes, über das man schreiben kann", denn für einen überzeugten Christen wie Neal ist dieses Thema nunmal in seinem ganzen Leben präsent. Dennoch schafft er es meines Erachtens, die Texte sehr abwechslungsreich zu gestalten und neue Themen und Aspekte des Glaubens zu finden, die er beleuchtet. Dafür einen Stern abzuziehen finde ich schon äusserst merkwürdig.
Nebenbei war auch "Lead me Lord" kein "Totalausfall", wie weiter unten behauptet, sondern war eine sehr schöne CD, auf der Worship-Musik zu finden war und eben kein Progressiv-Rock.
Alles in allem kann ich nur empfehlen, sich mit Neal Morse, seiner Musik und dem, was er sagen möchte, intensiv zu beschäftigen. Man wird mit Sicherheit nicht enttäuscht!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neal ist nur mit Neal live zu toppen, 13. Juni 2006
Von 
Armin Tiedtke (Schwalbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Es ist wieder ein sehr persönliches und emotionales Album aus der Feder des Herrn Morse. Zudem ist es äußerst komplex weil am Stück gespielt.

Der Mann ist mit einer Kreativität gesegnet die ihresgleichen sucht, vor allem auch weil er gleichermaßen auf hohem Niveau Keyboard und Gitarre beherrscht. Dazu die Fähigkeit zu texten und zu singen...

Bemerkenswert auch wie er, für mich nachvollziehbar, das was ihm in seinem Leben wichtig geworden ist in Songtexte faßt, seine Musik quasi mit Inhalten füllt.

Warum hat eigentlich noch niemand gemerkt, daß der 10. Titel nicht Deliverance sondern Entrance heißt?? Dieser Song ist übrigens ein tolles Beispiel für seine Genialität als Komponist und dafür wie gut Text und Musik harmonieren können.

Diese CD, auch noch so günstig, ist ein Muß - Kaufen!

Einen Mann mit diesen Talenten live zu erleben ist kaum zu toppen. Ich erinnere mich noch sehr gut an das Testimony Konzert. Wer die Möglichkeit hat muß sich Neal unbedingt live gönnen (? - Tour im Juli)
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 100 % Neal Morse, 19. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Wieder ein neuer Output von Neal Morse. Der Mann produziert echt am laufenden Band! Auch diesmal klingt Neal Morse Musik wieder nach Neal Morse Musik, soll heißen, er erfindet nichts grundsätzlich neu, schreibt aber nach wie vor tolle Songs, die einfach Spaß beim Hören machen. Der Einfluss der teilweise neuen (alten :-) Mitstreiter ist wahrnehmbar aber letztendlich bleibt es eben Neal Morse's Handschrift. Wer dies mag, ist bestens mit dem Album bedient.
Was die Aufregung anderer Reviewer über Neals christliche Texte betrifft, kann ich nur sagen: Ich bin froh darüber. Es gibt genug andere Künstler, die über andere Sachen schreiben. Ich finde es erfrischend, dass jemand über das schreibt und singt, was im wirklich wichtig ist.
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4.0 von 5 Sternen "? = !" ??, 5. September 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Was soll man sagen? Neal macht wie immer das, was er am besten kann. Neal halt.
Einen kleinen Unterschied gibt es bei ? doch: die CD ist nur etwas über 56 Minuten lang...

Neal wiederholt sich ständig. Dafür wird er gehasst, aber auch geliebt, da man sich darauf verlassen kann. Ausnahmen gibt es, so z.B. seine Weihnachts-CD mit seiner Familie. Kennt die hier jemand?
Vor allem weil sein Level immer hoch bleibt und er weiss, da er es kann.

Natürlich gebe ich dem einen in seiner Rezi recht, man weiss wirklich nicht immer, welche CD jetzt im Player ist, aber bei Morse ist es eigentlich auch egal, es klingt gut...
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues Melodic Prog- Futter vom Ex- Bart, 16. November 2005
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Mit "?" legt Neal Morse sein mittlerweile siebtes Soloalbum vor; das fünfte nach dem spektakulären Ausstieg aus seiner Hausband "Spock's Beard" und der Supergroup "Transatlantic". Morses letzte Veröffentlichung war die eingängige Poprock- CD "God won't give up"; davor kam die klavierorientierte Worshipscheibe "Lead me Lord". Obwohl beide CDs auf ihre Art hörenswert waren, ist erst mit "?" die alte Höchstorm zurückgekommen. Morse knüpft da an, wo er bei "Testimony" und "One" aufgehört hat: Progressiver melodischer Rock und Balladen, getränkt von Emotionalität, Pathos und Bombast. Und man muss klar sagen, dass der sympathische Amerikaner für diese Art von Musik einfach ein Händchen hat: "?" ist erneut ein Meisterwerk geworden. Daran hat sicher auch die hervorragende Band ihren Anteil: Neben den "üblichen Verdächtigen" Mike Portnoy (Dream Theater) und Randy George (Ajalon) geben Alan Morse (Spock's Beard), Steve Hackett (Ex- Genesis), Roine Stolt (Flower Kings) und Jordan Rudess (Dream Theater) musikalische Gastspiele.
Mit einem mitreißenden melodischen Opener geht es los, danach wird es erst mal etwas seichter, bevor mit "Into the Fire" und "Solid as the Sun" die rockigen Gitarren ausgepackt werden. Als neue Elemente fügen sich Talkbox-, Ethno- und Chorpassagen nahtlos in den Gesamtsound ein, so dass nur böswillige Menschen von kreativem Stillstand sprechen können. Einzige Länge ist das etwas selbstmitleidige "Outside looking in", das nicht die emotionale Tiefe von "Cradle to the Grave" (von "One") erreicht. Am Schluss wird das Anfangsthema noch einmal variiert und wiederholt, so dass insgesamt knapp eine Stunde Laufzeit zusammen kommt. "?" ist also deutlich kürzer als "One" und "Testimony".
Textlich ist "?" erwartungsgemäß erneut hartes Futter für Nichtchristen. Natürlich steht Morses Beziehung zu Jesus und der Bibel noch immer im Mittelpunkt; diesmal geht es hauptsächlich um die Bedeutung des Tempels vom Alten Testament bis in unsere heutige Zeit. Klar, dass es dabei symbolischer, allegorischer und mehrdeutiger zugeht als auf "Testimony" und "One". Dennoch: Dass nicht jeder Hörer diesem Thema was abgewinnt, kann sogar ich als Christ verstehen. Ich höre mir ja auch ungern Black Metal- Texte an. Jedenfalls sind die "?"- Texte kein bloßer Aufguss von Morses älteren Stücken, sondern bieten eine interessante neue Betrachtungsweise.
Mir bleibt am Ende nix anderes übrig, als völlig subjektiv erneut die Höchstnote zu vergeben. Die CD ist musikalisch, textlich und soundmäßig bis auf die genannten Durchhänger fast perfekt. Ich bin begeistert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neal Morse ist spitze, 25. September 2009
Von 
Nadine Gründler "Spielwurm" (Meggerdorf, S-H) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: ? (Audio CD)
Generell war Neal Morse für mich Neuland. Als ich aber True TV sah, habe ich gedacht: Wau, dass ist Musik, die mich berührt. Als ich mir dann die CD bei Amazone bestellt habe und im Auto rauf und runter gehört habe, da fand ich ihn noch besser. Bei "?" ist der Tempel Gottes der Leitfaden, der sich durch die ganze CD zieht. Genial, dass u.a. Musiker von Dream Theater mitgewirkt haben. Es gibt Passagen, die mich manchmal an Genesis erinnern. Ich kann Neal Morse nur empfehlen, der auf Classicrock-Elemente steht.
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? von Neal Morse (Audio CD - 2010)
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