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101 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovativ und unterhaltsam (DVD)
Sollten Sie auf eine 1:1 Verfilmung irgendwelcher S.H. Romane hoffen, werden Sie enttäuscht sein. Aus der Sicht von Hardcore-Sherlock Holmes Fans sollte der Film dazu führen, dass sich Sir Arthur Conan Doyle im Grabe dreht.

Ich werde kurz darlegen, weshalb ich diesen Guy Ritchie Film dennoch sehr gelungen fand.

1. Das Setting:
London...
Veröffentlicht am 5. November 2010 von N. I. Body

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen So what, Watson
Man soll ja stets das Gute zuerst nennen: die Ausstattng dieses Films ist wirklich exquisit. Da haben sich sehr viele Leute sehr viel Mühe gegeben, ein viktorianisches London zu entwerfen, dessen dunkle Gassen und durchweg zwielichtigen Gestalten einen wahlweise an Jack the Ripper denken lassen oder an Lord Voldemort. Und die action-Szenen, die sind auch...
Veröffentlicht am 10. Juli 2012 von Marybeth


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastischer Nachfolger, 21. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes [Blu-ray] (Blu-ray)
Hallo!

Der Film ist einfach der Hammer: Action, Spannung und ein bisschen Komik spielen
eine fantastische Rolle in diesem komplett unübertreffbaren Sherlock Holmes. Dieser
Nachfolger ist kaum übertreffbar und einfach bombastisch.
Auch die Darsteller spielen ihre Rollen perfekt, somit hat man ein echtes DVD-Vergnügen!
Der Preis ist völlig in Ordnung und fair. Die Verpackung ist OK und der Film super.

Absolut empfehlenswert, würde ich wieder kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht ...., 12. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes (DVD)
... aber auch nicht meisterklasse.
Klar, mit den Klassikern ist er nicht zu messen und kommt er nicht heran, aber meine Meinung nach brauch er das auch nicht. Denn Robert spielt Holmes zynisch und mit einer witzigen Arroganz, wie auch in den Kurzgeschichten zu lesen ist.

Ein wenig zu viel Action für die Zeit in der er spielt, wenn man davon jedoch absieht, die fantastischen Kostüme und Kulissen und die witzigen Versuche WatsonŽs, Holmes auf "normalem Level" zu bringen, mit einbezieht, ist es ein doch recht ansehlicher Film geworden.

Fans der alten Filmversionen sind vermutlich nicht wirklich begeistert. Neulinge in Sachen Holmes werden einen recht spannenden, Action- und Witzgeladenen Film vorfinden, der alles in allem sehenswert ist.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Falsche Erwartungen, 17. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes [Blu-ray] (Blu-ray)
Nachdem bei den neuen Batman-Filmen eine sehr gute Neuorientierung der Heldenfigur gelungen ist, versucht man dasselbe hier mit Sherlock Holmes. Leider gelingt das nur in geringem Rahmen. Man geht mit völlig falschen Erwartungen an diesen Film heran und erwartet brilliante Detektivarbeit eines britischen Gentlemans in naher Zusammenarbeit mit Dr. Watson. Was man bekommt ist ein egozentrischer, von Selbstzweifeln zerfressener, heruntergekommener Raufbold, der seine Probleme meist mit einer Schlägerei klären muss und so ebenfalls Konflikte mit dem Gesetz hat.
Es gibt viele Schlägereien, Explosionen, Verfolgungen usw. Die Story ist sehr oberflächlich und schwach.
Positiv zu erwähnen ist die schauspielerische Leistung der beiden Hauptfiguren, ohne den dieser Film nur einen Stern bekommen hätte. Die beiden harmonieren wirklich sehr gut.
Dieser Film ist sicherlich nicht für die klassischen Sherlock Holmes-Fans geeignet. Wem die Story egal ist und wer einen Film zum abschalten sucht, der kann hier zugreifen. Nette Unterhaltung, mehr leider nicht.
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38 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Drop of the Hard Stuff, 28. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes (DVD)
Kaum hatte ich den ersten Trailer gesehen, war mir klar, dass endlich wieder ein Film ins Kino kommen würde, auf den es sich lohnen würde hin zu fiebern. Sich nicht einfach nur darauf zu freuen, nein, richtig darauf hin zu fiebern. Die ersten paar Ausschnitte waren absolut überzeugend und die Hauptrolle mit Robert Downey Jr. zu besetzen, schien ein echter Glücksgriff oder Geniestreich. Die anderen Glücksgriffe waren zu diesem Zeitpunkt für mich nicht einmal absehbar. Erst nachdem mir in den ersten Berichten über den Film bewusst wurde, dass auch noch Jude Law den Watson gibt und das unter der Regie von Guy Ritchie schien das Kinowunder 2010 perfekt. Eine Legende der Literatur, die auch auf der Leinwand schon einige Glanzpunkte erlebt hatte, wurde nach einigen Jahrzehnten Ruhe und Verbannung ins Fernsehprogramm, fit gemacht für den ganz großen Leinwandauftritt. Könnte hiermit der große Wurf gelingen und endlich wieder einmal ein neuer Kinoheld die Bühne betreten, der sich ins Gedächtnis brennen wird? Vielleicht bin ich durch das ein oder andere Arthur Conan Doyle Buch in meiner Kindheit zu sehr vorbelastet, aber wem würde ich diesen Auftritt mehr gönnen als dem guten, alten Meisterdetektiv Sherlock Holmes?!

Es geschieht selten, wenn dann aber unbeirrt: bei manchen Filmprojekten, weiss man einfach intuitiv im Voraus, dass sie nicht scheitern können. Dies war mir hier diesmal von vornherein klar. Die Voraussetzungen dafür waren der Faible für den Detektiv, rasante Actionfilme, eine gothische Atmosphäre, Blut, Schweiss und Tränen und eine gewisse England-Affinität. Siehe da, meine absolut treue Zuversicht in dieses Projekt, ist um keinen Deut enttäuscht worden.

Alleine die Einführung der beiden Titelhelden durch eine hektische Überwältigungs- und Kampfszene, hat nichts zu wünschen übrig gelassen und in der ungestümen Schnitttechnik fast an die atemlosen Kampfszenen zu Beginn von "Gladiator" erinnert. Das faszinierende an diesem Holmes Film ist, dass ständig Erinnerungen an andere Filme aufkommen und man dabei ständig das Gefühl hat, dieser Film würde alles sogar noch besser machen. Angefangen bei der Atmosphäre und Ausstattung des Films, erinnert wird man an "From Hell" oder "Das Parfüm" und auch hier wirkt das England des ausgehenden 19.Jahrhunderts authentisch und herrlich düster. Ein literarischer Held aus dieser Zeit im Gewande eines Action-Helden lässt sofort an "Die Liga der Außergewöhnlichen Gentlemen" denken, nur vermeidet Guy Ritchie alle Fehler des genannten Streifens. Seine Inszenierung ist näher dran an den Hauptdarstellern, zeichnet ein tiefergehendes Charakterbild seiner Protagonisten, konzentriert sich nicht nur auf Effekte, lässt sie aber auch nicht aus. Er trägt an den richtigen Stellen dick auf und lässt an anderen Stellen lieber etwas weg. Hier ist weniger manchmal mehr und wenn es doch gebraucht wird, fährt Ritchie die richtigen Geschütze auf. In der heutigen Zeit wäre ein steifer, analytischer Dandy im Kino sicher fehl am Platz und dieser Holmes wird glücklicherweise dem Fernsehprogramm überlassen.Im Kino zeigt Robert Downey's Darbietung des Holmes eher die Nähe zwischen Hochbegabung und ADS. Er ist auf ständiger Suche nach Stimulation, lässt sich aber genau so gerne hemmungslos gehen, sobald diese ausbleiben. Seine geistigen Fähigkeiten und kämpferischen Talente heben ihn aus der Masse ab, prädestinieren ihn damit als Projektionsfläche für den Zuschauer, die damit einhergehende Einsamkeit lässt ihn aber zugleich auch sehr menschlich wirken. Diesem Held sind nicht nur Höhen bekannt, er kennt auch die Tiefen des menschlichen Daseins, nimmt diese aber genauso leidenschaftlich an und zelebriert damit das Leben in all seinen Facetten. Alleine das hat ihn in meinen Augen zu einem der sympathischten Leinwandhelden der letzten Jahrzehnte gemacht.
Er erkennt Zusammenhänge in Sekundenbruchteilen, zieht Schlussfolgerungen die anderen unentdeckt bleiben, verlässt sich ganz auf seinen Intellekt, beherrscht Selbstverteidigung und den bloßen Faustkampf gleichermaßen intuitiv, als auch kühl rational und setzt sich über gesellschaftliche Regeln hinweg. Er interessiert sich für die unterschiedlichsten Themen, hat ein immenses, wissenschaftliches Wissen angesammelt, kann fachübergreifende Zusammenhänge erkennen und zieht sich für diverse Experimente auch gerne mal tagelang in seine abgedunkelten, völlig verlebten Gemächer zurück. Was kann man mehr von einem Held des Formates Sherlock Holmes verlangen?

Die Geschichte lasse ich hier unerwähnt, da sie in meinen Augen auch nicht das wichtigste in diesem Film ist. Sie vereint jedoch die wichtigsten Aspekten einer klassischen Holmes Geschichte mit den wichtigsten Aspekten des modernen Actionfilms, im historischen, viktorianischem Ambiente. Geheime Organisationen, kriminelle Bünde, Diebstähle, verschwundene Personen, Drohungen, scheinbar unerklärliche Todesfälle, Staatsinteressen und Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit, Serienmorde, Kampfszenen, Schiessereien und Explosionen werden hier zu einer rastlosen Geschichte verbunden. Die Gegenspieler und Bösewichte sind hier Holmes ebenbürtig und erinnern in ihren Charakteren an die Glanzpunkte der Fieslinge aus der Bond-Serie. Allgemein kann man sagen, das Holmes mit diesem Film endlich auf Augenhöhe von Bond spielt, diesen sogar noch überholt. Zum Glück bietet der Film genügend Indizienpunkte, das auch aus diesem Film eine Serie werden könnte.

Weiterhin erwähnenswert ist die Filmmusik, die sich auf einen unaufdringlichen Score von Hans Zimmer an den richtigen Stellen beschränkt. Glücklicherweise beschränkt sich das einzig moderne an der Musik hier auf einen Irish-Folk Einfluss in manchen Stellen des Films und im Abspann. Alles zusammen ergibt einen mehr als angemessenen Umgang mit einem britischen Nationalheiligtum, sehr kurzweilige Kinounterhaltung mit hervorragenden Darbietungen der fzum großen Teil britischen Besetzung und damit verbunden der Wunsch nach mehr Holmes. So bleibt nur zu hoffen, das es einen Directors Cut auf der DVD gäbe.
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16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr davon!!, 27. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes [Blu-ray] (Blu-ray)
Man sollte unvoreingenommen und ohne Gedanken an die Buchvorlagen an diesen Film rangehen.
Tut man dies, so entpuppt sich der Film als ein kurzweiliges Spektakel mit Action, Witz und einem gewissen Charme der Spass macht und nach mehr verlangt.Auch ich habe die Bücher gelesen und natürlich ist nicht alles 1:1 portiert aber das ist auch gut so ansonsten kann ich mir ja auch die alten Filme anschauen oder die Bücher lesen.Genau so und nicht anders gehört ein Sherlock Film in unsere Zeit umgesetzt um den alten Mief raus zu bekommen.Von mir aus hätte die Suche nach Professor M. direkt anschliessen und der Film noch 2h länger laufen können.
Für mich eine Empfehlung in voller Punktzahl auch wenn der Ton nicht in HD(deutsch) ist und es dem Bild hier und da an Schärfe fehlt.
Hoffentlich gibt es noch die eine oder andere Fortsetztung.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sherlock Holmes Bluray, 27. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich beschränke mich mit dieser Rezension auf die Bluray als Produkt, da ich davon ausgehe, dass jemand der an dem Kauf eines Filmes interessiert ist, schon mal auf irgendeine Art und Weise davon gehört hat und nun eher daran interessiert ist, ob die Umsetzung auf das optische Medium gelungen ist oder nicht.

Zuerst ein paar inhaltliche Dinge:
Die Disc selbst verfügt über ein UK-Freigabelogo - ein UK-Import ist hier also möglich - mit schönem Aufdruck, wobei Robert Downey Jr. - ähm: Sherlock Holmes - dem Betrachter einen smarten Blick entgegen wirft. Im Prinzip ist es das gleiche Bild vom Cover - nur ohne Jude Law.

Außerdem liegt derzeit noch ein DigitalCopy-Code für den Download einer DigitalCopy bei, die wie bei derzeit fast allen Studios ausschließlich mit dem Windows Media Player funktioniert. Der Code ist wie bei Warner üblich ab Release-Datum gut 1 Jahr lang gültig.

Der Ton trällert gut 129 Min. lang in Dolby Digital 5.1 in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch sowie Englisch für Blinde. HD-Ton gibt es, wie bei Warner leider üblich, nur in Form von DTS-HD Master Audio in Englisch 5.1. Untertitel sind für die Sprachen Deutsch, Italienisch, Niederländisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch und Spanisch vorhanden.

An Extras gibt es Warners bekannten Maximum Movie Mode, sowie gut 45 Min direkt anwählbares Bonusmaterial. Die Extras sind durchaus ansehnlich und liegen in HD vor. Wie üblich gibt es auch Extras über BD-Live zu bewundern.

Es gibt kein Booklet (lediglich einen kleinen Warner-Katalog) oder Wendecover.

So nun ab in die Technik:
Das Bild ist meiner Meinung nach durchaus im Referenzbereich anzusiedeln, ein absolut gestochen scharfes Bild. Selbst in den vielen dunklen Passagen gibt es sattes Schwarz statt Rauschen zu sehen. Nur bei einer Szene bei Tageslicht mit hellem Hintergrund gab es in selbigem ein ganz leichtes Rauschen an wenigen Stellen. Hier war allerdings der Hintergrund durch das in den Vordergrund stellen des Darstellers auch bewusst unscharf gestellt. Die Farben sind kontrastreich und passen zur farblichen Stimmung des Filmes. Besonders gut finde ich, dass das Bild im 16:9 Vollbild (1,78:1) vorliegt. Das Bild ist ansonsten VC-1 kodiert (Full-HD 1920x1080p) und liegt nach meiner Beobachtung im Durchschnitt bei 18Mbps - in einigen Szenen waren es bis zu 40Mbps.

Was den Ton angeht gibt es eigentlich für Dolby Digital nichts zu meckern. Der Soundtrack bedient alle Lautsprecher. Die Rear-Speaker werden sehr dosiert bei Effekten genutzt. Mir persönlich war die Grundlautstärke der deutschen Tonspur zu leise abgemischt (gerade im Vergleich zu anderen Filmen - auch mit Dolby Digital 5.1 Mix), allerdings ist sie recht dynamisch und in sich stimmig gehalten, sodass die Effekte dann, wenn sie kommen, genau ins klangliche Gesamtbild passen und auch für die akustische Aufmerksamkeit sorgen, die sie verdienen.

Das Menü ist recht schlicht gehalten, sorgt so aber auch für eine erfreuliche Ladezeit. Was mir auch gefällt: die Menüvertonung ist im Vergleich zum Film nicht deutlich lauter oder deutlich leiser. Auch sie passt so ins klangliche Gesamtbild. Schade finde ich, gerade weil das Menü so schlicht ist, dass es keine Direkt-Start-Funktion gibt, wie z. B. bei "The Dark Knight". Hier läuft nach dem Einlegen der Disc sofort der Film los, ohne erst auf "Film starten" drücken zu müssen - ein Feature, dass ich gerade bei den ersten Blurays sehr oft gesehen habe und für gut befunden habe, jetzt aber wieder zu weichen scheint.

Fazit:
Bild: 5/5
Ton: 4/5
Extras: 4/5
Gesamt: 4/5

Das Bild überzeugt in allen belangen und ist auf Referenzniveau. Der Ton ist gut, aber eine nur Englische HD-Tonspur ist für mich nicht mehr zeitgemäß. Die Extras sind alle in HD (sehr gut) und gerade der Maxium Movie Mode ist für Interessierte und Fans ein sehr sehenswertes Extra - dennoch stellt die Extra-Sektion für mich "nur" gehobenen Durchschnitt dar, ist aber auch keine Special Edition. ;) Pluspunkte gibt es auch für die schnelle Ladezeit.

4 Sterne gibt es, weil die Sherlock Holmes Bluray zwar sehr gut ist, aber eben insgesamt betrachtet nicht so gut, wie z. B. "The Dark Knight". Bedenkenlos zugreifen kann der künftige Besitzer natürlich trotzdem. :)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein bißchen Atmospähre mehr, ein bißchen Klopperei weniger, 8. Mai 2011
Von 
M. Scholz "Magni" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes (DVD)
Natürlich kenne ich alle Erzählungen und Romane von Arthur Conan Doyle um seinen Meisterdetektiv Sherlock Holmes. In diesen Geschichten und NUR in diesen Geschichten findet sich der "wahre" Sherlock Holmes. Alle Filme, die es im Laufe der Jahrzehnte so gegeben hat sind nur Interpretationen, wie jede Literaturverfilmung. Es gab gute Verfilmungen, es gab schlechte Verfilmungen, aber die gesamte Diskussion, ob der vorliegende Film nun den "wahren Sherlock Holmes" zeigt oder nicht ist absolut obsolet. Der Film zeigt eine Interpretation des Stoffes, wer den wahren Sherlock Holmes haben will muß wohl oder übel lesen. Deswegen fand ich auch die Interviews im Bonusmaterial so unnötig lästig, aber was soll's, des Menschen Willen ist sein Himmelreich und wenn hierüber Diskussionen geführt werden sollen, dann soll's halt so sein, viel Spaß dabei... Meine persönliche Lieblingsinterpretation des Sherlock Holmes-Stoffes liefert übrigens das Duo Jeremy Brett (Sherlock Holmes) und David Burke (Dr. Watson) ab.

Der Film hat mir recht gut gefallen, die Story (ich will nicht Spoilern, deswegen gehe ich hier nicht weiter drauf ein) war eingängig und stimmig, die Schauspieler engagiert und gut ausgewählt. Warum dann der Punktabzug? Ganze einfach: weil mir die typisch viktorianische Atmosphäre zu weiten Teilen gefehlt hat, die den Charme der Figur Sherlock Holmes ausmacht. Manchmal kommt mir das Szenenbild (gerade die Schwenks über London, die Szenen in der Werft etc.) so unnatürlich künstlich vor, daß es so wirkte, als wäre hier eine Schüler-AG am Werk gewesen, die einmal herausfinden möchte, was mit dem Computer so geht. Dafür gab es einige unnötige Kloppereien zuviel und deswegen gibt's nur vier Sterne.

Mein Fazit: Der Film reißt den Zuseher jetzt nicht vom Hocker, ist aber für einen gemütlichen Abend im "Pantoffelkino" gut geeignet.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flott, aber irgendwie enttäuschend, 12. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes (DVD)
Eine Kinobesucherin merkte mal angesichts der Neuverfilmung von "Der scharlachrote Buchstabe" von Roland Joffe an, sie könne die schlechte Kritik nicht nachvollziehen, da doch ein langweiliges altes Buch (Nathaniel Hawthorne!) endlich mal gut inszeniert worden sei. Ein bisschen von dieser Einstellung vermute ich auch bei der Neuinterpretation des Gentleman-Detektivs Sherlock Holmes.
Als Fan habe ich mir bisher gerne Neuinterpretationen angesehen, sei es, Sherlock als jähzornigen Ermittler gegen die Machenschaften der Regierung zu zeigen (Mord an der Themse), als von einem Kindheitstrauma Geplagten (Kein Koks für Sherlock Holmes The Seven Per Cent Solution [UK Import]) oder unglücklich Liebenden (Das Privatleben des Sherlock Holmes). Immer hatte ich den Eindruck, dass die Ansätze zur literarischen Figur passen. Nicht aber bei diesem Film.

Zur Handlung: Knapp können Holmes (Robert Downey Jr.) und Watson (Jude Law) eine weitere rituelle Tötung einer jungen Frau durch Lord Blackwood (Mark Strong) verhindern. Vor seiner Hinrichtung verrät Blackwood, dass er von den Toten auferstehen werde. Die Hinweise auf sein Weiterleben mehren sich, im Grab wird ein anderer Leichnam gefunden. Blackwoods Vater (leider viel zu kurzer Auftritt: James Fox) wendet sich Hilfe suchend kurz vor seiner Ermordung an Holmes. Mit Hilfe seiner alten Flamme Irene Adler (Rachel McAdams) gelingt es Holmes, das Mysterium als Budenzauber zu entlarven.

Sehr fremd erschien mir die Actionlastigkeit und die ungewohnt zynische Herangehensweise Holmes`. Er berechnet nicht nur, wie er seinen Gegner außer Gefecht setzten kann, er errechnet auch die körperliche Schädigung des Opfers. Absurd und lächerlich! Die vollkommen unpassende Boxkampfszene wurde ja bereits von einigen Rezensenten bemängelt. Ein großer Gewinn ist allerdings die Besetzung Mark Strongs. Wie auch als dubioser Geheimdienstchef in Ridley Scotts "Der Mann, der niemals lebte" strahlt er eine unheimliche Aura aus. Der Showdown im Parlament lässt ihn wie einen faschistischen Führer bei der Machtübernahme aussehen.
Dabei hat der Film durchaus seine drolligen Augenblicke. Die Situation, in der Irene Adler Holmes hilflos in einem Hotelzimmer zurück lässt, ist wirklich zum Brüllen komisch. Das gemeinsame Essen von Holmes, Watson und dessen Verlobter Mary (Kelly Reilly) nutzt Holmes für eine zickige Vorstellung, die die Freundschaft zu Watson in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt, zumal dieser hier endlich nicht als behäbiger Provinzdoktor, sondern als schneidiger Reserveoffizier dargestellt wird.
Das London des ausgehenden 19. Jahrhunderts ist am Computer entstanden. Statt sich aber mit Blick auf die gerade entstehende London Bridge auf einen Hinweis auf ein neues Zeitalter zu beschränken, muss ein Großteil des Schlusskampfes dort auch stattfinden. Die Computerspezialisten werden wohl Sonderschichten gefahren haben.
Das schönste an diesem Film -neben der angenehm ungewöhnlichen Musik von Hans Zimmer und dem originellen Abspann- ist die Tatsache, dass Robert Downey Jr. anscheinend seine Drogensucht überwunden hat. Das macht den Film aber nicht besser. Als dann auch noch ganz zum Schluss der Name Moriarty fällt, scheint das auf eine geplante Fortsetzung hinzudeuten. Bitte nicht!
Zur Ausstattung. Neben deutschen und englischen Untertiteln gibt es noch ein 20-minütiges Special "Der moderne Sherlock Holmes", in dem aber fast alle Tricks verraten werden. Naja.

Fazit: Trotz guter Darsteller kränkelt der Film an der spannungsarmen, teilweise unnötig brutalen Geschichte. Die zu zahlreich eingesetzten Computertricks und die unverständlich kalte Farbdramaturgie lassen den Film auch sehr antiseptisch wirken. Nur für Actionfans ohne literarische Vorbelastung interessant. Der Fan leidet. Aufgrund dieses Films wird sicherlich kaum jemand Sir Arthur Conan Doyle für sich entdecken. Schade!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittliche Action-Komödie, 9. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes (DVD)
Zur Bewertung des Films:

Ja, man wird unterhalten, und zwar mit reichlich Humor und Action.
Ja, die Special-Effects können sich sehen lassen.
Ja, die Story ist annehmbar, wenn auch teilweise unglaubwürdig.
Ja, man wird nicht bereuen, sich diesen Film einmal angesehen zu haben.

Aber das war's dann auch. In meinen Augen ein netter Film, der aber nichts wirklich Besonderes ist. Es kommt mir so vor, als ob man alles irgendwo schon einmal gesehen hat, sowohl story- als auch humor-technisch.
Irgendwie fehlt mir das gewisse Etwas, das mich dazu motivieren würde, "Sherlock Holmes" noch einmal anzusehen.
Also belasse ich es dabei und gebe dem Film durchschnittliche 3 Sterne.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sherlock Holmes - Die CGI Version, 2. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sherlock Holmes (DVD)
Noch bevor man sich den Film ansieht, sollte man sich von dem vermutlich aus der Kindheit vertrauten Bildern von Sherlock Holmes und Doctor Watson verabschieden. Denn sonst wird einem der Film bestimmt nicht gefallen. Er ist nämlich völlig anders.

Aber trotzdem finde ich den Film großartig. Die Besetzung ist großartig. Downey jr. und Law geben als Sherlock und Watson ein wundervolles Duo ab, das perfekt miteinander harmoniert - schon allein wegen ihrer Wortgefechte lohnt sich der Film. Aber auch Mark Strong ist als Bösewicht sehr gut besetzt.
Und nicht zuletzt ist da London. Das alte London, das wunderbar zu der gelungenen Atmosphäre des Films beiträgt.
Aber die Handlung, welche ja das wichtigste sein sollte, ist spannend und gut durchdacht. Ich habe den Film bis jetzt zweimal gesehen und mir sind keine Lücken in der Logik aufgefallen. Zwischendrin fragt man sich zwar des öfteren, wie dieses oder jenes denn gelungen sein soll bzw. ob da wirklich schwarze Magie im Spiel ist, aber am Schluss wird alles verständlich aufgeklärt.
Gut ich hab keine Ahnung, wie historisch korrekt die Darstellung von London ist oder die Kostüme der Schauspieler, aber wenn ich etwas historisch korrektes sehen möchte, greife ich auch zu einer Dokumentation und nicht zu einem Spielfilm.

Zur DVD selbst: Ich hab mir nur die englische Tonspur angesehen. Welche völlig okay ist (hach, Jude Law hat eine tolle Stimme). Das Extra ist meiner Meinung nach etwas mager ausgefallen. Es gibt ein etwa eine Viertelstunde langes Special über die Entstehung des Films, in dem man aber meiner Meinung nach nicht viel interessantes erfährt. Ich hätte mir da eher einen Audiokommentar zu dem Film gewünscht oder rausgeschnittene Szenen.
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