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3.0 von 5 Sternen
Zwei Ikonen und ein Kapuzenmann, 21. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Todesgriff der roten Maske (DVD)
Die Bekanntschaft mit einem Eingeborenenstamm hat für die Gebrüder Markham schwere Konsequenzen: Edward wird im Gesicht entstellt, sein Bruder Julian (Vincent Price) traumatisiert. Wieder zurück in England wird Edward von der Öffentlichkeit ferngehalten. Es kommt zum Streit zwischen den Brüdern, in den auch ein morbider Arzt (Christopher Lee) verwickelt wird. Schliesslich macht sich Edward selbstständig, zieht sich eine rote Kapuze über und allen das Fell über die Ohren, von denen er glaubt, dass sie ihm gefährlich werden könnten. Das versetzt natürlich die Familie und die gesamte Gegend in Aufruhr.
Der Grusel-Thriller THE OBLONG BOX (American International Pictures, 1969) bietet Freunden des gepflegten B-Films ein schön nostalgisches Erlebnis. Die Geschichte ist überschaubar, die Darsteller sehenswert. Es wird solide Gruselkost geboten. Und natürlich sieht man erst am Schluss, was sich hinter der Maske verbirgt.
Auf der DVD von ems dauert der Film 92 Minuten. Das umfasst auch die Sequenzen, die nicht synchronisiert, aber untertitelt gezeigt werden. Weitere Untertitel gibt es nicht, die Tonspuren beschränken sich auf Deutsch und Englisch. Im Bonusmaterial gibt es ein ca. 17-minütiges Interview, in dem die deutsche Darstellerin Uta Levka von ihren Erlebnissen in diesem und anderen Filmen erzählt. Dazu gibt es Bild- und Texttafeln, Trailer, und die Vorspann-Sequenz aus der deutschen Fassung. Die Auswahl an Bonusmaterial ist ganz brauchbar, doch bei den Sprachen hätte es mehr sein dürfen. Deshalb gibt es in der Gesamtbeurteilung drei von fünf Samttüchern am Laufmeter und eine Aufforderung zum Besuch beim Familientherapeuten.
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