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Kundenrezensionen

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am 17. Juli 2009
Zugegebenermaßen bin ich kein Freund von Begriffen wie *Meilenstein* oder *Meisterwerk*, aber andere Begriff als eben diese beiden würden das musikalische Debüt von vier birminghamer Arbeitersöhnen aus dem Jahr 1970 in seiner Bedeutung für nachfolgende Generationen an Musikern nur unnötig schmälern. Iommi, Butler, Osbourne und Ward haben mit dieser Scheibe eine Lawine losgetreten, die man damals noch nicht einmal mit einem Mondteleskop hätte erahnen konnte. Einzig ihnen ist es zu verdanken, daß wir uns heute an so viele Spielarten harter Musik erfreuen können.

In dieser Deluxe-Editon liegt die Debüt-Scheibe in modernstem Sound vor. Sieben Songs die für die Ewigkeit geschrieben zu sein scheinen, ihre Blues-Wurzeln niemals verleugnen, aber in letzter Konsequenz zum ersten Mal Heavy Metal zelebrieren. Sorgsam entstaubt, entrümpelt, aber in keiner Form verfremdet. Stilgenau hat man den Track *Wicked World* schon gleich mal auf die Bonus-CD verfrachtet. Richtig so, wir sind hier in Europa und wir hatten damals das Stone-The-Crowes-Cover *Evil Woman* als Beginn der zweiten LP-Seite.

Eben dieses Wicked World läutet CD 2 ein, und wir können in einer kurzen Zeitreise die Entstehung von Black Sabbath in Form von marginal veränderten Songs, Texten und Instrumentals entdecken. Nichts wirklich bahnbrechendes, aber mit diesen Demotracks schließt sich wieder eine Lücke in jeder ordentlichen Black-Sabbath-Sammlung.

Wem das noch nicht reicht, der kann sich ins neue Booklet einlesen und an den Bildern sattsehen. Detailversessen gestaltet mit vielen Fotos, alten Original-Covers und mit den Original-Vertigo-Labels versehen. So haben die Plattenfirmenverschmelzung der letzten Jahre doch letztendlich was gutes hervorgebracht. Universal kann aus den vollen Archiven schöpfen und auf Black-Sabbath-CDs prangt endlich wieder der vermisste Vertigo-Wirbel.

FAZIT: Nachschub bitte...
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am 20. Juli 2014
Das Album ist der absolute Klassiker. Black Sabbath haben mit ihrem Debutalbum nicht nur den Heavy Metal erfunden und im Titelsong eines der prägnantesten Gitarrenriffs der Rockgeschichte verewigt, sondern haben damit auch gleichzeitig ein von Anfang bis Ende stimmiges Gesamtkunstwerk geschaffen. Im Gegensatz zu einigen späteren Black Sabbath-Album gibt es auf "Black Sabbath" keinerlei Lückenfüller oder kommerziell angehauchte Songs. Besonders reizvoll finde ich an dem Album, dass man trotz des für die damalige Zeit völlig unüblichen harten und zähflüssigen Sounds bei fast allen Songs noch deutlich die Bluesrock-Wurzeln der Musiker hört (das war bereits beim Nachfolge-Album "Paranoid" nicht mehr der Fall). Mein Lieblingstrack ist "Evil Woman", eine harte Bluesrock-Nummer, die sich regelrecht in den Gehörgängen festsetzt. Fazit: Das Album gehört in jede ernstzunehmende Hardrock-/Heavy Metal-Sammlung, am besten stilecht als Vinyl.
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am 14. Januar 2005
Dieses Album ist eigentlich kaum in Worte zu fassen. Es ist einfach brillant! Es ist die Geburtsstunde von Black Sabbath und damit, wie mein "Vorredner" schon richtig festgestellt hat, die des Heavy Metal.
Der erste Track ist auch der Titeltrack, also natürlich "Black Sabbath" . Der Song ist einfach perfekt. Das Intro bestehend aus Regen und Windgeräuschen erzeugt eine tolle Atmosphäre, die dem Namen des Tracks (und das was man sich darunter vorstellt) mehr als gerecht wird. Wie ein Blitz schlägt das krachende Main Riff ein, um die Strophe im Anschluss wieder (nur mit leisem Drumsound) leiser zu gestalten. In den Strophen kommt Ozzys Stimme besonders gut zur geltung, sie passt absolut einhunderprozentig perfekt in diesen Song. Gegen Ende des Songs entfaltet sich dieser nocheinmal in einem schnellen Teil, der den Hörer mitreißt und man dem Headbangen kaum entgehen kann.
Der Folgetrack ist "The Wizard" . Er beginnt mit einem Mundharmonika Intro und wandelt sich in ein tolles Gitarrenriff, das schnell ins Ohr geht und wirklich der Bezeichnung 'Heavy Metal' gerecht wird. "Behind the Wall of Sleep" ist ein sehr abstrakter Song, da der Rhytmus sehr ungewöhnlich ist und der normale Hörer ihn auch nicht gut "zu fassen" bekommt. Doch gerade das macht diesen Song zu einem besonderem. "N.I.B." ist ein sehr bekannter Sabbath-Song und ein absoluter Klassiker. Der Song handelt, wie sich später herausstellt, vom gehörnten und ist maßgeblich beteiligt an dem Image dass Sabbath nach dem Release des Albums angeheftet bekam.
"Evil Woman" war die erste Singleauskopplung des Albums und stieg nicht groß in die Charts ein. Es ist ein recht "herkömmlicher" Song mit geradlinigem Schema. "Sleeping Village" ist ein Highlight des Albums. Es ist wirkt beim Hören ab und an wie ein Halb-Instrumental und ist geprägt von anfänglicher düsterer Athmösphäre und anschlíessenden, wieder einmal genial klingenden Riffs.
"The Warning" ist ein Instrumental, und zwar ein Sabbath-typisches. Viele Strukturen, viele verschiedene Melodien, Phasen und Passagen. Es demonstriert sehr gut das Können Toni Iommis an der Gitarre und ist auch ansonsten exzellent. Allerdings könnte es beim ersten Hören durch die oben angesprochene Vielfältigkeit etwas verwirren, bis sich die wahre Stärke des Stücks herauskristallisiert. "Wicked World" stellt den Abschluss des Albums dar. Es ist übrigens der erste Song den Black Sabbath entwickelt haben. Ein sehr guter Abschluss auf ein nicht zu toppendes Debüt.
Dieses Album ist der Ursprung des Heavy Metal und die Mutter aller Heavy Metal Alben. Es ist so brillant das ich es schwer ist zu glauben einige "wahre" Metalfans Black Sabbath nur vom Namen her kennen. Dieses Album wiedersteht, im Gegensatz zu den Hippie-Songs aus der damaligen Zeit, nahtlos dem Zahn der Zeit und klingt auch heute noch absolut Top. Natürlich 5 Sterne!
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am 20. Dezember 2005
Black Sabbath gehört, neben Deep Purple und Led Zeppelin, zu den drei ganz großen Rockbands der frühen Siebziger Jahre, deren Generation die bisher wohl einflussreichste gewesen ist.
Black Sabbath kann getrost als die Ursprungsband des Heavy Metal bezeichnet werden: Ihr nie zuvor dagewesener finsterer und schwerer, zähflüssiger und knarziger Sound hat eine ganze Musikrichtung nicht nur beeinflusst, sondern geprägt. Dennoch hebt sich Black Sabbath von all den ihnen nacheifernden Metalbands ab, da es musikalisch deutlich hörbar ist, dass man hier in erster Linie eine klassische Rockband, wenn auch auf Abwegen, vor sich hat.
Das erste Album, welches ich hier mit einer Rezension bedenke, weist bereits einige typische Merkmale der Band auf: Den düsteren, unheilsschwangeren und pessimistischen Sound, mit seinem walzenartigen Drive und Ozzy Osbournes nölendem Gesang.
Dennoch handelt es sich hier noch überwiegend um Bluesrock, an einem Tag in einer durchstrukturierten Jam-Session aufgenommen. Daher fehlen die aufwendigen Songstrukturen späterer Alben, es wirkt alles wesentlich spontaner und wie aus dem Stegreif.
Der künftige Kurs der Band wird jedoch bereits mehr als nur angedeutet.
1. Black Sabbath
Der Inbegriff des Black-Sabbath-Songs und Ursong des Heavy Metal. Der Opener entbehrt jeglicher Blueselemente und wird von einem extrem schweren, langsamen Riff und den stimmungsvollen Drums geprägt. Das Zusammenspiel der beiden Instrumente verleihen dem Song eine bedrohliche Atmosphäre.
Am meisten jedoch hebt sich Osbournes Gesang hervor, der nie besser klang als in diesem Song. Seine Stimme zeigt sich hier kraftvoller und voluminöser als auf späteren Alben und erreicht eine durchdringendere Wirkung.
Höhepunkt des Liedes ist der schnelle Schlussteil, dessen polternder Riff zu den Klassikern des Metal und zu den am häufigsten zitierten Riff-Figuren diese Genres zählt.
Note 1
2. The Wizard
Bei diesem Song findet eine Symbiose aus schwerem Gitarrenriffing und blueslastiger Spielweise statt.
Unverkennbar ist die Mundharmonika-Figur Osbournes, die trotz ihrer Simplizität zu den genialsten ihrer Art gehört.
Der Song ist extrem treibend und von bemerkenswerten Breaks und einem insgesamt extrem dynamischen Drumming geprägt.
In dieser Hinsicht ist es wohl der beste Song des Albums.
Note 1
3. Behind the Wall of Sleep
Ein merkwürdiger, beinahe rauschhafter Flow und ein wabernder Rhythmus machen diesen kurzen Song bemerkenswert. Der Gesang wirkt hier verzerrt und ist klangtechnisch stark modifiziert worden. Das Lied verbreitet ein gewisses surreales Flair und wirkt wie ein Tanzlied für LSD-Trips.
Einfach, aber großartig.
Note 1
4. N.I.B.
Eine der Sabbath-Legenden. Der Beginn mit seinem Bass-Solo, welches dann in einen stark verzerrten Riff mündet. Schließlich entwickelt sich ein mittelschneller Rocker mit einem leicht ironischen Text, der grandios vorgetragen wird.
Vor allem jene Gesangsparts, bei denen im Hintergrund fast nur Perkussion zu hören ist und bei denen sich Ozzy's Stimme anschwellend erhebt, beweisen seine einzigartigen Qualitären als die eines Sängers, der auf perfekte Weise düstere, klagende Stücke vortragen kann.
Ein zeitloser Klassiker.
Note 1
5. Evil Woman
Dieser Song ist ein mittelschneller, simpler, etwas eintönig wirkender Rocksong. Nicht übel, er kann sich jedoch nicht mit den vorherigen Nummern messen.
Note 3
6. Sleeping Village
Das ruhig und mysteriös beginnende Lied mit seinem leisen Gitarrenpart und Osbournes wunderbar düsterem Gesang artet in einer langen Improvisation aus. Hier wird Iommis Soloverliebtheit zum ersten Male richtig deutlich. Das Lied geht in den nächsten Song fast unmittelbar über.
Note 2
7. The Warning
Ein langsamer, sehr stimmungsvoller Rocksong.
Note 2+
8. Wicked World
Das Lied beginnt fulminant und besitzt einen unverwechselbaren, hastigen Drive. Dann setzt ein merkwürdiger, jaulender Riff ein und dazu ertönt Ozzy's Stimme wie aus einem Megaphon.
Hätte man die Linie des Songbeginns verfolgt, wäre er wohl noch besser geworden. So ist er allerdings, was den Einfluss auf den Metal betrifft, progressiver.
Note 2+
Fazit: Das erste und auch eines der besten Black-Sabbath-Alben.
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am 24. Januar 2015
Zu diesem Meilenstein der Rockmusik, der für die Ewigkeit gemacht ist, muss man nichts mehr schreiben. Die Edition ist sehr gut und ansprechend aufgemacht. Das Cover zum Aufklappen mit einem schönen Booklet. Die Bonus CD ist größtenteils nur etwas für Sammler. Der Sound ist für das Alter der Originalaufnahme gut. Auf jeden Fall etwas für Black Sabbath Fans. Paranoid for ever ....
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am 10. Mai 2004
Ehrlich gesagt, fällt es mir jedesmal schwer, das beste Black Sabbath-Album zu benennen. Fakt ist jedoch eins: Wenn ich vom besten Sabbath-Album rede, so möchte ich diese Wertung auf die ersten sechs Sabbath-Alben bezogen wissen: All diese sind Meisterwerke! Danach gings ja mehr oder weniger in Richtung Progessive- und Powermetal, für mich als Doom- und Stoner-Fan also eher uninteressant. Doch zurück zur Frühzeit bzw. diesem ersten Album. "Black Sabbath" wartet mit all jenem auf, an was sich spätere Generationen an Doom- und teilweise Stonerbands wie Saint Vitus, Obsessed bis hin zu Kyuss und Electric Wizard orientiert haben: Hammerschwere Gitarrenriffs, fuzzige Bässe und ein präzises Drummming eingebettet in einem ultralangsamen, erdig-bluesigem Sound. Über all diesem schwebt natürlich Ozzys unnachahmliche Dämonenstimme. Fazit: Dieses Album sollten nicht nur Doom-, Stoner- und Heavy-Fans ihr eigen nennen, sondern auch all jene, die dem heutigem, meist überproduzierten Digitalwahn skeptisch gegenüber stehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 4. September 2014
Mit ihrem Debut "Black Sabbath" legte die gleichnamige britische Band gleich ein Album vor,das von vielen als das Ur-Werk des Heavy Metal gefeiert wird.Man hat mir allerdings auch schon wortreich erklärt,daß das eigentlich Heavy Rock sei,egal.
Ich bin als eingefleischter Progger in der ganzen Richtung nicht zu Hause und dennoch hin und weg von diesem starken Rock-Album.
Der Heavy-Sound,die eingängigen Melodien,die unglaublich charismatische,abgefahrene,unverwechselbare Stimme von Sänger und (für viele) Kultfigur Ozzy Osbourne,die düsteren,teils morbiden Texte bauen eine ganz eigene Stimmung auf,machen das ganze Album als Gesamtwerk zu etwas wirklich Besonderem.Das Artwork paßt dazu hervorragend.
Das Cover iVm dem Text und der Musik des ersten Tracks schaffen eine Atmosphäre,wie im Gruselfilm.
Prompt wurden Black Sabbath mit schwarzen Messen,Dämonenkult usw in Verbindung gebracht,wovon die Band sich zwar stets distanzierte und behauptete,vieles sei einfach Zufall oder beruhe auf Mißverständnissen,dennoch spielten sie eindeutig immer damit,"mißverstanden" zu werden.Der Name,die dunklen Texte (die lt.Band eigentlich immer in eine gute Richtung gehen sollten),das Auftreten,forcierte Gerüchte(?) ,Ozzy habe während eines Konzertes einer lebenden Fledermaus (manchmal war es auch eine weiße Taube...) den Kopf abgebissen,zweideutige Interviews...es war nicht nur die Musik,die die Band so populär machten."Black Sabbath" sind ein Gesamtpaket,das,sehr geschickt geschnürt,den Nerv vieler Rockfans exakt traf und sich wohltuend von anderen "harten" Bands abwechslungsreich und charismatisch abhob.
Der Hinweis auf die geschickte Vermarktungstrategie soll keinesfalls die musikalische Leistung schmälern,zumal man beim exzentrischen Ozzy übrigens immer das Gefühl hatte,daß sein Auftreten authentisch sei.
Normalerweise fällt es mir schwer,Musik,die nicht unbedingt zu meinem Lieblingsgenre gehört,sinnvoll zu bewerten.
Manche Sachen sind INNERHALB IHRER MUSIKRICHTUNG herausragend,klare Höchstwertung,im Vergleich zu meinen Lieblingsalben dann aber doch abfallend,sodaß ich mich mit der Höchstwertung schwertue.Schwierig.
Hier ist gar nichts schwierig.
Fünf Sterne,ganz klar!

Dafür,daß für die Produktion kaum Geld da war und das Album in weniger als zwei Wochen eingespielt wurde,klingt es überraschend ansprechend.
Die Flut der Veröffentlichungen ist übergroß,Vinyl,Cassetten,CDs,Wiederveröffentlichungen in besonderen Aufmachungen,abweichende Auslandsauflagen,Remaster-Versionen,neue Remaster,sogar eine SHC-SACD aus Japan...viel Stoff.
Glücklich kann sich schätzen,wer noch eine gut erhaltene alte Vinyl-Ausgabe besitzt (oder auftreiben kann).
Die ersten CD-Auflagen Ende der 80er klangen der Schallplatte noch recht ähnlich,allerdings etwas flacher,deutlich weniger räumlich.Die Dynamikwerte dieser alten CDs sind richtig gut.
Ich besitze und höre mittlerweile die Remaster-Version von 1996 (Essential/Castle).Auf dieser ist als Bonus auch der (mäßige) Track "Wicked World" drauf,welcher auf alten US-Ausgaben "Evil Woman" ersetzte.
Noch nie habe ich solch einen Unterschied zu einer alten CD durch ein Remastering gehört,unglaublich.
Die einzelnen Instrumente kommen DEUTLICHST mehr heraus,die Räumlichkeit wurde eklatant gesteigert,alles klingt viel spektakulärer,größer,das Blech des Schlagzeugs schwirrt breiter im Raum.Ray Staff hat hier wirklich alles getan,um die Aufnahme aufzupeppen.Dafür sind bei der alten CD und Platte die Töne schärfer umrissen.Hat der gute Ray da am Stereo-Expander gespielt?
Die Dynamik ist auch etwas weniger geworden,ist aber noch im Rahmen.
Leider kann ich zu anderen Remasterings nichts schreiben,da ich die 96er Version für die Musik passend finde und recht zufrieden bin.
Ich habe aber gelesen,daß die neuen Remaster recht gut sind,auch die Dynamik wurde im ordentlichen Rahmen gelassen,nichts übersteuert.
Besonders interessant erscheint mir die japanische SACD-SHM von 2012.
Auf einem guten SACD-Spieler sollte aufgrund der deutlichst überlegenen Datendichte im Vergleich zur CD eine Klangsteigerung zumindest möglich sein.Daß man als Trägermaterial das besonders edle SHM verwendete und Richard Whittaker dem Silberling nicht nur sehr gute Dynamikwerte,sondern auch noch eine eher niedrige Aussteuerung spendierte,deutet darauf hin,daß er es beim Überarbeiten ernst meinte.
Recht hübsche Replicas im Original-Vinyl-Look gibt es auch,der Fan hat viel Auswahl.
Aber egal,für welche Auflage man sich entscheidet,
diese Musik gehört in jede gute Rocksammlung.
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am 11. April 2010
Zugegebenermaßen bin ich kein Freund von Begriffen wie *Meilenstein* oder *Meisterwerk*, aber andere Begriffe als eben diese beiden würden das musikalische Debüt von vier Birminghamer Arbeitersöhnen aus dem Jahr 1970 in seiner Bedeutung für nachfolgende Generationen an Musikern nur unnötig schmälern. Iommi, Butler, Osbourne und Ward haben mit dieser Scheibe eine Lawine losgetreten, die man damals noch nicht einmal mit einem Mondteleskop hätte erahnen konnte. Einzig ihnen ist es zu verdanken, daß wir uns heute an so viele Spielarten harter Musik erfreuen können.

Die sieben Songs scheinen für die Ewigkeit geschrieben zu sein, verleugnen niemals ihre Blues-Wurzeln, zelebrieren aber in letzter Konsequenz zum ersten Mal Heavy Metal. Der Klang wurde sorgsam entstaubt, entrümpelt, aber dabei in keiner Form verfremdet.

Anspieltipps zu nennen käme der Gotteslästerung gleich, man kann die CD nur als Gesamtkunstwerk betrachten. Man kann höchstens das erweitere Booklet und das originalgetreue Digipak hervorheben, und sich am wiederauferstandenen Vertigo-Wirbel zusätzlich erfeuen.

FAZIT: Kaufen, geniessen und huldigen!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Juni 2013
'Eine von vielen bösen englischen Gruppen, die eine Menge unverdauten harten Blues und schwere, tausendmal gehörte Gitarrenriffs in den Raum schmeißen, um die Teenager zum Schwitzen zu bringen. Das ist Black Sabbath. In der Richtung, die Black Sabbath einschlägt, ist so gut wie alles gesagt worden. Da kann nur wiederholt werden, was andere schon längst wiederholt haben. Ossie Osborne, ein Sänger ohne Kompetenz und Format, möchte gern Robert Plant und Mick Jagger gleichzeitig sein. Er, wie auch die übrigen drei Mitglieder von Black Sabbath, haben an Originalität nichts, an Plagiaten aber alles zu bieten. Solche Platten gehören in die Diskotheken, wo es auf musikalisch-ästhetische Werte ohnehin nicht ankommt.' (Rezension zu BLACK SABBATH in der Zeitschrift 'Sounds', 1970).

Das Quartett aus der Arbeiterstadt Birmingham galt also eigentlich von Beginn an als eine Band von Gestern, als Wiederkäuer längst bekannter Bluesrock- und Hardrockklischees von Gruppen wie den Yardbirds, Cream oder Led Zeppelin; nur, dass die nach einem Horrorfilm mit Boris Karloff benannten Black Sabbath viel statischer und schwerfälliger daherkamen als ihre Vorbilder. Gitarrist Tony Iommi arbeitete sich einerseits an Eric Clapton ab (das Eröffnungsriff in "N.I.B." war z.B. eindeutig von Creams "Sunshine Of Your Love" ... äh ... beeinflusst), gab andererseits aber bereits mit diversen tiefer gelegten Klängen einen Eindruck davon ab, was Black Sabbath später so einzigartig machen sollte.

All die Plagiatsvorwürfe interessierten die jugendlichen Plattenkäufer gleichwohl einen feuchten Kehrricht. BLACK SABBATH, angeblich aufgenommen und gemixt innerhalb von zwei Tagen und veröffentlicht an einem Freitag, dem 13. (!), verkaufte sich vom ersten Tag an wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Platz 8 in England (42 Wochen in den Charts; nie wieder erreichte ein Sabbath-Album eine annähernd ähnliche Dauer), Platz 8 in Deutschland (32 Wochen) und immerhin Platz 23 in den USA (26 Wochen) - das waren wahrlich unwiderlegbare Beweise für 'instant popularity'.

Wenn man die sieben bzw. acht Songs (in Europa begann die zweite LP-Seite mit "Evil Woman", in den USA mit "Wicked World") heute in ihren fabelhaft remasterten Versionen hört, kann man sich einer gewissen Faszination nicht entziehen. Das groovt und vibriert sowohl auf der 'guten' Anlage im heimischen Wohnzimmer als auch auf kleinerem Equipment im Arbeitszimmer oder im Auto.

Die Bonustracks auf der zweiten CD der 'Deluxe Edition' sind interessant, müssten aber nicht sein. Meine Wenigkeit möchte die Faszination eines Albums jedenfalls nicht unbedingt durch 'Work in progress'-Versionen von längst zur Legende gewordenen Songs ins Wanken bringen lassen. Trotzdem üben sie auf den rockhistorisch Interessierten natürlich einen gewissen Reiz aus.

Damals, in den Siebzigern, machte man sich im Allgemeinen über Black Sabbath eher lustig. Im Quartett der 'großen Vier' des britischen Hardrock (neben Led Zeppelin, Deep Purple und Uriah Heep) galten sie als Prolls, als Dinosaurier mit gleichförmigem Lavasound und nekrophiler Horrorattitüde. Als Tony Iommi sagte, man könne auch Jazz spielen, wurde das als verzweifelte Rechtfertigungsäußerung aufgenommen. Dass sie ein fabelhaftes melodisches Gespür hatten und ihr musikalisches Spektrum spätestens mit gloriosen Alben wie SABBATH BLOODY SABBATH (1973) und SABOTAGE (1975) ganz erheblich erweiterten, wollte nur wenigen Rockkritikern auffallen.

Damals war es 'in', Black Sabbath 'out' zu finden, während es heute 'out' ist, sie nicht 'in' zu finden. Dass sie inzwischen, neben Led Zeppelin und vielleicht noch AC/DC, als die größte und einflussreichste Hardrockband aller Zeiten gelten, vermochte 1970 absolut niemand vorauszusehen.
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Heavy Metal wurde im Jahre 1970 von Black Sabbath und ihrem Debütalbum "Black Sabbath" erfunden. Punkt! Das Teil brachte Göttergaben "The Wizard" oder den Titelsong, erfand auch gleichzeitig den Doom, während die B-Seite der Platte mit Songs wie "Sleeping Village" und "Warning" eher noch Rock waren. Hört mal auf die Mundharmonika bei "The Wizard"! Schließlich hatte man sich kurz vorher noch von Earth in Black Sabbath umbenannt. Noch früher hieß die Chose Polka Tulk Blues Band. Blues Rock und Session Charakter hat die in 12(!) Stunden aufgenommene Scheibe sicherlich, auch wenn "Paranoid" stärker ist, dass hier ist die Ursuppe und zeitlos.
Auf der Bonus CD gibt es mit dem ersten Song direkt was cooles: "Wicked World" erschien nur in Japan und den USA auf dem Album (anstatt "Evil Woman"). Ansonsten gibt es die Stücke des Albums als Studio Outtakes, in kurzen Versionen oder als Instrumentale. Interessant, aber nicht essentiell. Wer also die normal aufgemotzte Version von vor einigen Jahren ohne Bonus CD besitzt, kann auch ruhig weiter schlafen!
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