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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückkehr eines Meilensteines...
Zugegebenermaßen bin ich kein Freund von Begriffen wie *Meilenstein* oder *Meisterwerk*, aber andere Begriff als eben diese beiden würden das musikalische Debüt von vier birminghamer Arbeitersöhnen aus dem Jahr 1970 in seiner Bedeutung für nachfolgende Generationen an Musikern nur unnötig schmälern. Iommi, Butler, Osbourne und Ward...
Veröffentlicht am 17. Juli 2009 von Markus Schmidl

versus
3.0 von 5 Sternen Tolle Musik aber...
Downloads enden im Vergleich zum Original auf LP sehr abrupt. Trifft mittlerweile für viele Downloads b ei Amazon zu. Besonders schlimm ist es, wenn man mehrere Titel lädt
Vor 12 Monaten von Heini Juhei veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rückkehr eines Meilensteines..., 17. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Deluxe Edition) (Audio CD)
Zugegebenermaßen bin ich kein Freund von Begriffen wie *Meilenstein* oder *Meisterwerk*, aber andere Begriff als eben diese beiden würden das musikalische Debüt von vier birminghamer Arbeitersöhnen aus dem Jahr 1970 in seiner Bedeutung für nachfolgende Generationen an Musikern nur unnötig schmälern. Iommi, Butler, Osbourne und Ward haben mit dieser Scheibe eine Lawine losgetreten, die man damals noch nicht einmal mit einem Mondteleskop hätte erahnen konnte. Einzig ihnen ist es zu verdanken, daß wir uns heute an so viele Spielarten harter Musik erfreuen können.

In dieser Deluxe-Editon liegt die Debüt-Scheibe in modernstem Sound vor. Sieben Songs die für die Ewigkeit geschrieben zu sein scheinen, ihre Blues-Wurzeln niemals verleugnen, aber in letzter Konsequenz zum ersten Mal Heavy Metal zelebrieren. Sorgsam entstaubt, entrümpelt, aber in keiner Form verfremdet. Stilgenau hat man den Track *Wicked World* schon gleich mal auf die Bonus-CD verfrachtet. Richtig so, wir sind hier in Europa und wir hatten damals das Stone-The-Crowes-Cover *Evil Woman* als Beginn der zweiten LP-Seite.

Eben dieses Wicked World läutet CD 2 ein, und wir können in einer kurzen Zeitreise die Entstehung von Black Sabbath in Form von marginal veränderten Songs, Texten und Instrumentals entdecken. Nichts wirklich bahnbrechendes, aber mit diesen Demotracks schließt sich wieder eine Lücke in jeder ordentlichen Black-Sabbath-Sammlung.

Wem das noch nicht reicht, der kann sich ins neue Booklet einlesen und an den Bildern sattsehen. Detailversessen gestaltet mit vielen Fotos, alten Original-Covers und mit den Original-Vertigo-Labels versehen. So haben die Plattenfirmenverschmelzung der letzten Jahre doch letztendlich was gutes hervorgebracht. Universal kann aus den vollen Archiven schöpfen und auf Black-Sabbath-CDs prangt endlich wieder der vermisste Vertigo-Wirbel.

FAZIT: Nachschub bitte...
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Black Sabbath, 14. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Jewel Case CD) (Audio CD)
Dieses Album ist eigentlich kaum in Worte zu fassen. Es ist einfach brillant! Es ist die Geburtsstunde von Black Sabbath und damit, wie mein "Vorredner" schon richtig festgestellt hat, die des Heavy Metal.
Der erste Track ist auch der Titeltrack, also natürlich "Black Sabbath" . Der Song ist einfach perfekt. Das Intro bestehend aus Regen und Windgeräuschen erzeugt eine tolle Atmosphäre, die dem Namen des Tracks (und das was man sich darunter vorstellt) mehr als gerecht wird. Wie ein Blitz schlägt das krachende Main Riff ein, um die Strophe im Anschluss wieder (nur mit leisem Drumsound) leiser zu gestalten. In den Strophen kommt Ozzys Stimme besonders gut zur geltung, sie passt absolut einhunderprozentig perfekt in diesen Song. Gegen Ende des Songs entfaltet sich dieser nocheinmal in einem schnellen Teil, der den Hörer mitreißt und man dem Headbangen kaum entgehen kann.
Der Folgetrack ist "The Wizard" . Er beginnt mit einem Mundharmonika Intro und wandelt sich in ein tolles Gitarrenriff, das schnell ins Ohr geht und wirklich der Bezeichnung 'Heavy Metal' gerecht wird. "Behind the Wall of Sleep" ist ein sehr abstrakter Song, da der Rhytmus sehr ungewöhnlich ist und der normale Hörer ihn auch nicht gut "zu fassen" bekommt. Doch gerade das macht diesen Song zu einem besonderem. "N.I.B." ist ein sehr bekannter Sabbath-Song und ein absoluter Klassiker. Der Song handelt, wie sich später herausstellt, vom gehörnten und ist maßgeblich beteiligt an dem Image dass Sabbath nach dem Release des Albums angeheftet bekam.
"Evil Woman" war die erste Singleauskopplung des Albums und stieg nicht groß in die Charts ein. Es ist ein recht "herkömmlicher" Song mit geradlinigem Schema. "Sleeping Village" ist ein Highlight des Albums. Es ist wirkt beim Hören ab und an wie ein Halb-Instrumental und ist geprägt von anfänglicher düsterer Athmösphäre und anschlíessenden, wieder einmal genial klingenden Riffs.
"The Warning" ist ein Instrumental, und zwar ein Sabbath-typisches. Viele Strukturen, viele verschiedene Melodien, Phasen und Passagen. Es demonstriert sehr gut das Können Toni Iommis an der Gitarre und ist auch ansonsten exzellent. Allerdings könnte es beim ersten Hören durch die oben angesprochene Vielfältigkeit etwas verwirren, bis sich die wahre Stärke des Stücks herauskristallisiert. "Wicked World" stellt den Abschluss des Albums dar. Es ist übrigens der erste Song den Black Sabbath entwickelt haben. Ein sehr guter Abschluss auf ein nicht zu toppendes Debüt.
Dieses Album ist der Ursprung des Heavy Metal und die Mutter aller Heavy Metal Alben. Es ist so brillant das ich es schwer ist zu glauben einige "wahre" Metalfans Black Sabbath nur vom Namen her kennen. Dieses Album wiedersteht, im Gegensatz zu den Hippie-Songs aus der damaligen Zeit, nahtlos dem Zahn der Zeit und klingt auch heute noch absolut Top. Natürlich 5 Sterne!
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das erste Black-Sabbath-Album, 20. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Jewel Case CD) (Audio CD)
Black Sabbath gehört, neben Deep Purple und Led Zeppelin, zu den drei ganz großen Rockbands der frühen Siebziger Jahre, deren Generation die bisher wohl einflussreichste gewesen ist.
Black Sabbath kann getrost als die Ursprungsband des Heavy Metal bezeichnet werden: Ihr nie zuvor dagewesener finsterer und schwerer, zähflüssiger und knarziger Sound hat eine ganze Musikrichtung nicht nur beeinflusst, sondern geprägt. Dennoch hebt sich Black Sabbath von all den ihnen nacheifernden Metalbands ab, da es musikalisch deutlich hörbar ist, dass man hier in erster Linie eine klassische Rockband, wenn auch auf Abwegen, vor sich hat.
Das erste Album, welches ich hier mit einer Rezension bedenke, weist bereits einige typische Merkmale der Band auf: Den düsteren, unheilsschwangeren und pessimistischen Sound, mit seinem walzenartigen Drive und Ozzy Osbournes nölendem Gesang.
Dennoch handelt es sich hier noch überwiegend um Bluesrock, an einem Tag in einer durchstrukturierten Jam-Session aufgenommen. Daher fehlen die aufwendigen Songstrukturen späterer Alben, es wirkt alles wesentlich spontaner und wie aus dem Stegreif.
Der künftige Kurs der Band wird jedoch bereits mehr als nur angedeutet.
1. Black Sabbath
Der Inbegriff des Black-Sabbath-Songs und Ursong des Heavy Metal. Der Opener entbehrt jeglicher Blueselemente und wird von einem extrem schweren, langsamen Riff und den stimmungsvollen Drums geprägt. Das Zusammenspiel der beiden Instrumente verleihen dem Song eine bedrohliche Atmosphäre.
Am meisten jedoch hebt sich Osbournes Gesang hervor, der nie besser klang als in diesem Song. Seine Stimme zeigt sich hier kraftvoller und voluminöser als auf späteren Alben und erreicht eine durchdringendere Wirkung.
Höhepunkt des Liedes ist der schnelle Schlussteil, dessen polternder Riff zu den Klassikern des Metal und zu den am häufigsten zitierten Riff-Figuren diese Genres zählt.
Note 1
2. The Wizard
Bei diesem Song findet eine Symbiose aus schwerem Gitarrenriffing und blueslastiger Spielweise statt.
Unverkennbar ist die Mundharmonika-Figur Osbournes, die trotz ihrer Simplizität zu den genialsten ihrer Art gehört.
Der Song ist extrem treibend und von bemerkenswerten Breaks und einem insgesamt extrem dynamischen Drumming geprägt.
In dieser Hinsicht ist es wohl der beste Song des Albums.
Note 1
3. Behind the Wall of Sleep
Ein merkwürdiger, beinahe rauschhafter Flow und ein wabernder Rhythmus machen diesen kurzen Song bemerkenswert. Der Gesang wirkt hier verzerrt und ist klangtechnisch stark modifiziert worden. Das Lied verbreitet ein gewisses surreales Flair und wirkt wie ein Tanzlied für LSD-Trips.
Einfach, aber großartig.
Note 1
4. N.I.B.
Eine der Sabbath-Legenden. Der Beginn mit seinem Bass-Solo, welches dann in einen stark verzerrten Riff mündet. Schließlich entwickelt sich ein mittelschneller Rocker mit einem leicht ironischen Text, der grandios vorgetragen wird.
Vor allem jene Gesangsparts, bei denen im Hintergrund fast nur Perkussion zu hören ist und bei denen sich Ozzy's Stimme anschwellend erhebt, beweisen seine einzigartigen Qualitären als die eines Sängers, der auf perfekte Weise düstere, klagende Stücke vortragen kann.
Ein zeitloser Klassiker.
Note 1
5. Evil Woman
Dieser Song ist ein mittelschneller, simpler, etwas eintönig wirkender Rocksong. Nicht übel, er kann sich jedoch nicht mit den vorherigen Nummern messen.
Note 3
6. Sleeping Village
Das ruhig und mysteriös beginnende Lied mit seinem leisen Gitarrenpart und Osbournes wunderbar düsterem Gesang artet in einer langen Improvisation aus. Hier wird Iommis Soloverliebtheit zum ersten Male richtig deutlich. Das Lied geht in den nächsten Song fast unmittelbar über.
Note 2
7. The Warning
Ein langsamer, sehr stimmungsvoller Rocksong.
Note 2+
8. Wicked World
Das Lied beginnt fulminant und besitzt einen unverwechselbaren, hastigen Drive. Dann setzt ein merkwürdiger, jaulender Riff ein und dazu ertönt Ozzy's Stimme wie aus einem Megaphon.
Hätte man die Linie des Songbeginns verfolgt, wäre er wohl noch besser geworden. So ist er allerdings, was den Einfluss auf den Metal betrifft, progressiver.
Note 2+
Fazit: Das erste und auch eines der besten Black-Sabbath-Alben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neben dem PARANOID Album die Beste SABBATH-SCHEIBE!!!, 6. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Audio CD)
WOW! Ich war echt erstaunt als ich diese CD zum ersten mal hörte!
Das Cover passt super zur CD, denn die CD ist genauso düster wie das Cover. Es geht los mit einem unheimlichen Gewitter und dann kommt Tony Iommi's Gitarreriff.Etwas später kommt dann auch noch Ozzy Osbourne mit einer wirklich sehr furchteinflößenden Stimme. Diese supertolle CD ist die allererste
Heavy Metal Scheibe! Sie eignet sich auch Wunderbar für eine Halloween-Party, wegen der Düsterheit! Ich würde diese wunderbare CD nicht nur jedem Metal- Fan empfehlen! KAUFEN!!!!!!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Definition von Doom, 10. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Audio CD)
Ehrlich gesagt, fällt es mir jedesmal schwer, das beste Black Sabbath-Album zu benennen. Fakt ist jedoch eins: Wenn ich vom besten Sabbath-Album rede, so möchte ich diese Wertung auf die ersten sechs Sabbath-Alben bezogen wissen: All diese sind Meisterwerke! Danach gings ja mehr oder weniger in Richtung Progessive- und Powermetal, für mich als Doom- und Stoner-Fan also eher uninteressant. Doch zurück zur Frühzeit bzw. diesem ersten Album. "Black Sabbath" wartet mit all jenem auf, an was sich spätere Generationen an Doom- und teilweise Stonerbands wie Saint Vitus, Obsessed bis hin zu Kyuss und Electric Wizard orientiert haben: Hammerschwere Gitarrenriffs, fuzzige Bässe und ein präzises Drummming eingebettet in einem ultralangsamen, erdig-bluesigem Sound. Über all diesem schwebt natürlich Ozzys unnachahmliche Dämonenstimme. Fazit: Dieses Album sollten nicht nur Doom-, Stoner- und Heavy-Fans ihr eigen nennen, sondern auch all jene, die dem heutigem, meist überproduzierten Digitalwahn skeptisch gegenüber stehen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr schöner Rerelease, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath [Digipack] (Audio CD)
Zur Musik braucht man wohl eher wenig zu sagen. Black Sabbath dürfte den meisten Interessierten ein Begriff sein. Nur ganz schnell meine subjektive Meinung: Tolles Album, das jeder Mensch auf dieser Welt besitzen sollte.

Aufgrund der vielen erhältlichen Versionen aber ein paar Worte zur Aufmachung dieses speziellen Releases:

Wie bei allen Black Sabbath-Werken die 2010 überarbeitet herausgekommen sind, freut man sich über das umfangreiche Booklet. Dieses bietet auf 20 Seiten umfangreiche Informationen zur Entstehung des Albums und, da es sich um das erste Black Sabbath-Album handelt, auch zur Entstehungsgeschichte der Band selbst. Von den Vorgängerbands der einzelnen Mitglieder über die erste Inkarnation im Lineup Iommi-Osbourne-Butler-Ward als "Polka Tusk Blues Band" bis zur finalen Umbenennung in Black Sabbath und der Aufnahme des ersten Albums wird alles sehr schön zusammengefasst. Die Musiker selbst kommen in mehreren Zitaten auch selbst zu Wort. Abgerundet wird das Booklet durch zahlreiche farbige Fotos, unter anderem von den verschiedenen Sleeve-Designs der Singles in verschiedenen Ländern, sowie Ausschnitten aus einem Zeitungsartikel und einer Musikrezension von 1970, die "Black Sabbath" nicht sehr wohlwollend als "Black Magic Music for the sick masses" beschreibt.
Einen Stern Abzug gibt es allerdings für den Fauxpas die Texte nicht abzudrucken. Bei einer Band wie Black Sabbath, deren Texte viel zum Image und auch Erfolg beigetragen haben, hätte man sich doch gewünscht, sie auch im Booklet zu finden.

Der Sound der CD ist von allerbester Qualität und zeigt deutlich, dass tonnenschwere Heavy Metal-Riffs auch ohne den völligen Verzerr- und Kompressionsoverkill, der sich leider immer größerer Beliebtheit erfreut, nichts von ihrer Wirkung verlieren, sondern im Gegenteil eher profitieren.

Alles in allem also trotz fehlender Texte ein sehr wertiger Rerelease, bei dem man merkt, dass sich die Verantwortlichen Mühe gegeben haben.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, Ursuppe, 26. Juli 2009
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Deluxe Edition) (Audio CD)
Heavy Metal wurde im Jahre 1970 von Black Sabbath und ihrem Debütalbum "Black Sabbath" erfunden. Punkt! Das Teil brachte Göttergaben "The Wizard" oder den Titelsong, erfand auch gleichzeitig den Doom, während die B-Seite der Platte mit Songs wie "Sleeping Village" und "Warning" eher noch Rock waren. Hört mal auf die Mundharmonika bei "The Wizard"! Schließlich hatte man sich kurz vorher noch von Earth in Black Sabbath umbenannt. Noch früher hieß die Chose Polka Tulk Blues Band. Blues Rock und Session Charakter hat die in 12(!) Stunden aufgenommene Scheibe sicherlich, auch wenn "Paranoid" stärker ist, dass hier ist die Ursuppe und zeitlos.
Auf der Bonus CD gibt es mit dem ersten Song direkt was cooles: "Wicked World" erschien nur in Japan und den USA auf dem Album (anstatt "Evil Woman"). Ansonsten gibt es die Stücke des Albums als Studio Outtakes, in kurzen Versionen oder als Instrumentale. Interessant, aber nicht essentiell. Wer also die normal aufgemotzte Version von vor einigen Jahren ohne Bonus CD besitzt, kann auch ruhig weiter schlafen!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heavy-Metal-Meilenstein in Digipak..., 11. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath [Digipack] (Audio CD)
Zugegebenermaßen bin ich kein Freund von Begriffen wie *Meilenstein* oder *Meisterwerk*, aber andere Begriffe als eben diese beiden würden das musikalische Debüt von vier Birminghamer Arbeitersöhnen aus dem Jahr 1970 in seiner Bedeutung für nachfolgende Generationen an Musikern nur unnötig schmälern. Iommi, Butler, Osbourne und Ward haben mit dieser Scheibe eine Lawine losgetreten, die man damals noch nicht einmal mit einem Mondteleskop hätte erahnen konnte. Einzig ihnen ist es zu verdanken, daß wir uns heute an so viele Spielarten harter Musik erfreuen können.

Die sieben Songs scheinen für die Ewigkeit geschrieben zu sein, verleugnen niemals ihre Blues-Wurzeln, zelebrieren aber in letzter Konsequenz zum ersten Mal Heavy Metal. Der Klang wurde sorgsam entstaubt, entrümpelt, aber dabei in keiner Form verfremdet.

Anspieltipps zu nennen käme der Gotteslästerung gleich, man kann die CD nur als Gesamtkunstwerk betrachten. Man kann höchstens das erweitere Booklet und das originalgetreue Digipak hervorheben, und sich am wiederauferstandenen Vertigo-Wirbel zusätzlich erfeuen.

FAZIT: Kaufen, geniessen und huldigen!!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geburtsstunde des HEAVY METAL!!!, 22. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Jewel Case CD) (Audio CD)
Wow - da hat sich was zusammengebraut. Man bedenke wir schreiben das Jahr 1969, also das Jahr in dem die Hippie-Bewegung voll im Gange, man könnte auch durchaus behaupten, dass sie auf ihrem Höhepunkt war. Das bedeutet auch, dass Musiker deren Musik den Idealen und den Geist der damaligen Hippie-Welle entsprachen, auch logischerweise am meisten Erfolg hatten (sofern sie ein gewisses, kreatives und kompositorisches Potential hatten, versteht sich). Und dann, genau in diesem Jahr wurde auf einmal eine Platte einer Band, die den dunklen, "bösen" Namen "Black Sabbath" hatten, veröffentlicht - für damalige Verhältnisse, ein absoluter Schock - nicht nur für Hippies. Und wenn man sich dann auch noch den ersten Track dieser Platte, den nach dem Bandnamen betitelten "Black Sabbath" anhört, der kann sich vorstellen, was für ein Skandal dies damals darstellte, denn so was gabs damals wirklich noch nicht (zumindest wurde vorher so etwas nicht veröffentlicht - ob jetzt einige "dunkle Gesellen" in ihrer Garage mit solchen Sounds experimentierten, kann man natürlich nicht nachvollziehen - aber öffentlich gabs nichts düsteres als die Songs von Iommi, Osbourne, Butler und Ward).
Demzufolge skeptisch und ablehnend zeigten sich natürlich die Medien, Radiostationen ... usw. - es entsprach eben absolut überhaupt nicht den damaligen Idealen und Zeitgeist - war sozusagen genau das Gegenteil. Irgendwo verständlich, dass kein Radiosender, etc. die Songs spielen wollte. Was allerdings wieder irgendwie überhaupt nicht mit der menschlichen Logik sich verbinden lässt, ist die Tatsache, dass trotz all der Verweigerung, dass man die Songs irgendwo an öffentlichen Plätzen legal(!!) spielen wollte, diese Platte es trotzdem in die "öffentlichen" britischen Charts auf Platz 6(!!) schaffte. Daraus könnte man irgendwie schließen, dass es doch sehr viele Hippie-Haßer gab und diese Menschen diese Platte kauften - keine Ahnung ob man da eine Parallele ziehen kann, aber die Platte hat sich so gut verkauft, dass es fast irgendwie so in der Art gewesen sein muss. Denn nur gute Musik machen verhilft leider nicht zu einem Charterfolg (man werfe nur einen kurzen Blick in die heutigen Charts - damals war natürlich noch mehr "echte" Musik in den Charts vertreten, doch einfach mal so auf Platz 6 einsteigen, so leicht war es dann doch auch nicht). Es mussten also doch irgendwie viele vorallem junge Menschen (ältere sowieso) nicht so einverstanden gewesen sein mit der ganzen Hippie-Bewegung. Es wollte auch niemand bzw. keine größere Plattenfirma wirkliche Promotion machen, ich meine man hatte natürlich einen Ruf und ein Geschäft zu verlieren, und darum hat sich die Band mehr oder weniger, am Anfang zumindest, durch Mundpropaganda in die öffentliche Musik-Welt durch gerungen.
Nicht vergessen, darf man auch die Tatsache, dass dies die erste Platte mit einem Musikstil war, den man wenig später als "Heavy Metal" bezeichnete - Revolutionärer gehts fast nicht mehr.
Wer also wissen möchte welche Band mit welchem Album das "schwere Metal" in der Musikwelt ins Rollen gebracht hatte - dem sei diese legendäre Band mit diesem Album zu empfehlen.
In diesem Sinne: stay bzw. get HEAVY!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dark,doomy and gloomy!, 2. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath (Audio CD)
Das ist es also!Sabbath's erstes Album und das erste Heavy Metal Album überhaupt!Viele,vor allem "möchte gern" Metal-Fans wollen dies zwar nicht glauben;jeder der aber nur halbwes was von Musik versteht,wird mir Recht geben.Nun aber zum Album:Es geht schon los beim genialen,unheimlichen Cover Artwork und setzt sich dann im Title Track fort;das genial,düstere Flair.Der Regen prasselt,Kirchenglocken,Donner...dann Tony Iommi's erstes Gitarrenriff...dann setzt Ozzy's Vocal ein...so manchem "Beatles-Fan" wird das einen derarten Schauer über den Rücken gejagt haben,dass er die LP gleich verbannt hat!Aber mit diesem Album wurde ein Neues Zeitalter der Musik eingeläutet.Zwar gab es schon zuvor Bands(siehe Rolling Stones oder Jimi Hendrix),die mit etwas härteren Sounds operierten;aber so hart wie hier klangs zuvor(und teilweise sogar danch) noch nie!Jeder Musikliebhaber sollte sich diese CD zulegen;und diejenigen Metal-Fans die sie noch nicht haben:Kaufen!Den damit wurde der Heavy-Metal erfunden...aber das erwähnte ich ja bereits.
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Black Sabbath [Digipack]
Black Sabbath [Digipack] von Black Sabbath (Audio CD - 2010)
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