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Kundenrezensionen

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am 17. Juni 2010
In der Heimat ist Ben Drew alias Plan B schon seit seinem Debüt aus 2006 ein gefeierter Star, bei uns hingegen kennen nur wenige den Jungen aus London. Mit seiner neuen Platte "The Defamation Of Strickland Banks" könnte sich dies nun ändern, denn Plan B hat sich etwas vom grimey UK-Hip Hop ab- und melodischem Soul zugewandt. Viele werden sich fragen, was es mit diesem Strickland Banks auf sich hat. Ganz einfach: es ist ein Alter Ego von Plan B - eine Kunstfigur, die es ihm erlaubt, diesen neuen Stil, der teilweise etwas an den Motown Sound der 60er erinnert, durchzuziehen und notfalls gleich wieder verschwinden zu lassen. Ob dies nötig ist, sehen wir nun.

Schon beim Einstand "Love Goes Down" wird man schnell von Plan B's toller Singstimme begeistert sein, selbst wenn man eher ein Fan seiner Raps ist. Gefühlvoll swingt sich der Track ins Ohr, ist zwar kein großes Spektakel, dafür mit Liebe gemacht und deshalb ein echter Leckerbissen, der gut auf das Folgende einstimmt. Auch "Writings On The Wall" fährt die emotionale Schiene, ist ebenfalls ein Love Song, allerdings ein sehr fröhlicher. Wie auch der Rest des Albums ist dieses Lied mit Instrumenten eingespielt - keine Chance der Elektronik, große Klasse! Temporeicher und mit Rock- und Blues-Einflüssen pumpt "Stay Too Long", das von Beginn an mitreißt und auch ein paar Rap Parts beinhaltet, was wir auf "The Defamation Of Strickland Banks" nur selten zu hören bekommen, der Gesang passt aber eh besser. Smooth und jazzy, gleichzeitig aber auch verbittert und geheimnisvoll klingt "She Said", das eine tolle Stimmung aufkommen lässt und dabei ohne Ende groovt. So etwas bietet die Musiklandschaft heutzutage wirklich nicht mehr all zu oft, Plan B hat also echt das Zeug zu einem Überraschungshit 2010.

Den wohl schönsten Track liefert uns der 26-Jährige mit "Welcome To Hell". Die Strophen sind hier nur kurz gehalten, mehr Wert auf den traumhaften Refrain gelegt, der auf gefühlvolle Art und Weise Traurigkeit und Aufschwung in sich zu vereinen scheint, durch seine Melodien und Background Sänger für einige Gänsehautmomente sorgt und durch Plan B's helle Stimme perfekt abgerundet wird. Um davon wieder etwas herunter zu kommen, dient die klassische Soul Nummer "Hard Times", mit der sich wunderbar entspannen lässt, dem folgt mit "The Recluse" ein fast schon fetziges und sehr flottes Stück. Fast schon wie ein frischer Wind fegt das in Streicher gebettete und von E-Gitarre und Schlagzeug unterstützte Stück durch die Tracklist des Albums und zeigt dabei, wie abwechslungsreich es hier zur Sache geht. Die dritte Single, die nach "Stay Too Long" und "She Said" ausgekoppelt werden wird, trägt den Namen "Prayin'". Statt um Liebe dreht es sich mal wieder um das Alter Ego Strickland Banks, der von seinem Leben im Knast und dem Mord an einem Mithäftling erzählt. Gepaart wird das mit einem leicht dramatischen Stück, das zwar auch kraftvoll ist, wenn man sich des Inhalts bewusst ist, kommt das richtige Feeling doch schon bald auf. Nachdem mit "Free" noch mal ordentlich geswingt und mit "Know A Song" ein letzter Love Song zu Buche stehen, wird Strickland Banks zum Abschluss in "What You Gonna Do" für seine Taten von Gericht gestellt. Mit sympathisch britischem Akzent rappt und Plan B die Story vor, die das Ende offen lässt und damit den Hörer auf das kommende Album "The Ballad of Belmarsh" steigert, was bei dieser tollen Musik aber nicht all zu schwer sein sollte.

Welch ein Knaller, den uns Plan B nach vier Jahren Schaffenspause da vorlegt. Von Anfang bis Ende unterhält der Londoner mit seinem fiktiven Charakter oder simplen Alltagsstories, unterlegt mit wirklich feiner Musik. Wer eine der Singles kennt und mag, kann ohne Bedenken zugreifen, aber auch die, die Plan B nur aus dem Hip Hop Segment kennen, sollten seinem neuen Projekt eine Chance geben.
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TOP 500 REZENSENTam 12. August 2010
Geht es Ihnen ebenso wie mir? Sie schalten das Radio an, und was passiert? Der ewig unausgegorene Brei schnell charttauglich produzierter Nummern verstopft die Gehörgänge; massenkompatibel, immer gleich nichtssagend, austauschbar, überflüssig, nervtörend.
Dieses Album von Plan B, auf das ich infolge eines nur glücklich zu nennenden Zufalls aufmerksam wurde, bietet eine erfrischende Alternative zu jenem Einheitsbrei, wartet - von zwei Ausrutschern einmal abgesehen - mit melodischem, neuzeitlichen Soul in der Tradition 60er-Jahre Klassiker auf, demonstriert partiell die Rap-Wurzeln dieses Künstlers, legt aber das musikalische Schwergewicht auf angenehm harmonische, sauber produzierte Soulnummern wie der in jeder Hinsicht außergewöhnlich schönen Songperle "She said", die exemplarisch die Stilrichtung des Albums charakterisiert.

Wenn Sie sich etwas Neues gönnen wollen, das sich wohltuend von der täglich über den Äther gejagten Einheitssauce abhebt, sollte Ihr "Plan A" in Sachen Kaufentscheidung Plan B heißen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. November 2010
Es ist schon ein Kreuz mit den Radiosendern. Da wird ausgerechnet "She Said", einer der schwächeren Songs dieses Albums, von den Stationen so dermaßen gefeiert, dass die Single in Deutschland in die Top 10 einsteigt. Einen schönen Nebeneffekt hat das Ganze dann aber doch: Das Album verkauft sich auch gut und es kann ja nicht schaden, wenn Ottonormalhörer auch mal eine gute Platte im Schrank stehen hat.
Denn genau das ist "The Defamation of Strickland Banks" von Plan B. Vorsichtige Naturen könnten ein wenig Furcht vor dem großen Wort "Konzeptalbum" haben. Doch keine Bange: Benjamin Paul Ballance-Drew verzettelt sich nicht in einer komplexen Geschichte, sondern erzählt lediglich die Geschichte, wie der berühmte (und fiktive) Soulsänger Strickland Banks von einem verrückten Fan der Vergewaltigung bezichtigt wird, ins Gefängnis kommt und dort von einem Mitinsassen missbraucht wird, den Strickland dann umbringt. Am Ende sitzt er wieder im Gerichtssaal, weil neue Beweise aufgetaucht sind. Es bleibt offen, wie die Geschichte endet.
Musikalisch taucht Plan B tief in den Sound ein, den man von Marvin Gaye kennt. Blitzsauberer Soul ist das, zumindest immer dann, wenn Banks seine "eigenen" Lieder singt. Doch wenn es dann mehr ins Privatleben geht, mischt sich der Soul eines Marvin Gaye mit dem britischen Hip-Hop von The Streets und Jamie T. Die Mixtur ist unwiderstehlich. Weitere Zutaten sind Rhythm & Blues, der typische Motown-Sound und sogar ein wenig Rock. Mein persönliches Highlight ist die erste veröffentlichte Single "Stay Too Long". Ein Wahnsinns-Song!
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am 6. Mai 2011
Ich hatte mir das Album gekauft, weil ich Tage lang "She Said" im Ohr hatte. Ich finde das Lied wirklich super! Aber als ich mir das Album das erste Mal angehört hatte, stellte ich fest, dass ausgerechnet das Lied eines der nicht ganz so guten Lieder auf dem Album ist. Wobei das relativ zu bewerten ist, ich finde das Lied auch immer noch super und mache den Ton lauter wenn es läuft. Meine absoluten Favoriten auf dem Album sind "Love Goes Down", "Welcome to hell", "Free" und "I know a Song". "Stay too Long" schalte ich nach der ersten Hälfte meist weg, da mir der Schluss nicht gefällt, aber ansonsten sind alle Lieder auf dem Album der Hammer. Ben Drew versteht es seine außergewöhnlichen Stimme die Tonleiter hoch und runter tanzen zu lassen. Die Arrangements der Instrumente und der Wechsel zwischen Soul, ein bisschen Rap und ein bisschen Brit-Pop ist einfach super. Ich habe die CD jetzt seit 3 Wochen täglich in meinem Autoradio und ich denke sie wird hier auch noch ein paar Wochen bleiben...
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am 23. August 2010
She Said ist zurzeit mein Lieblingssong und ist in den Charts ja schon ganz weit oben, deshalb erwartete ich mir von dem Album auch ziemlich viel - und ich wurde absolut nicht enttäuscht! Das Album ist schnell durchgehört (und so soll es bei einem guten Album natürlich auch sein) und die Lieder sind fantastisch. Meine Lieblinge sing "She Said", "What You Gonna Do" und "Welcome To Hell". Die anderen Songs sind natürlich auch klasse. Was ich nicht so mag ist allerdings den Song "Stay Too Long". Das Ende hat mich doch ziemlich enttäuscht. Das Booklet wurde auch sehr schon gemacht, der Preis stimmt auch. Kann ich nur empfehlen! Geniales Album!
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am 2. Oktober 2010
Ich hatte mir das Album lediglich auf Grund der guten Bewertung hier zugelegt und weil ich im Radio über dieses Album einen Bericht gehört hatte.
Ich kann nur sagen, man muss dieses Album kaufen, es ist einfach genial. Es gibt kein Lied, welches man nicht hören möchte und zum nächsten überspringt.
Es lohnt sich in jedem Fall.
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am 17. August 2010
so hab mir dann heute endlich auch mal das album gekauft und bin total von den socken!

die hörproben hier auf amazon haben ja schon lust auf mehr gemacht. und das hab ich auch bekommen es gibt wenige alben auf denen ich wirklich jeden track gern höre und das auch mehrfach. auch gefällt mir sehr dass die cd passend zum musikalischen thema (soul/jazz-einflüsse) von vorne aussieht wie eine schallplatte. das mag jetzt nich wirklich originell oder einzigartig sein geällt mir aber und passt wirklich sehr gut.

alles in allem eine sehr empfehlenswerte cd die dem täglichen einheitsbrei in den charts entflieht (weshalb sie dort wohl auch nicht sehr weit oben angesiedelt ist leider :-) und einfach nur gut klingt
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am 23. September 2010
zunächst einmal, wer hier von motown spricht hat nun wirklich lange keinen echten motown mehr gehört. das ist eine trendige nothern soul/pop/rap-mischung. manches klingt wie "love don't come easy" von phil collins, manches hätte auch lisa stansfield vor 15 jahren singen können. es ist nett, tut nicht weh, kann man so nebenher hören. eine sensation ist es nun wahrlich nicht, wenn etwas athmosphäre auf gutes sonwriting trifft. aber vielleicht ist es für viele schon eine sensation, wenn im radio etwas aus dem gewohnten einheitsbrei ausbricht. leider habe ich das gefühl, dass dieser sound langsam zum trend wird und somit mit der zeit selbst wieder einheitsbrei wird. ich persönlich leg lieber wieder die orginale aus den 70s auf und bin aber auch nicht böse wenn ich plan B irgendwo im radio oder club höre.
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am 16. Januar 2012
nachdem ich so oft "she said" im radio gehört hatte, musste ich mal ins album hören.
der kauf lohnt sich total! FAN FAN FAN ... vor allem "love goes down" -- so schön :)
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am 25. Oktober 2010
hör mir seit tagen nur noch diese cd an.kann mich gar nicht satt hören. ich bin allerdings auch absoluter soul fan.diese musik berührt meine seele.
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