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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alienghetto in Johannesburg
Ist das eine Parodie oder eine Parabel? Schwer zu sagen, ich tendiere dazu, dass es keins von beidem ist. Es ist einfach nur ein sehr guter Film mit viel Humor und zugleich einigen tiefsinnigen Passagen.

Zur Story: Ein außerirdisches Raumschiff ist vor 20 Jahren auf der Erde gelandet. Genauer gesagt, schwebt es über Johannesburg in Südafrika. Es...
Vor 4 Monaten von Eldur Verlag GbR veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein mal...
.. zu gucken reicht. Er ist an sich gut gemacht, keine Frage. Das Thema mit den Aliens wird sehr vermenschlicht aber das ist durchaus mal eine unbülich andere Perspektive die ganz nett zu sehen ist. Jedoch wird es teils auch etwas arg lächerlich gemacht. Die im Film vorkommende "legale Übersiedlung" durch Unterschriften die quasi erzwungen werden...
Vor 5 Monaten von Schalmali veröffentlicht


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alienghetto in Johannesburg, 20. Februar 2015
Von 
Eldur Verlag GbR (Beutelsend) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: District 9 (Amazon Instant Video)
Ist das eine Parodie oder eine Parabel? Schwer zu sagen, ich tendiere dazu, dass es keins von beidem ist. Es ist einfach nur ein sehr guter Film mit viel Humor und zugleich einigen tiefsinnigen Passagen.

Zur Story: Ein außerirdisches Raumschiff ist vor 20 Jahren auf der Erde gelandet. Genauer gesagt, schwebt es über Johannesburg in Südafrika. Es waren eine Million halbverhungerter Aliens an Bord, die nun, da das Raumschiff offenbar manovrierunfähig ist, auf der Erde leben müssen. Man baute für sie einen Slum, später eine Mauer um den Slum, weil Menschen und Aliens sich nicht vertragen. Aber auch das wird der Bevölkerung zu viel, die Aliens sollen daher ganz woandershin umgesiedelt werden. Der Bürokrat Wikus van de Merwe ist damit beauftragt, in den Slum zu gehen und die Aliens zur Unterschrift zu bewegen (sie zwingen), dass sie mit der Umsiedlung einverstanden sind. Dabei kommt er in Kontakt mit einer Substanz, die ihn allmählich selbst in einen Alien verwandelt. Mit für ihn katastrophalen Folgen.

Die Aliens erinnern mich an Cronenbergs Fliege, und das Schicksal des Protagonisten ist auch durchaus etwas fliegig. Insgesamt ist der Film sehr spannend und bietet sehr viel Action. Die Tricktechnik ist perfekt. Es gibt auch sehr viel Humor, besonders schwarzen, ohne dabei ins Alberne abzugleiten. Manchen Kritikern ist das allerdings wohl schon ausreichend, um zu denken, der Film sei eine Parodie.
Die Motive "Ghetto" und "fremde Spezies" verführen auch dazu, zu sagen, der Film parabolisiere das Thema Rassismus. Nun, es gibt durchaus einige Anklänge, die nachdenklich machen, aber eine Parabel ist das nicht. Ich würde mich höchstens dazu versteigen, zu sagen, dass der Film ganz hervorragend zeigt, was für ein grausames Monster der Mensch selber ist. Und dass es nicht auf das Äußere ankommt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hm ..., 23. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: District 9 (Amazon Instant Video)
... mal als Antwort oder Gedankenstütze für die 1- und 2- Sternmeckerköppe ...
Wie in einigen Kommentaren schon zu lesen, ist dieser Film alles andere als nur seichte Unterhaltung, wobei ich die Art des Filmes sehr untehaltend finde.
Man muß sich nur auf die etwas ungewöhnliche Art dieser "Dokumentation" einlassen.
Man darf auch mitdenken, wenn man diesen Film anschaut ...

... und für die, die beides wollen ... ... lange, bevor ich den Satz von Prinzessin Irulan hörte, war es für mich normal: 'Beurteile nie ein Buch nach seinem Einband!' ... besser aber find ich (keine Ahnung von wem das ist) 'Ein Buch, daß nicht wert ist, 2x gelesen zu werden, ist auch nicht wert, daß man es 1x liest.' ... ... und irgendwie habe ich die gleiche Erfahrung gemacht, kann dies aber auch gut auf Filme ausweiten.
Und diesen Film hab ich schon mehr als nur 2x gesehen und finde immer wieder interessantes bzw. neue Zusammenhänge (auch dank der Kommentare auf 'Rezensionen'.
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995 von 1.151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Missverständnisse, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: District 9 (DVD)
In den vorangegangenen Kritiken ist bereits eine Menge über den Inhalt von "District 9" gesagt worden, deshalb möchte ich mir das sparen und stattdessen auf die Form eingehen, denn diese hat Anlass zu Missverständnissen gegeben, die zu den schärfsten Meinungsverschiedenheiten in diesem Forum geführt haben.

Dass eine Geschichte davon lebt, dass der Zuschauer oder Leser (im Fachjargon "Rezipient" genannt) sich auf sie einlässt, ist eine Binsenweisheit. Nicht ganz so selbstverständlich ist vielleicht, dass es neben guten Gründen, dem Erzähler (oder Regisseur) nicht zu folgen auch schlechte gibt, auf die sich zu stützen, den Konsumenten vom Rezipienten unterscheidet. Dies festzustellen ist kein Zeichen der Häme, sondern eine Unterscheidung, die für die Wirkung der Form entscheidend ist.

Zu den guten Gründen, einer Geschichte nicht zu folgen, zählen:

-- Plausibilitätslücken (nicht "Logiklöcher", wie einige Vor-Rezensenten reklamierten; wer von einer Geschichte, bei der gleich zu Beginn ein riesiges Raumschiff über einer irdischen Großstadt schwebt, durchgängige Logik erwartet, ist zweifellos im falschen Film).

-- schlechte Machart (z. B. Pappmaché-Ungeheuer, die an Drähten hängen, Zaubertricks, die leicht zu durchschauen sind, fehlerhafte Ausstattung usw.).

-- langweilige Geschichte (öde Charaktere, die öde Dinge tun oder sagen, aber auch absurde Charaktere, die absurde Dinge tun.)

-- schlechte Dialoge (gestelztes Gerede, umständliche Erklärungen, die dem Handlungsverlauf im Nachhinein Sinn verleihen sollen, ideologisches Getöse usw.)

"District 9", um das gleich klarzustellen, leistet sich keinen dieser Fehler. Die Geschichte ist plausibel aufgebaut und straff erzählt, die Tricks sind angenehm in die Szenen integriert und versuchen einen nicht zu erschlagen (wie bei den meisten Sci-Fi-Blockbustern der letzten Jahre), die Handlung ist spannend und die Dialoge dienen ihr und versuchen nicht etwas zu suggerieren, was die Story nicht hergibt.

Woraus resultiert dann aber die doch relativ breite Ablehnung? Nun, aus den oben genannten Missverständnissen. Und hier muss ich, so leid es mir tut, den Film auch gegen seine Verteidiger in Schutz nehmen: "District 9" ist keine Parabel über den Rassismus. -- Eine Parabel ist ein Gleichnis mit lehrhaftem Inhalt, das allgemein anerkannte ethische und moralische Wahrheiten verdeutlichen will. Wer wissen will, wie eine Parabel funktioniert, lese im Neuen Testament nach (alternativ ließe sich auch die berühmte Ringparabel aus Lessings "Nathan der Weise" anführen, und wem beides zu altmodisch oder religiös ist, dem empfehle ich Bert Brecht).

Eigentlich macht es "District 9" einem sehr leicht, seine Form zu erkennen. In den ersten Minuten wird nämlich in einem quasi-dokumentarischen Aufriss die Vorgeschichte erzählt: Außerirdische sind in Johannesburg, Südafrika gelandet. Dazu sieht man in der Eingangssequenz ein riesiges Raumschiff über der Stadt schweben (wer da nicht sofort an Roland Emmerichs "Independence Day" denkt, kann sich kaum als Kenner von Science-Fiction-Filmen bezeichnen). Weitere Hinweise bieten die enthusiastischen Kommentare der Protagonisten, die sich überrascht und (anfangs) erfreut geben, dass die Fremden nicht New York oder eine andere Weltmetropole angesteuert haben, sondern eben ihre Stadt im südlichen Afrika. Damit ist von Anfang an klar, dass es sich bei "District 9" um eine Parodie handelt.

Da wir uns aber in Deutschland befinden, sind vielleicht doch einige Worte der Erklärung nötig: Eine Parodie zeichnet sich nicht dadurch aus, dass zappelige Schauspieler Grimassen schneiden und alberne Dinge tun. Vielmehr greift sie Genre-Konventionen auf, um durch Übertreibung etwas zu zeigen. Es gibt also eine absichtsvolle Diskrepanz zwischen Inhalt und Form, und das ist genau der Punkt, wo sich Konsumenten von Rezipienten scheiden: Erstere erwarten nämlich die Erfüllung der Konvention, d. h. sobald ein parodistisches Element auftaucht, steigen sie aus der Geschichte aus.

Der Trick, der aus "District 9" einen der intelligentesten Science-Fiction-Filme der letzen Jahre macht, ist, dass es sich nicht um eine platte Genre-Parodie handelt, sondern dass mit den Mitteln der Parodie die Dummheit des Rassismus vorgeführt wird. Beispiele: Schwarze und Weiße ereifern sich gleichermaßen über das unterirdische Verhalten der Fremden -- das ist komisch! Auch der Hauptdarsteller, ein kleiner Angestellter, der zuerst eifriger Erfüllungsgehilfe der Unterdrücker ist, um nach dem Zwischenfall, der ihn allmählich in einen der Außerirdischen verwandelt, am eigenen Leibe zu erfahren, was es heißt, verfolgt und gedemütigt zu werden, ist ein tragikomischer Antiheld.

Der Film liefert keine moralinsaure Verurteilung der Apartheit, sondern ein erfrischendes, ironisches Selbstporträt eines Landes, das sie überwunden hat, und das der Welt zuruft: "Seht her, wir sind nicht mehr der moralische Fußabtreter für Euch! Wir sind nicht besser, aber auch nicht schlechter als Ihr!"

Das sollte uns durchaus ein wenig Aufmerksamkeit und Aufgeschlossenheit wert sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Science Fiction, 2. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: District 9 (DVD)
Das schlimmsten an diesem Film ist, das er keine Fortsetzung hat. Ausserirdische parken Ihr Raumschiff über Johannesburg, Südafrika.
Sie leben im Township in umzäunten Ghetto. Und Sie haben überlegene Waffen, die Sie putziger Weise nicht gegen die Erdlinge einsetzten, obwohl
die Sie mit Katzenfutter abspeisen. Nun sind die hiesige Waffenlobby ganz scharf auf Ihre Waffentechnik, können Sie aber nicht nutzen, da Sie
Gencode gesichert ist, und nur von den Besucher nutzbar sind. Als bei einer Umsiedlungsaktion ein Erdling mit der Allientechnik kontaminiert
wird, verändert sich sein Körper zusehens in einen Alienkörper. Nun ist er Topwichtig, und soll schon zwecks Erfoschung zerpflückt werden, was Ihm
nicht behagt. er flieht ins Allienghetto. Der Kommandant des Raumschiffes sichert Ihm humanoide Rückumwandlung zu. Problem ist nur. die
Waffenheinis wollen die ausserirdische Technik nutzen, und Er ist der Schlüssel. Action pur, und überraschendes Ende.
Doch wann bitte, kommt der zweite Teil, einziges Manco, ansondsten spitzen Kino, Thema mal ganz anders als anders. Take it or cry
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligentes Science-Fiction, 6. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: District 9 (Amazon Instant Video)
Science-Fiction ist ein Genre, dem ich sehr zugetan bin. Ich schaue sehr genre SF-Filme und ich lese sehr gerne SF-Romane.

Es ist aber so, dass die wirklich guten und intelligenten Science-Fiction Geschichten so gut wie nie verfilmt werden, weil sich nicht massentauglich sind. Wirklich gute Science-Fiction Geschichten, die zugleich verfilmt wurden, sind die absolute Seltenheit.

Hier aber haben wir einen der intelligentesten SF-FIlme der neueren Zeit! Ich weiß nicht, ob es einen Roman dazu gibt. Tatsächlich bin ich völlig zufällig über diesen Film gestolpert und habe ihn mir angesehen. Mein Schluss: Genialer Film.

Der Film ist schwer zu kategorisieren. Ich selbst verstehe ihn als Parabel, die mit komischen, auch parodistischen Mitteln die Dummheit des Rassismus deutlich macht.

Der Film geht aber noch weiter. Durch die Tatsache, dass er in Südafrika spielt, komme ich nicht umhin, ihn auch auf die Apartheid zu beziehen. Der Film will wohl sagen, dass Rassismus nicht eine Eigenschaft einer bestimmten menschlichen Rasse ist (in diesem Fall wohl der Weißen), sondern über alle Rassen und Abstammungen der Menschen hinweg vertreten ist. Er stellt Rassismus als eine menschliche Charakteristik dar. Und ich denke, er hat damit Recht.
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61 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer der besten Filme seit langem, 11. Dezember 2009
Von 
Wie habe ich mich auf "Even Horizon" gefreut und musste einen "Alien-Abklatsch" erleben. MIB und Independence-Day stehen ja ohnehin ausser Wertung, und so wartete ich gespannt auf "District 9" und wurde nicht enttäuscht. Nein. Kein Butterblümchen-Sci-Fi, wo am Ende geheiratet wird. Schmutzig, dreckig, verdorbene Charaktere, klasse Schauspieler, eine packende Handlung und wirklich - wie im richtigen Leben - so gut wie keine Hoffnung, weil die Hauptperson gegen xenophobische Einwohner und geld- und machtgierige Regierungsbeamte ankämpfen muss. Alles zerbricht, und es gibt nicht wirklich einen neuen Anfang.
Der Handycam-Style am Anfang ist recht gewöhnungsbedürftig, gibt dem ganzen aber einen realistischen Touch, die Animationen sind größtenteils ordentlich ,und am Ende hat man sich 9 von 10 Fingernägeln abgefressen in der Hoffnung, dass es für das arme Schwein eventuell doch noch gut ausgehen könnte.
Ich bin begeisterter Science-Fiction-Fan, und dieser Film hebt sich wohltuend aus der Masse der in den letzten Jahren produzierten Filme des Genre heraus. So ist das Leben, Leute, und so würde es laufen, kämen "sie" wirklich. Da bin ich ganz sicher. Klare Kaufempfehlung, am besten in Blue-Ray!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Was ist dein Geheimnis? Verrate es mir! Ich will diesen verdammten Arm. Was hast du gemacht? Du verfluchter Msungu, ... .", 22. Juni 2015
"District 9" ist ein südafrikanischer Science-Fiction Film aus dem Jahr 2009. Für die Regie war der Südafrikaner Neill Blomkamp verantwortlich. In den Film geht es um die Situation was passieren könnte wenn Ausserirdische irgendwie auf der Erde stranden und die Menschen gezwungen wären diese aufzunehmen.

1982 erscheint ein ausserirdisches Raumschiff über der südafrikanischen Stadt Johannesburg. Nachdem sich ganze drei Monate lang nichts tut entscheiden sich die Menschen sich einen Weg in das Raumschiff zu suchen. Dort finden sie über eine Million insektoide Außerirdische in einem gesundheitlich sehr schlechten Zustand vor. Diese werden in einem Flüchtlingslager untergebracht das sich schnell zu einem Slum entwickelt.

Anfang des 21. Jahrhunderts ist die Multinational United für das Lager verantwortlich. Diese soll die jetzt 1,8 Millionen Insektoiden überwachen. Doch haben diese andere Pläne und Interessen wie sich immer mehr herausstellt.

"District 9" ist ein interessanter und gelungener Sci-Fi Film eines mir bisher unbekannten Regisseurs. Und das ich nicht Negativ gemeint. Es ist doch schön mal zu sehen das auch Filme, wo die großen Namen fehlen, erfolgreich sein können und es schaffen zu unterhalten.

Der Film basiert auf den Kurzfilm "Alive in Joburg" aus dem Jahr 2005 ebenfalls von Neil Bromkamp. Der Film spielt im ganzen gesehen auf real existierende Probleme in Südafrika an. Wie z.B. den Unruhen in Südafrika 2008.

Wir schon erwähnt fehlen die großen Namen. Einzig bei den Produzenten findet sich ein bekannter Name, Peter Jackson. Dem Film tut das sichtlich gut. Und als Zuschauer vermisst man nichts. Die Handlung unterhält und der Film ist einfach gut gemacht. Und die Schauspieler schaffen es durchweg zu überzeugen.

"District 9" ist ein mutiger Film wo der Mut zum Glück belohnt wurde. Hier ist es gelungen eine Geschichte zu erzählen die den Zuschauer teilweise fesselt und einfach gut unterhält. Wer gute Geschichten und Filme sucht kann hier fündig werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte, nach meinem Geschmack!, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein UFO kommt über Johannisburg zum Stehen, nach einigen Wochen wird es von Menschen geöffnet, gesundheitlich angeschlagene, extraterrestrische Wesen werden gefunden... in Massen! Sind es Arbeiter? Womöglich, ein Commander, oder eine Kommando-Crew für das UFO wird nicht entdeckt. Das private Sicherheitsunternehmen "Multinational United (MNU)", was zugleich stark in der Waffenindustrie mitmischt, wird später hinzugezogen, um die Aliens aus dem sogenannten "District 9" unter Kontrolle zu halten, sodass sich der "District 9" zu einem Slum entwickelt, wo die Aliens fortan leben.
Im folgenden sollen die Aliens in einen "District 10" umgesiedelt werden, der etwa 30km von Johannisburg entfernt ist, da die Menschen sich von den Aliens bedroht fühlen.
Eigentlich auf die Hilfe der Menschen angewiesen, aber dann doch nur wegen ihrer Waffen ausgenutzt, wird mit diesem Film eine tolle Geschichte gezeichnet, die eine ungeahnte Tiefe entwickelt. Diese Dystopie entwickelt sich rasant fort, ein wirklich tolles SciFi-Drama wurde damit veröffentlicht! Ich selbst liebe Dystopien, à la "Dishonored" (Videogame) oder "1984" (Roman von George Orwell). Noch etwas: die Grafik ist atemberaubend, für die Effekte wurde viel Liebe aufgebracht, und auch der Wechsel zwischen einer Art Erzähler-Perspektive, und Ego-Perspektive ist interessant (wobei dies erst so richtig bei den zum Ende immer häufigeren Kämpfen zu erkennen ist). Auch die kurzzeitige Sicht von Seiten der Aliens (gezeigt wird aus der Sicht von Christopher, seinem Sohn, sowie einem weiteren Alien) ist sehr schön!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So ist der Mensch, 20. August 2013
Rezension bezieht sich auf: District 9 (DVD)
Genau das habe ich den ganzen Film über gedacht. Mit aller Härte und Brutalität vorgehen nur um die eigenen Interessen durchzusetzen, töten durch Gier oder einfach nur zum blanken Vergnügen. Hass wird den Aliens allein schon deshalb entgegen gebracht weil sie anders sind. Ich fand District 9 echt gut, bin aber der Meinung , dass man noch einiges mehr hätte rausholen können. Bei diesem Film ist man aber schon allein darüber Dankbar, dass es nicht dieser Einheitsbrei ist den man sonst immer serviert bekommt. Der Film hat auf jeden Fall eine Botschaft und ich betrachte ihn nicht als sinnlose Aktion ohne Hintergrund. Es stellt sich mir die Frage ob der Film nun eine Metapher ist und die Aliens für etwas anderes stehen oder nicht. Auf jeden Fall wurde ich gut unterhalten und ich denke im nachhinein noch über diesen Film nach, was bei den meisten anderen wohl eher nicht der Fall ist. Ich denke dieser Film hat soviele 1 Sterne Bewertungen nicht verdient und ist auf jeden Fall sehenswert und ein guter Film.
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36 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science Fiction trifft Wirklichkeit., 17. März 2010
Rezension bezieht sich auf: District 9 (DVD)
-District 9- von Peter Jackson produziert und von Neill Blomkamp in Szene gesetzt ist ein völlig anderer Science Fiction Film. Spannend, kreativ, mit reichlich Zündstoff und jeder Menge Parallelen zur Wirklichkeit. Dabei hat Blomkamp den Film in einer Art Nachrichten-Dokumentation mit Spielfilmcharakter zu einer beängstigend realen Geschichte verwoben.

Seit 1982 schwebt ein Raumschiff über Johannesburg. Ca. 1 Million Alien, halb verhungert und hilflos, strandeten über der Stadt. Die Alien werden in einer Art bewachtem Township mit der Bezeichnung District 9 gehalten. Ihre Technik und Waffen lassen sich für die Menschen nicht beherrschen, da sie nur mit der DNA der Alien funktionieren.
Zwanzig Jahre später leben bereits 1,8 Millionen Alien in District 9. Die Abteilung für Außerirdische Angelegenheiten will diesen Zustand beenden. Die Bevölkerung fühlt sich von den Alien bedroht und will, dass sie verschwinden. In einer Großaktion sollen sie in ein Lager, weit von Johannesburg entfernt, umgesiedelt werden. Dafür wird Wikus van de Merwe(Sharlto Copley) als Leiter der Aktion eingeteilt. Wikus ist ein naiver, freundlicher Befehlsempfänger, der seinen Job ohne Wenn und Aber ausführen will. Aber bei der Räumung passiert etwas Unvorhergesehenes. Bei der Durchsuchung der Hütte des Alien Christopher Johnson(Jasson Cope) wird Wikus infiziert und sein Körper beginnt eine seltsame Metamorphose. So wird Wikus zum Gejagten, den aufgrund der Umstrukturierung seines Körpers wäre er in der Lage die Waffen der Außerirdischen zu bedienen. Das macht ihn für die Militärs unendlich wertvoll. Seine Dienststelle macht Jagd auf ihn und hetzt den Söldner Koobus(David James) auf Wikus. Der muss außergewöhnliche Allianzen eingehen, um sein Leben zu retten...

Neill Blomkamp hat -District 9- mit jeder Menge Aufwand fantastisch gestaltet. Die Kulisse, die Technik, die Stunts, vor allem aber das Storybook sind vom Allerfeinsten. Da bedarf es dann auch keiner großen Stars mehr, um das SciFi-Abenteuer ganz weit nach vorn zu bringen. Blomkamp bedient sich zwar auch an Klassikern wie -Unheimliche Begegnung der Dritten Art- oder -Enemy Mine-; das macht er aber mit Bedacht und Cleverness. Niemals hat man das Gefühl -District 9- wäre eine Kopie oder Nacherzählung. Mit geschickten Rückblenden und eingestreuten Interviews bekommt die Geschichte dabei eine ganz besondere Note.

-District 9- zeigt, für mich jedenfalls, dass Mut belohnt werden sollte. Wie Neill Blomkamp diese Geschichte inszeniert hat, hebt sich von fast allen gängigen Produktionen ab. Gerade das macht das Zuschauen so interessant. Wenn diese Geschichte einmal am Rollen ist, lässt sie den Zuschauer nicht mehr los.

Wie die Story, mit Hilfe einer gewagten Metapher, gleichzeitig auch auf tatsächliche Verhältnisse im Apartheidtsregime zielt, das ist aller Ehren wert. Absolut empfehlenswert!
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District 9 [Blu-ray]
District 9 [Blu-ray] von Neill Blomkamp (Blu-ray - 2010)
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