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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A well written story with an ending that will haunt you
I read this book because I heard so many positive reviews about it and finally I was intrigued enough to get my own copy and find out what all the fuss was about. Everyone kept saying how the ending was a complete shock, how it was enough to haunt you for days. Well after reading the book, I can see what everyone meant. They're right. The ending to this book WILL...
Veröffentlicht am 20. Juni 2009 von Mark O'Neill

versus
27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee - schlechte Umsetzung
Der Neunjährige Bruno ist der Sohn eines, wahrscheinlich SS, Offiziers. Als dieser die Stelle des Lagerkommandanten in "Out-With" antritt, muss die ganze Familie mit dem Vater von Berlin dorthin übersiedeln. Sie wohnen in einem bescheidenen Haus, außerhalb des Lagers. Bruno fühlt sich ziemlich unwohl in "Out-With", das ändert sich erst als er...
Veröffentlicht am 26. Januar 2009 von D. K. Prechtl


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A well written story with an ending that will haunt you, 20. Juni 2009
I read this book because I heard so many positive reviews about it and finally I was intrigued enough to get my own copy and find out what all the fuss was about. Everyone kept saying how the ending was a complete shock, how it was enough to haunt you for days. Well after reading the book, I can see what everyone meant. They're right. The ending to this book WILL shock you and haunt you for days. It will affect your sleep because you really won't see it coming.

The book is about a Nazi concentration camp commandant and his family. The story focuses in particular on the commandant's son, Bruno, who doesn't accept the move from their comfortable home in Berlin very well. He has trouble readjusting to living next to a concentration camp (which we later find out is Auschwitz) and there are no children his age to play with. All he has is his sister who teases him and drives him mad. He also has no idea of the Holocaust or what the Nazis are doing to the Jews. He has a very naive view of the world and thinks the Jews are living happily there with their own homes and communities.

While out exploring one day, he comes across a boy called Shmuel who is one of the camp prisoners. The "striped pyjamas" refers to the camp clothes that the prisoners each must wear. They form an unlikely friendship but it is one they must conceal from Bruno's family, for obvious reasons. They discover that they have some things in common such as the same birthday on the same day.

Soon, Bruno is smuggling food to Shmuel and taking great pains to find out that his father never find out that he is speaking to a Jew. If found out, his father's career would be over and the family itself placed in great jeopardy.

Gradually, Bruno comes to realise what is really going on in the camp - and then comes the ending. I was so shocked afterwards that I just couldn't speak. I was trying before the end to work it out, to see if I could guess it but how wrong I was. You can't imagine an ending like this was coming.

This is a book about the war, unlike any others. I highly recommend this - but be prepared for a sleepless night afterwards.
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50 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, unerwartet und voller Wucht..., 1. März 2008
BRUNO ist 9 Jahre. Er lebt mit seiner Familie im Berlin des Jahres 1942. Sein Vater, der Kommandant, wird eines Tages nach "Aus-Wisch" abberufen. Mit ihm zieht die ganze Familie in ein kleines Haus am Rande des dortigen Konzentrationslagers. BRUNO, den niemand gefragt hatte, gefällt es nicht, daß er seine gewohnte Umgebung sowie seine besten drei Freunde verlassen muss. Er kann nicht verstehen warum. Und er kann auch nicht verstehen, was das für merkwürdige Leute sind, die er von seinem Zimmer aus beobachten kann. Sie leben hinter einem Zaun. Und sie sehen alle sehr dünn und traurig aus, haben alle die gleichen gestreiften Anzüge an. Niemand erklärt BRUNO, wer diese Leute sind ... --- Eines Tages, als BRUNO aus Langeweile am Zaun entlangläuft um ihn zu erforschen, begegnet er einem Jungen in seinem Alter. Der hockt einsam und allein auf der anderen Seite des Zaunes im staubigen Boden. Er trägt einen dieser gestreiften Pyjamas, sieht sehr dünn, grau und traurig aus und heißt SCHMUEL. Die Jungen kommen ins Gespräch. Und freunden sich an. Über ein Jahr lang treffen sie sich am Zaun. Fast jeden Tag. BRUNO bringt seinem Freund zu essen mit. Aber er kann nicht verstehen, warum dieser Zaun sie trennt. Warum sie in all der Zeit nicht zusammen spielen können, sondern nur miteinander reden. --- Dann kommt der Tag, an dem BRUNO mit der Mutter und der Schwester nach Berlin zurückreisen muss. Er eröffnet seinem Freund SCHMUEL, daß sie sich danach vermutlich nie mehr wiedersehen werden ... Am Tag ihres letzten Zusammentreffens lassen sich die Jungen auf etwas besonderes ein: BRUNO verkleidet sich mit einem gestreiften Pyjama und begibt sich unter dem Zaun hindurch auf die andere Seite, um SCHMUEL bei der Suche nach dessen verschwundenen Vater zu helfen. --- Hier kommt es dann zu dem unfassbaren Schlußereignis, mit dem der Leser nicht gerechnet hat und welches ihm dann das Herz zerreißt ...

Am 28.Juli 2007 habe ich von der Existenz dieses Buches erfahren. Am 1.August 2007 kaufte ich es mir schließlich und begann es zu lesen. Zu diesem Zeitpunkt, das habe ich erst später genauer erfahren, hatte das im Jahre 2006 erschienene Buch des irischen Schriftstellers John Boyne (1971 in Dublin geboren) bereits große Erfolge gehabt: Es bekam Preise, wurde in mehr als 25 Sprachen übersetzt und sogar die Verfilmung war im Sommer 2007 bereits abgeschlossen ... --- Die Geschichte des 9jährigen BRUNO ist eine sehr traurige. Der Junge wächst in einem gutbürgerlichen, aber kühlen Elternhaus auf. Sein Vater ist Kommandant und äußerst streng. In ihrem Verlauf steigert die Geschichte ihre Spannung unaufhaltsam. Man lernt die beiden aus verschiedenen Welten stammenden Jungen kennen und lieben. Und am Ende, als sich herauskristallisiert, daß sie sich wohl für immer werden trennen müssen, steigt für den Leser die Hoffnung auf ein gutes Ende ins Unermessliche! Doch der Schluss der Geschichte ist keinesfalls vorhersehbar. Er ist dermaßen ergreifend, unerwartet und voller Wucht, daß ich nach dem Lesen des letzten Kapitels in Tränen ausbreche ... --- So entsetzlich der Schluss auf dem ersten Blick auch erscheinen mag, so versöhnlich ist er auf der anderen Seite auch wieder, wenn man genau darüber nachdenkt.

"A small wonder of a book" (THE GUARDIAN)
"A book that lingers in the mind for quite some time" (IRISH TIMES)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ideal als englisches Einsteigerbuch, 8. März 2009
Ein tolles Buch, das auch einfach auf Englisch zu lesen ist. Es war eines meiner ersten Bücher in englischer Sprache und mit Abstand das, wo ich am Seltensten nachschlagen musste!

Mit Sicherheit für Alt und Jung geeignet - warum dennoch ein Stern Abzug?
Die Sicht eines neunjährigen Jungen ist zwar eine Weile ganz unterhaltsam, aber es gibt viele Wiederholungen, die nicht mein Geschmack waren.

Boyne schreibt über die Geschichte von zwei total verschiedenen Jungen, die Freunde werden ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Ende, das unter die Haut geht., 22. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Boy in the Striped Pyjamas (Taschenbuch)
Um es vorweg zu nehmen. Das Buch ist keine literarische Meisterleistung. Die Sprache ist einfach und die Handlung durchweg unlogisch. Aber das Buch macht etwas anderes fassbar. Das Ereignis des Unfassbaren des Völkermordes, der vor nichts und niemandem halt macht und der jeden mit in den Tod reisst, der zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
Das Buch ist als Kinderbuch gedacht und soll Kindern zeigen, wie der braune Terror in ein geordnetes Zivilleben wie das von Shmuel einbrach und es zerstörte. Gerade in der Schlichtheit der Schilderung wird dies viel greifbarer als in einer vielsträngigen und -schichtigen Erzählung.
Das Ende kommt dann so beiläufig, fast harmlos, und dadurch so eindringlich, dass man die letzten Kapitel zweimal liest, um das Geschriebene zu verarbeiten.
Ein Buch, gerade als Schullektüre ideal für den Einstieg in die Thematik Faschismus und drittes Reich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The boy in the striped pyjamas, 18. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Boy in the Striped Pyjamas (Taschenbuch)
"Some things are just sitting there, minding their own business, waiting to be discovered. Like America. Other things are probably better off left alone. Like a dead mouse at the back of a cupboard."
This book revolves around the nine-year old Bruno, the son of an SS commandant who is forced to leave Berlin to live in "Out-With" with his family due to his father's responsibilities. As Bruno loves exploring, he gets to know Shmuel, a boy who lives on the other side of the fence that seperates Bruno's world and pricks his curiosity.
This novel is written in a very simple language, as if it is emulating Bruno's thoughts. Over the entire plot it is left to the guesswork of an adult (or anyone who has acquired a deeper historical knowledge already) to understand and combine the various hints that are given throughout the first chapters. We get the whole story from the view of an omniscient third person narrator. Yet, we only get as much information as a nine-year old could get and understand and Boyne did a brilliant job at attacking the reader when he starts forshadowing the gloomy fate of the highly-relatable protagonist. The story also conveys an interesting message about what can happen to children if they get directly involved into matters that clearly transcend their horizon.

However, I can't rate the book with 5 stars as I, as a German reader, were a bit annoyed by the inconsistency in Bruno's character. He clearly behaves like a child most of the time, however, there are many crucial moments where he develops thoughts of an adult but then drops back to his childish and egocentric world view.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meinungen getrennt von einem Zaun, 1. Dezember 2009
Das Cover:
Leider verrät die Version schon zu viel, und gibt dem Lesenden eher weniger Möglichkeiten, die eigene Phantasie anzuregen. An sich ein gelunges Cover, aber eben nicht für dieses Buch.

Inhalt:
Ausschwitz beschrieben und beobachtet von einem 9-jährigen. Voller Naivität und Kindlicher Neugier.

Fazit:
Es ist eine tatsächlich andere Seite des Krieges. Keine Schöne. Keine Verschönerte. Lediglich eine Vereinfachte und Begrenzte Seite. So wie es der Zaun auf dem Cover tut. Leider passiert doch relativ wenig, man hätte sich mehr gewünscht und hat auch mehr erwartet.
Lesbar ist es aufjedenfall, das Englisch bietet sich auch an für Leute, die eher weniger in Englisch lesen.

Ich empfehle es zu lesen. Da man die kindliche Naivität doch häufig aus der eigenen Vergangenheit kennt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wundervolles Buch über kindliche Naivität/Unwissenheit, eine unzertrennbare Freundschaft und die Grauen des 2. Weltkrieges, 15. Juni 2009
Von 
Dieses Buch hat mich sehr mitgenommen und aus der Bahn geworfen!
Ich habe es innerhalb von 1 Tag gelesen und war danach emotional total überwältigt!
Die Unwissenheit des Protagonisten wird - auf Mitleid erregende Weise - liebevoll dargestellt und gibt dem Buch so eine ganz eigene Note!
Eine Geschichte vor allem aber über die Freundschaft zweier Jungen, die keine Grenzen kennt!
"The Boy in the Striped Pajamas" eignet sich - meiner Meinung nach - hervorragend als eine Klassenlektüre im Fach Englisch (ab der 8. Klasse)!
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5.0 von 5 Sternen The Boy in the Striped Pyjams- Shocking, horrific and yet beautiful and inspiring!, 19. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Boy in the Striped Pyjamas (Taschenbuch)
Berlin, 1942. 8-year-old Bruno has to leave and accompany his family to a place named "Out-With". There, he makes friends with Shmuel, a jewish boy who lives in a camp close to Bruno's house. When Bruno visits Shmuel for a very last time, he enters the camp and dresses up in "Striped Pyjamas", too. In the camp, Bruno, Shmuel and other prisoners are killed in a gas chamber. A year later, Bruno's father, the "Commandant" of "Out-With" eventually finds out what has happened to his son and gets arrested by incoming Russian soldiers.

What I found most interesting (and most shocking) about the book was the perspective in which it was written. The life of protagonist Bruno, 8-year-old son of the "Commandant" of the concentration camp Ausschwitz was described by John Boyne, including his familiy and his life in Berlin and his later life near "Out-With".
As a reader, you are introduced into the world of an 8-year-old boy and his thoughts and perceptions of the world around him. Bruno can't, for example, correctly pronounce neither "Führer" nor "Ausschwitz" and hasn't got any idea about the camp and what was happening there. At the beginning, he considers the people in the camp to be farmes, wearing "striped pyjamas" and can't really understand the actual "purpose" of the camp.
His sister Gretel (which he often refers to as the "Hopeless Case") is 12-years-old and already understands to some part what was happening, although never actually telling it to Bruno. As a result, the reader sees the world of Bruno through his ignorant and innocent eyes, nevertheless understanding the real circumstances after a while. Once the reader has understood the situation and knows about the camp and his father's job, tension increases. When Bruno makes friends with Shmuel, the reader is still shown the picture of Bruno, neither understanding the conditions of living in the camp nor the actual danger of the situation. By doing so, author John Boyne allows the reader to be confronted with a completely different perception of these dark times.
I have, for example, read "The Diary of Anne Frank", in which also a child reports about everyday life. In contrast to "The Boy in the Striped Pyjamas", Anne Frank depicts a more objective picture, probably also a result of her higher age. Bruno, however, focuses on the world of an 8-year-old and introduces the reader into his main worries and concerns: his life in Berlin, his curiosity, his family and - friendship.
Friendship is probably the most important aspect in the book. When Bruno has to leave Berlin, he leaves his three "best friends" behind him and gets to a place where he has nobody to play with. When he discovers the children in the camp, but is forbidden to play with them, he suffers from loneliness, but eventually meets his "friend for a life time" Shmuel. Their friendship is extraordinary, as they are separared by a fence until the last day when Bruno enters the camp in order to help Shmuel searching for his missing father. Bruno considers this to be his duty as he had let Shmuel down in his house when he was caught red-handed eating food that Bruno had given to him by Lieutenant Kotler and Bruno hadn't help him.
Seeing that, the friendship between the boys eventually leads to the death of Bruno, who was still handing Shmuel`s hand at the very end, "and nothing in the world would have persuaded him to let it go."
I really liked this emphasis on "true friendship" and the fact, that John Boyne prooves that friendship can even exist between completely opposite people, and even if they are separated by a fence.
The end of the book was very sad, but probably essential for the message of the book. If both of them had survived, the impact on the reader would have been less strong and might have played down the situation too much.
In this sense, the death of the two boys was very tragic and moving, but, by focusing on the strong aspect of true friendship, matched the story perfectly.

To sum it up, I loved the book despite it's tragic circumstances. It was thrilling and surprising to victim the events through the eyes of an 8-year-old German boy, because that has been a completely new perspective on the topic of "Holocaust".
I was thinking about things that I didn't like about the book, but eventually came up with no results.
Interestingly, the film based on the book was broadcasted on TV two days after I had finished the book, but it didn't catch up with the book at all.

I could very much image using this book in class. Due to its historical background, I would only use it in grade 5 and upwards because I think that students should know have the basic knowledge of World War II and Holocaust in order to be able to fully understand the book and its messages.
This book could be used to discuss the issues of World War II, Holocaust, racism, but also the issue of friendship. It depends on the actual goal of the teacher whether he or she want to focus on the historical background or on the aspect of "unconventional" friendship between two persons.
Concerning language levels, it very much depends on the level of the students, but I think that studentsof grade 5 have decent language and reading skills to read that book, maybe even students of grade 4.
I would, however, not only use this book on its own, but integrate it into a compilation of at least 2-3 books, focusing on the same topic, which might be "Childhood and War", "(Unconventional) Friendship"or "Children in World War II".
Depending on the actual topic, there are several books that could be used to accompany "The Boy in the Striped Pyjamas":

"Childhood and War"
John Boyne (2006) - "The Boy in the Striped Pyjamas"
Michael Morpurgo (2003) - "Private Peaceful"
Patricia McCormick (2013) – „Never Fall Down“

"(Unconventional )Friendship"
John Boyne (2006) - "The Boy in the Striped Pyjamas"
Susan Eloise Hinton (1967) - "The Outsiders"
Holly Goldberg Sloan (2012) – “I’ll Be There.”

"Children in World War II"
John Boyne (2006) - "The Boy in the Striped Pyjamas"
Robert Sharenow (2012) - "The Berlin Boxing Club"
Magda Denes (1997) - "Castles burning: A Child's Life in War"

5*!
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5.0 von 5 Sternen The boy in the striped pyjamas - John Boyne, 2. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Boy in the Striped Pyjamas (Taschenbuch)
Erster Eindruck:
Nachdem ich „Das späte Geständnis des Tristan Sadler“ gelesen habe, wollte ich weitere Bücher des Autors lesen. Was wäre da besser als „Der Junge im gestreiften Pyjama“? Der Klappentext klang sehr interessant und ich hatte auch schon viele gute Rezensionen zum Buch gelesen...

Meine Meinung:
Erstmal muss ich euch sagen, dass es mir gar nicht so einfach fällt, das Buch zu rezensieren. Ich denke, dass liegt daran, dass man das Buch einfach gelesen haben muss, um zu verstehen, was so schön an ihm ist. Aber ich gebe mir Mühe, es so zusammen zu fassen, dass ihr versteht, was mich so an dem Buch begeistert hat.
Bruno ist einfach DER Charakter schlechthin. Ohne ihn wäre das Buch wahrscheinlich nur halb so gut. Bruno ist einerseits ein so unbefangener Junge, der noch nicht von der Nazi-Welt befangen ist, andererseits kann er aber sehr wohl Gut und Böse voneinander entscheiden und weiß, was er will. Ich liebe ihn, das muss ich einfach mal sagen. Er macht im Großen und Ganzen die Geschichte zu dem was sie ist. Aber auch Shmuel ist einzigartig und er tat mir so leid, weil er schon so viel Schlimmes in seinen jungen Jahren erleben musste.
Wie ich es von John Boyne gewöhnt bin, kommen auch die anderen Charaktere nicht zu kurz. Gretel (Brunos Schweste), seine Mutter, sein Vater, Maria, Pavel, Lieutenant Kotler,… waren auf ihre Art und Weise besonders, auch wenn ich nicht alle gut leiden mochte.
Die Geschichte selbst ist natürlich auch einzigartig. Die zwei Jungen, die Freundschaft über einen Zaun hinweg schließen, berührten mich sehr. Natürlich bleibt auch die Spannung nicht zu kurz. Zwar weis Bruno nicht über die grausamen Zustände bescheid, aber als Leser kennt man natürlich den geschichtlichen Hintergrund. So ist einem von Anfang an klar, dass die Geschichte wohl eher kein Happy-End birgt. Trotzdem oder gerade deswegen will man unbedingt wissen, was Bruno nun tut, wie es mit Shmuel weitergeht und was sie am Ende erreichen.
Zu guter Letzt liegt es natürlich auch noch an John Boynes Schreibstil, dass mich das Buch so fesselt, so berührt und mir so gefällt. Mit einfachen, aber eindrücklichen Worten beschreibt er Brunos Umzug in das neue Haus und wie dieser sich mit Shmuel anfreundet. Hierbei sind seine Worte für die Welt eines neunjährigen passend, aber nicht so kindlich, dass man das Buch für ein Kinderbuch hält. Ich sog die Wörter in mich auf und las das Buch praktisch an einem Stück.

Mein Fazit:
Ein Buch das einen berührt und ins Herz geht. Bruno und Shmuels Welt kann einen nicht kalt lassen und dank dem schönen Schreibstil von John Boyne lässt sich das Buch wie im Flug lesen, so dass man am Ende traurig ist, das man schon fertig ist.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee - schlechte Umsetzung, 26. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Neunjährige Bruno ist der Sohn eines, wahrscheinlich SS, Offiziers. Als dieser die Stelle des Lagerkommandanten in "Out-With" antritt, muss die ganze Familie mit dem Vater von Berlin dorthin übersiedeln. Sie wohnen in einem bescheidenen Haus, außerhalb des Lagers. Bruno fühlt sich ziemlich unwohl in "Out-With", das ändert sich erst als er bei einer Exkursion am Lagerzaun entlang den gleichaltrigen Shmuel auf der anderen Seite des Zauns sitzend trifft. Die beiden schließen über die Absperrung hinweg Freundschaft und treffen sich von da an täglich. Als Bruno nach vielen Monten die Möglichkeit hat wieder zurück mach Berlin zu übersiedeln, fällt der Abschied von seinem Freund Shmuel sehr schwer und sie beschließen zu einem letzen gemeinsamen Entdeckungsreise aufzubrechen.

Das Buch ist geprägt von der recht einfachen Erzählweise. Diese soll unterstreichen, dass der Erzähler das Buch aus der Gedankenwelt eines Neunjährigen heraus schildert. Die handelnden Personen treten dadurch wenig plastisch in Erscheinung und mit der Zeit wird dass Buch sprachlich langweilig.

Neben diesem Aspekt, der zumindest beabsichtigt war, störte mich besonders die sehr unrealistische Handlung. Der Autor hatte, wie er im Nachwort schreibt, das Bild von 2 Jungen vor sich, die jeweils auf einer Seite eines Zauns sitzen und sich unterhalten. Wer jemals die Absperranlagen rund um ein KZ mit Wachtürmen und mehrstufigen, elektrischen Zäunen gesehen hat, kann sich sicher sein, dass hier niemand mit dem Leben davon gekommen wäre, der sich auch nur dem Zaun genähert hätte. Fragen, warum Shmuel nicht aus der KZ Hölle geflüchtet ist, wo man doch nur unter dem Zaun durchzuschlüpfen brauchet, erübrigen sich in diesem Zusammenhang.

Resümee, Idee gut, sprachliche und inhaltliche Umsetzung bestenfalls mittelmäßig, macht für mich *** von *****.
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