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TOP 500 REZENSENTam 26. Dezember 2006
Die zweitbeste Heavy Metal Band (nach den Göttern IRON MAIDEN) auf diesem Planeten melden sich mit einem bärenstarken Konzeptalbum zurück, welches schlicht "Horror Show" betitelt wurde. Der rote Faden wird dabei durch 10 einzelne Horror Stories gesponnen, welche allesamt irgendwelchen Klassikern entnommen wurden. Umgesetzt wird dies alles mit Hilfe von einzelnen individuellen Songs, die musikalisch gekonnt an die jeweilige Geschichte angepasst wurde. Natürlich ist hier gleich ab der ersten Note erkennbar, dass hier ICED EARTH am Werke sind, wobei beim Refrain des Openers "Wolf" leichte BLIND GUARDIAN Einflüsse bezüglich der Harmonieführung erkennbar sind. Dies wird mit dem Übersong "Damien" jedoch wieder schnell widerrufen. Gott-sei-Dank (ähm ich meine natürlich Satan) haben die 5 Florida Freaks hier zu Beginn einen Chor hinzugezogen, der dem Omen-Thema gleich kommt, sonst hätten sie hier einen fetten Minus Punkt einkassiert. Frontmann Matthew Barlow beweist auf dieser Scheibe erneut, dass er sich hinter Bruce Dickinson nicht zu verstecken braucht, da er es wieder geschafft hat, seine gesangliche Leistung zu steigern und noch kraftvoller zu singen. Das Quintett beim neuen Album "Horror Show" wieder mehr Wert auf Atmosphäre gelegt, was bei "Something wicked this way comes" ein wenig zu kurz gekommen ist. Dies wird auch bei "Jack" deutlich, einer starken Mid Tempo Nummer, die sehr kraftvoll aus den Boxen dröhnt. Mit "Ghost of Freedom" ist auch wieder eine erneut Komposition auf dem Album gelandet. "Im-Ho-Tep (Pharao's Curse)" wurde mit einem genial ägyptischen Touch versehen, was, siehe das Vorgängeralbum, den Jungs sehr gut zu Gesicht steht. Sehr atmosphärisch wird "Jeckyl & Hyde" eingeleitet, wobei die Schizophrenie in diesem Stück sehr gut wiedergegeben wird. Zu "Dragon's Child" fällt mir seltsamerweise überhaupt nichts konkretes ein, außer das dieser Song saugeil ist und mich gesanglich an alte IRON MAIDEN Tage erinnert. Apropos: auf der Limited Edition wird neben einem Jon Schaffer Interview noch ein Coversong der eisernen Jungfrauen enthalten sein. Damit es thematisch passt wurde praktischerweise "Transylvania" gewählt, wobei dieser Song, obwohl er original getreu nach gespielt wurde, eher an eine ICED EARTH Eigenkomposition erinnert, als an IRON MAIDEN. Zwar hätte das Stück "Frankenstein" ein wenig düsterer ausfallen können, aber auch so kommt es sehr bedrohlich herüber, wohingegen der Refrain dies wieder gut wett macht. Anders ist dies jedoch bei "Dracula", wo eine sehr bedrückend romantische Stimmung entsteht, was sehr gut durch den Fretless Bass unterstützt wird. Kurz vor Schluss erwartet man eigentlich eher eine schwächere Nummer, doch nicht bei ICED EARTH. Dies zeigt auch der abschließende, über 8 Minuten lange Song "The Phantom Opera Ghost", was mich vom Prinzip her an wieder an IRON MAIDEN erinnert, welche ja bei all ihren wichtigen Alben zum Schluss immer den längsten Song hin gepackt haben. Hier zeigen sich die Tampa Boys nochmal sehr abwechslungsreich, was das Duett mit einer mir unbekannten Gastsängerin, sowohl die kurzweilige Struktur, als auch die zahlreiche Instrumentierung u.a. auch Tinkle Bell und (sehr essentiell) eine Orgel bestärkt. Mit "Horror Show" haben ICED EARTH wieder einmal bewiesen, dass sie wirklich die zweitbeste Heavy Metal Band sind (wie schon oben geschrieben bleiben IRON MAIDEN die beste...), die es überhaupt gibt, was sie auch schon des öfteren live bewiesen haben. Wer sich als wahren Heavy Metal Fan bezeichnen will, der kauft sich dieses Album.

Wollen wir nur hoffen, dass Matthew Barlow sich nen Ruck gibt und wieder zu ICED EARTH zurückkehrt!!
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am 4. Mai 2011
Das siebte Album von Iced Earth erschien 2001 unter dem Titel *Horror Show*. Wie der Titel und das Coverartwork bereits andeuteten griff Jon Schaffer die Thematik des Horrors in allen seinen Facetten auf. Ich bin dem Horrorgenre seit jeher in allen seinen Medien sehr zugetan und begeisterter Konsument von Filmen, Büchern, Comics und Hörspielen.

Um es kurz zu machen. Die Scheibe konnte mich trotz dieses Interesses nie so richtig überzeugen und fesseln. Grund dafür mag zum einen sein, das ich die beiden Vorgänger *The Dark Saga* und *Something Wicked This Way Come* für absolute Überwerke halte, zum anderen könnte es auch daran liegen das textlich, im begrenzten Rahmen von Liedtexten, natürlich erwartungsgemäß nur an der lyrischen Oberfläche dieses Horrorgenres gekratzt werden kann.

Dann steht da noch die Musik. Ich empfand und empfinde bei jedem Abspielen immer das selben, nämlich genau *immer das selbe*. Die Musik unterscheidet sich keinen Deut von den kompletten Vorgängern ohne dabei deren Klasse zu erreichen. Natürlich gibt es auch auf dieser Iced-Earth-Platte einige Highlights wie z.B. *Damien*, das atmosphärische *Ghost Of Freedom* oder mit *Frankenstein* und *Dracula*, die Verbeugung vor den Fürsten der Finsternis schlechthin, aber irgendwie wirkt alles wie das Abnudeln von bereits dagewesenen Riffs. Und selbst das doch recht gelungene Iron-Maiden-Cover *Transylvania* kann an dieser Stelle ein Gefühl von Enttäuschung nicht verhehlen. Das ging schon mal wesentlich besser, Jon.

FAZIT: durchschnittliche drei Punkte für eine leider nur durchschnittliche Scheibe...
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am 10. November 2006
Iced Earth-eine amerikanische Powermetalband erster Güte. Mit Sänger Matt Barlow spielten sie diese herrliche Scheibe ein. Jeder Song strotzt vor Bombast und Energie. Es fehlt zwar der Speed teilweise, doch die Intensität ist dafür auf obersten Level. Anspieltip: Damien. Leider stieg später Barlow aus. Ein herber Verlust. Wer ihn visuell erleben möchte, sei auf die neue DVD "Live in Athen" von 1999 verwiesen. Frisch auf dem Markt.
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am 30. Januar 2008
Mit dem Album "Horror show" besannen sich Iced Earth nach zwei guten, aber deutlich einfacher gestrickten, kommerzielleren Alben wieder teilweise auf ihre alten Stärken: komplexes Songwriting und düstere Atmosphäre.Mit dem Unterschied, dass man trotz einer Annäherung an die alte Stilistik dennoch deutlich melodischer (vor allem im Gesangsbereich) zu Werke geht, was ein Überbleibsel der beiden vorangegangenen Alben darstellt.

Komplexe Songs wie "Damian", "Dracula" und vor allem "The phantom opera ghost" (krönender Abschluss des Albums und zweitbester Iced Earth-Song!) beweisen die gesamte Klasse dieser Ausnahmeband, die damit ihren sehr eigenständigen, in der Power Metal-Szene einmaligen Stil ein letztes Mal aufleben ließ.

Nach diesem Album verabschiedete sich Sänger Matt Barlow und die Band wendete sich mit Tim Owens einer mehr an den europäischen Power Metal-Stil angelehnten musikalischen Ausrichtung zu, womit beinahe seine komplette Individualität einbüßte.
Mittlerweile ist Matt Barlow wieder zurückgekehrt, was hoffentlich einen Schritt in die richtige Richtung bedeutet.

Abschließend lässt sich sagen, dass dieses Album wohl am besten als ein Brückenschlag zwischen dem alten und dem neuen Stil der Band zu verstehen ist, der keinen Fan enttäuschen sollte und völlig zu unrecht einen oftmals negativen Ruf besitzt.
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am 18. Juli 2007
... was Iced Earth mit Horror Show abgeliefert haben. Ich kann mich noch sehr gut dran erinnern wie ich damals, im Jahre 2001, gespannt auf diese CD wartete. Die Vorzeichen waren alles andere als schlecht. Musikalisch gesehen hatte Jon Schaffer die kompetenteste Iced-Earth-Besetzung aller Zeiten zur Verfügung:
Gesungen wurde Horror Show von Matthew Barlow, einer echten größe in der Metalszene. Am Schlagzeug Richard Christy (Ex-Death); Steve DiGorgio, der Hauptamtlich bei Sadus und Testament spielt am Fretless-Bass (allerdings im Booklet auf Grund persönlicher Querelen als 'Guest Musician' aufgeführt). Komplettiert von Larry Tarnowoski an der Lead-Gitarre, der auch schon zu Somthing-wicked-this-way-comes-Zeiten zur Band gehörte. Dazu noch ein Paar weitere Gastmusiker.
Das Konzept ist freilich Geschmackssache; persönlich spricht es mich nicht an. Das Artwork ist ziemlich überladen - auf dem Cover Friedhof, Schloß, Untoter und dazu noch das Viech aus Jon Schaffers Set Abominae ... mehr hätte auch wirklich nicht drauf gepasst. Gelungen finde ich diesen Comic-Stil auf jeden Fall nicht. Aber kommen wir zu Musik, denn die ist schließlich mit Abstand das allerwichtigste auf einem Album:

Wolf | meine Wertung: 2/5:
Kurzes melodiöses Intro und los gehts mit Schaffers typischen schnellen Stakkato-Riffs. Schlagzeug und Bass kommen nicht wirklich zur Geltung! Was für eine Verschwendung. Leider geht der Song kaum ins Ohr, schrubbt sich belanglos durch ein Werwolfgeschichtchen ... zum einschlafen.

Damien | 3/5
Es wird ein bisschen besser. Damien ist der längste Song des Album mit über neun Minuten. Er beginnt mit einem Gitarre/Bass/Chor-Intro. Das ist ganz nett gemacht und auch was danach folgt ist nicht schlecht. Eher midtempo gehalten mit ein paar akkustischen Parts und einer längeren Flüsterstrophe ist Matthew Barlow hier wenigstens ein bisschen in der Lage seine Stärken am Mikrofon auszuspielen ...

Jack | 1/5
Richtig mieser Song. Standard-Songstruktur. Mieser Echo-Effekt. Blöder Text über Jack the Ripper ('i cut you once, i cut you twice, you're my midnights sacrifice'). Riffs, die niemand hören will oder schon tausendmal gehört hat auf anderen Iced-Earth-Alben. Skip!

Ghost of Freedom | 1/5 (oder 0/5)
Ghost of Freedom ist der einzige Song der nicht im engeren Sinn ins Konzept passt, weil er nicht von einer Horrorstory handelt, sondern von gefallen Brüder im Kampf um die Freiheit und so ... soll ja Leute geben die drauf stehen. Leider ist diese Ballade dazu noch so stinklangweilig, dass es einem kraust. Dies Gesangsmelodie kennt man eh schon größtenteils aus 'Watching over me' vom Something-wicked-Album und der Rest des Songs besteht aus soviel Pathos und unnötiger Wiederholung, dass man einfach nur abschalten möchte.

Im-Ho-Tep (Pharao's Curse) | 4/5
... und grade wenn man so richtig keine Lust mehr auf die CD hat kommt plötzlich ein guter Song daher. Innovativ ist dieser zwar auch nicht, aber die Melodieführung ist gut, das Hauptriff erfrischend anders und endlich mal überzeugt Matthew Barlow wirklich am Gesang (oder darf sein Können ausspielen, man weiss es nicht). So könnte es weitergehen!

Jeckyll & Hyde | 2/5
Tuts aber nicht. Standard Iced-Earth-Intro (klingt auch sehr bekannt), Break, Schaffer-Stakkato-Riff. Langweilige Songstruktur ... schon tausendmal gehört ... *gähn*

Dragon's Child | 2/5
Dieser Song ist etwas langsamer gehalten. Und eigentlich im Ansatz nicht so schlecht, aber irgendwie doch so völlig unaufregend. Nichts überrascht ... Schaffer gingen wohl echt die Ideen aus ... schade schade

Frankenstein | 2/5
Leider gehts auch so weiter. Langeweile pur ...

Dracula | 5/5
Und dann doch noch. Alte Klasse! Dieser Song erinnert an alte Tage und geht so dermaßen unter die Haut, dass es eine Wonne ist. Ein schönes gefühlvolles Intro (in dem auch endlich mal der Fretless-Bass wirklich zu hören ist) geht ein gigantisches Riffgewitter über den Hörer nieder. Matthew Barlow holt in diesem Song alles aus sich raus und geht im halb-kreisch Gesang durch Mark und Bein. Das ganze klingt so wie Iced Earth anno 1995 mit ein bisschen Iron Maiden. Plötzlich sind auch die Lyrics, die Quasi aus erster Person von Dracula sind, nicht mehr so Öde ('There are far worse things awaiting man than death/come taste what i have seen/i'm spreading my disease') und auch endlich mal ein Refrain der zu überzeugen weiss! Sehr guter Song!

Phantom of the Opera Ghost | 3/5
Wieder ein langer Song mit fast 9 Minuten. Iced Earth haben hier mal mit einer Gastsängerin gearbeitet, die leider stimmlich in puncto Gefühl mit Matthew Barlow nicht mithalten kann. Insgesamt ist der Song ein bisschen zusammengewürfelt wie es schein, aber die Idee ist nicht schlecht und ein paar Stellen sind wirklich gelungen. Deswegen 3 Punkte ...

Dazu gibts noch ein Iron-Maiden-Cover auf dem Album ... nicht schlecht, aber braucht auch kein Mensch, zunmal es sich um ein Instrumental handelt (Transylvania). Ein wirklich guter und ein guter Song reichen halt leider nicht... in Betracht des vergeudeten Potenzials gebe ich 2 Sterne (mit einer Tendenz zu 3 Sternen)
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