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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Rätselspaß
Grausame Morde und die auf mysteriöse Weise verschwundene Leiche eines gefürchteten Adligen erwarten euch im Plymouth des Jahres 1894. Die Black Mirror Macher versprechen eine spannende und unheimliche Kriminalgeschichte mit kniffligen Rätseln, der man aus der Perspektive zweier unterschiedlicher Charaktere abwechselnd auf den Grund geht. Werden sich diese...
Veröffentlicht am 28. April 2010 von Worldofvideogames.de

versus
37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweilige Unterhaltung von den Black Mirror Machern
Alter Ego ist ein Adventure welches ganz im Stil von Black Mirror gemacht worden ist. Was auch nicht verwundert, wurde es doch von den selben Entwicklern
produziert. Nach dem akzeptablen aber kurzen Nibiru und dem eher enttäuschenden Reprobates hat man wieder versucht zu den Wurzeln zurückzukehren und Elemente zu verwenden, welche seinerzeit 2004 Black...
Veröffentlicht am 30. März 2010 von Karsten Schenck


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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweilige Unterhaltung von den Black Mirror Machern, 30. März 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Alter Ego ist ein Adventure welches ganz im Stil von Black Mirror gemacht worden ist. Was auch nicht verwundert, wurde es doch von den selben Entwicklern
produziert. Nach dem akzeptablen aber kurzen Nibiru und dem eher enttäuschenden Reprobates hat man wieder versucht zu den Wurzeln zurückzukehren und Elemente zu verwenden, welche seinerzeit 2004 Black Mirror zu einem guten Adventurespiel gemacht haben.

Auf die Handlung möchte ich nur kurz eingehen, um nicht zuviel zu spoilern:

1894, Plymouth, England:

Der irische Kleinganove Tim Moore wird als blinder Passagier auf dem Schiff "Schwertfisch" erwischt, von der Besatzung ausgeraubt und sogleich in Plymouth der Polizei übergeben. Er nutzt seine einzige Chance zur Flucht und rettet sich mit einem beherzten Sprung ins Wasser, wo er durch einen Zugang in die Kanalisation entkommen kann. Seine ersten Aufgaben bestehen darin, sich seiner Handschellen zu entledigen und seine Verfolger abzuschütteln...

.....gleichzeitig erreicht ein englischer Polizist, Detective Briscol Plymouth der nach einer Versetzung in diese Stadt hofft, die Karriereleiter noch weiter zu erklimmen. Allerdings wird er bereits bein eintreffen in der Polizeiwache bestohlen und steht sogleich ohne Ausweispapiere da, was einen nicht gerade gelungenen Start für ihn in Plymouth bedeutet. Er muß sie zurückerlangen bevor er sich seinem ersten Fall widmen kann, augenscheinlich nur Vandalismus auf dem örtlichen Friedhof? Auf diesem wurde kurz zuvor Sir William Lewis beigesetzt, ein mysteriöser Mann...der lebzeitens gefürchtet war von den Einwohnern der Stadt, da man ihm grausame Verbrechen nachsagte...

In neuen Kapiteln wird man abwechselnd die beiden Protagonisten Moore und Briscol steuern und die Handlungsstränge beider Personen verweben sich langsam zu einem Gesamtbild. Man sollte sich nicht über die Kapitelzahl hinwegtäuschen lassen, manche davon fallen recht kurz aus, was ein durchspielen in unter zehn Stunden möglich macht.

Nun zur grafischen Aufmachung und zur Vertonung:

Die Grafik des Spiels erinnert sehr an das Vorgängerpsiel Black Mirror, sind auch hier die Hintergründe handgezeichnet und stimmungsvoll in Szene gesetzt. Vor allem da man einzelne Schauplätze bei Tag und Nacht betreten wird. Einmal fällt Regen, ein anderes Mal ist es nebelig. Eigentlich hat sich außer der höheren Auflösung nichtes geändert. Die Figuren sind etwas detaillierter und bewegen sich weniger steif als damals, wenn auch bei weitem nicht so gut animiert, wie es heute bereits häufig der Fall ist. Die Schauplätze sind dabei in Einzelbilder unterteilt. Etwas schade: Die Stadt Plymouth ist nicht frei begehbar, einzelne Orte, wie die Polizeiwache oder derŽFriedhof sind nur über eine Karte anwählbar und jeder Ort besteht aus vielleicht 2-5 Einzelbildern. Allerdings ist das für ein klassisches Point and Click Adventure durchaus üblich.

Die Vertonung, speziell hier die deutsche ist ganz ordentlich geworden. Alle Dialoge sind vertont und von denen gibt es einige. Allerdings ist die ein oder andere Synchronstimme doppelt besetzt worden, was den Gesamteindruck etwas stört. Noch zum Bemängeln wäre, dass die Gespräche absolut nicht synchron sind zu den Lippenbewegungen der Figuren, das ist schwach. Mindestens einmal hat die Abmischung des Tons nicht gestimmt, da ein Dialog plötzlich viel zu laut war, was unangenehm ist, wenn man Kopfhörer benutzt.
Über die Musik lässt sich nicht viel sagen, sie ist stets unaufällig und teilweise gar nicht vorhanden. Nichts was einem in Erinnerung bleibt.

Die Spielmechanik ist für ein solches Spiel typisch. Objekte finden (hier hilft die mittlerweile übliche Hotspotanzeige), diese miteinander kombinieren, Gespräche führen (jeder Gesprächspunkt muss "abgearbeitet" werden) und Rätsel lösen. Diese sind dabei ziemlich einfach gehalten, Puzzles oder Minispiele sind bei Alter Ego nicht zu finden. Kann man als Vor- oder Nachteil sehen. Persönlich fand ich es schon immer unlogisch, dass z.B. ein Tresor mit einem Verschieberätselschloss gesichert wird oder dergleichen. Bei Alter Ego hat man bewusst auf Rätsel verzichtet, welche die Spielzeit verlängern sollen. Im Grunde ist alles mit Dialogen oder dem einfachen kombinieren von Gegenständen zu lösen.

Fazit:
Solides Adventure mit guter Atmosphäre und einfachen Rätseln. Technisch nicht auf dem neuesten Stand auf trotzdemm recht liebevoll präsentiert. Die Spielzeit könnte etwas länger sein. Für Einsteiger zu empfehlen. Wer Comicgrafik oder humorvolle und lustige Protagonisten erwartet, sollte lieber nicht zugreifen.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Rätselspaß, 28. April 2010
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Grausame Morde und die auf mysteriöse Weise verschwundene Leiche eines gefürchteten Adligen erwarten euch im Plymouth des Jahres 1894. Die Black Mirror Macher versprechen eine spannende und unheimliche Kriminalgeschichte mit kniffligen Rätseln, der man aus der Perspektive zweier unterschiedlicher Charaktere abwechselnd auf den Grund geht. Werden sich diese Versprechen nach dem Kauf wie Wahlversprechen nach einer Wahl in Luft auflösen oder lohnt sich Alter Ego?

Story

Zu Beginn übernehmt ihr die Rolle des irischen Taschendiebes Timothy Moor, der nach Plymouth kam, um mit seinem Kumpel Brian gemeinsam nach Amerika auszuwandern. Allerdings wird man direkt nach der Ankunft als blinder Schiffspassagier von einem Polizisten verhaftet. Nur durch einen gekonnten Sprung ins Wasser kann sich Tim knapp in die Kanalisation retten. Von hier aus beginnt das Abenteuer. Jetzt muss man nur noch die Handschellen loswerden und trockene Kleidung besorgen, um sich mit Brian in einem Pub zu treffen. Im weiteren Verlauf der Geschichte übernehmt ihr außerdem die Rolle von Detective Bristol, der nach Plymouth versetzt wurde, um Karriere zu machen. Er ist es, der im Fall des verstorbenen Adligen Sir William ermittelt. Sir William wurde von der Presse 'die weiße Bestie' genannt, weil er angeblich zu Lebzeiten 50 Morde begangen haben soll, von denen ihm kein einziger nachgewiesen werden konnte. Zu allem Überfluss wurde am Tag seiner Beerdigung sein Sarg geöffnet und die Leiche entwendet. Nun liegt es an euch, abwechselnd in der Rolle von Tim und Detective Bristol, herauszufinden, was in der düsteren Hafenstadt vor sich geht.

Gameplay

Alter Ego ist ein klassisches Point and Click-Adventure, in dem sich alles darum dreht Gegenstände einzusammeln, zu benutzen und Gespräche zu führen, um die Rätsel zu lösen und somit die Geschichte voran zu treiben. Mit der linken Maustaste geht bzw. rennt unser Charakter und mit der rechten Maustaste kann man die Umgebung untersuchen. Man spielt entweder Detective Bristol oder Tim, aber nie beide gleichzeitig. Benutzbare Gegenstände werden per Tastendruck auf F1 angezeigt. Sobald man einen Gegenstand benutzt hat und dieser nicht mehr benötigt wird, wird er beim Drücken der F1 Taste nicht mehr angezeigt. Dies erleichtert die ohnehin schon nicht schweren Rätsel zusätzlich. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass man manchmal zu umständlich denkt. Meistens ist die einfachste Lösung auch die Beste. Anstatt sich nur nach Gegenständen umzuschauen und sich zu überlegen, welche man in bester MacGyver-Manier miteinander kombinieren kann, sollte man einfach mal jemanden fragen.

Atmosphäre
Die Atmosphäre gehört eindeutig zu den Stärken von Alter Ego. Es ist genauso, wie versprochen wird: Düster und unheimlich. Als würde man ein spannendes Buch lesen, bei dem man die Rätsel selbst lösen muss. Vor allem, weil die Rätsel nicht besonders knifflig sind, wird man nie lang von der eigentlichen Geschichte abgehalten. Für Liebhaber von schweren Rätseln ist das sicherlich ein negativer Punkt, wer aber ein Spiel mit einer spannenden Story sucht und sich nicht übermäßig lang mit Rätseln beschäftigen will, der wird mit Alter Ego sein neues Lieblingsspiel finden. Besonders die Hintergrundgrafiken sind gut gelungen und tragen so maßgeblich zur dichten Atmosphäre bei. Was das Eintauchen in die Spielwelt weiterhin gut unterstützt, sind die fantastischen Synchronsprecher, die, obwohl die Dialoge nicht lippensynchron sind, auf ganzer Linie überzeugen. Lediglich die Bewegungen der Figuren wirken sehr hölzern und gehören eigentlich nicht in ein aktuelles Spiel.

Fazit

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Macher von Alter Ego ihre Versprechen halten und ein gutes Adventure abgeliefert haben. Die Geschichte ist packend, die Rätsel sind fair und die Atmosphäre ist düster. Lediglich Freunde von kniffligen Rätseln und Grafikfetischisten kommen hier nicht auf ihre Kosten. Es fängt zwar gemächlich an, aber sobald die Geschichte euch in ihren Bann gezogen hat, könnt ihr nicht mehr aufhören zu spielen, bis ihr alle Geheimnisse aufgedeckt habt. Für alle, die ein Spiel mit dichter Atmosphäre und packender Story suchen gilt: Zugreifen und kaufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schönes Spiel! Die 5,- EUR waren's voll wert!, 26. November 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Vorab: ich habe dieses klassische Point-N-Click Adventure für nur 5,- EUR im Ausverkauf ergattert. Wohl wissend, dass es hier bei den Amazon Rezensionen nicht so gut abgeschnitten hat. Aber ich dachte mir: probier's mal und mach Dir selbst ein Bild!

FAZIT: Auch wenn Alter Ego nicht der hellste Polarstern am 3rd-Person Adventure-Himmel ist, so hat es durchaus viel Strahlkraft in Puncto Unterhaltung und vor allem Atmosphäre! Es hat mir sehr viel Spaß bereitet und mich gute 10-12 Std. spannend unterhalten.... wenn man einmal von den wirklich vielen technischen Mängeln mit einem wohlwollenden Schmunzeln absieht!

Grafik: Man merkt deutlich die Parallelen zu den Vorgängern Black Mirror 1 und NiBiRu. Die Grafik ist ansprechend gemütlich und verbreitet eine schöne düstere Stimmung des alten Englands. Man taucht wundervoll in die dunkle Krimi-Atmosphäre á la Jack-The-Ripper ein. Die Charaktere wirken zwar etwas hölzern und deren Animationen sind überhaupt nicht auf der Höhe der Zeit! Es tut aber dem gesamt atmosphärischen Wohlfühlfaktor kaum Abriss und ist somit nicht wirklich schlimm... Eine gute und passende Musik Untermalung rundet die düstere Atmosphäre sehr schön ab. Ideal also für ein trist-graues Herbst/Winter Wochenende :-)

Unverzeihlich hingegen sind die groben technischen Probleme, die auch nach Installieren des Patches nicht verschwinden: Das Spiel arbeitet mit Performance intensiven Grafik-Shadern, auch wenn diese bei einem solchen Spiel nicht wirklich nötig sind. Aber ohne Shader laufen die Charaktere nun einmal lustig durch Wände oder sind plötzlich völlig unsichtbar und man redet wortwörtlich in Leere :-) Das geht wirklich gar nicht, Leute! Auch im Audiobereich sind Mängel: Sprachausgabe und Bild sind da selten synchron! Die Gesichter sind bereits verstummt, da quasseln die Stimme fleissig weiter. Noch besser: die Text-Untertitel sowie deren Übersetzungen zeigen öfter mal Programmier-Quellcode und Regie-Anweisungen in Tschechisch. Das ist fast schon lustig anzuschaun.

Die Synchronstimmen sind wirklich sehr bekannt und natürlich professionell produziert, wie bei Black Mirror 1 auch schon! Das macht also wirklich Spaß, den bekannten Sprechern zuzuhören! Die Storyline ist zwar eher linear zu bewerten, aber dafür sehr spannend und alle Rätsel gut eingebettet und in sich schlüssig. Für erfahrene Abenteurer vielleicht etwas zu einfach, aber dafür ohne Frust-Faktor und für Krimi-Einsteiger gut geeignet.

Ich habe schöne Erinnerungen an das Spiel, vor allem an die dichte Atmosphäre im vernebelten alten England! Das Spiel ist nicht ganz auf dem atmosphärischen Niveau wie Black Mirror 1, aber kurz dahinter. Und erst Recht ist es bei weitem nicht so schlecht, wie es in vielen der Rezensionen hier dargestellt wurde.

Also, für EUR 5,- kann ich es auch jetzt noch jedem Grusel-Sherlock-Krimi-Agatha-Christie-Miss-Marple-Hitchcock-Poe-Fan wärmstens ans Herz legen!! :-)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber blödes Ende, 23. Februar 2011
Von 
Leseratte111 (Nieder-Olm Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Wer keine hohen Ansprüche stellt, mit einfachen Rätseln zufrieden ist, lieber mit Personen redet als an Maschinen rumbastelt, keinen Wert auf Humor und sympathische Hauptfiguren legt und an einem linearem Verlauf nichts auszusetzen hat, der ist mit diesem Spiel gut bedient. Grafik und Sound sind in Ordnung, die Spielidee ist recht gelungen, und angesichts seines günstigen Preises ist "Alter Ego" ein netter Zeitvertreib.

Leider aber zeigt auch dieses Spiel ein Manko, das mir in letzter Zeit immer öfter auffällt: Am Anfang gibt es jede Menge Rätsel, der Spieler ist kräftig in die Handlung involviert, er hat alle Hände voll zu tun, um die Geschichte irgendwie voran zu bringen. Im weiteren Spielverlauf ändert sich das aber radikal. Plötzlich gibt es lange Zwischensequenzen, und gegen Ende wird die Story nur noch mit filmischen Mitteln voran getrieben: der Spieler muss zuschauen und kann nicht mehr eingreifen.

Ich habe dann jedes Mal den Eindruck: Die Entwickler haben sich am Anfang viel Zeit gelassen und konnten ihre Ideen verwirklichen ,aber dann hieß es plötzlich: "Jetzt aber schnell, werdet endlich fertig, das Spiel muss in den Verkauf." Wer genau hinschaut, entdeckt in diesem Endpurt häufig sogar Stellen, an der eigentlich weitere Rätsel geplant waren. Schade, dass sich die Firmen nicht mehr die Zeit lassen, Adventures in aller Ruhe bis zum Schluß auszuarbeiten.
Im übrigen gebe ich den anderen Kritikern Recht: Der Schluß von "Alter Ego" ist einfach nur schlecht. Ob der Entwickler den gleichen Frust erlebt hat wie ich und deshalb voller Zorn Tabula Rasa gemacht hat?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Enttäuschung, 4. Oktober 2010
Von 
C. Giordano "yume" (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Das Spiel soll von denselben Machern wie Black Mirror sein? O.o

Gut, ich muss zugeben, dass es genau diese Tatsache war, die mich dazu gebracht hatte das Spiel zu kaufen - und meine latente Sucht nach Adventures-

An sich ist es auch recht interessant von der Story her, nur an der Umsetzung hätte man einiges ändern können.
Alles wirkt so schleppend und manchmal hängt man an einer Stelle wegen etwas so banalem, dass man sich in dem Moment fragt warum man eigentlich am PC sitzt und seine Zeit damit verschwendet so ein Spiel zu spielen.
Doch dann möchte man aber trotzdem wissen wie es weitergeht und löst die Rätsel, geht die ewig langen Dialoge durch, bis man dann endlich am Ende ist und...

...ohne jetzt zuviel zu verraten aber so ein besch*** Ende habe ich selten gesehen.
Okay, außer vielleicht die aus der Baphomets Fluch Reihe. Tolles Spiel, viel zu kurze Enden.

Das Ende von Alter Ego ist ja nicht einmal damit zu vergleichen. Es hat mich einfach nur enttäuscht.

Fazit: Man kann es spielen aber wert ist es höchstens 10 Euro, dann tut nicht einmal die Spielzeit oder das Ende weh.

Grafik: Daran gibt es nichts auszusetzen

Story: Der Ansatz gut aber das Ende...

Preis: Zu teuer

Vergleich: Kauft euch lieber Black Mirror ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Spiel!, 14. Dezember 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Das Spiel hat den Dauerveriß einfach nicht verdient. In anbetracht des Preises ist es ein 5 Sterne Spiel ohne Einschränkung. Die beiden spielbaren Charaktere sind wirklich (schön)unsympatisch, aber nicht Witzlos! Die Story ist gut und keineswegs zu kurz. Auch zum Ende hin verliert das Spiel nicht, es wird eher fesselnder.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man sollte keine hohen Ansprüche haben, 24. September 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Das Spiel hat leider ein paar Bugs ind der Grafik (Leute gehen durch Dinge hindurch und ähnliches). Zudem ist das Ende unbefriedigend.

Gut umgesetzt hingegen sind die düstere Stimmung und das Ambiente des Spiels, so dass es doch Spass gemacht gemacht hat, zu gamen. Besonders nett war der stete Charaktertausch, der für Abwechslung gesorgt hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alter Ego, 9. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Das Spiel ist ganz gut ,die Grafik ist auch gut.Allerdings ist es keine Ich -Perspektive ,deshalb dauert die Lauferei immer etwas von der Figur.Den Zusammenhang am Anfang um was es geht ,ist nicht ganz nachzuvollziehen.Etwas durcheinander gestaltet.Kommt erst im weiteren Spielverlauf zu Tage.Die Spannung im Spiel ist aber da. Die Rätsel sind eigentlich logisch .Ich hatte es gewählt,weil ich gerne in früheren Zeiten spiele. Alles in allem kann man sagen ist ok.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelungene Atmosphäre und leichte Rätsel, 19. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Einen wesentlichen Bestandteil des Spiels bilden die beiden Hauptcharaktere, der Dieb Timothy Moor und Detective Bristol. Im Gegensatz zu anderen Spielen fällt eine Identifizierung mit beiden Figuren sehr schwer, da sie sich durch ihre Eigenschaften eher als Antihelden auszeichnen. Timothy beispielsweise lügt und betrügt, beklaut selbst Blinde und setzt seinen Charme ein, um schamlos junge Damen auszunutzen. Dabei schreckt er nie zurück, abwertende Bemerkungen zu machen. Der englische Polizist Bristol vertritt überkorrekt und formell Gerechtigkeit und Ordnung. Obwohl beide Personen anfangs recht unsympathisch wirken, offenbaren sich im Laufe des Spiels auch ihre guten Seiten. Diese Zwiespältigkeit scheint auf den ersten Blick untypisch für ein Adventure, spiegelt jedoch gut die damaligen Gemüter wieder und hebt sich so von anderen Spielen aus dem Genre ab.

Was außerdem kennzeichnend für ein gutes Point & Click-Adventure ist, sind natürlich die Rätsel. Hier scheint sich "Alter Ego" auf Einsteiger als Zielgruppe zu beschränken. Die Aufgaben sind oft relativ unkompliziert zu lösen. Meist kommt man über Dialoge mit anderen Figuren schnell zum Ziel. Die Tatsache, dass manche Probleme ohne verrückte und kreative Kombinationen von Gegenständen zu lösen sind, macht das Spiel jedoch auch logischer und realistischer. Die oben erwähnte Hilfsfunktion zur Anzeige aller möglichen Handlungsobjekte erleichtert das Spiel umso mehr. Während hartgesonnene Adventure-Experten hier unterfordert sind, werden Einsteiger mit fairen Rätseln und schnellen Erfolgen belohnt.

Würde man lange an den verschiedenen Problemen herumrätseln, hätte das zur Konsequenz, dass der rote Faden der Story darunter leidet. Das ist in "Alter Ego" definitiv nicht der Fall. Manchmal wirken einige Dialoge zwar etwas langatmig, aber die mysteriöse Geschichte bleibt ständig im Vordergrund und wird von einer gut inszenierten Atmosphäre begleitet. Diese lässt sich mit wenigen Adjektiven beschreiben: unheimlich, düster und etwas verdorben - eine gelungene Umsetzung der Geschichte in Verbindung mit den zeitgemäßen Zuständen. Doch nicht nur die Optik trägt zur Atmosphäre des Spiels bei, sondern auch das Gesamtbild der verschiedenen Charaktere und Dialoge. Die musikalische Untermalung tritt dabei eher in den Hintergrund und verstärkt nur wenig das schaurige Gefühl. Interessante Zwischensequenzen schaffen Verbindungen zwischen einzelnen Abschnitten der Geschichte und lockern das Spiel etwas auf.

Die eigentlich gelungene Konzeption des Spiels leidet in manchen Fällen an der technischen Umsetzung. "Alter Ego" ist eine Mixtur aus zweidimensionalen statischen Schauplätzen und dreidimensionalen dynamischen Figuren. Während an den malerisch gestalteten Schauplätzen nichts auszusetzen ist, ist die Umsetzung der Animationen der sich darin bewegenden Figuren eher mangelhaft. Die Bewegungen der Personen wirken steif und fügen sich optisch nur schwer in die Umgebung ein. Auch die grafische Umsetzung der dreidimensionalen Modelle entspricht nicht heutigen Grafikanforderungen. Die Vertonung der Figuren ist natürlich eine feine Sache, jedoch gibt es auch hier einige Probleme in der Umsetzung. Beispielsweise besteht kaum Synchronität zwischen Gesprochenem und den Lippenbewegungen der Personen. Ebenso haben die Stimmen der Figuren sowohl Plus- als auch Minuspunkte zu verzeichnen. Auf der einen Seite hat das Spiel gute und namenhafte Synchronstimmen wie der von Ben Affleck zu bieten. Auf der anderen Seite hingegen wirken manche Stimmen unglaubwürdig. Der Gesamteindruck des Klangs schwankt etwas und ist an einigen Stellen undeutlich, sodass die Atmosphäre etwas darunter leidet.

Angesichts der Rätselkomplexität ist dieses Spiel eher Einsteigern zu empfehlen. Erfahrene Adventure-Spieler und Freunde zeitgemäßer Grafik und guten Sounds kommen hier etwas zu kurz. Trotz technischer Mängel ist "Alter Ego" jedoch ein Point & Click-Adventure mit fesselnder Geschichte und gelungen düsterer Atmosphäre, welches sich von anderen Spielen durch interessante Antihelden deutlich abhebt.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the Roots, 31. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Alter Ego (Computerspiel)
Mit Alter Ego ist dem tschechischen Entwicklerteam ein guter Schritt zurück zu alten Tugenden gelungen.
Atmosphäre, romantisch düstere Bilderkompositionen und eine morbide Handlung stehen wieder im Vordergrund.
Grafisch wird man in fast jedem Bild stark an Black Mirror erinnert, wobei man qualitativ einen guten Sprung nach vorne geschafft hat.
Die Story ist spannend erzählt, wobei sie durch das Spielen zweier Charaktere angenehm gesplittet wird und somit für angenehme Abwechslung sorgt.
Die Sprachausgabe ist im großen und ganzen gut gelungen, wobei einer der Hauptfiguren etwas chauvinistisch angehaucht und etwas zu nörgelig ausgefallen ist.
Auch die Lippensynchronisation ist etwas mehr als daneben, aber wenn man sich auf die gesamte Atmosphäre des Spieles einläßt,
gewöhnt man sich schnell daran und empfindet es auch nicht mehr als störend.
Die Rätselkost besteht hauptsächlich aus Inventarkombinationen,
Logik- oder Schiebepuzzles gibt es nicht (Hier haben sich die Entwickler meines Erachtens leider zu sehr an den Zeitgeist der Masse orientiert).
Dementsprechend leicht ist das Ganze natürlich auch ausgefallen, was der recht geringen Spielzeit nicht gerade zuträglich kommt.
Hier und da hätte ich mir auch etwas mehr musikalischen Background gewünscht, aber das ist für mich kein KO-Kriterium.
Trotz all dieser Kritikpunkte ist Alter Ego für mich ein gelungenes Adventure, daß weitaus mehr von einem Black Mirror hat als der offizielle Nachfolger.
Das Ende dürfte einigen etwas Sauer aufstoßen, aber für mich schmälert es keineswegs das Spielvergnügen, das ich hatte.
Wer wie ich seine Hauptkriterien auf eine tolle Atmosphäre legt, auf düstere und morbide Geschichten steht und nicht vorhat, ein Spiel so schnell wie möglich durchzurennen,
und natürlich Black Mirror liebt, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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Alter Ego
Alter Ego von NAMCO BANDAI Partners Germany GmbH (Windows 7 / Vista / XP)
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