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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Zauber, neubelebt
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen zu DVD's, die noch nicht erschienen sind. Küss den Frosch hat mich derart begeistert, dass ich mir in dieser Hinsicht untreu werde. "Küss den Frosch" ist nicht mehr und nicht weniger als der beste, traditionell konzipierte Zeichentrickfilm seit Mulan.

Der Film wartet mit einer gelungenen Story,...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 von VSP

versus
3.0 von 5 Sternen Ende und Anfang zugleich
Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Film hier einen wichtigen Punkt in der bereits langjährigen Disney-Geschichte darstellt. Denn er, oder besser gesagt der Fakt, dass der 3d animierte "Rapunzel" bei weitem besser ankam, setzten einen neuen Kurs für das Hause Mickey und veranlassten sie schliesslich der 2d Animation ein für alle mal den Rücken...
Vor 1 Monat von Samuel Coats veröffentlicht


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Zauber, neubelebt, 17. Dezember 2009
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen zu DVD's, die noch nicht erschienen sind. Küss den Frosch hat mich derart begeistert, dass ich mir in dieser Hinsicht untreu werde. "Küss den Frosch" ist nicht mehr und nicht weniger als der beste, traditionell konzipierte Zeichentrickfilm seit Mulan.

Der Film wartet mit einer gelungenen Story, bezaubernden (und finsteren) Charakteren und mitreißender Musik auf. Das größte Kunststück, was den Machern bei Disney dabei gelungen ist, einerseits viele Reminiszenzen in den Film einzubauen und dabei doch einen ganz eigenen Stil zu entwickeln. So erinnert die Szene, in der Tiana von ihrem eigenen Lokal schwärmt, doch stark an die Szene aus König der Löwen, wo Simba von seinem eigenen Königreich schwärmt. Die Reise mit Louis, dem Krokodil erinnert bisweilen an Balu den Bären und Moglis Reise durch den Dschungel. Es liessen sich weitere Beispiele finden. Die New-Orleans-Umgebung, die dementsprechend ausgestaltete Musik mit Jazz und Blues schaffen aber genügend Kontrast, um den Film nicht als bloße Kopie vorheriger Disneykonzepte zu begreifen, sondern vielmehr als eigenständiges Werk mit verständiger Würdigung seiner großen Vorgänger.

Eine weitere Stärke des Films ist das dramaturgische Spielen mit eigenen, Disney-typischen Zeichentrickklischees. Grad in den Nebenfiguren des unterdrückten Butlers Lawrence und vor allem in Charlotte La Bouff, der Tochter des reichen Eli 'Big Daddy' La Bouf, wird dies deutlich.

Auch der Zeichenstil vermag zu gefallen. Besonders positiv fällt auf, dass auf computer-animierte Szenen weitgehenst (ganz?) verzichtet wurde. Während bei Filmen wie "Alladin" (Einsturz der Wunderhöhle) oder "Mulan" (Lawineneinsturz) solche Schauwerte fast allein des Selbstzwecks wegen eingebaut wurden, spart sich Küss den Frosch solche Szenen und wohlweislich damit auch die Konkurrenz zu den digital animierten Filmen.

Wesentlich zum Erfolg trägt auch die Synchronisation bei. Während bei den klassischen Zeichentrickfilmen oftmals zwei Sprecher, einer für Gesangt und einer für den normalen Text, beschäftigt werden mussten, wird zumindest für die Hauptcharaktere durch die Verpflichtung von Roger Cicero und Cassandra Steen dieses Problem elegant umgangen. Zwischen beiden stimmt die Chemie und dass beide den Stilrichtungen der im Film verwendenten Musik nahe stehen, ist ein nicht zu unterschätzendes Plus.

Am aller wichtigsten aber: Der Film spricht das Herz an. Es ist eine Liebesgeschichte, inspiriert von einem klassischen Märchen. Ja, dazu gehört auch eine gewisse Menge Kitsch. Aber selbst Männer, die aus Liebe zu ihrer Partnerin sich den Film antun (müssen), werden vielleicht überrascht sein, wie gut sie mit Konzepten unterhalten werden, die, leicht modifiziert, so in ihrer Reinheit seit 5, wenn nicht gar 11 jahren nicht mehr verwendet wurden.

Ein amerikanischer Kritiker schrieb, dass "Küss den Frosch" ein guter Film sei, aber nicht eine erneute Ära der klassisch konzipierten Zeichentrickfilme einleite, wie es einst "Die Schöne und das Biest" und "Alladin" gelungen ist. Dies ist mehr als wahrscheinlich. Ebenso gut möglich aber ist, dass "Küss den Frosch" beweist, dass digital erstellter und handgezeichneter Animationsfilm keineswegs in sich gegenseitig ausschliessender Konkurrenz, sehr wohl aber in gegenseitig ansporndender Koexistens bestehen können.
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47 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Niedliche Hommage an die Disney-Renaissance, 23. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Küss den Frosch (DVD)
Nachdem Walt Disney 1989 mit "Arielle" ein neues Zeitalter des Zeichentrickfilms eingeläutet hatten und sich fortwährend vor allem auf traditionelle Märchen und Geschichten im Musical-Stil fokussierten, zauberten sie über ein Jahrzehnt Jahr für Jahr einen neuen Klassiker herbei. Mit der 3D-Ära wurden dann auch die Disney-Filme sehr modern - was nicht heißt, dass sie schlechter wurden, nur eben anders, dennoch trauerten viele Fans von Belle, Aladdin und Co. dem klassischen Zeichentrickmärchen nach - und mit "Küss den Frosch" entstand nun ein Revival des 2D-Films.

Geschickt wurden beide Elemente miteinander verbunden - rein optisch ist es ein weichgezeichneter, wunderschöner Zeichentrickfilm, inhaltlich aber doch kein traditionelles Märchen (trotz der paar Referenzen zum "Froschkönig"), sondern modern mit vielen mitreißenden Jazz-Songs; auch die lustigen tierischen Gefährten dürfen nicht fehlen sowie ein überaus fieser Bösewicht. Die Handlung ist zwar nicht herausragend, wird aber die meisten begeistern, insbesondere die emanzipierte (und erste farbige) Protagonistin wird viele Fans finden.

Die Zeichnungen sind bis ins Detail gelungen, sowohl New Orleans als auch die Sümpfe atmosphärisch; die Voodoo-Szenen mögen mitunter für kleinere Kinder etwas gruselig sein, aber im Grunde war ja bereits die böse Hexe bei "Dornröschen" sehr unheimlich.

Nicht gelungen ist die deutsche Synchronisation - aber ich würde ohnehin empfehlen, den Film im Original zu sehen (wobei sich das für die Zielgruppe - Kinder - eher schwierig gestaltet), gerade die Südstaaten-Akzente verleihen dem Film eine extra Portion Charme.

Dennoch hat mir, und ich kann nicht einmal richtig beschreiben, das "gewisse Etwas" gefehlt, das ich bei den Filmen vor fünfzehn Jahren so geliebt habe - natürlich bin ich mit diesen Filmen aufgewachsen und sehe Filme, die heutzutage ins Kino kommen, ohnehin mit anderen Augen, aber auch wenn ich "Küss den Frosch" niedlich und ansprechend fand, hat er mich nicht so umgehauen wie andere animierte Filme in den letzten Jahren. Aber das ist meine Meinung und ich bin mir sicher, dass er bei einem breiten Publikum Anklang findet, und das natürlich auch zu recht.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 12. Dezember 2009
Ein Meisterwerk! Nach einer schieren Ewigkeit bringt nun Walt Disney endlich wieder einen handgezeichneten Zeichentrick und die Macher zeigen uns gekonnt das die ganzen Computer animierten Filme niemals einen klassischen Zeichentrickfilm ersetzen können. Die Zeichnungen sind einfach klasse und lassen einen hier und da in märchenhaften Bildern schwelgen - in Bildern in denen viel viel Liebe und Arbeit steckt. Vor allem ist der Film stellenweise so Lustig das ich im Kino mit meinen Freunden und meinen Bruder Tränen gelacht haben. Am Ende wird's ein wenig dramatisch - stellenweise sogar überaus heftig das ich überrascht wurde. "Küss den Frosch" bleibt aber am Ende ein herrliches und visuell opulentes Märchen, mit viel Herzblut, Humor und vor allem einer guten Philosophie. Die Moral im Film wird hier nicht unbedingt mit den Vorschlaghammer eingeprügelt sie wird sachte und teilweise auch unterschwellig vermittelt - was mir gefallen hat. Ich hoffe die Leute geben diesen Film eine Chance auf das wir endlich wieder mehr Zeichentrickfilme aus Amerika sehen können.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Disney, wie wir es kennen!, 11. Dezember 2009
Mit "Küss den Frosch" kehrt Disney endlich (!) zu seiner langjährigen Zeichentrick-Tradition zurück. Die "größeren" unter uns sind mit Klassikern wie "Der König der Löwen", "Mulan" und "Die Schöne und das Biest" aufgewachsen. Mit "Küss den Frosch" hat Disney nun wieder einen Film produziert, der nahtlos an diese wunderbaren Zeichentrick-Kunstwerke anknüpft.
Die Musik stimmt, die Charaktere, die Story. Ich bin heute im Kino gesessen (mit alles Erwachsenen übrigens ^^) und die Stimmung war unbeschreiblich - ganz anders als bei Spielfilmen oder den teilweise sehr liebelos gemachten Animationsfilmen, mit denen wir in den letzten Jahren geradezu überhäuft wurden.

Leute, wenn ihr was für die "alten" Disneys übrig habt, werdet ihr diesen Film lieben! Ich würd ihn mir am liebsen gleich nochmal ansehen! :D
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer hätte das gedacht?, 17. Januar 2010
Ich muss zugeben, ich war äußerst skeptisch. Die letzten Disney-Zeichentrick Filme waren allesamt derart schwach und eintönig (im wahrsten Sinne), dass ich nicht damit gerechnet hätte noch mal einen von ihnen zu sehen und die ersten Trailer zu "Küss den Frosch" waren auch nicht der Überflieger.
Glücklicherweise jedoch, schleppte mich meine Familie in "Küss den Frosch" und ich muss zugeben, der Film rockt gewaltig! (abgesehen von den ersten 20 Sek.).
Klasse, lebendige Bilder, tolle Synchronisation und ein extrem genialer Soundtrack machen richtig Spaß und auch wenn die Geschichte nicht die innovativste ist, dieser Film ist einer der besten Zeichtenrickfilme die ich kenne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Disneys 3 M's - Märchen, Musik & Magic, 18. Mai 2010
New Orleans, 20er-Jahre: Tiana träumt davon, ihr eigenes Restaurant zu eröffnen. Dafür arbeitet das Mädchen Tag und Nacht. So kommt es, dass sie auf dem Maskenball ihrer reichen Freundin Charlotte das Essen serviert. Durch einen Zufall hält der verzauberte Prinz Naveen sie für eine Prinzessin und glaubt, ihr Kuss könne ihn zurückverwandeln. Der bösartige Schattenmann hatte den gut aussehenden Adeligen in einen Frosch verwandelt.

Prinz Naveen braucht Tianas Hilfe: Er wurde in einen Frosch verwandelt, und nur der Kuss einer Prinzessin kann ihn wieder zu einem Menschen machen.

Leider geht der Kuss schief und verwandelt Tiana auch in ein Hüpftier. Ein wenig überladen fühlt sich diese Version des Märchens vom Froschkönig an: farbenfrohe Landschaften, niedliche Nebenfiguren, eine zuckersüße Liebesgeschichte, eine "Ich kann alles schaffen"-Handlung und so viel Musik (Jazz, Blues und Zydeco), wie ein Film überhaupt nur vertragen kann. Bezaubernd ist das aber allemal.

In den spannenden und vielfältigen Extras der Blu-ray Disc wird unter anderem erklärt, wie ein Zeichentrickfilm produziert wird. Außerdem enthält die blaue Scheibe ein Spiel, einen Audiokommentar und eine Menge Featurettes. Es lässt sich auch eine digitale Kopie des Films herunterladen: ideal, um ihn auf dem Handy oder Laptop anzuschauen. Die DVD hat da das Nachsehen - hier gibt es viel weniger Bonusmaterial.

Optisch präsentieren sich Blu-ray Disc und DVD, wie nicht anders zu erwarten, auf hohem Niveau. Die knallbunten Farben werden brillant wiedergegeben, die ausgezeichnete Schärfe lässt auch in der Bewegung nicht nach. Insgesamt eine hervorragende Bildqualität, mit formatbedingten Vorteilen für die BD. Beim Sound überzeugt die DVD mit sauberen Dialogen und klarer Musikwiedergabe, beschränkt sich aber zu sehr auf die Frontspeaker. Effektreicher und insgesamt satter wird der DTS-HD MA-Mix der Blu-ray Disc präsentiert.
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35 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Princess and the Frog - Endlich wieder ein zauberhafter klassischer Disneyfilm, 20. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Küss den Frosch (DVD)
Disneys neuestes Werk kann zum Klassiker werden, denn "Küss den Frosch" ist eine lustige, liebevolle und musikalische Umsetzung eines bekannten Märchens.

Prince Naveen wird vom Schattenmann in einen Frosch verwandelt. Er bittet Tiana, die er für eine Prinzessin hält ihn zu küssen, um den Zauber zu brechen. Der Kuss löst den Bann jedoch nicht und verwandelt Tiana ebenfalls in einen Frosch. Nun begeben sich die beiden Hüpfer in den Bayou auf der Suche nach Mama Odie, einer Voodoo-Priesterin, die hoffentlich den Fluch brechen kann. Auf ihrem Weg freunden sie sich mit einem Trompete spielenden Alligator namens Louis und dem romantischen Glühwürmchen Ray an. Für die Freunde beginnt eine abenteuerliche Reise durch den Bayou, voller Musik und Glühwürmchenlichter, ... doch der Schattenmann sitzt ihnen tief im Nacken.

"Küss den Frosch" ist ein bezaubernder Disneyfilm für Jung und Alt. Ausgefallene und schöne Musikstücke, sowie die amüsante Handlung, tragen zu einer typschen Disneyatmosphere bei. Doch vor allem überzeugt dieser Film dadurch, dass er eben nicht animiert wurde. Die neuen Figuren sind ausgesprochen sympathisch, vor allem das verliebte Glühwürmchen Ray mit seinem französischen Akzent. Prinz Naveen ist kein klassischer Märchenprinz oder Gentleman. Disney hat mit diesem Froschkönig einen völlig neuen, liebenswerten und modernen Helden bzw Prinz erschaffen. Ich habe mich wirklich sehr beim Zuschauen amüsiert und war hingerissen von den wunderschönen Bildhintergründen und der Ohrwurm-verdächtigen Musik. Ohne Zweifel kann sich "Küss den Frosch" zu den Disney-Meisterwerken und meiner Disneysammlung zählen.

"Komm wir knutschen."
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schöner Film, 29. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Küss den Frosch (DVD)
Eine sehr amüsante Variante des Froschkönigs. Immer wieder gerne anzusehen. Einfach bezaubernd. Kann ich nur weiterempfehlen. Nicht nur für Kinder.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wünsche werden wahr..., 8. November 2013
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Küss den Frosch (DVD)
...und wenn es derjenige von einem eigenen Restaurant ist, der uns in der schmissigsten Musiknummer des Filmes präsentiert wird, die dazu wundervoll-eigenwillig im Art-Deco-Stil gezeichnet ist: Tiana ist "ganz nah dran", wie der Refrain lautet, in New Orleans in den 1920er Jahren ihr Restaurant zu eröffnen. In einer Zeit, in der ihr die Dinge auch deswegen schwerer gemacht wurden, weil sie eine Farbige ist. Glückwunsch, Disney, erstmals eine solche zur positiven Hauptfigur gemacht zu haben, zur Märchenprinzessin gar. Der Rest ist eigentlich gute alte Schule: Die Rassenkonflikte werden nur zart angehaucht. Tiana findet ihren Prinzen, doch dazu kommt es erst auf Umwegen. Zunächst wird sie bei einem Kuss von einem in einen Frosch verwandelten Prinzen selbst in einen Frosch verwandelt und muss allerlei Abenteuer bestehen. Hierbei reiben sich beide Frösche so herrlich aneinander, dass klar ist: Sie lieben sich. Beide lernen viel über Freundschaft, Demut, das Ablegen von Dünkel und die Bewährung von praktischer Schlagfertigkeit (das kann man wörtlich nehmen) in gefährlichen und lustigen Situationen. Hierbei lernen sie natürlich allerlei mögliche schrullige Nebenfiguren kennen wie ein an Louis Armstrong angelehntes Krokodil und eine an Marie Leveau angelehnte Voodoo-Priesterin. Und ein Böser muss natürlich auch vorkommen. Wenn wir schon im jazzigen New Orleans mit seinen Geheimnissen sind, muss es ein Voodoo-Schattenmann sein, herrlich überzeichnet dünn und auf irgendwie eher charismatische statt abschreckende Weise diabolisch. Wer Disney mag, wird auch diesen Film mögen und vor allem: wird sich fragen, warum die sogenannten zweidimensionalen Zeichentrickfilme eigentlich kaum noch produziert werden, wo doch das computeranimierte Zeugs nahezu unisono durch Figuren besticht, die über Folgendes verfügen: gummiartige Münder, übergroße, hervorquellende Billardkugelaugen (außer bei "Cars") und furs & feathers, die sich zu Millionen asynchron im Winde bewegen können, aber weniger Seele als ein Bart Simpson mit nur einer Handvoll Haaren haben. Disneys handgezeichnete Figuren verfügen wieder über den unverwechselbaren Charme, bewegen sich flüssig und können auch noch beim Singen eine ansteckende Freude statt eine Verkrampftheit ausdrücken. Die Tiere und menschlichen Nebenfiguren sind dabei an schrulligem Detailreichtum dem Haupt-Pärchen natürlich überlegen. Zum Glück hat dieses nur zu Beginn und Ende menschliche Gestalt.

Fazit: Perfekte Familienunterhaltung der guten alten Schule, ob Tiana nun schwarz, weiß oder grün ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Märchen haben immer noch Riesenpotential, 28. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Küss den Frosch (DVD)
Als ich diesen Film zum erstenmal gesehen habe war ich sehr überrascht was man aus einem uralten Märchen noch machen kannn ohne dabei das alte zu zerstören. Obwohl man sich an die alte Grundidee gehalten hat zeigt sich dieses Märchen doch in einem komplett modernen Gewand. New Orleans, Jazz und Voodoo passen hervoragend hinein. Diese klassischen Disney Filme gehen ja schon beinahe als Musicals durch.Zur Story: Ein junges Mädchen träumt davon ei eigenes Lokal zu besitzen und arbeitet sehr hart davür. Allerdings trifft sie einen Prinzen der in einen Frosch verwandelt wurde. Sie küsst ihn und wird selbst zum Frosch. Jetzt müssen die beiden eine Voodooexpertin finden die ihnen hilft. Die finden sie in Mama Odie Die Voodookönigin des Bayjjou. Hilfe erhalten sie außerdem von dem musikverückten Aligator Luis und dem verliebten Glühwürmchen Ray. Nach ein paar Abenteuer geht kommt es zum Showdown gegen den Schattenmann. Fazit:Ein lustiger Disneyklassiker mit großartiger Story, toller Musick und jede Menge Charme. TOLL GEMACHT.
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Küss den Frosch
Küss den Frosch von Cassandra Steen (DVD - 2010)
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