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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Bah, Humbug!"
Nein, nein der Film ist keinesfalls Humbug. Ganz im Gegenteil, als ich im Dezember 2009 zwei Tage vor Weihnachten aus dem Kino herauskam war ich hellauf begeistert.
Diese Freude an dem Film sowie die an der, mir aus Kindertagen bekannten, Vorlage an sich, hält bis heute an. So pflege ich es jedes Jahr während der Weihnachtszeit mindestens einmal diese...
Veröffentlicht am 6. April 2012 von rdj4ever

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung: An alle Käufer aus Österreich!
Zum Inhalt des Films gibt es hier bereits genug Rezensionen, deshalb möchte ich nur kurz auf die beigefügte Digital Copy eingehen.
Ich habe die Blu-ray von Österreich aus bestellt und habe nun folgendes Problem: Zum aktivieren der Digital Copy in meinem iTunes Account ist der Blu-ray Disc ein Aktivierungscode beigefügt. Dieser Code kann aber nur...
Veröffentlicht am 22. November 2010 von andi.austria


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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Bah, Humbug!", 6. April 2012
Nein, nein der Film ist keinesfalls Humbug. Ganz im Gegenteil, als ich im Dezember 2009 zwei Tage vor Weihnachten aus dem Kino herauskam war ich hellauf begeistert.
Diese Freude an dem Film sowie die an der, mir aus Kindertagen bekannten, Vorlage an sich, hält bis heute an. So pflege ich es jedes Jahr während der Weihnachtszeit mindestens einmal diese wunderbare Hollywood-Perle anzusehen.

Die Story des Films dürfte jedem eigentlich schon bekannt sein, die Geschichte Charles Dickens ist legendär und erfreut sich vor allem in den USA großer Beliebtheit.
Die Handlung im London des 19. Jahrhunderts dreht sich um den einsamen, geizigen sowie unfreundlichen Weihnachtsverachter und Geldwechsler Ebenezer Scrooge.
Dieser hat kein Gutes Wort für das Fest der Liebe übrig und tut obendrein seine Hartherzigkeit den Menschen in seinem Umfeld, sei es sein Angestellter Bob Crachit oder sein Neffe Fred Scrooge, Kund.
Scrooge wird eines Heiligabends von seinem, vor auf den Tag genau sieben Jahren verstorbenen und nun als Geist wandelnden, Geschäftspartner Jacob Marley heimgesucht und zu Besserung im Verhalten gemahnt. Scrooge ist nicht sonderlich über Marleys Kommen erfreut.
Doch als dieser ihm seine Leiden als Geist aufzeigt und das Kommen dreier Weihnachtsgeister ankündigt, beginnt Scrooge langsam den Ernst der Lage zu verstehen.
Am nächsten Abend steht tatsächlich der erste Geist, der Geist der vergangenen Weihnacht, an seiner Bettkante. Diesem folgen der Geist der gegenwärtigen und der Geist der zukünftigen Weihnacht.
Alle drei zeigen Scrooge seine Fehler und die Folgen seiner Hartherzigkeit in den verschiedenen Zeiten seines Lebens auf und mahnen ihn auf drastische Weise ebenfalls zur Besserung.
Scrooge fürchtet allmählich, dass die langsam in ihm keimende Einsicht bereits zu spät kommt.

Robert Zemeckis setzt die klassische Geschichte mit Zeitreisecharakter frisch aber zu jedem Zeitpunkt mit der notwendigen Würde in Szene, dabei orientiert er sich erfreulicherweise näher als jeder Regiesseur zuvor an der recht düsteren Vorlage bindet aber ebenfalls eigene Einfälle und Darstellungen in Harmonie ein.
Die 3D-Effekte sind atemberaubend und zaubern dazu noch eine tolle Weihnachtsatmosphäre: Schneeflocken wehen dem Zuschauer um die Nase, waghalsige Flüge durch die Straßen des Londons im 19. Jahrhundert, herrlich glitzernd funkelnde Dekoration an jeder Ecke und festliche Adventsklänge aus Alan Silvestri's fantastischem Soundtrack lösen Begeisterung sowie weihnachtliche Vorfeude beim Zuschauer aus.
Neben der liebevollen Animation des Umfelds sind selbstverständlich nebst auch die Figuren selbst perfekt gelungen und wirken sei es in Bezug auf die Mimik als auch auf die Gestik dank großartiger Hollywood-Schauspieler, allen voran Jim Carrey als Ebenezer Scrooge, durch das im Vergleich zu "Der Polarexpress" nochmals verbesserte Motion-Capture-Verfahren, sehr real.
Es macht Spaß Komiker Jim Carrey bei den verschiedenen Gesichtsausdrücken, Körperhaltungen und seiner merkbaren Spielfreude zuzusehen sowie hin und wieder sogar altbekannte Züge seines Gesichts zu erkennen.
Die Geschwindigkeit des Films wurde im Vergleich zu anderen Adaptionen, zu meinem Vergnügen, etwas erhöht ohne dabei übertrieben rasant zu wirken.
Scrooge wird raketenartig Richtung Mond geschossen, er wird in einer überwältigend gefilmten Verfolgungsjagd durch die schmutzigen Gassen Londons gehetzt und schlittert als kleines Männchen auf einem Eiszapfen eine Dachspitze entlang.
Neben all der Action ist auch die kennzeichnende und mir aus Kindertagen besonders in Erinnerung gebliebene Spannung des Stoffs keineswegs verloren gegangen, ganz im Gegenteil.
Bei so manchem Geist läuft dem Zuschauer ein wohliger Schauer den Rücken hinunter und der ein oder andere Schockmoment ist dank nahezu makaberer Einfälle auch garantiert.
Im düsteren Showdown wird es, dank der fulminanten Inszenierung sowie den tollen Effekten, abshließend nochmals schön dramatisch, packend rasant und gruselig.
Doch auch die gesamte finster inszenierte, leicht bedrückende, Atmosphäre verleiht dem Film einen speziellen Charakter, der seinen Tonus jedoch trotz der dunklen Grundstimmung gekonnt zwischen ernst und heiter zu variieren vermag.
Betrachtet man gerade diese Gesamtmischung kann ich zwar nicht ganz mit der FSK von 12 Jahren übereinstimmen. So würde ich den Film für Kinder ab 10 Jahren empfehlen.
Selbst die wichtige Botschaft der Nächstenliebe wird in nahegehenden, fast zu Tränen rührenden Szenen sowie teils auch humorigen Sequenzen eingebunden und verleiht dem Blockbuster seinen unwiderstehlichen Charme.
Trotz der gefühlvollen Momente driftet die Adaption aber Gott sei Dank keineswegs in klebrige Harmonieergüsse ab sondern bewahr ein ehrliches Gesicht.
Einige Szenen enthalten quasi als Sahnehäubchen den ein oder anderen berechtigten kritischen Unterton bezüglich der Kirche und führen beim Zuschauer zu so manchem Denkanstoß.
Besonders hervorzuheben sind zum Abschluss selbstverständlich die preisverdächtigen Leistungen der großen Hollywood-Akteure.
Allen voran trumpft Jim Carrey in gleich vier Rollen auf. Er spielt neben der Hauptrolle des Ebenezer Scrooge außerdem den Geist der vergangenen Weihnacht, den Geist der gegenwärtigen Weihnacht und den Geist der zukünftigen Weihnacht.
Desweiteren sind Gary Oldman als Bob Crachit, als Jacob Marley und als Tiny Tim, Colin Firth als Fred Scrooge, Bob Hoskins als Mr. Fezziwig, Robin Wright Penn als Belle Scrooge und als Fan Scrooge, Fionnula Flanagan als Mrs. Dilber sowie Lesley Manville als Bob Cratchit's Frau zu sehen.
Als besondere Gastschauspielerin konnte Leslie Zemeckis, die Frau von Regiesseur Robert Zemeckis, als Fred Scrooge's Frau gewonnen werden.

Weltweit konnte der Weihnachtsfilm, mit dem Originaltitel "Disney's A Christmas Carol" und einem Budget von $175 Millionen - $200 Millionen, $325,286,646 an der Box Office erzielen.
Dabei stammen $137,855,863 aus den USA und etwas bessere $187,430,783 aus Übersee.
Kinoexperten vermuten hinter dem etwas verhalteneren Einspiel in den USA den zu früh gelegten Kinostart am 6. NOvember 2009 als Ursache.
Diese lassen den Film aber dennoch zu zu keinem Flop werden, beachte man z. B. nur die Einnahmen für Heimkinoveröffentlichungen.
Scrooge's nächtliche Zeitreise wurde für die 36th Saturn Awards sowie in zwei Kategorien für die 2010 Kids' Choice Awards nominiert.
Jim Carrey gewann bei zweiterer Preisverleihung in der wichtigen Kategorie "Favorite Voice from an Animated Movie".

Die 3D-Blu-ray Disc bietet tolle 3D-Effekte und besticht in klarem Bild und Ton. Die Extras sind sehr interessant und bieten neben unveröffentlichen Szenen u. a. ausführliche Einblicke in die außergewöhnlichen Dreharbeiten. Neben der 3D-Blu-ray Disc enthält das Set eine gewöhnliche Blu-ray Disc und eine Digital Copy.

Bewertung:
Film:
Story: 4/5 Sterne
Schauspieler/Regie/Soundtrack: 5/5 Sterne
Humor: 1/5 Sterne
Action: 1/5 Sterne
Spannung: 3/5 Sterne
Gefühl: 4/5 Sterne
Anspruch: 1/5 Sterne
Effekte: 5/5 Sterne
3D-Blu-ray Disc:
Bild/Ton: 5/5 Sterne
Extras/Menü/Cover: 5/5 Sterne
Gesamt: 5/5 Sterne

Fazit: Mit "Disney's Eine Weihnachtsgeschichte" ist Zemeckis neben "Der Polarexpress" einer der schönsten Weihnachtsfilme unserer Zeit gelungen. Obwohl er die Geschichte durch Effekte und Action auffrischt bleibt er dem düsteren Original recht treu.

Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension.
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68 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Humbug... Ist dieser Film ganz bestimmt nicht!, 20. Oktober 2010
Überwiegend positiv wurde "Eine Weihnachtsgeschichte" nicht gerade von der Kritikerwelt aufgenommen. Zu leblos und puppenhaft wirken die Figuren, zu hektisch seien die Kamerabewegungen. Dazu kommt noch die disney-untypische, düstere Stimmung... Also alles Humbug? Mitnichten!

Ganz klar, der Film richtet sich eher an ein erwachseneres Publikum. Wenn ein Geist sich selber vor lauter Schreien den Kiefer ausrenkt, ist das definitiv nichts für unsere Jüngsten! Es war von Anfang an Robert Zemeckis erklärte Absicht, der berühmten Buchvorlage näher zu kommen als sämtliche Verfilmungen und Interpretationen zuvor. Wer also die Romanvorlage kennt, weiss, dass hier eine äusserst original-getreue Interpretation des Stoffes vorliegt... Ich vermute deshalb, dass diejenigen Stimmen, welche den Film als zu brutal für einen Familienfilm abgetan haben, selbst wenig Kenntniss von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte haben. Ich gebe allerdings zu, dass die Marketing-Maschinerie Disneys hier den Film als etwas zu verkaufen versucht hat, was es eigentlich gar nicht ist, bloss, um mehr Einnahmen zu erzielen...

Wie dem auch sei, nun möchte ich einige Worte zum Film selber verlieren. Die Geschichte ist den Meisten mehr oder weniger bekannt: Als dem kaltherzigen und geldgierigen Ebenezer Scrooge an heilig Abend die drei Geister der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erscheinen, steht ihm die zugleich aufregendste wie auch erschreckenste Reise seines mittlerweile viel zu langen Lebens bevor. Eine Reise, die ihm die eigene Trost- und Herzlosigkeit vor Augen hält, was ihn grundlegen verändern wird.

Die nun endgültig etablierte Motion-Capture-Technik, die vorallem von R. Zemeckis regelmässig zelebriert wird (man denke an "Polarexpress" oder "Beowulf"), ist Geschnmackssache. An die Animationen eines "Avatar" oder "Gollum" kommt der Film sicher nicht ran, doch die Figuren fand ich zumindest keineswegs leblos! Jim Carrey, der hier fast alle Figuren selber spielt und spricht, liefert eines seiner hervorragendsten Leistungen ab! Gerade er, ein Schauspieler mit sovielen verschiedenen Gesichtsausdrücken wie es Sand am Meer gibt, schafft es, dass jede Figur einen ganz eigenen Charakter erhält. Seine Interpretation des menschenhassers Scrooge ist dabei soo kalt und herzlos, dass einem diese tragische und einsame Figur schon fast wieder sympatisch wird. Die wenigen Nebenrollen wurden zum Glück ebenfalls hochkarätig besetzt - unter anderem sprechen Gary Oldman und Colin Firth ihre Figuren.
Während die technische Darstellung der Figuren durchaus diskutiert werden darf, bietet das wunderschön Weihnachtliche Setting überhaupt keinen Grund zur Kritik: Die verschneiten Dächer des alten, viktorianischen Londons, belebte Srassen mit allerlei Weihnachtsschmuck, weihnachtliche Musik hier und da... Wenn es nicht mal düster ist, dann "weihnachtets" ganz schön in diesem Film :-). Die rasanten und perfekten Kamerafahrten durch dieses Bilderbuch-London sind perfekt choreographiert und warem vor allem im Kino dank der 3D-Technik ein wahrer Augenschmauss. Dass es auf der heimischen Heimkino-Anlage zu kleinen Abzügen kommt, ist absolut verschmerzbar, die gebotenen Bilder dürften auch so ihre volle Schönheit entfalten.

An der Geschichte selber hat sich - wie Eingangs schon erwähnt - nicht viel verändert im Vergleich zur Romanvorlage. Und auch für jene, welche die Geschichte vorher noch nicht kannten, wird der Film keine überraschenden und unvorhersehbaren Wendungen bieten können. Dafür aber schaut man sich den Film auch gar nicht an. "Eine Weihnachtsgeschichte" punktet da, wo sie sollte: Sie trifft den "Weihnachten ist das Fest der Liebe"-Nerv, bringt uns einige Botschaften über Nächstenliebe und Lebensfreude näher. Kitschig, klar... aber das darf es ja auch sein, wenn mann sich einen Weihnachtsfilm anschaut.

Fazit:
Es bleibt also ein Weihnachtsfilm mit einem grandios auspielenden Jim Carrey, wunderbar komponierte Weihnachtskarten-Bilder eines verschneiten Londons und jede Menge Weihnachtszauber. Die Motion-Capture Technik darf durchaus diskutiert werden: Mir gefällts. Die düstere Stimmung des Films ist auf die ebenso düstere Romanvorlage zurückzuführen, da der Film aber durchaus auch seine witzigen Momente hat, welche diese Düsterniss durchbrechen, ist das überhaupt kein Problem. Wer sich gerne auf seiner Couch unter der warmen Decke bei Kakao und Kaminfeuer gemütlich machen will, und sich dabei mit einem Film auf Weihnachten einstimmen will, ist "Disneys - Eine Weihnachtsgeschichte" ans Herz zu legen :-)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der hartherzige Ebenezer Scrooge..., 21. Dezember 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (DVD)
Charles Dickens Verfilmungen eignen sich sehr gut als optimale Weihnachtsfilme. Die großartigsten Beispiele dafür sind David Leans beide Werke "Geheimnisvolle Erbschaft" (1946) und "Oliver Twist" (1948) sowie die brilliante und düstere Neuverfilmung durch Roman Polanski aus dem Jahr 2005 mit Ben Kingsley als Fagin. Oft thematisierte Dickens in seinen Romanen die Armut und die in seiner Zeit bestehende Kinderarbeit und Kinderkriminalität. 1843 verfasste Dickens die Erzählung "A Christmas Carol" mit der Absicht, die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Not der Armen in der Gesellschaft Englands zu lenken und ein moralisches Zeichen zu setzen. Am 19. Dezember 1843 wurde das Werk erstmalig mit Illustrationen von John Leech veröffentlicht. In der Geschichte geht es um den herzlosen Geschäftemacher Ebener Scrooge, der sich während der Weihnachtstage von einem grantigen Geizhalz wieder in den gütigen, die Not der Menschen lindernden Menschen zurück verwandelt. Und da wir bei Weihnachtsfilmen sind, kommt die Neuverfilmung von Robert Zemeckis aus dem Jahr 2009 ins Spiel. Der Regisseur, der durch den oscarpreisgekrönten "Forrest Gump" seinen größten Welterfolg feiern konnte, begann ab dem Jahr 2004 mit seinem Faible für mit Motion Capture komplett computeranimiert hergestellte Filme und gleich seine erste Arbeit in diesem Bereich war ein Weihnachtsfilm. Auf den "Polarexpress" folgte die "Legende von Beowulf". "Charles Dickens Eine Weihnachtsgeschichte" komplettiert dieses Trio. In diesem Film fungiert Jim Carrey als menschliches Vorbild für die künstlich generierte Computerfigur Ebenezer Scrooge. Der optisch hervorragend in Szene gesetzte 3D-animierte Fantasystreifen aus den Anfängen der viktorianischen Epoche zeigt in seiner ersten Szene den in seinem Sarg liegenden Jacob Marley, Der Mann ist tot, er starb am Heiligabend - er war Geschäftspartner, Weggefährte und einziger Freund des verbitterten Geizhalses Ebenezer Scrooge. 7 Jahre später: Wieder steht Weihnachten vor der Tür. . Ebenezer, der immer noch voller Kälte ist und seine furchtbare Kälte überall verbreitet ist der alleinige Inhaber des Warenhauses "Scrooge and Marley" und hat einen Angestellten, diesen Bob Cratchit (Gary Oldman) behandelt er mit eiserner Strenge. Er muss ihm wohl für den Weihnachtstag einen bezahlten Tag freigeben, was dem Geizkragen aber extrem sonderlich schwer fällt. Wie jedes Jahr bekommt der hartherzige alte Mann Besuch von seinem Neffen (Colin Firth), der ihn einmal mehr dazu bewegen will gemeinsam das Weihnachtsfest zu feiern. Doch wieder erhält die gute Absicht eine vernichtende Absage. Die kassieren auch zwei Gentlemen, die Spenden für die Armen sammeln. Kommt ja gar nicht in Frage, denn wozu gibt es Gefängnisse und Armenhäuser in der Stadt. Sollen die sich doch um das Gesindel kümmern. Er will das Fest wieder wie immer alleine in seinem großen Haus feiern, doch dann erscheint ihm der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Marley, der zu Lebzeiten noch geiziger war als Scrooge selbst und dieser warnt ihn vor einem düsteren Ende, wenn er sein Leben nicht grundlegend ändern wird. Ausserdem kündigt er für die Festtage den Besuch von drei Geistern. Zuerst soll der Geist der vergangenen Weihnacht escheinen, danach steht der Besuch der gegenwärtigen Weihnacht an und zuletzt würde er von der künftigen Weihnacht heimgesucht...
so lässt die sentimentale Geschichte zuerst die Vergangenheit Revue passieren, nimmt danach Bezug auf den Ist-Zustand und malt ein logisch konsequentes Zukunftsszenario dazu aus. Diese Reise mit den Geistern führt - hoffentlich noch nicht zu spät - für die Veränderung der Figur. Dickens Werk enthält natürlich stark sozialkritische Töne, mit denen der Autor die Mißstände im England des 19. Jahrhundert anprangern wollte.
Dazu benutzt er den moralischen Zeigefinger, der allerdings im Falle von Ebenezer Scrooge auch bitter notwendig geworden ist. Dickens Flair wirkt zu Weihnachten sehr großartig, es enthält aber auch trotz kritischen Tönen eine Menge Kitsch für den Zuschauer bereit. Und wann...wenn nicht an Weihnachten...ist man besonders empfänglich dafür. Robert Zemeckis setzt natürlich auch voll auf diese Schiene. Dies brachte ihm natürlich auch Kritik ein. So lobte man durchweg seinen Bilderfilm als berauschendes visuelles Vergnügen, warf aber auch vor, dass durch die vollendete Form der Inhalt gelitten hat. "Seelenlos" war eines der Attribute, die man dem Film bescheinigte - aber dies war schon bei seinen beiden früheren Filmen mit der Performance Capture Technik, in der alle Bewegungen und das Mienenspiel der Schauspieler gescannt und auf computeranimierte Figuren übertragen werden.
Dennoch dürften alle drei Filme Potential für spätere Klassiker haben, zwei davon sind sicherlich bald Stammgast im TV-Programm zwischen dem 24. und 26. Dezember. Die Kinokasse war in beiden Fällen gut gefüllt. "Polarexpress" brachte es auf 307 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit und "A Christmas Carol" steigerte sich sogar noch auf 325 Millionen Dollar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Humbug, 14. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (DVD)
Ebenezer Scrooge ist ein verbitterter alter Mann, der dreimal auf jede einzelne Münze schaut und für seine Mitmenschen nur Geringschätzung übrig hat. Als Weihnachten vor der Tür steht - ein Fest, das für Scrooge nichts als Humbug ist - erscheint ihm die geistliche Gestalt seines alten Geschäftspartners Jacob Marley. Dieser kündigt Scrooge an, dass er von drei Geistern besucht wird, die ihn und seine Einstellung nach und nach verändern werden...

Als ich Mitte 2009 einen Kinotrailer zu Charles Dickens' allseits bekannter Weihnachtsgeschichte gesehen hatte, war ich ehrlich gesagt ein wenig ambivalent gestimmt. Hierfür war in erster Linie die Ankündigung verantwortlich, dass Jim Carrey für diesen Film vier wichtige Rollen übernehmen würde. Ich mag die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens durchaus und kannte bereits im Vorfeld einige Verfilmungen, aber mit den schauspielerischen Leistungen von Jim Carrey konnte ich mich bis dahin nie anfreunden. Aus diesem Grund bin ich mit einer gehörigen Portion Skepsis an diesen Streifen herangegangen.
Zu meiner Erleichterung kann ich sagen, dass meine Befürchtungen nicht eingetroffen sind. Jim Carrey spielt die Rolle des verbitterten Geizkragens Ebenezer Scrooge absolut empathisch und stellt den Wandel innerhalb des Films nachvollziehbar dar. Dadurch, dass man sich vor allem in der Mitte des Films fast ausschließlich auf Jim Carrey fokussiert, fallen die anderen Stars um Gary Oldman, Robin Wright Penn, Colin Firth und Bob Hoskins allerdings ein wenig aus der Reihe. Zwar machen auch sie ihre Sache ordentlich, aber ihre Charaktere erscheinen stellenweise schon fast wie Randfiguren.

Die Animationen des Films sind ebenfalls zu loben. Anfangs habe ich mich gefragt, wie man versuchen möchte, den Zuschauer hier bei der Stange zu halten. Wenn die Weihnachtsgeschichte einfach nur heruntergeleiert wird, kann das schnell nach hinten losgehen und langweilig werden. Aber hier wird der Zuschauer auf keinen Fall enttäuscht. Die Animationen sind dermaßen liebevoll und authentisch gemacht, dass man sich stellenweise schon wie in einem Realfilm vorkommt. Die Reisen mit dem Geist der vergangenen Weihnacht, dem Geist der gegenwärtigen Weihnacht und dem Geist der zukünftigen Weihnacht wurden sehr fantasievoll behandelt. Der einzige Kritikpunkt hierbei ist, dass manche Stellen zu lang geraten sind, wodurch die eigentliche Handlung ein wenig aus der Bahn gerät. Hier hätte man den Film locker um ein paar Minuten kürzen können, auch wenn es natürlich verständlich ist, dass man so viele Experimente wie möglich ausprobieren möchte.

Der heimliche Star dieser Verfilmung ist meiner Meinung nach allerdings die tolle Filmmusik von Alan Silvestri. Vor allem das Hauptthema hat mich absolut begeistert. Zwar bedient sich Silvestri hier deutlich hörbar an Weihnachtsliedern wie "Hark! The Herald Angels Sing", "Deck the Halls" oder "God Rest Ye Merry, Gentlemen", aber das trägt nur einen weiteren Schritt zur jahreszeitlich bedingten Stimmung bei. Die Filmmusik untermalt die jeweiligen Stimmungen optimal.

Zwei Sachen sollte man sich zum Schluss allerdings nochmal deutlich vor Augen führen.
Erstens handelt es sich bei diesem Film um eine Geschichte, deren Titel Programm ist. Sie funktioniert nur zu Weihnachten und legt großen Wert darauf, nichts anderes zu sein als eine reine Weihnachtsgeschichte.
Zweitens ist dieser Film ab zwölf Jahren freigegeben. Ich gebe zu, dass ich im Vorfeld gedacht habe, dass diese FSK-Einstufung für einen Film dieser Art viel zu hoch ist. Nachdem ich den Film gesehen hatte, wusste ich es besser. Eltern sollten wirklich darauf achten, dass die Empfehlung eingehalten wird. Manche Szenen können vor allem beim ersten Durchlauf sehr schockierend auf kleine Kinder wirken. Vor allem das Auftauchen von Jacob Marley ist sehr düster und setzt teilweise sogar auf ein paar Gruselmomente.
Wenn man diese Dinge beachtet und sich auf den Film einlassen kann, steht einem gemütlichen Fernsehabend allerdings nichts im Weg.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Umsetzung, 26. Dezember 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (DVD)
Ebeneezer Scrooge ist ein Geizhals wie er im Buche steht. In den 1830er Jahren zur Weihnachtszeit stirbt sein Partner Marley. Als er den Bestatter auszahlen muss, entnimmt er der Leiche die beiden Geldstücke, die dieser auf den Augen trägt, ein Brauch um den Fährmann zu bezahlen, der einen über den Fluss des Todes auf die andere Seite bringt.

Sieben Jahre später hat sich der alte Knochen immer noch nicht gebessert. Im Gegenteil. Seinem Mitarbeiter Bob Cratchit leiert er raus, dass er für den freien Weihnachtstag am Tag drauf früher im Kontor erscheint. Spendensammlern hält er entgegen, dass es doch Arbeitshäuser und Gefängnisse gibt um die arme Bevölkerung ans Malochen zu kriegen und wenn sie es nicht tun, könnten sie ja sterben was der Überbevölkerung entgegenwirkt.
Am gleichen Abend erscheint Marley als Geist und eröffnet ihm eine wenig erstrebenswerte Zukunft im Jenseits. Scrooge solle drei Geister erwarten, die ihm sein Leben zeigen: die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht…

Der Film ist technisch perfekt, jedes Haar bewegt sich und teilweise erkennt man die oft verfremdeten Darsteller, die hier mehrere Rollen gleichzeitig übernehmen wie Jim Carrey oder Colin Firth. So habe ich mir die Dickens oft verfilmte Weihnachtsgeschichte immer vorgestellt, die mehr als geradlinig erzählt wird. Allerdings fiel mir beim Betrachten der 2D-Variante auf, dass der Film für 3D wie gemacht erschien. Es gab allerlei technisches Schnickschnack und Szenen zu Beginn oder bei den Geistern der vergangenen und gegenwärtigen Weihnacht, deren Szenen zu Scrooge Vergangenheit bzw. zu den Cratchits mehr als aufgezwungen wirkten. Sicherlich ist der Film technisch perfekt. Doch solche Ablenkungen bedarf es nicht, jedenfalls nicht im übersteigertem Maße, wenn auch die Handlung und die Charaktere es sind. Das lenkt dann von der guten Umsetzung ab und es ist eines der wenigen Male bei denen ich Jim Carrey mal nicht als überdreht nervig empfinde.

Trotz der manchmal zu sehr in Szene gesetzten 3D-Fahrten aufgrund der gelungenen Umsetzung fünf Sterne.
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rezension Blu-ray 3D-Edition: Weihnachtsunterhaltung in guter dreidimensionaler Umsetzung, 20. November 2010
Der etwas düster anmutende Klassiker von Charles Dickens wurde bereits oft verfilmt. Diesmal wagten sich die Disney Studios heran und wollten etwas Besonders auf die Beine stellen. Ein bekannter Regisseur sollte es richten. Nach Der Polarexpress" setzt Regisseur Robert Zemeckis erneut die Motion-Capture Technik ein. Sie überträgt die Bewegung der Darsteller in eine detailreich animierte Welt. Problemlos kann so ein Schauspieler in verschiedene Rollen schlüpfen. Manchmal sind es nur die Augen an denen man den eigentlichen Schauspieler erkennt. Da der Film allerdings erst ab 12 Jahre ist, ist er eher für die größeren Kinder oder Erwachsene geeignet.

Für Ebenezer Scrooge (gespielt von Jim Carrey) gibt es nichts Wichtigeres als Geld verdienen. Doch auch das reicht ihm nicht, und so lebt er trotz seines Reichtums eher spärlich, um so noch weiter sparen zu können. Darunter muss auch Bob Cratchit (Gary Oldman), sein einziger Angestellter, der ihm noch verblieben ist, leiden und so im kalten Winter in einem unbeheizten Büro seine Arbeit verrichten muss. Dabei kennt Scrooge auch zur Weihnachtszeit kein Erbarmen, ganz im Gegenteil zu dieser Zeit ist er noch viel unausstehlicher. Doch das soll sich ändern, als er Besuch von seinem vor langer Zeit verstorbenen Partner Marley bekommt, der ihn warnt, dass Scrooge sein Leben ändern soll und ihm die Ankunft von drei Geistern ankündigt, die ihn bekehren sollen. Doch findet Scrooge zurück auf den richtigen Pfad oder ist sein Schicksal schon besiegelt?

Das Bild im Format 2:40:1, 16:9 anamorph (1080p 24) Der 3D-Effekt ist in einigen Szenen sehr verhalten oder er wirkt teilweise schon ein wenig übertrieben. Die herabfallenden Schneeflocken verlieren sich leider in dem Cinemascope-Balken. Ansonsten zeigt der Film hohe Detailgenauigkeit, kräftige Farben und perfekten Kontrast. Der Schwarzwert ist gut könnte aber in einigen Szenen durchaus noch besser sein.

Das Tonformat DTS-HD MA 5.1 (leider nur in Englisch) gibt es einen klaren, dynamischen und effektreichen Ton. Die deutsche Tonspur liegt nur in DTS 5.1 vor, klingt nicht ganz so dynamisch, aber die Surroundeffekte sind ordentlich. Die Stimmen der Dialoge sind gut zu verstehen und der Übergang zur Filmmusik geht in Ordnung.

Am Bonusmaterial wurde nicht gespart: weitere Blu-ray mit dem Film in 2D, Zugangsdaten für eine Digitale Kopie des Films, Adventskalender, Trailershow, eine informative Vorstellung der Motion Capture Technik, Dokumentation Am Set". Die guten, teilweise interaktiven Extras sind zwar eine abwechslungsreiche, aber teilweise nicht so spannende Zugabe.

Das Cover ist diesmal in rot passend zum Weihnachtsthema gehalten, dass FSK-Logo lässt sich leider nicht entfernen.

Wer diese Art von Film mag, für den ist die vorliegende Blu-ray eine lohnenswerte Filmanschaffung für die Einstimmung auf die Weihnachtszeit.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung: An alle Käufer aus Österreich!, 22. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum Inhalt des Films gibt es hier bereits genug Rezensionen, deshalb möchte ich nur kurz auf die beigefügte Digital Copy eingehen.
Ich habe die Blu-ray von Österreich aus bestellt und habe nun folgendes Problem: Zum aktivieren der Digital Copy in meinem iTunes Account ist der Blu-ray Disc ein Aktivierungscode beigefügt. Dieser Code kann aber nur mit einem deutschen iTunes Account aktiviert werden! Mit einem österreichischen iTunes Account funktioniert dieser Code nicht!
Ich habe Disney bereits hinsichtlich dieses Problems angeschrieben, jedoch noch keine Stellungnahme bekommen.
Für mich ist die Digital Copy deshalb bisher leider unbrauchbar!

Deshalb: 5 Sterne für den Film und 2 Sterne Abzug wegen der unbrauchbaren DC!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die schönste Weihnachtsgeschichte aller Zeiten, auf einer technisch perfekten Blu Ray, 22. November 2010
Von 
Torsten "Toschi" (Kempen/Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Regisseur Robert Zemeckis (Zurück in die Zukunft 1 - 3, Forrest Gump, Der Polarexpress) erschuf mit Eine Weihnachtsgeschichte ein wunderbares Filmmärchen, das jung und alt in seinen Bann ziehen wird. Klar ist Charles Dickens Weihnachtsgeschichte bereits mehrere male verfilmt worden aber noch nie als computeranimierter Spielfilm.

Was soll man zur Story noch großartig erzählen? Diese dürfte doch den meisten recht bekannt sein: Der kaltherzige, boshafte und geizige Geldverleiher Ebenezer Scrooge (Jim Carey) wird in der Nacht vor Weihnachten von 3 Weihnachtsgeistern (ebenfalls Jim Carey) heimgesucht. Diese wollen den verbitterten alten Mann bekehren und zeigen wie schön das Weihnachtsfest ist und wie viel Liebe in Weihnachten steckt.

Und viel Liebe steckt auch in dieser sehr gelungenen Disney-Produktion: Wie schon bei Der Polarexpress wurden reale Schauspieler (u. a. Jim Carrey, Gary Oldmann, Robin Wright-Penn, Colin Firth, Bob Hoskins) via Motion-Capture-Aufnahmen in digitale Figuren verwandelt. Das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen. Noch nie wirkten computeranimierte Schauspieler so echt und lebendig, wie in Eine Weihnachtsgeschichte. Die Animationen der Schauspieler wirken nicht mehr so hölzern, unnatürlich und steif wie noch bei Der Polarexpress oder Die Legende von Beowulf.

Aber nicht nur die Schauspieler wissen zu gefallen, sondern auch das toll dargestellte viktorianische London des 19. Jahrhunderts. Hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet.

Ein absolutes i-Tüpfelchen ist die superbe Blu Ray. Vielen Dank an Walt Disney Pictures, die bei der Produktion der Blu Ray das 3D-Master der Kinoversion verwendet haben. In Punkto Bild und Sound erreicht die Silberscheibe, meiner Meinung nach, Referenzklasse (neben Filmen wie Avatar, Peter Jackson's King Kong, Drachenzähmen leicht gemacht oder The Dark Knight). Das Bild ist so dermaßen scharf, das man selbst in Bewegung kleinste Feinheiten (wie z. B. kleine Fasern an der Kleidung oder die Ledercouch in Scrooge's Schlafzimmer) und Details erkennen kann. Die Tiefenwirkung und die Plastizität des Bildes sind in vielen Szenen so hoch, das man das Gefühl hat, in ein dreidimensionales Bild zu gucken. Der vorbildliche Schwarzwert und der hohe Kontrast sorgen selbst in den dunkelsten Szenen für ein perfektes Bild. Das nenne ich vorbildlich. Ich würde der Bildqualität 10 von 10 Punkten geben (Abspielgeräte Philips BDP 7200, Samsung UE40 B6000).

Auch der direkte, kristallklare Surround-Sound lässt keine Wünsch offen. Aus allen Ecken und Enden hört man Geräusche, Soundeffekte, etc. und auch der Subwoover wird in den actionreichen Szenen ordentlich gefüttert. Die Dialoge wirken allesamt sehr räumlich und wenn der Geist der gegenwärtigen Weihnacht einmal los lacht, auch sehr wuchtig. 9 von 10 Punkten.

Auf der Blu Ray befindet sich noch eine zweite sehr interessante Filmversion, in welcher, in einer Bild-in-Bild-Funktion, die Original-Drehaufnahmen der Schauspieler parallel zum Film gezeigt werden. Diese ist ebenfalls sehenswert.

Fazit: Robert Zemeckis hat der vielleicht schönsten Weihnachtgeschichte aller Zeiten neues Leben eingehaucht und mit seinem computeranimierten Werk einen Film geschaffen, der von der ersten Minute an begeistern kann. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, allen voran Jim Carrey, der neben Ebenezer Scrooge auch noch die 3 Weihnachtsgeister mimt. Ich kann jedem, der sich für diesen Film interessiert die wirklich sehr gute Blu Ray ans Herz legen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Weihnachtsgeschichte !!!!, 3. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (DVD)
Der Film ist sehr gut , denn er transportiert eine wichtige Botschaft! Es ist manchmal noch Zeit sich zu ändern ! Scrooge ist ein hartherziger Geizhals geworden und gönnt sich und den anderen nichts. Er spart sogar an der Kohle , isst erbärmliches , obwohl er genug Geld hat. Hilft keinem!!! Weihnachten ist eh Humbug....aber er wird kuriert ...von 3 Geistern die sein Verstorbener Partner ihm ankündigt und ihn warnt . Für den ist es zu spät, da er im Jenseits schon leiden muss. Die Geister zeigen ihm auf.... Was einmal war....was ist.... Was kommt!! Scrooge wird kuriert freut sich am leben, ,Gott und den Menschen und erkennt das er nichts mitnehmen kann( ein toller Film für alle raffgierigen dieser Welt !!!!) Er ist für alle da und feiert wieder richtig Weihnachten!!!! Wenn das kein schoener Film ist !!! Zemeckis hat einen tollen Film aus dem Stoff gemacht und Alan Silvestri einen so schönen Score dazu!!! God bless us everyone!!!!
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5.0 von 5 Sternen Klasse Animationsfilm für die Weihnachtszeit, 23. Dezember 2014
Von 
Krimi-Vielfraß "N.F." (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Die Handlung dieses Animationsfilms basiert auf dem weltbekannten Werk "A Christmas Carol", das Charles Dickens 1843 verfasst hat. Der Film ist sehr nah an der literarischen Vorlage angelehnt und die Story kommt klasse beim Zuschauer rüber. Die Animationen sind einwandfrei gelungen, wirken absolut lebensecht und so lässt sich der Film nicht nur von der Geschichte her, sondern auch seitens der Bilder sehr gut anschauen.
Fazit: Dieser Film passt wunderbar zur Weihnachtszeit.
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Disneys Eine Weihnachtsgeschichte
Disneys Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens (DVD - 2010)
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